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01.2008

Energiesparen ist in!

Ich war von April 2006 bis November 2007 verantwortlicher Projektleiter des Projektes “Energieoptimierung – Steigerung der Energieeffizienz” für das Powertrain-Produktionswerk am Standort Stuttgart. Ist Energie einsparen auch im Automobilkonzern Daimler ein Thema und für den Standort Stuttgart, an welchem Achse, Motor und Getriebe gefertigt werden, eine interessante, lohnende und spannende Sache? Ich denke ganz klar: JA!

Ich bin seit längerem auch intensiver Verfechter von energiesparendem Verhalten – zuhause im Privaten, genauso wie im beruflichen Alltag. Das war jedoch nicht immer so … dieses Verhalten, dieses Herzblut habe ich eigentlich erst in den letzten 2 Jahren entwickelt und Schuld daran war eigentlich der Kollege Zufall, nämlich eine neue berufliche Projektaufgabe.

Werk UntertürkheimVor ca. 2 Jahren hat die allgemeine Diskussion über Energieknappheit, steigende Energiepreise und zunehmende Umweltbelastung auch in unserem Unternehmen Daimler am Standort Stuttgart Einzug gehalten.

Schnell war uns allen klar, dass wir aus Sicht der Kostenentwicklung, aber auch aus Sicht der umweltpolitischen Verantwortung etwas unternehmen wollen und müssen.

Die Entscheidung ein Projekt zu definieren, welches das Ziel hat, die Energiemenge in dem Produktionswerk Stuttgart, im „Werk Untertürkheim“ einzusparen, war relativ schnell getroffen. Die Zuordnung der Projektzuständig- und Projektverantwortlichkeit dauerte da schon etwas länger. Nachdem die Fragen, wie „was muss ein Projektleiter für dieses Projekt an Voraussetzung mitbringen, welches Fachwissen braucht er, mit welchen Kompetenzen muss er ausgestattet werden“ im Groben geklärt waren, begann die Suche nach der geeigneten Person.

Ich habe mich gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich diese Herausforderung annehmen möchte. Aber ich war auch stolz, dass man mir als damaliger „Energielaie“ diese Aufgabe zutraute und mir diese Chance gab. Nach nur kurzer Zeit des Überlegens habe ich der neuen Aufgabe zugestimmt und mich zugleich an die Strukturierung des Projekts, aber noch intensiver an die Auswahl der Projektmannschaft gemacht. Das Zusammenstellen der Projektmannschaft vergleiche ich auch heute noch mit der Aufstellung von Sportmannschaften vor einem wichtigen Spiel.

Meine Wunschvorstellung der Projektmannschaft war, eine Mischung aus erfahrenen Energiefachleuten, Fachbereichsexperten, aber auch Mitstreiter mit weniger Energiefachorientierung, dafür aber an der Sache hoch motivierten Multiplikatoren zu bekommen. In dieser Mannschaft wollte ich die Leitfigur sein, die es schafft, Veränderung im Energieverhalten und dadurch zeitgleich eine Aufbruchstimmung zu erzeugen und alle auf das gleiche Ziel einzuschwören, nämlich mit Energie schonend und vernünftig umzugehen. Die Organisation stand im April 2006. Wir sind voller Idealismus in unsere Projektarbeit gestartet und hatten eine sehr anspruchsvolle Zielsetzung im Fokus.

Rückblickend auf nahezu 20 Monate Projektlaufzeit kann ich als Projektleiter stellvertretend für mich und meine Projektmannschaft sagen: Der Aufwand war enorm. Das Verständnis für energiesparende Maßnahmen war am Anfang bei Mitarbeitern und Kollegen begrenzt, was sich aber mit den ersten Erfolgsmeldungen schnell verändert hat. So ist es uns gelungen, viele der Betroffenen zu Beteiligten zu machen! Gemeinsam konnten wir die Energiemengen für Strom, Wärme um nahezu 200 Millionen kWh und den Verbrauch von Wasser um 500 Tausend m³ reduzieren. Neben den erheblichen Kosteneinsparungen, ist für uns der noch viel bedeutendere Effekt die Entlastung unserer Umwelt um über 68.000 t Co2.

ProjektteamLetztendlich ist der erreichte Erfolg einfach spitzenklasse und motiviert zum Weitermachen. Die Bestätigung unserer Arbeit wurde noch gekrönt durch die Auszeichnung „Bestes Umweltprojekt 2007 in der gesamten Daimler AG in der Sparte Produktion“ mit dem ersten Platz beim Environmental Leadership Award.

Über die Ergebnisse und über diesen Preis bin ich mächtig glücklich. Stolz macht mich, dass wir es gemeinsam in dieser tollen Projektmannschaft geschafft haben, viele Menschen zum Energiesparen bewegt zu haben. „Vom Reden zum Handeln“ … diesen Leitsatz in die Praxis umzusetzen, ist uns erfolgreich gelungen!  Stillstand heißt Rückschritt … machen wir weiter, helfen Sie auch weiterhin aktiv mit, für unser Unternehmen, für unsere Umwelt, für unsere Zukunft – ich tue es!

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Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
 

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 17 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Mario Jung

    Kommentar vom 23. Januar 2008 um 18:59

    Zufall? Heute Nacht ging mir ein Gedanke durch den Kopf: Regelmäßig veranstalten wir ja in den Werken Workshops zur Effizienzsteigerung in der Produktion. Jeder Schritt und jeder Handgriff wird dabei analisiert und hinterfragt. Warum mal nicht entsprechende Veranstaltung zum Thema Stromverbrauch. Welche Beleuchtung muss sein, welche Gerätschaft muss permanent am Netz hängen, etc. Relativ werden die Einsparungen nicht hoch ausfallen, aber absolut dürfte es doch einiges ergeben!

    Antwort

  2. 2. emilio

    Kommentar vom 23. Januar 2008 um 20:52

    Sehr guter Ansatz und beeindruckende Zahlen. Jeder von uns kann mithelfen Energie zu sparen. Ich habe noch nie verstanden, warum Städte nachts leuchten müssen. Warum müssen beispielsweise Reklametafeln mitten in der Nacht beleuchtet sein, wenn der Konsument schläft?
    Apropos Beleuchtung:
    Das Werk Untertürkheim könnte meiner Meinung nach noch mehr Energie einsparen, wenn das moderne ovale Gebäude an der B14 nach den Bürozeiten die Lichter ausschalten würde (nicht das Museum, das muss wohl aus architektonischen Gründen strahlen).
    Warum ist es nachts beleuchtet?
    Grundsätzlich sollte in allen Büros das Licht ab einer definierten Uhrzeit automatisch ausgehen. wer dann noch im Büro ist, muss eben stündlich mal zum Lichtschalter. Das hat noch keinem geschadet ;-)

    Antwort

  3. 3. MB78

    Kommentar vom 24. Januar 2008 um 10:42

    Prima Projekt und toller Erfolg!

    Nur eine Frage:
    Wie geht es diesbezüglich weiter in Untertürkheim und allgemein beim Daimler?

    Das Projekt scheint abgeschlossen. Gibt es Folgeprojekte bzw. -aktivitäten? Aus meiner Sicht gibt es auch weiterhin noch ausreichend Optimierungsmöglichkeiten.

    Antwort

  4. 4. Werner Schmidt

    Kommentar vom 24. Januar 2008 um 21:18

    Bravo ich bin begeistert.

    Wir sparen Energie.

    Was mich stört ist die reine Ausrichtung des Projektes auf die Produktion.
    Ihr [Produktion] müßt die Maschinen abschalten, das Licht ausmachen, Türen schließen u.s.w.

    Bei uns im Werk ging es so weit das die Hallentemperaturen abgesenkt wurden um Energie zu sparen.
    Aber im Gebäude der Werksleitung brennt selbst Nachts das Licht, obwohl keiner da ist und wenn jemand im Büro kalt ist, wird ein Elektroheizlüfter hingestellt.

    Irgendwie Kontraproduktiv?

    Was auch niemand hören will sind Hunderte oder in Untertürkheim Tausende PCs die mindestens 16 Stunden im StandBy Modus laufen.

    Nach einer kleinen Rechnung kommt man bei unseren PCs auf ca.125W und in 16 Stunden werden so einfach mal 2 kWh verbraten.

    Da kann sich jeder selbst ausrechnen was das für einen PC pro Jahr macht. Und wenn er am Wochenende gar nicht abgeschaltet wird ……. naja senken wir halt die Hallentemperaturen auf 17 Grad das spart wieder.

    @emilio
    sehr guter Ansatz

    Ich verstehe es auch nicht.
    Wieso können die IT Leute die Rechner nicht aus der Ferne runterfahren wenn es 17:00 Uhr ist?
    Hochfahren geht doch auch.

    Fragen über Fragen

    Antwort

  5. 5. emilio

    Kommentar vom 24. Januar 2008 um 23:30

    @werner schmidt:
    Habe gerade nach den tagesthemen mal auf mein Thermometer im Wohnzimmer geschaut: 19 Grad. Ok, zwei Grad mehr als die 17 bei euch in der Halle. Dafür habe ich mich auch nur minimal von einer Seite auf die andere gelegt ;-)
    Bin mal in den Genuss einer Werksbesichtigung in Sindelfingen gekommen. Da wunderte ich mich schon, warum da manche im T-Shirt Vesper holen gingen (es war nämlich Winter!).
    Nichtsdestotrotz: Lichter gehören nachts aus, wenn es keinen Sinn macht.
    Rechner eigentlich auch. Allerdings wird ein Unternehmen vermutlich betriebswirtschaftlich gegenrechnen, was mehr Kosten verursacht: der Stand-by-Betrieb oder die täglichen 5 Minuten Arbeitszeit, die es kostet, bis ein Rechner mit allen notwendigen Programmen hochgefahren ist und der Kollege im Büro solange fürs Zeitunglesen bezahlt wird.

    Antwort

  6. 6. Werner Schmidt

    Kommentar vom 25. Januar 2008 um 11:39

    @emilio

    Es geht bei den Rechnern nicht um den Tagesbetrieb.
    Ich meine die 16 Stunden vom Feierabend bis zum nächsten Morgen.

    Antwort

  7. 7. Werner Schmidt

    Kommentar vom 25. Januar 2008 um 12:02

  8. 8. Michael

    Kommentar vom 26. Januar 2008 um 09:46

    Sehr gutes Projekt. Ich wünschte mir nur, dass es in der Produktion und Entwicklung schon früher dieses Thema aufgegriffen würde, dann müsste ich heute nicht mehr mit dem teuren Sprit tanken, aber das ist wohl ein anderes Lobbyisten Thema. Die Entwicklung heute finde ich gut. Weiter so…

    Antwort

  9. 9. Ulrich Funk

    Kommentar vom 28. Januar 2008 um 08:29

    @MB78
    Sorry für die etwas verspätete Rückinformation, ich war beruflich ausser Haus.
    Das Projekt “Energieoptimierung” geht, wenn auch nicht unter meiner Leitung, weiter. Es gibt einen neuen Projektleiter, Herr Thomas Hübner, welcher die Bestrebungen “Energie einzusparen” intensiv fortsetzen wird.

    Antwort

  10. 10. Ulrich Funk

    Kommentar vom 28. Januar 2008 um 08:35

    @emilio
    Automatische Lichtschaltungen sind im Projekt bereits realisiert worden, so auch für das VTC-Gebäude an der B14.

    Antwort

  11. 11. Andreas Bönsch

    Kommentar vom 05. Mai 2008 um 16:20

    @ werner schmidt
    Hallo Herr Schmidt, in welcher Halle wurde auf 17°C abgesenkt? Ich war seitens GET in Untertürkheim an der Aktion beteiligt – wir hatten 19°C vereinbart. 1°C Raumtemperatur entspricht 6% Heizenergie.
    Merkwürdig ist, dass sich Kollegen beschwert haben, in deren Halle aus thermischen Gründen keine Anpassung vorgenommen wurde …

    Antwort

  12. 12. Werner Schmidt

    Kommentar vom 06. Mai 2008 um 08:32

    @Andreas Bönsch

    Falsch verstanden!

    Hallentemp ist auch hier auf 19°C.
    Es war sarkastisch gemeint die Temp auf 17°C herabzusetzten,
    damit dann die Kosten für die Heizlüfter in den Büros wieder reingeholt werden.

    Antwort

  13. 13. Stephan Ferraro

    Kommentar vom 06. Mai 2008 um 09:18

    Energie und Kosten sparen in der IT:
    Ich frage mich warum kein großes Unternehmen Netzwerk Stationen einsetzt, wie z.B. die Sun Ray Clients von Sun Microsystems. So eine Netzwerkstation verbraucht nur 4 Watt Strom!!! Ein ausgeschalteter PC mit ATX Gehäuse verbraucht schon mehr als 5 Watt! Eingeschaltet verbraucht ein PC um die 80 Watt. Man braucht allerdings auch noch ein Server pro hunderte von Benutzer. Also müsste das Strom sparen so bei 80% oder höher liegen. Die Wartungskosten von einer Netzwerkstation müsste bei mehr oder weniger 0 liegen. Die Netzwerkstationen sind sehr günstig, z.B. kostet eine Sun Ray Client laut Sun zur Zeit 249 USD. Das ist wesentlich billiger als ein PC und leichter zu tragen.
    Da die meisten Benutzer nicht gleichzeitig die CPU eines Servers benutzen steht eigentlich jedem Benutzer auch noch mehr Performance zur Verfügung als auf einem klassischen PC. Für die 3D Anwender gibt es auch Lösungen. Mit einer Keycard kann man sich beliebig überall einloggen und kann somit sein virtuelles Büro mitnehmen wo sich auch eine Netzwerkstation befindet.

    Antwort

  14. 14. klima-projekt

    Kommentar vom 09. Mai 2008 um 12:09

    Hallo,

    wir, d. h. eine Gruppe, bestehend aus Schülern und Studenten der Hochschule der Medien in Stuttgart, die am Schüler-Wettbewerb von Focus teilnehmen, haben einen kurzen Kinospot erstellt (www.klima-projekt.de.vu). Dieser soll hauptsächlich Jugendliche ansprechen und wird im Cineplex Marburg publiziert.
    Währned unserer Recherchen sind wir auf diesen Artikel gestoßen, welcher uns aufschlussreiche Informationen zu der Frage geben konnte, wie Großkonzern mit dem Thema klimawandel umgehen.

    Grüße aus Marburg und Stuttgart

    Antwort

  15. 15. Constantin K.

    Kommentar vom 12. August 2009 um 16:13

    Grüß Gott alle zusammen!!
    Ich schreibe gerade meine Facharbeit über Klimaschutzprojekte von Unternehmen (in ganz Deutschland)
    Mich hat das vorgestellte Projekt bei Daimler beeindruckt und ich habe gemerkt, wie einfach Energie gespart werden kann.
    Kann mir jemand genaue Maßnahmen näher bringen, die bei Daimler eingesetzt wurden, zum Beispiel, wie die Produktionstechnik verbessert wurde oder ob es schon genaue Fakten gibt, die aufzeigen, wie die Energiewerte bei Daimler sich verbessert haben? (DIe Seite und der Film geben ja vor allem einen kleinen Überblick…)
    Vielen Dank im Voraus!!

    Antwort

  16. 16. Udo Bangert

    Kommentar vom 18. August 2009 um 21:46

    Hallo Frau K., in den offiziellen Umweltberichten sollte einiges darüber stehen. Energieeinsparung war mehr oder weniger schon immer ein Thema beim Daimler. So richtig Schwung in das Thema kam u. a. aber durch die gezielte Einrichtung eines Projekteams, welche dies nicht nur neben der normalen Arbeit nebenher abarbeitete, sondern ganz gezielt mal mehr oder minder jedes Watt herumgedreht hat. Man könnte da auch von deutscher Ingenieursgründlichkeit sprechen. Da sind die Kollegen dann mit enormer Motivation ans Werk gegangen, ähnlich als wenn wir ein neues schönes Auto bauen ;-) Aus meiner Sicht oft nicht berücksichtigt: Im Gegensatz zu einer Privatperson müssen Unternehmen aber meist deutlich mehr Zinsen für Eigen- und Fremdkapital bezahlen. Weshalb sich viele Investionen im privaten rechnen aber nicht als Firma. Da man z. B. Planungsleistungen für eine Solaranlage… zusätzlich leisten muss. Dies ist manchmal frustrierend. Mein Vorschlag hier ist ein Umweltkonjunkturprogramm für Firmen über die KfW, welche solche Umweltinvestitionen mit günstigen Krediten fördern sollte. Würde der Umwelt etwas bringen, den Arbeitsplätzen sowieso und für den Staat hätte es keine Mehrkosten. Im Gegenteil, es würden mehr Steuern hereinkommen und die Wirtschaft (noch) konkurenzfähiger machen. Vielleicht lesen dies ja auch Minister der jetztigen oder zukünftigen Bundesregierung ;-)

    Antwort

  17. 17. Friedrich Redenius

    Kommentar vom 24. November 2010 um 11:23

    Hallo @,
    ich finde es Toll, mit welchen Ergebnissen die Werke bereits aufwarten können. Ich bin aber immer noch der Meinung, das Thema “Energiesparen” wird nicht ausreichend propagiert.
    Eine Website, in allen Werke, die auf die alle Erfolge hinweisen, wäre sicher eine gute Sache. So könnte auch in der breite Synergiepotenziale verglichen und genutzt werden. So sehe ich zum Beispiel, das auf dem Dach von Bau 36, zwei Leuchtstoffröhren den ganzen Tag eingeschaltet ist, wie und wen kann ich das jetzt melden, eine Ortsbezeichnung ist schwierig. Sicherlich ist im Sektor Abfallvermeidung und Abfallentsorgung noch viel potenzial vorhanden.
    Ich wünsche den Energiesparjägern weiterhin viel Erfolg.

    Antwort

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