Ich bin Steffi, die neue Praktikantin im Corporate Sponsorship. Ich bin jetzt 7 Wochen dabei und betreue vor allem die MobileKids Initiative. Daimler hat das Projekt ja schon seit längerem ins Leben gerufen. Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsaspektes sollen dabei Kinder zwischen 8 und 12 Jahren spielerisch auf den Straßenverkehr vorbereitet werden.
Das Ganze läuft schon seit 2001 und hat u.a. sogar schon eine Fernsehserie (Die Nimbols) und ein eigenes Internet-Spiele-Portal (Mokitown) hervorgebracht. Außerdem funktioniert das tatsächlich ganz ohne Werbung, Spaß und Spiel stehen im Vordergrund.
In erster Linie geht es bei der Initiative darum, so viele Kinder wie möglich zu erreichen. Und wo schafft man das besser, als an einem Weltkindertag in unserer Bundeshauptstadt?
Das dachten sich die Verantwortlichen der Initiative auch: „Frau Brose, würden Sie MobileKids am 16. Oktober in Berlin vertreten?” Ich: „Gerne!” (…Juhuu, meine erste Geschäftsreise! Berlin, Berlin, ich fahre…)
Ich packte also Kinderentertainer TiM und sein Team mit ein und flog (in aller Herrgottsfrühe!) am besagten Tag nach Berlin. Dort verteilte ich T-Shirts und Schlüsselbänder und stillte den Wissenshunger neugieriger Eltern. Das Highlight war jedoch (wie immer) TiMs Show mit den 2 Nimbols Urp und Neema.
Bewaffnet mit einem halbstündigen Programm beschäftigten sie mehrmals einige hundert Kinder und deren Eltern. Beim Buzzer-Spiel konnten die Kids ihr Wissen rund um den Straßenverkehr unter Beweis stellen und bei Musik und Tanzeinlagen blieb wie gewöhnlich kein Auge trocken.
Unterm Strich war es natürlich stressiger als erwartet (ich bin mir ja selber so dankbar, dass ich flache Schuhe anhatte…;-)) und abends fiel ich dann echt todmüde ins Bett, aber ich denke das war die Sache wert. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und hat auch total Spaß gemacht!
Dieser Artikel wurde von Stefanie Brose geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Eine eingedeutschte „Rabenmutter“
Ich komme aus Frankreich und habe im Jahr 2000 bei Daimler im Werk Wörth als Ingenieurin angefangen. Mein erster Kulturschock ...
1. Laufhase
Kommentar vom 31. Oktober 2007 um 10:35
Liebe Steffi, interessanter Bericht. Ich war neulich auf der YOU – Jugendmesse in Berlin. Was mir dort und auch bei der Kids-Aktion von der du berichtest auffällt ist, dass die Kinder möglichst früh zu Konsumenten gemacht werden sollen. Daran gibt’s kein Deuten und kein Deuteln. Es fehlen einfach Initiativen die jungen Menschen auch andere Möglichkieten aufzeigen – weil es an geld fehlt. Eine bedauerliche Entwicklung.
Antwort
2. corporate crétin
Kommentar vom 31. Oktober 2007 um 11:37
“Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren natürlichen Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleiben und sein Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann.”
Kinder als nachwachsende … Konsumenten?
Buzzword-Bingo?
Antwort
3. Olaf
Kommentar vom 05. November 2007 um 11:07
Wo ist das Problem? Natürlich sind Kinder Konsumenten. Man schaue sich nur einmal die Werbeblöcke im Kinderfernsehen an.
Mir ist es lieber, die Kinder werden in Sachen Verkehrserziehung von den Fahrzeugherstellern angesprochen als von Sony, Kinder-Schokolade, Disney oder wer weiß wem.
Wenn das später zu einer Kaufentscheidung pro oder contra Mercedes führt, ist das nur fair (wenngleich eher unwahrscheinlich).
Abgesehen davon werden Markenpräferenzen bestimmt nicht durch die paar hundert erreichte Kinder nachhaltig beeinflusst. Dann doch eher von “der Papa von… fährt auch Mercedes”.
Antwort
4. corporate crétin
Kommentar vom 05. November 2007 um 15:23
Mir ging es nicht um die frühzeitige Kundenbindung.
Ich habe mich nur gefragt, was solche Kundenbindungsprogramme mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Wirtschaftlicher Erfolg und Sicherheit hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.
Bei Nachhaltigkeit geht es darum im Herstellungsprozeß verwendete Ressourcen auf möglichst schonende Weise abzubauen, damit der Bestand dieser Ressource langfristig erhalten bleibt.
Die Veranstaltung in Ehren. Gegen Verkehrsschulung habe ich nichts. Hat eben nur nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Deshalb Buzzword-Bingo.
Antwort
5. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 06. November 2007 um 09:05
@corporate crétin: Sie legen den Begriff Nachhaltigkeit sehr eng aus. Das ist Ihr gutes Recht. Sie sollten jedoch beim nächsten Kommentar eine gültige Email-Adresse hinterlassen, sonst kann ich Ihren Beitrag zur Diskussion nicht mehr frei schalten.
Antwort
6. Olaf
Kommentar vom 03. Dezember 2007 um 10:07
@corporate crétin
Jetzt verstehe ich Ihren Ansatz . . . Ich stimme dem Moderrator aber zu. Nachhaltige Kundenbeziehungspflege ist unter den Kundenbeziehungspflegern eine durchaus wünschenswerte Angelegenheit.
:-)
Ob das mit Mobile Kids erreicht wird, oder doch eher durch die Weihnachtsmerchandizing-Artikel . . . Wer weiß?
Antwort