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05.2008

Social Networking-Plattform bei Daimler?

Daimler hat einen Blog. Mit Sicherheit wird hie und da auch schon ein Wiki eingesetzt.

Was aktuell noch fehlt im Reigen der Web 2.0-Anwendungen: eine Social Networking-Plattform. Der Gedanke ging mir vor einiger Zeit bei einem KVP-Workshop durch den Kopf. Dabei wurden viele Dinge über direkten Kontakt angestoßen. Weil wir so einfach den “Kleinen Dienstweg” gehen könnten!

Aber was ist das überhaupt, eine Social Networking-Plattform? Einfach gesagt, lassen sich mit solch einer Software soziale Verbindungen, ob nun privat oder geschäftlich, darstellen. Wen ich kenne, wer mich kennt, was ich kann, was ich möchte.m Im Internet gibt es mittlerweile einige Anwendungen dieser Art: Die Lokalisten, MySpace, Facebook, Xing usw.

Somit ist es möglich, Leute mit den gleichen Interessen zu finden oder aber im geschäftlichen Bereich neue Kontakte zu knüpfen. Beide Male über gemeinsame Bekannte oder aber über eine Suche nach Profil-Daten. Und wo steckt nun der Sinn für einen Konzern wie Daimler?

Mit Hilfe einer solchen Plattform lassen sich Kontakte Konzern-intern abbilden und gut nutzen. Wer ist zuständig für dies? Wer betreut die Entwicklung von Fahrzeug X? Kurze, schnelle Wege, in allen Hierarchien wären ein positiver Aspekt.

Die “Zeitverschwendung” für die Pflege, die jeder Mitarbeiter betreiben könnte, würde meiner Meinung nach durch die Zeitersparnis bei der Umsetzung einzelner Projekte, Aufgaben bzw. Lösung von Problemen mehr als ausgeglichen.

Wie gesagt: Sowas fehlt noch.

Oder was spricht im Konzern gegen eine solche Plattform?

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Dieser Artikel wurde von Mario Jung geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 11 Kommentare Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Benjamin Lippert

    Kommentar vom 13. Mai 2008 um 15:27

    Grundsätzlich spricht nichts gegen solch eine Networking Plattform.
    In meinen Augen wichtig ist das Verknüpfen der neugebildeten Anwendungen/Plattformen (unter Beachtung von notwendigen Zugangsberechtigungen). Während man sich im Blog der breiten interessierten Öffentlichkeit präsentiert und zu Diskussionen einlädt (aus denen auch neue Ideen wachsen können) wird das orts- und fachübergreifende Zusammenarbeiten durch Sharepoint-Applikationen unterstützt. Basierend auf den Kontakten, die hier verwaltet werden könnte ein Derivat solch einer Networking-Plattform entstehen.
    Ein einfaches (generisches) Einrichten eines Profils mit erforderlichen Informationen und ein problemloses Nutzen der Anwendung (leichter Zugang von Rechnern, Mobilgeräten) erhöhen hierbei sicher die Akzeptanz.

    Antwort

  2. 2. Ed Wohlfahrt

    Kommentar vom 14. Mai 2008 um 11:01

    Ich frage mich folgendes: Wenn hunderte MitarbeiterInnen von Daimler bereits in bestehenden Plattformen und Diensten wie zB. in Xing, Facebook, Lokalisten, etc. vertreten sind, warum dann das Rad neu erfinden? Ich bin jetzt nicht der Unternehmensssprecher für Xing :) aber man könnte MitarbeiterInnen für die das aus Unternehmenssicht relevant wäre, ans Herz legen, sich hier zu registrieren. Vielleicht kommt man ihnen beim den Kosten ein wenig entgegen. Ein Schnäppchen im Gegensatz dazu, was das Hochziehen einer eigenen Community kosten würde.
    PS: ZB die Suchanfrage “Daimler” auf der Xing-Suche bei “Jetzige Firma” liefert 300 Einträge. Die zeigen immer nur so viel an glaube ich. D.h. es sind noch wesentlich mehr.

    Antwort

  3. 3. Mario Jung

    Kommentar vom 14. Mai 2008 um 13:32

    @Ed: Ich denke, die Leute von uns, die sich bei Xing angemeldet haben, suchen externe Kontakte, welcher Art auch immer. Ich beziehe mich auf interne Aufgaben, z.B. bei Projekten, Projektzusammensetzungen, etc.

    Eine Lösung ist ja “fast” vorhanden: Das WhoIsWho vom Daimler. Eine Art Telefonbuch in dem ich jetzt schon viele Dinge hinterlegen kann. Es fehlt da nicht mehr viel um daraus eine SN-Plattform, die dann rein intern ist, zu stricken.

    Antwort

  4. 4. Frank-Christian Harder

    Kommentar vom 14. Mai 2008 um 16:21

    Hallo,
    ich als Praktikant konnte die gleichen Probleme hier im Konzern beobachten. Diese lästigen Telefonate: “Entschuldigung, wissen Sie zufällig wer…” entfallen. Allerdings halte ich dieses große Schiff zu unflexibel. Wahrscheinlich müßte ein Konkurrent mit so etwas erstmal ein paar Jahre arbeiten. Ich bin z.B. der einzige in meinem Bekanntenkreis der in einem Unternehmen programmiert und das ohne Internetzugang (wegen ist nicht).
    DIe Lösung müßte auf jeden Fall konzernintern sein, da externe Anbieter auch Daten verkaufen. Der “worst case” wäre beispielsweise, wenn folglich die Mitglieder der Gruppe “Brennstoffzelle” lukrative Offerten von der Konkurrenz bekommt.
    Die Idee über das Who is Who einen Grunddatensatz einzupflegen halte ich für gut, jedoch muß man dann die Frage nach der Portierung in ein anderes System stellen…
    Zum Thema Kosten: Aus der Presse kann man wohl deutlich entnehmen, dass Daimler Geld für so etwas hätte.
    Gute Idee!

    Antwort

  5. 5. Michael Kless

    Kommentar vom 14. Mai 2008 um 18:29

    Ich finde diese Idee gut, insbesondere, da mit dem Daimler-BA-Alumni Netrzwerk bereits eine solche Plattform geboten wird. Diese rein interne Plattform ermöglicht es auch Kontakte zu Kollegen zu pflegen, die ihre Aufgabe wechseln und hier z.B. auch Möglichkeiten zur Sicherstellung des KnowHow-Transfers gegeben wären.

    Antwort

  6. 6. Sebastian Kammel

    Kommentar vom 15. Mai 2008 um 10:03

    Generell würde ich dazu sagen, dass es eine sehr gute Idee ist – mit der man sich sicher auch etwas Zeit in der Pause vertreiben kann. (Ich hasse 50 min Zwangspausen … ) Ich bin hier im übrigen auch nur Praktikant (Informatik).

    In einem Punkt stimme ich dem vorangegangenen Praktikant zu, es müsste definitiv intern sein, was Herr Jung sagte jedoch auch nicht, dass dies eine Online-Plattform sein soll, daher muss man sich hier keine Sorgen darum machen. Zumal es hier sowieso sehr hart ghandhabt wird bzlg. Internet – wie wir wohl wissen.

    Aber wie gesagt, generell würde dies sicher das soziale befinden in der Daimler AG selber stärken! Eine sehr gute und interessante Idee!

    Jedoch würde es mich auch nicht wundern, wenn bedenken gegen dieses Unterfangen geäußert werden, da die Mitarbeiter evtl. zu viel Zeit auf dieser “Social-Plattform” vergeuden könnten.

    Antwort

  7. 7. Jan Haisenko

    Kommentar vom 15. Mai 2008 um 11:47

    @ Sebastian Kammel: Das Thema Zeit vergeuden war auch einer meiner ersten Gedanken die mir zu bei einer “Social-Platform” gekommen ist. Es gibt genug Leute die sich Stundenlang durch irgendwelche Profile klicken können, sinnlose Nachrichten verschicken und minutiös jeden Satz im eigenen Profil beabeiten. Doch als ich weiter gedacht habe, kam ich auch auf den Punkt, dass die Leute die eine Daimler-Social-Platform derart gebrauchen würden, bestimmt schon längst bei Xing oder Lokalisten registriert sind und damit schon ihre Zeit verplempern und man also den Teufel nur mit dem Beelzebub austreiben würde.

    Insgesamt halte ich das ganze für einen guten Ansatz, die Art der Umsetzung sollte nur gewisse Blockaden eingebaut haben, um Dauer-User auffliegen zu lassen.

    Antwort

  8. 8. Sebastian Kammel

    Kommentar vom 15. Mai 2008 um 11:59

    @Jan Haisenko
    Das stimmt wohl, dass diese Leute schon wo anderes Registriert sind. Leider jedoch halten viele Menschen nicht all zu viel von Arbeit bzw. verstehen sich blenden darin eine 30 minütige Arbeit an einer Präsentation auf den ganzen Tag hinaus zu schieben. (Mein tiefsten Respekt an dieser Stelle! ^^)

    Ich will nicht behaupten das jeder so ist, oder das zu 100% zu trifft, dennoch besteht hier halt die Gefahr, dass sich hier einige zu “Social-Plattform-Cowboys” entwickeln und lieber dieser “Tätigkeit” nachgehen als etwas zu arbeiten.

    Leute die in ihrer Freizeit bei Xing etc. registriert sind, werden dies sicher auch gerne auf der Arbeit tun – meiner Meinung nach.

    Antwort

  9. 9. Christian Fachat

    Kommentar vom 15. Mai 2008 um 12:26

    In meiner Rolle als Leiter Web Communications der Daimler AG sind mir einige Initiativen im Haus bekannt, die sich mit projekt-, bereichs- oder themenbezogenen Social Media Plattformen beschäftigen. Ich gehe davon aus, daß wir demnächst hierzu mehr aus unterschiedlichen Fachbereichen hören werden.

    Antwort

  10. 10. Daimler denkt über Web2.0 nach - AWE: Web2.0

    Pingback vom 31. Mai 2008 um 11:48

    [...] am 31. Mai 2008 um 11:47 UhrIm Daimler Blog wird über Ansätze und Probleme den unternehmensinternen Web2.0 Einsatz betreffend diskutiert. [...]

  11. 11. Thomas Schulze

    Kommentar vom 06. März 2010 um 18:51

    Den Artikel nach ich doch gerne mal wieder zum Anlass Euren tollen Blog zu verlinken. :-)

    Antwort

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