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06.2010

GASTBEITRAG: Bewegt Dich, was Dich bewegt?

Welches Fortbewegungsmittel ist für mich das Richtige? Was ist Mobilität und wie kann sich diese meinen Vorstellungen anpassen? Diese und viele weitere Themen, waren Bestandteil eines gemeinsamen Projektes zwischen uns, den Studenten der Hochschule der Medien (HdM), und Daimler-Mitarbeitern aus der Konzernstrategie.

Ziel war es, einen Film über Mobilität zu drehen… Klar war, wir wollten keinen klassischen Daimler-Werbefilm produzieren. Unser studentischer Blick auf das Thema Mobilität war gefragt. Alle Optionen bei der Filmerstellung waren offen. Aber aufwendige Drehgenehmigungen und externe Technik standen nicht zur Diskussion. Und ein Budget war auch nicht vorhanden. Dafür konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Ob das „Experiment“ klappen würde, war uns im Laufe der Filmerstellung manchmal selbst nicht klar.

Also warum der ganze Aufwand? Wir wollten mit unserem Film so viele Menschen wie möglich erreichen, sie zum Nachdenken anregen und möglicherweise ihre Einstellung zu ihrer Mobilität ändern. Unsere Grundbotschaft: Mobilität ist individuell.

Es gibt keine guten und schlechten Optionen, sondern nur andere. Alles geht. Jeder hat die Freiheit und Verantwortung in der Wahl seiner Mobilität. Unser „Experiment“ hat funktioniert. Der Film ist fertig.

Die Produktion des Film war ein gemeinsames Projekt der Studenten: Sandra Eisele, Timo Marks, Jürgen Gomeringer, Markus Schöberl und Claudia Knibbe

Im Januar 2010 wurde er auf der MediaNight an der HdM das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Doch was halten Sie von diesem Thema? Was bewegt Sie? Schauen Sie selbst und schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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Dieser Artikel wurde von Claudia Knibbe geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.

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Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 7 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

  1. 1. Jochen

    Kommentar vom 17. Juni 2010 um 15:55

    Sehr gelungene kreative Umsetzung. Glückwunsch!

    Antwort

    Antwort von Timo Marks am 29. Juni 2010 um 08:59:

    Hallo Jochen,

    als am Film Beteiligter möchte ich mich für die Glückwünsche bedanken. Ich hoffe der Film hat seine Aufgabe erfüllen können und konnte dazu beitragen offener und unvoreingenommen an die Thematik Mobilität heranzutreten. Wir wollten auf gar keinen Fall eine Lösung präsentieren, sondern die Vielfalt von Mobilität zeigen.

    Antwort

  2. 2. Jörn Hendrik Ast

    Kommentar vom 18. Juni 2010 um 23:22

    Hallo Claudia,

    ein wirklich schönes Video. Und das ganze ohne Budget, Respekt!
    Komme gerade von einem sehr spannenden Projekt aus Stuttgart unweit einiger eurer Drehorte (z.B. Daimler Benz Museum, die Aufzugsgondel ist unverkennbar!) in einem OpenSpace haben wir ein paar Thesen besprochen was Individualität und Mobilität angeht. hier ein paar Auszüge:

    my cockpit:
    alles in einem in der Cloud gespeicherten Profil das jederzeit in Leihfahrzeuge, Stadtautos oder dem eigenen Fahrzeug downgeloaded und angewendet werden kann.

    - Heimatgefühl:
    Im Fahrzeug sind automatische Einstellungen möglich. Sitzfarbe verändert sich, Autositz passt sich an, Amaturen passen sich an (von detaillierten Amaturen und Anzeigen auf einfache Tachoanzeige) Geruchsanpassungen, Stimme des Navis, Navi lädt bevorzugte Ziele in jeder Stadt (ich mag Italiener, also bekomme ich Vorschläge zu Italienern)

    - Augmented Reality: in der Zukunft gibt es kaum noch individualisierte Karosserien, dafür sind alle Scheiben von innen mit Projektionsmitteln ausgestattet, dass sonst einheitlich schwarze Elektroauto sieht von innen betrachtet dann rot und sportlich aus. Der Clou: alle anderen Fahrer sehen durch ihre Scheiben ebenfalls da eingestellte Design. Designs können selbst erstellt werden, im Radio gewonnen und direkt angewandt werden. etc.

    Wenn ihr wollt, diskutiert mit uns auf Facebook unter http://bit.ly/aut_re_diskussion

    Werde euer Video gerne posten und euch verlinken!
    Cheers,
    Jörn Hendrik

    Antwort

  3. 3. Ann-Katrin Knebel

    Kommentar vom 21. Juni 2010 um 11:04

    Glückwunsch! Toller und ansprechende Film – meine Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt…ich wurde überrascht!…ein wirklich spannender und toll aufbereiteter Beitrag, der mich zum Nachdenken anregt… Individualität und keine Lösung, aber viele spannende Ansätze…offen sein und sich selber neu erfinden..

    Antwort

    Antwort von Claudia Knibbe am 21. Juni 2010 um 13:42:

    Hallo Frau Knebel,

    es freut mich, dass Ihnen unser Film gefällt. Auf den Überraschungsmoment haben wir gehofft. Scheint funktioniert zu haben!

    Gerade Ihr Gedanke ” offen sein und sich selber neu erfinden” liegt ganz in unserem Gedankengang. Gerade für uns Studenten ist es interessant einen bunten Strauss an Möglichkeiten zu haben. Die Zusammenstellung macht es aus! In den Urlaub fliegen, in die Stadt mit der Strassenbahn und zum Einkaufen mit dem Auto. Da stehen einem alle Türen offen.

    Vielen Dank für Ihren Beitrag

    Antwort

  4. 4. Fabian Hoffmann

    Kommentar vom 21. Juni 2010 um 18:29

    Also ich find den Film – darf ich hier sch***e sagen? Was auch immer damit erreicht werden sollte, bei mir ist nichts davon angekommen.
    Aber schöner hintern.

    Antwort

    Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 21. Juni 2010 um 20:05:

    Sch***e kann man in der Gosse oder auf dem Fußballplatz sagen, aber nicht, wenn man zu Gast bei Daimler ist!
    Der Film sollte übrigens zum Nachdenken anregen. Starten Sie doch noch einmal einen Versuch, dann fällt Ihnen vielleicht etwas mehr als “schöner hintern” ein. Wird übrigens mit großem “H” geschrieben!

    Antwort

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