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10.2007

BA-Assessment Center – Perspektivenwechsel

Mein Name ist Eva-Marie Scholz. Ich bin BA-Studentin bei Daimler. Im Herbst 2005 habe ich mich als Bewerberin auf den Weg zum Assessment Center für das Berufsakademie-Studium bei Daimler gemacht.

Es fand in einem Konferenzhotel ausserhalb von Stuttgart statt und schätzungsweise 20 bis 25 junge Menschen saßen mit mir teils angespannt teils völlig entspannt im vorbereiteten Begrüßungsraum (Namensschild, Block und Stift lag für jeden von uns bereit). Wir hatten einen Tag vor uns, in dem wir bestmöglich Übungen und Aufgaben unter Beobachtung lösen sollten. Das war schon irgendwie ein komisches Gefühl….

Etwa elf Monate später – im Oktober 2006- fing dann auch schon mein International Business Studium in Stuttgart an. Ich hatte es geschafft!

Nun hatte ich drei Studienjahre vor mir. Davon jeweils im Wechsel drei Monate Theoriesemester und drei Monate Praxiseinsatz – meist im Inland, aber auch im Ausland. Vor kurzem habe ich mich erneut auf den Weg zum Daimler-Assessment Center gemacht. Nur diesmal nicht als Bewerberin, sondern als BA-lerin . Ausserdem diesmal durchaus gelassener als damals.

Meine Kommilitonin und ich werden die diesjährigen Teilnehmer (insgesamt etwa 20 junge Menschen, männlich und weiblich ausgeglichen) durch den Tag begleiten und ihnen in den Pausen für allerlei Fragen zur Verfügung stehen.
Ich weiß noch genau wie aufgeregt ich damals war – eine völlig unbekannte Situation mit der man sich konfrontiert sieht. Auf einmal kommt es wirklich darauf an, wie man sich an diesem einen Tag präsentiert. Es zählen nicht nur die Noten, wie in der Schule, sondern das Auftreten und das Erscheinungsbild…..
Genau diese Aufregung die man als Bewerber wahrnimmt, versuchen wir BA-ler den Teilnehmern zu nehmen, schließlich können wir uns nur zu gut in deren Situation hineinversetzen.

Am Ende des Assessment Centers fanden die meisten Teilnehmer diesen Tag interessant, zum Teil lehrreich und „gar nicht so schlimm“. Genau wie wir damals – wohl ein immer wiederkehrendes Phänomen. Diejenigen die den Tag erfolgreich durchlaufen haben, werden wir im spätestens im kommenden Jahr bei einer der Begrüßungsveranstaltungen wieder sehen.
Aber nachdem ich meinen zweiten Praxiseinsatz im Einkauf absolviert habe, starte ich jetzt erstmal in das dritte Semester, bevor es für mich im Januar für ein Semester nach Budapest geht!

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Dieser Artikel wurde von Eva-Marie Scholz geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 6 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Michael

    Kommentar vom 06. November 2007 um 08:10

    Also, ich finde Ihre Entwicklung sehr gut und auch, das Daimler dieses direkt fördert und überhaupt solche Möglichkeiten schafft. Bildung ist schon was schlaues…)

    Antwort

  2. 2. Sebastian

    Kommentar vom 14. November 2007 um 13:20

    Dieses BA-Studium ist meiner Ansicht nach etwas sehr sinnvolles, nicht allein schon deswegen, weil ich dieses Studium (Maschinenbau) dieses Jahr selbst erfolgreich beendet habe.
    Es verkürzt die Studienzeit auf drei Jahre und komprimiert somit auch den Lerninhalt aufs wichtigste.
    Zudem baut man sich während den Praxisphasen im Betrieb ein kleines Netzwerk auf, dass für einen Berufseinsteiger sehr von Vorteil sein kann.

    Am Dienstag den 20.11.2007 ist Diplom-Übergabe ;-)

    Antwort

  3. 3. Gerhard Strube

    Kommentar vom 20. Januar 2008 um 19:18

    Liebe Eva-Maria Scholz,
    zunächst beglückwünsche ich Sie zu Ihrer Berufswahl und zum erfolgreichen Start bei Daimler.
    Unsere Tochter hat sich etwa zum gleichen Zeitpunkt wie Sie beim Mercedes-Achsenwerk hier in Kassel für die Duale Ausbildung (Industriekauffrau / Betriebswirtschaftsstudium) beworben. Allerdings lief das ganze Bewerbungsverfahren (1.500 Bewerber auf 50 Stellen) einschließlich Assessment-Center online ab. Erst nach dem erfolgreichen Abschluß dieser Phase erfolgte eine Einladung zum Vorstellungsgespräch (noch ca. 3 Bewerber pro Stelle) in die Firma. Offenbar sind die Abläufe im Konzern nicht einheitlich organisiert, was auf einen Außenstehenden etwas irritierend wirkt.
    Weiterhin viel Freude an der Ausbildung, dann stellt sich der Erfolg (fast) von selbst ein.

    Antwort

  4. 4. Nicole Konrad

    Kommentar vom 25. Januar 2008 um 11:44

    @Herr Strube,
    ich bin die zuständige Ausbilderin am Standort Kassel für den Ausbildungsberuf Industriekauffmann /frau plus Bachelor of Arts und habe hierzu Ihren Beitrag gelesen.

    Da der Schwerpunkt bei diesem Sondermodell auf der kaufmännischen Berufsausbildung liegt, wird hierfür kein AC durchgeführt, wie man das von klassischen BA-Studiengängen kennt.

    Der Einstellungsprozess gliedert sich in folgende Schritte:

    - Online Bewerbung
    - Screening
    - Einstellungstest
    - Vorstellungsgespräch
    - Werksärztliche Untersuchung
    - Vertrag.

    Antwort

  5. 5. Wojciech Stefan Szymula

    Kommentar vom 27. Dezember 2008 um 23:19

    Sehr geehrte Damen und Herren.

    Ich habe bald bei Mercedes-Achsenwerk in Kassel eine werksärztliche Untersuchung für Mechatroniker.
    Ich weiß allerdings nicht genau was auf mich zu kommt und würde mich sehr freuen , wenn jemand mir gesagt hätte was bei der Untersuchung wichtig ist z.B.
    wie Sehschwäche , Farbblindheit usw.

    Ich würde mich sehr freuen wenn ich eine Antwort bekommen würde.

    MfG

    Wojciech Stefan Szymula

    Antwort

  6. 6. Udo Bangert

    Kommentar vom 04. Januar 2009 um 17:37

    Hallo Herr Szymula,

    bin jetzt zwar kein Arzt. Die ärztliche Untersuchung ist aber in der Regel die kleinste Hürde. Würde sogar darauf tippen, dass dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Es macht aber Sinn vor der Aufnahme einer Ausbildung/Berufes über mögliche Einschränkungen bescheid zu wissen, damit man nicht ggf. jahrelang falsch eingesetzt wird. Ich selbst hatte und habe (leider) eine starke Kurzsichtigkeit. Mit einer Brille aber auch kein großes Problem.
    Mein Sohn macht auch eine Ausbildung im zweiten Lehrjahr beim Daimler im Werk Untertürkheim. Die Ausbildung ganz sich wirklich sehen lassen, bin da sehr angenehm überrascht worden. Viele nehmen später auch den Qualifizierungstarifvertrag bzw. sogar noch besser Qualifizierungsbetriebsvereinbarung in Anspruch. Hier kann man z. B. den Techniker machen oder studieren und hat dann einen Wiedereinstellungsanspruch. Dies ist in der heutigen Zeit auch nicht zu verachten.

    Antwort

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