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09
11.2007

Dauernachtschicht

“Ohje, Du Armer” – “Ahja, ein Gothic!” -”Das ist ja furchtbar”

Das ist eine kleine Auswahl an Kommentaren die ich zu hören bekomme, wenn ich erzähle, dass ich bei Mercedes in der Dauernachtschicht arbeite. Ich bin Mitarbeiter in der Montage der B-Klasse im Mercedes-Benz Werk Rastatt und arbeite im Fahrzeug-Finish und in der Dauernachtschicht.

Nachts arbeiten, tagsüber schlafen. Ein komischer und für viele ein ungewohnter, gar unvorstellbarer Rhythmus. Aber bei mir passt es. Funktioniert. Das Umfeld zuhause passt und ich bin seit jeher ein Nachtmensch.

Die Arbeitszeitgestaltung hier im Werk Rastatt wurde sehr gut gewählt. Wir beginnen sonntags abends um 22:25 Uhr und die letzte Schicht der Woche endet am Freitagmorgen um 6:05 Uhr.

Die Bruttoarbeitszeit beträgt demnach 7 Stunden und 40 Minuten pro Nacht. Und in der Nachtschicht werden bei uns die Pausen nicht abgezogen, wodurch aus der Bruttoarbeitszeit die Nettoarbeitszeit wird. Dementsprechend füllt sich das Freischicht-Konto ganz gut (Bei der tariflich festgelegten 35h Woche). Und einen Tag Extraurlaub gibt es obendrauf.

Im Vergleich zum 2-Schicht-Modell (Früh-/Spätschicht) habe ich mit der Nachtschicht mehr vom Tag. Nach der Arbeit bin ich in aller Regel gegen 6:30 Uhr daheim, dusche noch, lese Zeitung und je nach Laune bin ich dann zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr im Bett. Aufgestanden wird dann so um 14:00 Uhr. Und wenn denn nichts groß zu erledigen ist, dann bleib ich einfach mal noch etwas liegen :-) Bei der Frühschicht geht so etwas nicht. Da klingelt der Wecker und dann raus aus den Federn. In der Nachtschicht ist das etwas flexibler. Aber wie schon gesagt: Bei mir passt es. Ich wohne sehr ruhig, meine Frau arbeitet in der Zeit, in der ich schlafe und die Nachbarn sind so nett, den Paketmenschen abzufangen.

Nach über 2 Jahren Dauernachtschicht kenne ich nun meinen Rhythmus. Weiß, was ich machen kann, wie lange ich schlafen sollte, wo die Grenzen sind. Termine auf 10:00 Uhr zu legen ist eine sehr schlechte Idee. Bis dahin bin ich dann doch eingeschlafen :-)
Die Wochenenden verlaufen ziemlich asynchron zum Rest der Woche. Freitags abends ist meist noch vorm Ende von “Wer wird Millionär” Schicht im Schacht. Dafür beginnen Samstag und Sonntag schon gegen 7:00 Uhr, wobei es dann samstags abends wieder später wird und dafür sonntags am frühen Abend nochmals geschlafen wird.

Insgesamt ist es für mich eine sehr angenehme Situation und mir graut schon vor dem Gedanken irgendwann mal wieder Wechselschicht arbeiten zu müssen.

So, jetzt gehe ich erst mal schlafen.

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Dieser Artikel wurde von Mario Jung geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 27 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Dieter Schneider

    Kommentar vom 09. November 2007 um 08:56

    Ihr Tagesablauf beeindruckt mich schon sehr. Darf man fragen, worin Ihre Arbeit besteht. Ist das was Sie tun körperlich anstrengend oder kommt es eher auf Konzentration an?

    Antwort

  2. 2. mikel

    Kommentar vom 09. November 2007 um 10:54

    Ich hab das mal 2 Jahre gemacht und danach gemerkt, dass ich die Welt fast nicht mehr kannte. Auf Dauer ist auch das nix…
    Ich bin jetzt wieder auf Spät/Früh und habe mehr Teil an dieser Welt.

    Antwort

  3. 3. Mario Jung

    Kommentar vom 09. November 2007 um 19:57

    @Dieter: Wie geschrieben, arbeite ich im Finish. Da kommt sowohl körperliche Arbeit (Letzte Montage Tätigkeiten, u.a. die Unterbodenverkleidung als Überkopftätigkeit) als auch Arbeiten die eine sehr hohe Konzentration erfordern (Lackkontrolle). Aber insgesamt in einem ausgewogenen und machbaren Verhältnis.

    @mikel: In der Wechselschicht (Früh/Spät) war das bei mir so. Gerade wenn ich dann Spät hatte, war das eine total verlorene Woche für mich. Ich bin meiner Frau meist auf dem Weg zur Arbeit begegnet, wenn ich dann nach Hause kam, hat sie bereits geschlafen. Furchtbar. Jetzt steh ich auf, wenn sie heim kommt und der Tag gehört uns.

    Antwort

  4. 4. mikel

    Kommentar vom 09. November 2007 um 22:48

    @Dieter: ja das verstehe ich, aber das allgemeine Umfeld bekam ich nicht mehr mit, Verein, Freunde, Ausgehen…
    Ich war Single damals und lebte auch am Wochenende so. Irgendwann fehlte mir der Tag..aber wenn es gut ist für Dich, im Augenblick, dann ist das gut! Besonders bemerkenswert ist der Satz “und der Tag gehört uns”. Nicht die Nacht ;-) Aber das sind Geschichten, die nicht ins Blog gehören..Obwohl das mal einer Untersuchung wert wäre. Schicht und , ja, genau das!

    Antwort

  5. 5. Dauernachtschicht » gpoul’s Out Of Memory Blog

    Pingback vom 10. November 2007 um 09:39

    [...] Thema Dauernachtschicht schreibt Mario Jung: Aufgestanden wird dann so um 14:00 Uhr. Und wenn denn nichts groß zu [...]

  6. 6. SONNOS » Blog Archiv » Den eigenen Rhythmus entdecken

    Pingback vom 11. November 2007 um 09:04

    [...] dem noch jungen Daimler Blog schreibt Mario Jung über seine Arbeit in der Dauernachtschicht bei Daimler. Er hat gewählt, nur nachts zu arbeiten, morgens um 6 wieder nach Hause zu kommen, [...]

  7. 7. Aurélia Jeire

    Kommentar vom 11. November 2007 um 14:59

    Hallo Nachtmensch,
    es ist sympathisch so einen Artikel zu lesen. Man spürt viele Zufriedenheit und Motivation.
    Haben Sie z.B. mit der Ernährung einen gesunden Rhythmus gefunden? Wegen den Wochenenden soll es nicht ganz einfach sein.
    Ist die Stimmung in der Nachtschicht lockerer? Es gibt bestimmt weniger „Chefs“, die in die Halle laufen. Welche Wirkung hat es auf die Arbeit? Soll man nachts selbstständiger arbeiten? Wird dadurch die Motivation erhöht? Gibt es mehr Solidarität zwischen Kollegen?
    Ich wünsche Ihnen noch viele schöne Jahre in der Nachtschicht!
    Schöne Grüsse,
    Aurélia.

    Antwort

  8. 8. Mario Jung

    Kommentar vom 11. November 2007 um 17:42

    @Aurélia: Mit der Ernährung klappt es wunderbar. Aber das war zuvor auch schon so… Nachts hat es sich auf drei kleinere Mahlzeiten eingespielt. Sprich was herzhaftes (Entweder Brote oder Reste vom Tag), Obst/Gemüse und ein Pudding oder Jogurt. Und viel Trinken. Im Sommer sind das gut 2.5 bis 3 Liter pro Nacht, den Rest vom Jahr so gut 1.5l Wasser. Und morgens zu hause, geh ich erstmal beim Bauern hier gegenüber vorbei und hol mir meine Frischmilch ab. Noch Kuh-warm. Die schaft es dann meist nicht bis über die Straße :-) Nach dem Aufstehen ein bisserl Frühstück und abends dann gut kochen…

    Die Stimmung ist nicht groß anders als zu den Tagschichten, zumindest ist mir bei uns nichts groß aufgefallen. Also i.A. gut bis sehr gut :-)

    Das mit den wenigen Chefs, ja das fällt auf. Wir haben mehr unsere Ruhe. Wobei es mich auch auf den Tagschichten nie sonderlich gestört hat. Warum auch?

    Antwort

  9. 9. Roland

    Kommentar vom 13. November 2007 um 07:26

    Schaffe, Schaffe, Häusle Baue…die Schwaben sind schon ein fleißiges Völkchen…:)

    Antwort

  10. 10. Mario Jung

    Kommentar vom 13. November 2007 um 14:11

    @Roland: Ich bin aber keine Schwabe. Ich bin Badener, also mehr KSC als VFB :-)

    Antwort

  11. 11. Praktikant

    Kommentar vom 14. November 2007 um 12:23

    Ich bin ein Nachtmensch im Verwaltungsbereich. Leider kann man nicht alle Tätigkeiten Nachts machen…

    Antwort

  12. 12. Dirk

    Kommentar vom 14. November 2007 um 22:29

    Ich bin nun seit 5 Jahren in der Nachtschicht. Zuvor habe ich meine Tätigkeit in Dreischicht und ohne festen Rhythmus ausgeübt und hoffe noch viele Jahre in der Nachtschicht bleiben zu können.
    Abends um halb Zehn statt ins Bett zur Arbeit, um Sieben Frühschück mit der Familie und danach schlafen. Zwischen Zwei und Drei wieder aufstehen und dann Zeit für alles andere haben ist mehr Zeit als in der Früh oder Normalschicht. Das Wochenende ist eben immer etwas gegen den persönlichen Rhythmus, aber mit der Zeit kommt man damit auch klar.

    Antwort

  13. 13. Ralf

    Kommentar vom 15. November 2007 um 01:51

    nachtschicht rockt :-)))
    ich mache jetzt schon seit über 20 jahren nachtschicht im werk sifi, praktisch mein halbes leben lang, habe mittlerweile familie, die gesamte “truppe” schwingt mit im takt, völlig ohne sorgen.
    die kinder lassen mama & papa sonntag morgens ausschlafen, frühstück gibt es meist erst gegen 12-13uhr……

    auch wenn es sich komisch anhört, der grösste horror ist ein 1-2 wöchiger urlaub, da kommt der ganze rytmuns gewaltig aus den fugen und papa hat 2-3 tage richtig mühe sich wieder “einzuspuren”

    Antwort

  14. 14. Dieter Schneider

    Kommentar vom 17. November 2007 um 16:53

    Im Handelsblatt vo. 16./17./18. November, S. 12 unter der Überschrift “Schichtwechsel im Weblog” ist der o.a. Beitrag sowie der erste Satz des ersten Kommentars zitiert. Dies nur zur Kenntnis für die Blogbetreiber.

    Antwort

  15. 15. Mario Jung

    Kommentar vom 17. November 2007 um 18:34

    @Dieter: Wow! Danke für den Hinweis.

    Antwort

  16. 16. Mr. Mercedes

    Kommentar vom 18. November 2007 um 00:02

    Ich bin seit fast 19 Jahren im Werk Bremen tätig und habe schon viele Schichtmodelle selbst erlebt.

    Am Anfang war 2 x 8 Stunden, Frühschicht von 6:00 bis 14:30, Spätschicht von 14:30 bis 22:00. Wegen der 37,5-Stunden-Woche bauten wir jede Woche 2,5 Stunden im Freischichtkonto auf, alle 3 – 4 Wochen gab es eine Freischicht.

    Dann folgten 2 x 9 Stunden, Frühschicht von 6:00 bis 15:30, Spätschicht von 15:20 bis 0:50. Weil es anderthalb Jahre dauerte, bis Werkleitung und Betriebsrat ein rollierendes Freischichtsystem beschlossen und die Freischichten nur spärlich kamen, bauten wir viele Stunden auf. 9 Stunden tägliche Arbeitszeit an 5 Tagen sind die Hölle, durch die rollierenden Freischichten und 4-Tage-Woche wurde es nicht viel besser …

    Es folgten 3 x 7,5 Stunden, 2x 7,5 + Dauernachtschicht, Wochenendschicht im Presswerk, usw.

    Wegen dem Modellwechsel zur Baureihe 203 durfte ich ca. 8 Monate Frühschicht machen, bevor es dann wieder erst auf 2-Schicht, dann auf 3-Schicht im Wechsel ging, dann kam wieder eine Dauernachtschicht. Aktuell arbeite ich 2 x 7,75 Stunden mit Dauernachtschicht …

    Jedes dieser Arbeitszeitmodelle hat seine Licht- und Schattenseiten …

    Antwort

  17. 17. Andi

    Kommentar vom 18. November 2007 um 18:22

    Hallo Kollegen,

    auch ich werde heute wieder mal eine Nachtschicht beginnen (UT/NRM).
    Ich kanns kaum abwarten,denn auch ich fühle mich eher als Nachtmensch und finde es einfach Klasse morgens Richtung meinem Bett zu fahren während die anderen sich zur Arbeit quälen. ;-)

    Nachdem ich 4 Jahre lang in Dauernachtschicht gearbeitet haben tausche ich nun alle 4 Wochen mit nem Kollegen.
    Momentan arbeiten wir Nachts weil der Diesel die Stückzahl hochgefahren hat,jedoch werden wir ab ca. August nächsten Jahres wohl dauernd Nachtschicht haben,da der neue Motor (OM651) in 3-Schicht fährt und von uns im Versand dann auch Nachts nach Kölleda verladen wird.

    Grüße an Mario und die anderen Kollegen die heute ebenfalls schon die neue Woche einläuten. ;-)

    Antwort

  18. 18. Mennie

    Kommentar vom 19. November 2007 um 14:53

    Hallo Kollegen,
    ich bin seit 23 Jahren im Presswerk Bremen – mein ganzes Arbeitsleben (die Lehre natürlich im BBZ) – tätig. Angefangen habe ich mit 2 Wehselschicht und bin dann vor 8 Jahren in die Dauernachtschicht gewechselt, leider. Leider deshalb, weil ich hätte schon viel früher damit anfangen sollen. Die Arbietszeit ist super und das Arbeiten nachts gefällt mir auch besser.
    Mit der Familie klappt es wunderbar – morgens “wecke” ich die Kinder und wenn sie aus der Schule kommen, bin ich wieder wach.
    Allerdings habe ich seitdem “leicht” mein Gewicht nach oben verändert.

    So – ich werde jetzt als “Papa-Taxi” gebraucht…..

    bis denne

    Antwort

  19. 19. Anke

    Kommentar vom 30. Dezember 2007 um 16:20

    Hallo zusammen,
    ich bin auf diesen Block gestoßen, weil ich nach Argumenten für und gegen eine Dauernachtschicht suche! Was für eine Grundlage, bzw Betriebsvereinbarung gibt es bei euch dazu? Und was ist drum rum geregelt? Arbeiten die Gegenschichtler dann in 2 Schicht? Ist die Dauernachtschicht auf bestimmte Bereiche beschränkt? Wie kann man soetwas dem AG schmackhaft machen? Wäre für einige Antworten und Tips sehr dankbar!
    Grüße

    Antwort

  20. 20. Mario Jung

    Kommentar vom 30. Dezember 2007 um 18:29

    Hallo Anke,
    ich versuch mal ein paar Dinge von mir hier aus zu beantworten. In anderen Werken mag das anderst aussehen…

    Es ist bereits im Arbeitsvertrag geregelt mit der Dauernachtschicht.
    Ja, die 2 Gegenschichten arbeiten im Wechsel Früh/Spät.
    Bei uns ist es die Montage der B-Klasse, die Dauernachtschicht arbeitet. Rohbau und Oberfläche zum Teil auch.
    Schmackhaft machen? Ich muss nicht, ich DARF Dauernachtschicht arbeiten. Ich will nichts anderes machen. Man müsste mir eher die Tagschicht schmackhaft machen :-)

    Hoffe ein bisserl geholfen zu haben.
    Mario

    Antwort

  21. 21. Daimler Blog: Einblicke in einen Konzern » Eindrücke vom Blog-Workshop

    Pingback vom 28. Februar 2008 um 14:36

    [...] Blick trocken wirkt kam sehr spannend rüber. Und obwohl es nach meiner inneren Uhr gerade kurz nach Mitternacht war, wollte ich nicht ins [...]

  22. 22. oliver schippke

    Kommentar vom 06. August 2008 um 02:58

    hallo
    ich mache jetzt seit 17jahren dauernachtschicht. am anfang klappte es auch aber nach den jahren wird es immer schwieriger. wobei das arbeitsklima bei ford im werkzeugbau unterste schublade ist. aber leider habe ich keine alternative wie früh/spät kommt für mich nicht in frage kommt wegen der familie. der freundeskreis bleibt auf der strecke. wenn einer spass daran hat in seiner eigenen welt zu leben kann er es machen ich würde aber jedem abraten.

    Antwort

  23. 23. Happy Birthday, Daimler-Blog | Signal77 Blog

    Pingback vom 16. Oktober 2008 um 07:10

    [...] Mein erster Beitrag folgte etwas später, am 9. November. [...]

  24. 24. kolja litschke

    Kommentar vom 21. Oktober 2008 um 22:00

    Guten Abend…Mich würde mal Interesieren was die Frauen dieser Nachtschichler sagen?kommen die auch mit den Launen klar die die Männer mit bringen.Kenne so einige von der Nachtschicht .Ich fange mal anders an Unsere Männer haben Haus und kinder Viele geben alles damit das Geld Stimmt.Aber irgendwann kommt es Das kann man nicht aushalten Im Sommer gehn die Fenster zu damit die Anwohner schlafen können.egal ob in denn hallen Dicke luft ist bei 10,Jährigen giebts ne Kaffeetasse oder ein Halbes Hänchen.wenn man Pipi muß dann kann man nur wenn ein ablöser kommt.wenn nicht ….weißte bescheid! einige fallen um am Band da sie die belastung nicht standhalten…Wenn man krank ist wird man gefragt ob man wüßte was man dem Konzern kostet??? wenn man auch privat nervlich am stock geht und krank wird und man dan gefragt warum.Gerade Dann würde ich sagen Männer die so am Ende sind das sie es immer wieder schaffen dort ihren jop nachzugehen die sind es erst recht wert und es ist ein Frechheit zu fragen ob sie wußten was das Kostet .Die Nachtschicht ist so hart,einen tag mehr frei dann wäre das aushaltbar,Klar die Nachtschicht ist freiwilig aberdie Männer wollen das beste für ihre Familien .Mich macht es nur Traurig das so etwas nie irgendwo steht,es wird totgeschwiegen sollten wir Ehefrauen uns mal zusammentun und ne Demo machen für das was der Konzern mit Geld ausnahmsweise mal nicht bezahlen kann nimlich zeit für sich und die Familie wenn auch nur Zeit um in ruhe müssen zu dürfen wenn man muß .Die Autos sind Toll und das Beste ist das Geld aber die bedingungen die dort herschen, sind nicht Menschenwürdig Ich finde darüber sollte man mal reden und mit einem Nummern stempel die abstempeln lassen die der gleichen Meinung sind

    Antwort

  25. 25. Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern » Gedanken zum Produktionsstopp

    Pingback vom 28. Oktober 2008 um 14:38

    [...] weiterer Faktor, vor allem bei uns in der Nachtschicht: Wie lange wird es eben diese Nachtschicht geben? Was kommt danach? Und leider gibt es hier absolut [...]

  26. 26. Maria

    Kommentar vom 27. Januar 2012 um 22:51

    @kolja litschke:
    Demo? da wäre ich sofort dabei! ;-) Ich bin zwar nicht verheiratet und habe keine Kinder, aber auch für mich ist es schwer. Mein Freund schichtet im 3schichtsystem. 2 Monate Nachschicht am Stück und ich sehe ihn max eine stunde am Tag. Am wochenende ist kaum was mit ihm anzufangen weil er zu müde ist. Entweder er schläft gar nicht oder nicht gut oder er pennt (vielleicht auch deshalb) 12 Stunden am tag oder mehr. Heißt für mich, dass auch ich mich an seinen (nicht vorhandenen Rhythmus ) gewöhnen muss, damit wir wenigsten noch so etwas wie eine beziehung haben. Es ist unglaublich, wie die Männer arbeiten müssen. Eine woche frühschicht und kaum haben sie sich dran gewöhnt eine woche spätschicht. dieser ständige wechsel ist für keinen auszuhalten und einfach unzumutbar für das soziale umfeld für den Mitarbeiter. Es kann einfach nicht sein, dass nicht mal ein freier tag drin. Ich hasse den job meines freundes! Ich rege mich jedes mal auf, wenn ich mich auf ein Wochenende freue und mein Freund samstag nicht vor 17 uhr aus dem bett kommt. Somit ist das wochenende so gut wie gelaufen, denn sonntag schläft er auch lange, damit er fleißig am Sonntag abend wieder arbeiten gehen kann. Daimler sollte sich bei diesem System mal gedanken machen, ob dies für das gesundheitliche befinden, das soziale umfeld und somit auch für die arbeitsmotivation so gut ist. Personaltechnisch ist Daimler kein guter Arbeitgeber, denn er kümmert sich meines Erachtens zu wenig um Aufstiegschancen für die schichtarbeiter, sodass sie gar keine chance haben, einen anderen Job im Betrieb zu kommen, sodass sie da immer weiter arbeiten bis sie daran kaputt gehen. nicht nur sie sonder auch die beziehungen, ehen und die Kinder leiden sehr unter diesem ständigen zustand.

    Antwort

    Antwort von Joachim Klenk am 29. Januar 2012 um 07:00:

    Nach fast 30 Jahren im Betriebhat man das Gefühl,das nur Zentrale,Forschung und Entwicklung wichtig sind,alles was irgendwie mit Körperlicher Arbeit zu tun hat,dafür hat man hier nichts mehr übrig und auch nicht für die Probleme die daraus entstehen.Schade

    Antwort

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