Biokraftstoffe, neue Fahrzeugkonzepte, alternative Energien, Kantinenessen, wirtschaftliches Wachstum, Ökologie und Ökonomie, Produkte und Produktion, Pflegemaßnahme am Wernauer Baggersee … es gibt nichts, das man im Arbeitskreis Umwelt der Beschäftigen der Daimler AG (oder wie wir uns kurz nennen AKU) nicht diskutieren und bearbeiten könnte.
Im Oktober war es mal wieder so weit, da hat sich der Arbeitskreis Umwelt zu seiner jährlichen Klausurtagung in Bad Boll getroffen. Der AKU, besteht aus einer bunt zusammen gewürfelten Truppe aus Untertürkheim und Sindelfingen, die alle ein Ziel haben: Sich für die Umwelt zu engagieren. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Bereich jemand kommt, oder auf welchem Gebiet sich jemand besonders gut auskennt.
Wichtig ist allein, das Bedürfnis, nicht alles den Politikern und Entscheidungsträgern zu überlassen, sondern selber einen Beitrag für eine bessere Umwelt zu leisten. Und, wir wollen unsere Kollegen daran beteiligen. So stand auch diesmal wieder das neue „Programm des AKU“ auf der Agenda.
In einem kritischen Rückblick haben wir das Jahr 2008 Revue passieren lassen und neue Ideen für 2009 gesammelt. Klar, dass viele Ideen kontrovers diskutiert wurden. Bestimmt durch die aktuellen Umwelt- und Konjunkturprobleme, waren unsere Gespräche auch von der Angst um die Arbeitsplätze bestimmt. Wie meistern wir den Spagat zwischen der Klimaproblematik und den Herausforderung unsere Produkte umweltfreundlicher zu gestalten? Haben wir hier entscheidende Jahre verschlafen oder können wir in der nächsten Zeit die richtigen Antworten in Form von alternativen Antriebskonzepten geben um vor allem der CO2-Problematik zu begegnen?
Passend zu diesen Themen hatten wir drei Fachleute eingeladen, die von verschiedenen Seiten diese Problematik mit uns diskutiert haben. So hat uns ein Mitarbeiter von„Brot für die Welt die neue Studie für ein „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ vorgestellt (auch im Buchhandel zu beziehen).
Ein Mitarbeiter des Wuppertal Institut für Klima und Energie hat mit uns über die „Zukunft der Automobilproduktion im Spannungsfeld von Wachstum, Beschäftigung und Nachhaltigkeit“ diskutiert und ein Kollege aus dem Bereich Forschung Gesellschaft und Technik hat uns „Perspektiven aus dem Delta-Report“ aufgezeigt.
Neben der ernsthaften Diskussion der Themen, hatten wir natürlich auch viel Spaß, z. B. beim gemütlichen Zusammensein am Abend. Am zweiten Tag endete unser Treffen mit einem gemeinsamen Mittagessen. Die Zeit ist mal wieder viel zu schnell vergangen. Nun beginnt an den einzelnen Standorten die Detailarbeit, bis unser Programm für 2009 steht. Hierzu laden wir jeden Daimler-Mitarbeiter und jede Daimler-Mitarbeiterin oder die MitarbeiterInnen der Fremdfirmen ein, mitzuwirken. Denn es sind leider immer nur wenige, die sich aktiv für den Umweltschutz engagieren
Dieser Artikel wurde von Monika Raible geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Hamilton gewinnt Großen Preis von Untertürkheim
Am Samstag waren wir bei Stars&Cars. Das Wetter war toll. Ich hatte ja auch den Tag davor mein Teller leer ...
1. Udo Bangert
Kommentar vom 13. November 2008 um 17:10
Hallo Monika,
dies ist ein schöner Bericht unserer Klausur. Der Referent des Wuppertal Institutes war Dr. Karl Otto Schallaböck, welcher als Querdenker bekannt ist.
Vom Wuppertalinstitut kommt meines Wissens von Frederic Vester auch das Buch “Ausfahrt Zukunft” wo vor Jahren schon mal der Weg in der Automobilitätszukunft beschrieben wurde.
Ich war übrigens am Sonntag bei Dr. Hermann Scheer. Dieser hat einen Philosphen zitiert, dieser hat sinngemäß gesagt, dass die Geschichte an vielen Stellen gezeigt hat, dass “Führungseliten in Politik und Wirtschaft, welche die Probleme nicht mal kommen gesehen haben, auch die denkbar ungeeignesten sind, welche dann die Probleme lösen können”. Nachdem neben Roland Koch am Sonntag wohl auch unser Ministerpräsident Öttinger gesagt haben soll “Hermann Scheer ist nicht von dieser Welt”, hat dieser erwidert “In der Welt von Roland Koch und Herrn Öttinger möchte er auch nicht sein”. Ich denke wer das Buch “Das Solarzeitalter” des Alternativnobelpreisträgers Scheer gelesen hat, versteht die notwendigen Lösungsschritte. Deshalb hat Scheer auch letzte Woche einen weiteren Titel erhalten. Die Universität von Shanghai hat ihn zum Ehrenprofessor ernannt.
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2. Uwe
Kommentar vom 13. November 2008 um 22:12
Nur der Vollständigkeit halber ;-) – Die Website von Bad Boll ist, natürlich, mit “zeta producer” gemacht. *stolz*!
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