Eine Einladung zum Workshop. Klingt spannend. Da muss ich hin!
Somit habe ich die Pferde gesattelt bzw. eine B-Klasse im Fuhrpark abgeholt und mich auf den Weg nach Untertürkheim gemacht. “Mein” Werk in Rastatt wirkt immer so aufgeräumt, so ordentlich. Und dann in Untertürkheim überall Autos. Sehr viele Autos. Und laut ist das Werk. Dagegen ist Rastatt richtig beschaulich.
Aber ich wollte ja zum Workshop. Also rein in die Anmeldung vorm Tor und mir den Weg erklären lassen. Immer gerade aus, unterm Hochhaus durch und dann rechts. Steht ausgeschrieben.
Ist es auch, fast. Zumindest ein Schild fehlt, oder wurde von mir, völlig übermannt von den unzähligen Impressionen, übersehen. Ich gehe mal von letzterem aus. Gefunden habe ich das Conference Center dann doch. Dort war ich nicht der erste, ein paar Teilnehmer waren schon da.
Und bevor ich meine ersten Eindrücke sortieren, zuordnen und bewerten konnte, wurde ich begrüßt. Ergo: Mein Gesicht hat Wiedererkennungswert. Fein! Wie es halt dann so ist, wenn man gerade frisch angekommen ist und mit zig Namen und Gesichtern konfrontiert wird, klappt das nicht so, mit dem Merken der Namen. Das war nun erst mal kein Problem mehr, da der Workshop begann. Nach der obligatorischen Einleitung mit Begrüßung und Vorstellung der Referenten startet Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach von der PR-Agentur Edelman mit einem Einblick in das Web 2.0 allgemein, die Blog-Landschaft, Ziele des Daimler-Blogs und mögliche Wege zum Ziel. Was auf den ersten Blick trocken wirkt kam sehr spannend rüber. Und obwohl es nach meiner inneren Uhr gerade kurz nach Mitternacht war, wollte ich nicht ins Bett.
Teil 2 war die Präsentation der Statistiken des letzten Jahres, ausgewertet und aufbereitet von einer Gruppe Studenten der Hochschule Darmstadt um Prof. Dr. Thomas Pleil. Und auch hier viele interessante Fakten und die ein oder andere kontroverse These aus der Reihe der Studenten.
Abschließend brachte Prof. Dr. Thomas Pleil noch eine kurze Bestandsaufnahme, Visionen und Perspektiven fürs Daimler-Blog ins Spiel. Aufbauend auf den 3 Vorträgen ergaben sich in der Frage-Runde Diskussionen über die Chancen und Möglichkeiten, aber auch über die Schwierigkeiten eines solchen Unterfangens.
Und dann endlich Mittagspause. Über 2 Stunden ohne Pause; sowas gibt es bei uns in der Produktion nicht :-) Und wie es oft so ist, entwickeln sich die interessantesten Gespräche mit einem vollen Teller, stehend. Wahnsinn, der Aufwand, der dahinter steckt. Und je länger ich nachdenke, und je mehr mir die internen Abläufe klar werden (und ich denke, ich sehe nur einen winzig-kleinen Teil) um so mehr bewundere ich Uwe Knaus für die Kraft die er reinsteckt.
Nach der Pause haben wir dann die Diskussionen fortgesetzt. Und wieder waren wir recht schnell im Thema. Der ein oder andere Bedenkenträger äußerte sich und auch die Frage nach dem Nutzen für uns, die Mitarbeiter, die wir bloggen, kam auf den Tisch. Ruck zuck war die Zeit um…
Es war ein toller Workshop, es hat Spaß gemacht, ich durfte den ein oder anderen Blogger treffen. Und da es gerade passte, das Wetter toll war, ich eh gerade da war und mir noch etwas die Beine vertreten wollte, bin ich anschließend, bevor ich die B-Klasse abgeholt habe, ums Mercedes-Benz Museum gelaufen. Beeindruckend! Da ich ja demnächst ein paar Tage frei habe, werde ich es wohl auf die Liste der zu besuchenden Orte setzen.
PS: Die B-Klasse ist wirklich sparsam.
Dieser Artikel wurde von Mario Jung geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
1. Markus Jordan
Kommentar vom 28. Februar 2008 um 20:00
Ist doch bei nen Auto aus den Fuhrpark als Schnellläufer egal ! :) kann wohl nur ein B180CDI gewesen sein, schaetz ich mal?
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2. Mario Jung
Kommentar vom 28. Februar 2008 um 21:15
Egal? hmmm, warum den Verbrauch hochjagen, nur weil ich es nicht direkt zu bezahlen habe?
Und es war ein B200CDI ;-)
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3. Schwimmende Vielfalt - oder: von der Medienkompetenz zur Unternehmenskultur zur PR-Theorie « Das Textdepot
Pingback vom 29. Februar 2008 um 18:56
[...] Diese Ergebnisse haben die Studenten vorgestellt. Daimler-Blogger Mario Jung hat seine Eindrücke hier notiert. Mein Part war vor allem, aus den Analysen Empfehlungen für die Weiterentwicklung des [...]
4. Markus Jordan
Kommentar vom 01. März 2008 um 11:25
@mario: Stimmt :) Mit den B200CDI den Spritverbrauch rausfahren, ist gar nicht mal schlecht. Hab ich mit einen B200CDI noch nicht geschafft.
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5. Bohnenkamp
Kommentar vom 02. März 2008 um 00:23
Verflixt. Wann war die Veranstaltung und warum habe ich die verpasst. Dabei ist sowas doch genau mein Thema.
Und jetzt ist mein Praktikum fertig und ich bin raus aus dem Konzern.
Und warum musste es unbedingt eine Hochschule aus Darmstadt sein? Man hat doch mit der Hochschule der Medien in Stuttgart eine Koryphäe auf dem Gebiet vor der Tür. Als Student an der HdM fühle ich mich verletzt.
Antwort
6. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 03. März 2008 um 08:58
@Bohnenkamp:
Die Einladung zum Blog-Workshop war für zwei Tage im Mitarbeiter-Portal als Top-Story eingestellt.
Ein erstes Projekt mit der Hochschule Darmstadt (h_da) schließt ja deswegen eine zukünftige Zusammenarbeit mit der HdM nicht aus…
Antwort
7. Chancen und Risiken von Corporate Blogs – Daimler zeigt, wie’s richtig geht! - PR-Fundsachen - PR-Studenten der Hochschule Darmstadt bloggen und podcasten zu Public Relations und Web 2.0
Pingback vom 16. Juni 2009 um 01:40
[...] und bekamen so einen Einblick in den Blogger-Alltag bei Daimler. Abschluss des Projekts war ein Blog-Workshop, über den Mario Jung, ein Blogger bei Daimler berichtete. Nach dem Projekt war Jens Dörr für [...]