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10.2008

Gedanken zum Produktionsstopp

Zur Zeit geht es rund bei uns. Ende September waren in der Quartalsplanung noch 5 Arbeitstage extra vereinbart. Aus diesen sogenannten Zusatzschichten wurde nun, wie man in den Medien lesen kann, eine verlängerte Betriebsruhe von knapp 4 Wochen über Weihnachten. Den einen freut das, den anderen ärgert es.

Natürlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 weiter gehen? Angeheizt wird diese Stimmung durch die Gerüchteküche. Wie viele Schichten kommen 2009 hinzu oder fallen weg? Wie sieht die Urlaubsplanung aus? Gibt es einen Stellenabbau, wenn ja zu welchen Konditionen?

Gerade ein Stellenabbau erzeugt Unruhe! Allerdings geht diese eher in die Richtung “Hoffentlich kommt da etwas mit guten Konditionen”.

Wir im Daimler sind durch eine gute Betriebsratsarbeit bis 2012 abgesichert. Sprich Stellenabbau geht nur über Abfindungen. Und so mancher Kollege denkt darüber nach diesen Schritt zu gehen.

Ein weiterer Faktor, vor allem bei uns in der Nachtschicht: Wie lange wird es eben diese Nachtschicht geben? Was kommt danach? Und leider gibt es hier absolut keine verlässlichen Informationen. Keiner von uns hat hier eine Planungssicherheit.

Fragen über Fragen, die einem schon Mal den Schlaf erschweren und die zur Zeit im Werk all über all gegenwärtig sind und diskutiert werden. Schön und vor allem eine tolle Geste wäre hier eine klare Aussage der Werksleitung. Hier sind wir, da wollen wir hin, das wäre der Weg! Die Unruhe würde sich beruhigen, die Konzentration könnte sich wieder auf andere, wichtigere Dinge verlagern.

Ich hoffe, dass wir diese Phase mit Hilfe der flexiblen Arbeitszeitkonten, welche es erlauben Stunden aufzubauen, aber auch, wenn es die Situation wie jetzt erfordert Minusstunden zu fahren, gut überstehen. Auch wenn wir das ein oder andere Mal nun die Zähne zusammenbeißen müssen!

Gedanken zum Produktionsstopp, 3.5 out of 5 based on 4 ratings
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Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
 

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 43 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Daimler blog | me | myself | andI

    Pingback vom 28. Oktober 2008 um 15:17

    [...] appena finito di leggere i pensieri e le preoccupazioni di un dipendente Daimler sul corporate blog aziendale. Mi fa pensare a quanto sia utile un blog di [...]

  2. 2. Alex

    Kommentar vom 28. Oktober 2008 um 16:14

    Hallo Herr Jung, auch hier in der Stuttgarter Zentrale kocht die Gerüchteküche hoch….vor allem, dass lt. Presse jeder 10. Job in der Automobilbranche gefährdet ist, macht uns, insbesondere mir, zu schaffen. Ich z.B. bin erst seit April fest angestellt und wenn doch jemand gehen muss, sind die Letzten wohl die Ersten. Aber auch andere Kollegen treibt dieses Thema um, denn schließlich ist ein Job nicht nur ein Job, sondern bedeutet auch Planungssicherheit (Urlaub, Kinder, Hausbau etc.). Ich bin gespannt, ob es auch eine interne Aussage zur aktuellen Situation von unserem Obersten Chef gibt….
    LG, Alex.m.d.

    Antwort

  3. 3. Markus Jordan

    Kommentar vom 28. Oktober 2008 um 17:05

    “Die Betroffenen hoeren es zuletzt – und dann auch noch von der Presse! – ” ist mir zu Ohren gekommen.

    Wenn dies so sein sollte, eine falsche Personalpolitik – parallel wird der Bau von einen neuen Werk im Osten festgemacht,.. (und mein örtlicher Händler hat noch neue Verkäufer eingestellt…) – verwunderlich.

    Antwort

  4. 4. Wie man bei Daimler darüber denkt! » Fahrschule-123

    Pingback vom 28. Oktober 2008 um 18:29

    [...] Phänomen ist nun auch bei Daimler zu beobachten. Auf dem unternehmensinternen Blog berichtet heute Mario Jung über die geplante Produktionspause und deren unmittelbaren Folgen innerhalb der [...]

  5. 5. Andy

    Kommentar vom 28. Oktober 2008 um 19:07

    Hallo Mario,
    du sprichst mir aus der Seele! Hier in Mannheim ist es auch nicht ruhiger. Die Gerüchteküche brodelt munter vor sich hin. In der Presse liest man die Informationen (heute wurde im Internet über “30 Stunden Woche” usw berichtet) und von der Werkleitung hört man gar nichts.
    Etwas mehr Sicherheit würde uns alle sicher besser schlafen lassen. EIn Abbau der Wochenstunden oder gar Kurzarbeit wären ja auch mit finanziellen Einbußen verbunden, die dann weh tun können.
    Hoffen wir mal, daß es nicht so schlimm wird, wie die Presse im Moment gerne berichtet.
    Gruß Andy

    Antwort

  6. 6. Social Media bei Daimler (und anderen): Eine Frage der Kultur « Das Textdepot

    Pingback vom 30. Oktober 2008 um 08:33

    [...] von Daimler-Mitarbeiter Mario Jung im Daimler-Blog veröffentlichten Artikel verwiesen: Gedanken zum Produktionsstopp. Dass ein solcher Text überhaupt möglich ist, ist aus meiner Sicht schon ein [...]

  7. 7. Prof. Dr. Eckhard Kressel

    Kommentar vom 31. Oktober 2008 um 13:09

    Hallo Herr Jung,
    tatsächlich wurde in den Medien viel über Daimler und die Auswirkungen der Finanzkrise berichtet. Das hat verständlicherweise zu Unruhe und Verunsicherung geführt. Hinzu kommt, dass nicht alle Informationen, die durch die Medien gingen, richtig waren.

    Um mehr Klarheit zu schaffen, hat Personalvorstand Günther Fleig am vergangenem Montag kurzfristig mehrere Journalisten zu einer Telefonkonferenz eingeladen. Ich möchte Ihnen hier daraus berichten.

    Was zum heutigen Zeitpunkt feststeht: Im Werk Sindelfingen wird es eine verlängerte Weihnachtsruhe vom 12. Dezember an geben. Arbeitsbeginn ist der 12. Januar 2009. Die Spanne von fast einem Monat hört sich dabei drastischer an als sie ist. Denn in diesen Zeitraum fallen durch Weihnachten und Silvester mehrere Feiertage, und auch in den Vorjahren gab es immer mindestens zwei Wochen Werksferien um den Jahreswechsel.

    An den anderen Standorten wird derzeit über die genaue Länge der Weihnachtsferien verhandelt. Teilweise werden Sie auch kürzer ausfallen als in Sindelfingen. In Bremen soll es beispielsweise in einigen Bereichen schon am 5. Januar wieder losgehen. Im Werk Rastatt wird es – wie bereits schon kommuniziert wurde – vom 12. Dezember bis zum 12. Januar Weihnachtsferien geben. Die anderen Standorte werden ihre Mitarbeiter informieren, sobald die genauen Termine feststehen.

    Ein noch wichtigeres Thema als die Länge der Weihnachtsferien ist für viele die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze. Dazu hat Günther Fleig eine klare Aussage gemacht: „Der Beschäftigungssicherungsvertrag gilt wie vereinbart bis Dezember 2011. Wir halten uns daran.“

    In der Zukunftssicherung 2012 wurde bereits im Sommer 2004 für schwierige Zeiten gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung ein stufenweiser Ablauf vereinbart. Ziel ist es stets, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und die Beschäftigung zu sichern. Wir gehen heute davon aus, dass die vielfältigen Flexibilisierungsinstrumente ausreichen, die uns die ZuSi zur Verfügung stellt.

    Der erste Schritt (nur hier befinden wir uns gerade!) ist eine weitere Nutzung der Zeitkonten. Dabei gibt es derzeit noch Luft. Die Regelungen im Geschäftsfeld MBC bewegen sich zwischen -150 und -200 Stunden; im Truck-Bereich gehen die Regelungen sogar bis -300 Stunden.

    Der zweite Schritt – an dem wir derzeit aber nicht arbeiten – wäre die Anwendung des Tarifvertrags Beschäftigungssicherung. Auch das haben wir bereits 2004 in der ZuSi vereinbart. Dieser sieht eine Reduzierung der Arbeitszeit auf bis zu im Minimum 30 Stunden vor. Eine solche 14 %ige Arbeitszeit- und Lohnkürzung führt zu einem Nettolohnverlust in einer Größenordnung von 10 %. Dieser kann aber durch die vorzeitige Leistung von „Weihnachtsgeld“ ausgeglichen werden.

    Erst wenn all dies nicht mehr ausreicht, kämen wir zu einem dritten Schritt, der auch in der ZuSi vereinbart ist: Kurzarbeit. Hier gibt es in Baden-Württemberg eine tarifliche Zuschussregelung mit einer Aufzahlung auf 80 % des bisherigen Bruttoentgelts. Dies führt zu einer Nettoabsicherung je nach steuerlicher Situation zwischen 90 % und maximal 100 %.
    Derzeit diskutiert der Gesetzgeber über eine Verlängerung der Kurzarbeitergeldbezugsdauer.

    Aber wie schon gesagt: Wir sind heute erst bei der ersten Stufe dieses mehrstufigen Systems. Wir müssen jetzt erstmal die weitere Entwicklung der Märkte abwarten und hoffen, dass damit weitere Stufen überflüssig werden.

    Und um noch auf Ihren Hinweis mit den Abfindungen einzugehen: Parallel zur ZuSi aus 2004 gibt es seit 2002 einen so genannten Rahmensozialplan. Das bedeutet, dass das Ausscheiden eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen auf Basis dieses Rahmensozialplans erfolgen kann: freiwillig (und zwar auf beiden Seiten) und mit Abfindung. Auch das ist somit ebenso schon länger geregelt.

    Sie sehen, hinter der Vorgehensweise stehen Überlegungen, die wir im Sommer 2004 gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung in dieser Systematik festgehalten haben. Wir sind gewappnet für einen Abschwung. Natürlich geht so eine weltweite Krise nicht spurlos an uns vorbei, wir haben aber viele Instrumente, um darauf zu reagieren. Wenn ein Unternehmen gegen solche Widrigkeiten gerüstet ist, dann sind es wir bei Daimler!

    Prof. Dr. Eckhard Kressel
    Leiter Personal- und Arbeitspolitik

    Antwort

  8. 8. Unternehmenskommunikation ganz pur im Daimlerblog

    Pingback vom 31. Oktober 2008 um 22:41

    [...] des Unternehmens “weichgespült”. So schreibt der Mitarbeiter Mario Jung jüngst seine Gedanken zum Produktionsstopp am 28.10.2008 auf den Blog. Zitat: “Natürlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 weiter [...]

  9. 9. Daimlers Blogger: Wer macht sich keine Gedanken? | QuerBlog

    Pingback vom 01. November 2008 um 16:02

    [...] Mario Jung spricht die Situation seines Unternehmens im Firmen – Blog am 28.10. an: Ich hoffe, dass wir diese Phase mit Hilfe der flexiblen Arbeitszeitkonten, welche es [...]

  10. 10. Udo Bangert

    Kommentar vom 13. November 2008 um 21:59

    Ergänzung bzgl. fehlender Informationen:
    Die Ungeduld kann ich als Betriebsrat im Werk Untertürkheim nachvollziehen. Für den 8. Dezember ist in der Schleyerhalle eine ganztägige Betriebsversammlung geplant, wo das ganze Werk und die PKW Entwicklung in Untertürkheim zusammenkommt. Da wird ausführlich informiert werden. Es wird wohl auch einiges gesagt werden, woran die Entwicklung arbeitet, damit mehr Mitarbeiter erkennen, dass hier mit Hochdruck an unserer Zukunft gearbeitet wird.
    Meines Wissens gilt die Zukunftssicherung 2012 auch für neue Mitarbeiter (muss ich aber nochmal genau nachlesen). Ziel des Betriebsrates (und vielen Firmenvertretern) ist und bleibt es für die KollegInnen und deren Arbeitsplätze möglichst viel Sicherheit zu geben. Die Mehrheitsfraktion des Untertürkheimer Betriebsrates wurden für die Zukunftssicherung 2012 übrigens heftig von anderen Fraktionen kritisiert. U. a. auch für die flexiblen Zeitkonten. Heute zeigt sich, dass viele Maßnahmen die Beschäftigung auch in schwieriger Zeit sichern kann. Dies kostete Mut vielen Anfeindungen zu widerstehen. Die Rationalisierungsschübe sehen aber viele. Der ehemalige Arbeitsminister unter Clinton (Rich) schrieb schon Anfang der 90er Jahre davon, dass wohl 80% der Weltbevölkerung arbeitslos würden. Deshalb finde ich die Ansätze des DM-Drogeriemarktchefs bzgl. einem “Bedingungslosen Grundeinkommens” sehr diskussionfähig. Da wohl eine neue Ära der Wirtschaftsgeschichte anbricht. Die neue Lösungen für die Umwelt, Rohstoffe und Finanzkrise verlangt.

    Antwort

  11. 11. Andreas

    Kommentar vom 15. November 2008 um 00:26

    ich arbeite zwar nur bei nem Zulieferer für das Werk Sindelfingen, aber selbst bei uns brodelt die Gerüchteküche, da kommen Aussagen wie, 2009 bleint das Werk über das Jahr verteilt 12 Wochen zu, ab Januar09 gibt es eine 30Std Wochen, dann soll nur noch Ein Schichtig gearbeitet werden und zu guter letzt ist die Sprachr von Kurzarbeit und Stellenabbau von ca900Personen(Leiharbeiter)
    Wie ihr also seht, selbst wir wissen nichts, nur das es im Moment wirklich bescheiden aussieht.
    Die andere Frage ist aber, wenn es wirklich so übel aussieht, wieso werden dann jeden Tag immer noch soviel PKWs gebaut???????

    Antwort

  12. 12. Udo Bangert

    Kommentar vom 15. November 2008 um 11:23

    Hallo als Betriebsrat in Untertürkheim, kann ich mir gut vorstellen, dass sich viele intern und extern sorgen machen. Ein Teil des Krisengeredes ist sicher übertrieben, da mit dem Modellwechsel der E-Klasse (Auslauf der alten E-Klasse) dies zum Teil schlimmer aussieht als es ist. Es erstaunt einem als Betriebsrat immer wieder, was wir manchmal als vertraulich mitgeteilt bekommen und einiges davon wie heute dann in den Stuttgarter Nachrichten (wohl auch Stuttgarter Zeitung) steht. Fakt ist, dass die Firma auf den Gesamtbetriebsrat mit einem Forderungskatalog zugekommen ist, wie die Firma gedenkt, flexibler auf die Auftragsschwankungen zu reagieren. Dem werden wir uns nicht völlig verwehren können. Jedoch sind wir auch kein Abnickverein. Ein Streitpunkt steht heute schon in den Stuttgarter Nachrichten. Die Firma möchte eine Arbeitszeitreduktion ohne Lohnausgleich. Wir möchten wenn notwendig einen Kurzarbeitsausgleich, da die Entgelteinbußen für die MitarbeiterInnen hier geringer sind. Auch bieten unsere Zeitkonten zum Teil noch Möglichkeiten, für die übrigens etliche Betriebsräte viel gescholten wurden und werden.
    Die Nutzung der Gleitzeit- und Freischichtkonten würden nämlich keine Entgelteinbußen bedeuten.
    Weiter möchte die Firma Mitarbeiter am liebsten völlig losgelöst vom §99 Prozess versetzen können. Sicher wird auch das Thema Oster-, Pfingst- und Sommerurlaub eine Rolle spielen oder einzelne Freischichttage wie schon dieses Jahr. Schwierig ist für beide Seiten aktuell zu klären, wer ggf. von einer Arbeitszeitreduktion betroffen sein wird. Dies richtig abzugrenzen wird nicht leicht werden und birgt allein schon eine Menge Konfliktstoff.
    Bei möglicher Kurzarbeit hätte zudem auch das Arbeitsamt, zu Recht, eine Menge mitzureden.
    Das diese Ungewißheit für Zulieferbetriebe noch eine Stufe schwieriger ist, kann ich mir gut vorstellen. Hier ist Daimler sicher gefordert nicht nur intern umfassend zu informieren sondern auch ggf. Kunden und Zulieferer. Für unsere Vertrauensleute findet deshalb kommende Woche eine Vollversammlung statt. Auch wollen wir die interne Kommunikation über unsere Betriebsratshomepage unter der Ruprik “Aktuell” zumindest fürs Werk 10/19 möglichst auch aktuell halten. Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, dass Mitarbeiter, Vertrauensleute, Betriebsräte und Vorgesetzte wieder enger Zusammenarbeiten. Dies bietet auch die Chance trotz Krise das Betriebsklima zu verbessern. Nicht wenige finden, dass deshalb die Karenzen im neuen Leistungsbeurteilungssystems ausgesetzt werden sollten.. Dies würden viele als ein sichtbares Zeichen empfinden Zusammen die Schwierigkeiten zu überwinden. Ich erlebe es täglich wie sich viele Mitarbeiter mehr für den Daimler engagieren als sie müssten. Diese Motivation sollte in diesen Zeiten gestärkt und nicht geschwächt werden. Die weltweite Krise bietet vielleicht sogar die Chance grundsätzlichere Fragen zu stellen.

    Antwort

  13. 13. ALWIN BINDER

    Kommentar vom 15. November 2008 um 15:09

    ICH MÖCHTE NACHFRAGEN OB DIE FIRMA DAIMLER AG DAMALS BEI DEM ZUKUNFTSABSICHERUNGSVERTRAG 2012 SICH EIN KÜNDIGUNGSRECHT DES ZUKUNFTABSICHERUNGSVERTRAG 2012 EINGESCHRIEBEN HAT WENN DIE FIRMA IN GROSSER NOT IST GIBT ES IN DIESEN VERTRAG EINEN SOLCHEN EINTRAG

    Antwort

  14. 14. ein Mitarbeiter

    Kommentar vom 17. November 2008 um 08:17

    Klemmt die Shift-Taste?

    Antwort

  15. 15. ein anderer Mitarbeiter

    Kommentar vom 17. November 2008 um 17:31

    Soeben ist hier intern der Vorstandsbeschluss über die E-Mail gelaufen, dass Abriss des alten und Errichtung eines neuen zentralen Verwaltungsgebäudes in Untertürkheim verschoben werden, da “Investitionen in Produkte und zukünftige Technologien absolute Priorität” eingeräumt wird. Ohne Details beurteilen zu können finde ich, dass der Vorstand hier das richtige Zeichen setzt und zudem Augenmaß bzw. gesunden Menschenverstand demonstriert. Das trägt viel zur Glaubwürdigkeit der handelnden Personen bei, vor allem in wirtschaftlich schwieriger Zeit.

    Antwort

  16. 16. Udo Bangert

    Kommentar vom 17. November 2008 um 18:46

    @Alwin Binder,
    es gibt meines Wissens weitere Sicherungsmechanismen im Zukunftssicherungsvertrag 2012. Bevor man einen dritten oder vierten Schritt denkt, sollte man aber erst mal den ersten und ggf. zweiten machen. Zur Zeit spricht die Firma von einem Gewinnrückgang von 7 auf 6 Mrd Euro. Dies ist eine Menge Geld. Der Ehrlichkeithalber möchte ich auch erwähnen, dass die meisten Führungskräfte gewinnabhängige Vergütungen haben. Außerdem erhalten die Mitarbeiter bisher auch Gewinnbeteiligungen. Wenn diese sich reduziert oder wegfallen würde tut dies sicher weh. Sofern man sich aber nicht total verschuldet hat, wird man dies verkraften. Es gibt aber Mitarbeiter, welche sich eine Wohnung oder Haus gekauft haben, welche sich nachvollziehbar sorgen machen. Es ist schon etwas verrückt, die Immobilienblase in den USA ist geplatzt, nachdem die Ölpreise explodierten. Jetzt sind diese so preiswert wie seit ca. 2 Jahren nicht mehr. Was hindert uns alle daran nicht wieder (etwas) positiver in die Zukunft zu schauen. Dass wir alle Rohstoffe einsparen müssen und fürs Klima was tun müssen, ist in der Zwischenzeit Allgemeingut. Da ist jeder Erdenmensch gefragt.

    Antwort

  17. 17. Kurzarbeit wegen Finanzkrise? Zeit für Weiterbildung nutzen! - Abitur 2000 am Gymnasium Weikersheim

    Pingback vom 21. November 2008 um 14:12

    [...] sondern auch viele andere Betriebe schicken ihre Belegschaft wegen der schlechten Geschäftslage in verlängerte Weihnachtsferien. Den einen freut das, die meisten anderen aber eher nicht. Wie könnte man aber die freigewordene [...]

  18. 18. Udo Bangert

    Kommentar vom 24. November 2008 um 12:08

    Die Idee der Weiterbildung ist zum Teil schon realisiert. Deshalb wurde auch um einen Qualifizierungstarifvertrag gerungen. Hier beim Daimler haben wir diesen auch noch in einigen Punkten mit einer Gesamtbetriebsvereinbarung verbessert. Die Dänen machen dies übrigens schon lange. Meines Wissens war (ist?!) es so, dass Betriebe Belegschaften bis zu 2 Jahren qualifizieren können und dafür andere qualifizierte Arbeitslose eingestellt werden. Die Firmen kostet dies ca. 10% des
    Entgeltes. Deshalb gibt es in Dänemark wohl auch deutliche weniger Arbeitslose. Diese gelten auch als die bestqualifiziersten in Europa und finden deshalb auch schneller wieder eine Stelle. Da wurde unter Schröder schon kräftig umgestaltet. Sicher kann man da seitens der Politik (nicht nur) in Krisenzeiten noch mehr auf den Weg bringen.
    Am Ende bleibt aber auch die 2 Fragen: Wer bezahlt die Fortbildungsmaßnahme und wer sorgt dann für das Entgelt.
    Betrieblich gibt es bei uns zumindest dann eine Wiedereinstellungsgarantie, die ja heutzutage auch viel wert ist. Zumal die Mitarbeiter qualifzierter wieder in den Betrieb kommen.
    An einer dauerhaften Qualifzierung geht aber immer weniger kein Weg vorbei. Wobei es auch den umgekehrten Weg, wieder hin in Richtung Taylorismus am Band gibt.

    Antwort

  19. 19. Udo Bangert

    Kommentar vom 27. November 2008 um 08:05

    In Untertürkheim hat man unter den Betriebsräten über die aktuelle Lage beraten und folgendes Statement gestern veröffentlicht:

    Stellungnahme des Betriebsrates in Untertürkheim zur Krise der Autoindustrie.

    Der Betriebsrat fordert vom Vorstand:
    Zukunftsfähige Produkte entwickeln – Beschäftigung und Einkommen sichern

    Mit Sorge betrachten wir die gegenwärtige Absatzkrise. In immer größeren Teilen der Belegschaft greift in der gegenwärtigen Situation eine tiefe Verunsicherung über die Zukunft der Arbeitsplätze um sich. Werden sie die Folgen von Bankenpleiten und Finanzspekulationen tragen müssen? Angesichts dieser Situation erwarten wir vom Vorstand unseres Unternehmens:
    Der Vorstand hat sich in der Zukunftssicherung 2012 verpflichtet, für eine ausgewogene Beschäftigung in den deutschen Mercedes Werken zu sorgen. In der momentanen Situation ist es die Pflicht der Unternehmensleitung, keine weiteren Fremdvergaben durchzuführen. Alle Outsourcing-Vorhaben sind zu stoppen. Statt Beschäftigungsabbau muss für Arbeit in den Werken gesorgt werden. Wer jetzt weiter Outsourcing betreibt, verschlechtert die Beschäftigungssituation.
    In allen Bereichen muss geprüft werden, ob fremd vergebene Tätigkeiten wieder zurückgeholt werden können. Dabei dürfen nicht die Kosten im Vordergrund stehen, sondern die Beschäftigung unserer Stammbelegschaften.
    Wir erwarten, dass der Vorstand jetzt kein neues Einsparprogramm auflegt. Nach CORE und NMM sind viele Funktionen schon jetzt nicht mehr handlungsfähig. In Zeiten der Krise können nicht die Renditeziele des Unternehmens im Vordergrund stehen, sondern die Verantwortung für die arbeitenden Menschen in diesem Unternehmen. Das heißt, es muss mit Hochdruck an der Entwicklung und Markteinführung von sparsameren und umweltfreundlicheren Fahrzeugen gearbeitet werden. Es darf keinen Kurswechsel weg von diesem Ziel geben.
    Die deutsche Automobilindustrie hat es in den vergangenen Jahren versäumt, die Hybrid- und Brennstoffzellentechnologie als Zukunftskonzepte für eine umweltfreundlichere Mobilität zu entwickeln und hier eine Vorreiterposition zu erlangen.
    Entscheidend für die Zukunft von Daimler und seiner Arbeitsplätze wird sein, wie schnell es gelingt, zukunftsfähige Antriebskonzepte und Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Dazu gehört als erste Voraussetzung, dass der Vorstand alle dazu notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Die Entwicklungsbudgets und notwendigen Investitionen dürfen nicht gekürzt werden. Als zweites erwarten wir vom Vorstand, dass aus diesen neuen Technologien auch neue Arbeitsplätze in den Werken der Daimler AG entstehen. Als zukunftsorientiertes Unternehmen muss Daimler die Systemkompetenz in diesen Feldern von der Forschung und Entwicklung bis zur Produktion haben. Darüber hinaus ist es auch zur Sicherung zukünftiger Beschäftigung notwendig, dass die neuen Antriebskonzepte Inhouse entwickelt und gefertigt werden. Insbesondere wenn man davon ausgeht, dass diese Antriebskonzepte die konventionellen Antriebssysteme längerfristig ablösen werden.
    Wir verfügen an allen Standorten in Deutschland über eine hochqualifizierte Belegschaft, deren Potentiale es zu nutzen gilt. Hierzu kann ein Ansatz sein, Mitarbeiter aus den Produktionsbereichen zur Unterstützung von Entwicklungsarbeiten zu qualifizieren und einzusetzen.
    Die Strategie des Unternehmens, Beschäftigungsverlust aufgrund von Rationalisierung (KVP) durch steigende Absatzzahlen auszugleichen, ist in der gegenwärtigen Situation nicht realisierbar. Statt mit ehrgeizigen KVP-Zielen in 2009, bei dramatisch sinkenden Absatzzahlen einen weiteren Beschäftigungsüberhang zu produzieren, fordern wir den Vorstand auf, die Umsetzung von KVP-Maßnahmen in 2009 auszusetzen und insbesondere auf Maßnahmen zu verzichten, die auf Personaleinsparungen zielen und eine Verschärfung der Leistungssituation zur Folge haben.
    Die Belegschaft hat in den vergangenen Jahren mit sehr hohem Einsatz und Flexibilität zu einer hervorragenden Gewinnentwicklung des Unternehmens beigetragen (2005: 2,8 Mrd. Euro; 2006: 5,0 Mrd. Euro; 2007: 8,7 Mrd. Euro). Unsere Kolleginnen und Kollegen sind nicht verantwortlich für diese Krise. Wenn mit steuerlich finanzierten Staatsbürgschaften Banken gerettet werden, um Unternehmen und Banken zahlungsfähig zu halten, dann haben auch wir einen Anspruch auf Sicherung unserer Arbeitsplätze und unserer Einkommen. Jetzt ist das Unternehmen aufgefordert zu dieser Belegschaft zu stehen. Wir verlangen vom Vorstand der Daimler AG insbesondere, dass finanzielle Einbußen unserer Belegschaften vermieden werden. Für das Werk Untertürkheim bedeutet dies, weitere Produktionsrückgänge zuerst mit Ausfallschichten aufzufangen. Dazu können die Zeitkonten auch ins Minus gefahren werden. Diese Lösung ist am ehesten geeignet, die Belegschaft vor Einkommensverlusten zu schützen.
    Wir würden es sehr begrüßen, wenn die gegenwärtige Situation auch dazu genutzt würde, z.B. über eine Beteiligung des Landes, die Aktionärsstruktur des Unternehmens weniger abhängig zu machen von Hedgefonds und anderen, die oft mit der Forderung nach Erfüllung kurzfristiger Renditeziele die längerfristige Entwicklung eines Unternehmens und dessen Arbeitsplätze gefährden.
    Darüber hinaus fordern wir den Vorstand auf, die Beteiligung der Belegschaft am Unternehmen und damit auch den Einfluss der Beschäftigen auszubauen.
    Die Regelungen für die Bezüge der Vorstände sind zu überprüfen. Variable Vergütungs-bestandteile dürfen sich nicht wie seither an jährlichen Ergebniszielen festmachen. Grundlage für Vorstandsbezüge muss die längerfristige, zukunftsorientierte Entwicklung des Unternehmens und die nachhaltige Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen an den Standorten in Deutschland sein.
    Für die Betriebsräte des Mercedes Benz Werkes Untertürkheim.

    Helmut Lense Wolfgang Nieke
    Betriebsratsvorsitzender stellv. Betreibsratsvorsitzender

    Wie weiter in 2009?
    Gesamtbetriebsrat und Unternehmensleitung verhandeln derzeit über die grundsätzliche Vorgehensweise im nächsten Jahr. Im Werk Untertürkheim gibt es Gespräche, wie die Programmreduzierung in 2009 umgesetzt werden soll. Über Stand und Ergebnisse werden wir in den nächsten Tagen und in der Betriebsversammlung am 08. Dezember 2008 ausführlich informieren.

    Antwort

  20. 20. Muhammet

    Kommentar vom 13. Februar 2009 um 00:24

    Hallo ich habe eine folgende frage zur zeit geht bei uns gerüchte vor die nach dem 31.7.2008 kommende mitarbeiter keine zukunftsicherung gibt stimmt das?das die gekündigt werden können? und wo ist das hinterlegt welche verfassung?
    Biite von der Betriebräten eine klare Antwort auch von Mitarbeitern die sich auskennen.Würde mich freuen wenn sich der Prof. Dr. Eckhard Kressel
    Leiter Personal- und Arbeitspolitik auch was dazu berichten würde.Danke im Voraus.
    Arbeite im Werk Gaggenau

    Antwort

  21. 21. Uwe Knaus (Moderator)

    Kommentar vom 13. Februar 2009 um 16:51

    @Muhammet
    Von diesem Gerücht habe ich bislang noch nichts gehört. Mag jedoch sein, dass in Gaggenau andere Dinge kursieren, als hier in Stuttgart.
    Werde mich aber trotzdem nächste Woche mal schlau machen und mich wieder melden, sobald ich mehr weiß.

    Antwort

  22. 22. Muhammet

    Kommentar vom 14. Februar 2009 um 10:44

    Danke UWE das waere sehr nett.wie es mit den arbeitern aussieht die nach 2004 August gekommen sind.

    Antwort

  23. 23. Peter

    Kommentar vom 17. Februar 2009 um 19:41

    @Muhammet, ich denke, das das stimmt. Habe davon ebenso gehört. Es soll sich um eine Klausel handeln, die das Unternehmen berechtigt wenn es in Notlage gerät, diese Mitarbeiter leichter loszuwerden.

    Antwort

  24. 24. Hans G. Jochum

    Kommentar vom 18. Februar 2009 um 00:28

    Die Stuttgarter Zeitung hat sich schon gewundert, dass im Daimler Blog die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht angekommen sind. Jetzt kann sie diese Feststellung revidieren. Ich habe auch schon darauf gewartet. Aber wie immer: Augen zu und durch. Und dem Positiven nachhecheln: wie der bisher meist gelesenen Erfolgsgeschichte. Das Licht am Ende des Tunnels ist eben keine entgegenkommende Lokomotive.

    Antwort

  25. 25. Uwe Knaus (Moderator)

    Kommentar vom 18. Februar 2009 um 08:07

    @Hans G. Jochum
    Es wundert sich nur, wer ungenügend recherchiert.
    Die Stuttgarter-Zeitung stellte fest, dass “Kurzarbeit kein Thema” auf dem Daimler-Blog wäre.
    Falsch. Beiträge zur “Kurzarbeit” gibt es bereits seit dem 28.10.2008 auf dieser Plattform > http://blog.daimler.de/?s=kurzarbeit

    Antwort

  26. 26. Hans G. Jochum

    Kommentar vom 18. Februar 2009 um 23:33

    @Uwe Knaus
    mea culpa: aber ich bin nicht jeden Tag Besucher des blog. Da ist mir das entgangen. Sonst wäre ein bitterböser Leserbrief an die Stuttgarter mal wieder losgelassen worden. Der Druck in dieser Verlagsgruppe, den Kaufpreis für die Süddeutsche zu erarbeiten, scheint inzwischen so groß zu sein, dass die Qualität leidet. Das ist uns ja auch nicht unbekannt, oder?

    Antwort

  27. 27. Uwe Knaus (Moderator)

    Kommentar vom 20. Februar 2009 um 14:32

    @Muhammet
    Hier noch der Link zur “Zukunftsicherung 2012″ > http://www.daimler.com/Projects/c2c/channel/documents/898798_Zukunftssicherung1_2005.pdf
    Für eine individuelle Beratung bitte an den zuständigen Personalbetreuer vor Ort wenden. Der kann dann verbindlich Auskunft erteilen.

    Antwort

  28. 28. Muhammet

    Kommentar vom 02. März 2009 um 09:32

    Uwe dieser link zeigt nicht die klausel.ich brauche die klausel.danke

    Antwort

  29. 29. Mario Jung

    Kommentar vom 02. März 2009 um 10:08

    @Muhammet: Aussage unserer Betriebsrätin letzte Woche: 2012 gilt verbindlich nur für Mitarbeiter die vor dem 6. August 2004 einen Festvertrag hatten.

    Antwort

  30. 30. Christian Fachat

    Kommentar vom 02. März 2009 um 11:59

    @Muhammet und @Mario Jung
    Die Betriebsvereinbarung im Originalwortlaut finden Sie im Daimler Mitarbeiter-Portal unter Daimler & Ich -> Vergütung -> Zukunftssicherung 2012 -> Informationen zum Nachschlagen, erreichbar via eLife-Terminal oder PC

    Antwort

  31. 31. Muhammet

    Kommentar vom 20. März 2009 um 14:31

    Danke an alle.

    Antwort

  32. 32. Udo Bangert

    Kommentar vom 23. März 2009 um 10:06

    Hallo, zunächst mal sorry. Ich schaue nicht jeden Tag ins Netz und sieht deshalb nicht unbedingt neue Fragen. Die Aussage, dass die Zusi 2012 nicht für neue Mitarbeiter nach dem 6.8.2004 gilt ist richtig. Jedoch wird sich der Betriebsrat dafür einsetzen, dass weder neue Mitarbeiter noch Auszubildende gekündigt / nicht übernommen werden. Wir probieren gerade vom AK Umwelt deshalb den DM Chef Götz Werner für einen Vortrag zu gewinnen. Da wir meiner Meinung nach viel mehr eine positiv zu gestaltende Zukunft diskutieren sollten, damit wir nicht in Depressionen versinken. Die Produktpipeline die viele kennen, sieht ja nicht so schlecht aus. So kann man mit dem neuen Dieselmotor OM651 mit 3,5 Liter Diesel fahren.

    Antwort

  33. 33. Peter

    Kommentar vom 24. März 2009 um 13:41

    Weiss jemand , ob nun Ausscheidensvereinbarungen wieder ein Thema sind? Kann man sich die Betriebsrente als EInmalzahlung auszahlen lassen wenn man freiwiilig kündigt?

    Antwort

  34. 34. Daniela

    Kommentar vom 01. April 2009 um 20:11

    Hallo, habe auch eine Frage zu Ausscheidungsvereinbarungen. Für die Zentrale (Werk 96) gibt es ja bislang keine Angebote. Weiß jemand, ob dies geplant ist? Hätte man auch eine Möglichkeit, direkt in der Personalabteilung nach einem persönlichen Angebot zu fragen?

    Antwort

  35. 35. Franz Fischer

    Kommentar vom 02. April 2009 um 15:25

    Hallo Peter und Daniela
    Ich denke solche fragen sind hier nicht erwünscht.
    Auf diesem blog ist alles “heile Welt”
    Haben wir Arbeiter nicht andere sorgen als “meine Persönliche Erfolgsgeschichte oder mit dem Unimog ins Kloster”?Uns wird zugesagtes Geld wieder weggenommen,es droht Arbeitslosiskeit,Lehrlinge werden auf die Straße gesetzt Arbeitsbelastung bis zum umfallen usw.Aber das will hier niemand sehen.Bin mir sicher das ich hier auch gelöscht werde

    Antwort

  36. 36. Carmen D.

    Kommentar vom 03. April 2009 um 11:52

    Ich denke eher, dass hier nicht der richtige Ort für Fragen nach Ausscheidensvereinbarungen u.ä. ist!
    Dafür gibt es HRM, den BR, etc.

    Desweiteren denke ich persönlich nicht, dass es eine ähnliche Aktion mit Ausscheidenvereinbarungen geben wird dieses Jahr, aufgrund der bekannten Probleme, die wir dieses Jahr haben.

    MfG, C.D.

    Antwort

  37. 37. Astrid Scharwiess

    Kommentar vom 03. April 2009 um 13:11

    Bisher hatte ich auch den Eindruck, dass dieser Blog nur schöne ‘Heile-Welt-Geschichten’ aus dem Hause Daimler verbreiten soll, wie es Franz Fischer schon bemerkt hat! Allerdings scheint so langsam doch der ganze Frust und die Enttäuschung an die Oberfläche zu drängen. Seit der ausserordentlichen Betriebssversammlung am Mittwoch und der schon an diesem Tag getroffenen Entscheidung, für uns Tarif-Mitarbeiter die Ergebnisbeteiligung 2009 nicht auszuzahlen, mache ich mir ernsthafte Gedanken, was noch kommt und welche Alternativen ich habe. Besonders dreist empfinde ich dabei die Tatsache, dass sämtliche Führungskräfte ab Ebene 4 aufwärts einen Tag vor der BV ihre Tantiemen ausbezahlt bekommen haben!!! Da gings der Firma anscheinend am 31.3.09 noch nicht so schlecht, wie uns das am 1.4.09 von Hr. Dr. Zetsche weissgemacht wurde!
    Deshalb meine konkrete Frage, die vielleicht jemand beantworten kann: Herr Prof. Dr. Kressel schrieb am 31.10.08, dass es seit 2002 einen Rahmensozialplan gibt, der das Ausscheiden eines MA mit doppelter Freiwilligkeit (MA und Arbeitgeber) und Abfindung regelt. Im Intranet findet man hierzu gar nichts! Wen kann man dazu ansprechen?

    Antwort

  38. 38. Uwe Knaus (Moderator)

    Kommentar vom 03. April 2009 um 15:23

    @Franz Fischer
    Wie Sie sehen, steht Ihr Kommentar immer noch. Warum sollten wir ihn löschen?
    Das mit der “Heilen Welt” liegt möglicherweise daran, dass Mitarbeiter in der Öffentlichkeit eher über ihre Erfolge reden als über ihre Misserfolge.
    Und Unangenehmes oder Persönliches regelt man meist effektiver im kleinen Kreis, als vor den Augen und Ohren der Öffentlichkeit.

    Antwort

  39. 39. Andreas

    Kommentar vom 05. April 2009 um 19:18

    “Besonders dreist empfinde ich dabei die Tatsache, dass sämtliche Führungskräfte ab Ebene 4 aufwärts einen Tag vor der BV ihre Tantiemen ausbezahlt bekommen haben!!! Da gings der Firma anscheinend am 31.3.09 noch nicht so schlecht, wie uns das am 1.4.09 von Hr. Dr. Zetsche weissgemacht wurde!”

    Das finde ich aber auch unverschämt warum sagen unsere betriebsräte den dazu nichts ??

    Antwort

  40. 40. Winfried Löser

    Kommentar vom 08. April 2009 um 07:47

    Hallo Daimler-Mitarbeiter- innen,

    was ist mit Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die die sie in den neunzigern entwickelt haben… die wären jetzt eine gute Möglichkeit gegen die Benzinfresser und Tonnengefährte gegenzusteuern.. Was ist mit dieser Entwicklung geschehen…????

    Gruß BMW-Fahrer

    Antwort

  41. 41. Gerhard Müller

    Kommentar vom 08. April 2009 um 09:35

    Hallo Herr Löser,

    auf der MB Website finden sie hierzu einen interessanten Artikel der diese Technologie für 2010 in Kleinserie ankündigt :

    http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/innovation_sustainability/sustainability/technology.0005.html

    Antwort

  42. 42. Winfried Löser

    Kommentar vom 08. April 2009 um 10:49

    @ Gerhard Müller

    Vielen Dank für Ihre Information. Ich frage mich, weshalb man diese Technologie so lange ein Schattendasein fristen läßt? Hat das was mit der Kfz-Steuer zu tun? Ist da Daimler evtl. mit der Regierung eine Absprache für das Toll Collect System eingegangen? Und weshalb gibt es dieses Fahrzeug als Kleinserie? Wie sie wissen waren wir letztes Jahr bei über 1,50 Euro Spritpreisen…..

    Antwort

  43. 43. ratlos

    Kommentar vom 26. September 2009 um 20:58

    hallo an alle
    habe mal eine frage
    im e people steht mein eintrittdatum 2002
    (ausbildungsbeginn)
    meinen festvertrag habe ich januar 2005 unterschrieben.
    habe ich die zusi2012????????????

    Antwort

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