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05.2010

Vorsicht, Ansteckungsgefahr! Das Fahrerliga-Fieber ist ausgebrochen

Lkw-Fahren mit Leidenschaft

Jedes Jahr im Juni, wenn der Sommer beginnt und die Felder in voller Blüte stehen, kursiert in der Transportwelt das Fahrerliga-Fieber. Angesteckt vom FleetBoard Wettbewerb um wirtschaftliche Fahrweise starten die teilnehmenden Unternehmen Wochen vorher ihre Aufwärmtrainings, um sich für die vierwöchige Show zu wappnen. Mit Spannung wird der Startschuss zur Fahrerliga erwartet und es erreichen uns bei Daimler FleetBoard viele Anrufe: „Wann kann man sich endlich anmelden?“ „Welche Preise gibt es zu gewinnen?“ „Wie bereite ich mich als Fuhrparkleiter und meine Fahrer am besten vor?“ So wurde auch dieses Jahr die Spannung wieder angeheizt: Unter dem Motto „TRUCKERMANIA“ gehen bei der Fahrerliga 2010 Lkw-Fahrer vom 1.-30. Juni ins Rennen. Fahrer aus Deutschland, Schweiz, Niederlande, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Rumänien und Südafrika treten jeden Tag während des Fahrgeschäfts gegen die Berufskollegen im wirtschaftlichen Fahren an.

Fahrer, die bewegen.

Am 1. Juni beginnt die heiße Phase. Denn Iron-Trucker, Der Alte, Fahrerin 14 und Co. begeben sich an die Startlinie. Bei den Unternehmen wird der tägliche Besuch der nationalen Rangliste auf der Fahrerliga Homepage so selbstverständlich wie der Genuss des Morgenkaffees. Die Teilnehmer nehmen teils unter witzigen Psyeudonymen ihre Chefs, Fahrertrainer, Fuhrparkleiter, Kollegen, Familien und uns FleetBoarder mit auf die spannende Reise ins Land des wirtschaftlichen Fahrens. Die Einstufung in der nationalen Fahrerliga-Rangliste basiert auf der FleetBoard Fahrweisennote, die unter Einbeziehung der Einsatzschwere eine objektive Aussage über die wirtschaftliche Handhabung des Lkw gibt.

Alles dreht sich um die eine Frage: Wo stehe ich?

Natürlich will jeder Teilnehmer wissen, wie er zum Abschluss seiner Tour abgeschnitten hat. Ständige Konzentration kann den kleinen, aber feinen Unterschied machen. Einige Fahrer bekommen die aktuelle Note auf ihre DispoPilots gesendet. Andere surfen jeden Abend die Fahrerliga-Homepage an, während die Familie am Abendbrottisch wartet. In den Transportunternehmen selbst werden täglich die Ranglisten am Schwarzen Brett ausgehangen. Das Tüfteln und Zittern um die besten Notenpunkte finden am 30. Juni 2010 ein Ende. Denn dann stehen die Finalisten aller beteiligten Länder fest.

Dabei sein ist alles!

Sagenhafte 5.400 Fahrer hatten sich in 2009 an der Fahrerliga beteiligt und einen Wettbewerb der Superlative geschaffen. Wir hoffen natürlich, dass sich in 2010 noch mehr Unternehmen und Fahrer für den Wettbewerb begeistern. Stand heute gibt es 45 angemeldete Flotten mit insgesamt 2505 Teilnehmern. Die besten Fahrer jeder Nation werden bei der Entscheidungsrunde Anfang September 2010 aufeinander treffen und sich den letzten Prüfungen stellen. Die Fahrerliga gipfelt dann bereits zum dritten Mal in einem Live-Event der den Sieger der Königsklasse kürt. Knifflige Aufgaben mit FleetBoard-, Geschicklichkeits- und Sicherheitsbezug sorgten 2009 noch einmal für die geballte Ladung Nervenkitzel und machten für uns Zuschauer die mitreißende Stimmung nahezu greifbar. Man spürte förmlich, wie es sich in tausenden Haushalten jeden Abend angefühlt haben muss, als die Teilnehmer um den Einzug ins Finale kämpften. Für die Finalisten war dieses Ereignis nicht nur die Chance auf eine Platzierung unter den Top3, sondern die Teilnahme an sich schon ein Triumph: Sie hatten sich gegen 5.400 andere Fahrer durchgesetzt! Nachdem die Gewinner gekürt waren, verwandelte sich die Aufregung in helle Freude über die eigene Leistung. Und nach einigen Wochen der Nachberichterstattung legte sich das Fahrerliga-Fieber, um in diesen Tagen erneut um sich zu greifen und die wichtigste Frage zu stellen: Wer wird dieses Jahr das Rennen machen?

Gewinnen lohnt sich!

Hervorragendes Fahrgeschick in der Fahrerliga wird mit attraktiven Preisen belohnt, z.B.

  • drei Monate freie Fahrt mit einer Actros Sattelzugmaschine inkl. FleetBoard Fahrzeugmanagement für das Siegerunternehmen oder
  • eine Woche Spanien für zwei Personen mit Besuch des Finales der Truck Race-Europameisterschaft für den Sieger oder
  • ein Satz Reifen für die drei Erstplatzierten.

>> Hier geht’s zur Homepage der Fahrerliga 2010.

Sehen Sie hier die Highlights des europäischen Fahrerliga-Finales 2009 als Video!

Über FleetBoard: Seit zehn Jahren entwickelt und vertreibt die Daimler FleetBoard GmbH Telematiklösungen für mehr Wirtschaftlichkeit in Nutzfahrzeugflotten. Das 140 Mitarbeiter zählende Unternehmen hat bis heute mehr als 60.000 Fahrzeuge mit Telematikdiensten ausgestattet. Durch die intelligente Aufbereitung der Daten aus dem Nutzfahrzeug werden wichtige Flotteninformationen über das Internet zur Verfügung gestellt. Mit diesen Informationen können Fahrzeuge und Transportprozesse wirtschaftlich gesteuert werden. Mehr Informationen unter www.fleetboard.com.

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Dieser Artikel wurde von Karin Giangrande geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 7 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Vincent

    Kommentar vom 17. Mai 2010 um 20:53

    Ich dachte im Blog sollten laut Richtlinien nicht ständig “wirs” auftauchen bzw. ohne persönlichen Bezug im Stil einer Pressemitteilung Ereignisse beschrieben werden? Genau das macht aber leider dieser Eintrag – unpersönlich und könnte genau so als Pressemitteilung an Partner gehen – schade! Genau so sollten Unternehmens-Blogs doch gerade nicht aussehen.

    Antwort

    Antwort von Karin Langner am 18. Mai 2010 um 09:25:

    Hallo Vincent,

    danke für Deinen Hinweis. Ich habe versucht, den Beitrag ganz bewusst nicht wie eine Pressemitteilung zu schreiben. Den persönlichen Bezug meinte ich in den “wirs” wiederzufinden, denn meine Kollegen und ich begleiten die Fahrerliga zum sechsten Mal. Mir ging es ersteinmal darum, das Ereignis und den Ablauf vorzustellen, da das Thema nicht jedem geläufig ist. Gerne berichte ich von weiteren Fahrerliga-Highlights aus der Ich-Perspektive.

    Antwort

    Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 18. Mai 2010 um 14:39:

    Die Policy ist weniger als Vorschrift, sondern eher als Hinweis für unsere Mitarbeiter gedacht. Der Schreibstil ist natürlich so unterschiedlich und vielfältig wie die Mitarbeiter selbst. Er kann durchaus mal eine ofiziellere Form annehmen. In diesem Fall ging es darum, auf ein bevorstehendes Event aufmerksam zu machen, insofern war der “offizielle” Charakter des Textes völlig in Ordnung. Wie gesagt: alles Ansichtssache.

    Antwort

  2. 2. VincentVinyl

    Kommentar vom 12. Juli 2010 um 21:09

    Danke für die Antworten!

    Für mich eröffnet sich dann nur die Frage, wozu die Richtlinien und Hinweise dienen sollen, wenn in der Praxis wiederum beliebig ist, ob sie umgesetzt werden.

    Das Problem ist doch, dass dann eine Pressemitteilung ein sinnvolleres Forum für offizielle Mitteilungen ist, als ein Blog-Artikel, der immer eine subjektive Perspektive braucht. Der hier vorliegende Artikel ist ja durchaus gut geschrieben, aber eben doch eher im Stil einer Pressemitteilung.

    Zudem werden viele Zahlen in den Raum gestellt, deren Bedeutung für den Laien offen bleiben: “Sagenhafte 5.400 Fahrer hatten sich in 2009 an der Fahrerliga beteiligt und einen Wettbewerb der Superlative geschaffen. Wir hoffen natürlich, dass sich in 2010 noch mehr Unternehmen und Fahrer für den Wettbewerb begeistern. Stand heute gibt es 45 angemeldete Flotten mit insgesamt 2505 Teilnehmern.”

    Etwa wird die Zahl der 5400 Teilnehmer als “sagenhaft” (Marketing-Stil) deklariert, aber warum ist die Zahl sagenhaft? Und warum ist es ein “Wettberwerb der Superlative” (wieder Marketing-Stil)? Was fand die Blog-Autorin denn so gut an dem Wettberweb, außer, dass viele Leute mitgemacht haben, was ja eher allgemein ist? Aus dem Artikel geht die persönliche Begeisterung nicht hervor.

    Ich will damit die Autorin oder Daimler nicht angreifen, keine Angst. Ich schreibe gerade meine Dissertation, die auch ein Kapitel über Unternehmens-Blogs enthält, daher nehme ich es sehr genau ;-).

    Antwort

    Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 13. Juli 2010 um 12:16:

    Ok, das ist eine ganze enge Auslegung hinsichtlich der Verwendung von Superlativen in Corporate Blogs – aber akzeptiert.
    Mich würde darüber hinaus interessieren, ob die Fragestellung “Wie glaubwürdig, bzw. authentisch sind anonyme Kommentare?” auch Teil der Dissertation ist?
    Eine schöne Diskussion zur Kommunikation auf Augenhöhe gibt’s gerade bei Netzwertig:
    http://netzwertig.com/2010/07/09/identitaet-im-netz-das-glaubwuerdigkeitsproblem-anonymer-kritik/

    Antwort

  3. 3. VincentVinyl

    Kommentar vom 09. August 2010 um 13:36

    Danke nochmal für die Antworten. Nein, über die Glaubwürdigkeit anonymer Kommentare sage ich in meiner Doktorarbeit nicht viel, da ich mich mit Unternehmens-Blogs eher im Rahmen des größeren Themenbereichs: “Unternehmens-Identitäten im Internet” beschäftige. Ich habe dann ein Kapitel über Blogs und konzentriere mich eher darauf wie Unternehmen selbst mit Blogs umgehen: Quasi auf welche Art Rückmeldungen gegeben werden bzw. ob überhaupt und ob die Art der Rückmeldungen angemessen ist, was einen “schlechten” von einem “guten” Blog unterscheiden kann, etc.

    An sich würde ich aber sagen, dass die Glaubwürdigkeit eines Kommentars ja auch nicht (nur) von der Identität des Sprechers abhängt, sondern von dem was gesagt wird und wie es gesagt wird. Aber wie gesagt das ist nicht direkt mein Gegenstand.

    Ich kann Ihnen die Doktorarbeit aber nach Fertigstellung sehr gern als PDF zusenden – schließlich ist die Daimler-Website Gegenstand meiner hermeneutischen Analyse. Ich bearbeite da aber wegen der hermeneutischen Methodologie nur einen kurzen Textauszug dieses Blogs , zumal ich insgesamt 7 Unternehmens-Portale untersuchen muss / will.

    Antwort

  4. 4. VincentVinyl

    Kommentar vom 09. August 2010 um 13:59

    Hab mir den Netzwertig-Beitrag mal durchgelesen:

    Meiner Ansicht nach handelt es sich dabei um den falschen Ansatz. Warum soll ein Kommentar wertvoller werden, wenn die Identität des Kommentators offen liegt? Hier liefert der Netzwertig-Autor kein einziges Argument. Im Grunde sagt er: “Mir ist persönlich lieber den Namen desjenigen zu kennen, der mich kritisiert”. Sein Argument, dass er dann die Kritik eventuell auf andere Faktoren zurückführen kann, wie den biographischen Hintergrund des Kommentators, leuchtet mir nicht ein.

    Wenn eine Kritik argumentativ stichhaltig ist, sollte gleich sein von wem sie ist. Es geht nicht um den Kritiker sondern um die Kritik an sich: Sie ist Gegenstand des Diskurses. Der Netzwertig-Blogger propagiert eher eine Lust nach Ungleichheit. Etwa “Wenn ein Professor mich kritisiert ists ja okay, aber wenn das ein Postbote ist, nehme ich es weniger ernst”. Solange die Argumente aber stichhaltig sind, sollte gleich sein aus wessen Mund sie kommen. Dem Kritiker sein (meiner Ansicht nach im Internet gutes Recht) auf Anonymität abzusprechen, quasi als “Kuhhandel”, um die Kritik ernst zu nehmen, ist für mich eine fragwürdige Strategie.

    Weigert zieht außerdem Vergleiche heran, indem er den anonymen Online-Beitrag mit einer im Offline-Kontext “vermummten Person” gleichsetzt, die unpassend sind. Das Internet ist ein eigenes Medium und die ihm immanenten Bedingungen machen derlei Vergleiche sinnlos. Das ist als würde man das Radio mit dem Fernsehen vergleichen und dann kritisieren, dass es im Radio keine Bilder gibt.

    So ähnlich haben das ja auch andere Kommentatoren bei Netzwertig kritisiert.

    Es dient allein den Präferenzen des Autors die Anonymität abzuschaffen, für den Leser besitzt diese Strategie dagegen keinerlei Wert. Aber ein Blog ist für die Leser und nicht für den Autor…Zumindest sollte das bei einem guten Schreiber so sein.

    Antwort

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