…da bin ich wieder. Und wie ich meinen letzten Beitrag beendet habe, so knüpfe ich auch dort wieder an. Als BA-Studentin mit Fachrichtung International Business werden ein Auslandssemster und ein internes Auslandspraktikum in mein 3-jähriges Studium integriert. Für mich bedeutete dies, dass ich dieses Jahr von Januar bis Mai mein 4. Semester an einer Partnerhochschule in Budapest absolvieren durfte.
Gemeinsam mit zwei meiner „DaimlerMädels“ ging es also Anfang diesen Jahres nach Ungarn. Dort verbrachten wir unser 4. Semester an der Corvinus Universität- idyllisch direkt an der Donau gelegen. (Unmittelbar neben der großen Markthalle und gegenüber dem Gellertbad- für jeden der schon einmal in Budapest war).
Nachdem jeder von uns eine Bleibe in der ungarischen Hauptstadt gefunden hatte, begannen auch schon die ersten Vorlesungen. In nahezu jedem Kurs waren Nationalitäten fast jeden Kontinents vertreten: Amerikaner, Russen, Spanier, Franzosen, Finnen, Mexikaner, Chinesen, Taiwanesen, Marokkaner, Deutsche und natürlich ein paar Ungarn.
Gehalten wurden die Vorlesungen auf Englisch von ebenfalls internationalen Professoren. Am lehrreichsten war die Feststellung, dass englisch nicht gleich englisch ist. Nein: es gibt ein mexikanisches Englisch, ein chinesisches Englisch, ein deutsches Englisch und als am interessanten empfand ich das französische Englisch: so heißt die amerikanische Automobilstadt Detroit für einen Franzosen nicht etwa„Dietreut“ sondern „Dää-trouwa“. Auf Grund solch kleinen Ausspracheunterschiede oder dem unterschiedlichen Zeitgefühl von Deutschen und Mexikanern konnte es schon mal zu kleinen Kommunikationsschwierigkeiten beispielsweise bei Gruppenarbeiten kommen….aber daraus lernt man.
Neben den Vorlesungen selbst gab es ausreichend Präsentationen, Gruppenarbeiten und vorlesungsbegleitende Tätigkeiten zu erledigen. Zeit um die Stadt kennen zu lernen blieb uns aber. Budapest verdient meiner Meinung nach, zu Recht den Namen „Paris des Ostens“. Die Stadt bietet ein unglaubliches kulturelles Angebot, tolle Gebäude, eine weitreichende Geschichte, unzählige Heilbäder und Weggehmöglichkeiten.
Ich denke, dass ein Auslandssemster eine einmalige Möglichkeit ist, ein anderes Land , dessen Kultur, andere Nationalitäten und Gewohnheiten unmittelbar kennenzulernen und erleben – weitaus tiefgründiger als bei einem Urlaub.
Jetzt ist diese Zeit dort auch schon wieder rum. Nach unseren Semesterabschlussprüfungen, bin ich letzte Woche wieder in Deutschland gelandet und befinde mich momentan in meinem 3.Praxiseinsatz in der Treasury in Möhringen. Anschliessend geht es für mich in mein Auslandspraktikum nach Mittelamerika- ein sehr bewegtes Jahr also….
Dieser Artikel wurde von Eva-Marie Scholz geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Auf nach Ungarn
Jetzt muss ich mich doch mal aus meiner Elternzeit heraus hier im Blog melden. Es ist raus: Daimler baut ein ...
1. Johannes
Kommentar vom 24. Juli 2008 um 05:32
Hallo Eva-Marie,
nachdem ich den von dir verfassten Bericht gelesen habe, stärkt sich in mir immer mehr der Wunsch danach auch International Business zu studieren.
Ich bin schon lange, leider bisher recht erfolglos, auf der Suche nach einem Ansprechpartner, der mir auf etwas persönlicherer Basis einen kleinen Einblick in den Studiengang geben könnte.
Zur Zeit bin ich übrigens Ferienmitarbeiter im Werk Wörth, daher ist mir der Zugriff aufs Intranet möglich.
Ich würde mich sehr freuen per E-mail, oder falls von dir bevorzugt hier im Blog, von dir zu hören, um dir ein-zwei Fragen stellen zu können, die mir auf der Seele brennen.
Freundliche Grüsse
Johannes Heller
Antwort
2. Eva-Marie Scholz
Kommentar vom 24. Juli 2008 um 09:23
Hallo Johannes,
kontaktiere dich gerne per Email.
LG, Eva-Marie
Antwort
3. Eva-Marie Scholz
Kommentar vom 24. Juli 2008 um 09:32
…würdest du dich bitte einfach bei mir melden, da meine Emails an dich zurückkommen :)Grüße
Antwort
4. Johannes Heller
Kommentar vom 24. Juli 2008 um 21:44
Hallo Eva-Marie,
vielen Dank schonmal für die schnelle Antwort.
Möglicherweise hab ich mich bei meinem letzten Beitrag vertippt und dir eine falsche E-mailadresse hinterlassen.
Hier also nochmal : Heller.Johannes (ät) web.de
Ich melde mich aber natürlich auch sehr gerne bei dir. Bitte schreib mir deine E-mailadresse hier als Kommentar, oder sag mir wo ich sie finden kann. Ich finde mich noch nicht so gut zurecht im DaimlerBlog und bin momentan recht ratlos, wie ich mit dir in Kontakt treten soll ;)
Lg
Johannes
Antwort
5. Johannes Heller
Kommentar vom 28. Juli 2008 um 19:24
Hey
ich weiss nicht, ob du mir jetzt schonmal bei mir gemeldet hast.
Falls ja, es ist nichts angekommen. Ich hab aber mittlerweile rausgefunden warum und den Fehler behoben :D
Jetzt sollten E-mails von dir auch endlich bei mir durchkommen.
LG
Johannes
Antwort
6. Johannes Heller
Kommentar vom 28. Juli 2008 um 19:25
Oh mein Gott….
* ….ob du DICH jetzt schonmal bei mir gemeldet hast…
hehe
LG
Johannes
Antwort
7. Eva-Marie Scholz
Kommentar vom 28. Juli 2008 um 20:46
Hallo Johannes,
habe dir jetzt mal geschrieben;) Hoffe es hat geklappt.
Grüße
Antwort
8. Steffen Wirth
Kommentar vom 07. Dezember 2008 um 14:56
Hallo Eva-Marie,
ich finde es total interessant deine Berichte hier zu lesen, zumal ich nächstes Jahr mit dem selben Studiengang bei Daimler beginnen werde. Deshalb hätte ich auch noch ein paar Fragen, die ich dir gerne stellen würde. Es wär super nett von dir, wenn du dich vielleicht kurz per Email bei mir melden könntest.
Vielen Dank!
Grüße
Antwort
9. Eva-Marie Scholz
Kommentar vom 08. Dezember 2008 um 17:32
Hallo Steffen,
klar,sehr gerne. Habe dir schon eine Mail geschrieben. Kannst also gerne mit deinen Fragen losschiessen :)
Grüße,
Eva-Marie
Antwort