Wow, gestern Abend, der Fernseher lief, es kam Werbung. “Blau, Blau, Blau ist alles was ich hab’…” singt ein kleines Mädchen.
Neue Werbung. Für was? Für wen?
Oha, Mercedes-Benz, BLUETEC. Na, daran hätte ich als letztes gedacht. Aber es wirkt.
Obwohl es sich um Werbung handelt, habe ich meine Aufmerksamkeit diesem Spot gewidmet.
Ich habe ihn mit Spannung zu Ende geschaut und mir sind drei Dinge aufgefallen:
- Die Bluetec E-Klasse gibt es in Deutschland
- Das neue Logo von Mercedes kommt zum Einsatz
- Das neue Sound-Logo dringt mir das erstmal ins Ohr
Dieser Artikel wurde von Mario Jung geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
1. Claudia
Kommentar vom 13. November 2007 um 09:24
Heißt das, die Mitarbeiter von Daimler haben erst jetzt Wind von der neuen Kampagne bekommen?
Vor ca. 2 Wochen machte dieser Spot schon die Runde:
http://www.werbeblogger.de/2007/10/29/die-knaben-singen-den-stern/
Antwort
2. tobe
Kommentar vom 13. November 2007 um 11:15
@claudia: besser so, als wenn’s im voraus gewesen wäre und mario sich den vorwurf der werbung anhören müsste, was ihn als authentischen (corporate) blogger diskreditieren würde…
Antwort
3. Mario Jung
Kommentar vom 13. November 2007 um 14:10
@Claudia: Wir haben zwar in der Produktion Zugriff aufs Intranet, aber nicht immer die Zeit alle News dort zu lesen. Daher kann es schon sein, dass dort über den Spot was lief, aber mir ist es entgangen. Ist doch nicht schlimm, oder? :-) So war die Überraschung für mich viel größer (Ungefähr so, wie wenn man “Die Truman Show” ohne Vorahnung in der Sneak-Preview schaut) :-)
Antwort
4. Claudia
Kommentar vom 13. November 2007 um 15:37
@tobe & @Mario: ok da muss ich euch recht geben. Spannender ist es allemal von einem Mitarbeiter (außerhalb des Marketing) zu hören, wie der TV-Spot ankommt.
Antwort
5. bs
Kommentar vom 13. November 2007 um 18:57
Die Werbung hat definitiv was! Habe sie zusammen mit meiner Familie am 1. November-Wochenende erstmals gesehen und war wohl die einzige im Bunde die den Sinn verstand… liegt wohl an meiner Arbeit :-) Auf jeden Fall durfte ich nach dem Spot erst mal erklären was Auto’s mit Blau zu tun haben ;-)
Antwort
6. Leistenschneider Raimund
Kommentar vom 14. November 2007 um 10:57
Ich hatte gestern das zweifelhafte Vergnügen, mir die Werbung erstmals im Fernsehen anzusehen. Bereits während des zweiten Satzes hatte ich die Befürchtung, dass es sich um eine Daimler-Werbung handelt, was sich kurze Zeit später auch bestätigte. Ich kann mich für flippige Werbung begeistern. Allerdings ist der Grad, zwischen humorvoller Werbung und Verdummung des Kunden recht schmal. In diesem Fall ist die Grenzlinie ganz eindeutig überschritten worden. Es ist aus meiner Sicht ein Abbild des Intellekts derer, die diese Werbung freigegeben haben. Anmerkung: Auch der Einstieg zu Mercedes-TV: “Willkommen zu Mercedes-Benz.TV” ist grammatikalisch falsch. Es muss heißen: Willkommen bei Mercedes-Benz.TV.
Antwort
7. Daniel
Kommentar vom 15. November 2007 um 09:46
Du sagst bestimmt auch: “Willkommen bei Hause”, gell? Wobei wir beim Intellekt wären: mir ist solch eine Werbung 1000 mal lieber, als die Werbung anderer Automobilhersteller (s. Clio: “Woher hat er diese Macht?” oder die Surfbrett-Opels)….was in meinen Augen totaler Schwachsinn ist, da gerade hier kein Sinn dahintersteckt. Aber offensichtlich gibt es Menschen, die das Niveau besitzen,einen Citroen, der sich in einen Roboter verwandelt, toll zu finden.
Antwort
8. Markus
Kommentar vom 15. November 2007 um 11:11
Prio 1 bei Werbung ist,
dass Sie Aufmerksamkeit für das Produkt schafft. Und das gelingt mit der BlueTec-Werbung überdurchschnittlich gut.
Die neuen Logos finde ich ebenso klasse, sie grenzen Mercedes-Benz deutlich von den anderen Wettbewerbern ab.
Antwort
9. Markus Weber
Kommentar vom 15. November 2007 um 11:28
Also wir hier in unserer Abteilung finden den Spot super!!!
Mal etwas anderes!!
Antwort
10. Leistenschneider Raimund
Kommentar vom 15. November 2007 um 14:33
Hallo Daniel, Du sagst zu Deinem Besuch bestimmt auch: Willkommen zu mir! (Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Begrüßung der Besucher.)Die Deutsche Sprache verfügt über einen überdurchschnittlich großen Wortschatz, um alle grammatikalischen Feinheiten korrekt abzudecken. Die treffliche Anwendung ist sicherlich nicht ganz einfach. Zu Deinem Vergleich Opel, etc: Schon seinen Kindern sagt man, dass man sich nicht an den schlechten, sondern an den guten Beispielen orientiert. Dies sind z.B. Porsche und Audi. Auch Mercedes hat sich schon mit exquisiter Werbung hervorgehoben – Autopanne, Häkkinen, Bela Barenyi… Wir sollten unsere Kunden mit seriöser und informativer Werbung, unserem Image gerecht ansprechen. Strichmännchen passen eher zu Alete-Produkten. I.ü. finden alle in unserem Team die Werbung beknackt.
Antwort
11. Gab
Kommentar vom 15. November 2007 um 20:08
“was ist Bluetec?” fragen sich viele nach dem Spot – diese Frage wird nicht beantwortet. Wenn es nur darum ging die Frage aufzuwerfen:okay hat geklappt. Aber von Mercedes hätte ich mir eine seriösere Aufklärung des Themas erwartet (was hat das mit “Blau” zu tun?). Überhaupt fehlt mir bei der Mercedes-Werbung der rote Faden: mal versucht man es mit Seriösität und Sicherheit, mal mit Eleganz und ab und zu mal mit Humor (der überhaupt nicht zur Marke passt). Die Mitbewerber geben da ein runderes Bild ab.
Antwort
12. markus jordan
Kommentar vom 15. November 2007 um 22:19
Ich finde die Werbung durchwegs gut – auch wenn die Frage, was Bluetec den ist, nicht eindeutig erklaert wird (bei so einen Spot auch schwer machbar…) – ich schau die Werbung aber gern an,..finde die aus den anderen herausstechend.
Schade, wäre schoen wenn man das Video des Spots auch hier sehen koennte, ..so müssen die, die den Spot noch nicht kennen, weiterhin Werbung schauen..
Antwort
13. markus jordan
Kommentar vom 15. November 2007 um 22:20
Nachtrag: Ich sehe gerade den Link zum IP-TV. Sorry :)
Antwort
14. O.K.
Kommentar vom 15. November 2007 um 23:33
Der Werbespot ist nicht gut. Er menschelt – ja. Er schafft Wärme – vielleicht. Aber er ist kindisch. Nicht kindlich, nicht niedlich, nicht süß – sonder einfach nur kindisch. Sogar kleinkindisch. Und das ist Mercedes nun wirklich nicht.
Und dann.. Ich kenne kaum einen Menschen – auch unter Mercedes-Fans und Autoliebhabern, die wissen, was Bluetec nun ist. Und hier scheint es das Mädchen geradezu zu begeistern.. Das ist mehr als unglaubwürdig…
Und die neuen Logos – sowohl das Soundlogo (Willkommen in der Mercedes-Kirche), als auch das vereinfachte Lenkrad (das ist kein Stern mehr!) sind nicht mercedes-like.
Im übrigen wüsste ich auch nicht, was diese Werbung mit der Markenpositionierung zu tun hat. Ich entdecke in ihr keines der Kernelemente.
Antwort
15. Heiko Schneider
Kommentar vom 16. November 2007 um 08:27
Also ich muss Gab recht geben!
Werbung sollte nicht nur neugierig auf ein Produkt machen, sondern auch etwas darüber aussagen!
Ohne eine Aufklärung finde ich die Werbung ziemlich unsinnig – zumal ich mir grad bildlich vorstelle, wie ein älterer Herr eine MB Niederlassung betritt und nach nem blauen Auto fragt! Die Gesichter der ohnehin schon rat- und ahnungslosen Verkäufer würde ich gerne sehen!
Mag sein, daß die Werbung schön bunt ist und man mit Kindern (und Tieren) generell gut Werbung machen kann “die sind ja soooo süß..” (siehe Froop…Fruchtalarm…), aber was sich die Werbeagentur dabei gedacht hat bleibt mir leider verborgen!
Viele werden sich höchstens fragen…Hä? Blau?
Der abgebildete Mercedes ist doch silbern! Doofes Kind! ;-)
Natürlich sind Werbungen die aus der Reihe fallen oder eine unerwartete Wendung haben mal ne Abwechslung zu dem alten “Dallmayr Prodomo”-Werbestil, aber auf ein Niveau á la Mazda “Zoom-Zoom” oder Opel Corsa (c´mon) (hat die mal jemand kapiert?) braucht man sich nicht herablassen!
Ach ja, und falls jemand noch Fragen zur Grammatik hat, und ob es “zu” oder “bei” heisst, dem empfehle ich mal die Bücher von Bastian Sick zu lesen! Dort wird alles geklärt! ;-)
Antwort
16. Benny
Kommentar vom 16. November 2007 um 13:07
Ob man die Werbung nun mag oder nicht, ist Ansichtssache, aber sie erfüllt offenbar ihren Zweck.
Die Werbung sorgt für Gesprächsstoff und verbreitet sich dadurch von selbst.
Antwort
17. bs
Kommentar vom 16. November 2007 um 17:55
Also Leute… Die Frage was Bluetec ist wird offensichtlich doch nicht geklärt damit die Menschen die den Spot sehen neugierig werden und zum nächsten Händler gehn… Ob die es dort dann schon wissen bleibt fraglich aber die Aufmerksamkeit ist da!
Antwort
18. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 16. November 2007 um 18:48
Hier gibt’s mehr zu BlueTec:
http://www4.mercedes-benz.com/specials/scr/de/index_nocom_de.htm
Antwort
19. Timur
Kommentar vom 16. November 2007 um 20:41
Bin auch mal gespannt was Bluetec ist :)
Antwort
20. Bender
Kommentar vom 17. November 2007 um 10:40
Abgesehen davon, dass es leicht Off-Topic ist:
Die Werbung (blue tec – besonders wenig Emissionen) scheint auch notwendig, da die Realitaet (gut, auch wenn dieser Diesel jetzt toll sein soll…) deutlich anders aussieht:
“Mercedes verursacht höchsten CO2-Ausstoß”
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,517466,00.html
Ein bisschen suchen im Netz ergibt weitere Meldungen dieser Art.
Vielleicht muss man nur ein bisschen warten und naechstes Jahr ist nach Waldsterben, Feinstaub, CO2 etc. wieder etwas anderes dran. Dann kann Mercedes noch ein paar Kilo und PS bei den neuen Modellen zulegen.
Antwort
21. Peter S.
Kommentar vom 17. November 2007 um 13:41
@ Bender: Habe mir mal den Artikel angeschaut. Interessant. Der Spiegel, an Seriosität kaum zu schlagen, verwechselt Mercedes mit DaimlerChrysler. Auf Platz 14 war im Jahr 2006 wohl DaimlerChrysler. In der Überschrift steht jedoch Mercedes!?! Was jetzt? Das Ranking dürfte aktuell wohl etwas anders aussehen, da die Jeeps, Dogdes und Chryslers nun meines Wissens nicht mehr zu Daimler gehören. Würde mich interessieren, welchen Schnitt die Mercedes-Fahrzeuge tatsächlich haben? Unser Smart hat auf jeden Fall ganz gute Werte, auch ohne Bluetec ;-)
Antwort
22. Ron
Kommentar vom 17. November 2007 um 15:07
Der Spiegel-Artikel beinhaltet aber auch einen interessanten Absatz, den man sich genauer durchlesen sollte, bevor man auf die deutschen Premium-Hersteller einschlägt:
“Grund für die Diskrepanz ist vor allem der unterschiedliche Fokus der Autohersteller: Während Franzosen und Italiener eher im Kleinwagen-Segment und der unteren Mittelklasse aktiv sind, produzieren deutsche Hersteller vor allem hoch motorisierte Limousinen. Je schwerer und PS-stärker ein Wagen ist, desto höher sind naturgemäß Verbrauch und CO2-Ausstoß.”
Allein dieser Absatz zeigt schon, dass solch ein Flottenvergleich wenig Sinn macht beziehungsweise zumindest nicht überbewertet werden sollte.
Die “niedrigen CO2-Emissionen” der Flotten von franz. oder ital. Herstellern sind also nicht nur auf ihre Anstrengungen zur Senkung der CO2-Emission zurückzuführen, sondern eine logische Konsequenz einer anderen Ausrichtung ihrer Flotten, wie es in etwa auch in diesem Artikel ausgedrückt wird:
http://europa.fdp.de/meldung.php?id=36542 (per Google-Suche nach “Umweltverband T&E” gefunden)
Ebenfalls lesenswert:
http://www.automobil-blog.de/2007/11/15/co2-ausstos-die-bosen-deutschen-gegen-den-rest-der-welt
Antwort
23. bs
Kommentar vom 17. November 2007 um 17:06
Nun diskutiert Ihr über die Grenzwerte von 2006 wobei jetzt erst “der sauberste Diesel der Welt” eingeführt wird… Schaut bevor Ihr über vergangene Zahlen redet doch mal lieber nach MB Trucks da gibt es bereits seit 2004 BlueTec!
Antwort
24. Bender
Kommentar vom 17. November 2007 um 21:01
@ Peter S.
Wohl wahr. Aber: Die Flotte ist nicht gerade reichhaltig an sparsamen Modellen bereichert worden. Spiegel hin oder her – der Weg von Daimler ist recht klar gezeichnet: Grosse Modelle mit viel PS und grossem Gewicht. Und erinnere ich mich richtig? Vor ein paar Monaten war Smart noch das Buh-Kind von Mercedes? Es gab die ein oder andere Entlassung – der Smart rentiert sich nicht…
@ Ron
Aehm, ja genau, den Daimler hat den Smart fuer vieles verantortlich gemacht – nachgedacht haben Sie nicht. Und ein gewissen im Bereich Umweltschutz haben Sie sicher auch nicht bewiesen. Ok, bleibt die Frage: als Premium-Hersteller ist Daimler sicher nicht die erste Wahl von Umweltschuetzern. Und um genau zu sein: Ob ein Hybrid-Auto in der Umweltbilanz gut aussieht (wenn als auch die Produktion in Betracht gezogen wird) ist mehr als fraglich. Ich denke da nur an Batterien, Kabel, Elektromotoren, zusaetzlich Elektronik…. Es ist ein schwieriges Thema. Ungluecklich macht mich trotzdem, dass ein grosser Konzern, der technologisch an der Weltspitze steht, sich doch recht wenig Gedanken zu machen scheint.
@bs
Die Diskussion ist hinfaellig, da die Politiker dank gekonntem Lobbyismus regelmaessig auf hoeher Werte einigen, die immer spaeter ( selbstverantwortlich, hahahaha) erfuellt werden sollen.
Antwort
25. erdquadrat
Kommentar vom 17. November 2007 um 21:37
Die Kampagne habe ich leider noch nicht gesehen…
Ist aber ein Hingucker, sehr ästhetisch und verspielt zugleich :-)
Antwort
26. Moritz
Kommentar vom 18. November 2007 um 10:34
eine lustige Werbung wäre wohl noch die hier:
http://www.myvideo.de/watch/703016
leider kommen die lustigen Werbungen meistens in den USA…
Zum Thema Auto Umwelt:
Vor Jahren konnte man noch einen Mercedes 190 mit 80PS kaufen, heute fängt die kleinste C-Klasse mit 163PS an. Ich kann darin keine Botschaft zum Umweltbewusstsein sehen. Leider.
Und man kann sich nicht immer dahinter verstecken man würde Premiumautos bauen. Premium bedeutet auch Vorreiter beim Umweltschutz zu sein.
Anstatt über die Modellflotte der französischen Hersteller abzulästern sollte man seine Kraft dafür verwenden eigene Autos energiesparender zu machen.
Mit dem Smart forfour hatte man ein Top-Auto mit niedrigen Emissionen für 4-5 Leute im Sortiment. Aus politischen Gründen wurde der Wagen leider eingestampft. Ich habe zum Glück noch einen erstanden. Fährt bis 170Km/h, Durchschnittsverbrauch 5,8L Super, 130g/km CO².
Der abschließende Bericht des Weltklimarates, der dieser Tage in Valencia vorgestellt wurde ist eindeutig. Und wir alle müssen etwas tun!
Gruß Moritz
Antwort
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29. Claudia
Kommentar vom 23. November 2007 um 21:49
Als ich den “Blue-Spot” zum ersten Mal gesehen habe, bin schon aufmerksam geworden und hab genau hingeschaut und zugehört. Na nu, da singt ein Kind? Und blau ist, was es hat… Sehr kreativ. Aber: ab dem zweiten, spätestens beim dritten Mal ist der Spot absolut nervtötend. Das Lied erscheint unerträglich lang und macht mich agressiv. Es tut mir Leid, aber Ich komme nicht umhin, den Sender zu wechseln oder wenigstens den Ton abzustellen. Eine Möglichkeit wäre vielleicht, die “Musik”/”Gesang” nach ein paar Sekunden zurückzunehmen.
Antwort
30. Holger
Kommentar vom 05. Dezember 2007 um 21:28
Den Spot finde ich so naja, nicht gut, nicht schlecht, aber dieses neue Soundlogo von Mercedes? Das paßt ja nun überhaupt nicht! Wer denkt sich sowas aus? Der Audi-Herzschlag und das BMW “Dong-Dong”, sind ok, die passen zum Produkt, aber dieser Engelsgesang? Schleunigst wieder abschaffen oder durch was passenderes ersetzen!
Antwort
31. reinhard treudle
Kommentar vom 11. Dezember 2007 um 12:08
Bei Ihrer “Daimler”-Bluetec-Werbung in Verbindung mit “Mercedes-Benz” frage ich mich als potentieller Kunde immer wieder, werben sie als deutsches, deutsch-amerikanisches oder amerikanisches Unternehmen?
Was für ein Unternehmen ist die Daimler AG????
Antwort
32. Frederic Hahn
Kommentar vom 11. Dezember 2007 um 13:42
mein sohn (6 moinate alt) findet die werbung super ;)
Antwort
33. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 11. Dezember 2007 um 16:33
@reinhard treudle: Die Daimler AG ist ein weltweit tätiges Unternehmen. Rechtlich betrachtet ist sie eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht.
Antwort
34. reinhard treudle
Kommentar vom 11. Dezember 2007 um 18:27
Mein lieber Herr Knaus,
auch die DaimlerChrysler AG war nach dem “Merger of Equals” ein weltweit tätiges Unternehmen (Aktiengesellschaft) mit letztem Sitz in Stuttgart. Dennoch war die DaimlerChrysler AG ein deutsch-amerikanisches Unternehmen.
Klare Frage: ist die Daimler AG eine rein deutsche Firma. Oder was?
Antwort
35. Charles
Kommentar vom 11. Dezember 2007 um 20:00
@treudle, was ist eine “rein” deutsche Firma? Eine Firma mit Sitz in Deutschland, die nur deutsche Mitarbeiter beschäftigt, keine Waren/Dienstleistungen exportiert/importiert und auch keine Mitarbeiter im Ausland beschäftigt? Gibt es das noch? Gut, wir haben ein Antiquariat bei uns um die Ecke. Glaube das ist eine rein deutsche Firma :-)
Antwort
36. Reinhard treudle
Kommentar vom 12. Dezember 2007 um 11:41
Der ursprüngliche Kommentar wurde vom Moderator gelöscht!
Lieber Herr Treudle,
leider musste ich Ihren Kommentar löschen, da er nun überhaupt nichts mehr mit dem Thema im Post zu tun hatte.
Hier ein Auszug aus den Kommentar-Richtlinien, die Sie akzeptiert haben.
“Die Blog-Kommentarfunktion soll zudem eine sachliche Diskussion ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu löschen, die einer solchen Diskussion nicht förderlich sind und sich nicht auf die Beiträge beziehen.”
Gerne dürfen Sie aber weiterhin sachbezogen an der Diskussion teilnehmen.
Uwe Knaus (Moderator)
Antwort
37. Reinhard Treudle
Kommentar vom 12. Dezember 2007 um 18:34
Lieber Herr Knaus,
der Text war schon sachlich. Ich versuche es nochmals mit anderen Worten und verweise auf den stern-Aufsatz “Chrysler …Schrottpresse”.
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:DaimlerChrysler-
-Chrysler-Schrottpresse/582569.html
Die Frage ist doch, steht die Daimler AG zusammen mit der Chrysler Corp. als deutsch-amerikanisches Unternehmen mit in der Schrottpresse. Oder – steht die Daimler AG als deutsches Unternehmen neben der Schrottpresse.
Antwort
38. Karl Fritzsche
Kommentar vom 12. Dezember 2007 um 18:43
Sehr geehrter Herr Knaus,
wohl weiß ich, dass Sie Ihre Funktion ernst nehmen und auch vernünftig und verantwortungsbewußt ausführen.
Doch heute fehlt mir etwas, auf das ich gewartet habe:
Denn: Leider habe ich Herrn Treudles gelöschten Kommentar nicht lesen können; eine wichtige Entwicklung der Diskussion ist uns damit wohl vorenthalten geblieben. :-)
Hatte ich doch eine Weiterung der Betrachtungen Herrn Treudles zur nationalen Qualität des Unternehmens Daimler AG erwartet, um daran anschließend ein wenig aus der volks- und betriebswirtschaftlichen Standardliteratur zum Thema Rechtsformen der Unternehmen aufzubereiten und dieses dem Fragesteller dann darzustellen.
(Ja, ja, ich weiß, gelegentlich gelang es nur schwer bis kaum durch meine Sätze zu steigen; doch wäre ich auch vorbereitet, im Telegrammstil zu veranschaulichen) :-)
Schade; so werden Samuelson, Lipsey- Steiner, Wöhe, Schmölders u.a. nun wieder ins Regal gestellt und die Position der Daimler AG bleibt in Bezug auf Herrn Treudles Anfrage noch etwas diffus. :-)
Zusammenfassend zum blog-daimler:
Ich find´ ihn insgesamt gelungen: Weit gestreute Themen, gute Struktur sowie übersichtlicher Aufbau und – wie oben schon erwähnt – ein sehr kompetentes, aufmerksames und sachliches Management. Kompliment!
Man ist stets gern unterwegs im blog – daimler – produktiv, wie auch rezeptiv!
Selbst Gelegenheiten humoriger Aufhellung manchmal doch recht dröge daher kommender Zusammenhänge gäbe es hin und wieder.
In diesm Sinne + mit freundlichem Gruß
K.F.
Antwort
39. Reinhard Treudle
Kommentar vom 12. Dezember 2007 um 19:15
Sehr geehrter Herr Fritsche,
ich hatte ein Beispiel gebracht, wenn ich ein defektes Fahrzeug bei der Firma B.. in Deutschland kaufe, dann kann man die Firma B.. in Deutschland verklagen.
Wenn man ein defektes Fahrzeug bei der DaimlerChrysler AG gekauft hat, konnte man in Stuttgart und Auburn Hills klagen, weil ein deutsch-amerikanisches Unternehmen vorlag.
Nun gibt es die Daimler AG und ich frage mich, wo hat die Daimler AG ihren Gerichtsstand. Nur in Stuttgart – oder in Stuttgart und/oder in den USA? Das wird man doch wohl noch mal fragen dürfen.
Immerhin habe ich einmal eine W123 gefahren. War das beste Auto in meiner Autofahrerlaufbahn.
Jetzt muss ich erst einmal eine Apfelwein trinken gehen. Nach soviel Stress. Hoffentlich war “Apfelwein” nicht wieder gegen irgendwelche Stuttgarter Richtlinien.
Antwort
40. Gast
Kommentar vom 12. Dezember 2007 um 20:00
Hallo Herr Treudle,
folgend sie folgendem Link:
http://blog.daimler.de/impressum/
Dort finden sie die Antworten die Sie suchen ;-)
Mfg
Der Gast
Antwort
41. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 13. Dezember 2007 um 10:29
@Reinhard Treudle
Keine Sorge, gegen ein oder auch mehrere Gläser „Moscht“ können auch unsere Stuttgarter Kommentar-Richlinien nichts ausrichten. Diese besagen nur, dass sich Ihre Kommentare inhaltlich auf den kommentierten Beitrag beziehen sollten. Und genau da sehe ich die Probleme.
Mein Vorschlag: Sie schildern mir Ihr Problem in einer E-Mail und senden es via Kontaktformular (in der Navigationsleiste des Blogs unter „Kontakt“) direkt an mich. Ich werde es dann an die zuständigen Stellen im Konzern weiterleiten, mit der Bitte, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.
Wäre das so in Ordnung für Sie?
Antwort
42. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 13. Dezember 2007 um 10:33
@Karl Fritzsche
Vielen Dank für die Blumen! Vor allem ihre Worte zum Management. Es hätte mich nicht gewundert, wenn Sie, nach der damaligen Kommentarlöschung, ferngeblieben wären. Umso mehr erfreut es mich persönlich, dass Sie hier regelmäßig vorbeischauen.
Antwort
43. Reinhard Treudle
Kommentar vom 13. Dezember 2007 um 11:53
Sehr geehrter Herr Knaus,
das Thema hat sich für mich fast erledigt. Ich verweise hier auf das parallele Posting:
http://blog.daimler.de/2007/12/12/schwaebisch-fuer-manager/
Dennoch vielen Dank für die angebotene Hilfe, obwohl man aus Ihrem Haus ansonsten kaum Hilfe bekommt, Sachverhalte vernünftig zu klären.
Und ob “schwäbischer Most” mit “Apfelwein aus Hessen” vergleichbar ist, ist ein anderes Thema.
Auf alle Fälle werde ich meinem alten W123 bei einigen Gläsern gelegentlich nachtrauern. Das war echt ein Super-Auto.
Blutec hin und her, es fragt sich, was ist mit den restlichen 300 Schadstoffen, die aus dem Auspuffrohr eines jeden Fahrzeuges in die Umwelt gelangen. Aber auch das ist ein anderes Thema.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Taunus
Dipl.-Ing. Reinhard Treudler
Antwort
44. Karl Fritzsche
Kommentar vom 13. Dezember 2007 um 21:53
@ R. Treudle(r)
zunächst eine Frage zur korrekten Schreibung Ihres Namens:
Einigemale zeichnen Sie mit “Treudle”, bei anderer Gelegenheit mit “Treudler” wie ist´s denn richtig?
Dann gleich zum Daimler-Belang:
Sicher ist es überflüssig, Ihnen, einem “Dipl.Ing”, das bluetec mir samt seinen Vorteilen und Funktionen darzulegen.
Hätten Sie die Strichmännchen kritisiert, wäre das allenfalls verständlich. Aber eine saubere, und in der verbauten Form innovative technische Lösung zum Nutzen der Umwelt kleinzureden, erscheint eines Technikers – pardon – Ingenieurs, eher unangemessen. … Wenn nicht sogar illoyal, wären Sie denn Maschinenbauer oder verwandter Provenienz.
Schließlich auch passt zu der Kritik partout nicht, einen 123-er hochzuloben. Egal ob Benziner oder Diesel – das haben Sie uns noch gar nicht mitgeteilt – ist er (nicht nur) abgasseitig sicherlich allen derzeitigen Daimler – Produkten deutlich unterlegen.
Womit wir beim Kern angelangt sind:
Es ist zwar richtig, die Dinge in ihrer aktuellen Zeit zu betrachten und an deren Anspruch zu bewerten.
Nicht aber, dabei unterschiedliche Ausgangslagen und Lösungen gegeneinander aufzuwägen.
Klar waren 123-er ( ganz besonders aber die 126-er) zu ihrer Zeit und gemessen an den Ansprüchen jener Epoche in jeder Hinsicht gute, beste und geniale Lösungen.
Das auch kann ich mit Überzeugung vertreten, da ich selbst (immer noch) mehrere 123-er und 126-er besitze und diese auch immer mal wieder fahre.
Doch käme mir nicht in den Sinn, aus solcher Betrachtungsweise auf die Gegenwart zu schließen und aktuelle technische Lösungen, sei dies im LKW- oder PKW-Sektor – abschätzig zu betrachten.
Ich meine, wir kommen nur weiter, wenn sinnvolle Neuerungen und Anpassungen auch + gebührend gewürdigt sowie eingeschätzt werden und insofern der Ansporn gegeben ist, weiter zu optimieren.
Darum, Herr Treudle(r) – geben Sie der Innovation – auch Daimlers bluetec – eine faire Chance.
Falls das nicht auf Anhieb gelingt, schlage ich folgende anschauliche Überlegung, am besten gekoppelt mit entsprechender realer olfaktorischer Wahrnehmung, vor:
Man stelle einen LG 315
neben einen bluetec-versehenen Actros oder Axor, starte beider Motoren, verschaffe sich das entsprechende
Geruchserlebnis und sinne dann über die Effektivität zeitgemäßer Abgasbehandlung nach.
Ob mit oder ohne Most bzw.” Äppelwoi” (in anderen Regionen wird´s “Viez” genannt – dass “Stöffche” ist jeweils das gleiche) – das Resultat wird immer eindeutig ausfallen! Sie werden´s erleben! :-)
Damit aber genug zur alten und neuen Daimler-Technik! Ihnen, Herr Treudle(r) wünsche ich für die Zukunft nur gute Erfahrungen mit DEM Hersteller fantastischer + wirklicher Autos.
Packen Sie einfach Ihre Skepsis zusammen und entsorgen Sie – meinetwegen über shit-happens – und schließen sich stattdessen positiv und nach vorn gewandt der innovativen Betrachtung an …
mit freundlichem Gruß
K.F.
Antwort
45. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 14. Dezember 2007 um 11:34
Für alle BLUETEC-Interessierten hier noch ein Film zum Thema: “Wie BLUETEC funktioniert”
http://www.mercedes-benz.tv
Antwort
46. Treudler
Kommentar vom 14. Dezember 2007 um 13:01
Sehr geehrter Herr Fritsche,
mein Name schreibt sich mit (r). Manche sagen auch “Trödler” zu mir. In dem Erst-Posting hat die Tastatur geklemmt, weshalb ich den Tippfehler erst einmal beibehalten habe, um keine Verwirrung zu stiften.
Ich bin von Beruf Radio- u. Fernsehtechniker. Außerdem habe ich an einer TH Nachrichten-Technik im Bereich Mechatronik (so sagt man wohl heute) studiert.
Während meiner Studienzeit habe ich privat im Keller eine KFZ-Zündung entwickelt und z.B. in den USA als Patent angemeldet. Siehe nachfolgenden Link. Die Versuche liefen unter Lebensgefahr.
Einmal hatte ich einen elektrischen Schlag bekommen, da hatte ich 14 Tage Schmerzen im Arm. Vermutlich gibt es Leute, die würden sich heute freuen, wenn ich damals meinen Geist aufgegeben hätte.
Link zum Patent
Mit dieser Zündung bin ich sogar gefahren. Eigentlich handelt es sich hierbei um einen Hochspannungsschalter mit Ziel der Schadstoff-Korrektur über das Magerkonzept. Der Hochspannungsschalter hat aus einem konstanten Hochspannungsangebot herausgegriffen, was benötigt wurde.
Nicht das Einschalten der Hochspannung ist das Problem, sondern das Ausschalten. Technisch könnte man sagen, bei der KFZ-Zündung handelte sich um einen gesteuerten Funkenstreckenschalter. Im Leerlauf lieferte die Zündung im Jahr 1987 Funkenbrenndauern von ca. 25 ms.
Staatliche Fördermittel gab es keine, weil wohl bis zum heutigen Tag nur etablierte Firmen gefördert werden.
Das Thema Umweltschutz mit Bezug auf einen KFZ-Auspuff, also – was dort herauskommt, ist mir daher nicht ganz fremd. Auf dieser Grundlage könnte ich mich hier mit Ihnen über techische Fragen unterhalten – falls das zulässig ist.
Wenn ja, dann geben Sie bitte einmal eine kurze technische Zusammenfassung, wie Bluetec funktioniert. Ich kann mir das aber auch selbst zusammensuchen – würde jedoch einige Tage dazu benötigen.
Mfg
R. Treudler
Antwort
47. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 14. Dezember 2007 um 14:07
@ R. Treudler und K.F.: Solange wir uns an dieser Stelle über BLUETEC, Werbung, Sound-Logo etc.unterhalten und im Tonfall nicht daneben liegen, spricht nichts gegen die Klärung von technischen Fragen in diesem Zusammenhang.
Antwort
48. Markus Jordan
Kommentar vom 14. Dezember 2007 um 16:49
Gibts die neuen Spots von Daimler auch irgendwo in passender Qualität zum download? Früher gab es eine Mediaseite mit den Spots, leider wird diese nicht mehr aktuell gepflegt..
Antwort
49. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 14. Dezember 2007 um 17:32
@Markus Jordan:
Christina Springer schrieb hier: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist es allerdings nicht möglich alle Filme auf Mercedes-Benz.tv als Podcast zur Verfügung zustellen.
Antwort
50. Karl Fritzsche
Kommentar vom 14. Dezember 2007 um 21:36
Sehr geehrter Herr Treudler,
Zu Ihrem Ausführungen:
Interessant, zu lesen, wie Sie Ihre Idee umgesetzt haben – passt auf das Bild des Erfinders, der seiner Vision folgend, alles daran setzt, ihr zur Realisierung und Anerkennung zu verhelfen und sich dabei selbst Gefahren aussetzt.
Dieses Los teilen Sie schätzungsweise mit vielen anderen “Erfindern” , Entwicklern usw.; und auch die – sicher oft ernüchternde – Erkenntnis, dass mögliche Adressaten dennoch andere Wege vorziehen, auch unterstützen.
Und/oder, dass im Laufe fortschreitender Zeit sich alternative Ansätze umfassend durchsetzen und insofern das eigene Projekt eine andere Gewichtung im Ranking konkurrierender Projekte erhält.
Jedenfalls konnten Sie Ihre “invention” (Formlierung gem. Ihrer amerikanischen Patentanmeldung) so weit entwickeln, dass eine amerikanische Patentanmeldung möglich wurde.
Wobei auf grundsätzliche Unterschiede zwischen dem Verfahren der Anmeldung nach US-amerikanischen im Vergleich zum deutschen Modus nicht weiter eingegangen werden soll.
Ihr Grundgedanke ist logisch, die Beschreibung des Moduls lässt Realisierbarkeit erkennen und die miteingebrachten Prämissen – einmal der Abgaswirksamkeit und zum anderen ökonomischer Durchführbarkeit – sind adressatenadressierte (resp. herstellerrelevante Argumente) Aspekte und zumindest strukturell erkennbar
Das ändert aber nichts daran, dass die katalysatorbasierte Abgasbehandlung schneller umfassend günstigere Ergebnisse ermöglichte – herstellungs- und abgastechnisch sowie kostenbezogen und dies sowohl für Kunden als auch für die Hersteller.
Das u.a. auch kann zur Erklärung beitragen, warum sich letzendlich Magermotorkonzepte nicht durchgesetzt haben – exemplarisch sei z..B. auf den Audi-Mitteldruckmotor verwiesen.
Aber genug dazu. Ist schon fast Geschichte. Realität dagegen bietet Daimler – und nicht nur dieser Hersteller – mit dem bluetec – Verfahren zur Abgasreinigung für Dieselmotoren.
Sie wünschen sich eine prägnante Kurzdarstellung der ‘Funktionsweise; Ich gestatte mir, dazu auf den oben von Herrn Knaus eingebrachten Link zu verweisen.
Anschaulicher, prägnanter und sachbezogener als jede Verbaldarlegung kann dieser Film, authentisch und vom Hersteller, Ihrem Bedarf entsprechen.
Soviel zu Technik und Erfindungen; Ihnen Herr Treudler, wünsche ich weiterhin Ausdauer, Unbeirrtheit und Unfallfreiheit für evt. weitere “inventions”.
Dazu das Quentchen Glück, ohne die auch der genialste Gedanke oft nicht zum Durchbruch kommt.
Mit freundlichem Gruß
K.F.
Antwort
51. Treudler
Kommentar vom 17. Dezember 2007 um 14:51
Sehr geehrter Herr Fritzsche,
es wäre nett, wenn Sie mitteilen, in welchem Bereich Sie arbeiten: Forschung, Marketing, Verkauf?
Da Sie keine schriftliche Stellungnahme abgeben wollen, und auf die Filme verweisen, was Bluetec sein soll, werde ich mich hier einarbeiten und bitte um einige Tage um Geduld. Die Filme habe ich mir angesehen.
Meine Magerkonzept-Zündung betrifft nur (Benzin) -Otto-Motoren. Bluetec betrifft dagegen Diesel-Motoren.
Dennoch finde ich es nett, dass Sie hier mit mir hier über technische Details diskutieren wollen. Wo hat man schon Gelegenheit, mit Mercedes-Mitarbeitern über Abgastechnologien zu diskutieren.
Bluetec wurde nach dem Film erstmals im Jahr 2005 bei LKWs angewandt und soll zusammen mit einer blauen Flüssigkeit “Adblue” die Stickoxide NOx um 60% verringern. Dabei soll der Diesel-Verbrauch mit reduziert werden.
Ich habe bisher soviel verstanden, Adblue wird in den Abgasstrom injiziert. Nun will man Bluetec von LKWs auch bei PKWs anwenden. Hier wird auf den E300 Bluetec verwiesen, der nochmals 80% weniger NOx ausstoßen soll.
Technisch wird ein Speicher-Kat und ein SCR-Kat verwendet. Zu SCR habe ich folgenden Link gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Selektive_katalytische_Reduktion
Ich frage mich nun, benötigt der PKW einen weiteren Tank für die Adblue-Flüssigkeit. Wo muss sich eine Fahrer Adblue kaufen? Wie weit kommt man mit einer Tankfüllung und was kostet die Flüssigkeit?
Aus meiner privaten Magerkonzept-Forschung aus früheren Zeiten weiß ich, dass das Schadstoffverhalten von Diesel-Fahrezugen früher immer heruntergespielt wurde. Nur die Benziner waren die “Stinker”. Immerhin ist es erfreulich, dass man nunmehr bei Diesel-PKWs gleichfalls etwas unternimmt.
Jedenfalls mein damaliger Renault R4 schnurrte mit meiner Magerkonzept-Zündung im Leerlauf wie ein “Kätzchen”. Vielleicht hat den Audi-Leuten nur meine Zündung gefehlt. Der Leerlauf war von einer extremen Laufruhe gekennzeichnet.
Ich habe diese Entwicklung aus Kostengründe zwar aufgegeben. Dennoch kann ich Ihnen nicht zustimmen, dass das Magerkonzept Geschichte sei. Denn das Magerkonzept erfordert keinen Kat und führt gemäß der Abmagerung zum Bezinverbrauch bei Benzin-Motoren.
Oder soll Bluetec auch bei Benzin (Otto)-Motoren angewandt werden?
MfG – R.T.
Antwort
52. Karl Fritzsche
Kommentar vom 17. Dezember 2007 um 16:43
Sehr geehrter Herr Treudler,
danke für Ihre Rückmeldung. Im blog-daimler kommentiere ich als Gast – so wie Sie schätzungsweise.
Insofern ist also auf Ihre Frage nach meinem Tätigkeitsbereich Fehlanzeige zu melden.
Wie ich sehe, haben sie den Daimler – Film weitgehend interpretiert; der angefragte Tank ist – wenn ich recht erinnere – im Funktionsschema zu sehen.
Weitere Fragen nach speziellen Lösungen und Details können Sie günstiger beim Hersteller erforschen / erfragen; spekulative Erörterungen oder Meinungen nützen dabei wenig.
Auch zur Flüssigkeit möchte ich in Bezug auf die Daimler-Variante keine Vermutung dartun; grundsätzlich jedenfalls kann Harnstoff in diesem Prozess als Wirkstoff funktionieren.
So verweise ich Sie denn bezüglich der gewünschten Abgasdiskussion auf Daimler zurück und nehme Ihre Sicht zu Magerkonzept, und R4 unkommentiert zur Kenntnis.
Mit freundlichem Gruß
K.F.
Antwort
53. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 18. Dezember 2007 um 12:10
Aktuell gibt es auf der Daimler-Homepage umfassendes Material zu BLUETEC.
http://www.daimler.com/dccom/0-5-988161-49-1003381-1-0-0-0-0-0-13217-7165-0-0-0-0-0-0-0.html
http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2007/12/high-tech-report-2997_bluetec_deutsch.pdf
Antwort
54. Treudler
Kommentar vom 19. Dezember 2007 um 17:22
Sehr geehrter Herr Fritzsche,
schade, dass Sie kein Mercedes-Mitarbeiter sind. Die Frage, ob Bluetec – PKWs Türschließersysteme der Firma G. aufweisen, verkneife ich mir jetzt.
Jedenfalls muss ich jetzt erst einmal die Texte lesen, auf die Herr Knaus freundlicherweise hingewiesen hat.
Immerhin weiß ich inzwischen jetzt mehr über die Flüssigkeit Adblue, die von der Firma Kruse Chemie hergestellt wird.
http://www.adbluebluesky.de/index.php?option=com_content&task=view&id=24&Itemid=97
MfG – RT
Antwort
55. Hans-Günter Jochum
Kommentar vom 25. Dezember 2007 um 00:28
Gestern las ich in der Information für Betriebsrentner, dass Daimler ein Weblog eingerichtet hat. Zur blauene Werbung kann ich nur ausrufen: Oha! Sie hat uns sogar zum unkaputtbaren 123 geführt (Treudler). Wirklich unkaputtbar: nach einer Reecherche im Jahr 1998 waren weltweit immer noch über 80 % der produzierten 123 zugelassen.
Ich denke, dass solche unkaputtbaren Autos (so nachhaltig sie erscheinen mögen), letztendlich der Umwelt schaden., weil innermotorische und abgasreinigende Fortschritte sich zu zögerlich am Markt durchsetzen. Ich möchte nicht missverstanden werden, ich möchte keinen Mercedes mit einr kurzen Halbwertszeit, nur um neuen Techniken schnell zum Marktdurchbruch zu verhelfen. Herrn Treudler zum Trost: Im “Diesotto” wird wohl wieder der Magerbenziner eine große Rolle spielen.
Habe ich da etwas nicht verstanden: Wird der Harnstoff nicht im Abgassystem erzeugt, und nur die Erstbefüllung eingekauft?
Antwort
56. Treudler
Kommentar vom 25. Dezember 2007 um 15:46
Hallo, Herr Jochum,
nett, dass sich jemand von Mercedes meldet. Ich habe zwar nicht viel Zeit, mich aber dennoch etwas in die Bluetec-Technologie einarbeiten können.
Inzwischen konnte ich mir sogar ein Prospekt von einem Händler besorgen. Leider ist dort nichts aufgeführt, dass Ihrer Frage beantworten würde, die sicher jeden Käufer interessieren würde.
Der Harnstoff mit dem Markennamen “Adblue” wird zugekauft und in einen separaten Tank gefüllt, der regelmäßig bei den Wartungsintervallen nachgefüllt wird. Hält wohl länger. Ein Autofahrer muss also nicht ständig an eine Tankstelle fahren, um Adblue nachzutanken. Ist in dem einen Link (oben) zu finden, den Herr Knaus genannt hat.
Ich habe nicht gesagt, dass der 123 ein umweltfreundliches Auto war. Nur ansonsten war das Auto SPITZENKLASSE. Beispielsweise waren die Sitze sehr gut und man wusste, wohin mit den Beinen/Füßen. Die Autos heutiger Hersteller sind sehr eng.
Mfg
RT
Antwort
57. Hans Günter Jochum
Kommentar vom 26. Dezember 2007 um 00:01
Hallo, Herr Treudler,
Dass Sie nicht viel Zeit haben, kann ich nicht glauben. Sie sind einer der fleißigsten Kommentatoren im Daimler-Blog. Ich bin aber kein “richtiger” Daimler Mitarbeiter mit dem Stern auf der Stirn, da ich erst im zarten Alter von 44 Jahren dazu gestoßen bin. Immerhin haben mir meine vielfältigen Aufgaben so zugesagt, dass dies mein letzter Arbeitgeber wurde, bevor ich in den Unruhestand wechselte.
Aber zurück zum Thema dieses Diskussionsblocks: Das war doch der Spot zum Bluetec, der wohl viel Aufgeregtheit verursacht hat. Richtig so! Ich wünsche mir, dass die Werbung der Autoindustrie sich sachte abwendet von der Suggestion, dass jemand nur etwas wert ist, wenn er den schönsten, stärksten, sportlichsten, aggresivsten (AUDI ganz besonders) Wagen fährt. “Die Kunden wollen das so!” ist immer wieder die Entschuldigung der Autoindustrie. Wirklich? Werden sie nicht durch die Berichte in den “Fachmagazinen” darauf eingestimmt, Fahrzeuge zu kaufen, die dem Hersteller die höchsten Deckungseiträge bescheren. Mein jetziges Auto wurde auch in einer Testzeitschrift besprochen. Der Tester: der Motor wirkt etwas gequält, besser wäre für dieses Fahrzeug der nächst stärkere Motor! Aber mit etwa 10 % mehr Verbrauch und CO2 Ausstoß!!
Ich wünsche mir, dass die Fachmagazine und die Autohersteller zusammenarbeiten, um uns von dem ungehemmten Verbrauch der Ressourcen durch die Automobile zu entlasten. Das wäre doch einmal eine herausfordernde Aufgabe für die Kommunikation beim Stern. “Leadership” auch dort.
mfg
hgj
Antwort
58. Treudler
Kommentar vom 28. Dezember 2007 um 14:07
Hallo, Herr Jochum,
dass hier die direkten Daimler-Mitarbeiter z.B. aus der Entwicklungsabteilung zu technischen Fragen keine Stellungnahmen abgeben und Sendepause herrscht, ist nicht meine Schuld.
Beispielsweise würde mich einmal interessieren, ob die Türgriffe an den neuen Fahrzeugen wirklich aus Kunststoff bestehen. Vielleicht täusche ich mich hier. Bei meinem alten 123 waren die Griffe aus Metall und bei einem Unfall, wenn die Tür klemmt oder Fahrzeug brennt, frage ich mich, was die neuen Türgriffe aushalten.
Der Blog richtet sich an Daimler-Mitarbeiter “Einblick in den Konzern”. Ich bin im Jahr 1996 unfreiwillig zum externen Daimler-Mitarbeiter gemacht worden und muss mich ohne wesentliche Einnahmen mit dem Stuttgarter Papierkram herumschlagen, obwohl ich eigentlich mit Leib und Seele Techniker bin und technische Fragen mehr interessieren.
Ich habe wirklich nicht viel Zeit und schaue nur in meinen Arbeitspausen rein. Jetzt hatte ich gehofft, ich könne als externer, freiberuflicher und unfreiwilliger “Daimler-Mitarbeit” zur Zerstreuung von dem Papierkram einmal ein paar technische Fragen mit echten Daimler-Mitarbeitern in Sachen Bluetec diskutieren, zumal mir das Thema “Magerkonzeptzündung zur Schadstoffbeeinflussung” nicht ganz fremd ist.
Aber leider ist bis auf Fremde und Rentner hier Blogger-Sendepause.
Ihre Einschätzung, dass etwas unternommen wird, kann ich nicht ganz teilen. Das gesamte Auto-Umweltthema erscheint mir als so eine Art Werbeaktivität zur Gewinnmaximierung anstelle einmal konkret darüber zu diskutieren.
a) Früher gab es die “DAIMLER-Glührohr-Zündung”. Dann wurde wohl von OTTO die Magnetzündung mit Unterbrecherkontakt eingeführt. Vor 40 Jahren wurde bei Benzinmotoren noch mit Unterbrecherkontakt gefahren. Der Unterbrecherkontakt war ein “Mordsgeschäft”. Der Unterbrecherkontakt wurde mit Werbegeschrei “Abgasreduktion und angeblich geringerem Benzinverbrauch” durch die Transistorzündung abgeschafft.
Eigentlicher Hintergrund waren wohl die japanischen Autos, weil die keine Servicestellen für Unterbrecherkontakte hatten. Deshalb waren alle JP-Autos mit einer Transistorzündung ausgestattet und die anderen Autofirmen mussten das lohnende Geschäft mit dem Unterbrecherkontakt aufgeben.
b) Vor 20 Jahren wurde das Magerkonzept totgeredet, um den Dreiweg-Kat für teures Geld in den Markt zu drücken. Es gab wieder die Versprechungen zu Schadstoffreduktion und Benzinverbrauch.
c) Der Diesel war bis hierin in der Werbung ein Reinstluftfahrzeug.
d) Dann kam das Thema Ozon nach dem Motto auf, die Sonne ist Schuld. Tatsächlich erzeugte jeder Zündverteiler nicht wenig Ozon. Ich schätze, ca. 1/3 des Ozons stammte nicht von der Einwirkung der Sonne auf die Abgase, sondern direkt aus den Zündverteilern der Otto-Motoren. Ein Mangel, den auch die von mir entwickelte Zündung (Hochspannungsschalter) hatte.
Untersuchungen zu diesem Thema, um das Ozon aus dem Zündverteiler zu beseitigen, hatte ich an eine bekannte Zeitung verkauft (DM 2.000), was auch bezahlt wurde. Nur dann kam ein Anruf von der Redaktion, der Artikel könne nicht veröffentlicht werden, weil man zahlreiche Autofirmen als Anzeigenkunden habe.
e) So ging es munter weiter mit dem Thema Abgase und Umwelt. Es kam das Thema Ozonschicht auf. Zum Schluß waren die Kühe mit Schuld an der Luftverschmutzung, weil diese auf der Weide ab und zu einen Pubs lassen.
f) Dann kam das Thema TDI. Eine Technologie, die wohl zuvor besonders von Fiat entwickelt wurde.
g) Heute ist das Thema Abgase bei Dieselfahrzeugen (z.B. Bluetec) an der Reihe und alles was ich inzwischen über Bluetec gelesen habe, enttäuscht mich aus technischer Sicht wieder.
Als Techniker muss ich sagen, alles was in den letzten Jahren in Sachen Auto und Abgas realisiert wurde, reißt mich nicht vom Hocker.
Über Bluetec habe ich mir aber noch kein abschließendes Urteil gebildet. Nur frage ich mich was hat Daimler eigentlich erfunden?
Den Namen “Bluetec” gab es schon. Ebenso den flüssigen Harnstoff Adblue. Die Elektronik kommt wohl von Bosch. Die Technologie soll bereits bei LKWs bekannt sein, wobei mir hier nicht klar ist, ob dies eine Alleinentwicklung bei Mercedes war?
Bisher ist mir nur bekannt geworden, dass Daimler als erstes Unternehmen versucht, die Adblue-Technologie, die von LKWs bekannt ist, erstmals bei einem Diesel-Pkw zu realisieren.
Das ist technisch sicher nicht ganz einfach und nach allem was ich bisher gelesen habe, scheint mir die Adblue-Technologie bei Diesel-Pkws noch nicht ganz ausgereift zu sein.
Aber vielleicht täusche ich mich und es kommt noch ein Link oder die Nummer einer Patentschrift, denen zu entnehmen ist, welche technischen Probleme konkret gelöst wurden. Mit Schlagwörtern, wie “Bluetec” kann man als Techniker nicht viel anfangen.
Jetzt muss ich wieder an die Arbeit, auch wenn Sie es nicht glauben.
MfG
RT
Antwort
59. Dildo
Kommentar vom 26. August 2009 um 15:24
Nun oft versteht man überhaupt nicht warum die Werbung zieht aber ich denke mal die Werbemacher treffen immer einen uralten reiz im mensch und dann zieht die Werbung auch!
Antwort
60. Jake Sully
Kommentar vom 23. Januar 2010 um 00:41
Oh mein Gott ist das grottenschlecht gewesen, damals schon. Jetzt wirkt es noch mehr daneben. Ist das Mercedes? Kommen sich die Abnehmer für so Werk geringster Schöpfungstiefe nicht verschaukelt vor? Oder sind bei Benz alle so extrem verunsichert, dass keiner weiss, was richtig gut oder richtig schlecht ist? Dann noch der Flop mit dem Soundlogo, das Fahrzeugdesign, das nicht weiss wohin….mein Beileid.
Antwort