Mercedes-Benz Soundlogo: Die Entstehung

Nachdem ich jetzt in mehreren Blogs gelesen habe, dass der Entstehungsprozess unseres Mercedes-Benz Soundlogos kontrovers diskutiert wird, möchte ich als Mitarbeiterin der Klassischen Werbung gerne etwas Licht ins Dunkel bringen.

Das neue Soundlogo von Mercedes-Benz war eine von weit über 100 Lösungen, die im Zuge der Erarbeitung angehört wurden. Das Vorgehen war folgendes: Unsere Lead-Agentur Jung von Matt hat mehrere Musikproduktionen gebrieft, und diese haben dann verschiedene Vorschläge erarbeitet. Der „Jungenchor“ gefiel den Kreativen schon während der ersten Auswahlsession, weil er einzigartig und emotional ist und damit sehr gut zu unserer Marke passt.

Daher war der „Jungenchor“ auch auf der „Shortlist“, die uns präsentiert wurde – und wir waren uns sofort einig, dieses Soundlogo weiterzuentwickeln. So wurde es z.B. mit einer wärmeren Stimme ausgestattet und gekürzt.

Das Stück stammt von einem Soundfile von Spectrasonics, wofür wir die marktüblichen Tarife bezahlt haben. Die besagten drei Töne sind bisher auch noch nicht in einem Soundlogo eingesetzt worden. Die Gefahr, dass eine andere Marke aufgrund der freien Verfügbarkeit des Samples mit den Tönen arbeiten kann, besteht aufgrund des Erwerbs der Rechte nicht – zumal jede Marke nach Differenzierung sucht.

Generell gilt ja, dass ein Soundlogo Aufmerksamkeit erzeugen, zur Marke passen und differenzieren muss. Und diese Voraussetzungen erfüllt der „Jungenchor“. Dass ein Soundlogo -wie im übrigen auch viele Claims- dabei auch polarisiert, ist eine Tatsache.

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