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01.2009

Meine persönliche Erfolgsgeschichte „beim Daimler“ – Teil III

Teil III: Von der Abendschule zum Assessment Center und weg vom Band

Der Entschluss zum beruflichen Umsatteln war gefasst, ich musste nur noch die Genehmigung von meiner damaligen Meisterin einholen. Warum? Sie musste mich ja in der Spätschicht einmal die Woche für die Schule freistellen. Ich informierte meine Meisterin, die auch sofort zusagte und es ganz toll fand, dass ich mich weiterbilden wollte. Daraufhin meldete ich mich gleich auf der Schule an und die neue Schulzeit konnte beginnen.

Ich hatte am Anfang Bedenken, dass ich nach jahrelanger Abstinenz von der Schule Schwierigkeiten bekommen würde beim Lernen, aber das Gegenteil war der Fall und es fiel mir relativ leicht. Die Schule hatte begonnen und es fädelte sich so langsam ein. In der Frühschicht war es kein Problem mit der Schule, weil die ja erst ab 16:00 Uhr (also nach der Schicht) begann. Aber in der Spätschicht stellte es sich zunehmend als Problem dar, den Unterricht zu besuchen. Denn in der Produktion gibt es ein Phänomen: es sind nie genügend Leute da, auch wenn man ständig vom Meister gesagt bekommt, dass wir zu viele Leute hätten.

So gestalteten sich meine Schulbesuche als ständiger Stressfaktor, weil ich vorher nie wusste „klappt es in dieser Spätschichtwoche?“. Ich wurde immer erst am selben Tag darüber informiert, ob ich gehen konnte oder nicht. Außerdem brachte es Unruhe in die Gruppe, weil die Leute ja meine Arbeit mitmachen mussten. Es gestaltete sich auch immer schwerer einen reibungslosen Abgang in die Schule hinzubekommen. Ich denke die Umstände die in der Montage herrschen machten es meiner Meisterin nicht leicht. Aber ich denke auch, durch bessere Planung wäre viel Stress vermieden worden.

Wie dem auch sei die 3,5 Jahre vergingen (mittlerweile hatte ich schon 2 neue Meister) und die Prüfung stand vor der Tür. Wir hatten uns in einer Lerngemeinschaft intensiv darauf vorbereitet und ich wollte natürlich unbedingt die letzte Prüfung, so wie die 2 vorangegangenen Prüfungen, gleich beim ersten Mal bestehen. Ich will nicht lange drumherumreden: ich bestand die Prüfung und die Freude war natürlich riesig, vor allem als dann später noch der Meisterbrief vor mir lag. Ich hatte es geschafft, auch wenn es manchmal ziemlich zäh war. Meine Motivation war es, wegzukommen von der taktgebundenen Arbeit. Immer wenn ich mal keine so richtige Lust auf Schule hatte, hielt ich mir das vor Augen und es half jedes Mal.

Die 1. große Hürde hatte ich geschafft: ich hatte meinen Meistertitel. Doch wer jetzt denkt mir fiel deshalb alles in den Schoß, der hat sich gewaltig getäuscht. Auch war es nicht so, dass ich nicht mehr am Band arbeiten musste. Es hatte sich eigentlich nicht viel zu vorher verändert – nein es wird einem nichts geschenkt, man muss ständig selber hinterher sein. Ich habe meine Vorgesetzten nicht in Ruhe gelassen. Ich wollte immer Sonderaufgaben haben um mich zu beweisen. Und so kam es, dass ich ab und an kleinere Sonderaufgaben von meinem Meister aufgetragen bekam und die relativ leicht und selbständig erledigen konnte. Das fiel natürlich auch dem Meister auf und so durfte ich dann auch 6 Wochen Urlaubsvertretung für unseren Meisterstellvertreter machen.

Ich nahm natürlich jede Sonderaufgabe dankend an, denn das waren ja die ersten Schritte weg von der Linie und vom Band. Dementsprechend enthusiastisch und voller Tatendrang ging ich auch meine Arbeit an und versuchte alles so gut und so schnell wie möglich abzuarbeiten. Ich lernte dabei auch ziemlich viel, bekam die Sicht aus einer anderen Perspektive, bekam viel mehr Hintergrundabläufe mit und denke, dass ich zu der Zeit viele Erfahrungen sammeln konnte. Mein Meister war sehr zufrieden mit meiner Leistung, wie er mir in einem Feedback-Gespräch mitteilte und sagte mir seine Unterstützung für meinen weiteren Werdegang zu. Das war natürlich ein schönes Gefühl diese Worte vom Meister zu hören.

Der nächste Schritt wäre demnach das Meister AC und die darauf folgenden MEP Stationen gewesen. (Zur Erklärung: Meister AC ist die Abkürzung für Assessment Center, dort werden deine Fähigkeiten nochmals intern von verschiedenen Führungskräften in Form einer Präsentation und Rollenspielen geprüft. MEP bedeutet Meister Entwicklungs- Programm dort werden 3 Stationen in verschiedenen Meistereien durchlaufen in denen man dann sein Praxiswissen anwenden darf und soll. Auch das wird dann von den jeweiligen Meistern einer Bewertung unterzogen.)

Doch bevor es soweit kam musste ich mich in einer Sonderaufgabe beweisen. Zu diesem Zeitpunkt kam die neue Baureihe W 212 der E-Klasse ins Spiel. Es wurden noch Abordnungen für die Anlauffabrik gesucht und zwar für die Nullserie des W 212. Nun kam es, dass ich von meinem Meister in die Anlauffabrik geschickt wurde. Die Arbeit und die Erfahrungen dort sollten als Sonderaufgabe für mich bewertet werden.

E-Klasse W212

Aber das Leben hält ja so manche Überraschungen für einen bereit und auch hier kamen die Dinge ganz anders als gedacht. Die Arbeit in der Anlauffabrik war super interessant: man konnte an einem Projekt mitarbeiten, das noch im Anfangsstadium steht und absolut geheim ist, und seine eigenen Erfahrungen miteinbringen. So macht die Arbeit Spaß! Für mich war das eine GANZ ANDERE WELT. Ich hatte das so vorher noch nie gesehen und war total beeindruckt. Um so länger ich dort oben war, umso mehr festigte sich bei mir der Gedanke, dass ich weg wollte und zwar weg von der Produktion. Vorher dachte ich, Meister zu sein wäre der beste Job beim Daimler, aber ich hatte mich getäuscht. Ich fand es gab andere Jobs die mich noch mehr reizten und so begann ich mich auf Sachbearbeiterstellen zu bewerben. Ich wollte teilnehmen an der Entwicklung, Betreuung von Umfängen etc. Ich durchsuchte die Stellenangebote und bewarb mich dort, wo ich dachte, dass es für mich in Frage käme.

Lange Rede kurzer Sinn, es kam der Tag an dem ein Personaler meine Bewerbung gelesen und für interessant befunden hatte. Kurz darauf bekam ich einen Anruf ob ich denn Zeit für ein Vorstellungsgespräch hätte. „Aber NATÜRLICH“ dachte ich und wir vereinbarten einen Termin. Das Gespräch ist super gelaufen. Meine Ausbildung zum Karosseriebauer war sehr hilfreich, weil ich in dem neuen Job mit dem Rohbau also der Karosserie zu tun habe, und meine Weiterbildung zum Industriemeister Metall war Voraussetzung, dass ich überhaupt in die engere Auswahl gekommen bin. Und das wichtigste ist: man muss es wollen. Der Mensch der einem gegenüber sitzt muss das richtig spüren. Man muss ehrlich sein und sollte die entsprechende Motivation mitbringen – dann klappt es.

Seit dem 01.09.2008 bin ich in meiner neuen Funktion tätig. Ich sitze in meinem Büro in Möhringen und bin im Produktmanagement für die Teiletechnik beschäftigt. Ich betreue alle ausgelaufenen Baureihen weltweit. Die Arbeit macht Spaß, ist hochinteressant und für mich noch wie eine andere Welt – nein Universum ist besser ausgedrückt :-). Ich bin wirklich sehr glücklich und hochzufrieden. Aber eins will ich auch nicht missen: die Erfahrungen und die Freundschaften die ich in der Produktion gemacht habe sind für mich von unschätzbarem Wert.

Mit meiner persönlichen Geschichte wollte ich einfach andere Leute/Kollegen teilhaben lassen an dem, was alles möglich ist. Natürlich spielen viele Faktoren eine große Rolle, aber wenn man nur will und daran glaubt, denn „Glaube versetzt ja bekanntlich Berge“, kann man es schaffen! Ich war Gott sei Dank, zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatte die richtige Ausbildung.

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Dieser Artikel wurde von Ali Ayhan geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 47 Kommentare Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Valentin

    Kommentar vom 23. Januar 2009 um 09:35

    Sehr interessante Geschichte. Habe alle drei Teile gelesen.

    Ich habe Respekt vor Leuten die sich, wie Sie von “unten nach oben” arbeiten.

    Weiter so… :-)

    Antwort

    Antwort von ramme am 08. Februar 2010 um 20:19:

    Dieser Kommentar wurde entfernt, er verträgt sich nicht mit den Kommentar-Richtlinien, das hier ist kein Ort für persönliche Beleidigungen.

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 09. Februar 2010 um 08:30:

    mich würde trotzdem interessieren in welcher form die Beleidigung den stattgefunden hat???

    Antwort

    Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 09. Februar 2010 um 08:40:

    Wenn ich den Wortlaut wiederholen würde, würde ich auch gegen die Kommentarrichtlinien verstoßen und müsste meinen eigenen Kommentar wieder löschen ;)

  2. 2. Josef

    Kommentar vom 23. Januar 2009 um 09:52

    Sehr interessante Geschichte, erinnert mich an meinen Werdegang beim Daimler, ist ähnlich gelaufen, nur schon vor über 15 Jahren.

    Antwort

  3. 3. Dennis

    Kommentar vom 23. Januar 2009 um 18:41

    Sehr schöne Geschichte und interessant zu lesen. Wünsche Ihnen weiterhin viel Glueck. Hoffe ich kann später mal eine ähnliche Geschichte verfassen : )

    Antwort

  4. 4. Uwe

    Kommentar vom 24. Januar 2009 um 09:47

    Ich hoffe doch “Fortsetzung folgt”!?!

    Antwort

  5. 5. Mehmet Özdemir

    Kommentar vom 27. Januar 2009 um 07:28

    Hallo Herr Ali Ayhan!
    Respekt vor Ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte!
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg in dem was Sie tun.
    Ihre Geschichte hat mich motiviert, mein Ziel weiterhin mit viel eifer zu verfolgen.

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 20. Juli 2010 um 15:13:

    Hallo Mehmet ich danke dir mittlerweile haben wir uns ja auch persönlich kennengelernt und du hast auch schon eien Sprung auf der Karriereleiter getan , was mich sehr für dich gefreut hat..Weitermachen:-)

    Antwort

  6. 6. Bernd

    Kommentar vom 28. Januar 2009 um 23:23

    Hallo Herr Ali Ayhan, ich bin beeindruckt – Respekt :-)

    Antwort

  7. 7. Ali Ayhan

    Kommentar vom 29. Januar 2009 um 07:38

    @Mehmet, danke und egal was sie machen immer dran bleiben, wenn ich ihnen durch meine Geschichte einen Motivationsschub geben konnte freut mich das umsomehr:)

    @Bernd, vielen herzlichen Dank!!!

    Antwort

  8. 8. Matthias Müller

    Kommentar vom 03. Februar 2009 um 08:01

    Hallo Herr Ayhan,
    ich habe Ihre Geschichte mit grosser Begeisterung gelesen. Ich hoffe das ich in ein paar Jahren auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte zurück blicken kann. Ihre Erzählung hat mir auf jeden Fall noch mehr Motivation dazu gegeben.

    Antwort

  9. 9. Mindik

    Kommentar vom 04. Februar 2009 um 23:12

    Hallo Schwager;-)
    was für eine Geschichte ich kenne es zwar schon aber hast dir echt viel Mühe gegeben du hast sehr viel mitgemacht und es nach oben geschafft ich denke zwar du wirst auch dort nicht lange bleiben es geht bestimmt noch höher.
    wie auch immer bleib so wie du bist, ich mag es dir vom ganzen Herzen gönnen Grüsse aus der Schweiz.

    Antwort

  10. 10. Mindik Nagihan

    Kommentar vom 04. Februar 2009 um 23:23

    Basarilarini taktir ediyor ve devamini diliyorum;-)
    ve inaniyorum ki, hic bir zaman bu gayretinden hic bir sey eksilmeyecek.
    Übersetzung: “ich gratuliere dir für das Erreichte und bin mir sicher, daß deine Motivation dich weiterbringen wird und dich nicht verlässt”

    Antwort

  11. 11. Salih Yilmaz

    Kommentar vom 09. Februar 2009 um 18:29

    Diese drei Geschichten haben mich wirklich sehr beeindruckt. Sie zeigen uns das man mit Fleiß, Disziplin und Geduld es bis nach oben schaffen kann. Egal ob man jetzt vom Band kommt oder sonst wo arbeitet.

    Ich gratuliere dir von ganzen Herzen Ali Abi und hoffe das ich irgendwann auch mal wie du meine Erfolgsgeschichte hier schreiben kann und somit auch junge Mitarbeiter motivieren werde, sowie du es im Moment getan hast.

    Viel Erfolg weiterhin

    Antwort

  12. 12. Ali Ayhan

    Kommentar vom 10. Februar 2009 um 06:26

    @Schwager Nagi, ich danke euch für euer Vertrauen und keine Sorge, Motivation ist im Überfluss vorhanden:)

    Antwort

  13. 13. Ali Ayhan

    Kommentar vom 10. Februar 2009 um 06:29

    @Salih, erstmal danke und wenn ich dann so Rückmledungen wie von dir bekomme freut mich das umso mehr, denn dann hat “Meine Geschichte ” Ihren Zweck erfüllt und der war auch “andere leute zu motivieren” Gib Gas SALIH, ALLes Gute kardesim:)

    Antwort

  14. 14. Ohran

    Kommentar vom 10. Februar 2009 um 10:51

    Herr Ayhan,Ihre Geschichte ist einfach,auf gut deutsch gesagt “hammer” :)

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 20. Juli 2010 um 15:13:

    Vielen dank Herr Ohran,

    Antwort

  15. 15. Sirek

    Kommentar vom 11. Februar 2009 um 20:09

    Sehr schöne Geschichte und sehr interessant.

    Viel erfolg.

    Cetin Sirek

    Antwort

  16. 16. Sinan Turhan

    Kommentar vom 13. Februar 2009 um 21:17

    Hallo Herr Ayhan,

    erstmal Respekt für die Leistung, ihre Geschichte
    ähnelt meiner!!
    Ich habe 4 Jahre lang neben der DNS mein Abendstudium
    BWL(Schwerpunkt WI) Erfolgreich zu ende gebracht.
    Leider habe ich nicht das glück gehabt trotz Bewerbungen
    in Düsseldorfer Werk eine Stelle anzutreten!!
    Ich hoffe für Sie alles gute und viel Erfolg !

    Sinan Turhan

    Antwort

  17. 17. M. Böhm

    Kommentar vom 20. Februar 2009 um 09:57

    Eine wirklich schöne Geschichte, ich habe selbst in der Montage in Sindelfingen angefangen und außer dem Weg des Industriemeisters keine Chance gesehen in ein anderes Arbeitsumfeld zu wechseln. Deshalb kündigte damals trotz Festvertrag um auf eigene Faust meine Weiterbildung voran zu bringen. Dies nachdem mein Personaberater mir damals mitteilte, dass vor Ablauf einer 4 Jahresfrist über eine Freistellung sowieso nicht zu sprechen sei. Ich denke dennoch, dass meine Zeit am Band meiner Bewerbung als Praktikant und später für eine Festanstellung in der Verwaltung hilfreich war.
    Abschließend möchte ich noch anmerken, dass meiner Ansicht nach die Karriereleiter von einer Postion am Band besonders undurchlässig ist, speziell wenn man über eine branchenfremde Ausbildung verfügt, was in meinen Kollegenkreis am Band eher die Regel war (Vom Bäckermeister über Maler bis zum Maurer).

    Antwort

  18. 18. Hasso Waldner

    Kommentar vom 25. März 2009 um 01:51

    Interessante Geschichte, die zeigt, dass sehr viel möglich ist, wenn man will. Ich bin ein ehemaliger Daimler-Mitarbeiter, der 1996 nach 11 Jahren in Sindelfingen die Firma verlassen hat. In der Zwischenzeit habe ich viel gesehen und muss heute festestellen: Der Daimler in Sindelfingen war der beste Arbeitgeber, den ich hatte. Das für die, die heute, wie auch früher zu meiner Zeit, immer über den Daimler mosern. Deshalb: Nicht rummosern, machts wie Ali, krempelt die Ärmel hoch und sucht euch beim Daimler den Job, der euch Spaß macht !!!!

    Antwort

  19. 19. serife gürkan

    Kommentar vom 29. März 2009 um 23:11

    Äch bin einfach fasziniert von deiner Geschichte.
    Wie gesagt am richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtigen Masnahmen ergreifen, nach dem Motto
    Ziehl setzen ………..an arbeiten ……….. und den Erfolg geniessen. (hayal kurmak-çok çalÄşmak-ve başarmak)
    seninle gurur duyuyorum canÄm abimmmm.

    Antwort

  20. 20. Ali Ayhan

    Kommentar vom 30. März 2009 um 10:31

    @serife

    danke dir mein schwesterherz , du bist auch nicht ohne:-))

    Antwort

  21. 21. Akin Ayhan

    Kommentar vom 31. März 2009 um 10:09

    Hallo Bruderherz,

    lieber später als nie :-) Jetzt hab ich mir auch mal die Zeit genommen deine Erfolgsgeschichte zu lesen und bin wirklich beeindruckt und auch sehr stolz auf dich und deine Leistung. Habe ja teilweise deine stressigen Tage miterlebt und bin sehr glücklich das du für deine Arbeit und deinen Einsatz belohnt wurdest und wünsche dir natürlich weiterhin viel Erfolg im Job und auch privat. Jetzt muss ich aber weitermachen, bin grad im Geschäft :-)
    Machs gut, wir sehen uns ins.

    Akin

    Antwort

  22. 22. Farha Savas

    Kommentar vom 01. April 2009 um 18:26

    Hallo Ali,
    ich gönne dir deinen neuen Job von Herzen. Du weißt was hart arbeiten heisst und bist nun mit dem was du hast überglücklich. da sieht man leider manchmal in die Daimler Gesichter und denkt sich, das würde manch einem auch mal gut tun mal ne woche am band zu arbeiten, dann würden einige wirklich nicht mehr mosern sondern dankbar dafür sein das sie diese harte arbeit nicht tagtäglich machen müssen. die jungs in der produktion leisten eine tolle arbeit, das muss auch mal gesagt sein.

    Antwort

  23. 23. Ali Ayhan

    Kommentar vom 02. April 2009 um 08:20

    @Bruder danke dir für deinen kommentar, wünsche dir ebenso viel erfolg:))

    Antwort

  24. 24. Ali Ayhan

    Kommentar vom 02. April 2009 um 08:22

    @Farha danke für deinen Beitrag, ja ich stimme dir vollkommen zu, manche leute wissen es gar nicht WIE GUT sie es haben, manchen würde, wie du sagst ne Woche am Band nicht schaden im Gegenteil.
    Und die Arbeit an den Bändern ist echt aller Achtung wert!!!

    Antwort

  25. 25. gökhan gürkan

    Kommentar vom 23. April 2009 um 00:02

    Wenn ich deine Biografie lese, fällt mir folgendes Türkisches Sprichwort dazu ein:
    Diejenigen , die aufgebrochen sind um voranzuschreiten, ohne sich auszuruhen,
    werden niemals aber niemals müde werden.
    Die Türkische Jugend wird zu diesem Zweck und diesem hohen Ideal voranschreiten ohne anzuhalten und ohne Müde zu werden,

    “Du hast in deinem Thema Gefühl/Gemüt und Kunst/Handwerk aufgegriffen”

    Kunst/Handwerk:
    Ist das was einem Menschen Disziplin gibt, einem die Augen öffnet und die Gabe gibt mit Wohlwollen eine Sache zu betrachten.

    Gefühl/Gemüt:
    Ist das was in unserem Leben unverzichtbar ist, wird das noch mit Wissen und Erfahrung gepaart, dann ist das ganz was besonderes.

    Wie glücklich kann ich mich schätzen dein Schwager zu sein!!

    GÖKHAN GÜRKAN.!

    (Übersetzung)

    biyografini okuyunca ;

    dinlenmemek üzere yürümeye karar verenler,
    asla ve asla yorulmazlar.
    Türk geçligi gayeye,bizim yüksek idialimize durmadan, yorulmadan yürüyecektir.
    K.ATATURK.
    ‘ün sözünü hatirladim.
    Temanda sanat ve duyguyu islemissin.
    SANAT:
    insani disipline eden, acisini genisleten, sabirli ve
    hosgörülü yaklasmayi ögreten bir duygusalliktir.
    DUYGU:
    ‘ise hayatimizin vazgecilmezi olup bilgi ve tecrube ile
    harmanlanip paylasildiginda özeldir.

    ‘’sende bizlere bunu gösterdin”
    ne mutlu bana ben senin ENÄSTEN’im.
    Gökhan GÜRKAN

    Antwort

  26. 26. Ali Ayhan

    Kommentar vom 28. April 2009 um 11:23

    Enistecigim, bu anlamli sözlerin icin cok tesekkür ederim, cok sagol sanada tüm islerinde basarilar dilerim.

    (Lieber Schwager , danke für deine bedeutungsvollen Worte vieln Dank, wünsche dir auch viel Erfolg bei allem was du tust )

    Antwort

  27. 27. Nicole Ehrlenbach

    Kommentar vom 09. Mai 2009 um 20:56

    Hallo Ali,
    schön wenn man siehr dass ein ehemaliger Klassenkamerad es zu so etwas Tollem gebracht hat. Respekt vor Deiner Laufbahn. Ich weiß was es heißt Abends noch mal die Schulbank zu drücken – ich habe es auch hinter mir
    Nicole

    Antwort

  28. 28. Ali Ayhan

    Kommentar vom 14. Mai 2009 um 16:03

    Hallo Nicole danke fürs kompliment :))

    Antwort

  29. 29. Holger

    Kommentar vom 19. Juni 2009 um 11:29

    Hallo Ali,
    hätte beinahe angefangen zu weinen.
    Du hattest Glück, klar muss man auch Fleiß mitbringen aber vieles ist halt Glück.

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 20. Juli 2010 um 15:14:

    Da musst du nicht weinen Holger , es sei denn vor Glück:-)

    Antwort

  30. 30. Nioco Rothe

    Kommentar vom 23. Juli 2009 um 14:31

    Ali, ja Du hast es selber geschafft, alles gute für Dich auf dem Weg. Man sieht sich !!!!

    Antwort

  31. 31. murat

    Kommentar vom 23. Juli 2009 um 16:44

    Hallo Ali,

    unsere Wege trennten sich ja noch vor deinem steilen Aufstieg und wie das Schicksal so wollte, trafen sie sich vor kurzem auch wieder.

    Ich kann deine Antiphatie gegenüber der Bandarbeit nachvollziehen, da ich zu diesen Zeiten auch desöfteren als Ferienarbeiter in dieser Firma arbeitete (und es hasste).

    Anders als bei dir, betete ich immer dafür, nie wieder auf diesen Schei..job angewiesen zu sein. Auf die Idee mich hochzuarbeiten kam ich nie wirklich, da meine Interessen schon immer einen großen Bogen um die Autoindustrie und Karriere machten.

    Auch ich musste auf meinem Weg zum “Glück” immer wieder niederlagen erleiden und lernen aufzustehen und weiter zu machen. Wie sagt man so schön:
    “Eine verlorene Schlacht, ist noch kein verlorener Krieg.”
    Hmm, oder so ähnlich. ;-)

    Selbst heute noch scheint mich das Leben ständig auf Geduld, Glauben und Kraft zu prüfen. Ich habe u.a. unzählige Bücher und Videos von Motivationstrainern verschlungen, habe zig Erfolgsgeschichten, wie die deine gelesen…
    Hin und wieder vergisst man (bzw. ich) aber Dinge, die man schon weiß.

    Dein 3-Teiler hat mich wieder daran erinnert, mein Wissen anzuwenden und umzusetzen, hat mir gezeigt, dass es sich lohnen kann wieder aufzustehen und weiterzumachen.

    Jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen und jedem tischt das Leben andere Aufgaben und Prüfungen auf, manche kommen früher und andere wiederrum etwas später an ihr Ziel. Du scheinst – zumindest was Karriere betrifft – alle Aufgaben bravurös gemeistert zu haben, warum du dich jetzt wohl auch “Meister” nennen darfst. ;-)

    Du bist ein gutes Vorbild für alle, die noch einen weiten Weg vor sich haben und für die, die sich einreden, sie hätten in diesem Land keine Chance, weil sie keine Deutschen sind.

    Ich wünsche dir auch für die Zukunft weiterhin alles Gute und weitere Erfolge.

    Peace…

    Antwort

  32. 32. Ali

    Kommentar vom 23. Juli 2009 um 23:00

    Hallo Murat danke für deine ausführlichen Austausch, ich freu mich das du wieder an deine Motivation erinnert wurdest also lass dich net hängen, du kennst mich ja von früher und wenn ich es schaffe dann schaffst du es ganz sicher auch, alles gute wünsche ich die auf deinem weiteren Weg.

    selamlar saygilar

    Ali Ayhan

    Antwort

  33. 33. Zeitarbeit muss keine Endstation sein – eine Mutmachergeschichte » DerZeitarbeits-Check.de – Das Blog

    Pingback vom 09. August 2009 um 21:03

    [...] finden Sie Teil 1, Teil 2, Teil 3 der persönlichen Erfolgsgeschichte von Ali [...]

  34. 34. isa sirin

    Kommentar vom 24. August 2009 um 11:05

    Hallo Ali,

    deine Geschichte ist sehr gekonnt geschrieben.
    Ich habe genossen es zu lesen.

    Auch die längste Reise, fängt mit dem ersten Schritt an (chinesisches Sprichwort).

    Ich glaube du bist noch nicht am Ziel deiner Reise angekommen.
    Ich hoffe ich darf irgendwann auch die 4,5,und 6 Teil deiner Erfolgsgeschichte lesen.

    Ruh dich nicht aus… setz dich durch…
    in dem Sinne alles Gute

    Saygilarimla
    Isa Sirin

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 17. Februar 2010 um 10:41:

    @danke isa ich arbeite gerade an Teil 4:-))

    Antwort

  35. 35. Katrina

    Kommentar vom 09. November 2009 um 11:27

    Eine tolle Erfolgsgeschichte. Das hat mich motiviert weiterzumachen.

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 20. Juli 2010 um 15:15:

    super , es wäre interessant zu erfahren was sich denn bisher getan hatberuflich?

    Antwort

  36. 36. Sahin Hakan

    Kommentar vom 10. Dezember 2009 um 10:42

    Hallo Herr Ayhan,

    ich habe Ihre Erfolgsgeschichte mit sehr viel Interesse gelesen. Sie erzählen es sehr unterhaltsam und authentisch. Ich freue mich das Sie es geschafft haben.
    Wie Sie am Ende Ihrer Geschichte geschrieben haben:
    Es spielen viele Faktoren eine große Rolle und man sollte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um aus einer Geschichte eine Erfolgsgeschichte zu machen.
    Unter vielen Faktoren verstehe ich z.B. der Vorgesetzter, die richtig Abteilung, die glücklichere Entscheidung, vor allem GLÜCK! .…
    Ich habe einen ähnlichen Werdegang:
    Ausbildung Industriemechaniker… Fortbildung IHK-Industriefachkraft… Leiharbeiter…
    Fortbildung IHK-Anwendungstechniker… Dreher… CNC-Fräser… Qualitätssicherung beim DAIMLER! 3-Schicht (2001)…. Abendschule staatl. Techniker… Abordung als Angestellter/Sachbearbeiter in die Entwicklung….und wieder zurück in die Qualitätssicherung…
    Dazwischen liegen etliche Bewerbungen einige Vorstellungsgespräche.
    Zu einer Einstellung als Techniker/Angestellter kam es bis heute leider nicht. Erst hieß es: zu viele Angestellte (Überhang), als Arbeiter keine Chance Angestellter zu werden, trotz positiver Vorstellungsgespräche: „Ich möchte Sie einstellen, denn Sie kommen aus der Praxis, darf Sie aber nicht einstellen, ich muss ein Angestellten nehmen!“
    Dann hieß es: „ Ich würde Sie gerne Einstellen, darf aber nicht, wir haben Überhang in der Entwicklung (Werk 19) und Sie kommen aus dem Werk 10!“
    Trotz Anstrengungen, Fleiß und Verzicht auf Geld (von 3-Schicht auf Normalschicht als Abordnung ohne Schichtausgleich) die Chance suchend wurde es bei mir noch nicht zur Erfolgsgeschichte, die es vielleicht noch werden kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 09. Februar 2010 um 08:26:

    HAllo Herr Sahin? oder hakan?

    ich sehe daß sie auch viel investiert haben für Ihre Fortbildung sei es Geld , Mühe als auch Zeit und bin mir sicher daß sich diese Mühe früher oder später auszahlen wird, bei dem einen klappt es früher beim anderen später.
    Also nicht den Kopf hängen lassen , das wird schon.

    Viel glück noch!

    Antwort

  37. 37. nebil

    Kommentar vom 02. Juni 2010 um 20:07

    Ein wirklich gelungener blog, in Ihrer Berufsbiographie spürt der Leser, so erging es mir, dass Ihr “Traum” in Erfüllung gegangen ist.
    Weiterhin viel Erfolg.

    Antwort

    Antwort von Ali Ayhan am 04. Juni 2010 um 07:50:

    danke:-))

    Antwort

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