Jetzt muss ich mich doch mal aus meiner Elternzeit heraus hier im Blog melden.
Es ist raus: Daimler baut ein Werk in Kecskemét/Ungarn. Noch erzeugt der Versuch, den Ortsnamen auszusprechen, ein Lächeln. So seltsam verbiegt man sich die Zunge.
Mit welchen Gefühlen sitze ich nun da? Gemischt, allerdings eher positiv. Das hat mehrere Gründe: Zum einen werden in Ungarn für den Bau des Werkes 800 Millionen Euro investiert, in Rastatt, also in “meinem” Werk, auch 600 Millionen Euro. Das heißt für mich jetzt erstmal: Sicherer Arbeitsplatz für die nächsten Jahre, auch über 2010/2011 hinaus. Zum anderen melde ich mich jetzt schon (*Hand heb*) für einen Job in Kecskemét. Ja, mich reizt diese Möglichkeit, einen Produktionsanlauf im Ausland, in Ungarn, mitzumachen. Sehr sogar. Die Familie? Steht auch dahinter, sagt sie :-)
Über die politischen, wirtschaftlichen und unternehmerischen Aspekte – da denken andere Leute drüber nach. Lang und ausführlich.
Dieser Artikel wurde von Mario Jung geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
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1. Petra-Tina Balatinac
Kommentar vom 23. Juni 2008 um 10:40
Hallo Mario,
wie gehts dir denn in der Elternzeit?
Eine berufliche Veränderung nach Ungarn? Ganz schön mutig würde ich sagen. Weniger jetzt aus beruflicher Sicht, als viel mehr auf der sozialen. Es würde auf jeden Fall eine ziemliche Veränderung zum Leben in Deutschland. Ich sprech da aus Erfahrung ;-) Ich hab einen 5-jährigen Kroatien Aufenthalt hinter mir und das macht einem erst so richtig bewusst was man an Deutschland hat *lach*
Grüßle,
Tina
Antwort
2. Markus Jordan
Kommentar vom 23. Juni 2008 um 12:16
Hallo, Mario!
Hoffe, bei Dir klappt die Elternzeit problemlos :) – der Mut, mit ins Ausland zu gehen, grad dann mit Kleinkind…Respekt!
Gruss
Markus
Antwort
3. Mario Jung
Kommentar vom 23. Juni 2008 um 13:46
Huhu,
ja, in der Elternzeit, das funktioniert unglaublich gut. Wir haben eine traumhafte Tochter. Und in den wenigen stressigen Zeiten findet sich immer jemand im Haus, der gute Nerven hat. Aber vielleicht sind es gerade deswegen so wenig Stressmomente.
Mit Sicherheit wäre so ein Aufenthalt eine Herausforderung. Aber zum einen weiß ja niemand ob und wer und wann und wie jemand von uns gehen wird. Ich bin auf alle Fälle bereit für so eine Aufgabe :-) Wie sowas dann aussieht, darüber wird wohl in ein/zwei Jahren geredet.
Antwort
4. Marco Slama
Kommentar vom 23. Juni 2008 um 14:52
So einen Einsatz hatte, wie bereits hier beschrieben, ich schon. Allerdings in Slowenien.
Antwort
5. Petra-Tina Balatinac
Kommentar vom 23. Juni 2008 um 16:20
@ Marco – wie läuft so etwas dann eigentlich ab bei so einem Einsatz ab? Hilft die Firma dann bei der Wohnungsauflösung bzw. Wohnungssuche wenn man wieder zurück kommt? Wie lang war das denn bei Ihnen?
@ Mario – immer schön dran denken die Penatencreme ausser Reichweite zu stellen wenn sie etwas älter wird ;-) Das gibt sonst nen Heidenspaß beim sauber machen *lach
Grüßle,
Tina
Antwort
6. Marco Slama
Kommentar vom 24. Juni 2008 um 08:07
@Petra – Da ich nur ca. 1 Monat in Slowenien war musste ich meine Wohnung nicht auflösen. Auch als ich in Berlin letztes Jahr war für 9 Monate konnte ich meine Whg. behalten. Die Firma hat allerdings mir eine Whg. in Berlin zur Verfügung gestellt. Eigentlich alles total unkompliziert :-)
Antwort
7. Bianca G
Kommentar vom 24. Juni 2008 um 13:40
Ich finde es auch sehr mutig, aber auch toll, sich an diesem Projekt in Ungarn zu beteiligen.
Allerdings sollte man eines auf jedenfall bedenken. Die ungarische Sprache ist einer der schwierigsten Sprachen überhaupt in Europa. Dann kommt noch hinzu, dass die ungarische Mentalität völlig anders ist, als die deutsche. Mit der sogenannten deutschen Geradlinigkeit und Genauigkeit wird man es relativ schwer haben. Die Ungarn sind ein sehr patriotisches Volk und lassen sich nicht gerne etwas vorschreiben wie sie gewisse Dinge handhaben sollen. Man sollte sich deshalb anfangs sehr mit ihrer Mentalität auseinandersetzen, am besten geht das mit einer Flasche ungarischem Wein, das ist aus meiner Erfahrung der schnellste und angenehmste Weg. Achja, und man sollte nicht meinen, dass die Jungs keine Ahnung haben von Autobauen, im Gegenteil, hat man es einmal geschafft sie im Boot zu haben, dann können sie es ziemlich krachen lassen, aber wie gesagt, das kommt ganz drauf an, wie man die Zusammenarbeit gestaltet. Der Weg führt über die sogenannte Gemütlichkeit des ungarischen Weines ;-).
Also ich wünsch dir viel Erfolg
lg bianca
Antwort
8. Mattias Pläcking
Kommentar vom 24. Juni 2008 um 16:25
Ein Auslandsaufenthalt ist immer etwas Spannendes. Neue Menschen, neue Strukturen, andere Kulturen. Man bekommt von der Firma in der Regel als Expat Wohnung und Auto gestellt.
Bei der Rückkehr allerdings sollte man evtl. schon vorher abklären wohin es geht. Ich habe schon selbst bei mir und anderen erlebt, dass es richtig schwierig war einen adäquaten Job zu bekommen. Nicht nur als Indianer sondern auch als Häuptling.
Dein alter Job ist ja anderweitig besetzt und du bist “aus den Augen aus dem Sinn”.
Antwort
9. Matthias
Kommentar vom 25. Juni 2008 um 11:21
Guten Tag,
in Ungarn ist der beschlossene Werksbau in Kecskemét ein grosses Thema zur Zeit. Die Ungarn waren recht überrascht, das ihr Land den Zuschlag bekommen hat. Man ist doch der Meinung, dass man gegenüber den Nachbarländern nicht mehr genug attraktiv für Investoren ist. An Bewerbern für Jobs bei Daimler wird es sicher nicht mangeln. Ja, die Mentalität ist sicher eine andere als in Deutschland. Es liegt hier sehr stark an der Führung, was man mit der Belegschaft erreichen kann. Die Sprache ist so wahnsinnig schwierig auch nicht, allerdings kann man ungarisch wirklich am besten in Ungarn lernen und nicht in der Volkshochschule ;-).
Szép napot kivánok!
Matthias
Szigetszentmiklos / Ungarn
Antwort
10. Zsolt
Kommentar vom 27. Juni 2008 um 04:46
Hallo Mario und die Anderen,
ich hätte auch nicht gedacht, dass Ungarn von Daimler gewählt wird, weil Ungarn teurer ist.
Das neue Werk wird in Kecskemét bestimmt eine weitere Erfolggeschichte im Leben der Firma sein.
Es kann vorkommen, dass wir uns dort treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Zsolt
Antwort
11. Andreas Antunovic
Kommentar vom 07. Juli 2008 um 11:15
Hallo Zusammen ,
kann mir jemand einen Ansprechpartner für so ein Auslandseinsatz sagen. Da ich auch starkes Interrese hätte nach Ungarn zu gehen. Oder wie in einem Bericht davor nach Kroatien. Wäre echt dankbar dafür.
Antwort
12. Dorothee Moser
Kommentar vom 07. Juli 2008 um 15:17
Hallo Herr Antunovic,
mein Name ist Dorothee Moser und ich arbeite im Bereich Recruiting Services.
Ab Ende 2008 / Anfang 2009 werden wir erste Bewerbungen für das neue Mercedes-Benz Werk in Kecskemét, Ungarn bearbeiten und dazu Stellenanzeigen über unsere Karriere Website http://career.daimler.de schalten.
In der Zwischenzeit richten Sie bei Interesse Ihr Bewerbungsschreiben an:
Mercedes-Benz Werk Rastatt
HRM/RA
HPC 001L, P-Punkt
76432 Rastatt
Ihren Bewerbungseingang werden wir dann bestätigen und um Geduld bis Ende 2008 / Anfang 2009 bitten.
Antwort
13. Andreas Antunovic
Kommentar vom 08. Juli 2008 um 09:16
Hallo Frau Moser,
ich bedanke mich für die schnelle Rückantwort.
Ich werde Ihnen gleich meine Bewerbung zukommen lassen. Ich hoffe mal das es dann mit dem Auslandseinsatz klappt.
Antwort
14. Denis
Kommentar vom 09. August 2008 um 10:53
Hallo Mario,
mit großem Interesse habe ich als Externer die Nachrichten zum neuen Standort in Ungarn gelesen.
Ich kenne die Stadt, die Gegend, Menschen, ihre Mentalität, die Probleme sehr gut.
Gern würde ich mich bei MB für diesen Standort bewerben. Kannst Du mir einen Tipp geben?
Später könnte ich auch ein sehr guter Ansprechpartner für alle “Neulinge” am Standort Kecskemét werden.
Viele Grüße – unbekannterweise – Denis
Antwort
15. Mario Jung
Kommentar vom 09. August 2008 um 13:13
@Denis: Hi, schau mal weiter oben in den Kommentaren, da hat Frau Dorothee Moser geschrieben, was wann wie gemacht wird, inkl. Adresse im Web und für Bewerbungsschreiben direkt.
Antwort
16. Christina Schmied
Kommentar vom 14. Oktober 2008 um 11:31
Hallo, find ich gut das Du mit Deiner Familie gehst, meine Mutter ist selbst Ungarin und ich kann Dir sagen das es für Deine Kinder schön sein wird. Ungarn war für mich als Kind immer ungezwungener als Deutschland. Ich spiele auch mit dem Gedanken mich bei Daimler zu bewerben aber ich dachte immer es werden keine Leute mehr eingestellt. Außerdem bin ich in der Messeorga inter., hätte ich damit überhaupt einer Chance? Gruß
Antwort
17. Csaba Haag
Kommentar vom 20. Januar 2009 um 13:14
Hallo, ich finde es sehr gut das solch möglichkeiten bei uns gibt,daher möchte ich mich auf jeden fall für diese Auslandeinsatz Bewerben,um bei der Produktionsanlauf mitzuwirken.Ich bin in Ungarn gebohren Lebe seit 18 Jahre in Deutschland und behersche alle beide schprachen gut.Ich kenne die Stadt,die Gegend und die Mentalität.Meine Familie steht auch dahinter,vor allem meine beide söhne:-) Mit freundlichen Grüßen Csaba
Antwort
Antwort von Markus am 10. Februar 2010 um 15:22:
Hallo, habe diesen Thread mit Spannung durchgelesen, obwohl er nun schon über 1 Jahr alt ist. Ich spiele momentan mit dem Gedanken für einen befr. Auslandseinsatz nach Ungarn zu gehen. Hatte schon ein paar gute Gespräche mit dem Fachbereich und dem Personalbereich dazu. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Bei mir liegt die Problematik darin, dass ich zwar nicht verheiratet bin, aber eine langjährige Lebensgefährtin habe und es für uns nur in Frage kommt gemeinsam zu gehen oder gar nicht. Da meine Lebensgefährtin aber nicht in der Firma angestellt ist, müsste sie auf alle Fälle Ihren Job als Einzelhandelskauffrau in Deutschland kündigen und sich in eine gewisse Abhängigkeit von mir begeben. Die Firma kümmert sich zwar auf Anfrage auch um eine Arbeitserlaubnis für die Partnerin, unterstützt aber leider nicht bei Jobsuche bzw. Fort- oder Weiterbildungsmöglichkeiten (es wird nur ein best. Jahresbudget für die Fortbildung der Partnerin vergeben). Hat irgendjemand von Euch/Ihnen irgendwelche Tipps oder Vorschläge zu Weiterbildungsmöglichkeiten bzw. zu Jobs für meine Partnerin in Ungarn? Sie möchte auch ungarisch lernen, kann es momentan aber genauso wenig wie ich. Ich bin wirklich für jede Idee und jeden Hinweis oder Vorschlag dankbar. Viele Grüße
Antwort
18. ouzkan
Kommentar vom 12. April 2010 um 06:53
Hallo, ich bin auch interresiert nach Ungarn zu Fahren, aber möchte erst wissen welche Begünstugungen ich haben werde. Ich habe gehört dass wir dort die miete bezahlt kriegen und paar andere sachen auch. Hat einer mehr info darüber? mfg
Antwort
19. Anja
Kommentar vom 04. Juni 2011 um 15:48
Hallo,
ich interessiere mich für eine Stelle in Kecskemet. Wer ist schon dort? Wie gefällt es Euch? Was muß ich wissen? Welche Art von Schwierigkeiten können auf mich zu kommen?
lg
Antwort