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07.2008

Mercedes-Benz Soundlogo: Die Entstehung

Nachdem ich jetzt in mehreren Blogs gelesen habe, dass der Entstehungsprozess unseres Mercedes-Benz Soundlogos kontrovers diskutiert wird, möchte ich als Mitarbeiterin der Klassischen Werbung gerne etwas Licht ins Dunkel bringen.

Das neue Soundlogo von Mercedes-Benz war eine von weit über 100 Lösungen, die im Zuge der Erarbeitung angehört wurden. Das Vorgehen war folgendes: Unsere Lead-Agentur Jung von Matt hat mehrere Musikproduktionen gebrieft, und diese haben dann verschiedene Vorschläge erarbeitet. Der „Jungenchor“ gefiel den Kreativen schon während der ersten Auswahlsession, weil er einzigartig und emotional ist und damit sehr gut zu unserer Marke passt.

Daher war der „Jungenchor“ auch auf der „Shortlist“, die uns präsentiert wurde – und wir waren uns sofort einig, dieses Soundlogo weiterzuentwickeln. So wurde es z.B. mit einer wärmeren Stimme ausgestattet und gekürzt.

Das Stück stammt von einem Soundfile von Spectrasonics, wofür wir die marktüblichen Tarife bezahlt haben. Die besagten drei Töne sind bisher auch noch nicht in einem Soundlogo eingesetzt worden. Die Gefahr, dass eine andere Marke aufgrund der freien Verfügbarkeit des Samples mit den Tönen arbeiten kann, besteht aufgrund des Erwerbs der Rechte nicht – zumal jede Marke nach Differenzierung sucht.

Generell gilt ja, dass ein Soundlogo Aufmerksamkeit erzeugen, zur Marke passen und differenzieren muss. Und diese Voraussetzungen erfüllt der “Jungenchor”. Dass ein Soundlogo -wie im übrigen auch viele Claims- dabei auch polarisiert, ist eine Tatsache.

Mercedes-Benz Soundlogo: Die Entstehung, 3.1 out of 5 based on 10 ratings

    Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
     

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      1. 1. Max Bobzien

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 10:30

        Mir gefällt der Sound :-)

        Antwort

      2. 2. Daniel Schultz

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 11:03

        Normalerweise erwartet man von großen Unternehmen keine so offene Reaktion, daher freut mich Ihr mutiger Schritt, der auch schon bei off the record positiv bewertet wurde.

        Antwort

      3. 3. Wolfgang Heinrich

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 11:14

        Schließe mich Daniel an. Ein ehrlicher Umgang auch bei kritischen Themen ist bei Weltkonzernen nicht selbstverständlich. Deshalb finde ich die Reaktion auf dem Daimler Blog sehr gut.

        Antwort

      4. 4. martins privates blog : » Daimler-Blog: offen für Diskussionen

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 11:19

        [...] und ob es sogar nur einfach ein fertiges Sample sein könnte. Jetzt meldet sich das Daimler-Blog mit einem kleinen Bericht zur Entstehung des Sound-Logos zu [...]

      5. 5. Heiko [HVBX]

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 11:27

        Wow, ich bin auch positiv überrascht!

        Hätte jedoch die Chance genutzt in diesem Beitrag das Soundlogo den Lesern auch akustisch nochmal näher zu bringen.

        Ansonsten auf jeden Fall weiter so. Mercedes wird langsam wieder sympatischer.

        Antwort

      6. 6. Matthias Schwenk

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 11:27

        Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und gerade das Web 2.0 bietet dafür natürlich jede Menge Plattformen. Für Daimler zeigt sich jetzt, dass es gut ist, auf dem eigenen Blog in so eine Debatte eintreten zu können. Sehr gut gemacht!

        Ich kann nur hoffen, dass sich das viele Unternehmen zum Vorbild nehmen und endlich auch anfangen zu bloggen….

        Antwort

      7. 7. stefanie

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 11:32

        Der offene Dialog ist bemerkenswert und muss sicherlich gelobt werden – DENNOCH: Eine fundierte qualitative und quantitative Analyse des Soundlogos kann nicht durchgeführt worden sein, Emotionalität hin-oder her, hier wurde inhaltlich nicht sauber gearbeitet – bereits zu S&J Zeiten hat sich MB beim Thema Soundlogo schwer getan, aber dieser Schritt war sicherlich ein Schritt zu schnell – mal ganz abgesehen von allen Einträgen, die allerdings nur die Geek-Welt interessiert und den typischen MB Konsumenten nicht erreicht!

        Antwort

      8. 8. Zweifler

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 11:51

        Und? Hat die gesamte Aktion jetzt wirklich 250.000 Euro gekostet?? Wenn eine Agentur mehrere Musikproduktionen brieft, dann haben die ja alle schon einige Euros bekommen…. Und dann noch JvM selber, die sicher einen gesalzenen Tagessatz haben. Mehrere Auswahlsitzungen…. Da kommt sicher einiges zusammen!!

        Antwort

      9. 9. Wirbel um Soundlogo von Mercedes Benz - Websenat

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 12:20

        [...] vom 31.07.2008: Jetzt hat sich auch Daimler in seinem Blog zu dem Problem, was keins ist, geäußert. Sehr sehr schön, dass das Medium Blog [...]

      10. 10. Mercedes Sound Logo und die Reaktion des Daimler Blogs | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Mercedes Sound Logo und die Reaktion des Daimler Blogs

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 12:41

        [...] von Uwe Knaus meldet sich zu der aktuellen Debatte über die Entwicklung und Eignung des aktuellen Mercedes Soundlogo zu Wort. Alleine die Tatsache, dass ein Markendickschiff wie Daimler auf Themen, die kritisch diskutiert [...]

      11. 11. Tapedeck

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 12:52

        Sehr gut aufgepasst in der Blogosphäre und ein klasse Statement. Und irgendwann muss ja auch auf Sample-CDs was nettes sein ;) (Ich finds zwar spooky, aber es geht noch ^^)

        Antwort

      12. 12. Paul

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 12:56

        Kann man mal das File von der Sampler-CD und das gekürzte, gewärmte mal direkt side by side hören?
        Wäre vielleicht hilfreich.

        War Ihnen klar, dass es sich bei dem Vorschlag der Musikproduktion um ein File von einem Sampler handelte?

        Und was hat das Kürzen und Wärmen denn gekostet? ;)

        So, und jetzt freuen wir uns alle auf den bereits viel gepriesenen offenen Dialog.

        Antwort

      13. 13. Christian Werner

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 13:23

        Über das Soundlogo kann man sich sicherlich streiten – aber eben jener offene Dialog ist höchst interessant. Danke für diesen kleinen Einblick in den Entstehungsprozess!

        Antwort

      14. 14. Lupus

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 14:35

        Ist doch völlig Wurst was es gekostet hat… Wenn es MB gefällt ist es doch ok. Mir gefällt es nicht. Klingt wie die scheidende Seele eines von einem Fahrzeug mit “eingebauter Vorfahrt” überfahrenen Kindes. Aber das ist zum Glück nur meine Meinung.

        Antwort

      15. 15. Peter S.

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 14:41

        Endlich mal wieder eine schöne Diskussion auf diesem Blog. Hatten wir ja schon mal bei Madame Jaire. Zum Diskutieren schaue ich gerne vorbei.
        Chapeau für den Mut zum Dialog!
        @Zweifler und Paul:
        Glaubt ihr im Ernst, dass ein erzkonservatives, nein ich meinte natürlich “seriöses” Untennehmen wie die Daimler AG über Zahlungen an seine Partner, Zulieferer offen kommuniziert? Würdet ihr das tun. Da ist beidseitiges Vertrauen gefragt und so sollte es auch sein. Und wenn man alles haarklein darlegt, kommt steht sofort die nächste Agentur vor der Tür und macht das Ganze für die Häflte ;-)
        Bei dieser Art Dialog lesen ja sicherlich auch die Kollegen aus Wolfsburg, Ingolstadt oder München mit und nicht zu vergessen dieh die Kreativen der Werbebranche….

        Antwort

      16. 16. Die Welt ist Scheisse - Aber ohne Geruch » Blog Archiv » Daimlers Soundlogo

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 14:45

        [...] Daimlers haben in ihrem Blog auf die Soundlogo-G’schichterl [...]

      17. 17. Mercedes-Benz und sein innovatives Soundlogo von einer Sample CD | myoon

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 15:22

        [...] Daimler Blog antwortete Christina Freier als Vertreterin der klassischen Werbung auf die kontrovers geführten [...]

      18. 18. Paul

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 15:29

        @ Peter S.
        Nö, glaub ich nicht. Aber ich sing ja auch kein Hosianna, was für ein nie dagewesener Meilenstein der Transparenz dieser Blogeintrag hier wäre.
        Und ich wär ja auch schon mit der präzisen Beantwortung meiner beiden ersten Fragen einigermaßen zufrieden.

        Antwort

      19. 19. blog.dailychill » Marketing » Mercedes reagiert per Blog die Soundlogo Kritik

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 15:40

        [...] Blogeintrag über das Soundlogo geschrieben. Ein sehr schöner Zug von Mercedes, wie ich finde. Sie schreiben in ihrem Blog offen und öffentlich, warum sie sich für das Logo entschieden haben und geben sogar Einblicke in [...]

      20. Uwe Knaus (Moderator)

        20. Uwe Knaus (Moderator)

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 16:02

        Muss mich mal kurz einklinken. Christina ist momentan nicht am Platz. Ich konnte sie auch nicht erreichen.
        @Paul: Wir nehmen den Dialog wirklich ernst. Jedoch bloggen unsere Autoren in der Regel zum ersten mal und das auch noch on-top zum Tagesgeschäft.
        Sobald Christina wieder am Platz ist wird sie reagieren. Auf welche Fragen sie allerdings antwortet und welche sie offen lässt, das bleibt ihr überlassen.

        Antwort

      21. 21. Mercedes-Soundlogo Part II « antennenmuetze.de

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 16:08

        [...] weil er einzigartig und emotional ist und damit sehr gut zu unserer Marke passt.(…) Quelle Daimler [...]

      22. 22. Gerrit van Aaken

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 16:16

        Aber im Ernst: War dann so ein blumiger Pressetext bei der Einführung notwendig?

        “The Mercedes-Benz sound logo is based on an original recording of an English boys choir from the 1990s. Sound engineers extracted a choir boy’s solo vocal from the recording and adapted it for use in the sound logo.”

        Der Sample ist ja 1:1 exakt so auf der CD drauf – da musste nichts gekürzt oder “extrahiert” werden. Alles in allem eine schräge Geschichte, die kein gutes Licht auf die Agentur wirft.

        Antwort

      23. 23. Charles

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 16:29

        @Gerrit: Wahrscheinlich hat den Text JvM mitgeliefert :-)
        Oder es war eine Schreibwerkstatt. Welches Unternehmen dieser Größenordnung schreibt denn heutzutage Pressetexte noch selbst?

        Antwort

      24. 24. Paul

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 16:31

        @Uwe Knaus

        Kein Zeitdruck! Und kein böses Wort gegenüber der Autorin!

        Meine “Zielscheibe” (mir fällt kein weniger martialisches Wort ein) sind eher die Blogger, die hier und andernorts in der Blogosphäre ganz laut über “offenen Dialog” jubeln, aber bei ihrem Jubel vergessen, den angebotenen Dialog mit ein paar konkreten Nachfragen fortzusetzen. Finde das ein wenig kurios; Blogger, die keine Fragen haben…

        Dass Sie sich hier überhaupt diesem Thema widmen, ist grundsätzlich sehr erfreulich, das füge ich gerne auch noch einmal an!

        Antwort

      25. 25. Verena

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 16:51

        Mich persönlich interessiert bei einem Soundlogo weniger woher es kommt. Das ganze Gehabe von wegen “wo es wirklich herkommt” scheint mal wieder nur ein Aufhänger zu sein um JvM durchs Dorf zu treiben (wobei sie das nicht selten auch verdient haben). Ich sehe bei dem Soundlogo, rein vom Klang her, die Gefahr, dass die eigentliche Wirkung “Emotionen erzeugen” banalisiert und ins Lächerliche gezogen wird. Und das nicht ohne Grund: Kleine, singende Jungs verbindet wohl niemand (auch nicht mal eine Auto-desinteressierte Frau) mit technischem Fortschritt, Fahrspaß und einer Lebenseinstellung die den Luxus bejaht.
        Keine Ahnung wer dieses Logo auf die “Shortlist” gebracht hat, aber er hat die Marke Mercedes Benz, meiner Meinung nach, vollkommen demaskuliert. Das i-Tüpfelchen dazu war der erste (mir bekannte) Spot mit düsterer Theaterstimmung…da musste ich dann nur noch an “The Sixth Sense” und den Erlkönig denken…Und bis heute geht mir dieser Grusel-Spot mit zart, ängstlicher Jungenstimme nicht mehr aus dem Kopf wenn ich den Stern seh –> Das ist aber nur meine Meinung..

        Antwort

      26. 26. Jens Dörr

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 17:17

        Daimler und meine Ex-Kollegen aus der Abteilung Web Communications sind meiner Ansicht gar nicht mal besonders mutig mit der Thematisierung des Soundlogos, sondern haben einfach nur das Mitmach-Netz und die Blogosphäre verstanden: Wenn die Diskussion nicht in meinem Blog geführt wird, dann findet sie eben woanders – online wie offline – statt.

        Wenn’s jemanden ernsthaft bewegt (egal ob positiv oder negativ), dann äußert er sich sowieso irgendwo dazu. Und dann ist es doch schlau, wenn die Rückmeldungen direkt bei mir eintrudeln, ich den Überblick behalte, zentral reagieren kann und mir überdies noch das zeitaufwändige Blogmonitoring großteils sparen kann.
        Und es klappt: Hier haben jetzt schon mehr Leute kommentiert als in allen anderen bei Rivva verzeichneten, auf das Thema reagierenden Blogs zusammen.

        Antwort

      27. 27. Web 2.0? Hype^2.0!   » Billiger Logokrach «

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 17:40

        [...] Daimler Benz reagiert – und findet’s voll ok. SocialBookmarke dies! Hide Sites [...]

      28. 28. Frisch aus dem RSS-Reader: Offen informieren in Blogs - Crossmediale Kommunikation

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 18:47

        [...] und Respekt belohnt werden. So geschehen im Daimler-Blog von Mercedes-Benz. In einem Posting vom 31.07.2008 nimmt Daimler-Bloggerin Christina Freier Stellung zu den zahlreichen kritischen Diskussionen in der [...]

      29. 29. dr. gerald shorter

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 19:20

        ist ja süss, wie wegen ein paar tönchen diskutiert wird und ein wenigstens ein paar leutchen dran glauben, dass deswegen ein stuggi mehr verhökert wird…

        Antwort

      30. 30. Ξ Daimler zeigt, wie das mit dem Bloggen funktioniert Ξ UPLOAD - Magazin für digitales Publizieren Ξ

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 20:22

        [...] und das ist mal ausnahmsweise nicht ironisch gemeint. Mit einem Eintrag im eigenen Blog reagiert Daimler auf Blog-Artikel zum “Soundlogo” von Mercedes-Benz. Am Ende jedes [...]

      31. 31. Basic Thinking Blog | Daimler spricht…

        Pingback vom 31. Juli 2008 um 22:37

        [...] Daimler itself: Mercedes-Benz Soundlogo: Die Entstehung [...]

      32. 32. Philipp S.

        Kommentar vom 31. Juli 2008 um 23:56

        Ich finde die Offenheit von Daimler toll. Es wäre schön, wenn immer und überall so prompt und umfassend auf bestehende Fragestellungen geantwortet würde.

        Antwort

      33. 33. Alex Reinhardt

        Kommentar vom 01. August 2008 um 01:03

        Danke Daimler für diese Info, schön wäre es wenn sich JvM hier auch zu Wort melden würde, denn die Kritik ging ja nicht direkt an Daimler sondern an die Agentur und die Vermarktungstexte…

        Antwort

      34. 34. Ive

        Kommentar vom 01. August 2008 um 09:08

        Ist ja wohl ein Witz.
        Das Soundlogo interpretiere ich mit Schwäche und Kinderkrankheiten unserer Produkte.
        Ein tolles Fahrerlaubnis sowie Spaß das Fahrzeug zu bewegen vermittelt dieses Geheule keinesfalls.
        Das Soundlogo von Mercedes beeindruckt nicht durch Kraft und Erlebnis – sondern passt eher in ein Horrorfilm der 60ger Jahre …

        Ein Soundlogo, BESONDERS das einer Automarke und vor allem das des Erfinders des Automobils, sollte kraftvoll, Maskulin und vor allem selbstbewusst klingen.

        Wollten wir nicht mit der Marke DAIMLER auch jüngere Kundenkreise ansprechen?
        Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese sich mit dem Soundlogo identifizieren können. Dass dieser „Ton“ misslungen ist und nicht zu uns passt zeigen ja schon die vielen öffentlichen Diskussionen die dieses Thema sehr kontrovers behandeln.

        Schade – ich hoffe immer noch, dass dieses „Soundlogo“ bald geändert wird, da es mehr zu einem Ganztageskindergarten passt.

        Antwort

      35. Christina Freier

        35. Christina Freier

        Kommentar vom 01. August 2008 um 09:23

        Leider habe ich gestern den ganzen Tag in Terminen gesteckt — umso mehr habe ich mich gefreut, dass mein Beitrag für so viel Resonanz sorgt.
        Vor allem hätte ich nach der Diskussion im Netz nicht mit so viel positivem Feedback gerechnet.
        Vielen Dank hierfür!
        @Heike[HVBX]
        Das Soundfile ist inzwischen im Text verlinkt…
        @Matthias Schwenk
        Auch wir sind gespannt, wie sich das Corporate Blogging in Deutschland entwickelt.
        Die Kommentare zu diesem Eintrag ermuntern hoffentlich ein wenig zu dieser Form des Dialogs
        @Zweifler
        Leider geben wir generell keine Auskunft über unsere Konditionen bei Lieferanten. Bitte um Verständnis.
        @Paul
        Die gekürzte und “gewärmte” Version ist im Text verlinkt. Das Sample ist mit wenigen Klicks auf YouTube zu finden. Eine Kreativleistung besteht auch nicht nur aus Kürzen und Wärmen, da gehört schon ein wenig mehr dazu :-)

        Antwort

      36. 36. Paul

        Kommentar vom 01. August 2008 um 10:04

        —zitat—
        Eine Kreativleistung besteht auch nicht nur aus Kürzen und Wärmen, da gehört schon ein wenig mehr dazu
        —/zitat—

        Jo, schon klar. Ganz viele Kreativmeetings mit ganz vielen schwarz gekleideten Leuten. Ganz viele interne Meetings in Stuttgart, ums den Cheffes zu verkaufen. Und ganz viele Miles & More zwischen Hamburg und Stuttgart fürs Finetuning.

        Verlinken Sie doch besser das hier, da wird dieser immense Arbeitsaufwand deutlicher:
        http://de.youtube.com/watch?v=VGi92yx9DZA

        Immer noch mit ;)

        Antwort

      37. 37. Henric

        Kommentar vom 01. August 2008 um 11:10

        Ok, das Soundlogo basiert auf einem Sample – so what? Ist doch wie mit dem Ei des Kolumbus – die Ausführung ist nicht das kostspielige, da hätte man sicherlich für ein paar hundert Euro mehr einen Jungen vor ein Mikrofon bekommen können, der es genauso gesungen hätte. Es geht doch um den Prozess und das Finden des richtigen Ausdrucks (oder in diesem Fall, das Finden des richtigen Samples)!
        Hier wird kritisiert, dass das Soundlogo nicht männlich, markant, dreifach gebrannt klingt. Da hat wohl jemand Mercedes-Benz und seine Zielgruppe nicht verstanden. Mercedes-Benz verkauft keine GTIs sondern Limousinen der Premium-Klasse.
        Mir hat das Logo bisher auch nicht gefallen und wird es wohl auch noch eine Weile nicht. Aber ich kenne Menschen, die, aus verschiedenen Gründen, in das Zielsegment von Mercedes-Benz passen. Denen gefällt das Audiologo! Ich hab’s erst auch nicht glauben können, aber das sind Menschen, die ins Theater, in die Oper und ins Konzert gehen – bei denen passt dieses Logo in die Lebenswelt. Wie immer gilt, der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

        Grüße
        Henric

        Antwort

      38. 38. Funktionieren Corporate Blogs? « Nummer 15

        Pingback vom 01. August 2008 um 11:36

        [...] und kam letztlich nicht allzu gut weg. Dies zog natürlich seine Kreise in der Blogsphäre. Wie nun der Daimler Blog darauf reagiert, zeigt deutlich, wie man mit solche Kritik bestenfalls umgehen sollte. Keinen erklärenden PI’s, [...]

      39. 39. Öffentliches Statement zum Mercedes Benz Sound-Logo | Tyred.de

        Pingback vom 01. August 2008 um 13:00

        [...] gibt mit dem Blog-Eintrag öffentlich zu, dass es sich ursprünglich um das besagte Soundfile von Spectrasonic handelt. Von [...]

      40. 40. Max

        Kommentar vom 01. August 2008 um 17:11

        @ Ive: “Ein Soundlogo, BESONDERS das einer Automarke und vor allem das des Erfinders des Automobils, sollte kraftvoll, Maskulin und vor allem selbstbewusst klingen.”

        Meinst Du vielleicht eher so?
        http://de.youtube.com/watch?v=r2vN9YGkSB8&feature=related

        ;-)

        Antwort

      41. 41. Robert Happek

        Kommentar vom 02. August 2008 um 11:36

        Der Maintrack des Kinofilms “End of Days” mit Arnold Schwarzenegger hat eine kurze Tonfolge eines Knabenchors als Motiv, welches gewisse Ähnlichkeit mit dem Mercedes Soundlogo hat. Jedenfalls so große, dass ich sofort an den Film denken musste.

        Antwort

      42. 42. Robert Happek

        Kommentar vom 02. August 2008 um 11:43

        Ich sehe gerade, dass der Werbeblogger.de schon längst in seinem Beitrag über das Soundlogo auf den passenden YouTube Clip verlinkt hat.

        Antwort

      43. 43. Protokoll vom 02. August 2008 at Trackback

        Pingback vom 02. August 2008 um 18:09

        [...] für Unkreative bei Mercedes Benz und die Reaktion auf die [...]

      44. 44. PR-Fundsachen » Blog Archive » Stakeholder-Kommunikation im Daimler-Blog

        Pingback vom 04. August 2008 um 16:27

        [...] Schulbuchmäßig hat das nun das Daimler-Blog getan: Zuletzt waren im Netz – vermutlich auch offline an den Stammtischen der Mitarbeiter und Mercedes-Fans – kontroverse Diskussionen um die Markenwirkung des neuen Soundlogos geführt worden. Vermutlich haben Sie diesen Sound in einem Mercedes-Spot im TV auch schon gehört – es geht um den dreisekündigen Knaben-Gesang am Ende. [...]

      45. 45. Max

        Kommentar vom 04. August 2008 um 19:12

        Ich bin immer wieder erfreut, wenn jemand darauf hinweist, dass es sich um seine eigene und ganz persönliche Meinung handelt. Um so enttäuschter bin ich, wenn die Meinung eines einzelnen als Maxime für alle gelten soll. Nehmen wir z.Bsp. einmal Ive, der vermutlich für MB arbeitet, sich mit der aktuellen Kampagne nicht identifizieren kann, und sich lieber härteres und männlicheres wünscht. Vermutlich ist genau das aber der Unterschied zwischen Opel- und MB – Fahrern. Ich denke, dass das Marketing sicherlich ganz genau die Affinitäten seiner Zielgruppe untersuchte und denn Spot genau darauf anpasste (in Zusammenarbeit mit JVM). Henric hat es ja genau beschrieben, schließlich bewegen sich MB Fahrer in einem anderen Sinus – Milieu als meinetwegen BMW o.ä.. – Und die derzeitige Diskussion beweist, der Sound wirkt. Wer kann sich den noch an den von Dacia, Renault etc. erinnern? Nachhaltigkeit, Bekanntheit, Erinnerungsvermögen und noch einige Kriterien mehr – mir scheint als hätte MB und JvM alles richtig gemacht.

        Was mich auch noch enttäuscht: Ich verstehe, das JvM sein Standing in der Blogosphäre etwas verspielt hat, aber ich denke, deren Arbeit sollte nicht aus Hass dermaßen degradiert, beleidigt und unsachlich diskutiert werden, wie es hier einige – neben Paul – leider machen. Das steckt eine ganze Menge mehr dahinter. Und wenn man es nicht genau weiß, dann bitte nur vermuten und keine Tatsachenbehauptungen daraus machen.

        Antwort

      46. 46. Ive

        Kommentar vom 05. August 2008 um 09:17

        Hallo – ich noch mal ;-)
        Natürlich handelt es sich grundsätzlich bei meinem geschriebenen Wort um meine persönliche Meinung – ich denke, wie bei jedem anderen auch hier.
        Dennoch, mag sein das MB-Cars mit dem Soundlogo einen gewissen Kreis an Personen positiv erreicht die gerne in Theater oder sonstige kulturelle Veranstaltungen gehen. Übrigens das Theater ziehe ich ebenfalls dem Kino vor, kann aber dennoch weder mich, noch die Produkte von MB mit dem Soundlogo identifizieren.

        Eine große Frage stellt sich immer noch: Grade mit dem CLC, der neuen C-Klasse (Vor allem Avantgarde), den bald kommenden Modellen der A sowie B-Klasse sollten vor allem jüngere Kundenkreise angesprochen werden und die, so bin ich der festen Überzeugung, werden von diesem filigranen Soundlogo mit Sicherheit eher abgeschreckt als angezogen.
        Hier gibt BMW nach wie vor den Ton an.

        Ich muss sagen, dass es zum Glück nicht für die meisten Kunden kaufentscheidend ist welches Soundlogo MB hat – sondern welche Qualität die Produkte aufweisen.

        P.s. Einen gemütlichen Fernsehabend in deren Werbung das Haaa-Ha-Haaaa vorkommt finde ich aber immer noch gruselig… Hier stimme in dem Beitrag von „Verena voll zu“!

        Zitat von Verena:
        „Das i-Tüpfelchen dazu war der erste (mir bekannte) Spot mit düsterer Theaterstimmung…da musste ich dann nur noch an “The Sixth Sense” und den Erlkönig denken…Und bis heute geht mir dieser Grusel-Spot mit zart, ängstlicher Jungenstimme nicht mehr aus dem Kopf wenn ich den Stern seh –> Das ist aber nur meine Meinung..“

        Antwort

      47. 47. Daimler: Ein Schritt zur Company 2.0 « Das Textdepot

        Pingback vom 07. August 2008 um 10:18

        [...] mir Daimler in diesen Tagen gleich mehrfach positiv aufgefallen: Zunächst mit der Diskussion, die im Daimler-Blog zum neuen Sound-Logo offen geführt wurde. Viel mehr aber mit dem Thema “Business Innovation [...]

      48. 48. Stephan’s Internet Tagebuch » Blog Archiv » Endlich Ferien …

        Pingback vom 08. August 2008 um 16:21

        [...] von Uwe Knaus meldet sich zu der aktuellen Debatte über die Entwicklung und Eignung des aktuellen Mercedes Soundlogo zu Wort. Alleine die Tatsache, dass ein Markendickschiff wie Daimler auf Themen, die kritisch diskutiert [...]

      49. 49. Uwe

        Kommentar vom 12. August 2008 um 08:51

        Hi, leider kann ich mit dem Sound nix anfangen. Als meine Kinder das zum ersten Mal hörten fragen Sie mich nach der Bedeutung. “Erkennungsmelodie vom Daimler” “Aha…” Die Tochter meint nur lapidar “die Autos sind schöner!” Vom junior kam sowas wie”Linking Park wär passender” die Spots schauen wir immer gerne an, ich find Sie sehr ansprechend. Wie und warum die Melodie entstanden is…Die Wirkung schätze ich als Vernachlässigbar ein, notwendig…Wenn ich an so etwas einfaches wirkungsvolles wie ein Trommelwirbel denke und mir dann dieses zarte Stimmchen denke für unsere Marke…dann nehme ich den Trommelwirbel. Denn er erzeugt Spannung, Konzentration und küdigt was wichtiges an. Das zarte Säuseln is doch eher was für eine Kaffeemarke ohne Koffein
        Scho klar das es auch nur meine Meinung ist.

        Antwort

      50. 50. Mercedes Soundlogo | LingnerBlog

        Pingback vom 15. August 2008 um 06:38

        [...] offen wird mittlerweile im Daimler-Blog diskutiert. Es wird beispielsweise ganz offen über die Entstehung des Soundlogos gesprochen, den Beitrag hat Frau Stürmer als Mitarbeiterin im Marketing erstellt. Grund für diese [...]

      51. 51. meistermochi

        Kommentar vom 22. August 2008 um 00:18

        was soll denn das gezetere? mercedes hat das letzte richtige automobil der welt gebaut. und das soundlogo passt. denn der stern ist einzig – und anders. besser. lovemark.

        http://meistermochi.de/?p=306

        Antwort

      52. 52. hansglueck

        Kommentar vom 22. August 2008 um 08:40

        @ Uwe: vielleicht sind ja auch Kinder nicht wirklich die Zielgruppe und im Hinblick auf Marketing nicht wirkliche Kompetenzen ;)

        Ich versteh’ nicht, wie man sich so an einem Soundlogo aufhängen kann… Schaden wird’s sicherlich nicht, und sooo teuer kann’s nicht gewesen sein, dass es Daimler in die Pleite treibt. Vielleicht sollte man seine Engergie in etwas existenziellere Dinge stecken…

        Antwort

      53. 53. Mercedes Benz Soundlogo | Das Probefahrer Blog

        Pingback vom 07. Oktober 2008 um 11:41

        [...] Wie derchris grade in einem anderen Posting kommentierte, ist die Sache schon lange im Juli von Mercedes im Daimler-Blog aufgelöst worden. Da hätte ich wirklich vorher mal nachfragen können. Mea Culpa. [...]

      54. 54. Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern » Happy Birthday

        Pingback vom 16. Oktober 2008 um 08:01

        [...] Equipment und wenigen Mausklicks ein nahezu identisches Logo selbst kreieren könne. Das Blog reagierte und brachte Transparenz in den Entstehungsprozess, wurde gelobt und niemand zeigte mehr mit dem [...]

      55. 55. Petzold

        Kommentar vom 22. Oktober 2008 um 23:20

        Die Daimler Ag sollte lieber mehr Geld in ihre jetzigen Kunden* investieren als in ein paar Töne für 250000 Euro,die ohnehin für wenig Geld zu bekommen gewesen wären.

        z.B. Unterstützung von Events,Clubs oder sonstigen Mercedes-Communitys

        Antwort

      56. 56. Just a shrouded ghost » WTFail Märzeedes

        Pingback vom 25. Oktober 2008 um 14:42

        [...] Kommentar vom MB-Blog [...]

      57. 57. Hausaufgabe I | Die PR>Indianer

        Pingback vom 17. August 2009 um 22:19

        [...] Blog des Konzerns geht es hier: http://blog.daimler.de/2008/07/31/mercedes-benz-soundlogo-die-entstehung/ VN:F [1.6.1_878]please wait…Rating: 0.0/10 (0 votes cast)VN:F [1.6.1_878]Rating: 0 (from 0 [...]

      58. 58. Thomas Müller

        Kommentar vom 15. September 2009 um 23:43

        … nachdem auch Renault seinen Slogan “Kreatur des Automobils” geändert hat, sollte auch Mercedes diesen Schritt gehen können. Ah a aaa, oder so ähnlich. Es wurde oft genug gejammert, wird mal wieder Zeit für eine kleine Aufmunterung, bei dem Soundlogo kriegt man ja Depressionen.

        Antwort

      59. 59. Fred

        Kommentar vom 17. Oktober 2009 um 22:48

        So erfolgreich kann dieses Soundlogo nun doch nicht gewesen sein.

        Es wird ja nach meinen Informationen abgeschafft und nicht weiter in der Mercedes-Benz Kommunikation verwendet.

        Schade ums Geld

        Antwort

      60. 60. James Foley

        Kommentar vom 19. Oktober 2009 um 08:52

        Der Soundlogo endlich weg – und gutso. Fred hat recht – schade ums Geld.

        Die Firma hätte das Geld für bessere Piezoinjektoren für den OM651 Motor ausgeben sollen….

        Antwort

      61. 61. Marc Wodischek

        Kommentar vom 19. Oktober 2009 um 14:58

        Schönen guten Tag,
        zum gefallen / nicht gefallen des sound-logos möchte ich keinen Kommentar abgeben, da es Geschmackssache ist.
        ein Wort zum letzten Kommentar mit den Piezo-Injektoren möchte ich nur sagen, dass ein solcher Kommentar, zeigt dass hier ohne fundiertes Hintergrundwissen irgendetwas gesagt wurde, nur um einmal drauf ein zu hauen. Auch 1 Milliarde Euro mehrausgaben in Piezoinjektoren von seitens Daimler hätte das Aktuelle geschehen nicht geändert.
        Aber das ist nicht Teil der Diskussion.
        Zum Soundlogo möchte ich folgendes sagen.

        die Zahl mag ich nicht kommentieren. Aber falls 250 000€ Stimmen, dann wird hier deutlich dass in unserem Konzern an einer stelle (und für Marketing wurde das Budget meines Wissens schon um 25% gestrichen) noch deutliches Optimierungs / Kosteneinsparpotential liegt.
        Ob das Sample von einer 300€ CD oder von Lauryn Hill direkt eingesungen wird, ist egal. Aber für eine Auswahl eines Soundlogos, sind 250 000€ eine frechheit.

        Noch meine Meinung zum Thema Sample CD:
        Ich finde, dass das Soundlogo von einer Sample CD kommt halte ich nicht für ein Problem, oder Peinlich oder …
        Wenn man es genau nimmt, kann man sicher auch die BMW – Dongs als soundlogo in irgendeiner 100€ drum-Sample-CD finden.
        Töne sind Töne.
        Ich verstehe hier nicht wo das Problem ist.
        Wieso man dann einen so hochgestochenen (verlogenen) Text dazu veröffentlichen muss, ist ein anderes Thema.

        just my 0.02$

        Antwort

      62. 62. Ute Bertelsmann

        Kommentar vom 02. November 2009 um 15:11

        Da ich mich intensiv mit der Übersetzung des Markenkerns in Klang befasse – vor allem mit dem Aspekt der zielgruppengerechten musikalischen Ansprache – hat mich die Arbeitsweise von Jung von Matt und von Mercedes absolut verblüfft. Ich zitiere aus dem Blog-Beitrag von Frau Freier:

        “Der „Jungenchor“ gefiel den Kreativen schon während der ersten Auswahlsession, weil er einzigartig und emotional ist und damit sehr gut zu unserer Marke passt.”

        Er gefiel Ihnen! Das ist ja wunderbar!! War das der Prozess?

        Das Beispiel lässt sich verwenden, um ausformulierte Prozesse und Ansätze abzugrenzen. Ein Markenkern und die Zielgruppe lassen sich in Tempo, Instrumentierung, Sound, Effekte und Alltagsgeräusche übersetzen. Ergebnisse entstehen folgerichtig – nicht beliebig. Die geschmackliche Vorliebe der Kreativen darf keine Rolle spielen. Die Hörerfahrungen und Assoziationen der Zielgruppe müssen umso mehr Beachtung finden!

        Da ich das Beispiel Mercedes so interessant finde, habe ich immer wieder Menschen aus der Zielgruppe gefragt: Mercedes Fahrer – und solche, die es werden wollen. Im Ernst: Kennen Sie einen Mercedes-Fahrer (!), der sich vom Mercedes Audio-Logo angesprochen gefühlt hat?!

        Ich bin ebenfalls gespannt, ob das Logo weiter Verwendung findet. Die offene Diskussion verdient in jedem Fall Respekt!

        MfG
        Ute Bertelsmann

        Antwort

      63. 63. Anja Blau

        Kommentar vom 23. November 2009 um 17:41

        Ich finde, dass es doch hier nicht darum geht, ob das Soundlogo der Allgemeinheit gefällt oder nicht. Vielmehr geht es darum, dass die Zielgruppe sich durch das Soundlogo positiv angesprochen fühlt – es soll sich bei Ihnen einprägen und die Marke Mercedes Benz unterstützen. Somit ist nicht immer die teuerste Lösung die beste – man muss eben das passenste Soundlogo finden.

        Antwort

      64. 64. sebastian

        Kommentar vom 27. November 2009 um 07:32

        Hallo,

        Also ich finde man sollte sich nicht so arg darüber Aufregen wie das Soundlogo von MB klingt. Ein Soundlogo ist meiner Sicht nach nicht für den Kauf eines Autos entscheidend.
        Mich zum Beispiel interessiert es beim Kauf eines Autos eher wie das Auto klingt oder wieviel es verbraucht.

        mfg

        Antwort

      65. 65. Cindy

        Kommentar vom 27. November 2009 um 16:57

        Ich finde es auch gut, dass hier so ölffentlich über das Merceds Soundlogo diskutiert wird. Letztendlich kann niemand vorraussagen ob Mercedes mit dem Logo Erfolg haben wird. Trotz aller Kritik denke ich, dass das Soundlogo für das Produkt Auto passend gewählt wurde.

        Antwort

      66. 66. Stephan Gärtner

        Kommentar vom 30. November 2009 um 08:40

        Ich finde das Soundlogo recht gut gelungen.
        Ich habe mir das “Logo” als Klingelton angespeichert.
        Ich arbeite in einem Büro mit ca. 15 Kollegen zusammen. Wenn mein Handy klingelt weiss ich immer das es meins ist.

        Antwort

      67. 67. Peter S.

        Kommentar vom 30. November 2009 um 09:40

        Hey, ihr diskutiert alle am Thema vorbei. In der Schule hieß das früher: Setzen, sechs ;-)
        Irgendwie ist wohl noch niemandem aufgefallen, dass das Soundlogo seit geraumer Zeit keine Anwendung mehr findet.
        Hier ein Beispiel:
        http://www.youtube.com/watch?v=qF0iR36dFb0
        Dieser durchaus attraktive Spot wurde von Mercedes-Benz TV bereits im Juni hochgeladen und hatte damals schon kein Soundlogo mehr. Versehen oder Absicht?
        Alle regten sich damals auf, als ein Soundlogo eingeführt wurde. Wenn es dann plötzlich fehlt, bemerkt es keiner. Normalerweise müssten doch nun all diejenigen, die sich damals lustig gemacht haben aufatmen, oder?

        Antwort

      68. 68. Fred

        Kommentar vom 04. Dezember 2009 um 20:57

        Horizont.net vom 04.12.2009

        Während der Automobilhersteller Mercedes-Benz derzeit nach einem neuen Claim sucht, hat er still und leise das vor zwei Jahren mit großem Aufwand eingeführte Sound-Logo wieder abgeschafft. Seit kurzem kommt das akustische Markenzeichen in Form des Gesangs eines Jungenchors nicht mehr zum Einsatz. Das bestätigt eine Sprecherin von Mercedes. ..Mehr

        http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Mercedes-Benz-schafft-Sound-Logo-ab_88958.html

        Antwort

      69. 69. Mercedes-Benz erneuert Markenauftritt | Design Tagebuch

        Pingback vom 11. Juni 2010 um 07:42

        [...] so nun auch der Mercedes-Stern. Differenzierbarer war der Vorgänger. Das Soundlogo – Uhuhuuuuuuuu – ist übrigens ebenfalls [...]

      70. 70. Dani

        Kommentar vom 16. September 2010 um 12:52

        Dieser Beitrag gefällt mir sehr.Ich habe schon lange danach gesucht.Vielen Dank dafür.Gruß Dani

        Antwort

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