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06
10.2008

Die Legende vom nicht marktfähigen 3-Liter-Auto

Ich habe öfter Gelegenheit, im Zusammenhang mit den Themen CO2-Emissionen und sparsame Autos mit Menschen zusammen zu kommen, die für Umweltorganisationen arbeiten oder sich sonst für dieses Thema engagieren. Dabei kommt immer mal wieder das Thema 3-l-Auto hoch.

Zur Erinnerung: vor einigen Jahren gewährte der deutsche Staat sogenannten 3-l-Autos bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, also insgesamt über mehrere Jahre die Befreiung von der KFZ-Steuer.

Audi A2 3L - 5.450 Stück montiertUnd dann stimmen alle in einen Jammerchor ein und behaupten „der Markt hat das 3-l-Auto“ verschmäht und „das 3-l-Auto“ ist nicht machbar. VW Lupo 3l und Audi A2 3l floppten, was dazu führte, dass beide Baureihen nach einer Generation eingestampft wurden.

Mir geht dann jedes Mal der Hut hoch. Es gab ein erfolgreiches 3l-Auto und das gibt es auch in einer zweiten Generation: smart fortwo cdi. Daran erinnere ich dann in aller Deutlichkeit und Vehemenz. Und sage „man muss es halt richtig machen“.

Bildquelle: beide Bilder GMS

Warum haben die zwei Autos nicht funktioniert? Meine persönliche Interpretation als Produktmanager smart:

VW Lupo 1.2 3L - 28.800 Exemplare rollten vom BandNun, der VW Lupo 3l wurde als teures Spar-, Umwelt-, Verzichtauto positioniert. Er wurde vermarktet wie eine Diät, die zwar gesund ist, aber nicht schmeckt. Ein Jute-Einkaufstäschchen-Auto. Das will dann doch keiner. Oder nicht ausreichend viele. Der A2 passte einfach nicht zur Marke Audi. Eingereiht in A3, A4, A6 und A8 war seine Designbotschaft „ich bin ein Freak“. Mir gefiel das Auto ja, aber ich bin auch kein klassischer Audi-Kunde.

Und warum funktionierte/funktioniert der smart fortwo cdi? Er ist ganz fest im Markenkern verankert und verbindet wie alle smart fortwo Lebensfreude, Innovation und Funktionalität zu selbstbewusster urbaner Kreativität. Im Rahmen der Innovation bietet er halt besonders stark nachhaltige Wirtschaftlichkeit.

In anderen Worten: um erfolgreich zu sein, muss ein Auto voll in die Marke passen. Und es darf nicht Verzicht signalisieren, sondern muss positiv emotionalisieren.

Oder: der smart electric drive wird erfolgreich sein, weil er nicht nur zum Kern der Marke passt, sondern weil er im Grunde der noch nicht in Stahl und PP existierende Kern der Marke sein wird. Doch dazu ein anderes mal.

Die Legende vom nicht marktfähigen 3-Liter-Auto, 3.4 out of 5 based on 7 ratings
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Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
 

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 67 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. wolfgang stelzel

    Kommentar vom 06. Oktober 2008 um 10:27

    Unser Lupo 3L TDI läuft seit Nov. 99 mit inzwischen über 260.000 km ohne wesentliche Probleme.
    Tatsächlicher Durchschnittsverbrauch über diese Strecke bei zügiger Fahrweise knapp unter 4,0 Liter.

    Da kommt der Smart cdi vom Verbauch nicht heran, zumindest wenn man gleich schnell vorwärts kommen möchte.

    Es gibt also für die Smart-Ingenieure noch etwas zu tun …

    Antwort

  2. 2. Erhard

    Kommentar vom 06. Oktober 2008 um 10:50

    Ich will mehr vom Smart electric drive hören,
    ihn aber auch bald (spätestens 2010) fahren…

    Zu dem Lupo 3 Kommentar fällt mir nur ein, wer seit 1999 seine verbrauchten Liter zählt sollte Buchhalter werden und warum soll ich “gleich schnell” wie ein Lupo fahren?

    Nur der Smart kann die Elektro Mobilität voranbringen. Alle anderen derzeit käuflichen Karossen taugen dazu nicht…

    Antwort

  3. 3. wolfgang stelzel

    Kommentar vom 06. Oktober 2008 um 11:01

    Ja, das mit dem E-Smart könnte interessant werden.

    Gruss
    ‘Buchhalter’
    http://www.spritmonitor.de

    Antwort

  4. 4. Pitt Moos

    Kommentar vom 06. Oktober 2008 um 14:44

    Ich habe nie gesagt, dass der Lupo 3l ein technisch schlechtes Auto war.
    Heute las ich übrigens, dass Audi den A2 wieder auferstehen lassen will. Allerdings in einem markenkonformen Design.
    Gut, dass unsere Mutter Daimler geduldiger mit smart war. Da ging’s gleich mit warmen Pferden weiter in die zweite Generation.

    Antwort

  5. 5. wolfgang stelzel

    Kommentar vom 06. Oktober 2008 um 15:40

    Das Manko beim 3L war schon wie von dir angesprochen, dass VW dieses Fahrzeug nicht konsequent weitervermarket und weiterentwickelt hat.

    Was man an Treibstoff gespart hat, wurde von VW an anderer Stelle teilweise wieder durch kurze Wartungsinvervalle (Öl 15TKM, Zahnriemen 60TKM) aufgefressen.

    Die Grundidee dieses Fahrzeugs finde ich nach wie vor faszinierend. Wäre ja nett wenn die Idee von Smart in einem 4-Sitzer konsequent zuende gedacht wird.

    Antwort

  6. 6. Petra-Tina Balatinac

    Kommentar vom 06. Oktober 2008 um 15:52

    Sehr interessanter Bericht. Ich hatte gar nicht mitbekommen das die beiden Fahrzeuge vom Markt genommen wurden. Der A2 war ja optisch wirklich etwas gewöhnungsbedürftig, da er einfach so völlig anders aussah. So schlecht fand ich das Design allerdings gar nicht. Ich bin schon neugierig wie der neue A2 dann aussehen wird.

    Was den Smart angeht, finde ich es schade das der forfour eingestellt wurde. Der Smart mag ja vom Verbrauch her sehr gut sein, allerdings ist er ja doch recht klein. Wenn Frau dann noch mit Kind auf Reisen gehen will, bekommt man das ganze Gepäck dann doch nicht verstaut. Er gefiel mir optisch schon besser als der kleine Smart.

    Antwort

  7. 7. Jörg Schechinger

    Kommentar vom 06. Oktober 2008 um 16:40

    Mein letztes Auto war ein Ur-Elch, also ein W168 Vor-MoPf.
    Die Motorisierung war der “verbrauchsoptimierte” 160cdi – spirch die abgemagerte Version vom 170cdi – mit nur 60 PS (44 kW).

    Dieses Auto wollte wohl auch keiner haben, oder es wurde falsch angeboten.
    Dieser Typ wurde auch nach wenigen Jahren “eingestampft”.
    Es ging sogar soweit, daß man nach einigen weiteren Jahren nicht mal mehr Ersatzteile für dieses Fzg. bekommen hat.
    Soll heißen: Nach Bauende diesen Typs hat Dunlop und dann zuletzt Michelin ihrerseits die Produktion der Reifen 155/70R15 eingestellt.
    Ich durfte mir dann auf eigene Kosten einen Eintrag in die Zulassungspapiere machen lassen, der auch andere Reifengrößen zuließ.
    Nicht weiter schlimm, da die von Pitt Moos beschriebene Steuererleichterung eh nicht mehr gegriffen hat und ich keine Veranlassung sah, weiterhin mit “Asphalttrennscheiben” unterwegs zu sein.
    Aber hier hätte ich mir eigentlich etwas mehr Entgegenkommen seitens DC gewünscht.

    Im Großen und Ganzen war ich mit dem Fzg. sehr zufrieden.
    Aber wie eingangs schon erwähnt war auch dieses Typ ein Flop, denn so ein “lahme Krücke” wollte anscheinends niemand haben.
    Für mich eigentlich unverständlich, denn ich konnte bequem im Verkehr mitschwimmen. Mitunter war ich sogar recht flott unterwegs. Trotz allem habe fast nie eine “6″ vor dem Komma im Verbrauch; siehe hierzu: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/164416.html
    Letztlich habe ich mich nur deshalb für ein anderes Auto entschieden, da ich einerseits viel fahre und ich andererseits öfters ein Zugfahrzeug benötige und die A-Klasse hierfür nicht wirklich gut geeignet ist.

    Antwort

  8. 8. Ferdinand

    Kommentar vom 07. Oktober 2008 um 09:18

    Also zum smart cdi (erste Generation, Bj. 2001) kann ich nur sagen, dass wenn man verhalten und weitere Strecken fährt, man ohne weiteres Verbräuche von 3,3 l/100km fahren kann. Bereifung hierbei VA: 135er, HA: 175er. Natürlich gewinne ich keine Rennen, aber man kann ohne Probleme mitschwimmen und kommt überall hin. Ich finde es eine gute Entscheidung weiterhin dieses Fahrzeug anzubieten, wobei etwas mehr Hubraum sicher hilfreich wäre (1,0 l?). Die Zeit wird es zeigen, ob wir damit nicht eines Tages als Vorreiter angesehen werden.
    Gruß,
    Ferdinand

    Antwort

  9. 9. Heinz

    Kommentar vom 07. Oktober 2008 um 16:08

    Ich fahre seit 10 Jahren Smart.
    8 Jahre FORTWU, 2 Jahre FORFOUR.
    Ich kann bis heute noch nicht begreifen,
    dass man den FORFOUR eingestellt hat.
    Es war das viel bessere Auto und hat auch nicht mehr
    verbraucht als der FORTWU.

    Antwort

  10. 10. Adam

    Kommentar vom 07. Oktober 2008 um 21:49

    Ich kann meinen Vorredner nur anschließen. Der ForFour fehlt. Nicht nur weil er in die fehlende Palette des Konzern past, sondern auch um dem Flottenverbrauch zu senken und damit auch den CO 2 ausstoß. Damals hatte ich den ForFour als Zweitwagen jetzt muß ich mich (leider) wo anders umschauen. Bttte ein ForFour um die 3 Liter, das wäre der renner.

    Antwort

  11. 11. Peter

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 08:34

    Ob der Elektroantrieb derzeit soviel umweltfreundlicher ist als die oben beschriebenen Verbrennungsmotoren, wage ich zu bezweifeln. Dies gilt auf jeden Fall so lange, wie wir die Elektrofahrzeuge an der Steckdose aufladen.
    Der Strom kommt bei uns an der Steckdoses mit einem Wirkungsgrad von 25% an. D.h. für jede aus der Steckdose bezogene kwh müssen im Kraftwerk 4kwh aufgewendet werden. Rechnet man nun noch den Wirkungsgrad von Ladegerät, Akku, Frequenzumrichter und Asyncronmotor hinein, kommt man auf einen Wirkungsgrad von vieleicht 15%.
    Das bedeutet, dass für eine kwh an der Antriebsachse 6,7 kwh Primärenergie im Kraftwerk aufgewendet werden müssen.
    Demgegenüber stehen im Fahrzeug mit modernem Verbrennungsmotor lediglich 4-5 kwh Primärenergieaufwand für eine kwh an der Achse.
    Hinzu kommt, daß die Technik, die für die
    E-Fahzeuge nötig ist, mehr Gewicht bedingt.
    Lediglich wenn gewährleistet werden könnte, daß dieser Strom regenerativ erzeugt wird, dann würde diese Bilanz zu Gunsten des E-Antriebs ausfallen.
    Dies ist jedoch noch die Zukunft.
    Deshalb ist es gut, daß auf diesem Sektor entwickelt und geforscht wird, um diese Technik weiter zu entwickeln.

    Antwort

    Antwort von Udo Kniffka am 04. Mai 2010 um 15:00:

    Was ist eigentlich mit dem Aufwand an “Primärenergie”
    bei herkömmlichen Kraftstoffen???
    Es gibt da so Ölförderung, Tanker, Raffinerien, Tankwagen, Tankstellen
    usw.
    Von den permanenten Umweltschäden- und Belastungen mal ganz
    abgesehen. Siehe aktuelles Ereignis im Golf von Mexiko.
    Oder den nötigen Ölwechseln ?
    Oder den Kriegen, die ums Öl geführt werden ?
    und, und,und.

    Antwort

  12. 12. Ralf

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 10:02

    Herr Moos wo sind eigentlich die sparsamen Smartbenziner geblieben?
    Ich fahre seit 6 Jahren sehr emotional Smart (Benziner)
    1 fortwo cabrio, 1 forfour mit 95PS und jetzt einen forfour BRABUS. Der Verbrauch von meinem fortwo lag bei konstant 5l und der vom 95PS-forfour ohne Verzicht bei 6l. Diese Marke unterschreiten die Fahrer der neuen fortwo (Benziner) eher kaum was man so liest – ein klarer Rückschritt in meinen Augen. Selbst der BRABUS (177PS)läßt sich mit 7l fahren.Kann es auch nicht nachvollziehen weshalb der forfour so unüberlegt schnell vom Markt genommen wurde. Ein super Auto das in allen Belangen jeden Tag Spass macht..ich geniesse ausführlich….

    Antwort

  13. 13. Christian Simon

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 10:10

    Sie müssen bei allen Diskussionen bitte auch nicht vergessen unter welchen Vorzeichen Lupo und A2 damals auf den Markt traten und welche Tatsachen heute existieren. Damals ca. 1999 kostete ein Liter Super ca. 50 Pfennig!!! und das nicht mal vor 10 Jahren. Wer denkt bei solchen Preisen über den Spritverbrauch nach. Da würde ich einen V8 fahren und den nachts noch laufen lassen, damit der Motor nicht auskühlt. Heute ist es etwas ganz anderes. Ich bin mir sicher, dass Lupo 3L und A2, würden sie heute auf den Markt kommen ebenfalls sehr erfolgreich sein könnten. Dennoch: Der Smart verkörpert den Zeitgeist des 21. Jahrhunderts und wird deshalb sehr erfolgreich werden (siehe USA).

    Antwort

  14. 14. wolfgang stelzel

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 11:32

    @ christinan Simon

    Der Liter Diesel hat im Jahre 1999 bei Einführung des Lupo 3L ca. 1,45 DM gekostet.
    Inzwischen zahlt man das in Euro.

    Das mit den 50 Pfennig war wohl vor meiner Zeit ;)

    Antwort

  15. 15. Christian Feß

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 11:51

    Man muß nicht unbedingt Samrt und Co fahren um einen günstigen Verbrauch zu haben. Ich hatte letztens mit meinen C180K auf einer gemischten Strecke von ca 30Km einen Durchnittsverbrauch von 6,7l/100km und das mit meiner AMG 18″-Bereifung…. Was für die Größe des Autos doch ein sehr guten Wert darstellt. Zustande gebracht habe ich das durch vorrausschauende Fahrweise, d.h. früh vom Gas, rollen lassen usw.

    Antwort

  16. 16. C. Hellmann

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 11:55

    Ich hatte mich 1999 für einen VW Lupo interessiert, da ich täglich zu Arbeit 60 km fuhr. Natürlich war mit ein Hauptkriterium der günstige Verbrauch. Als ich jedoch im Autohaus nachgefragt habe, hatte mich der Preis dann doch extrem geschockt. Da wurden damals schon an die 20.000 DM fällig, für einen Kleinwagen wohlgemerkt (mit Schiebedach und Überführung). Also habe ich mich damals dann doch für ein anderes Fahrzeug und Marke entschieden, das einfach deutlich günstiger in der Anschaffung war. Natürlich war es von VW ein falsches Verkaufskonzept, das Auto wurde angepriesen als Spritsparwunder, zum Preis von fast einem normalen Golf. Wer kauft das denn? Zu wenige, sonst gäbe es das Auto noch.

    Antwort

  17. 17. Pitt Moos

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 13:26

    Um nochmal auf meinen Grundgedanken zurück zu kommen: hier wird sehr stark technisch argumentiert.
    Worauf ich aber aufmerksam machen wollte ist, dass Marke und Positionierung des Autos genau so wichtig für Erfolg oder Misserfolg sind. Es muss alles zusammenpassen. Wie z.B. ein Logan zur Marke Dacia passt.
    @Peter
    Die Rechnung mag stimmen, wenn man den Strom ausschliesslich aus älteren Braunkohlekraftwerken bezieht. Das ist aber zum Glück selbst in Deutschland nicht der Fall.

    Antwort

  18. 18. Edi

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 13:55

    Meine Frau und ich fahren seit Jahren einen Fortwo CDI – seit kurzem einen der neuen Generation. Im reinen Stadtverkehr verbrauchte unser Alter ca. 4,5l. Sobald wir auf Strecke gingen, ging der Verbrauch sofort auf eine 3 vor dem Komma zurück. Im Kofferaum finden 6 Kisten Sprudel Platz – mehr als in manch anderen größeren Fahrzeugen. Zur täglichen Fahrt ins Büro mit einem Mann/Frau Besatzung oder für normale Einkäufe etc. genial. Absolut keine Parkplatzprobleme. Wirklich schade am ursprünglichen Konzept ist, daß die Ideen der Parkraumschaffung für den Smart nicht konsequent umgesetzt wurden. Auch im Werk UT wäre hierfür noch ein großes Potenzial. Jeder “Eckparkplatz” könnte für zwei Smarts ausgewiesen werden. Und wenn man die Anzahl der um das Werk geparkten Smarts bewusst mal sieht, wären schon hier die Einsparungen an Parkplätzen immens.

    Antwort

  19. 19. Uwe Knaus (Moderator)

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 16:46

    Für alle Fans vom viersitzigen smart ganz aktuell in auto, motor & sport zu lesen:

    Rückkehr zum viersitzigen Smart möglich

    Für möglich hält Zetsche, dass es den derzeit nur als Zweisitzer gebauten Smart künftig wieder als Viersitzer geben wird. “Er wird sicher nicht in Form eines weiteren VW Polo-Konkurrenten kommen. Wenn überhaupt, dann werden wir über ein Fahrzeug diskutieren, das sich genau wie der heutige Smart Fortwo vom Markt unterscheidet und einzigartig ist. Wenn wir ein solches Konzept finden, wäre ich für eine Erweiterung der Modellreihe sehr offen.”

    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/wirtschaft_-_handel/hxcms_article_516074_13987.hbs

    Antwort

  20. 20. Pitt Moos

    Kommentar vom 08. Oktober 2008 um 18:17

    Was mein oberster Chef sagt, ist das, was ich vemitteln wollte: ein neues Auto muss sich am Markenkern orientieren, sonst wird es nicht (ausreichend) akzeptiert. Das war das Problem des roadster, das des forfour und es wäre das des formore geworden. Wir haben aus diesen Erfahrungen gelernt.
    So, und wie stellt ihr euch jetzt einen smart unter den vom CEO gegebenen Prämissen vor?

    Antwort

  21. 21. Markus Jordan

    Kommentar vom 10. Oktober 2008 um 17:01

    @pitt: Kommt der viersitzige Smart nun doch nicht? – die Ueberlegung dazu kam ja immer wieder auf, – zuletzt in einigen Fachzeitschriften vor einigen Wochen..- ich warte weiterhin auf den ElektroSmarti..

    Antwort

  22. 22. Christof Inger

    Kommentar vom 21. Oktober 2008 um 09:33

    Der Smart hat ein Problem: Er ist einfach zu teuer, für das, was er dem Kunden bietet. Für gleiches Geld bekommt man bei anderen Herstellern wesentlich mehr “Auto”. (Wen da nicht der Premuimanspruch der Marke wäre..:) Ausserdem sollte der Smart nicht mehr als 3 Liter verbrauchen.
    Ich fahre einen zehn Jahre alten Golf Tdi, der verbraucht bei normaler Fahrweise 5,4L / 100km.
    Meiner Meinung nach war der A2 zwar ein gutes Auto, hatte jedoch ein zu eigentypisches Design, mit dem er die Masse einfach nicht begeistern konnte.
    Der Lupo 3L war auch etwas zu teuer und, soweit ich weiß nur schwer mit 3L zu fahren…

    Antwort

  23. 23. Stefan Vukovich

    Kommentar vom 24. Oktober 2008 um 11:37

    Nur eine Anmerkung zum Verbrauch!
    Mein Smart ForTwo cdi Cabrio braucht über 4 Liter und mein E-220 CDI (W210) braucht bei gleicher Strecke 5,70 Liter. Zugegeben fahre ich den Smart eher am Leistungslimit, was immer Verbrauchsschädigend ist – eh klar.
    Aber sooo sensationell ist der Smart eben nicht im Verbrauch wie man immer tut.
    Wobei ich anmerken möchte, dass ich den Smarti wirklich liebe!!

    Antwort

  24. 24. Jörg Schechinger

    Kommentar vom 27. Oktober 2008 um 13:37

    @ Christian Simon

    50 Pfennig pro Liter ???
    Wohl die “1″ vor dem Komma vergessen?
    Oder bei welcher Abnahmemenge?

    Ich komme dieses Jahr ins “Schwabenalter” – bin seit 1987 selbst mobil; innerhalb dieser Zeit kann ich mich nicht erinnern, den Spritpreis jemals unter 80 Pfennig gesehen zu haben.

    Oder besteht die Gafahr der Verwechslung mit dem US-amerikanischen Markt?

    Antwort

  25. 25. Frank Huber

    Kommentar vom 03. November 2008 um 11:32

    Ich habe selbst zwei VW Lupo TDI 3l (einen u.a. mit dem Kennzeichen K-FZ-299) mit und ohne Klima und nie über 3,5l Verbrauch gefahren. Das Auto war wie Herr Piech seiner Zeit technologisch weit voraus und leider aufgrund fehlender Grössenvorteile zu teuer. Aber als Viersitzer jedem Miniauto wie dem Smart in der Praxis überlegen.
    Der Smart ForTwo cdi ist m.E. keine Ingenieursleistung (dafür fehlt schon der Partikelfilter), sondern eine Marketingleistung, die mehr rein zufällig in Zeiten besonders hoher Spritpreise aufging.
    Aber das Glück ist ja bekanntlich mit den Tüchtigen – und das sind die Schwaben ja. In diesem Sinne finde ich es gut, dass es den Smart ForTwo cdi gibt, ich würde aber sofort wieder ein VW Lupo TDI 3l kaufen.
    Wie weit weg diese Diskussion von der Realität weg ist zeigt übrigens ein Blick auf Kaliforniens Strassen. Der Toyota Prius ist dort das Maß der Dinge – weder Mercedes noch VW können da etwas anbieten.
    Das ist m.E. das eigentliche Problem – denn der Hybrid ist die Vorstufe zum Elektroauto, dass ich mit meinem Solarstrom vom Dach tanken kann. Da haben die Toyotas dieser Welt 10 Jahre Vorsprung!
    (Und wir beschäftigen uns mit GLKs, McLaren SLRs und anderen Dinosauriern).

    Antwort

  26. 26. Pitt Moos

    Kommentar vom 06. November 2008 um 15:52

    ich bin seit ein paar wochen völlig unter wasser – der smart ed übt einen solchen sog auf so viele aus, dass es einfach viel mehr zu tun gibt, als ich noch vor wenigen monaten gedacht hätte. gutes zeichen aber.
    genauso wie der erfolg des smart fortwo in den usa, gerade auch in Kalifornien. genau wie er auch sonst überall brummt. er bereitet den Weg für den ed und wir werden trotzdem gemeinsam mit smart usa fleissig schaufel und spitzhacke schwingen und die strasse ed weiter bauen.
    @ frank
    ja, toyota hat mit zielstrebigkeit und ausdauer ihre pionierposition beim hybrid super ausgebaut. vor allem in den usa und vor allem in kalifornien. inzwischen haben sie auch erkannt, dass der markt in kalifornien eigentlich noch lieber einen plug-in hybrid will und arbeiten daran. dafür sind wir beim bev sehr gut im rennen. aber ich hatte ja gesagt, zum smart ed kommt bald nochmal was von mir. so in den nächsten 2 wochen. versprochen.

    Antwort

  27. 27. Markus Jordan

    Kommentar vom 06. November 2008 um 21:03

    @pitt: Der richtige Weg, der Smart ed ! – ich warte schon drauf – wenn die Reichweite um die 200km liegt, wirds wohl ein Verkaufsschlager !

    Antwort

  28. 28. Jürgen Stoklosinski

    Kommentar vom 06. November 2008 um 21:43

    Ich muß euch leider mitteilen:
    Mit solchen Fahrzeugen kann eine Familie nichts anfangen. Versuchen sie mal in einen Smart forfour oder Lupo 2 Kindersitze und “einen” Kinderwagen unterzubringen. Diese Fahrzeuge kann man nur als Alleinstehender oder als zweit Wagen nutzen. Auserdem Braucht man um eine Bestimmte Masse auf eine Bestimmte Geschwindigkeit zu bringen eine gewisse menge an Energie (Sprit) Daher ist es schon rechnerisch schwer die richtige Lösung zu finden. Daher brauchen wir neue ideen.

    Antwort

  29. 29. Pitt Moos

    Kommentar vom 07. November 2008 um 08:37

    @markus
    die 200 km werden wir nicht erreichen, aber deutlich besser sein als heute und damit die Bedürfnisse derer, für die ein 2-sitziger city-car das richtige ist, mehr als erfüllen. wir werden als einer der wenigen bei einer batteriegrösse bleiben können, die laden über nacht aus der normalen steckdose ermöglicht. brauchen also keine schnellladung, die komplex, teuer ist und die lebensdauer des wichtigsten und teuersten teils des autos, nämlich der batterie, drastisch reduziert.
    @jürgen,
    can’t win them all. es wird einfach nie ein für alle gutes einheitsauto geben können, aber sicher auch vernünftige universal-lösungen für familien. nur nicht von smart.

    Antwort

  30. 30. Mario Jung

    Kommentar vom 07. November 2008 um 11:28

    @Jürgen
    Ein Auto ist IMMER ein Kompromiss!

    Und ein smart wird die Familie nicht als Zielgruppe haben. Ganz klar. Aber für mich, der ich ja nun auch Familienoberhaupt bin, wäre ein smart ed DAS Traumauto. Stell mir nen SLR und eben diesen smart ed hin, meine Wahl wäre schnell und eindeutig!

    Antwort

  31. 31. Pitt Moos

    Kommentar vom 07. November 2008 um 11:33

    @mario
    interessante kombination.
    SLR und smart ed sind vergleichbar mit sünde und beichtstuhl. ohne dem papst zu nahe treten zu wollen.

    Antwort

  32. 32. Nils König

    Kommentar vom 07. November 2008 um 11:37

    Wer will da von Sünde sprechen… ist es nicht vielmehr das Paradies auf vier Rädern?
    Eine Gemeinsamkeit haben dabei immerhin beide: mehr als Adam, Eva und ein Apfel (na gut eine ganze Stiege) passt kaum hinein ;-)

    Antwort

  33. 33. Markus Jordan

    Kommentar vom 07. November 2008 um 18:14

    @pitt: Welcher KM-Wert wird den realistisch sein? – Mini hat ja jetzt mit knapp 250 km vorgelegt.. – jedoch braucht die Batterie auch erheblich mehr Platz als im Smart ueberhaupt vorhanden waere.

    150 km waeren wohl ein Minimalwert!

    Antwort

  34. 34. Mario Jung

    Kommentar vom 08. November 2008 um 06:17

    @Nils: Du bist nie wirklich smart gefahren, oder? In so ein Smart passt mehr rein als man denkt.

    Zum Beispiel:

    Eine Festbank-Garnitur! Beifahrer-Sitz umklappen und den Rest zum Fenster hinten rausschauen lassen.

    Oder Campen gehen mit dem Smart. Okay, das Zelt war später größer als das Auto und wir konnte ihn dahinter verstecken, aber es hat alles reingepasst. Schlafsäcke, LuMas, Zelt, Klamotten.

    Mach das mal mit nem SLR :-)

    @Pitt:

    Ich würde ja gerne mal beide direkt für nen Blog-Beitrag mit einander vergleichen. Alltagstauglichkeit und so.

    Aber okay, ich bin eh nicht so der Sportwagen-Mensch. Irgendwie scheint mir da ein Männer-Chromosom zu fehlen, dass mich wuschig macht, wenn ich so was sehe…

    Antwort

  35. 35. Markus Jordan

    Kommentar vom 08. November 2008 um 17:15

    @Mario:
    Das Ladevolumen vom Smart ist gut – das glaubt nur immer keiner!

    Hier einer von unseren “Drittwagen” : 6 grosse (!) Getraenkekaesten, problemlos – und geht natuerlich auch noch zu:

    http://www.b-klasse-club.de/smart1.jpg

    http://www.b-klasse-club.de/smart2.jpg

    Antwort

  36. 36. Nils König

    Kommentar vom 08. November 2008 um 23:37

    @Mario & Markus: Na das möchte ich hoffen. Hab grad auf eure Empfehlung hin für Weihnachten nen Smart als Mietwagen bestellt – wenn die Geschenke nicht rein passen, kriegt ihr Ärger ;-)

    Antwort

  37. 37. Mario Jung

    Kommentar vom 09. November 2008 um 04:30

    @Nils: Ja locker werden die reinpassen. Es sei denn Du verschenkst ein Pony :-)

    Antwort

  38. 38. Markus Jordan

    Kommentar vom 10. November 2008 um 10:29

    @nils: Nachdem ich den Einkauf bei der Ikea letzte Woche nicht in den GLK reinbekommen habe, – man weiss ja nie :) – dran denken: Um so kleiner die Geschenke zu Weihnachten, – um so groesser oft der Preis :)

    Antwort

  39. 39. Peter Schloetzer

    Kommentar vom 10. November 2008 um 12:13

    @Mario jung
    Ladeerfahrung 1998, gelb-schwarzer smart der (fast) ersten Stunde
    2 Biertischgarnituren, Beifahrersitz umgelegt, ab auf die Bundesstrasse… ok, von Seiten Sicherheit vielleicht nicht gerade optimal, aber es ging.
    oder
    Mountainbike, stehend, ohne Vorderrad… ging auch

    MfG Peter Schlötzer

    Antwort

  40. 40. Pitt Moos

    Kommentar vom 12. November 2008 um 18:30

    schminkt euch 200 km reichweite ab. es wird aber deutlich mehr sein als heute (ehrliche 100 km) und damit nochmal deutlich mehr, als 90% der Stadtleute brauchen. Die 250 km vom mini kommen nur, wenn man den grössten teil des motors als ballast rumfährt = die vorhandene leistung nur zum kleinen teil abruft, obwohl der mini soviel batterie hat, dass dieser doch ziemlich grosse kleinwagen nur noch 2 sitze hat. soviel batterie heisst übrigens auch viel ladebedarf und schon wird schnellladung (notwendigkeit des aufbaus einer heute nicht existenten teure, technisch komplexen und das beste und teuerste am ev , nämlich die batterie früher sterben lässt) nötig, die wir beim smart ed nicht brauchen.

    Antwort

  41. 41. Johann Schneider

    Kommentar vom 11. Dezember 2008 um 20:20

    @Frank Huber. Ich bin ganz deiner Meinung Toyota ist mit dem Prius 10 Jahre vorraus. Doch fahre ich lieber einen spritzigen Diesel mit dem selben Verbrauch, als einen Hybrid auf der Autobahn. In den USA ist Diesel gut $1 teurer als Benzin was zusätzlich beiträgt zum Hybrid hype in den USA. Nicht zu vergessen der niedrige Schadstoffausstoss. Ich wünsche mir, dass Mercedes die neue A und B Klasse als Dieselhybrid am besten mit Plug inn anbietet.

    Antwort

  42. 42. pitt moos

    Kommentar vom 12. Dezember 2008 um 08:50

    meine Schätzung, Basis Benziner, heutige Kosten und in €:
    Diesel 2-3.000
    Hybrid 5-10.000
    plug in 5.000
    sauberer ist teurer, da führt nix dran vorbei.

    Antwort

  43. 43. Roland

    Kommentar vom 11. Januar 2009 um 14:52

    Die Abstinenz von 3L Autos auf dem Markt hat m.E. denselben Grund wie die Abstinenz von Elektroautos: Nicht die Verbraucher, sondern die Auto- und Erdölkonzerne wollen es nicht.

    Ich kann jedem nur den Film “who killed the electric car” empfehlen. Daß es den Detroitern jetzt so schlecht geht wundert mich überhaupt nicht und ich muss schon sagen, daß ich fast ein wenig Schadenfreude verspüre.

    Warum bricht denn der Absatz überall ein? Weil die Leute in Zeiten von Unsicherheit lieber auf Autos warten, die ihnen nicht ein Loch in den Geldbeutel reissen wenn die Spritpreise mal wieder explodieren.

    >Und warum funktionierte/funktioniert der smart fortwo cdi?
    >Er ist ganz fest im Markenkern verankert und verbindet wie
    >alle smart fortwo Lebensfreude, Innovation und
    >Funktionalität zu selbstbewusster urbaner Kreativität.

    Das mag ja für einige wichtig sein, aber ich geb nichts um solch Marketinggeschwätz und ich kenne viele, die ebenso denken. Für mich muss ein Auto fahren und es muss günstig im Verbrauch und in der Anschaffung sein.

    Autoindustrie, wach endlich auf!

    Wir schreiben das Jahr 2009 und haben weder erschwingliche Elektroautos noch vernünftige 3L Autos – alle Welt redet vom Klimaschutz , aber die meisten Autohersteller haben noch nicht einmal ein 3L Auto in der Pipeline geschweige denn geplant.

    Das ist umso bedauerlicher, da es z.B. salonfähige Elektroautos mit beachtlichen Stückzahlen schon um 1920 gegeben hat. Das nenne ich mal Fortschritt….

    Antwort

  44. 44. Sabine Merle

    Kommentar vom 12. Januar 2009 um 11:43

    Als ich Ihren Bericht las, kam mir der Gedanke:
    “Weshalb ist es nicht möglich, ein Solar/Elektro-Auto zu konzipieren….?”
    Mit Solarenergie könnte es morgens u. mittags fahren, und abends u. nachts käme Elektro zum Zug…!
    Wäre das nicht ein Anreiz für einen solchen Superkonzern wie Daimler?
    Dann wären diese Autos auch für Normalbürger erschwinglich….!

    LG S. Merle

    Antwort

  45. 45. pitt moos

    Kommentar vom 12. Januar 2009 um 23:34

    @ Roland
    unternehmen sind ihren eignern verpflichtet, geld zu verdienen und daher gezwungen, das zu verkaufen, was die kunden nicht nur wollen sondern auch bereit sind zu bezahlen.
    was fährst du und was wärst du bereit für ein echtes 3l-auto zu bezahlen? und was muss das ausserdem noch können?
    @ sabine.
    schätze: technisch bei entsprechender dachflächenvergrösserung möglich. aber für normalbürger absolut unerschwinglich.

    Antwort

  46. 46. bert

    Kommentar vom 13. Januar 2009 um 17:34

    @Roland

    daher heißt es für mich, abwarten und kein neues Auto kaufen und zwar so lange, bis endlich Elektroautos verfügbar und erschwinglich sind.

    Antwort

  47. 47. roland

    Kommentar vom 26. Januar 2009 um 23:06

    Tja, das hatte ich mir eigentlich auch geschworen ,aber leider macht mir gerade der Tüv einen Strich durch die Rechnung und die Karre (Golf) muss weg. Und da der Staat mit 2500€ winkt stehe ich jetzt unter Zugzwang:

    Neuwagen muss her oder ich verschenke ne Menge Geld.
    Aber welcher? Ich bin ziemlich ratlos, denn erschwingliche, attraktive Kleinwagen mit geringem Verbrauch sind rar.

    Der Toyota IQ wär`s gewesen, aber der ist in der Grundausstattung mit Schnickschnack vollgesteckt, den zumindest ich nicht brauche. Die Karre ist super, aber leider gibt es die nicht ohne (jetzt haltet Euch fest): Leichtmetallfelgen, Klimaanlage, Servolenkung , 6-Fach Audioanlage, Lederlenkrad, elektrisch einstellbaren, beheizten Aussenspiegeln, elektr. Fensterhebern , getöntem Glas…..

    Sorry, aber wer ein so tollen Kleinwagen baut (das wäre DER Smart Killer!) und diese Ausstattungsmerkmale ins Basismodell packt, der macht was falsch.

    Wird wohl dann doch eher ein Aygo/C1/107 werden…..

    @Pitt: Für ein 3L Auto würde ich 10000€ hinlegen. Der IQ wäre ohne diesen ganzen Schnickschnack und etwas konsequenterer Trimmung auf 3L übrigens verdammt nah dran….

    Antwort

  48. 48. pitt moos

    Kommentar vom 27. Januar 2009 um 13:38

    roland, den IQ auf 3 l zu trimmen würde deutlich mehr kosten, als du vermutest. und aus deiner angepeilten preiskategorie raus schweben.
    übrigens, die 2.500 gibt’s bei kauf von neu-, vorführ- und jahreswagen. wenn ich sehr auf’s geld aus wäre, wäre es ein C1-Vorführwagen. Die lassen die hose am tiefsten runter.

    Antwort

  49. 49. roland

    Kommentar vom 29. Januar 2009 um 20:09

    nunja, er verbaucht derzeit (als Diesel) kombiniert 4L, ist dabei aber merklich schwerer als der Aygo. Als 2 Sitzer (statt 4), mit ein wenig spartanischerer Ausstatung, ohne Klimette und technischer Schwachsinn wie elektronischem Heckverschluss (Arghhh..) , mit schmaleren Reifen, ein wenig mehr auf Gewicht getrimmt und einer Spritverbrauchsanzeige wären wir m.E. relativ kostenneutral sehr schnell bei ca. 3,5L.. Ok, die letzten 0.5L dürften schwieriger sein….

    >wenn ich sehr auf’s geld aus wäre, wäre es ein
    >C1-Vorführwagen.
    Der Drops ist leider gelutscht. Es gibt keine C1 mehr ab Händler zu kaufen. Alle weg. Tutti kompletti. Nur noch Neubestellung, Liefezeit 8-10 Wochen. Angeblich sind schon 300000 Anträge bei der BAFA eingetroffen. Das hätte ich mal vor 2 Wochen wissen müssen, dass die Abwrackprämie derart abgeht…….

    Antwort

  50. 50. pitt moos

    Kommentar vom 30. Januar 2009 um 08:42

    was du beim aygo kostenneutral nennst, kommt beim Kunden schnell mit einem tausender oder mehr an. entwicklungskosten, variantenkosten, zertifizierung. abgeshen vom (un?)sinn, für 2 sitze weit über 3m länge zu gehen.

    Antwort

  51. 51. roland

    Kommentar vom 30. Januar 2009 um 09:43

    ich rede von einem 3L IQ, nicht 3L Aygo. Wenn um 2000 rum ein Smart mit 4L ohne grosses Trara möglich war, dann frage ich mich, warum 9Jahre später ein Japaner nicht mit 1/4 weniger Verbrauch daherkommen kann. Anfang der 90er fuhren Diesel Golfs mit einer Tankfüllung auch schon über 1000km – und was hat sich seitdem verändert? Sorry, aber m.E. konzentriert sich die Autoindustrie einfach auf die falschen Innovationen….

    Antwort

  52. 52. Peter Schloetzer

    Kommentar vom 02. Februar 2009 um 10:24

    Meiner Meinung nach sollte man einen 90er Golf DIesel nicht mit einem aktuellen Fahrzeug über einen Kamm scheren bzw. vergleichen. Nicht aus Sicht des Verbrauchs und auch nicht aus Sicht der Ausstattung (Sicherheit, Komfort etc.)
    Würde man dies tun dann kann man auch sagen, das der Benz Patent-Motorwagen aus dem Jahre 1886 ja nur ca. 10l Brennstoff auf 100km verbraucht hat.
    …. bei max. 16kmh, ohne Dach und schlechten Bremsen.
    Aber der Verbrauch war doch toll !

    Antwort

  53. 53. Gilzad

    Kommentar vom 30. März 2009 um 00:41

    @Peter: Deiner Meinung kann ich nicht zustimmen, weil Roland keine dermaßen unterschiedlichen Autos miteinander verglichen hat. Insgesamt ist der Fortschritt an den Autos doch etwas stagniert. Würde man einen Golf aus den 90′ern mit ESP, Servo und Airbags ausstatten, stünde er einem heutigen Standard-Auto in nur unwesentlichen Dingen nach. Verbrauchen würde er immer noch nicht mehr. Dies lässt sich damit belegen, dass auch heutige Serienautos mit unterschiedlichen Ausstattungen (z.B. Agila mit und ohne ESP) denselben Verbrauch nachweisen.

    @Roland: Sicher, Seitenaufprallschutz, Knautschzonen, Klima und solches kosten auch Gewicht, was einen Mehrverbrauch bewirken kann. Die Relation, die dabei immer entsteht, ist für mich aber schwer zu verstehen.
    Wenn du 10k € für ein 3L-Auto mit heutigem Comfort ausgeben würdest, würde ich dir zu einem gebrauchten A2 3L raten. Sei aber gefasst auf die Smart-ähnliche Automatik. :) Jedenfalls ist der “Schnickschnack” auch mit wenig Verbrauch möglich.
    Nein, die Auto- und Ölindustrie muss nicht immer hierfür beschuldigt werden. Es sind wohl auch wir, die Käufer, die nach dem ersten Öko-Trend (Anfang 90er) doch lieber große Motoren fahren wollten. Jetzt gibt es wieder einen Öko-Trend. Ich glaube, dass er diesmal funktioniert, weil er weniger durch einen Zeitgeist, sondern mehr durch Druck (Preise) besteht.
    Dann wird die Marketingstrategie “welches Auto passt zu welcher Marke” mit der Zeit auch nur so bedeutend wie Religion. Die Ziele der Konsumenten müssen realistischer werden.

    Es gibt allerdings auch unsinnige Regelungen, die den Sinn für Ökologie und Ökonomie auf wirklich gefährliche Weise verzerren. Die Umweltplakette, die einen Schadstoffausstoß nur im Verhältnis zum transportierten Gewicht betrachtet, verleitet einfach niemanden dazu, für dieselbe Strecke weniger Sprit zu verbrauchen. Und faktisch wird von schweren Autos auch mehr CO2 in “grünen” Zonen ausgestoßen. Wen in dieser Zone will man auf diese Weise vor einer Belastung schonen?

    Antwort

  54. 54. Peter Böhmler

    Kommentar vom 13. Mai 2009 um 22:39

    Ich wollte ein Elektro-Auto….

    Im Dezember 2008 habe ich mir einen Lupo gekauft,
    diesen habe ich inzwischen auf E-Antrieb umgebaut um mit Solarstrom in den Bereich Co2 NUll zu gelangen.

    Ich habe ein Elektro-Auto….

    http://www.co2null.de

    Antwort

    Antwort von Mario Kalmring am 08. Januar 2013 um 10:32:

    Zum Thema Elektroauto möchte ich noch erwähnen wie Teuer und Umweltschädlich die Herstellung von Akkus sind zudem ist die Haltbarkeit und Effiziente Leistung stark Begrenzt vor allem bei kalten Aussentemperaturen. Nebenbei müssen für Effiziente Elektromotoren seltene Erden gewonnen werden was auch nicht der Umwelt weiterhilft.
    Man spart Ölwechsel und Kraftstoff das sehe ich ein aber eine realistische Bilanz über 15 Jahre als Beispiel ist dann doch eher ernüchternt für das Elektroauto.
    Allerdings ist es schon immer so in der Geschichte der Entwicklung das es einen Anfang geben muss um weiter vorran zu kommen. Sieht man die Entwicklung des Verbrennungsmotors im Vergleich zum Elektroauto gibt es ein großes Potential.
    Als Vorreiter des Elektroautos war in Amerika in den 90er Jahren der EV1 schon sehr stark aber es gibt auch noch die Lobbyisten und die Kapitalwirtschaft wo man nur an Profit und nicht den Guten Willen zählen lässt.

    Schade schade das bei soviel Potential die Menschheit das nicht ausschöpft. Aber dann wären wir sicherlich auch keine Individuen

    MfG and Heal the World

    Antwort

  55. 55. Jan Hänsch

    Kommentar vom 11. August 2009 um 07:48

    Was mich sehr verwundert ist das hier noch niemand den Polo Bluemotion erwähnt hat.
    Ich fahre meinen nun seit zwei Jahren es ist ein normaler Polo 9N mit einem 3 Zylinder 80 PS Turbodiesel.
    Alles was geändert wurde ist aus dem „Baukasten“ bei VW genommen worden.

    - Lang übersetzter 4. und 5. Gang.
    - Turbolader mit variabler Schaufelstellung
    - Aerodynamik Paket „ Kleine Spoiler und leicht tiefer gelegt sieht auch noch gut aus“.
    - Leichtlaufräder
    - Einige Extras sind aus Gewichtsgründen nicht erhältlich ( aber das ist kaum spürbar )

    Im Sommer habe ich einen Langzeit schnitt von 3.5 L/100Km im Winter 4,1 L/100Km und das bei einem vollwertigen Polo mit Sitzen für 5 Personen und einem Kofferraum der den Namen verdient.

    Mein Fahrprofil :

    Etwa 70 Km Arbeitsweg.

    8 Km Landstraße und Dörfer. ( 60 Km/h mit Tempomat )
    8 Km Stadt ( 60 Km/h mit Tempomat )
    52 Km Autobahn ( 110 – 120 Km/h mit Tempomat )

    Meine Fahrzeug Ausstattung

    4 Türen Elektrikpaket ( Fensterheber elektrisch usw.)
    Klima
    Tempomat
    Radio mit 6fach cd Player
    Elektrisch verstell und beheizbare Außenspiegel

    Das ich überhaupt darauf gekommen bin das es so etwas gibt habe ich nur meinem quer denken zu verdanken.
    Denn die Werbehefte für den Bluemotion lagen in einem nicht drehbaren Ständer der mit den für mich interessanten Fächern an die Wand gestellt wurde.

    Ich wollte halt wissen was da für ein Auto so bewusst in die „Ecke“ gestellt wurde.

    Ratet mal was auf der Vorderseite gut sichtbar beworben wurde, richtig der Polo Sport mit viel verbrauch.

    Es ist also möglich mit heutigen Technischen mittels fast von der Stange und durch fahren mit Verstand einen guten Verbrauch zu erreichen.
    Auch ohne als Schnecke daher zu kommen, denn keiner der je mit mir gefahren ist sagt das ich den verbrauch nur habe weil ich schleiche das geht alles flüssig vor sich hin.

    Antwort

  56. 56. Max

    Kommentar vom 07. September 2009 um 12:17

    @ alle, die so fleissig dem 3-l-Auto die Stange halten. Kennen sie Aptera? 2-Sitze und unter 1 Liter Verbrauch.
    Oder Loremo? 2-l Auto mit 2 2 Sitzen, 160 km/h und auch als 3-l Fahrzeug mit 200 km/h ab ca. erhältlich. Ab 2011.

    Antwort

  57. 57. Jan

    Kommentar vom 18. September 2009 um 07:27

    Der Aptera sagt mir im Moment nichts aber vom Loremo habe ich schon einiges gesehen und gehört.

    Der Loremo ist allerdings nicht ganz billig wenn ich mich recht erinnere.
    Das liegt natürlich an der Stückzahl wenn der mal in Großserie gefertigt würde käme er auch Preislich in einen Interessanten Bereich.

    Antwort

  58. 58. Frank Geiger

    Kommentar vom 11. Juni 2010 um 13:45

    Zitat aus wikipedia:

    “Anfang Februar 2010 gab Thomas Zollhöfer bekannt, dass das Konzept in seiner jetzigen Form kaum marktfähig sei. Das Fahrzeug müsste komfortabler, breiter und höher werden. Außerdem sollte der Einstieg durch Schiebetüren erfolgen. Er sehe die Zukunft des Unternehmens daher nicht im PKW-Bereich, sondern “in Richtung Kleintransporter”. Es gebe bereits “„vielversprechende Gespräche” mit der Deutschen Post und Paketdiensten”. Ob und wie es mit Loremo weitergeht wird sich laut seiner Aussage kurzfristig nach Gesprächen mit zwei potentiellen Großinvestoren entscheiden.”

    Wenn man sich die Geschichte hinter “Loremo” anschaut kann überhaupt angezweifelt werden, ob bei der ganzen Chose jemals etwas sinnvolles rauskommt…..
    Natürlich hört sich das so schön Robin-Hood-mässig an wenn die grossen, trägen und geldgierigen Konzerne von einer kleinen “Hinterhofklitsche” ihr Versagen mal so richtig schön unter die Nase gerieben bekomm.

    Da bleibe ich erstmal Realist und glaube erst dann an das praxistaugliche 1- oder 2-Literauto, wenn ich es fahren kann.

    Antwort

  59. 59. Robert Mayrhofer

    Kommentar vom 06. Oktober 2010 um 18:05

    Hand aufs Herz:
    Wie hoch ist der Marktanteil des Smart 3l an unseren allen verkauften Smarts? Steigend/sinkend? Der Markt hat immer recht, Markenimage hin oder her!

    Antwort

  60. 60. Hahn

    Kommentar vom 07. Oktober 2010 um 10:31

    Habe am Dienstag die Sendung “monitor” im ZDF angeschaut da wurde zum Thema Verbraucht alte Autos mit Neues verglichen. Es wurde u. a. BMW 6er alt/neu, Mercedes E-Klasse alt/neu und VW Golf alt/neu (alle Diesel) auf 100km Stadtverkehr auf Verbraucht gestestet. Trotz ganze Efficientmassnahmen, wie EFFICIENTDynamics, BlueEFFICIENCY oder BlueMotion haben die heutigen Motoren nicht wesentlich weniger verbraucht als ihre 15-20 Jahre älteren Vorgänger. Bei VW Golf hat sogar der ur-alte VW Golf TDI, den man extra zum Test wieder hergerichtet hat, wesentlich WENIGER verbraucht als der neu VW Golf TDI BlueMotion. So betrachtet machen wir im Punkto Verbrauchsminimierung kein wirklich grossen Fortschritt.

    Antwort

    Antwort von Ralf am 07. Oktober 2010 um 12:39:

    Was bei diesen “Milchmädchen-Rechnungen” immer schön unter den Teppich gekehrt wird, ist das Thema Gewicht.

    Heutige Autos haben Unmengen an Elektronik, Sicherheits- und Komfortfeatures verbaut. Diese Komponenten sind nicht masselos, wiegen also etwas. Und das Gewicht spielt beim Verbrauch nun mal eine Hauptrolle. Somit ist so einVergleich, bei dem man nur auf diesen einen Aspekt Verbrauch schaut, völliger Mumpitz und reine Stimmungsmache.

    Man sollte auch darauf schauen, welche Leistungen heutige Autos haben. Bei den heutigen üblichen Leistungswerten eines Motors konnten die Entwickler doch schon deutliche Kraftstoffminimierungen verwirklichen.

    Ein seriöser Vergleich würde solche Aspekte mit einbeziehen.

    Antwort

    Antwort von Jan am 08. Oktober 2010 um 20:55:

    Ein solcher Vergleich mag ja zum Schönrechnen recht nett sein – für den tatsächlichen Verbrauch eines Fahrzeugs hilft das aber rein gar nichts.

    Die Menge Sprit, die für den Transport eines Menschen von A nach B verbrannt wird (samt dem dazugehörigen CO2-Ausstoß) ist trotzdem genauso schlecht (bzw. schlechter) als bei den genannten alten Fahrzeugen.

    Man sollte sich vielleicht einmal fragen, ob die ganzen technischen Spielereien, die heute verbaut werden, wirklich nötig sind.

    Antwort

  61. 61. Huhn

    Kommentar vom 07. Oktober 2010 um 13:26

    Sehr geehrter Hahn,

    sicherlich mögen die ermittelten Verbräuche korrekt sein. Allerdings sollte bedacht werden, dass die Gewichtszunahme durch Komfort, Elektronik und Sicherheitstechnik sowie die Tendenz zu größeren Autos scheinbar nicht berücksichtigt wurde. Man kann dies begrüßen oder nicht. Die Bilanz Verbrauch/Gewicht ist heute wesentlich besser als vor 20 Jahren. Dies nicht zu berücksichtigen spricht nicht unbedingt für die Qualität der Berichterstattung.

    Antwort

  62. 62. Pitt Moos

    Kommentar vom 09. Oktober 2010 um 18:17

    Ich habe den Vergleich in Frontal 21 auch gesehen samt Kommentare dieses sog. Experten. Der gute alte 200D konnte die Fahrt nur mitmachen, weil er ein H-Kennzeichen hatte, der Golf GTD, weil er eine Tagesnummer hatte. Solche Autos dürfen nämlich heute in Berlin gar nicht mehr fahren, weil ihre Abgase zu schmutzig sind. Das hat man natürlich den Vorständen nicht gesagt, von denen allen 3 ich aber erwartet hätte, dass ihnen auch so eingefallen wäre zu erwähnen, dass Abgasreinigung und Verbrauchsreduzierung entgegen laufen. Wenn ich meinen ersten Jahreswagen (Oktober 1972) mit den heutigen Autos vergleiche, sind die heutigen Verbräuche angesichts der ernormen Zunahme an Sauberkeit, Fahrleistung, Sicherheit und Komfort ein Riiiiieeeesen-Fortschritt. Das gilt für alle Marken. Zwangsweise…
    @ Frontal 21 – wenn diese Sendung typisch war für deren Recherchen und Kommentare, was ich fast vermuten muss, dann erspare ich mir das in Zukunft.

    Antwort

  63. 63. Projekt: 4 Liter-LPG-Super-Nemo : Seite 2 : Hier mal noch ein paar Sachen zur Akteptanz: Versauen einem...

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