…tue ich nicht, denn ich kriege als Marketing-Mann für den smart electric drive (ed) mit, was bei Mercedes-Benz Cars so alles mit alternativen Antrieben läuft. Und nicht erst seit gestern. Klar hat sich die Dringlichkeit in den letzten Wochen dramatisch erhöht. Aber die Ärmel sind hochgekrempelt und die Muskeln sind angespannt. Ist einiges an Muskeln da. Vor einem Monat in Sevilla wurde Journalisten eindrücklich demonstriert, welche Kugeln im Lauf sind. Von verbrauchsmindernden Massnahmen an Motor und Fahrzeug über Start-Stopp-Systeme und Hybridantriebe zu E-Fahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle bis zum F 700 Diesotto.
Fast schon zu viel für manche Journalisten – sie beschreiben lieber eine Blume als einen ganzen Blumenstrauss. Und die Leser, Hörer, Zuschauer lassen sich auch bereitwilliger von einfachen Botschaften einnehmen. Das ist vielleicht ein kommunikatives Handicap für Daimler.
Wir bei smart – auch Daimler und auch Mercedes-Benz Cars, übrigens – haben es da etwas leichter. Seit Frühjahr 2007 heißt der absolute CO2-Champion smart cdi mit 88 g CO2/km. In Kürze gibt es den smart mhd mit 45 kW und 52 kW in Serie, d.h. mit einem sehr leicht zu fahrenden Start-Stopp-System und 103 g CO2/km. 2010 kommt der smart ed. Der smart ed stösst lokal, oder „tank to wheel“, 0g aus. Ich weiß, jetzt kommt der Aufschrei der deutschen „ja, aber-Fraktion“ mit dem Braunkohlekraftwerk und der schmutzigen Stromerzeugung. Gesamthaft betrachtet, also „well to wheel“, mit Strom z.B. von der lokalen EnBW ein bisschen mehr als 30 g. In Norwegen 0 g – Wasserkraft! Übrigens, „well to wheel“ läge der cdi bei 97g – Diesel kommt ja nicht einfach so vom Bohrloch in die Zapfsäule. „Well to wheel“ berücksichtigt sämtliche CO2-Emissionen im Verlauf der Erzeugung und Bereitstellung der Energie.
Nicht ganz 100 smart ed fahren in UK, vor allem in London. Die Nutzer sind sehr zufrieden, viele begeistert. Wir lernen aber noch das eine oder andere von ihnen. Das brauchen wir, um alles richtig zu machen, wenn wir 2010 in den Markt gehen. Wir planen einen vorsichtigen Anlauf, werden aber noch im aktuellen Lebenszyklus grössere Volumina bauen und absetzen.
Wir wollen ehrlich sein und nur sagen, wes wir uns sicher sind. Daher sind wir weniger spektakulär unterwegs als manch anderer. Ich lese oft Angaben zu Geschwindigkeiten und Reichweiten und weiß, dazwischen gehört bestenfalls ein „oder“, nicht ein „und“.
Wir sind solide unterwegs. Wir finden ein Gleichgewicht zwischen Fahrleistung, Alltagstauglichkeit, Gesamtkosten beim Kunden und Wirtschaftlichkeit. Anders gesagt: der Marketing-Mix wird attraktiv sein und wir werden einen angemessenen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.
Daimler hat an smart fest gehalten, obwohl viele „Kopf ab“ gerufen haben.
Wir wollen und werden belegen, dass das gut war.
Pitt Moos, Produktmanager smart electric drive. Zudem verantwortlich für den smart electric drive Pilot in London mit 100 smart ed.
Dieser Artikel wurde von Pitt Moos geschrieben.
In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und
schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Daimler 2.0?
Ich habe den Beitrag von Mario Jung gelesen und möchte gerne meine Sicht - als Verantwortlicher für diese Plattform - ...
1. Jörg Weisner
Kommentar vom 11. August 2008 um 10:01
genau der Eindruck, dass Daimler pennt drängte sich mir heute morgen auf. Ich las dass Daimler für das Jahr 2012 den Absatz von 10.000 Elektorautos plant.
Soweit ich das richtig verstanden habe, hat Tesla bereits in diesem Jahr 1.000 Stück verkauft. Und das als Startup Unternehmen und im Jahr 2008 – also vier Jahre vorher.
Da drängt sich der o.g. Eindruck doch zwangsläufig auf.
Antwort
Antwort von Alexander Di Dio am 20. April 2010 um 07:44:
Das ist genau richtig.
Und in diesem Jahr beginnt die Endphase der Tests des neuen Modells, das die größe einer C-Klasse hat!Ja genau!Nichts mit smart oder fiat 500, sondern vollwertiges Auto!Ab 2011 wird er ausgeliefert!Tesla haben übrigens die ehemaligen Ingenieure von GM gegründet, als GM im Jahre 2000 das Projekt auf Eis gelegt hat.GM (USA) hatte ja bereits 1998 einige Tausend Mittelklasselektrofahrzeuge an private Haushalte und Leasingfirmen ausgegeben.Diese wurde alle eingestampft, als GM endlich die Klage gegen die “2% Verordnung” gewann (Gesetz: 2% müssen Elektrofahrzeuge sein).
Nur mal so angerissen……..
Also?
Verschlafen oder nicht, das bring uns nicht weiter.
Unsere “alte” Batterie (Zebra) haben wir lange schon an die Östreicher verkauft.Die aktuelle “neue” liefert übrigens…na????
TESLA!
In dieser Zeit sollten wir als unabhängiges Unternehmen ein eigenes Fahrzeug mit eigener Technik auf den Markt bringen.Unsere Ingenieure können das!Wenn man sie lässt!Ob da Mercedes oder smart drauf steht spielt doch keine Rolle.Perfekt muss es nicht sein.Aber richtig gut schon.
Daran hängen eventuell unsere Arbeitsplätze, denn wie wir erkennen müssen: Andere können auch gute Auto´s bauen!
Wenn wir den Startschuss verpassen, werden wir kein Rennen gewinnen!
Übrigens, alle Informationen, die ich hier Poste waren irgendwann mal im Intranet getsanden.
Antwort
Antwort von Matthias am 22. Juli 2010 um 14:04:
Tesla motors gibt es bereits seit 2003…und seit 2008 gibt es den Tesla roadster (preis 100.000$).
Allerdings hat (soweit ich den Presseberichten glauben darf) seit Firmengründung Tesla 270mio$ Verlust eingefahren und macht daher aktuell eine Kapitalerhöhung.
Also…der Vergleich mit Tesla was die Entwicklungszeit angeht, muss etwas “gradegerückt” werden..
Antwort
2. Kai Wiechern
Kommentar vom 11. August 2008 um 11:32
Tesla hat 1000 Einheiten “verkauft”, mit dem Mund vielleicht. Wieviele Tesla wurden denn bisher gebaut?
Ich weiß von einem, den schieben sie von Messe zu Messe, lächerlich. Smart macht das genau richtig, nicht reden und verkaufen sondern bauen und glaubwürdig sein.
Kai Wiechern
Antwort
3. Mario Jung
Kommentar vom 11. August 2008 um 13:17
Hallo Pitt,
ein Elektro-smart als Zweitwagen, inkl. Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, das wäre hier mein Traum. Nicht nur wegen der Umwelt, nein, wir sind smart-Fans der ersten Stunde. (Vielleicht schreib ich mal von unserer ersten Ausfahrt mit einem smart im Oktober 1998 – Meinen ersten smart haben ich dann im April 1999 erhalten)
Mit 100km Reichweite bei einer Spitzengeschwindigkeit von 100km/h (Und das auch nur bei ein paar Prozent der Wegstrecke) würde so ein Fahrzeug genau in unser Mobilitätsprofil passen (Bei einer Auswertung, was wir mit unserem Auto die letzten 45455km im Schnitt angestellt haben, bin ich bei 76,5km pro Tag gelandet).
Antwort
4. Felix Riewerts
Kommentar vom 11. August 2008 um 14:11
Hallo Pitt,
erstmal schön etwas über die Anstrengungen von Daimler in Richtung alternative Antriebe zu hören. Ich finde da wird viel zu wenig Marketing betrieben. Zum Beispiel habe ich das Glück gehabt, vor ca 1 Jahr einen internen Vortrag zu diesem Thema zu hören und dann auch noch in einer Brennstoffzellen-A-Klasse eine Runde über den Hof mitzufahren. Das war sehr interessant, mal zu sehen wie weit “wir” schon sind. Aber wieso wird sowas selten nach außen kommuniziert?
Zum Beispiel gab es an meiner ehemaligen Schule mal den Versuch so etwas auch zu organisieren. Der zuständige Ansprechpartner hatte auch Interesse, nach einigen Mails und einer Zusage meldete er sich aber nicht mehr. Ich finde das etwas schade, da gerade an Schulen das Interesse sicher groß ist und man dort auch Leute für Daimler gewinnen kann.
In dieser Richtung sollte noch mehr getan werden!
Was mich außerdem interessiert, vllt weiß da jmd hier Bescheid. Wie weit sind denn die Wettbewerber mit der Brennstoffzelle? Die A-Klasse hat mich nämlich echt begeistert und jetzt würde ich schon gerne wissen, ob andere schon genauso weit oder evtl sogar schon weiter sind. Ich würde mich freuen falls mir jemand diese Frage beantworten könnte.
MfG
Felix
Antwort
5. Stephan
Kommentar vom 11. August 2008 um 19:26
Nun ja, Daimler hätte ja auch schon vor 10 Jahren oder zur Ölkrise anfangen können, sich vom Öl aktiv (nicht nur in Forschungsprojekten) zu lösen.
Eine mobile Solartankstelle ist übrigens in meinem Blog zu sehen.
Der Anhänger hinterm Solartrabi ist gemeint.
Antwort
6. Pitt Moos
Kommentar vom 11. August 2008 um 19:42
Tesla – m.W. haben sie Anzahlungen für 1.000 Autos. Ob tatsächlich schon welche bei Kunden laufen und – -wenn ja – wie viele weiss ich nicht. Ich kann ja mal meine Spionin in CA fragen.
Firmen wie Tesla haben eine sehr nützliche Funktion bei der Einführung neuer Technologien: sie sind wie Treiber bei der Jagd. Sorgen immer wieder dafür, dass das Thema lebendig bleibt und das macht dann mit der Zeit auch Vorstände grosser Firmen darauf aufmerksam und Aktivitäten gehen los oder werden gefördert. smart war auch mal so ein Treiber.
Photovoltaik auf dem Dach? Cool. Reicht aber leider nur, um einen kleinen Ventilator zu betreiben und da stimmt der Kosten-/Nutzen effekt nicht.
Vom Öl hat sich noch keiner lösen können. Unternehmen müssen dem Markt folgen und der lief halt bisher in eine andere Richtung. Manche der Ideen, die smart vor 10 Jahren hatte und die flopten, könnten jetzt funktionieren. S. E-Antrieb oder Mobilitäts-Konzept.
Antwort
7. Mario Jung
Kommentar vom 11. August 2008 um 20:45
Stimmt, war das nicht der Grund (Keine E-Antrieb für den smart), dass Swatch aus dem Projekt ausgestiegen ist? hmmm, dann müsste er doch eigentlich “mart” heißen :-)
Photovoltaik = Subventionen = Interessant.
Und genauso sieht es ja auch bei den E-Autos aus: Sollten sie subventioniert werden, wird für viele der Mehrpreis wieder tragbar sein. Wie diese Subvention aussehen kann (Wie bei LPG und NGT oder direkt) sei mal dahingestellt, denn, wie habe ich hier im Blog gelesen (Thema “Mehr Bio in der Kantine”): Entschieden wird letztlich mit dem Geldbeutel!
Antwort
8. Stephan
Kommentar vom 12. August 2008 um 08:23
Es geht auch ohne Subventionen, wenn das Öl nämlich zu teuer wird. Das macht die Alternativen von alleine konkurrenzfähig.
Damit verteuert sich zwar das Energieverschwenden, aber das ist ja prinzipiell nicht verkehrt. Irgendwie muß man ja mal die 2kw-Gesellschaft anpeilen.
Antwort
9. Peter
Kommentar vom 12. August 2008 um 09:14
servus @all
Stellt eine Fahrzeugflotte für Mitarbeiter zusammen.
Warum den smart ed nur in London rumkurven lassen? Hier in Deutschland sollte dieses innovative Fahrzeug als Versuchsflotte laufen, mit Mitarbeitern die als Marketingmultiplikator fungieren.
Und der Strom kommt von unseren Hallendächern.
Viele schwäbische “Häuslesbauer” nutzen das Dach als Stromerzeuger, Daimler “nur” im Werkteil Bad Cannstatt (oder hat sich noch ein Dach hinzugesellt?)
Da steckt noch verdammt viel Potenzial drin! Dann reichts auch für einen großen Ventilator ;-)
MfG Peter
Antwort
10. Michael Hagenau
Kommentar vom 12. August 2008 um 11:27
Hallo Pitt,
ich finde deinen Beitrag sehr interessant. Leider sind die Fahrzeuge mit diesen “alternativen” Antrieben (E-Fahrzeug, Brennstoffzelle, Diesotto) noch nicht für den Kunden käuflich zu erwerben. Und genau das ist doch das Problem. Wir brauchen schnelle Lösungen, um die Kunden zu begeistern. Unsere Konkurrenz ist uns da sicherlich einen oder zwei Schritte voraus. Z.B. hat die Konkurrenz den Direkteinspritzer im Benzinmotor schon vor einiger Zeit “flächendeckend” eingeführt. Wir haben leider ausserdem 350CGI keinen Direkteinspritzer im Programm. Ich vermisse weiterhin “Downsizing”-Motoren (Hubraum reduziert, aber mit Aufladung “Turbo/Kompressor”). Auch im Getriebebereich kann man durch den Einsatz von Direktschaltgetrieben eine Benzineinsparung erzielen. Warum haben wir ein solches Getriebe nicht im Programm. In der Presse werden die Getriebe in den höchsten Tönen gelobt. Warum hat der “kleinste” Dieselmotor in der C-Klasse 2,2l Hubraum und 100KW/136PS? Warum bieten wir dem Kunden keinen z.B. 1,6l Motor mit 66KW/90PS an? Warum hat der kleinste Benzinmotor in der C-Klasse 115KW/156PS? Würde z.B. ein 1,4l Motor mit Turboaufladung und ca.120PS nicht ausreichen? Könnten wir mit solchen Motoren nicht eine beträchtliche Menge CO2 und damit Kraftstoff sparen? Der Vorteil ist, dass die Technik ausgereift und vorhanden ist und das man auch die Masse der Fahrzeugkäufer erreichen kann. Welchen Sinn machen z.B. 1000 Elektrofahrzeuge in Hinblick auf die Reduzierung des CO2 Ausstoßes? Interessant wird es bei 200.000 Fahrzeugen und mehr. Die Ideen (E-Fahrzeug, Diesotto, Brennstoffzelle) sind gut und sollten auch weiterverfolgt werden, keine Frage. Aber das sind zurzeit noch alles Zukunftvisionen. Ich denke, wir brauchen Lösungen, die der Kunde in kürzester Zeit beim Mercedes-Händler kaufen kann.
Antwort
11. Pitt Moos
Kommentar vom 12. August 2008 um 11:48
Meine Spionin in CA meldet mir 9 Tesla Roadster in Kundenhand in Kalifornien.
Und richtig: der Geldbeutel ist wichtig. Wobei die Subvention bei Photovoltaik m.W. erst richtig greift, wenn der Strom ins Netz geht. Wahrscheinlich ist da der beste Deal, tags Strom erzeugen und ins Netz verkaufen, nachts den smart electric drive für eniger €/kWh vom Netz laden.
Es gibt in fast allen Ländern ausserhalb Deutschlands mehr oder weniger grosse Subventionen für 0-Emissions-Autos.
Die machen ein E-Auto schon heute in manchen Ländern deutlich billiger als den smart mit thermischem Motor. Meine Erfahrung: andere Länder sind schon weiter. Nicht umsonst haben wir in London angefangen.
Antwort
12. Pitt Moos
Kommentar vom 12. August 2008 um 12:13
Hallo Michael,
ich masse mir nicht an, mich zu all diesen Mercedes-Themen zu äussern. Nur soviel: an all diesen Themen wird m.W, gearbeitet.
Ein automatisiertes Schaltgetriebe haben wir bei smart. Das gabe es auch mal im 210, allerdings hat der Markt es nicht gewollt. Obwohl es ganz anständig funktionierte (habe mal einen gefahren). Ein Doppelkupplungsgetriebe ist das Gleiche, nur mit höherem Schaltkomfort und höheren.Kosten.
Was bringen 1.000 0-Emissionsfahrzeuge?
10.000 p.a. würden den CO2-Ausstoss der derzeit für Europa geplanten Daimler-Flotte um >1g senken. Zu multiplizieren mit der von der EU vorgeschlagenen Strafzahlung Überschreitungen des geplanten Limits.
In kürzester Zeit – ja. Aber ein Baby braucht 9 Monate und ein Auto-Lebenszyklus ist 6-8 Jahre lang.
Antwort
13. Sören
Kommentar vom 13. August 2008 um 08:33
Hallo Pitt,
als smartie der ersten Stunde erinnere ich mich noch gut an den legendären smart hyper auf der IAA 2001.
Dieses mit dem Diesel kombinierte Hybrid-Konzept hätte nochmals 13% weniger Kraftstoff als der normale Diesel verbraucht und hätte damit den sogar Audi A2 3l im CO2 Ausstoß getoppt.
Auch der Crosstown wurde als Hybrid deklariert – eine überzeugende marktreife Entwicklung blieb aus.
Der Vollständigkeit solltest Du erwähnen, daß das Konzept e-smart auf Basis 450 auf Entwicklung und Vertrieb einer externen Firma zurückgeht und erst jetzt (2007) durch Mercedes adaptiert wird.
Daß mit Hochdruck an alternativen Antrieben gearbeitet wird, relativiert sich doch etwas.
Dennoch teile ich Deine Ansicht, daß die Vorarbeit durch smart in Sachen verbrauchsoptimierter Antriebe für den Konzern nicht nur aus Marketiung-Gesichtspunkten ein Vorteil ist.
in diesem Sinne
Antwort
14. Markus Jordan
Kommentar vom 15. August 2008 um 14:24
Lasst den Elektro-Smart kommen – ich warte schon drauf, diesen erstmals zu fahren – vorrausgesetzt die KM-Leistung liegt mit einer Ladung bei 200km.
Für einen Test in Deutschland bin ich auch – warum im Ausland, wenn der Smart doch aus Good-Old-Germany kommt ? – ich stelle mich für einen Test jederzeit zur Verfügung.
Antwort
15. Pitt Moos
Kommentar vom 15. August 2008 um 14:30
Hallo Sören,
warum wollen wir immer ein Haar in der Suppe finden? Lass uns uns doch einfach über ein tolles Auto freuen, wo smart drauf steht. Es ist richtig, dass Zytek den Antrieb entwickelt hat, aber ohne meinen Kollegen Tilo Schweers wäre der nicht aufs Auto gematcht. Den Vertrieb der 100 UK-Autos macht MBUK, also wir.
Der normale smart fortwo würde auch nicht fahren ohne Motor von MMC, ohne Getriebe von Getrag usw und ist dennoch vor allem ein smart. Wie ein Alfa ein Alfa ist, obwohl Motor und Getriebe eigentlich Fiat heissen. Und das Raumklima eines MB der Hilfe von Behr bedarf, es bleibt aber das Raumlklima eines Mercedes. Und einige deutsche Medaillengewinner in Beijing sind nicht hier als Deutsche geboren und wir sind trotzdem stolz auf sie.
smart Hybride haben wir mehrmals überlegt, sind aber immer wieder zu dem Schluss gekommen, dass die Mehrkosten in unserer Preisklasse nicht tragbar sind. Dann lieber bei vergleichbaren Mehrkosten gleich ein 0-g-Auto.
Übrigens: das 3l-Auto von smart läuft weiterhin erfolgreich und in 2. Generation.
Antwort
16. Schläft Daimler bei alternativen Antrieben?
Pingback vom 15. August 2008 um 14:45
[...] genau dieser Behauptung entgegenzuwirken, ist im DaimlerBlog.de – das Mitarbeiterblog von Daimler, ein aktueller – recht interessanter Bericht über die kommenden [...]
17. Pitt Moos
Kommentar vom 15. August 2008 um 14:45
Markus,
wenn du 200 km Reichweite brauchst, passt auf absehbare Zeit kein wirtschaftlich akzeptables BEV (Battery driven Electric Vehicle).
Wir werden auch in Deutschland aktiv werden. Zunächst aber haben wir danach priorisiert, wo starke Nachfrage ist und wo es finanzielle incentives oder sonstige Erleichterungen für ZEV (Zero Emission Vehicles) gibt, die die Bitterkeit des Mehrpreises versüssen. Das heisst derzeit fast überall ausser Deutschland.
Die Initiative für die 100 smart ed in UK ging Anfang 2006 von Londoner Kunden aus. Traf bei MBUK und der smart gmbh aber auch sofort auf fruchtbaren Boden.
Antwort
18. Markus Jordan
Kommentar vom 15. August 2008 um 14:54
@pitt: Danke fuer Deine schnelle Reaktion. Wir haben in der Garage momentan eine B-Klasse als Dieselvariante (245), einen SLK (171) sowie noch einen Smart 42 Cabrio stehen. Garade der Smart ist unser “liebstes Kind”, bewegt sich im Bereich von 5-10 km bis zum nächsten Stillstand – für die Arbeitsstrecke (60 km einfach) bilde ich mir einen eD von Smart ein – knappe 150 km Reichweite pro Ladung wuerden hier (mit ein wenig “Spielraum”) mir durchaus reichen – 200 km waeren ideal.
Vor 2 Wochen war ich mit den SWR-Fernsehen mit der Sendung “Rasthaus” unterwegs und hab den B170NGT getestet – weniger als 4 Euro auf 100 km sind nicht uebel, die Leistung selbst fuer die Masse von Fahrzeug passt mir jedoch nicht ganz. – der Smart waere da fuer die normalen Arbeitsstrecken mein Spitzenreiter!
Eines nebenbei: Wir freuen uns in der ganzen Familie, den Smart zu haben- geben den Typ von Auto auch nicht mehr her, hat er doch ungeschlagene Vorteile – das sag ich, obwohl ich bei der Vorstellung des Smarts noch fleissig ueber das Auto geschimpft hab!
Gruss aus Franken
Markus
Antwort
19. Pitt Moos
Kommentar vom 15. August 2008 um 16:41
@Markus
na, das lese ich doch alles gern.
150 km?
und es wäre wirklich total ausgeschlossen, dass das Auto während der Arbeitszeit an eine Steckdose geht?
Normale Steckdose geht – wir haben in Sevilla im Hotel eingestöpselt, Kabel durchs Fenster und bingo!
Antwort
20. Markus Jordan
Kommentar vom 15. August 2008 um 17:03
Total ausgeschlossen ist nunmal gar nichts – wäre in Nürnberg. Für den Arbeitsbetrieb waeren es knapp 65km einfach, – 130km waeren es maximal, die ein eD ohne Strom waere.. – das muesste doch trotzdem schaffbar sein ?
Bei einen Testbetrieb wäre das ganze sicherlich irgendwie moeglich, für einen gewissen Zeitraum auch ne Dose zu finden :)
Antwort
21. Pitt Moos
Kommentar vom 15. August 2008 um 17:33
Bei einem Testbetrieb ist alles möglich.
Mir geht es aber um regulären Betrieb.
Also Laden nachts zu Hause oder mit entsprechender Infrastruktur vor dem Haus (hier haben die Kommunen was zu tun, im Ausland läuft da schon einiges) bzw. zwischenladen am Parkplatz an der Arbeitsstelle.
Antwort
22. Uwe
Kommentar vom 15. August 2008 um 18:43
Bezüglich der Reichweite empfehle ich Euch, ein iPhone zu kaufen. Minimum 1 mal täglich aufladen des Akkus.
Das kommt einem dann selbst ein nur-150-km-smart noch luxeriös vor.
Antwort
23. Markus Jordan
Kommentar vom 15. August 2008 um 19:47
@pitt: Nachts laden oder wenn ich in die Stadt fahre (mit ner Kabeltrommel) geht problemlos, da ich meist vor Gebäuden oder in Grundstücken halte, welche eh uns gehoeren. Auf die Arbeit selbst ist es schwieriger, da muesste mir der Arbeitgeber (gegen Entgelt wohl..) ein paar kw´s bereitstellen.
Antwort
24. Jörg
Kommentar vom 16. August 2008 um 11:37
Bei Daimler tut sich was?
Für den Alleinstehenden, der nur in der Stuttgarter Innenstadt zum Brötchen holen ins Auto steigt mag ein Smart ja eine Alternative sein. Wobei ich dann doch lieber laufen oder Fahrrad fahren würde. Für richtige Bewegungsmuffel gibts ja noch einen Elektroroller – sicher in der Stadt auch um einiges schneller als ein Smart…
Ein Smart macht also nur für sehr wenige Leute wirklich Sinn! Wenn ich mir dessen Cw-Wert ansehe verbieten sich Autobahnfahrten ja selbstverständlich. Dagegen sind SUVs ja richtige Saubermänner…
Und von derlei landwirtschaftlichem Gerät hat Daimler ja auch genug im Angebot. Wenn dieses dann noch ein welkes Feigenblatt à la Hybrid verpasst bekommt hilft das der Umwelt nichts. Lediglich ein paar Amis, die dann mit Ihrem Mercedes-Traktor den Staus auf der Hybridfahrzeugspur davon fahren können…
Was hat Daimler denn nun? Ich würde gern etwas in der Größenordnung des kleinsten Vitos kaufen. Tiefergelegt (oder mit Absenkfunktion), mit Leichtlaufreifen, optimierter Aerodynamik, 7. Gang als Overdrive, LED-Licht, kleinvolumigem 3-Zylinder Turbomotor – optimiert für CNG, elektrischer Boostfunktion, Rekuperation bei Bremsvorgängen, el. WAPU…
Da der einzige Benzinmotor den Daimler für den Vito anbietet ein 6-Zylinder ist macht auch ein CNG-Umbau in Eigenregie keinen Sinn!
Ich würde gern ein Modell von Daimler kaufen, werde mich aber notgedrungen bei der Konkurrenz umsehen müssen!
Antwort
25. Umgebungsgedanken » Blog Archiv » Wer liest hier mit? - Ein Antwortversuch
Pingback vom 16. August 2008 um 12:34
[...] liegt wohl an ein paar Kommentaren von mir im Blog von [...]
26. Von wegen, Daimler schläft bei alternativen Antrieben,…
Pingback vom 16. August 2008 um 21:24
[...] genau dieser Behauptung entgegenzuwirken, ist im DaimlerBlog.de – das Mitarbeiterblog von Daimler, ein aktueller – recht interessanter Bericht über die kommenden [...]
27. Pitt Moos
Kommentar vom 18. August 2008 um 09:03
@ markus
kabeltrommeln sind mist, weil man sie IMMER ganz entrollen muss. sonst überhitzung.
@ jörg
das auto, das du dir wünschst wird es marktbedingt nie geben. in sonderfertigung wahrscheinlich richtung € 100.000, behaupte ich einfach mal.
2 möglichkeiten: essen, was auf den tisch kommt oder richtig kohle aufbringen.
Antwort
28. Tipo
Kommentar vom 18. August 2008 um 11:27
Ich finde es natürlich gut, dass man Elektromotoren testet bzw. benutzt. Aber ich sehe jetzt schon eine Regierung die eine neuartige Steuer drauf setzten wird und die Strombetreiber die sich noch mehr die Händereiben werden…aber da kann ja Daimler nix für =). Aber ich sag mal, wenn erst mal ein Elektromotor draussen ist, wird ja daran ständig weiter entwicklet. Der erste Motor von Herrn Benz hatte ja auch ein sehr bescheidenen wirkungsgrad.
Antwort
29. Jörg
Kommentar vom 18. August 2008 um 23:13
…die paar elektroautos werden aber auch für den kunden stark subventioniert werden müssen?! ich kann mir nicht vorstellen dass sooo viele e-smarts verkauft werden, dass die entwicklungskosten wieder reinkommen?!
ich habe täglich mit den autos aus der erprobung zu tun und da sehe ich hauptsächlich SUVs, V8, V12… die paar brennstoffzellenautos werden in absehbarer zukunft nicht kommen (fehlende infrastruktur etc.). ich frage mich wie ein paar elektrische smarts dann das daimler-portfolio an dreckschleudern ausgleichen sollen.? …auch bei den kollegen nur ungläubiges schulterzucken – wer sowas in zukunft noch kaufen soll!
Antwort
30. Peter
Kommentar vom 19. August 2008 um 07:07
@joerg
da kenn ich aber andere stimmen: viele meiner kollegen und auch bekannte ausserhalb des konzerns sind –scharf– auf den smart ed.
was brauche ich 200ps um morgens, im berufsverkehr zur arbeit und abends nach hause zu fahren? dann noch die kleinen besorgungen in der stadt. da brauche ich auch keine 200ps um im parkhaus einzuparken und meine 3 einkaufstüten zu verstauen. klar ist auch das solch ein smart nicht für alle kundengruppen passen wird. aber als kurzstrecken fahrzeug mit der möglichkeit, unterwegs an stromtankstellen aufzutanken, ist der smart ed das optimale fahrzeug. ich glaube, er könnte einen wirklichen e-drive-hype auslösen.
Antwort
31. Pitt Moos
Kommentar vom 19. August 2008 um 11:58
Also, am E-Motor ist nicht mehr viel zu machen – Wirkungsgrad heute schon nahe 100%. Das grosse Entwicklungs-Thema ist die Batterie. Da sind wir ganz ordentlich unterwegs.
Der Vorstand wird uns nicht erlauben, heftig zu subventionieren. Wir haben den gleichen Auftrag wie alle anderen Daimler-Baureihen: Ergebnisse erwirtschaften.
Blicken wir der Wahrheit ins Gesicht: Transport wird nie mehr so billig sein wie bis vor kurzem, egal mit welchem Antrieb. Es gilt, auf die Pferde zu setzen, für die langfristig Energie verfügbar sein wird und bei denen deswegen die Energiekosten weniger stark steigen werden als bei anderen Energien. Und die Zähne zusammen beissen, wenn der Staat mittel-/langfristig für nachlassende Steuerquellen Ersatz findet.
@jörg Past schon – Daimler ist eine Firma, die dadurch Geld verdient, dass sie Märkte adäquat bedient. Die Russen und Kunden aus anderen Ölländern werden noch ein Weilchen weiterhin die Autos haben wollen, die bei dir gerade durchlaufen. Warum sollen wir sie nicht bedienen? Ansonsten warte mal ab, was in den nächsten Jahren sonst noch in Erprobung geht.
Antwort
32. Bernd
Kommentar vom 19. August 2008 um 15:26
eine sehr interessante Rubrik,
durch die letzten Benzinpreiserhöhungen aufgeschreckt, habe ich mich im Internet auf die Suche nach kaufbaren E.- Autos gemacht. Es gibt aber leider nichts. Der Hotzenblitz wird nicht ja nicht mehr gebaut. (Wobei auf unsreren DaimlerParkplatz immer einer steht).
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Den E- Smart sollte es auch bei uns geben.
Ich fahre ca. 30 KM (einfach ) zur Arbeit. Wäre also ideal für einen Elektro-Antrieb. Für die weiten Strecken kann man ja das andere Auto nehmen. Und mein Dach produziert schon lange Öko-Strom. Also bitte nicht nur in London anbieten.
Antwort
33. Umweltfreundlicher Smart als neue Ikone : TUXAMOONgreen - Energiesparautos | Alternative Antriebe | Elektro - Auto | Hybrid - Fahrzeuge
Pingback vom 19. August 2008 um 15:51
[...] Interessantes zum Smart auch im posting “Teures Öl und viele schimpfen, dass Daimler schläft…” [...]
34. Tesla greift smart unter die Arme : TUXAMOONgreen - Energiesparautos | Alternative Antriebe | Elektro - Auto | Hybrid - Fahrzeuge
Pingback vom 19. August 2008 um 16:39
[...] für den smart electric drive Pilot in London) in einem der Kommentare des Daimler-blogs zu “Teures Öl und viele schimpfen, dass Daimler schläft…” [...]
35. Jörg
Kommentar vom 19. August 2008 um 21:25
@ peter:
beim thema leistungsschwächere motoren bin ich absolut bei dir! auch wenn ich gern 400+ps fahre, würde ich sie privat nicht unterhalten wollen… und natürlich sind sie unvernünftig und ökologisch unsinnig.
der elektromotor ist eine tolle sache, nur sind die akkus (noch) nicht so weit. so dass kleine hochaufgeladene verbrennungsmotoren derzeit für die meisten anwendungen die bessere antriebslösung sind. ein 0,5l motor verkauft sich leider nicht so gut: er hat weder das prestige von v12 und konsorten noch das (scheinbare) öko-wohlgefühl von elektro… auch wenn es okölogisch und ökonomisch vielleicht die bessere lösung wäre. der vw-konzern scheint mir hier schon viel weiter zu sein.
für wirklich kurze strecken im stau der innenstädte hat der e-motor natürlich einen gewissen charme, aber dann doch besser als full-hybrid – sonst brauche ich ja mindestens zwei autos… :(
@ pitt:
- richtig und legitim! nur ist daimler trotz aller propaganda in der summe eben etwas weiter weg von “öko” als andere – leider. sich mit ein paar autos gezielt einen ökoanstrich geben zu wollen stört mich dabei, wenn der große rest der flotte einfach murks ist.
- richtig ist auch dass der e-motor am ende seiner entwicklung ist. aber das sind nicht 100% wirkungsgrad, sondern im bestpunkt für eine asynchronmaschine eher gegen 0,9, dazu kommen wirkungsgrade für umrichter, batterie beim laden sowie anschließendem entladen etc. diese kette von zu multiplizierenden einzelwirkungraden wird auch bei der brennstoffzelle gern unterschlagen!
Antwort
36. Pitt Moos
Kommentar vom 20. August 2008 um 08:54
@ bernd
der smart electric drive kommt 2010. allerdings werden wir ihn zu beginn noch gezielt in verschiedenen Märkten einsetzen, bevor wir dann in grössere volumina gehn. ab dem moment wird er in jedem smart center normal zu kaufen sein.
also – bitte noch etwas geduld, dafür gibt’s dann aber was, das hand und fuss hat.
Antwort
37. Zimmermann,Ulrich
Kommentar vom 05. September 2008 um 08:32
auf das Auto wirken verschiedene Kräfte und Einflüsse ein – z. B. Tageslicht / Helligkeit und Fahrtwind / Reibung .. lässt sich daraus nicht pro Auto ein Nutzen heraus erzielen !!!
Zum einen Solar( Sonne) und das andere über engmaschige Sensoren am Auto -die den Fahrtwind plus Reibung an der Autooberfläche in Stromeinspeisung umwandlen.
Natürlich ist die Steckdose dennoch nötig.
Antwort
38. pitt moos
Kommentar vom 07. September 2008 um 11:07
wir machen einen smart.
die devise von smart ist “kis”: keep it simple.
einmal spart man geld und zeit.
dann überfordert man den kunden nicht mit grenzwertiger technologie (für die er blechen muss…)
und man vermeidet überflüssige risiken für die zuverlässigkeit.
Antwort
39. Heinz-Dieter Penno
Kommentar vom 07. September 2008 um 13:45
Hallo Pit, freute mich damals sehr an der Entscheidung an smart festzuhalten und schneller als erwartet zeigt sich die Richtigkeit. Freue mich über viele neue Ansätze der Mobilität und meine der Elektroantrieb hat in der Stadt viele Vorteile. Bin kein Freund von Atomkraftwerken, aber so lange sie noch laufen könnte mit Atomstrom nachts die Autobatterien aufgeladen werden. Der Stuttgarter Westen wäre vielleicht ein geeignetes Versuchsprojekt.
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40. pitt moos
Kommentar vom 07. September 2008 um 17:32
stuttgarter westen? so wie er heute ist, jedenfalls nicht.
die idealen erstkunden sind die, die sicher nachts zu hause laden können und keine tagesstrecken > 100 km fahren.
mehr dazu in meinem nächsten blog-beitrag.
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41. Felix
Kommentar vom 16. Oktober 2008 um 16:28
Hallo Mercedes,
ich habe mich in letzter Zeit etwas mit der Wassereinspritzung in Verbrennungsmotoren beschäftigt (Engl: Water injection). Vielleicht hat ein Blogger aus der Motorenentwicklung ja mal Lust sich ein bisschen einzulesen und darüber zu bloggen, da mir das wie eine vergessene Technologie scheint.
Kurz gesagt ist es eine sehr simple Art den Oktanwert des Sprits hochzusetzen und die Temperatur im Motor niedrig zu halten.
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42. Bernd
Kommentar vom 30. Oktober 2008 um 12:03
nicht > 100Km und nachts laden. Kein Problem.
Da wäre ich schon der ideale Kunde. Und eigentlich ist doch bis auf den Speicher das E-Auto ausgetüftelt. Schließlich fahren im Werk 100.derte von denen rum ( Flurförderzeuge ) Also worauf warten wir noch.
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43. Axel Bitzer
Kommentar vom 31. Oktober 2008 um 11:26
Es gibt Millionen Kunden denen 100 km/Tag und nachts laden derzeit genügen. Warum läßt man sich soviel Zeit mit der Markteinführung eines Elektroautos bei Daimler. Meines Erachtens ist die Zeit mehr als reif. Auch ich würde solch ein Fahrzeug kaufen, um damit auf die Arbeit zu fahren. Mich würde interessieren, wie Daimler bei der Forschung von neuen Batterietypen mitwirkt. In den Staaten gibt es derzeit 2 Firmen die recht interessante neue Batterietypen anbieten (eestor und altairnano). Allerding bin ich mir sehr unsicher wie echt diese Entwicklungen sind. Interessant bei beiden sind die hohe Lebensdauer (min. 15000 Ladungen) und die schnelle Wiederaufladbarkeit (ca 10min). Haben wir bei Daimler ähnliches zu bieten??
Ich bin absolut überzeugt, daß in einigen Jahren Elektroautos das Bild auf unseren Straßen prägen. Auch für das Thema Wartung gibt es eindeutige Vorteile für das E-Auto. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass diese Entwicklung bewußt gebremst werden, weil man damit nicht soviel Geld verdienen kann. Warum baut man nicht endlich vernünftige E-Autos bei dem Riesenmarkt den es zu erobern gilt?
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44. Günter Hampel
Kommentar vom 22. November 2008 um 16:37
Hallo Herr Moos,
ich bin von anfang an ein Fan des Smart gewesen und fahre jetzt schon meinen vierten, einen 52 KW Fortwo. Der schluckt allerdings trotz sparsamster fahrweise fast 7 Liter auf 100 Km (soviel wie mein VW Bus TDI auf gleichen Strecken!). Die Werkstatt sagt, das dies durchaus im Rahmen ist und man da nichts machen kann. Meine Freunde, die weit grössere Japaner oder Franzosen fahren, lachen sich kaputt, und das ist keine gute Werbung für Smart oder Daimler. Aber einen smart ed testweise zu fahren würde mich interessieren: gibts für mich als Rentner und Ex-Raumfahrt-Ingenieur im Rahmen von Mitarbeiter Leasing ein Möglichkeit?
Antwort
45. Pitt Moos
Kommentar vom 23. November 2008 um 12:37
ein paar antworten:
ja, es gibt heute schon einsetzbare batterien. die muss man aber erst mal ins auto bringen und das ist deutlich komplizierter als eine neue ins handy zu legen.
der preis der batterien ist heute noch viel zu hoch. wir meinen, dass er 2012 auf einem niveau sein wird, das es erlaubt, kunden in grösserer zahl zu erreichen.
ab dann denken wir auch über das firmenangehörigengeschäft nach.
Antwort
46. Rainer Schöne
Kommentar vom 06. März 2009 um 18:51
Hallo Pit.
Hier wurde schon mal von Peter geschrieben man solle doch eine Fahrzeugflotte für Mitarbeiter zusammen stellen, da kann ich nur zustimmen. Ich Fahre selber als Zweitwagen eine Smart cdi und interssierte mich sehr für einen Smart mit Elektroantrieb. Leider komme ich bei meinem Smart nicht unter 4,5 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer was mich schon sauer macht bei den Versprechungen was immer gemacht werden. Aber ich arbeite nun mal bei Mercerdes und stehe auch sehr hinter der Marke, deshalb und weil es ein tolles Auto ist, miete ich mir jedes Jahr eine neue C-Klasse. Leider schätzen es viel zu wenige Mitarbeiter dass sie hier arbeiten dürfen. Also schaut das ihr den Smart mit Elektroantrieb an die Mitarbeiter bringt. Übringens bin ich auch sehr an der B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb inetressiert. Also macht weiter so. Gruß
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47. Mr. Mercedes
Kommentar vom 05. Juli 2009 um 22:01
Ab sofort sollten in den Preislisten für alle Mercedes-Benz und smart für alle Benziner die Optionen “bivalenter Erdgasantrieb” und “bivalenter Flüssiggasantrieb” angeboten werden. Außerdem sollten alle Motoren serienmäßig Bioethanol vertragen.
Bei den Dieseln sollte problemlos auch Biodiesel oder Pflanzenöl getankt werden können.
Die Brennstoffzelle steht leider auch noch nicht in der Preisliste. Warum eigentlich nicht – es gibt doch diese 60 A-Klassen (168) und dieses Modell wurde schon vor 4 Jahren durch den 169 ersetzt …
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48. sh_sunshine
Kommentar vom 04. November 2009 um 15:46
Wenn Daimler für seine MA sog. “Dienst-smartfortwo ed” zur Verfügung stellen würde – ich wäre sofort dabei!
Selbst die Reichweite bereitet mir kein Kopfzerbrechen, da ich nur ca. 30 km von Stuttgart entfernt wohne…
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Antwort von Udo Bangert am 04. Dezember 2009 um 17:30:
Hallo, ich bin Betriebsrat in der Entwicklung Untertürkheim, und Mitbegründer des Arbeitskreises Umwelt der MitarbeiterInnen von Daimler vor ca. 15 Jahren. Mir und vielen Kollegen liegt sehr viel an dem Thema Nachhaltigkeit / Umwelt und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Seit kurzem haben wir einen Smart mit Start-Stop. Fährt sich überraschend gut und hilft wohl auch etwas Sprit zu sparen. Wobei ein Smart Diesel vielleicht besser gewesen wäre. Die verschiedenen Kraftstoff und Elektrovarianten diskutieren wir immer wieder. Die Variantenvielfaltsmöglichkeiten hängt ein Stück weit immer auch von den Stückzahlen ab. Ich bin kürzlich den C250 mit neuem Dieselmotor gefahren. Dieser hat grob bei Tempo 100 auf der Autobahn laut Anzeige 3,5 Liter verbraucht, bei Tempo 130 5,3 Liter, bei Tempo 160 6,8 Liter. Dieser Motor hat mit ca. 500 Nm ein Drehmoment wie vor ca. 10 Jahren ein 12 Zylinder. Durch den hohen Einspritzdruck ist beides möglich. Niedriger Verbrauch als auch hohes Drehmoment. In Spritsparschulungen hat es schon vor 10 Jahren eine Fahrerin geschafft einen E220 Diesel mit 2,9 Liter zu fahren (1/3 Stadt, 1/3 Landstraße, 1/3 Autobahn). Das Problem ist deshalb nicht unbedingt unsere Autoleistung
sondern wie wir damit umgehen. Die Physik ist mit keinem Smart oder C/E/A/S Klasse zu besiegen. Bei hohen Geschwindigkeiten steigt der Luftwiderstand mit der Geschwindigkeit zum Quadrat. Wenn jeder Autofahrer einen Spritsparkurs machen würde und diesen halbwegs umsetzten würde, könnten wir locker 20% Sprit in Deutschland einsparen ohne neue Technologien. An weiteren neuen spritsparenden Technologien arbeiten wir aber intensiv. Dies drückt sich durch in den letzen Jahren wieder steigende Entwicklungsbudgets und auch klare Kommunikation von Mercedes auf der IAA… aus, wo wir unsere Weg in den nächsten Jahren auch in Eckpunkten kommunizieren. Ich persönlich glaube das wir hier größtenteils auf einem ganz guten Weg sind, wenn wir alles so umsetzen können.
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49. Tut nichts zur Sache
Kommentar vom 03. Januar 2010 um 13:35
Aber mal ehrlich… das ist doch kein Auto, so ein Smart… sowas würde ich meiner Oma als Geh-Hilfe anbieten.
Ich fahre meinen 190er bis er auseinanderfällt, was wohl noch einige Jahre dauern dürfte, und tanke mit Stolz alle 600 km voll.
Antwort
50. Ralf
Kommentar vom 04. März 2010 um 00:35
Hmm… ich kommentiere ja nicht unbedingt gerne einen 2 Jahre alten Artikel, aber mittlerweile ist es 2010 und ich sehe hier in Deutschland noch immer keinen elektrifizierten Smart auf der Straße… schläft Daimler vielleicht doch? ;-)
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51. Nitasha de Vries
Kommentar vom 04. März 2010 um 08:07
@Ralf der smart ed wurde am 17.12.09 dem ersten Kunden übergeben. Ich war selber live vor Ort :-) ( http://www.youtube.com/watch?v=e52Ek8HfK8w )
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52. Daniel
Kommentar vom 18. Januar 2011 um 15:07
Auch ich sehe nunmehr im Jahr 2011 noch keinen echten Fortschritt in dieser Richtung.
Stattdessen sehe ich in der neuen C-Klasse DIE Innovation schlechthin.
Den besten “Stückzahlträger” C350 im Verbrauch zu optimieren damit er auf Niveau eines C180 läuft.
Oder denkt man besser, die Entwicklung der “unverkauften” C180 und C200 total verpennt und keinerlei Fortschritt sichtbar.
Ich sehe schon den nächsten Enwicklungsschritt:
X-Klasse: Leergewicht 2000 Kg. absolut wichtige Extras, “6 Sterne” im NCAP damit auch ein rohes Ei in der Hosentasche beim Crash mit 120 Km/h noch heil bleibt.
alle Modelle mind. 240 Spitze. (damit diese auf den 3% freien Strecken
mal richtig ausgefahren werden können.)
Hybrid im (und nur im) C400, mit Verbrauch kleiner als C200, restliche Motoren optimiert um 0.1 l. (leider effektiv alle 0,3 l mehr, da der NEFZ “wirklichkeitsnäher” überarbeitet wurde.
Bleibt wenigstens zu hoffen, dass für die Qualität, nach der Verbesserung im W204 nicht wieder ein Rückfall auf die Güte der W203 kommt.
Wem dieser Bericht allerdings zu negativ für Daimler vorkommt, darf gerne jede andere Automarke und passende Modelle einsetzen. Es gibt mit Sicherheit mehr als eine treffende Kombination.
Antwort
53. Anonym
Kommentar vom 06. März 2011 um 19:39
Sehr geehrter Herr Pitt Moos,
falls ihnen jemand sagt, sie seien “zu spät dran”, dann verweisen sie einfach weise auf andere Hersteller in Deutschland.
Eine Flotte von so großer Zahl hat da bislang niemand auf der Straße …
Antwort