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09.2009

Schwul-lesbisches Mitarbeiternetzwerk “GL@D” gegründet

Aus einer schon länger bestehenden privat organisierten Gruppe von schwulen Mitarbeitern der Daimler AG hat sich Ende Juli ein offizielles schwul-lesbisches Mitarbeiternetzwerk gegründet. Das Mitarbeiternetzwerk trägt den Namen GL@D (gesprochen: glæd – Gay Lesbian Bisexual Transgender at Daimler) und wird vom Unternehmen durch methodisches Netzwerk-Coaching und die Bereitstellung einer Intranetpräsenz und einer E-Mail Adresse unterstützt.

Laut einer aktuellen Studie verheimlichen auch heute noch ca. 60% aller homosexuellen Mitarbeiter ihr Privatleben in der Firma. Über 70% der befragten Personen gaben an, schon einmal Diskriminierung erfahren zu haben.

GL@D-IconDas GL@D-Netzwerk möchte Ansprechpartner für alle Mitarbeiter und Führungskräfte bei Fragen im Bereich der sexuellen Identität sein. Wie reagiere ich, wenn ich auf meinen Partner angesprochen werde? Wie verhalte ich mich, wenn ein Kollege Schwulen-Witze macht? Welche Handlungsoptionen habe ich als Führungskraft, um ein offenes, leistungsorientiertes Arbeitsklima zu fördern?

Das Netzwerk hat derzeit ca. 40 interne Interessenten aus dem Großraum Stuttgart. Es ist offen für alle Mitarbeiter, die sich für das Thema interessieren. Ein wichtiges Anliegen ist es, zusätzlich andere Standorte und Geschäftsbereiche der Daimler AG einzubeziehen. Organisiert wird es von einem Kernteam, das die Aktivitäten plant und die Schnittstelle zu relevanten Daimler Bereichen und Gremien, wie z.B. dem Global Diversity Office bildet sowie den Austausch mit externen Organisationen sucht.

Für den Kontakt zum Netzwerk und für Hintergrundinformationen steht Mitarbeitern der Daimler AG ein direkter Link im Intranet (Unternehmen > Organisation > Geschäftsfelder und konzernweite Funktionen > Diversity > Interne Netzwerke > GL@D) zur Verfügung.

Intranetauftritt von GL@D

Unter der Adresse glad@daimler.com ist das Netzwerk ebenfalls erreichbar. Hier können sich Mitarbeiter der Daimler AG auch für das erste Netzwerktreffen am 24.9.2009 von 19:00 bis 23:00 Uhr anmelden. Für Fragen, Anregungen oder Vorschläge sind wir stets offen.

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Dieser Artikel wurde von Peter Schreiner geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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  1. 1. Twitter Trackbacks for Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern » Schwul-lesbisches Mitarbeiternetzwerk "GL@D" gegründet [daimler.de] on Topsy.com

    Pingback vom 08. September 2009 um 09:44

    [...] Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern » Schwul-lesbisches Mitarbeiternetzwerk "GL@D" g… blog.daimler.de/2009/09/08/schwul-lesbisches-mitarbeiter-netzwerk-gld-gegruendet – view page – cached + Schon lange wird diskutiert, warum große Unternehmen in Deutschland beim Bloggen so zurückhaltend sind. Wir sind bereits seit Oktober 2007 online. Weiterlesen » * Aktuelle Kommentare + Geschichten aus dem Daimler-Wohnheim (61) o Bastian Böker: @Nils König danke für die schnelle Antwort. das bringt mich schon ein Stück… — From the page [...]

  2. 2. Uwe

    Kommentar vom 08. September 2009 um 10:38

    Die Idee ist gut, ich frage mich jedoch, warum so was “öffentlich” gemacht wird.

    Aus meiner Sicht ist jede sexuelle Orientierung OK, warum will eine Gruppe das besonders hervorheben?

    Das ist doch alles selbstverständlich und Privatangelegenheit von jedem selbst. Oder?

    Antwort

  3. 3. Links, Zwo, Drei, Vier | JOBlog - der Job & Karriere Blog

    Pingback vom 08. September 2009 um 11:19

    [...] Daimler AG gründet schwul-lesbisches Mitarbeiternetzwerk im Daimler-Blog – in einem Konzern mit Abertausenden von Mitarbeitern wohl ein ganz sinnvoller [...]

  4. 4. Hartmut

    Kommentar vom 08. September 2009 um 14:51

    Wir HomoSAPiens gratulieren zu diesem Schritt! Weitere Informationen zu GLBT-Mitarbeiternetzwerken gibt’s übrigens bei PrOut@Work http://www.proutatwork.eu und bei GayBC http://bit.ly/VYB9M .

    Antwort

  5. 5. Johanna

    Kommentar vom 08. September 2009 um 16:30

    Hallo Uwe,
    Antwort auf Deine Frage, die ich sehr berechtigt finde. Meine Erfahrung: selbstverständlich ist es leider noch überhaupt nicht, daß es lesbische, schwule, bi, transgender Mitarbeiter und Führungekräfte gibt.

    Zu viele Menschen werden bei der Arbeit wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, von doofen Sprüchen der Kollegen über Nicht-Beförderung bis zu Mobbing etc. (siehe zitierte Studie).

    Und: viele Vorgesetzte, Kollegen, Personalmitarbeiter usw. fühlen sich unsicher im Umgang mit GLBT-Kollegen.

    Andere Gründe gibts auch noch, aber das waren für mich die 2 wichtigsten, um bei der Gründung des GLBT-Netzwerks beim Daimler mitzumachen.

    Grüße von Johanna

    Antwort

  6. 6. Uwe

    Kommentar vom 08. September 2009 um 17:45

    Danke, Johanna :-)

    Möget Ihr viel Zulauf bekommen!

    Antwort

  7. 7. Markus

    Kommentar vom 08. September 2009 um 18:40

    Diskriminierung beginnt schon damit, dass Leute sagen: “Ach, Sie sind homosexuell? Das sieht man Ihnen gar nicht an! Nein, ich habe kein Problem damit. Das muss es alles geben. Gibt es ja im Tierreich auch. Was ich aber nicht verstehe, wieso müssen Schwule ihre Andersartigkeit immer so vor sich her tragen?” usw…

    Niemand würde auf die Idee kommen, so etwas zu einem Linkshänder zu sagen. Links-/Rechtshändigkeit ist ein völlig unverdächtiges Merkmal. Der Homosexualität haftet hingegen immer noch der Ruch an, “abnormal” oder “unnatürlich” zu sein, weshalb sich der aufgeklärt gebende Zeitgenosse zu fatalistisch wirkenden Äußerungen wie “das muss es alles geben” genötigt sieht. Gegen Homosexualität gibt es tief sitzende Vorurteile und Ängste. Dazu H.-G. Wiedemann in seinem Buch “Homosexuell”: “Die Homosexualität macht manchen Menschen Angst, weil sie weniger fremdbestimmt ist als die Heterosexualität, … weil sie das Normensystem, in dem sie sich eingerichtet haben, in Frage stellt, … weil sie an eigene – verdrängte – Möglichkeiten erinnert und die männliche oder weibliche Rolle verunsichert.”

    Ich kenne viele Schwule, die ungeoutet leben, weil sie panische Angst vor den (unabsehbaren) Konsequenzen haben. Die jene gesellschaftlichen Urteile über ihre “Abnormalität” so verinnerlicht haben, dass sie sogar sich selbst gegenüber Probleme hatten, sich ihre sexuelle Identität einzugestehen. Diese Probleme legen nahe, dass es eine große Dunkelziffer gibt. Schätzungen von Sexualforschern besagen, dass 32 Prozent der Männer homo- oder bisexuelle Neigungen haben. Hat solch ein (mitunter lebenslanges) Doppelleben erst gesundheitliche Konsequenzen, wissen oft nicht einmal die Betroffenen um die Ursache.

    Ich bin sehr pessimistisch, ob sich an diesem gesellschaftlichen Klima in den nächsten Jahren etwas ändern wird, allen Lippenbekenntnissen oder Initiativen wie diesen zum Trotz. Ich würde auch niemandem raten, sich seinem Arbeitgeber zu offenbaren. Fälle von Diskriminierung sind, jedenfalls im Staatsdienst, dokumentiert. Dagegen hilft auf kein Anti-Diskriminierungsgesetz, denn wie wollte man im Nachhinein herausfinden, warum eine Entscheidung für den einen und gegen den anderen Bewerber gerade so zustande gekommen ist.

    Antwort

  8. 8. Twitter Trackbacks for Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern » Schwul-lesbisches Mitarbeiternetzwerk "GL@D" gegründet [daimler.de] on Topsy.com

    Pingback vom 09. September 2009 um 11:46

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  9. 9. Von Manifesten und der Entdeckung des Menschen | Cluetrain PR

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    [...] und Angst leben zu können. Das vielbeachtete “Outing” des schwul-lesbischen Netzwerks im Daimler-Blog ist ein Ergebnis dieser [...]

  10. 10. Twitter und der Umsatz | Online CV und News aus der Job Szene | Spirofrog Blog

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    [...] Allianz ( wie war das damals mit Ballard Power ? ) heute, und hat zudem noch eine neue Gruppe/Netzwerk für Schwule und Lesben innerhalb Ihrer Company eröffnet wie der Daimler Blog berichtet. Tolle Sache, auch im Sinne der [...]

  11. 11. normalo

    Kommentar vom 10. September 2009 um 08:45

    Ich finde weiterhin das alles andere als Hetero nicht “normal” ist. Die Natur hat vorgesehen das der Mensch sich vermehrt, und das geht nunmal nur mit Mann und Frau. Daher kann es nicht Sinn der Sache sein das es Beziehungen von Mann-Mann, Frau-Frau gibt.

    Ich habe nix gegen Homosexuelle, aber ich bin auch kein Fürsprecher. Ein guter Freund von mir war/wurde Schwul, dadurch gingen unsere Wege auseinander. Ich konnte einfach nicht mehr normal mit Ihm umgehen. In der Saune, beim Sport, beim gemeinsamen weggehen, immer war dieses “Gefühl” da. Nein, sorry, aber Homosexuell ist nicht normal. Angeblich soll es ja ein Gendefekt sein ( hab mal ein Wissenschaftsbericht darüber gelesen ) und hat sich im laufe der Zeit immer weiter ausgebreitet.

    MfG

    Antwort

    Antwort von David am 28. November 2009 um 20:58:

    Hallo „normalo“!
    Aber wenn Lady Gaga in einem MTV-Video einer anderen Blondine einen Zungenkuß gibt, dann ist es in Ordnung, nicht wahr?
    Die Gen-Theorie wurde schon längst widerlegt. Davon abgesehen war in dieser Theorie nie die Rede von einem „Defekt“, sondern lediglich von genetischer Veranlagung. Das ist ein Unterschied.
    Homosexualität ist keine ansteckende Krankheit, wie Du es suggerierst, und nicht „anormal“ (was auch immer das heißen soll). Sie wird von fast allen Tieren sehr viel häufiger praktiziert als von uns verklemmten Menschen, und spielt auch beim Artenerhalt eine bzw. mehrere Rollen. Das Argument „normal/anormal“ bzw. „natürlich/widernatürlich“ ist nicht neu, dafür aber umso unsinniger (mehr dazu am Ende meiner Ausführungen). Dennoch will ich gerne darauf eingehen, weil es – egal, auf welcher Definitionsebene man sich befindet – leicht wiederlegt werden kann.
    Sex ist nicht nur zum Nachwuchszeugen da. Im Laufe der Evolution hat Sex vielfältige Funktionen bekommen, die alle indirekt dem Artenerhalt dienen. Einen guten Einstieg in das Thema bietet der Eintrag „Sexualität“ in Wikipedia:
    „Im sozio- und verhaltensbiologischen Sinne bezeichnet der Begriff die Formen dezidiert geschlechtlichen Verhaltens zwischenGeschlechtspartnern. Bei vielen Wirbeltieren hat das Sexualverhalten zusätzliche Funktionen im Sozialgefüge der Population hinzugewonnen, die nichts mehr mit dem Genomaustausch zu tun haben müssen, so dass dann die handelnden Partner auch nicht unbedingt unterschiedlichen Geschlechts sein müssen.“
    Sexuelle bzw. Homosexuelle Akte und Beziehungen sind u.a. da, um das Sozialgefüge zu festigen, d.h. die Bindungen innerhalb der Gruppe. Liebe schweißt zusammen. Das ist bei Tieren, die nicht alleine in der Natur überleben können, wie z.B. dem Menschen, der viel langsamer läuft als jedes Raubtier, sich nur in der Gruppe wehren kann und der, als Ur-Mensch, auch nur in der Gruppe jagen konnte, überlebenswichtig. Bi- und homosexuelle Beziehungen und Freundschaften dienen daher sehr wohl dem Arterhalt. Aber es gibt noch viel mehr evolutionäre Vorteile von gleichgeschlechtlichen Beziehungen, die hier aufzuzählen allerdings den Rahmen sprengen würde. Aber Sex hat noch sehr viel mehr Funktionen. So hilft es z.B., Spannungen abzubauen und Konflikte zu bewältigen – wichtig, bei voneinander abhängigen Gruppentieren. Nach einem Streit haben z.B. Menschenaffen oft Sex, um sich zu versöhnen. Ein ähnliches Verhalten findet man übrigens auch beim Menschen wieder: In Umfragen bestätigen Pärchen nach Streitigkeiten häufig „Versöhnungs-“Sex zu haben. Bei den meisten Wirbeltieren ist bisexuelles Verhalten eher die Regel als die Ausnahme: Einfache homosexuelle Akte machen je nach Gattung und Art 40 (Makakenweibchen) bis 94 % (Giraffenmännchen) aller Sexualkontakte aus (siehe auch: Bruce Bagemilh, Biological Exuberance: Animal Homosexuality and Natural Diversity), und zwar ohne das es irgendeinen Mangel an Nachwuchs gäbe. Rein gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind je nach Art und Gattung mit 5 bis 7 % mindestens so häufig wie bei Menschen. Leider ist es so, daß dies bis vor Kurzem vollkommen ausgeblendet wurde. Filmte ein Tierfilmer zufällig einen gleichgeschlechtlichen Akt (sofern er überhaupt mitbekommen hat, daß es sich um 2 Tiere des gleichen Geschlechts handelt) wurde dies rausgeschnitten, weil es ja für ihn eine nicht relevante Ausnahme war, und er ja eigentlich nur über die Paarung berichten wollte. Auch unter Wissenschaftlern verschwieg man solche Beobachtungen systematisch, weil man nicht selber als „Schwul“ gelten wollte, sowie aus Angst, man würde beschuldigt werden, unseriös zu sein, und eine homosexuelle Agenda vorantreiben zu wollen. Wie dem auch sei: Du siehst, eigentlich ist nicht die Bi- oder Homosexualität widernatürlich und destruktiv, sondern unsere aktuelle, rein heterosexuelle und monogame Sexualordnung. Willst Du also möglichst „normal“ und naturnah leben, solltest Du nicht nur Deinen homosexuellen Freund um Verzeihung bitten, sondern Eure Versöhnung gleich mit ihm im Bett besiegeln, und fortan bisexuell leben.
    Und wie sieht es in der Menschheitsgeschichte aus? In vielen Gesellschaftsformen, abseits der großen Religionen – Christentum, Judentum und Islam – bzw. ihrer Unterformen, die mitsamt ihrer „Moral“ den Planeten kolonisiert haben, waren bisexuelle Gesellschaftsformen in der Menschheitsgeschichte durchaus nichts ungewöhnliches. Bei einigen war die kleine Minderheit der rein Homosexuellen über die Familiengründenden Bisexuellen sogar gut in die Gesellschaft integriert – etwas, was ich auch für die heutige Gesellschaft sehr erstrebenswert finde, weil es die „Ghettoisierung“ der heutigen Schwulen und die damit einhergehende „sexuelle Apartheid“ (und die damit verbundene 4- (Berlin) bis 7-Mal (deutschsprachiger Raum) höhere Selbstmordrate) beenden würde.
    Ein weiteres Beispiel für gelungene gesellschaftliche Integration: Du hast doch sicher den Film „300“ gesehen, oder? Nun, das Potenzial gleichgeschlechtlicher Beziehungen haben die Spartaner viel besser erkannt und zu nutzen gewußt, als wir. So bestand die Elitetruppe der „300“ nur aus männlichen Liebespaaren. Es wundert mich nicht, daß der Kinofilm dies nicht thematisiert hat.
    Aber zurück zum Argumentieren mit Begriffen wie „normal“, bzw. „natürlich“:
    Ich denke, Du würdest mit mir übereinstimmen, daß die Chemieindustrie auch nicht „natürlich“ oder „normal“ bzw. von der Natur so gewollt sein kann. Nun stellen wie uns doch mal vor, Du erkrankst an Darmkrebs. Müßte man Dich dann qualvoll verenden lassen, nur, weil eine Chemotherapie unnatürlich wäre, und man, indem man Dich rettet, in die natürliche Auslese eingreifen würde (!), und befürchten müßte, daß Du deine erbliche Krebsanfälligkeit an Deine Kinder weitergibst? Oder dürfte man Dich retten, sofern man Dich bzw. eventuell schon vorhandene Kinder von Dir kastriert? Und wie wäre es mit den Schmerzmitteln, um Deinen Tod wenigstens ein bißchen weniger qualvoll zu gestalten? Die wären ja auch chemisch und unnatürlich, oder darf man da plötzlich eine Ausnahme machen?
    Du siehst, wie absurd und gefährlich solche Argumentationen sind. Das Einteilen von Menschen in „normal“ und „anormal“ war übrigens das Hauptargument für das Morden von Juden, Roma, Behinderten und Homosexuellen im 3. Reich. Auch gegenüber dieser Gruppen wurde Angst und Ekel geschürt, indem man sie für „krank“ erklärte.
    Gruß
    David

    Antwort

  12. 12. jens

    Kommentar vom 10. September 2009 um 08:48

    Hallo,
    denke dieser Schritt ist begrüßenswert und für die Menschen dringend erforderlich.
    Ich muß erleben wie schwer es mein ehemaliger AFS Gastsohn in Südamerika hat als homosexueller Junge seinen Platz in der Familie und Gesellschaft zu finden. Diese hier praktizierte Offenheit würden sich andere Menschen wünschen. Prima!

    Antwort

  13. 13. Edi

    Kommentar vom 10. September 2009 um 10:23

    Hallo,
    ich darf mich der Meinung von Mister normalo anschließen.
    Um Diskriminiert bzw. gemobbt zu werden,
    braucht man weder schwul noch lesbisch sein.
    Der Faktor Mensch ist in unserer Firma momentan nicht wichtig, wenn auch unsere Vorstandsvorsitzenden immer betonen,
    die Mitarbeiter einer Firma sind das höchste Gut …
    wenn sie nicht mehr da sind !

    Antwort

  14. 14. Beate

    Kommentar vom 10. September 2009 um 13:19

    Wo zieht man die Grenzen??
    Muss ich mich schon gemobbt fühlen, wenn ein neuer Blondinenwitz kursiert oder mal wieder ein Video von einer einparkenden Frau die Runde macht?

    Irgendwie gibt es doch über jedes “Grüppchen” seine Witze … entweder man steht drüber und kann mitlachen oder eben nicht – alles eine Frage der eigenen inneren Einstellung.

    Ich habe seit Jahren eine Freundin, die lesbisch
    ist – na und? Wenn Menschsein nur noch auf die Sexualität reduziert wird, na dann Gute Nacht !!

    Im übrigen möchte ich nicht unbedingt von jedem meiner Kollegen/innen die sexuellen Neigungen wissen … warum auch?

    Die Kollegen/innen sollten nett und teamfähig sein und Ahnung von ihrer Arbeit haben … mehr ist hier doch gar nicht nötig, oder?

    Antwort

    Antwort von David am 28. November 2009 um 22:51:

    Hallo Beate,

    interessant. Demnach sollten Juden auch über Judenwitzen stehen und Ausländer über ausländerfeindlichen Witzen?
    Wenn Du auf Diskriminierung nicht reagieren willst und Dich der bestehenden, heterosexuellen Männergesellschaft fügen möchtest, ist es Deine Entscheidung. Aber spreche bitte anderen nicht das Recht ab, sich zu wehren, um ein würdigeres Leben führen zu können.
    Gruß,
    David

    Antwort

    Antwort von Stefan am 02. Dezember 2009 um 09:23:

    Ich finde nicht, dass Beate mit ihrem Kommentar anderen das Recht abspricht, sich zu wehren. Vielmehr weist sie darauf hin, dass es auch Sache jedes Einzelnen ist zu prüfen, ob er sich durch einen Witz angegriffen und diskriminiert fühlt oder nicht.

    Allerdings glaube ich auch, dass es nicht nur eine Frage der inneren Einstellung ist. Denn objektiv betrachtet gibt es natürlich Diskrimierung bestimmter Gruppen und bestimmte Witze sind Ausdruck dieses Umstandes.

    Aber dass die Witze nicht das Problem sind sollte doch auch klar sein. Das zeigen die Reaktionen auf das Netzwerk eindeutig. Es gibt Leute, die sich gern in Kategorien wie “gut oder “normal” einordnen und gar nicht merken, dass sich die Welt inzwischen weitergedreht hat.

    Denn die Auseinandersetzung über das Thema “Schwul” anhand konkreter Sachverhalte sind sie nicht gewohnt. Deshalb bleibt ihnen nur die Flucht in diffuse Gefühlstheorien, “normalo”-Kategoriedenke und Genträumereien.

    Antwort

  15. 15. Michaela

    Kommentar vom 10. September 2009 um 13:50

    Erstmal: herzlichen Glückwunsch zu diesem öffnenden Schritt des Netzwerks.
    Solange sich eine Gruppe diskriminiert fühlt, weil andere mir ihren Ängsten laborieren und ihre Moralvorstellungen zu Leben brauchen. solange ist es notwendig, mit Öffentlichkeitsarbeit eine Normalität anzubieten. Erst, wenn Homophilie Nichthomophilen genauso gleichgültig wird, wie Nagellack und graue Haare, ist es für alle “normaler” zu leben. Von beiden Seiten fällt die Angst vor dem “Anderssein” weg.
    “Normal” bedeutet für mich, das sich mein Leben und LIeben als gut und stimmig anfühlt. Normal bedeutet für mich auch, daß mich meine Kollegen mit meinen Eigenheiten akzeotieren.
    Als Mensch unter Menschen.

    Antwort

  16. 16. Michaela

    Kommentar vom 10. September 2009 um 14:02

    Lieber Normalo vom 10.09.09 0845.
    Wie schön daß Du die natürliche Fortpflanzung erwähnst. Dabei gibt es natürlich das Phänomen der Parthenogenese. Da klappt das mit der Fortpflanzung bei den Weibchen auch ganz ohne Männchen. :-)) Und für Frauen ist dieser Mechanismus nicht auszuschließen (höchstrichterlich bestätigt).
    Aber es gibt ja ne Menge Frauen, der die Fortpflanzung mit nem Mann Spaß machen. Sei es fürs Leben oder eben nur für die Fortpflanzung.
    Wie schön, daß die Welt so bunt und vielfältig ist.

    Antwort

  17. 17. Jens

    Kommentar vom 10. September 2009 um 14:13

    An den Kommentaren von normalo und Edi sieht man schon, warum es eine solche Gruppe braucht.
    normalo hat eine Freundschaft aufgegeben wegen einem diffusen Gefühl, ausgelöst durch ein Outing. Wer hat denn da bitte das Problem? Ersetzt man in seinem Kommentar “normal” durch “gut” (und genau so wertend ist es gemeint), dann ist dieser Kommentar eigentlich ziemlich feindselig. Woher kommt denn diese gemeine Einstellung?

    Antwort

  18. 18. Uwe

    Kommentar vom 10. September 2009 um 14:54

    Originelle Randnotiz:

    Habe heute einen “Schwule Sau”-Kommentar in meinem Weblog erhalten der als Referer diesen Artikel hier hat. (und wenn ich das richtig interpretiere auch von einer Daimler-IP-Adresse kommt).

    Somit hat sich die Frage, ob so ein Netzwerk nötig ist, wie Ihr es gegründet habt, erübrigt.

    Die Antwort darauf lautet ganz klar: JA, so was wird gebraucht. Dringend!

    In diesem Sinne: Weiter so, Kopf hoch!

    Antwort

  19. 19. ich bin ich

    Kommentar vom 10. September 2009 um 18:55

    Auch von mir ein absolutes “JA” zu diesem Netzwerk. Es ist an der Zeit, dass sich Betroffene aus allem Bereichen dazu austauschen, um endlich dieses Machogehabe a la Bild vieler Mitarbeiter gegen zu steuern. Wer sich einmal geoutet hat bei den Kollegen, erträgt dieses gerede nur mit sehr viel Selbstsicherheit. Angesicht zu Angesicht wird nicht´s gesagt, aber wehe man verlässt den Raum. Es ist ja auch so einfach, denn wer nicht in diese Schublade passt, ist immer Thema.
    Deswegen hoffe ich sehr, dass dieses Netzwerk nicht nur eine Vision bleibt, sondern das es gelebt wird von Betroffenen die sich bereit erklären, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung immer wieder Thema ist und daran zerbricht.Macht Projekte in den Werken und Niederlassungen, bietet dort Gespräche an mit Betroffenen die es wollen, um anderen zu helfen, egal ob Lesbisch, Schwul, Bi oder Transsexuell. Öffentlich dieses zu machen in den Bereichen, dass sollte das Ziel sein. Helft Kollegen, die Gespräche dazu suchen.Macht Schulungen mit Vorgesetzten, Personalbetreuern und Betroffenen zusammen um ein besseres Arbeitsklima zu bekommen.Bietet ” Sprechstunden ” von und mit Betroffenen an, die sich dazu bereit erklären, anderen behilflich zu sein.
    P.S. Gerade der Beitrag von “normale” zeigt, dass schnellstens auf diesem Gebiet etwas getan werden muss………wenn ich so etwas lese…….bekomme ich Pickel, sorry…….musste ich mal schreiben.

    Antwort

  20. 20. Peter Schreiner

    Kommentar vom 10. September 2009 um 21:21

    Wer hätte das gedacht?! So viele Kommentare und Meinungen sind hier abgegeben worden. Auch viele Mails und telefonische Kontakte waren dabei. Vielen Dank, dass Ihr Euch gemeldet habt.
    Bei den Kommentaren im Blog zeigt sich eine enorme Bandbreite von Zustimmung bis Ablehnung, die inhaltlich für mich nicht immer nachvollziehbar ist. Die Polarisierung, die unser Netzwerk hervorruft und die vielen Seitenaufrufe zeigen aber auch, dass das Thema sexuelle Identität viele Kollegen bewegt und es wichtig ist, dass jetzt auch mal darüber gesprochen wird.
    Die große Resonanz ist auch für mich eine Bestätigung, dass wir hier an einem wichtigen Thema dran sind und uns weiter dafür einsetzen müssen. Das Netzwerk befindet sich noch in der Aufbauphase und es gibt viel zu tun! Eure Vorschläge werden wir aufgreifen und inhaltlich bearbeiten. Wir werden hier im Blog auch über weitere Aktivitäten und Neuigkeiten berichten.
    Grüße von Peter

    Antwort

  21. 21. Markus

    Kommentar vom 10. September 2009 um 23:46

    Ich habe oben das Wort “(ab)normal” absichtlich in Anführungsstriche gesetzt, weil ich meine, dass uns diese Kategorie nicht weiterhilft. Wer definiert schon, was “normal” ist? Die Mehrheit? Gilt also der Linkshänder oder der Mercedesfahrer schon als “abnormal”, weil er in der Minderheit ist?

    Wenn wir uns schon anmaßen, über andere Leute zu urteilen, dann sollte nur eine Rolle spielen, inwieweit ihr Verhalten gesellschaftlichen Schaden anrichtet. Während Ausgrenzung, Diskriminierung bis hin zu gewalttätigen Übergriffen gegenüber Homosexuellen an der Tagesordnung sind, kommt mir beim besten Willen kein rationaler Grund in den Sinn, warum sich ein Heterosexueller in seiner Freiheit oder seinem Glück beeinträchtigt sein sollte, wenn sich ein Schwuler in seiner Nähe befindet.

    Und zum Argument, die Natur habe vorgesehen, dass der Mensch sich vermehre… In wie vielen Fällen eines heterosexuellen Liebesaktes kommt es tatsächlich zu einer Zeugung? Ein Promill? Der Rest ist also “unnatürlich”? Nein, Liebe auf Fortpflanzung zu reduzieren ist völlig verfehlt. Liebe ist eine Art der Kommunikation, des Menschseins, der Selbstfindung. All das ist unabhängig vom Geschlecht sinnvoll und “natürlich”. Fortpflanzung ist in dieser Lebensäußerung eine eher zufällige Koinzidenz.

    In der Tat wird Homosexualität heute auf genetische Veranlagung zurückgeführt. Aber bitte wie soll sich dieser Gen-”Defekt” “immer weiter ausbreiten”, wenn sich Homosexuelle nicht vermehren können? Viel plausibler ist, dass es Schwule seit jeher in dieser Größenordnung gab, nur heute weniger ihre Identität unterdrücken müssen.

    Antwort

  22. 22. J.

    Kommentar vom 11. September 2009 um 07:28

    @ normalo:

    Hast du schon einmal den Begriff “Regenbogenfamilien” gehört ? Auch Schwule und Lesben können eine Familie gründen. Sei es durch Samenspende, Adoption oder Aufnahme von Pflegekindern.

    Und wer nun denkt, dass “unsere” Kinder dadurch Schaden nehmen…dem empfehle ich die repräsentative wissenschaftliche Studie in Deutschland über „Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften“ zu lesen (http://www.bmj.de/files/-/3813/Zusammenfassung_Lebenssituation_von_ Kindern_ in_gleichgeschl_LP.pdf).

    Zitat: “…In der Planung von Ausbildung und Beruf sind Kinder aus Regenbogenfamilien anderen
    sogar voraus, und bei der schulischen Entwicklung lässt der überdurchschnittliche Anteil
    dieser Kinder auf weiterführenden Schulen darüber hinaus überdurchschnittliche Abschlüsse
    erwarten…”

    Es ist nunmal so, dass WIR uns viel mehr Gedanken zum Wohl der Kinder machen, als “normale” (Ehe-)Partner. Liegt sicher daran, dass WIR nunmal nicht ohne größeren Aufwand Kinder bekommen können. Den WUNSCH nach einer Familie haben wir trotzdem.

    Und was deinen ach so “guten Freund” angeht: glaubst du ernsthaft, nur weil er schwul ist, dass er dir automatisch an “die Wäsche will” ? Schwule Männer sind sehr wählerisch und nehmen wirklich NICHT JEDEN (nur weil er ein Mann ist). Oder steigst du JEDER Frau hinterher NUR weil sie eine Frau ist ?? Denk da mal drüber nach.
    Ansonsten denke ich, dass dein “guter Freund” wirklich besser dran ist ohne dich. Denn SO EINEN FREUND braucht kein Mensch !!

    So, und nun kannst du meinen Beitrag auseinander nehmen :) Viel Spaß dabei *zwinker*

    Grüße von einer Lesbe, die bald Mama wird :)

    Antwort

  23. 23. Thomas Wust

    Kommentar vom 11. September 2009 um 11:45

    Hallo,

    jeder hat die Freiheit seine Sexualität so zu leben, wie es ihm selbst und anderen gut tut bzw. nicht schadet.
    Was ich allerdings nicht gut finde ist, wenn man versucht Probleme mit der sexuellen Orientierung zur Schau stellt, anstatt konstruktiv damit umzugehen.
    In der Regel ist Homosexualittät oder lesbisch sein eine geschlechtliche Identitätskrise. Also, d.h., die Personen wissen nicht, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Meist hat dies damit zu tun, das im Entwicklungsprozess diese geschlechtliche Bestätigung durch die Eltern gefehlt hat. D.h. der Mann sucht sein fehlendes Mann sein beim anderen Mann, die Frau ihre nicht angenommene oder nicht entdeckte Weiblichkeit bei einer anderen Frau.
    Unsers Gesellschaft ist tolerant und verurteilt das in der Regel nicht. Aber ich finde es nicht richtig und verantwortungslos gegenüber sich selbst, das zur Schau zu tragen. Buchtipp: Männlichkeit in der Krise von Leane Payne
    Liebe Grüße

    Antwort

  24. 24. Gl@d to see! « qd BLOG

    Pingback vom 11. September 2009 um 21:02

    [...] Mehr dazu hier. [...]

  25. 25. Tobias Burkowski

    Kommentar vom 14. September 2009 um 07:07

    Naja – jedem das seine.

    Aber solange Homosexualität als was besonderes gilt – werden Schwule und Lesben wohl nie als gleichgestellt angesehen bzw. akzeptiert.
    Wir können hier ja auch einen Blog eröffnen für alle die auf:
    - blonde Frauen/Männer,
    - Italiener/Innen
    - …
    stehen.

    Ich würde Homosexuellen jedenfalls raten sich einfach normal (bitte keine dieser lächerlichen Diskussionen was normal/unnormal ist) zu verhalten und nicht permanent aufzufallen. Wenn ich da nur an den CSD denke. Der ganzen Welt wird hier vorgelebt das schwul/lesbisch sein etwas besonderes ist. Da braucht man sich nicht darüber zu wundern, dass nicht jeder Mitbürger Homosexualität als was ganz normales und alltägliches ansieht.

    @normalo
    Es ist ein ganz schlechter Diskussionsansatz wenn man nicht den Mut hat unter eigenem Namen in Erscheinung zu treten – egal wie gut oder schlecht die These auch ist.

    Antwort

  26. 26. Miriam

    Kommentar vom 14. September 2009 um 09:23

    Dieses Thema wird immer heiß diskutiert werden, eben weil es provokativ ist. Allerdings sollte man wirklich mit seiner Meinung hinter dem Berg halten, sobald man in die Fäkalsprache abrutscht.

    Ansonsten stehe ich komplett hinter der Meinung von Beate. Ich persönlich finde, dass die Menschen um uns herum, nicht nach der sexuellen oder religiösen Orientierung oder nach dem Aussehen oder Hautfarbe beurteilt werden sollten, sondern einfach nach Ihrer Leistung, Ihrem Können und der Sympathie.
    Allerdings stehe ich auch gerade deshalb einem solchen Netzwerk gerade in solch einem Unternehmen kritisch gegenüber – ich möchte einfach die sexuellen Orientierungen meiner Kollegen nicht im Berufsalltag wissen, genausowenig, wie ich die Religionszugehörigkeit etc. beurteilen darf, kann oder will. Man kann jede “Gruppe” diskriminieren, ob mit “Brillenschlange”, “Blöde Blondine”, “lern erst mal Deutsch”, “du bist unter meinem Stand”, etc. Es muss nicht immer Schwul, Lesbisch, Blond, Schwarz, Oberschicht, etc. sein. Es sollte ausschließlich die Leistung zählen, nichts anderes sonst!!!!

    Antwort

  27. 27. Jens

    Kommentar vom 14. September 2009 um 12:15

    An Herrn Wust: Sie stellen ihre These dar, wie eine allgemein anerkannte Theorie zu Homosexualität. Ich würde sogar Wikipedia ihrem Buchtipp vorziehen.
    Also Hr Burkowski: ich wäre sehr glücklich, wenn das Outing so problemlos verlaufen würde, wie das Geständnis, eine Vorliebe für Blondinen zu haben. Nur leider riskiert man dabei ja, dass einem die “Freunde” davonlaufen, wie hier so schön geschildert wurde. Deswegen gibt es hierfür vermutlich auch einen extra “Blog”. Wenn Sie den CSD so besonders finden, dann kann ich da im übrigen nichts für. Alles was ich da sehe ist eine Straßenparade.

    Antwort

  28. 28. Markus

    Kommentar vom 18. September 2009 um 00:11

    Tja, so ist das: Erst haben Homosexuelle einen “Gendefekt” oder eine “Identitätskrise”, und jetzt sind sie an der Diskriminierung auch noch selbst schuld, weil sie “permanent auffallen” müssen… *kopfschüttel*

    Liebe Herren Wust und Burkowski: Was macht Sie so sicher, dass, was Sie sehen und hier formulieren, die ganze Realität ist? Ich kenne einige Schwule (und nach obiger Studie repräsentieren sie sogar die Mehrheit), die alles daran setzen, gerade NICHT aufzufallen: weil sie ihr Umfeld als homophob wahrnehmen und den Verlust von Freunden (s.o.), gesellschaftliche Ächtung oder um ihre Karriere fürchten. Manche gehen so weit, dass sie eine heterosexuelle Beziehung eingehen und sogar Kinder zeugen. Dies ist eine extreme Zerreißprobe für alle Beteiligten, und alles nur, um ins soziale Raster zu passen. Ein Artikel zu der erschreckenden Verlogenheit, die in unserer ach so toleranten Gesellschaft noch immer verbreitet ist: http://www.businessonline.t-online.de/c/19/52/63/74/19526374.html

    Halten wir fest: Die Mehrheit der Homosexuellen trägt ihre Identität nicht zu Markte, sondern leugnet sie, aus Angst. Angst nicht vor ein paar harmlosen Witzchen (über die im übrigen auch Schwule lachen), sondern vor schmerzhaften Nachteilen.

    Selbst schuld, sagen Sie? Würden Sie sich freiwillig bekennen zu einer Gruppe, die auch in den hier zu lesenden Beiträgen als krank, exhibitionistisch oder sexuell gestört betrachtet wird? Und es gibt noch weit schlimmere Vorurteile. Viele Eltern würden einen Aufstand machen, wenn herauskommt, dass der Lehrer ihrer Kinder schwul ist. Ist es nicht erstaunlich, dass Xenophobie immerhin als politisch unkorrekt gilt (auch wenn viele wohl nicht wissen, WARUM eine offene und tolerante Gesellschaft erstrebenswert ist), Homophobie hingegen ohne Skrupel und gar im Glauben der Wissenschaftlichkeit geäußert wird?

    Ein Netzwerk wie GL@D, liebe Miriam, ist sicherlich keine Marketingmaschine. Sondern es wird sich in erster Linie an Homosexuelle selbst richten: Ihr steht mit Euren Fragen und Ängsten nicht allein da. Und dagegen ist doch wirklich nichts zu sagen. Vielleicht fühlt sich der eine oder die andere dann ermutigt, sich gegenüber seinen Kollegen zu outen. Das sei ihm/ihr überlassen. Ich würde es nicht tun.

    Selbst wenn das Netzwerk anfangen sollte, Aufklärung in der Breite zu betreiben: Wo wäre das Problem? Vielleicht erscheint es etwas paradox, dass man etwas erst thematisieren muss, um es zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Wenn Sie der Homosexualität bereits völlig vorurteilsfrei gegenüber stehen, gratuliere, aber die Mehrheit der Bevölkerung ist ganz offensichtlich noch nicht so weit.

    Antwort

  29. 29. Mr.VORSICHTIG

    Kommentar vom 18. September 2009 um 06:21

    . . . man muss in diesem Unternehmen schon
    vorsichtig sein!
    Ich bin jetzt 52 Jahre alt und seit 27 Jahren
    in der Firma.
    Mit meinem Freund lebe ich jetzt seit 22 Jahren
    zusammen und habe im Jahre 2002 mit ihm
    eine Lebenspartnerschaft gegründet. Darüber
    hatte ich seinerzeit meinen Personalbetreuer
    informieren wollen. Die Auskunft war,
    dass dies der Firma egal sei und ob ich nun
    die standesamtliche Urkunde an den P-Bereich
    schicke oder nicht wäre auch egal – das interessiert
    die Firma nun wirklich nicht. Schliessleich sei
    es keine Ehe-Schliessung.
    Tja, und dann hatte ich in der Vergangenheit
    einen relativ jungen “E4-er”. Gegen meine Art
    zu leben konnte er nichts machen.
    Aber nach jahrelanger guter Arbeit wurde plötzlich
    ALLES bemängelt und in Frage gestellt.
    Ich habe diese Abteilung nach über 20 Jahren
    “freiwillig” verlassen.
    Ach ja und ein Kollege (mittlerweile Rentner)
    hat mir immer wieder erklärt, dass den
    schwulen Sä alle der Schwanz abgeschnitten
    gehört.
    . . . man sollte sich sein OUTING gut überlegen !!

    Antwort

  30. 30. Peter

    Kommentar vom 18. September 2009 um 07:39

    @all and @Miriam vom 14.09.
    Nachdem ich diese ganze Diskussion und all die Beiträge gelesen habe, kann ich dem Beitrag von Miriam ganz und gar zustimmen. Was interessieren mich die sexuellen Vorlieben/Neigungen etc. meiner Kollegen? Ich bin hier um zusammen mit den Kollegen eine gute Leistung abzugeben, im Team zu arbeiten, in einer sympathischen Umgebung. Da ist mir doch wurscht, ob mein Kollege bi, homo, hetero, schwarz, braun, Gitarrenspieler, Brillenträger, Moslem oder Nasenpopler ist.
    Überlegt mal, und das geht an ALLE (inkl. Führungskräfte): Warum sind wir hier?
    Nicht um zu mobben, auszuklammern, in die Ecke schieben etc. sondern um gemeinsam Produkte zu erschaffen, um unsere Kunden zu begeistern, um uns vorwärts zu bringen!
    Keep the spirit of Gottlieb Daimler, Carl Benz and Wilhelm Maybach !!!

    Antwort

  31. 31. Hans Roland Kaiser

    Kommentar vom 18. September 2009 um 12:40

    Hallo zusammen! Es gibt keinen Grund Menschen auszugrenzen – oder zu bevorzugen. Bei aller “Aufgeklärtheit” fehlt immer noch die Einsicht, dass wir alle “nur” Menschen sind. Wir haben alle unsere Vorzüge und Nachteile. Aber von Geburt an sind wir alle vom gleichen Stamm. Ich jedenfalls wünsche der Gruppe alles Gute. Wenn nur einem Menschen dabei geholfen werden kann, dann ist die Gruppe schon ein voller Erfolg!
    Roland

    Antwort

  32. 32. Lukas

    Kommentar vom 21. September 2009 um 17:34

    Wie schwul!
    Menschen werden immer ausgegrenzt, sind wir doch realistisch. Mit dieser Gruppe wird diese natürliche Eigenschaft des Menschen nicht unterbunden. Sollen wir jetzt eine eine Gegengruppe für Normale in meinem Unternehmen gründen? Die einzige Auswirkung dieser Gruppe wird sein, dass die sexuelle Orientierung Einzug in den Betrieb und als Einstellungskriterium nehmen wird und das ganze eine ingeheuere Tragweite mit sich ziehen wird. Schwule und Lesben sind leider ………[vom Moderator gelöscht], man darf sie deshalb aber nicht ausgrenzen oder anderweitig diskriminieren. Das ist Grundgesetz und das bedarf keine besondere Gruppe. Oder soll ich Schwul sein auch noch gut finden?!

    Antwort

  33. 33. Uwe Knaus (Moderator)

    Kommentar vom 22. September 2009 um 07:20

    @Lukas
    Jeder darf hier im Blog seine Meinung vertreten – so lange er sachlich bleibt und die Kommentar-Richtlinien beachtet.
    Bitte etwas mehr Respekt bei zukünftigen Kommentaren.
    Danke!

    Antwort

  34. 34. Schwule Netzwerke am Arbeitsplatz | Schwule, Netzwerk, Arbeitsplatz, Lehrer, Unternehmensberatung, Wirtschaftsweiber, Fach-, Völklinger, Kreis, ANTINOUS | Gaydoo - Gay News aus der Gay Community

    Pingback vom 26. September 2009 um 09:19

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  35. 35. Michael

    Kommentar vom 11. Oktober 2009 um 21:51

    Hey,

    ich bin im Werk in Düsseldorf. Natürlich auch nicht geoutet, aber was habe ich denn jetzt von Glead ?
    Ich finde, dass eine ist Arbeit, dass andere ist Privat.
    Warum muss ich sagen, dass ich Homosexuell bin?
    Da habe ich nichts von und meine Kollegen auch nicht.
    Ich finde es bringt nur probleme.
    Ich will auch privat überhaupt nichts mit meinen Kollegen unternehmen. Es geht also niemanden was an.

    Wer meint, durch das Werk laufen zu müssen und sich überall outet, ist ja auch irgendwie selber schuld. Was verspricht er sich denn davon?

    Gut, bei einigen ist es halt sehr schnell erkennbar.
    Für die mag es auch eine gute Sache sein, dass
    Daimler endlich was für Homosexuelle unternimmt.
    Auch wenn sowas durch Zufall heraus kommt ,
    weil mich irgendwer in der öffentlichkeit beobachtet hat,
    mag es evtl. hilfreich sein.

    Es haben auch schon leute gekündigt, weil es für sie unerträglich wurde. Da wird Glead auch nichts dran ändern können.
    Oder gibts dann bald Kostenstellen wo ausschließlich Schwule Arbeiten? Wäre doch mal eine Lösung, um etwas gegen Diskriminierung zu unternehmen?
    ….
    Nur wer will mit dieser Ausgrenzung schon leben?

    Dann lieber nichts sagen und man geht ganz normal mit den Kollegen um, weil sie mit einem dann auch normal umgehen!

    Antwort

  36. 36. Frank

    Kommentar vom 12. Oktober 2009 um 15:02

    junger Vadder,… da kommen doch alle meine alten Ängste wieder hoch! – mir ist es wurscht, wie „ihr“ es nennt, ob Diskriminierung, Mobbing oder sonst wie. Es schränkt mich in meinem Seelischen Wohlbefinden ein, weil ich mich bedroht fühle und es mir Angst macht! Verstehen kann das nur, wer das selbst durchgemacht hat. Und sorry, allen anderen spreche ich ab, darüber urteilen zu können!

    Ein nur teilgeouteter Daimlermitarbeiter :-)
    Frank

    Antwort

  37. 37. Henry

    Kommentar vom 16. Oktober 2009 um 14:41

    Ich finde die bisher eingereichten Beiträge Hoch interessant. Meinungen welche durch Vorurteile, Halbwahrheiten, Ängste, Unwissen geprägt sind finden sich hier wieder aber auch Kollegen die keine Probleme im Umgang mit Schwulen und Lesben haben . Es wird auch aufgezeigt das es andere Gruppen gibt die ausgegrenzt werden aufgrund ihrer Lebensumstände oder Geschlecht wie zum Beispiel:
    Frauen im Allgemeinen , allein erziehend , Haarfarbe , Körperfülle, Alter .
    Auch gibt es Mitarbeiter wie Michael welche sich selbst ausgrenzen damit die sexuelle Ausrichtung nicht bekannt wird um so keine Probleme im Berufsleben zu erhalten.
    .
    Allerdings lässt sich Berufsleben und Privat nicht immer komplett trennen außer man kapselt sich komplett von den Kollegen ab, lügt , verschweigt, verdreht oder beschränkt sich auf belanglose minimal Konversation

    Michael fragt was er davon hat das es nun GL@d gibt?

    Vielleicht wird durch GL@d ein Bewusstsein geschaffen das einerseits die sexuelle Ausrichtung keine Rolle mehr spielt, insbesondere bei der Vergabe von Tätigkeiten mit Führungsaufgaben und auf der anderen Seite das wir sensibler umgehen mit Ausgrenzungen
    und Vorurteilen.

    Ich selbst bin seit 1978 im Unternehmen / Werk Düsseldorf und teilgeoutet, arbeite derzeit in einem Team wo dies keine Rolle spielt was sehr zur inneren Zufriedenheit und zur Steigerung der Teamfähigkeit beigetragen hat. Allerdings habe ich Anfang der 80iger mir sagen lassen müssen das ich mich, als schwuler, trotz Fähigkeiten, niemals Teamleiter werden könnte. Heute ist dies zumindest im Werk Düsseldorf kein KO Kriterium mehr.

    Antwort

    Antwort von Michael am 18. Oktober 2009 um 14:00:

    @ Henry: Es ist ja so, dass man immer viel hört und auch mitbekommt.
    Bevor ich mein Kommentar hier zu beitrug, habe ich mir erstmal alle anderen Beiträge durchgelesen. Es zeigt schon, dass die Kollegen sehr unterschiedlich mit dem Thema umgehen. Der eine macht gute Erfahrungen, aber es gibt auch viele die schlechte Erfahrungen machen. Natürlich ist es kein Problem, dass direkt Daimler oder den Standort in Düsseldorf betrifft. Diskriminierung findet auch in vielen anderen Firmen statt.
    Das Daimler jetzt endlich was unternimmt ist ja auch eine gute Sache oder doch nur eine
    gute Promotion?

    Es freut mich aber zu sehen, dass sich doch jemand auch die Mühe gibt, auf mein Kommentar zu reagieren.

    Ich selbst schließe ein Outing für mich aus und denke schon das ich damit sehr gut leben kann. Natürlich finde ich die ganzen Lügerrein und Geschichten, die man um sich herum aufbaut nicht sehr angenehm und nimmt mir auch oft die Freude gerne zur Arbeit zu gehen.
    Letztendlich mache ich das ja auch nur zu meinen eigenen Schutz.
    Ich bin recht ruhig und lasse mir leider viel zu viel gefallen und vermeide Stress und Streit mit Kollegen. Leider funktioniert so was ja auch nicht immer. Würde da jetzt noch meine sexuelle Ausrichtung hinzukommen, würden ja nur noch mehr Probleme entstehen.
    Ich mache dann lieber ruhig meine Arbeit und das auch sehr gewissenhaft. Alles andere gehe ich dann lieber aus dem weg. Mir würde es nicht gut tun!

    Allerdings bleibt für mich jetzt die frage offen:,, Warum bist du dann nur teilgeoutet? ”
    Was sind denn deine Erfahrungen mit den Kollegen?

    In der Produktion herrscht ja auch oft noch ein anderer Umgang!
    Es gibt viele junge schwule bei uns im Werk und ich weiß, dass sie es nicht anders machen als ich.
    Ich kenne aber auch Kollegen die geoutet sind und trotzdem gut mit den Kollegen klar kommen. Es ist aber auch oft eine frage des Auftretens und kann deshalb mal gut gehen,
    bei dem nächsten nicht.

    Antwort

  38. 38. Lisa-Marie

    Kommentar vom 26. November 2009 um 09:03

    Hallo an alle,

    ich komme aus dem Werk Untertürkheim und bin überall ganz offen geoutet. Niemand hat ein Problem mit meiner Homosexualität ( Bis auf ein paar Südländer ). Jedoch habe ich manchmal das Gefühl das schwule nochmehr ausgegrenzt werden als Lesbische Mitarbeiter, was ich absolut nicht verstehen kann. Nur weil er schwul ist heißt es ja nicht das er gleich jeden hier im Werk möchte, oder? Ich finde das Netzwerk eine richtig tolle Sache um sich gegenseitig austauschen zu können. Sei es zum outing, mobbing oder sonst was.
    Ich selber gründe auch gerade meine eigene kleine Regenbogenfamilie und hab mir schon von Kollegen anhören dürfen das ja meine Kinder dann einen psychischen Knax bekommen. Ich konnte nur schmunzeln. Ich bin lesbisch.. Habe ich nicht trotzdem auch ein Recht auf eine eigene Familiengründung? Ich bin auch nur ein Mensch….
    Wie oft hört man in den Medien, das bringt eine Familie seine Kinder um und dort auch. Da denke ich mir, wieso bekommen schwule/lesbische Ehepaare kein Adoptionsrecht, es gibt so viel Liebe zu verschenken.
    Und an den NORMALO der hier bloggt: Ich kann diese Einstellung überhaupt nicht verstehen. Gendefekt oder sonst was. Schwule gabs schon bei den Römern ich China war es vor Hunderten von Jahren auch “normal” schwul oder lesbisch zu sein.
    Und den Kumpel den du deswegen versetzt hast nur weil es schwul ist, den hast du nicht ansatzweise verdient. Et vertraut sich dir an, dass ist schon ein großer Schritt, und du hast nichts besseres zu tun Ihn dafür auch noch einen Tritt zu geben.
    Meine Eltern sagten mir als ich mich vor paar Jahren outete ” Wir lieben dich genauso wie vorher, du bist ja nicht anderst deswegen”.
    Genauso solltest du auch denken, denn dein Freund war auch schon schwul als er sich noch nicht outete!
    Wie gesagt ich finde es eine tolle Sache mit dem Netzwerk und hoffe das der/die eine dadurch Selbstbewusster wird und das Mobbing aufhört.

    Antwort

  39. 39. Martin

    Kommentar vom 02. Dezember 2009 um 23:58

    Eine kleine Anmerkung, weil hier nun schon des öfteren der Hinweis auf “die Römer” fiel, wo die gleichgeschlechtliche Liebe in der Gesellschaft etabliert war. Es waren gerade die Römer, wo die gleichgeschlechtliche Liebe fast immer ein Anlass der Unterdrückung und Vergewaltigung war (”er nahm sich einen Knaben …”). Und das junge aufstrebende Christentum hat wahrscheinlich genau aus diesem Grund die gleichgeschlechtliche Liebe geächtet und Sex auf die Fortpflanzung eingeschränkt. Ironischerweise ist es diese Einschränkung, die Homosexuelle Jahrtausende an den Rand der Gesellschaft gedrängt hat. Ich sage mal, die Römer haben den Homosexuellen da einen echten Bärendienst erwiesen und eignen sich nicht als Vorzeigebeispiel einer entsprechend toleranten Gesellschaft.

    Antwort

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  44. 44. peter fedrow

    Kommentar vom 26. Juli 2010 um 09:26

    Ich bezweifle, daß es sinnvoll ist, über so persönliche (intime) Dinge im Geschäft zu reden.
    Wer macht sich schon grundlos angreifbar ?
    Religion ist ein Tabuthema, ebenso erzählt kein Mensch wenn er seine Ehefrau betrügt oder nebenher anschaffen geht.
    Dann mit welcher Erwartung erfolgt das “Outen”?
    Nur Info? oder wird gar eine Meinung/Statement des Informierten dazu erwartet?
    Dann können die Probleme erst richtig beginnen.
    Wieviel Wahrheit/Deutlichkeit verträgt der Betreffende ?
    Alles in allem denke ich, werden Problem auch einfach nur herbeigeredet, daß man mit dem einen oder anderen Kollegen besser oder schlechter zurechtkommt, hat vielfältige Gründe, nicht nur diesen und solange die Tätigkeit/Zusammenarbeit nicht darunter leidet….

    Antwort

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