Seit dem 1. Oktober schreibe ich bei der Daimler AG in Möhringen meine Bachelorarbeit zum Thema „Web 2.0 Technologien“.
Die Arbeit ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl Innovation Management der Universität Flensburg und der IT-Architektur Abteilung der Daimler AG in Stuttgart, hier ist unter anderem der Wiki- und Blogservice technologisch plaziert. Die Unterstützung meiner Kollegen und meiner Betreuer in Flensburg ist wirklich hervorragend, sodass ich mich sehr gut in das Thema einarbeiten konnte und trotz der kurzen Bearbeitungszeiten (bei Bachelorarbeiten nur 3 Monate) die Arbeit am 09. Januar abgeben kann.
Am 19.11.2008 fand der IT – Workshop: „Web 2.0 – Anforderungen finden und Entscheidungen treffen“ statt. Eingeladen waren Experten und User aus verschiedensten Fachbereichen, die sich momentan mit dem Thema Web 2.0 innerhalb des Unternehmens auseinandersetzen. Hauptziel der Veranstaltung war es, eine Anforderungsliste für meine Bachelorarbeit zu erstellen. Die Arbeit hat das Ziel, eine Entscheidungsgrundlage zu liefern, die es Fachbereichen innerhalb der Daimler AG ermöglicht, aus dem Pool der Standardapplikationen und Tools die richtige Web 2.0 – Anwendung für ihren bestimmten Einsatzzweck auszuwählen.
Die Unterstützung innerhalb des Workshops gibt mir jetzt die Möglichkeit, die Kriterien an die verschiedenen, bei Daimler eingesetzten Web 2.0 Technologien zu evaluieren, zu kategorisieren und für die Bachelorarbeit aufzuarbeiten. Das Resultat wird dann die Fachbereiche in der Suche nach der richtigen Lösung für ein Tool unterstützen und klar abgrenzen können, wann welche Software ideal eingesetzt werden kann. Im Workshop konnten wir gemeinsam eine detaillierte Anforderungsliste erstellen, die die Kriterien an eine Entscheidung sehr gut abdeckt. Da wartet also noch ein Berg Arbeit auf mich bis zur Abgabe.
Außerdem wurden die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 Technologien diskutiert. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie kreativ beispielsweise Blogs und Wikis unternehmensintern eingesetzt werden. Da die Hürde zur Nutzung bei diesen Technologien recht niedrig ist, werden neue Formen der Zusammenarbeit geschaffen, die man mit bisheriger Standardsoftware kaum erreichen konnte. Diese Formen der schnellen Zusammenarbeit werden in Zukunft innerhalb der Unternehmen immer wichtiger. Web 2.0 Technologien können dabei eine wertvolle Unterstützung liefern.
Dieser Artikel wurde von Arne Herrmann geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
1. FT ComMetrics Global 500 blogs - case study - Royal Bank of Canada
Pingback vom 10. Dezember 2008 um 14:38
[...] by FT Global 500 corporations in managing social media and blogging in particular. For instance, Daimler has its employees blog away with gusto, while American Express chose to pay journalists to write specifically for its branded platform [...]
2. Bregulla
Kommentar vom 11. Dezember 2008 um 15:26
Hallo Hr. Herrmann,
bin soeben auf Ihren Blog-Eintrag hingewiesen worden.
Wir beraten seit knapp einem Jahr Volkswagen in Wolfsburg zu der Thematik Web 2.0 Enterprise.
Mit großem Erfolg. Wir sind besonders stolz darauf, dass wir eine Aktivitätsquote von ca. 75% auf dem von uns betreuten Bereichs-Wiki haben ggü. der 1%-Quote öffentlicher Wikis.
90-9-1-Regel – Lesetipp: http://www.wikipatterns.com/display/wikipatterns/90-9-1 Theory
Sie sind mit dem Thema auf jeden Fall auf einem goldrichtigen Weg. Das sagen mir meine 9 Jahre Daimler-Erfahrung ;-)
Mit freundlichen Grüßen
Martin Bregulla
https://www.xing.com/profile/Martin_Bregulla
Antwort
3. TWalter
Kommentar vom 09. Januar 2009 um 13:20
Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass es im Konzern schon etliche Anläufe gab web 2.0 Technologien einzusetzen. Auch gibt es zZ. den Versuch die minimalistische Form des “bloggens” in Konzernen populär zu machen – Stichwort twitter/yammer.
Wenn es um das richtige Tool geht, sollte man einen Blick über den Tellerrand riskieren z.B. hier : http://www.go2web20.net/
Beste Grüße
Antwort
4. xaver
Kommentar vom 15. Januar 2009 um 21:05
egal welche Tools ihr den Mitarbeitern zur Verfügung stellt. An den Tools liegt es nicht ob sie verwendet werden zu x% oder nicht. Was vorher schon gut war kann besser werden, was vorher aber schon schlecht war…. ist bei jedem Unternehmen anderst.
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