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08.2008

Ihr guter Stern auf allen Straßen…

…ist der heute noch bekannte Mercedes-Benz-Slogan aus den 50er Jahren, der die Käuferwünsche übergehend zu den Gebrauchswerten Sicherheit, Gediegenheit, Leistung, Fahreigenschaften und Wirtschaftlichkeit zusammenzufassen sollte. Sowohl für das damalige Spitzenfahrzeug 300 als auch für die Wirtschaftlichkeit des Typs 180 und die Leistungsfähigkeit der Lastkraftwagen hatte dieses verbindende Element ab 1956 in allen Werbeäußerungen im großen Rahmen Gültigkeit.

Als Medienwissenschaftlerin und Doktorandin im Konzernarchiv gestalte ich meinen Arbeitstag derzeit ganz im Zeichen einer historischen Ausrichtung unter dem Stern.

Und obwohl aktuelle und zukunftsorientierte Strömungen nicht unbeachtet an mir vorbei ziehen, versinke ich viele Stunden täglich tief in die Vergangenheit zur Markenkommunikation von Mercedes-Benz.

Besondere Betrachtung erhalten dabei jene Werbemittel, die Zugang zum kommunikativen Kern des Dreizacks geben, wie z.B. Werbeanzeigen, TV-Spots, Audiobeiträge und Plakate. Eingebettet in unternehmens- und produktspezifische Rahmenbedingungen sowie mediengeschichtliche Hintergründe und der Frage nach dem Stellenwert von Werbung und Marke im Unternehmen, ergibt sich ein buntes Bild aus über 100 Jahren Mercedes-Benz-Geschichte.

Die Kraft und der Geist jener Aura um geschichtliche Urdokumente ist natürlich schwer zu beschreiben, besonders der daraus fühlbare unbändige Innovationswille von Gottlieb Daimler und Karl Benz oder deren Detailbewusstsein, Qualitätsanspruch und Prinzipientreue. Aber es gibt ihn. Tagtäglich. Und zwar nicht nur in Archivdokumenten, sondern in jedem noch so kleinen Gedanken darüber, was eigentlich hinter all jenem steht, das wir als selbstverständlich ansehen.

Der Stern ihrer Senhnsucht Urlaub auf jeder Fahrt Ihr guter Stern auf allen Straßen…

Bild links: Werbeanzeige der Daimler-Benz AG, Typ Stuttgart, 1929 (Quelle: Daimler AG, BC/FA, Archive und Sammlung)

Bild mitte: Werbeanzeige der Daimler-Benz AG, Typ 220 S Cabriolet, 50er Jahre
(Quelle: Daimler AG, BC/FA, Archive und Sammlung)

Bild rechts: Werbeanzeige der Daimler-Benz AG „Ihr guter Stern auf allen Straßen“, 50er Jahre (Quelle: Daimler AG, BC/FA, Archive und Sammlung)

Denn Geschichte ist nicht fernab der Zukunft – Geschichte ist das, was uns umgibt. Sie steckt in jeder Schraube, in jeder Anstrengung und in jeder Minute, in der wir mit vollem Herzen an die Zukunft denken.

Vielleicht ein bisschen paradox, vielleicht auch ein bisschen zu philosophisch – in jedem Fall aber eine Information, die vor dem Hintergrund der Arbeit in der ältesten Automobilfirma der Welt nicht nur berechtigt, sondern stets präsent ist.

In der letzten Woche war ich in einer der schönsten Städte Österreichs. Meine Arbeit? Gottlieb und Karl? Und der Gedanke an Mercedes-Benz? Die kamen natürlich mit. Genauso meine Kamera für die kleinen und großen Schönheiten der Welt. Zum Beispiel für die legendären Maschinen der Flying Bulls im Hangar 7 oder einen silbergrauen Ponton, der an einem sonnendurchfluteten Sonntagnachmittag durch die österreichische Landschaft fuhr und mich an die folgende Werbeanzeige erinnerte…


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Dieser Artikel wurde von Verena Mühr geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 22 Kommentare Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Selma Ulusoy

    Kommentar vom 19. August 2008 um 09:55

    da wird man richtig nostalgisch..
    Gibt es die Möglichkeit die Werbeanzeigen zu erwerben?

    Antwort

  2. 2. Wolff Horbach

    Kommentar vom 19. August 2008 um 10:14

    Sterne können auch untergehen oder verglühen.

    Besonders, wenn man die Zeichen der Zeit nicht erkennt, sondern angesichts des Klimawandels immer noch mit PS protzt und versucht, durch Lobby-Arbeit in Berlin und Brüssel die CO2-Grenzwerte hoch zu halten, um weiterhin Dinosaurier zu verkaufen.

    Antwort

  3. 3. Verena Muehr

    Kommentar vom 19. August 2008 um 10:18

    Wir haben Replikate von Plakaten oder Werbeanzeigen im Archiv. Allerdings ist nicht vorgesehen, dass wir diese verschenken oder verkaufen, so dass wir die Sammlerherzen auf die üblichen Collection Shops verweisen müssen:
    z.B. http://www.mercedes-benz-classic-collection.de/.

    Ich für meinen Teil schaue aber auch ganz gern im Classic Center in Fellbach vorbei. Dort finden sich neben dem eigentlichen Grund dorthin zu fahren (den Automobilen) auch immer wieder schöne Plakate oder Bilder zum Verkauf.

    Antwort

  4. 4. Verena Muehr

    Kommentar vom 19. August 2008 um 11:08

    Spielt man Mäuschen im Archiv und stolpert bei den Recherchen zur Markenkommunikation nicht nur auf Werbedokumente, sondern auch auf Vorstandsprotokolle und bald verblasste Notizen der Urgründer des Unternehmens, wird einem sehr schnell bewusst, dass Tradition und Innovation bei Daimler-Benz seit jeher Hand in Hand gehen. Dass Traditionsbewusstsein dabei nicht unweigerlich das Festhalten am Bestehenden bedeutet, sondern als Grundwert auch den Innovationswillen einbezieht, ist als Zirkel zu verstehen, der beschreibt, dass ein Ändern nur möglich ist, wenn das Vorverständnis der Thematik vorliegt und immer wieder analysiert wird.

    Da Produkt und Kommunikation direkt aufeinander bezogen sind und die Kommunikation in ihrer Substanz nur so gut sein kann, wie das Produkt es ihr gestattet, sei dem CO2-Kommentar generell und in dem Rahmen dieses Blogbeitrages genügend Platz eingeräumt. Auch mir liegt daran, die Klimadiskussion effektiv weiterzuführen. Allerdings ist das Erkenntnisziel in meinem speziellen medienwissenschaftlich geprägten Projekt ein anderes, so dass ich hinsichtlich der hier aufkommenden Umweltfragen nun entweder bei allen fachkundigen Doktoranden und Mitarbeitern des Unternehmens anrufe und diese bitte, sich hier einzubringen oder darauf hoffe, dass dieses Thema demnächst einen eigenen Blogbeitrag erhält.

    LLAP

    Antwort

  5. 5. Julia Friedl

    Kommentar vom 19. August 2008 um 11:29

    @Wolff Horbach
    ob Daimler in Sachen Klimawandel schläft wird übrigens u.a. in diesem Blog-Beitrag diskutiert http://blog.daimler.de/2008/08/11/teures-oel-und-viele-schimpfen-dass-daimler-schlaeft/

    @Verena Muehr
    Die Werbeanzeigen sind wirklich interessant. – und auch verglichen mit den heutigen sehr bunt. V.a. stand da der Stern als Markenzeichen oft sogar noch im Mittelpunkt. Mit dem Effekt, dass heute fast jeder direkt weiß, wofür der Stern steht. So etwas haben die meisten anderen Automarken nicht. Auch daran sieht man die jahrzehntelange Tradition die hinter der Marke steckt.

    Antwort

  6. 6. Peter

    Kommentar vom 19. August 2008 um 12:15

    @verena muehr,

    wie waehre es mit einer sonderaustellung im mercedes-benz museum zum thema -werbung mit stern- ?
    immer wenn ich durch unser museum gehe, und das ist sehr oft, bewundere ich die werbeprospekte die dort ausgestellt sind und erwähne diese auch bei meinen führungen. schoen coloriert, handgemalt, mit der entsprechenden dynamik dargestellt….. schwelg…. einfach genial !

    Antwort

  7. 7. Verena Muehr

    Kommentar vom 19. August 2008 um 12:42

    @julia friedl
    Ich muss zugeben, dass ich einige besonders extravagante Anzeigen und quasi auch meine Lieblinge für den Beitrag ausgewählt habe. Allerdings ist der Stil nicht immer so farbenfroh gewesen, sondern änderte sich im Zeitverlauf. Das Spannende an meiner Arbeit ist, dass sie keine zeitliche Einschränkung auf bestimmte Epochen hat, sondern eben diesen Verlauf insgesamt betrachtet und damit auch Einbrüche in der Gestaltung und Trendwenden offenlegt.

    Der Stern wurde nicht immer so dominant beworben, war aber in in 2D oder als Kühlerfigur, in Farbe oder nur dezentem Grau stets präsent.

    Antwort

  8. 8. Verena Muehr

    Kommentar vom 19. August 2008 um 12:44

    @Peter
    Für Ideen dieser Art bin ich natürlich sehr offen..
    ich werde mit meinem Chef darüber reden ;-)

    Antwort

  9. 9. Wolff Horbach

    Kommentar vom 19. August 2008 um 14:03

    @ Julia Friedl:
    Danke für den Hinweis. Den Blog-Beitrag kenne ich. Der dort vorgestellte smart ist für mich eher ein Deckmäntelchen über eine ansonsten überalterte Technik.

    Ein Unternehmen ist für mich nur glaubwürdig, wenn der äußere Glanz – der Stern – auch mit den inneren Werten übereinstimmt. Und die inneren Werte stimmen nicht (mehr), wenn einem die Umwelt und das Klima ziemlich egal sind, Hauptsache, man kann die tonnenschweren, spritschluckenden Karossen weiter verkaufen.

    Antwort

  10. 10. Peter

    Kommentar vom 19. August 2008 um 14:23

    @Hr.Horbach,

    entgegen Ihrer Meinung stimmt der äussere Glanz mit den inneren Werten überein.
    Die Umwelt und das Klima ist uns, damit meine ich uns Mitarbeiter ebenso wie unserem Management, sehr wohl wichtig und nicht egal, so wie Sie schreiben.
    Schauen Sie gerne einmal bei ww.daimler.com im Bereich Nachhhaltigkeit rein und informieren Sie sich.

    Beste Grüße von einem glücklichen, zufriedenen und vor allem stolzen Mitarbeiter !

    Antwort

  11. 11. Wolff Horbach

    Kommentar vom 20. August 2008 um 12:00

    @ Peter:
    Ich freue mich für Sie, dass Sie in Ihrem Unternehmen glücklich und zufrieden sind. Selbstverständlich auch, dass Sie stolz auf Ihr Unternehmen sind.

    Vielleicht wären Sie noch stolzer auf Ihr Unternehmen, wenn die schönen Absichtserklärungen auch mit den Tatsachen zusammenpassen würden. Anfang des Jahres hat Daimler in den USA eine Rekordstrafe von 30 Millionen bezahlt: “die höchste Strafe, die jemals gegen einen Autohersteller wegen zu hohen Energieverbrauchs verhängt wurde”.

    Noch was: Ich finde es sehr gut, dass sich Ihr Unternehmen mit einem Blog an die Öffentlichkeit traut. Aber dann müssen Sie die Wahrheiten auch aushalten. Besser noch: daraus lernen.

    Antwort

  12. 12. Ralf Nell

    Kommentar vom 20. August 2008 um 14:11

    Frau Mühr ein großes Kompliment für den tollen Beitrag – freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Das mit einer Sonderausstellung im Museum finde ich auch eine schöne Idee – könnte auch lauten – …Vergangenheit trifft Zukunft…
    Für mich ist die Vergangenheit immer das Fundament für die Zukunft und
    damit untrennbar miteinander verbunden und voneinander abhängig.
    Man braucht die Geschichte um in der Zukunft bestehen zu können – so meine Meinung.

    Antwort

  13. 13. Wolff Horbach

    Kommentar vom 21. August 2008 um 23:05

    Liebe Frau Mühr, ich weiß, Sie wollten mit diesem Beitrag ursprünglich etwas ganz anderes bezwecken, nämlich den alten Glanz der Marke Daimler-Benz wieder aufleben lassen. Sorry, dass ich den Finger noch mal in die Wunde legen muss.

    Der Glanz des guten Sterns ist leider schon ziemlich matt. Vielleicht gibt es ja doch im Hause Daimler noch ein paar gute Geister, die an einem einem Neu-Erstrahlen interessiert sind. Meldungen wie diese gestern hier, lassen mich eher zweifeln: Der Verkehrsclub Deutschland VCD hat seine neue Auto-Umweltliste 2008/2009 vorgestellt. Darin heißt es über den smart fortwo coupé cdi aus dem Hause Daimler:

    Vorsicht Mogelpackung!

    In der Druckfassung der aktuellen VCD Auto-Umweltliste war ursprünglich der smart fortwo coupé cdi auf Platz drei der Top Ten gelandet, doch der VCD musste den Wagen nachträglich disqualifizieren.

    Grund: Die zugesicherte Auslieferung des Modells mit geschlossenem Partikelfilter ab Oktober 2008 ist auf das nächste Jahr verschoben worden. Dies gab die Daimler AG allerdings erst nach Drucklegung bekannt. Die bisherige Variante mit einem offenen Partikelfilter entspricht jedoch nicht den Umweltstandards und bläst ein Vielfaches an besonders gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikeln in die Atemluft. Deshalb: Kaufen Sie keinen Diesel-smart mit offenem Partikelfilter!

    Soviel zu der Nachhaltigkeits-Politik Ihres Unternehmens.

    Antwort

  14. 14. Wolff Horbach

    Kommentar vom 21. August 2008 um 23:08

    Nachtrag: Der Link zum VCD funktioniert leider im obigen Beitrag nicht. Deshalb hier noch mal: VCD Auto-Umweltliste 2008/2009.

    Antwort

  15. 15. Uwe Knaus (Moderator)

    Kommentar vom 22. August 2008 um 09:53

    @Wolff Horbach
    Ihre Argumente sind sicherlich alle gueltig und sollten somit auch diskutiert werden. Nur sind sie in diesem Beitrag von Verena Muehr fehl am Platz und verstossen gleichzeitig gegen die Kommentarrichtlinien.Die Diskussion ist nun ziemlich weit vom Posting entfernt.
    Deshalb wuerde ich Sie bitten, diese Diskussion an dieser Stelle zu beenden.
    Danke fuer Ihr Verstaendnis.

    Antwort

  16. 16. Wolff Horbach

    Kommentar vom 22. August 2008 um 10:36

    @Uwe Knaus:
    Ich kann ja verstehen, dass Ihnen meine Kommentare hier nicht genehm sind. Aber ich versuche genau dass, was Sie in den Kommentarrichtlinien fordern: hart in der Sache, aber respektvoll im Umgang mit den Menschen.

    Daher verstehe ich zwei Dinge nicht:
    1. Wieso sind Kommentare zu Umweltaspekten fehl am Platze bei dem Slogan: “Ihr guter Stern auf allen Straßen …”? Genau auf allen Straßen pustet jetzt der gute Stern sehr viel mehr CO2 und Feinstaubpartikel in die Luft, als uns allen gut tut.

    2. Womit habe ich gegen die Kommentarrichtlinien verstoßen?

    Antwort

  17. 17. Mario Jung

    Kommentar vom 22. August 2008 um 11:01

    @Wolff: Ist doch recht einfach: Dieser Artikel geht über alte Werbung, das Medien-Archiv und alte Slogans. Dein Daimler-Bashing geht darauf allerdings nicht weiter ein. Im Artikel Teures Öl und viele schimpfen, dass Daimler schläft… wären diese Kommentare gerne gesehen und würde sicherlich auch von den kompetenten Leute beantwortet.

    Ein glücklicher Daimler-Mitarbeiter ;-)

    Antwort

  18. 18. weltherrscher

    Kommentar vom 24. August 2008 um 10:59

    vrdmmt! ich finde ja, wir sollten uns auch noch darüber unterhalten, warum daimler nichts gegen die ethische ausrottung der weinbergschnecken unternimmt!

    ich versteh sie nicht hr. horbach?
    genau so macht es keinen sinn, wenn in filmkritiken nicht mehr der film kritisiert wird, sondern irgendwelche historischen zusammenhänge bemüht werden, die aber eben im grunde nichts mit dem film zu tun haben.

    welchen sinn erfüllt jetzt ihre kritik in diesem beitrag?

    müssen wir zuleser klatschen, weils “denen” einer richtig zeigt?
    tsss…

    Antwort

  19. 19. Pitt Moos

    Kommentar vom 25. August 2008 um 15:49

    ich bin zwar seit 2001 smartie durch und durch, aber die 29 mercedes-jahre bis dahin verschwinden nicht einfach. ich freue mich immer wieder, wenn ich am steuer meines e 220 CDI sitze und den stern vorne auf der haube sehe. ist einfach was tolles, das – blicken wir doch mal über die grenzen des reichen, unglücklichen heimatlandes hinaus – in der ganzen welt bekannt ist und ziel vieler wünsche. ich habe sogar ausserhalb von europa erlebt, dass man untertürkheim kannte und stutgart nicht. diese kraft ist immer noch da.
    als ich anfing, war “ihr gute stern auf allen strassen” der titel-slogan. er verschwand unersetzt. für mich gilt erheute noch und vereint zudem mercedes-benz pkw mit den meist und zu unrecht vernachlässigten nutzfahrzeugen der gleichen marke.
    also: open your mind!

    Antwort

  20. 20. Andreas Heidelbauer

    Kommentar vom 19. September 2008 um 20:35

    Den Werbespruch habe ich auch auf einem Fahrzeug in der Sommerresidenz des Papstes, Castel Gandolfo, gesehen und fotografiert:
    http://view.stern.de/v2/picture/291614/

    Antwort

  21. 21. Thomas

    Kommentar vom 11. Januar 2010 um 10:54

    @Verena Muehr:
    Vielen Dank für den interessanten Artikel.
    Ich habe dazu zusätzlich noch ein Interview mit Dieter Zetsche im Handlesblatt gelesen:
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/daimler-chef-zetsche-wir-werden-aggressiv-zurueckkommen;2505131;3

    HB: Konkret ist dagegen, dass Sie demnächst ein neues Markenmotto für Mercedes einführen wollen. Was ist die moderne Übersetzung von “Ihr guter Stern auf allen Straßen”?

    Zetsche: Was Premium ausmacht, ändert sich gerade. Kurz gesagt: Weniger Protz, mehr Stil und soziale Akzeptanz sind gefragt. Wir werden uns da so positionieren, wie uns die Kunden weltweit sowieso sehen: nämlich in der Führungsposition in dieser Industrie – und das wird auch in einem solchen Claim zum Ausdruck kommen.

    Das heißt für mich, daß der traditionelle Slogan “Ihr guter Stern auf allen Straßen” in einen moderneren Claim übersetz werden soll.

    War dies der Grund Ihrer Recherche in dern Archiven bzw. ist es Ihre Aufgabe diesen neuen Claim zur Kommunikation der Marke zu kreieren.
    Wen dem so ist würde ich mich freuen, wenn man erfahren dürfte, wie dazu der Stand der Dinge ist bzw. ob schon bekannt ist, wie die moderne Übersetzung des neuen Claims lautet.

    Vielen Dank.

    Antwort

  22. 22. brandview – Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik » » Markenzauber: Über das Verschwinden der Unternehmensnamen

    Pingback vom 12. März 2010 um 15:36

    [...] »Der hellste Stern ist immer noch der von Mercedes« – hieß es in der Werbung von 1929. Damals stand auf dem Plakat der Markenname noch neben dem Stern. Bereits in den 50er Jahren entkoppelte der schwäbische Autobauer erstmals, wenn auch nur vorübergehend, die Wort- und Bildmarke in der Werbung. Aus heutiger Sicht geradezu eine Pionierleistung im Bereich der Markenführung. Es gibt ein Plakat, auf dem hinter einem riesigen Mercedes-Stern Verkehrspolizisten aus aller Welt – mal mit Tropenhelm, mal mit Lederhosen-Latz oder auch mal mit Bobby-Helm zu sehen sind und darunter steht ›IHR GUTER STERN AUF ALLEN STRASSEN‹. [...]

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