Als ich heute Morgen die Zeitung aufgeschlagen habe, da sprang mir eine großflächige Werbeanzeige in die Augen, die da lautete: Nah wie nie! Jetzt umsteigen: 2.500 € vom Staat und 2.500 € von Mercedes.
Auf dem Weg zur Arbeit tönte mir dann eine AUDI – Werbung mit dem Titel: Alle reden von der Umweltprämie … entgehen. Das war dann der letzte notwendige Anstoß um mich hier mal zu diesem Thema zu äußern.
Ich glaube nämlich, dass uns dieses Thema noch eine ganze Weile begleiten wird, schließlich sprechen viele Politiker schon von einer Erfolgsgeschichte, aber ist es wirklich eine?
Als Mitarbeiter der Konzernstrategie bin ich u.a. für die Positionierung zu weltweiten Regularien (also Gesetze) zuständig. Darunter fällt auch unsere deutsche „Umweltprämie“, die umgangssprachlich auch nur „Verschrottungsprämie“ genannt wird, denn das ist Sie ja eigentlich.
Und natürlich haben wir in der Konzernstrategie auch eine offizielle „Daimler-Meinung“ dazu, aber das soll jetzt hier nicht das Thema sein, denn auch als „nur“ Daimler-Mitarbeiter stellt man sich in diesem Zusammenhang die ganz persönliche Frage, ob diese Prämie auch uns (dem Daimler) was bringt, also ob sie auch unseren Absatz fördert und ob sie auch meinen Arbeitsplatz sichern hilft, denn schließlich ist der deutsche Staat bereit, sich mit bis zu 1.800.000.000 € zu verschulden, falls genügend Kunden davon Gebrauch machen wollen. Auch mir als Steuerzahler muss die Fragen nach der Sinnhaftigkeit erlaubt sein.
Klar kann man nicht genau beantworten, welches Auto durch die „Umweltprämie“ extra verkauft wurde oder andersherum, welches ohne sie nicht verkauft worden wäre. Eines aber zeigt mir die Erfahrung: So eine Verschrottungsprämie nutzt vor allem den Marken und Modellen, die diese Prämie genau aus diesem Grund z.B. jeden Abend im Fernsehen bewerben. Also einfach mal heute Abend vor dem Fernseher aufpassen wer mit der Prämie wirbt und dann werden wir feststellen, dass das sehr viele Importmarken und vor allem Kleinwagen sind. Das ist ja auch kein Wunder, denn 2.500 € einzusparen bei einem Auto für 10.000 € ist eben etwas anderes, wie bei einem Wagen für 40.000€.
Zum Glück ließen sich unsere deutschen Politiker wenigsten davon überzeugen, dass die Umweltprämie auch für Fahrzeuge gilt, die maximal ein Jahr alt sind. Also quasi unsere Jahreswagen. Da bewegen wir uns dann schon in etwas niedrigeren Preisregionen und die 2.500 € erscheinen attraktiver. Außerdem stabilisiert das unsere Jahreswagenpreise, denn ohne diese Einbeziehung wären deren Preise vielleicht sogar gefallen.
Das ist nämlich die andere Seite der Medaille. Gebrauchtwagenhändler dürften über die Umwelt-Prämie nicht sehr glücklich sein, denn die Kunden die bisher ihren alten Wagen nach dem „TÜV-Tod“ durch einen etwas neueren Gebrauchten ersetzt haben, die kaufen sich jetzt natürlich lieber einen billigen und staatlich subventionierten Neuwagen und die älteren Gebrauchten bleiben auf dem Hof.
Ich meine daher, dass so eine Instrument wie die Umweltprämie schon massiv in den Markt eingreift und daher nur in extremen Fällen wir der derzeitigen Krise eingesetzt werden darf. Zumal in manchen EU-Staaten die Bedingungen sogar klar nachteilig für uns sind. Italien plant z.B. auch so eine Prämie, aber nur für Autos die maximal ca. 5 l pro 100 km brauchen. In Spanien und Portugal gibt es so eine 5l – Grenze und auch in Frankreich gibt es die Prämie nur für Fahrzeuge mit einem Verbrauch unter 6 l. Da kann sich jeder selbst überlegen, wer da was bekommt und wer nicht. Ein Schelm, wer vermutet, dass da Industriepolitik betrieben wird.
Besser als jede Umweltprämie wäre daher, wenn die Zuversicht der Kunden und damit auch deren Bereitschaft neue tolle Autos zu kaufen, wieder wachsen würde und die Krise hoffentlich bald vorbei wäre. Das wird aber – befürchte ich – noch eine ganze Weile auf sich warten lassen und das haben sich unsere Vertriebsleute vermutlich auch gedacht und deshalb legen wir bei Mercedes-Benz jetzt zu den 2.500 € vom Staat noch mal 2.500 € obendrauf. Hoffentlich hilft’s.
Dieser Artikel wurde von Frank Overmeyer geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Maastricht – Traveling with the future
Daimler brands have their own tradition, long history and new prosperous future outlooks. It is a once in a life-time ...
1. s_henricks
Kommentar vom 13. Februar 2009 um 11:02
Guten Morgen!
Grundsätzlich stimme ich den Ausführungen zu. Der Preisdruck, den diese “Umweltprämie” auf die nachgelagerte Verwertungskette ausübt, verschiebt nur die Problematik. Was nütz es mir, wenn ich Jahre später für mein gebrauchtes Auto entsprechend weniger erlöse? Hinzu kommt die dann erhöhte Steuerlast/Inflationslast (und was da zb. hinsichtlich der nötigen Investitionen nicht möglich sein wird) durch die aufgebauten Staatsschulden.
Auch protektionistische Maßnahmen halte ich für zu kurz gegriffen! Zumal wenn man nur ansatzweise als Europäer oder gar global denkt. Aber das führt zu weit und ich denke es wird klar was ich damit meine.
Aber das Lamentieren der hochpreisigen “Premium-Anbieter” sie würden nicht profitieren können kann ich nur mit Kopfschütteln quittieren. Autokäufer, die ein Fahrzeug für über 40000 Euro kaufen (können!) haben zum einen in der Regel keine “Schrottkarre” in der Doppelgarage stehen, das sie unter wirtschaftlich, vernünftigen Aspekten in die Schrottpresse schieben, und zum anderen wäre es sozialpolitisch verheerend. Die Mehrzahl dieser Fahrzeuge werden ohnehin schon steuerlich subventioniert, da Geschäftswagen.
Und zur Erinnerung: Es ist eine “Umweltprämie”! Die “Verschrottungsprämie” gibt es von der Bildzeitung!
Es wäre unverantwortlich unter dieser Prämisse Luxusautos mit einem Verbrauch von mehr als 10 Litern zu “fördern”.
Die Förderungsgrenze von 5-6 Litern Verbrauch pro 100 km würde ich auch für Deutschland wünschen.
Das diese Prämie im grossen und ganzen an den deutschen “Premium-Marken” vorbeiläuft erscheint mir einleuchtend wenn man bedenkt welche Preise in diesem Verbrauchssegment aufgerufen werden; Ich bin vor wenigen Tagen am örtlichen Mercedes-Händler vorbeigegangen. Dort wurde ein Smart für etwas mehr als 16000 Euro feilgeboten(sic!), und es war kein “Cabrio” oder “Brabus”. Wer sich so etwas kauft, hat wie oben schon geschrieben nunmal keine 15 Jahre alte Karre für den Restwert einer Kiste Bier zum verschrotten.
Und die “großzügige ” Tat vom Daimler zu den 2500 vom Staat noch 2500 drauf zu legen kann ich angesichts der kürzlich zu Unzeit vorgenommen Preiserhöhung nur mit einem Augenzwinkern kommentieren. Etwas polemisch gefragt: Könnte diese Meisterleistung des Managements dazu führen/geführt haben, das Benz den stärksten Einbruch bei den Verkaufen zu verzeichnen hat?Oder sind es doch die um ca. 1 Liter höheren Durchschnittsverbräuche gegenüber der direkten deutschen Wettbewerber(BMW, und eingeschränkt Audi)?
Auch in diesem Segment wird vermehrt Preissensibilität und Umwelt-Attitüde von Relevanz sein!
Besser wäre also, wenn Mercedes Fahrzeuge entwickelt, die zukunftsfähig und deswegen “toll” wären. Die “blauen” Reihen (Wer hat sich eigentlich “blue” ausgedacht?Steckt da die “Grünphobie” der Klientel dahinter?)müssten endlich den Exotenstatus verlassen und der Normalfall sein!Bei allen Anbietern!
In diesem Sinne viele Grüße
Stefan
Antwort
2. Ulrike Langer
Kommentar vom 13. Februar 2009 um 14:57
Mutig, wenn Mercedes die Abwrackprämie verdoppelt. Mal sehen, wie lange das durchgehalten wird. Andere Hersteller machen es nämlich genau umgekehrt und fahren ihre Rabatte herunter – sacken also die Prämie quasi selbst ein:
”Allerdings führt die Umweltprämie offensichtlich dazu, dass Autokäufer teilweise mit geringeren Preisnachlässen auskommen müssen. Laut Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) sind die Rabatte in manchen Markt- und Modellsegmenten im Durchschnitt von zwölf auf acht Prozent zurückgegangen. Bei Oberklassewagen würden deutlich höhere Rabatte als bei Klein- oder Mittelklasseautos gewährt.”
Quelle, Spiegel Online 12.2.09
Antwort
3. Manfred Wilhelm
Kommentar vom 13. Februar 2009 um 23:32
Meine Vorschlag: Jedem Fahrzeugeigentümer(!), der seinen von ihm selbst mindestens 15 Jahre lang gefahrenen DB-Pkw nebst der Abwrackprämie in Zahlung gibt, schenkt die Daimler-AG einen neuen Daimler-PKW gleichen Typs. Damit würde Daimler seine Lagerbestände, die leider unverkäuflich sind und zu dem technisch altern, leeren und darüberhinaus auch noch die Markentreue belohnen. Es würde also Platz geschaffen für die neue Produktion.
Antwort
4. Simon
Kommentar vom 14. Februar 2009 um 11:14
@Manfred Wilhelm
Super Vorschlag. Gehe mal davon aus, das dein Daimler 15 Jahre oder älter ist *gg*
Der Haken an der Sache ist, dass Automobilhersteller keine karikative Vereinigungen sind, sondern betriebswirtschaftlich handeln müssen. Am Ende des Prozesses steht immer der Gewinn. Und ohne einen solchen, können Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht mehr bezahlen.
Ergo: Schenken ist nicht.
@Frank Overmeyer
Hand aufs Herz: die im Rahmen des Konjunkturpakets II beschlossene “Umweltprämie” sollte doch in erster Linie Automobilabsatz ankurbeln und somit der heimischen Automobilindustrie helfen. Der Großteil des Absatzes der deutschen Automobilindustrie geht jedoch in den Export. Und auf den hat die Prämie null Einfluss.
Hauptprofiteure sind am Ende die Hersteller und Importeure von Billigautos. Durch eine solche Prämie wird zwar die Konjunktur angekurbelt, aber kein Arbeitsplatz in Deutschland gesichert! Das ist schade.
Antwort
5. Hans G. Jochum
Kommentar vom 16. Februar 2009 um 00:32
Da wird aber viel Halbwissen verspritzt:
@ Frank Overmeyer – die Prämie beträgt 1 Promille der heutigen Gesamtverschuldung, an der liegt es nicht, dass die Gesamtverschuldung auf 1,8 Billionen steigen wird. Gegenzurechnen wären die zusätzlichen Einnahmen der Mehrwertsteuer. Und was wäre schlecht daran, diese Prämie auch noch an einen niedrigen Normverbrauch zu knüpfen. Wir können doch auch Produkte anbieten, die unter 6 l liegen.
@Simon: Ist der Arbeitsplatz im Autohaus eines Importeurs weniger wert als im Autohaus eines deutschen Herstellers? Die “rein” deutschen Hersteller sind ja eigentlich nur noch AUDI, BMW und Mercedes (mit Einschränkungen: M-Klasse, R-Klasse). smart wird in Frankreich hergestellt. Volkswagen hat mit Skoda und SEAT zwei teilweise erfolgreiche Importmarken. Schweigen wir über die ausländischen Produktionsstätten von Ford und Opel. Renault ist auch nicht glücklich über den Erfolg von DACIA, auch Heiner Geißler würde kein rumänisches Auto kaufen. Hat er in einer Talkshow gesagt. War irgendwie Quatsch. Der DACIA enthält auch Teile von Bosch, Conti und Schaeffler. Ganz zwangsläufig, weil man an den größten Automobilzulieferern als Hersteller nicht vorbeikommt. Der deutsche Maschinenbau profitiert auch davon, oder gibt es in Rumänien eine produzierende Tochtergesellschaft von Schuler? Die globale Vernetzung lässt eben keinen nationalen Alleingang mehr zu.
@alle Kommentare
“Der Stern war nie so nah!” Das ist doch eine gute Werbeaussage, die davon ausgeht, dass der Stern immer noch das Begehrenswerteste ist. So wird er leider in vielen Umfragen nicht mehr eingestuft. Warum nicht knallhart mit JW der A-Klasse werben: Listenpreis Neuwagen minus 35 %, minus 2.500 Bonus, minus 2.500 Umweltprämie??? Da erreicht man doch fast DACIA Preisniveau und kann die hoffentlich noch vorhandene Sehnsucht nach dem Besitz eines Mercedes erfüllen.
Antwort
6. Markus Jordan
Kommentar vom 16. Februar 2009 um 06:42
Momentan haben Autohaendler anderer Marken extrem viel zu tun – Schlangen fuer den Verkäufern, wie ich das selbst gesehen habe, ist da Tagesordnung. Bei Mercedes ist das nicht der Fall, weil genau dieses Segment leider verpasst worden ist: Günstige Autos im Bereich 10.000 Euro gibt es nur bei Smart – diese wertstabil, aber leider nur 2-sitzig, was fuer eine gaengige Familie – auch als Zweitwagen – schwer zu haendeln ist. Der ForFour wurde eingestellt und soll (?) jetzt wieder erneut in die Planung aufgenommen werden,- da ist das Thema Abwrackprämie dann aber schon gelaufen,…?
Antwort
7. Michael Arndt
Kommentar vom 16. Februar 2009 um 11:55
@Hans G. Jochum:
In einer Hinsicht ist es trotzdem ärgerlich,
daß deutsche Hersteller fast nichts von der Prämie haben >> Es sind schliesslich deutsche Steuerzahler, die das viele Geld aufbringen.
Ein Ansatz für deutsche Belange wäre eine prozentuale Förderung vom Kaufpreis gewesen,
oder eine europaweite gemeinsame Aktion.
Insgesamt halte ich die Prämie jedoch für sinnfrei,
vermehrt die Schulden, wenn auch “nur” um 1 Promille. Schuldentilgen wäre langfristig besser,
aber seltsamerweise findet sich einfach kein passendes Jahr ;-(
Antwort
8. Benjamin Haentzschel
Kommentar vom 16. Februar 2009 um 13:48
@Michael Arndt:
Die Idee ist freilich richtig, eine prozentuale Förderung hätte allerdings verheerende Folgen nach sich gezogen: “Wie kann es angehen, dass der Gutverdiener die dreifache Prämie vom Staat bekommt als der kleine Angestellte?”
Antwort
9. Christian Höhl
Kommentar vom 16. Februar 2009 um 16:12
Interessant ist auch, dass sich offenbar niemand daran stört, Massen und Massen von PKW zu verschrotten, die sicherlich noch einige Zeit Ihren Dienst getan hätten – unter dem Deckmantel von ökologischen Gesichtspunkten, zur Freude der Grünen.
Wen es vielleicht doch interessiert, der sollte einmal die aufgewendete Bauenergie mit ihren Emissionen gegen die paar Gramm CO2 gegenrechnen, die ab sofort auf Deutschlands Straßen weniger emittiert werden.
Ich möchte wetten, das Ergebnis sieht alles andere als “grün” aus. Aber so ist es nunmal: einer hat eine Idee und fängt an zu Jubeln, alle andere rennen hinterher und fragen unterwegs, was eigentlich gerade gefeiert wird. Das ist ja auch Nebensache, steht morgen eh in der BILD…
Antwort
10. Hans G. Jochum
Kommentar vom 17. Februar 2009 um 00:37
@Michael Arndt:
eine europaweite Regelung wäre zu begrüßen. Da aber die EU-Nationen immer noch weit auseinander klaffen, so wird in GR ein von deutschen Taxifahrern abgelegter Mercedes manchmal noch mehrere hunderttausend Kilometer weiter eingesetzt.
Zum Thema der Staatsverschuldung: den fast 1,6 Billionen Verschuldung stehen über 4,6 Billionen privates Vermögen gegenüber, das auch deswegen gebildet werden konnte, weil der “Staat” auf Steuereinnahmen verzichtet, aber dafür Kredite aufnimmt, die von den entlasteten guten Einkommen gerne zur Vermögensbildung genutzt werden.
Antwort
11. Werner Sareike
Kommentar vom 17. Februar 2009 um 11:36
Mein Fahrzeug ist leider erst 8 Jahre alt. Marke Skoda Oktavia und fährt noch nach 140 TKm einwandfrei.
Warum ein neues kaufen? Bei einem Diesel-Verbrauch von nur 6,5 L/ 100 km.
Ich hab einige Zeit gespart und mir jetzt ein neues Motorrad gekauft. Muss eben die Eigentumswohnung nochmal 3 Jahre warten.
Wer weiss was in 3 Jahren ist? Niemand.
Was wir jetzt erleben ist erst die Spitze des Eisbergs. Es findet ein Umdenken statt bzw. muß auch stattfinden.
Das meiste verdanken wir unseren Bankmanagern. Vielen Dank.
Antwort
12. Christian
Kommentar vom 19. Februar 2009 um 20:19
Abwrackprämie:
Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Das ist die größte Schuldenfalle, die ich je erlebt habe. und was wird denn damit angekurbelt?? Die deutsche Wirtschaft? Koreaner, Chinesen… lachen sich ja kaputt. Die machen jetzt den Reibach ihres Lebens. Und nochwas:
Welche Autofirmen werben denn für die Abwrackprämie?? Genau die, deren Fahrzeuge gerademal mit ach und krach so 10 Jahre alt werden können.
Habe letzte Woche im Fernsehen einen klasse Kommentar eines Mercedeshändlers auf die frage nach der abwrackprämie gehört. Sein Kommentar: Ein Mercedes ist nach 10 Jahren immer noch mehr wert als 2.500 EUR. Da hat er recht.
Aber vielleicht stelle ich jetzt ja meinen CLK Cabrio in die Presse und bestelle mir einen Renault Twingo.
Ich fass es nicht…..gute Nacht Deutschland :-(
Antwort
13. Hans G. Jochum
Kommentar vom 22. Februar 2009 um 23:58
@christian
wie hat mal kürzlich ein Minister von sich gegeben: “Problemeindringtiefe im Nanobereich”. Das ist auf Ihre Ausführungen auch anzuwenden. Wie hat der VDA Präsident Wissmann gerade an diesem Wochenende festgestellt: Üner 50 % der Neukäufe wegen der Schrottprämie sind Autos deutscher Hersteller. Wohlweislich hat er nicht gesagt: aus deutscher Produktion. Da sähe es dann schon sehr mager aus.
Es ist doch irgendwie inzwischen egal, wo ein Auto in der Welt montiert wird. Teile deutscher Firmen sind darin immer enthalten. Bosch und Conti/INA sind eben die zwei größten Automobilzulieferer der Welt. Damit läuft dann ein großer Teil der Erlöse aus außerhalb D montierter Autos zurück zu den Zentralen dieser beiden Firmen in Deutschland. Oder etwa nicht?
Antwort
14. Christian
Kommentar vom 24. Februar 2009 um 06:06
@hans G. Jochum
ja, das mag sein, dass in jedem auto ein “deutsches” Teil steckt. Aber was bringt es denn, wenn dieses Teil irgendwo in China gefertigt wird? Das sichert allerhöchstens den Arbeitsplatz in den Zentralen dieser Firmen.
Und was diesen Minister anbelangt, so hat doch dieser nicht den Hauch einer Ahnung von dem, was er da sagt. Er und seine Kollegen wissen überhaupt nicht , was an der “Basis”, also beim eigentlichen Arbeitnehmer, los ist. Diese Politiker leben in ihrer eigenen kunterbunten- alles ist doch super – welt!!
Ach ja, wieder ein interessanter Fernsehbericht am Sonntagabend (ZDF oder ARD ( wird ja bekannterweise politisch kontrolliert)): der eigentliche Gewinner der Abwrackprämie sind die Hersteller aus Fernost!!
Aber mittlerweile kann man ja alles abwracken. Küchen, Schuhe, Möbel…
Der ganze Sinn darin besteht darin, die Bankgeschäfte anzukurbeln, indem man den Kunden “das Maul wässrig macht” mit kaufen, kaufen und kaufen auf Teufel komm raus. So nach dem Motto: geht mal schön auf die Bank und holt euch das Geld. Solche Aktionen werden noch manchen Menschen das Genick brechen..
Aber so ist sie eben, unsere Wegwerfgesellschaft. Man muss sich ja nicht daran halten. Noch nicht !!
Antwort
15. Florian Matouschek
Kommentar vom 26. Februar 2009 um 14:54
Auf alle Fälle ist mein 19 Jahre alter W124 kein Kandidat für die Wegwerfprämie. Ganz im Gegenteil:
Seit ein paar Wochen gibt es auf dem Schrottplatz gegenüber unserer Fabrik paradiesische Zustände.
Hier stehen teilweise besser erhaltene Fahrzeuge, als bei manchem Gebrauchtwagenhändler. Alle nur noch zum Ausschlachten !
Ich werde diese Chance nutzen um mich mit vielen billigen Ersatzteilen einzudecken, solange es welche gibt. Ich kauf mir doch nicht ein fahrbares Katzenklo made in Korea, nur weil es 2500 Euro Schmerzensgeld dafür gibt :-)
Antwort
16. Christian
Kommentar vom 27. Februar 2009 um 06:01
@ Florian
Du sprichst mir aus der Seele :-)
KLASSE Beitrag !!!
Übrigens: Die Franzosen machen das auch so mit der Abwrackprämie. Die bekommt man allerdings nur, wenn der Franzose auch ein französisches Auto kauft. Das wäre in Deutschland auch zwingend notwendig gewesen. Aber so ist halt die Politik. Erst machen, dann denken !!
Antwort
17. Markus Jordan
Kommentar vom 27. Februar 2009 um 06:12
Es wäre wohl zweckmässiger gewesen, das ganze mit der Verschrottungsprämie zu überdenken – aber das hat Berlin mit den Partikelfilterförderung dazumal schon nicht getan.
Antwort
18. René Seyer
Kommentar vom 27. Februar 2009 um 11:11
@Florian: Bravo – meine Meinung! Ich werde meinen jetzt 9 Jahre alten A 140 auch lieber fahren, bis er mir unterm Hintern zusammenbricht bevor ich mir ein Ka-Zen-Klo schenken lasse, dass neu schlechtere Fahreigenschaften aufweist als mein treuer “Elch”.
@Christian: Ja, unsere lieben Nachbarn haben’s richtig gemacht…
Antwort
19. Hans G. Jochum
Kommentar vom 01. März 2009 um 00:31
Nach wie vor: die Problemeindringteife vieler Kommentare befindet sich im Nanobereich!! Die Franzosen haben keine Schrottprömie ausgelobt, sie haben eine Steuer eingeführt, die Fahrzeuge mit geringem CO2 Ausstoß begünstigt. Sie dachten, dass sie damit ihre eigene Produktion begünstigen und waren dann erstaunt, wieviel “deutsche” Autos daran teilhaben können. Warum verkauft sich de smart so gut in Italien? Weil die dortigen staatlichen Förderungen nichtnur dem Fiat 500, sondern auch dem smart zu Gute kommen. Aufgepasst, der smart wird nicht in D hergestellt, sondern in F. Dann ging mir die Information zu, dass die Kampagne “der Stern war noch nie so nah” durchaus Erfolg zeigte. A- und B-Klasse Autos wurden aus ganz Europa zurückgeholt, um die Bestelungen in D zu befriedigen. Wissman ist übrigens kein Politiker mehr, sondern ein lupenreiner Lobbyist der Autoindustrie.
Im Übrigen ist die Autoindustrie für uns wichtiger, als manche wahrhaben wollen. Mit dem Überschus der Exporterlöse der Autos über den Wert der importierten Fahrzeuge bezahlen wir unsere Erdölrechnung, unsere Reisen ins Ausland und auch noch die Elektronic und die Spielwaren aus Fernost.
Trotzdem sollte Opel sterben, die Überkapazität muss verschwinden. Damit die anderen “deutschen” Hersteller besser am Markt agieren können.
Das gesamte Feld ist eben nicht nur mit BILD Argumenten erfassbar!!
Antwort
20. xx
Kommentar vom 06. März 2009 um 17:06
In allen Kommentaren wurde die Fragestellung behandelt, inwievern die Abwrackprämie den deutschen Automobilhersteller hilft. Doch eigentlich ist die Abwrackprämie für die gesamte deutsche Automobilindustrie gedacht, soweit mein Verständnis.
Die deutsche Zulieferindustrie ist in jeder europäischen Automarke stark vertreten, sei es im Bereich Fahrzeugteile oder Anlagentechnik usw…
Auch wenn die deutschen Premiumhersteller “direkt” wenig profitieren von der Abwrackprämie, so tun sie das auf jedenfall “indirekt”. Denn was würde passieren wenn die deutsche Zulieferindustrie komplett kolapieren würde, was ja ohnehin schon teilweise passiert. Genau, die “Deutschen” Automobilhersteller müssen die Zulieferfirmen stützen, was auch schon der Fall ist und nicht die Franzosen oder die Italiener. Sogesehen, aus meiner bescheidenen Sicht, macht die Abwrackprämie absolut Sinn um den Worst Case “vielleicht” abzufedern oder zu helfen abzuwenden.
lg
Antwort
21. Pusteblume
Kommentar vom 09. März 2009 um 00:13
Hallo Herr Overmeyer,
der Presse (z.B. FTD vom 5.3.09) ist zu entnehmen, dass Daimler im Sommer den F-Cell auf den Markt bringt. Die Rede ist von einem Leasing-Modell, dessen Monatsraten sich wohl an dem Feldversuch von Honda in den USA orientieren, also $600. Das ist natürlich happig.
Wäre es nicht angezeigt, dass die Bundesregierung ein Förderprogramm auflegt, das die Leasing-Raten oder den Kaufpreis von Brennstoffzellen- und Elektroautos subventioniert? Dadurch könnte die strukturelle Benachteiligung deutscher Premiumhersteller bei der Umweltprämie kompensiert werden! Vergleichbare Marktanreizprogramme wurden ja auch schon für andere neue Technologien aufgelegt (z.B. für die Photovoltaik das 100.000-Dächer-Programm) so dass dies kein Präzedenzfall wäre.
Von einer “Umweltprämie” könnte man bei einem solchen Programm jedenfalls mit Fug und Recht sprechen! (Jedenfalls insoweit der Wasserstoff nicht lediglich aus fossilen Energieträgern reformiert wird, aber das ist ja unabhängig von den Autos.)
Würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen.
Antwort
22. Frank Overmeyer
Kommentar vom 16. März 2009 um 13:18
@Pusteblume
Bitte entschuldigen Sie meine etwas verspätete Antwort, aber ich habe Ihre Frage nicht vergessen, ich hatte nur einfach zu wenig Zeit.
Sie haben völlig recht, dass $600 Dollar eine üppige Leasingrate wären, aber mir ist zum einen gar nicht bekannt ob es auch bei uns tatsächlich 600 $ sein werden oder nicht. Das spielt aber eigentlich auch gar keine Rolle, denn in so einer Frühphase der Kundennutzung handelt es sich meist nicht um realistische Marktpreise, die da verlangt werden, sondern eher um symbolische Preise.
Somit sind wir schon bei Ihrer logischen Schlussfolgerung, ob denn in einem Fall wie dem Serienstart einer neuen Technologie der Staat eventuell helfend eingreifen sollte?
Im Rahmen des Konjunktur-Paketes II hat die Bundesregierung daher auch 500 mio € für die Förderung der Elektro-Mobilität (Batterie- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge) beschlossen. Derzeit sind 3 Ministerien (Umwelt, Verkehr, Wirtschaft) damit beschäftigt die richtige Verwendung zu finden, denn genau da liegt das Problem. Ob und warum es gleich drei verschiedene Ministerien sein müssen, darf hier im Übrigen jeder selber bewerten.
Ein möglicher Verwendungszweck wäre, wie von Ihnen vorgeschlagen, die Nutzerkosten (z.B. Leasingraten) solcher neuen und damit teuren Technologien zu senken.
Ein anderer wäre es, das Geld in den Aufbau der notwendigen Infrastruktur (Ladestationen oder Wasserstofftankstellen) zu stecken.
Oder man könnte z.B. auch die Forschung an den Hochschulen (Batterie- oder Wasserstoffspeicher) fördern, oder die Hersteller bei der Entwicklung zu unterstützen oder oder oder …
Da merkt man gleich, dass die 500 mio € auf die unterschiedlichste Art ausgegeben werden können und dass das Geld vermutlich schnell ausgegeben sein wird.
Egal für welche Verwendung sich die Politik am Ende entscheiden wird, sinnvoll wäre aus meiner Sicht die Förderung zu konzentrieren auf ein oder zwei wenige Projekte, die dann wirklich einen Fortschritt bringen und nicht im Gieskannenprinzip auf möglichst viele kleine „Projektchen“ zu verteilen.
Antwort
23. M. V.
Kommentar vom 11. April 2009 um 19:44
Wie wahr, wie wahr,
(hallo Schlafwagen-MANAGER aufgepasst) :
es sind 5 MILLIARDEN durch die Umweltprämie zu vergeben.
Bei den Preisen die selbst für Vorführwagen/Jahreswagen “erträumt” werden an das Unternehmen nicht einmal 3% der Summe zukommen.
Komme gerade aus einem riesengroßem Daimler- Stützpunkt mit mehr as 1000 qm Verkaufsfläche, ca. 20-25 Automobilverkäufer sowie sage und schreibe 15 Interessenten, läuft da was schief?
Nicht einer der Interessenten hat sich für die Einkaufskörbe Smart und co. interressiert, die meisten sind kopfschüttelnd wieder unverrichteter Dinge von dannen gezogen.
Wenn Fahrzeuge im Ausland (z.B USA) für ca. 40% unter dem hierzulande üblichen Preisen verkauft werden kann etwas am System Daimler-Deutschland nicht stimmen.
Ich würde es nicht auf die “hohen” Löhne der hiesigen Mitarbeiter abwälzen weil es einfach gelogen ist.
Die meisten Bauteile kommen mittlerweile aus den niedriglohn Ländern die daurch entstandenen niedrigen Herstellungskosten werden nicht an die Verbraucher weitergegeben. (übrigens werden dort so gut wie gar keine Daimler Fahrzeuge verkauft)
Daimler hat erhebliche Absatzschwierigkeiten diese werden (darauf verwette ich meinen Hintern) mit Entlassungen wieder geradegerückt mit dem Ergebniss dass daraufhin noch weniger Fahrzeuge verkauft werden. Klassische eigentore durch das Management, die an keiner Harward-Uni gelehrt werden.
5 Milliarden und ein drittel schon verschlafen das ist Fakt. Das muss doch wehtun liebe Managmentabteilung (schlaft weiter)
Antwort
24. Pusteblume
Kommentar vom 19. April 2009 um 22:35
Geht doch: Die Grünen fordern jetzt eine 5000-Euro-Prämie beim Kauf eines Elektroautos. Also dann weiß ich jetzt schon, wen ich im September wähle.
Quelle:
http://www.weser-kurier.de/btag/btag_1348.php?artid=2009041900000
Antwort
25. Pusteblume
Kommentar vom 21. April 2009 um 16:29
Nun ist auch bei Spiegel Online die Einsicht angekommen, dass zwischen 5 Mrd. Euro (Abwrackprämie) und 500 Mio. Euro (Förderung der Elektromobilität) eine “leichte” Diskrepanz besteht:
“Förderung von Elektroautos: Deutschland braucht die Umweltprämie 2.0″
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,619928,00.html
Antwort
26. M.V.
Kommentar vom 22. April 2009 um 07:23
Was soll der Quatsch,
lieber fresse ich Müsli als die Spinner an der Urne zu wählen… DAS IST KEIN WAHLENBLOG UND SOLLTE ENTFERNT WERDEN….
also liebe Pusteblume nimm bitte die Stricknadel und …..
Die waren schon im Regierungsauftrag was haben die erreicht? Wer braucht die? Chance verspielt – ende Gelände…
Wer woll ein Auto fahren welches drei Tage an der Steckdose hängt um nur einen ausgiebigen Ausflug zu unternehemen… Unwelt hin oder her, mir geht der Mensch vor und dann die Natur…. in dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt …
Mich regen diese Superhirne in den oberen Etagen die beispielweise alle Preise um 5.000,- EUR bei Jahres/Vorführ.etc… Wagen sofort erhöht haben als die “Umweltprämie” rausgegeben wurde. Das sind die gleichen Typ Mensch die hinterher jammern “wir sind im Hochpreissegment unsere Autos werden deswegen nicht gekauft ” … Eigentor
Kein Schwein würde auch nur ansatzweise einen Baguette, oder Japaner Auto kaufen wenn die Preise für BMW, Daimler und co. bodenständig wären.
Wer hätte vor 10 Jahren für einen 190er Jahrewagen 50 Tausend DM bezahlt???
Menschen sind blöd aber eben nicht “saublöd” wie in Managerköpfen gedacht wird.
Antwort
27. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 22. April 2009 um 08:21
@M.V.:
Contenance lieber M.V. Wir sind hier bei Daimler zu Gast und dort funktionieren Unterhaltungen ohne SCHREIEN und ohne Beleidigung der Gesprächspartner.
Jede Meinung ist willkommen, ganz nach dem Motto “Hart aber fair”. Deshalb für die Zukunft ein wenig mehr Benimm!
Danke
Antwort
28. M.V.
Kommentar vom 22. April 2009 um 17:30
upps…. sorry
lieber uwe ich mach es auch ganz leise. war vorhin nur etwas aufgeregt, hast ja recht da sind die pferde mit mir durchgegangen…
weil ich so ein geschwätz nicht ausstehen kann “wählt grün und gelb und lila, weil die die umweltschonenden autos fördern, mein strom aus der steckdose kommt, mit wattebällchen produziert wird” bla.. bla…
sorry, pusteblume
so einfach funktioniert die welt nicht wie du es hier darstellst… jede energie verbraucht ressourcen…
wenn die möglichkeit bestehen würde und alle das nötige kleingeld über hätten würdest du keine kleinwagen auf der strasse sehen das kannst du mir glauben…
deine empfehlung werde ich trotzdem nicht mal im traum wählen….
l.g.
Antwort
29. Sandra
Kommentar vom 22. April 2009 um 18:35
Hallo ihr.
Hab bei uns im Büro in letzter Zeit öfter das Thema “Abwrachprämie und Daimler” .
Was uns aufgefallen ist, wer um Himmelswillen wartet denn 10 (!) Monate auf eine neue E-Klasse, wenn in den Medien genaustens über unsere Kurzarbeit informiert wird???
Ich als “normaler” Käufer würde bei solchen Wartezeiten den Herstelle wechseln….
Außerdem sind die deutschen Hersteller auch irgendwo selbst schuld!! Wer nur große Spritfresser baut und vertreibt, hat Pech. Es ist ja nicht erst seit heute ein Problem. Aber so nen coolen Smart forfour nimmt man ausm Sortiment….. irgendwo haben die da oben einen an der Klatsche!!!!
Wenn die mal “normale” Gehälter hätten, wüssten die auch mal, was man sich heut noch für Autos leisten kann!!!!
Schön sich mal ausgesprochen zu haben, auch wenns wie üblich nix bringt!!
Grüßle
Antwort
30. Markus Jordan
Kommentar vom 22. April 2009 um 19:37
@sandra: Beim Thema 44 (also Smart ForFour) muss ich Dir Recht geben: Hätte Daimler das Fahrzeug zu Zeiten der Verschrottungsprämie noch im Programm, – eben einen “günstigen 4-Sitzer” im Preissegment unter der A-Klasse von Mercedes, hätte das auf den Konzernumsatz sicherlich merkbare Auswirkungen gehabt. Der Zug ist aber mittlerweilen abgefahren,..- der Akt Verschrottungsprämie ist nach meiner Erkenntniss bereits abgefahren und “rum”,.. Hersteller wie Fiat haben dafür Bestzahlen geliefert,.. – mal sehen, was die Zukunft bringt (wer weiss das schon?).
.
Antwort
31. Verena Hausenstein
Kommentar vom 23. April 2009 um 11:20
Da stimme ich voll zu, der forfour fehlt absolut im Sortiment. Ich persönlich habe z.B. die Abwrackprämie genutzt und mein sehr begrenztes Budget hat es mir nicht erlaubt, einen Wagen aus dem eigenen Hause zu erwerben. Der fortwo ist mir zu klein, der forfour wäre perfekt gewesen.. sehr, sehr schade.
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32. Peter
Kommentar vom 23. April 2009 um 12:13
@sandra,
darf ich dich mal kurz beim wort nehmen?
“wer NUR große spritfresser baut und vertreibt…”
frage: schon mal in unser produktportfolio geschaut?
nächste frage: glaubst du das unser konzern (oder auch ein anderer) auf “knopfdruck” plötzlich supersparsame und zugleich billige fahrzeuge herstellen und vertreiben kann? schon mal überlegt wie lange die produktentwicklung eines fahrzeugs dauert?
ganz klar ist doch, das diejenigen hersteller, die schon seit jahren kleinwagen herstellen, die kleiner, leichter billiger sparsamer sind, von der derzeitigen situation profitieren!
natürlich höre ich auch von vielen bekannten das sie es schade finden das der 44 nicht mehr im programm ist.
die frage stellt sich nur: warum hat man ihn herausgenommen? schlecht war er ja nicht…. wohl aber zu unrentabel.
dies sollte man auch einmal betrachten!
darf ich dich zu guter letzt nochmals zitieren?
schön sich mal ausgesprochen zu haben, auch wenns wie üblich nix bringt!!
@verena
schade das deine wahl auf ein anderes produkt gefallen ist.
mein begrenztes budget reicht nicht mal für einen neuwagen. so ich bin stolz das mein w124 noch prima einigermassen in schuss ist und ich die 215tkm marke übersprungen habe ;-)
mfg
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33. bernd124
Kommentar vom 16. Juli 2009 um 12:25
ich stimme euch zu ich behalte meine w124 , ich habe unserer hiesigen sparkasse angeboten in drei jahren -restratenkredit für abrackautos- anzubieten
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