Dass das Ideenreichtum unserer Mitarbeiter in der „Business Innovation Community“ geschätzt und erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigt ein neuer, funkelnder mit SWAROVSKI ELEMENTS veredelter Schlüssel. Jorge Stemmann hatte im Sommer 2008 die ursprüngliche Idee einer Verzierung des Autoschlüssels mit Edelsteinen in der Business Innovation Community eingebracht. Der Beitrag wurde bisher rund 500mal angesehen und in zahlreichen weiteren Kommentaren diskutiert.
Die Umsetzung ist ein mit über 200 funkelnden SWAROVSKI ELEMENTS veredelter Fahrzeugschlüssel. Der luxuriös anmutende Schlüssel ist wahlweise in der Ausführung mit schwarzen oder pinken SWAROVSKI ELEMENTS zu erwerben. Der extravagante Autoschlüssel soll diejenigen Kunden ansprechen, denen neben der Funktion insbesondere das Design sehr wichtig ist. Denn der Fahrzeugschlüssel verkörpert gleichzeitig ein Modeaccessoire.
Eine limitierte Anzahl von 800 Stück ist seit Anfang November ausschließlich auf dem japanischen Markt erhältlich und erfüllt die dortigen Marktbedürfnisse. Nach Abschluss der Pilotphase in Japan wird eine Ausweitung auf andere Märkte geprüft.
Die Kooperation der zwei Premiummarken zeigt auf, wie Innovation bei Daimler entstehen kann. Und, dass die Ideen der Mitarbeiter oftmals wichtige Trends und Kundenwünschen erfassen.
Wir wollten wissen, wie Herr Stemmann auf die Idee einer Verzierung des Schlüssels gekommen ist und unser Ergebnis bewertet. Seine Meinung zu dem extravaganten Fahrzeugschlüssel sowie die der japanischen Käufergruppe werden im Videobeitrag ersichtlich.
Vielleicht könnte man die Veredelung auch im Interieurdesign ausweiten und weitere Verzierungen vornehmen?
Oder auf den Individualisierungstrend mit weiteren Details bzw. Features antworten?
Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion wie eine weitere Veredelung im und um das Auto aussehen könnte.
Dieser Artikel wurde von Joana Treffert geschrieben.
In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und
schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Der steinige Weg zum neuen Stern
Folgen Sie mir auf einem kurzen Vergleich zweier Menschen. Zwei Kunden von Mercedes-Benz. Der Einfachheit halber gehen wir hier nicht ...
1. Roland
Kommentar vom 18. November 2010 um 08:07
Zitat: “Die Kooperation der zwei Premiummarken zeigt auf, wie Innovation bei Daimler entstehen kann.”
Innovation? Das Bekleben von Autoschlüsseln mit bunten Steinen? Bei aller Liebe, das hat den Beigeschmack von Bastelarbeiten im Kindergarten.
Saubere Leistung, Herr Stemmann!
Antwort
Antwort von Richard am 20. November 2010 um 11:46:
Man kann diese Arbeit zwar auf die Grundbegriffe von “Bekleben” und “bunte steine” runterbrechen, aber hier geht es doch um eine gewisse Marktlücke im Luxusmarkt, die Daimler möglicherweise entdeckt hat. Und wenn der Autoschlüssel gut ankommt, hey, dann hat Daimler es halt drauf :)
Antwort
2. Högi
Kommentar vom 18. November 2010 um 12:42
Hallo Roland, bin mit Dir einer Meinung.
” ist doch alles Schicki-Micki ” denke unsere Schlüssel sind
“stylisch und praktisch ” genug und stellen was dar, oder?
Stellen wir uns mal vor, so ein Steinchen fällt aus, dann ist der Jammer groß und der Service hat dann wieder ein Problem ” Hexenkleber oder Neu beschaffen”
Aber ” wenn´s scheeee macht ” bitte.
Antwort
3. Jock
Kommentar vom 18. November 2010 um 14:07
Lieber Roland, liebe(r) Högi,
der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!
In diesem Fall gehen wir offensichtlich in Japan fischen. Woraus ich schließe, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Japanern auf dieses Glitzerzeugs stehen und dazu noch bereit sind dafür Geld auszugeben. Wer Geld hat, will es zeigen; warum sonst werden beispielsweise Vertu-Handy gekauft (Preisspanne je nach Inividualisierung: 4.000-80.000 Euro).
Beides – Handy wie Glitzerschlüssel – lege ich in der Kneipe oder an der Bar auf den Tisch und jeder kann den Reichtum sehen. Warum nicht aus dieser Geltungssucht Kapital schlagen?
Well done!
Antwort
Antwort von Roland am 18. November 2010 um 14:20:
Nun, wenn die Japaner gerne Würmer essen bzw. glitzernde Schlüssel lieben, gerne. Wenn wir damit Geld verdienen, umso besser.
Nur innovativ ist das nicht. Wirklich nicht.
Antwort
Antwort von Vinc am 18. November 2010 um 14:39:
Hallo Roland, ich würde mir jetzt auch nicht so einen Schlüssel bestellen. Offensichtlich gibt es dafür einen Markt. Die Idee des Herrn Stemmann sollte Sie nicht “wurmen”. Übrigens, hier noch ein paar Synomyme für “innovativ”: einfallsreich, fantasievoll, kreativ, originell.
Antwort
Antwort von Högi am 18. November 2010 um 15:43:
Liebe(r) Jock,
hast ja recht, bin halt ein praktisch veranlagter Mensch, dennoch liebe ich auch schöne Ding.
Hab aber auch geschrieben ” wenn´s scheee macht , bitte “.
Hoffe dem Japaner/Japanerin klaut keiner das Superhandy/Steinchenschlüssel und/oder es bricht kein Steinchen am Schlüssel aus, damit er sagen kann ” die Qualität war auch schon besser ”
Gruss (der) Högi
Antwort
4. Dirk
Kommentar vom 18. November 2010 um 16:05
In Asien ist Swarovski sehr angesagt. Es gibt Kristalle auf Handy, Brille, PC, smartphone, usw.
Der Verkauf wird zeigen ob es bei den Kunden ankommt.
Antwort
Antwort von Olga am 25. November 2010 um 01:51:
Also ich kann die negative Meinung von Roland und Högi überhaupt nicht nachvollziehen. Es ist zwar sehr wahrscheinlich, dass der Schlüssel auf dem deutschen Markt nicht unbedingt bestens aufgehoben ist (hierzulande werden schöne Dinge einfach anders definiert). Es gibt dafür aber weltweit Riesenmärkte, auf denen der Schlüssel sicher zum Renner wird. Und ich denke da nicht nur an die arabischen Länder, die bekanntlich extremst gern ihren Reichtum (auch, oder soll ich sagen besonders, in Krisenzeiten) zur Schau tragen, sondern auch solche wie der nicht zu unterschätzende russische Markt und wie bereits oben erwähnt der asiatische Markt und andere.
Klar, die Idee Glitzersteinchen auf Gegenstände zu kleben, ist nicht neu, doch SWAROWSKI Autoschlüssel gab es noch nicht, daher kann man diese Idee und die damit verbundene Kooperation zweier Traditionsunternehmen durchaus innovativ nennen. Wenn man dieses Produkt richtig positioniert, wird auch die Nachfrage stimmen.
Antwort