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09.2008

Wie ein Bus entsteht

Bei der Themenplanung für die Nfz-Sendung “N24-Transportwelt” habe ich angeregt, den komplexen Produktionsprozess eines Reisebusses zu dokumentieren. Hierzu bot sich die Anfang des Jahres gerade vorgestellte neue Setra TopClass 400 an. Setra ist eine Traditionsmarke der ehemaligen Firma Kässbohrer, die 1995 mit Mercedes-Omnibussen zur EvoBus vereinigt wurde. Setra – ein Kunstname – ist aus “selbsttragend” entstanden. Denn bis 1951 wurden in größeren Serien Omnibusse nur als Aufbauten mit Lkw-Fahrgestell produziert.

Die Produktion moderner Setra Reise- und Überlandbusse findet im Produktionsverbund der Standorte Mannheim und Neu-Ulm statt. In Mannheim wird die Karrosserie, der so genannte Rohbau aus einzelnen Rohren und angelieferten Segmenten verschweißt.

Wie ein Bus entsteht (Teil 1)

Diese Gerippe wird mit Blechen beplankt und anschließend in einer hochmodernen Kathodischen Tauchlackierung gegen Korrosion geschützt. Nachts werden diese Rohbauten mit der Bahn nach Neu-Ulm transportiert. Dort wird lackiert, die Technik eingebaut (Achsen, Getriebe, Motor etc) sowie der Omnibus mit Innenausstattung und selbst hergestellter Bestuhlung versehen. Nach der Endkontrolle ist der Setra bereit für die Übergabe an den Kunden, die im neuen Setra KundenCenter erfolgt.

Wie ein Bus entsteht (Teil 2)

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Dieser Artikel wurde von Udo Sürig geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 8 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Tipo

    Kommentar vom 08. September 2008 um 15:11

    Ich hab in einem großen Bremer Verkehrsbetrieb gelernt und habe mich schon immer gefragt, wenn man so ein Bus entwickelt, gehört ja Sicherheit & Komfort als erstes mit rein.
    Doch an welcher Stelle wird der Mechaniker berücksichtigt, mit Service- Motor- Getriebeklappen? Kommt erst der Faktor Platz oder der Faktor Service Mensch?

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan „Tipo“ Götz =)

    Antwort

  2. 2. Hans Zenk

    Kommentar vom 10. September 2008 um 14:46

    Hallo Herr Sürig,
    vielen Dank für diesen informativen und toll gemachten Film bzw. Bericht. Klasse!
    Viele Grüße,
    H.Zenk

    Antwort

  3. 3. Udo Sürig

    Kommentar vom 17. September 2008 um 11:24

    Hallo Herr Götz,

    bei der Entwicklung eines Omnibusses stehen viele Aspekte im Mittelpunkt. Ein wichtiger Punkt ist sicher das Thema Service, denn jedes Fahrzeug muss einmal gewartet oder repariert werden. Die EvoBus-Ingenieure berücksichtigen beim so genannten Package der Aggregate die Zugänglichkeit und auch den Raum den die Servicekräfte benötigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Udo Sürig

    Antwort

  4. 4. Wolfgang Kubsch

    Kommentar vom 09. Januar 2009 um 10:53

    Hallo Herr Sürig,
    die 3 Kurzfilme habe ich auf N24 mit sehr großem Interesse verfolgt. Gleichzeitig habe ich die Filme aufgenommen. Den Mitschnitt habe ich unserem Center zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Die Qualität der Aufnahme entspricht jedoch nicht unserem Qualitätsniveau. Wir sind Top Qualität gewohnt und wenn wir unsere Busproduktion präsentieren soll auch der Film Top Qualität sein.
    Haben Sie die Möglichkeit beim Filmproduzenten eine DVD über die Enstehung unseres Busses zu bekommen, die wird dann unseren Intressenten zeigen können?
    Dieser Kurzfilm ist sehr informativ für unsere Azubi und Praktikanten, die immer wieder unser Center kennenlernen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang Kubsch

    Antwort

  5. 5. Udo Sürig

    Kommentar vom 12. Januar 2009 um 16:01

    Hallo Herr Kubsch,
    eine DVD mit den Filmbeiträgen ist an Sie unterwegs.
    Gruß
    Udo Sürig

    Antwort

  6. 6. John David

    Kommentar vom 06. Februar 2009 um 19:36

    Interessanter Beitrag. Wünschenswert wäre jedoch nicht nur derzeitige Standards aufzuzeigen, sondern die Planung und Weiterentwicklung aktiver und passiver Insassen Sicherheitssysteme anzutreiben. Die Entwicklung von Heute entscheidet den Absatz von Morgen. Trotzdem gut gemacht und plastisch dargestellt.

    Antwort

  7. 7. Udo Sürig

    Kommentar vom 09. Februar 2009 um 09:02

    Hallo Herr David,
    danke für den Kommentar. Ziel dieser Beitrage war es, den Proktionsablauf eines Omnibusses aufzuzeigen. Selbstverständlich legen wir in unserer Kommunikation wert auf neue Technologien und Sicherheitssysteme wie beispielsweise dem neuen Notbremsassistenten Active Brake Assist, der Auffahrunfälle verhindern kann.

    Gruß
    Udo Sürig

    Antwort

  8. 8. Wie ein Bus entsteht | Der BusBlogger

    Pingback vom 04. Juli 2011 um 20:48

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