Mein Name ist Sebastian Zitzler. Ich schreibe aktuell meine Diplomarbeit im Bereich Public Relations in der globalen Wirtschaftskommunikation der Daimler Trucks.
Nach einem mehr oder weniger anstrengenden Morgen ist die Mittagspause in der Kantine im Werk Untertürkheim eine willkommene Ablenkung. Zusammen mit Kollegen und Freunden zwischendurch einfach mal für 30 Minuten kurz abschalten! Und dahingehend hat sich die Mittagessenkultur beim Daimler auch entwickelt.
Es gibt kaum noch Kollegen, welche man in der Mittagspause nicht in der geräuschvollen Werkskantine antrifft. Dies könnte am nahrhaften Essen liegen, könnte jedoch auch in der Geselligkeit seine Ursache haben. Der Hunger am Mittag ist jedenfalls zu stillen und zumindest das gelingt mit „Eintopf an der Suppenstation“, „Schlachtplatte mit Sauerkraut“ oder dem bewährten, fast täglich angebotenen „Mozarella-Oliven-Salat“ – für mich immer wieder erste Wahl. Da weiß man sicher was man hat: 3 geschnittene Tomaten, 6 Oliven, 9 Mozarella-Bällchen.
Bei den angebotenen Speisen verwundert es kaum, dass der Höhepunkt erst nach der Hauptspeise 1, 2 oder 3 folgt – und dafür lohnt die Wartezeit nun wirklich! Die langen Schlangen an der „chicco di caffè“-Bar lassen sich wahrscheinlich auf die hohe Qualität des Kaffees zurückführen. Die schonende Kaffeeröstung, die Herkunft und die Bearbeitung des Rohkaffees sind für diese verantwortlich – so wirbt der Anbieter auf seiner Web-Seite. Ein Kenner und Genießer des guten Geschmacks wird den Unterschied zum herkömmlichen Kaffee mit Sicherheit bemerken. Doch gibt es nur Kenner und Genießer in Untertürkheim? Oder spielen noch ganz andere Dinge eine Rolle? Wer sich schon einmal einen Latte Macchiato bestellt hat weiß wovon ich spreche: Bei jedem Cafébesuch zaubern mir zumindest die Bariste (weiblicher Plural für Barista) ein Herz auf den Milchschaum meines Latte Macchiatos und lächeln mich dabei ebenso herzlich an. Vom Irrglauben, das hätte sie nur für mich gemacht bin ich zwischenzeitlich abgekommen. Das Herz bekommt nämlich jeder Mitarbeiter.
Dieser Artikel wurde von Sebastian Zitzler geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
1. Wolff Horbach
Kommentar vom 24. November 2007 um 08:45
Genießen ist ganz wichtig. Wie wohltuend, wenn das bei euch in der Mittagspause geht. Meistens ist der Kaffee, den man in Unternehmen als Gast vorgesetzt bekommt, ein Grauen. Lieblos zubereitet und lieblos serviert.
Oft sind es nur die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.
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2. Insa
Kommentar vom 10. Dezember 2007 um 17:17
Gibt es denn im chico de caffè auch ganz normalen Kaffee? Hier bei Beiersdorf in Hamburg habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Bestellung eines schnöden Kaffees anstelle von Chai Latte Macciato etc zu heftigen Irritationen auf Seiten des Personals führt. Und was man dann bekommt, ist gut , nennt sich aber auch Cafè Crema, wobei der schlichte Kaffe unter einer Schaumhaube versteckt wird, als wäre das sonst doch zu peinlich…
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3. Nina Zillien
Kommentar vom 17. Dezember 2007 um 15:46
An unseren chicco di caffè Bars in Stuttgart, Sindelfingen und an unseren anderen Standorten bieten wir unseren Gästen gerne einen Espresso Americano an.
Dies ist ein Filterkaffeeersatz, der sogar noch weniger bitter, und viel gesünder ist als ein echter Filterkaffee.
Von unserem Personal wird ein Gast, der diesen Kaffee bestellt mit der gleichen freundlichen Art bedient und, wie im Beitrag „Genuss in der Arbeitspause“ erwähnt, zudem herzlich angelächelt – genauso wie ein Gast, der sich für eine unserer anderen Kaffeespezialitäten entscheidet.
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4. Udo Bangert
Kommentar vom 19. Dezember 2007 um 08:19
Bzgl. dem Essen fehlt mir als Arbeitskreis Umweltmitglied die Umstellung auf mehr regionale biologische Produkte, für die etliche Kollegen auch bereit wären mehr zu zahlen. Die evangelische Akademie Bad Boll hat über einige Jahre ihre Küche darauf umgestellt (Bad Boll hat auch etliche tausend Gäste jedes Jahr). Es ist immer ein Genuss dort zu Essen, da man ein gutes Gefühl hat. Es gibt da auch mehr saisonales Essen, womit man auch wieder mehr im Einklang mit der Natur lebt. Wir wollen bei den Autos an vorderster Innovationsfront sein, dies muss sich meiner Meinung nach auch auf andere Gebiete ausdehnen. Nachhaltiges (umweltmässig durchhaltbares) Wirtschaften ist das Gebot der Zeit.
Deshalb müssen auch wie angekündigt Geschmacksverstärker durch natürliche Gewürze o. ä. ersetzt werden. Die Küchen bei uns sind gut und das Personal setzt sich da auch ein. Es ist aber noch mehr möglich und viele möchten das Essen auch mit gutem ökologischen und sozialem Gewissen genießen. Der neue Trend hat auch schon einen Namen “Lohas =” Lifestyle of Health and Sustainability, was grob bedeutet: Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit.
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5. Sonja Maitz
Kommentar vom 27. März 2008 um 21:29
Mein Freund arbeitet als Entwicklungsingenieur bei Daimler in Sindelfingen. Er wird am 16. April 50 Jahre und ich würde ihn gerne mit einer Sachertorte überraschen. Da ich in Österreich lebe ist es etwas kompliziert. Daher hätte ich eine Frage und Bitte, wäre es möglich das so eine Torte zugestellt wird? Wenn sie mir eine Telefonnummer zusenden würden, könnten wir uns näheres ausmachen. Ich wäre ihnen sehr,sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Sonja Maitz
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6. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 28. März 2008 um 16:02
@Sonja Maitz:
Schöne Idee! Mailen Sie mir doch bitte über das Kontaktformular oben im Header des Blogs den Namen Ihres Freundes, dann sehen wir mal was wir in die Wege leiten können. Vorausgesetzt die Kollegen lesen nicht im Daimler-Blog oder halten dicht, wenn sie es schon gelesen haben ;-)
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7. Jürgen Schreiber
Kommentar vom 21. April 2008 um 09:02
@Sonja Maitz:
Das mit der Geburtstagstorte hat alles prima geklappt. Sie wurde im Werk Sindelfingen am Tor 16 angeliefert. Dort habe ich sie entgegengenommen und zusammen mit unserem Abteilungsleiter
und im Beisein der restlichen Abteilungsmitglieder feierlich übergeben. Auch die mitgelieferte Tischfeuerwerksfontäne kam zum Einsatz.
Prima Idee und tolle Überraschung!
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