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04
02.2010

B-Klasse F-Cell: “Ein bisschen wie in der S-Bahn”

Wie schon am Montag berichtet, gab es in der letzten Woche für Daimler-Mitarbeiter die Gelegenheit, die B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb (F-Cell) Probe zu fahren. 1800 Kollegen an den Standorten in und rund um Stuttgart (Untertürkheim, Mettingen, Sindelfingen und Möhringen) nutzten diese Chance und hielten die vier Fahrzeuge zwischen 10 und 17 Uhr eine Woche lang im Dauereinsatz.

Die Reaktionen waren durchweg positiv. Besonders der niedrige Geräuschpegel begeisterte die Testfahrer und einige meinten, dass allein das Gefühl, emissionsfrei Autozufahren, den Fahrkomfort erhöht. Viele Kollegen drehten den Zündschlüssel mehrfach hin und zurück, ehe sie glaubten, dass der Motor tatsächlich an sein.

Die einzige Herausforderung des Projektes war, dass die einzige Wasserstofftankstelle der Gegend am Stuttgarter Flughafen zu finden ist. Aber der Ausbau der Infrastruktur ist ja immerhin schon in Planung. Was den Verbrauch angeht, so benötigten die Autos im Schnitt knapp über einem Kilogramm Wasserstoff auf 100km. Angesichts eines Tankinhaltes von 4kg Wasserstoff beträgt die Reichweite in der Praxis also an die 400km. Bei einem aktuellen Preis von 9€ pro Kilogramm Wasserstoff an der Flughafentankstelle ist das Fahren auch bezahlbar. Hier einige Kommentare von Kollegen zur B-Klasse F-Cell:

Für diejenigen Kollegen und Interessierten, die letzte Woche nicht dabei sein konnten, hier noch einmal meine eigenen Fahreindrücke im Video festgehalten:

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Dieser Artikel wurde von Nils König geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 3 Kommentare Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Manuel

    Kommentar vom 04. Februar 2010 um 10:00

    Leider konnte ich am Test nicht teilnehmen, da alle Plätze innerhalb weniger Sekunden ausgebucht waren. Aber die Möglichkeit bietet sich sicherlich noch einmal. Wenn man sich jetzt den Preis auf 100km anschaut, so wäre das schon mal günstiger als Benzin. Wenn ich sehe das ich mit meinem Mini One zurzeit mehr als 10 EUR auf 100 km bezahle ist das wirklich eine Alternative. Wenn es dann noch mehr Tankstellen gibt und der Preis irgendwann niedriger wird, dann schlägt das sogar meinen noch auf Autogas umgerüsteten Mini (mit ca. 5 EUR auf 100 km).
    Grüße Manuel

    Antwort

    Antwort von Pusteblume am 05. Februar 2010 um 17:14:

    mit meinem Mini One

    Er hat Jehova gesagt!!

    Antwort

  2. 2. Tina Balatinac

    Kommentar vom 05. Februar 2010 um 09:09

    In unserem Bereich hatte sich ende November die Gelegenheit ergeben, das Fahrzeug zu fahren und ich muss sagen, es war wirklich sehr interessant. Die Passanten an denen wir vorbei fuhren, schauten etwas überrascht, weil das Fahrzeug wirklich nicht zu hören war. Im Wagen selbst hörte man auch eher nur ein sehr leises Schnurren, als das Motorengeschäusch, an das man sich gewöhnt hat.

    Die Technologie fand ich sehr überzeugend. Wenn die Tankstellen weiter verbreitet sind und die Preise auf ein normales Maß sinken, wär das eine tolle Sache für den Geldbeutel und für die Umwelt ohnehin.

    Mir persönlich hat ehrlich gesagt aber doch das Motorengeräusch gefehlt. So ein schönes leises Brummen macht doch einiges vom Fahrspaß aus.

    Grüßle,

    Tina

    Antwort

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