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05.2010

Auslandspraktikum in Rumänien

Mein Name ist Nico-Daniel Herrmann, ich studiere BWL an der Universität Mannheim mit Schwerpunkt Marketing und Internationalem Management und stehe kurz vor meiner Diplomarbeit.

Anfang 2009 wurde ich in das Daimler Student Partnership Programm (dsp) aufgenommen. Im Rahmen dieses Programmes bekam ich die Möglichkeit konzernweit ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Mein dsp-Mentor hat mir angeboten mich bei der Suche und Auswahl nach einem Auslandspraktikum zu unterstützen. Außerdem bekam ich zwei Plätze für ein Auslandspraktikum über das Studienförderprogramm angeboten.

Im ersten Interview mit Rumänien hat mich der dortige CFO für ein Auslandspraktikum an seinem Standort begeistert. Er stellte mir ein interessantes Aufgabengebiet in Aussicht, in dem sich mir die Möglichkeit bot, viel zu bewegen. Deshalb habe ich mich für ein Auslandspraktikum in der Vertriebszentrale bei Mercedes-Benz Rumänien (Bukarest) entschieden.

Ich konnte den Beginn des Praktikums kaum erwarten. Als ich dann endlich in Bukarest angekommen bin, wurde ich von meinem Chef vom Flughafen abgeholt und anschließend zur Unterkunft gefahren.

Die Vertriebszentrale liegt im Norden von Bukarest, nahe dem Flughafen Baneasa. Im Bürogebäude befindet sich Mercedes-Benz Romania im 4. und 5. Stockwerk. In den unteren Stockwerken befindet sich Mercedes-Benz Financial Services.

Mercedes-Benz RomaniaAls ich am ersten Arbeitstag morgens ankam, bekam ich meinen Arbeitsplatz gezeigt. Anschließend wurde ich den anderen Mitarbeitern in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. Da die Rumänische Kultur sehr offen und warmherzig ist, wurde ich sehr freundlich empfangen.

Meine Aufgabe war es eine multidimensionale Datenbank aufzubauen, mit deren Hilfe man auf effiziente Weise Veränderungen der Absatz- und Bestandszahlen analysieren kann. Dies ist für das Wachstum von Mercedes-Benz in Rumänien wichtig.Da Mercedes-Benz Romania erst seit 2010 vollständig zu der Daimler AG gehört, sind die Strukturen relativ neu und das durchschnittliche Alter der Mitarbeiter niedrig.

Bild_MBRO BüroDie Arbeitskultur in Rumänien ist vergleichbar, mit typischen „High Context Ländern“. In diesen Ländern hat der Gruppengedanke einen höheren Stellenwert. Dies ist eine interessante Erfahrung und gerade für einen Praktikanten von Vorteil. So hatte ich die Chance in das Team-Leben der Mitarbeiter integriert zu werden, gerade weil Privates weniger stark von Geschäftlichem getrennt wird. So wurde ich gleich in der ersten Woche abends zum Essen eingeladen.

Rumänen sind sehr kommunikativ, die meisten sprechen mindestens eine Fremdsprache fließend. Bukarest ist eine sehr interessante aufstrebende Stadt. Sie zieht viele junge Menschen aus ganz Rumänien an, da es viele Arbeitsplätze durch westliche Investoren gibt. Es wird gern flaniert und spazieren gegangen – die zahlreichen Parks sind auch im Winter immer gut besucht und auf den Boulevards drängen sich die Menschen.

Bukarest ist aber auch eine Stadt der Gegensätze: Armut und Plattenbauten, wie ich sie so noch nicht gesehen habe. Auf der anderen Seite gibt es die rumänische Oberschicht, die sich am Wochenende in den vornehmen Restaurants zeigt.

Schade, dass die Zeit so schnell vorbeigegangen ist. Mein Auslandspraktikum war eine großartige Erfahrung. Schön, dass ich auch nach meinem Aufenthalt noch Kontakt mit meinem früheren Chef habe.

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Dieser Artikel wurde von Nico-Daniel Herrmann geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 2 Kommentare Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Uwe

    Kommentar vom 16. Mai 2010 um 10:56

    Ihr könntet mal einen Kommentar über so was hier schreiben: http://bit.ly/atY55e – würde mich interessieren, wieviel davon als Polemik gesehen wird und wieviel tatsächlich ernst genommen wird aus Eurer Sicht.

    Antwort

  2. 2. Christian

    Kommentar vom 27. Mai 2010 um 18:07

    ….hört sich ja interessant an!

    Antwort

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