Ich bin Dominik, studiere Kulturwirtschaft an der Uni Passau, und bin seit gut zwei Monaten Praktikant in der Abteilung Corporate Sponsorship bei Daimler. Ich glaube ein besseres Praktikum hätte ich fast nicht finden können. Schon in der kurzen Zeit hier habe ich einiges erlebt.Anfangs wusste ich nicht ganz was mich erwarten würde. Ich ging davon aus, dass die erste Woche noch locker und gelassen ablaufen würde. Doch nach meinem ersten Arbeitstag war ich erst einmal platt.
Meine Praktikanten-Vorgängerin wies mich ausführlichst in alle Abläufe an meinem Arbeitsplatz ein und ich erfuhr, dass ich schon im September alleine mit Mondialogo durch die Daimler-Werke in Deutschland touren würde. Damit hatte ich auch schon gleich meine erstes eigenes Projekt: die Planung und Durchführung der Mondialogo Road Show.
Ok, einige werden sich jetzt fragen was dieses Mondialogo eigentlich ist!? “Mondialogo ist eine Gemeinschaftsinitiative von Daimler und der UNESCO zur Förderung des interkulturellen Austausches und Dialogs und richtet sich weltweit an Schüler und Studenten.” Diesen Satz hörten in den vergangenen Wochen hunderte Daimler-Mitarbeiter von mir, denn meine Aufgabe war es, die Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten in Deutschland über unser Projekt zu informieren und dafür zu werben. Mondialogo besteht aus einem Engineering Award, einem Schulwettbewerb und einer Internetplattform. Derzeit läuft die Anmeldephase für den dritten Mondialogo School Contest, den größten weltweiten Schulwettbewerb, was auch das Thema meiner Road Show war.
Ingesamt standen 14 Termine auf dem Programm. Dabei plazierte ich meist meinen Informationsstand in der Werkskantine, um möglichst viele Mitarbeiter zu erreichen. Dort verteilte ich dann unsere Informationsbroschüre, Kugelschreiber und stylische Mondialogo Schlüsselanhänger mit Karabinerhaken. Diese waren stets sehr beliebt, und es gab keinen Tag an dem ich am Ende noch welche übrig hatte. Die Dinger gingen weg wie warme Semmeln.
Die Highlights meiner Tour waren jedoch die Termine an den Wochenenden, als ich beim Familienfest im Werk Hamburg, beim Weltkindertagsfest in Berlin, und samstags beim Herbstfest im Mercedes-Benz Technology Center (MTC) in Untertürkheim war. Nicht nur die Atmosphäre war ganz anders als in den Werksrestaurants, auch die Besucher der Veranstaltungen stellten einen Querschnitt durch die Bevölkerung dar. Jung und Alt kamen an meinen Stand um sich über Mondialogo zu informieren, oder aber auch nur um ein paar Werbeartikel abzustauben. Denn bei diesen Veranstaltungen hatte ich neben den üblichen GiveAways zusätzlich Mondialogo Kappen, Turnbeutel, T-Shirts, Freundschaftsbänder und Luftballons im Gepäck. Ziemlich interessant empfand ich die unterschiedliche Wirkung dieser Artikel auf die verschiedenen Zielgruppen. Während die Kugelschreiber und Schlüsselanhänger bei allen recht beliebt waren, wurden die Turnbeutel meist von Müttern verlangt, und die Kappen erstaunlicherweise sehr oft von älteren Herren mit lichtem Haar.
Meine liebsten „Kunden” waren Kleinkinder. Der favourite Werbeartikel war der Luftballon. Es ist unglaublich mit was für Kleinigkeiten man Kinder im Vorschulalter begeistern kann. Da bietet man den Kindern tolle bunte Freundschaftsbändchen und einzigartige Schlüsselanhänger, aber alles was sie wollen ist ein Luftballon. Als ich nichts mehr anderes an Material hatte, lockte ich die Familien einfach mit Luftballons an meinen Stand. Sollte das mit der Karriere bei Daimler nicht klappen, so habe ich mir vorgenommen ins Luftballongeschäft einzusteigen und mir ein Luftballonimperium aufzubauen.
Mein letzter Road Show Termin war das Werk Wörth. Auch dort kam Mondialogo sehr gut an. Durch die Road Show bekam ich einen super Einblick in die Daimler-Welt, lernte nette Kollegen aus ganz Deutschland kennen und konnte ein Dutzend verschiedener Kantinen durchprobieren. Da gibt’s ganz schöne Unterschiede, aber darüber berichte ich euch vielleicht beim nächsten Mal!
Dieser Artikel wurde von Dominik Vogt geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in Malawi
Seit gut 3 Jahren arbeite ich in der Zentrale von Daimler in dem Personalbereich Berufs- und Ausbildungspolitik national und international. ...
1. Harald Meyer
Kommentar vom 18. Oktober 2007 um 15:04
Hallo,
dein Bericht über Mondialogo hat mir gut gefallen. Er spüht nur so vor Engagement. Da ich kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass du in das Lutballongeschäft einsteigen wirst. Aber vielleicht produziert Daimler ja eines Tages auch den Mercedes unter den Luftballons (mit ESP – Echter-Super-Pumpe, APS – Anti-Platz-System und 36 Monate Garantie gegen Luftverlust)
Viele Grüße von
Harald Meyer
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2. Haejin Lee
Kommentar vom 22. Oktober 2007 um 15:17
Hi Dominik,
dein Praktikum scheint auch, interessant zu sein.
Eigentlich mache ich auch ein Praktikum bei Daimler, genauer zusagen bei MBVD. Momentan arbeite ich für interne Kommunikation, aber interessiere mich auch für Sponsoring und Communication and Marketing.
Dein Bericht hat mir eine kleine Überblick zu Sponsoring gegeben.
wünsche dir weiter viel Spaß mit deime Praktikum!
schöne Grüße, haejin
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3. Franzi
Kommentar vom 24. Oktober 2007 um 17:16
Lieber Dom,
dein Artikel hat mir sehr sehr gut gefallen! Deine Begeisterung für dein Praktikum scheint bei deiner “Deutschland-Tour” außergewöhnliche Dimensionen erreicht zu haben! Ich bin erstaunt!
Aber es freut mich, dass dir das Prakitkum viel bringt und hoffe, dass du weiterhin eine tolle Zeit haben wirst!
Liebe Grüße
Franzi
*g*
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4. Günther Räuchle
Kommentar vom 05. November 2007 um 21:49
Hallo, ich bin auf der Suche nach dem Pin, der anlässlich zum Herbstfest in Untertürkheim beim MTC zur Verteilung gekommen ist. Wer kann helfen? guentherraeuchle@web.de
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