Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft testet den neuen SLK
Circa 30 Kilometer im Südwesten Düsseldorfs, etwas außerhalb des Ortes Grevenbroich standen auf dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum elf schwarze Mercedes-Benz SLK 350 Blue EFFICIENCY. Bei strahlendem Sonnenschein, in einem Halbkreis aufgereiht, warteten sie auf ihre Fahrer. Ein Blick auf die Nummernschilder gab einen kleinen Tipp wer in diese „Flitzer“ einsteigen könnte: D:FB 1020. Etwa gegen 11 Uhr treffen sie dann ein.
Auf den Parkplatz des Fahrsicherheitszentrums bog ein schwarz-weißer Mercedes Bus.
Die Sportkommunikation von Mercedes-Benz hat die Männer der Deutschen Fußball Nationalmannschaft zu einem ganz besonderen Event eingeladen. 
Nach und nach stiegen die Spieler aus dem Bus, beinahe alle waren dabei. Die Stimmung war natürlich nach dem 4:0 gegen Kasachstan vor zwei Tagen gut.
Klose, Gomez, Podolski, Wiese, Neuer und Schweinsteiger waren nur einige der 17 Spieler die sich der Driving Experience mit dem nagelneuen SLK stellten.
Erst seit wenigen Tagen war er im Handel erhältlich, da durften die Spieler ihn schon testen. Schon beim Anblick der Cabrios fingen einige Spieler an zu grinsen und die Vorfreude war klar erkennbar. In den folgenden knapp zwei Stunden konnten sie einmal völlig abschalten und sich austoben.
Nach kurzer Begrüßung ging es dann endlich los. Aufgeteilt in Zweier-Teams stiegen sie in die glänzenden Fahrzeuge. Vor den Spielern und Funktionären des DFB lagen ein paar Stunden voller Geschwindigkeit, Nervenkitzel und jeder Menge Spaß. Und auch das Wetter trug seinen Teil zu einem super Vormittag bei. Die Sonne gab schon seit den frühen Morgenstunden ihr bestes und nicht eine einzige Wolke traute sich über die Strecke.
Eine Trainingseinheit der anderen Art
Insgesamt wurden vier verschiedene Module für die Spieler vorbereitet, bei denen ihnen von den Instruktoren des ADAC demonstriert wurde wie man das Auto sicher in jeder Situation im Griff hat: Einen Rundkurs mit vielen Kurven, langen Geraden auf denen die Jungs die Autos bis auf Anschlag beschleunigen konnten und einem kleinen Slalomparcours bei dem es auf ein genaues Handling ankam.
Als zweites konnten die Spieler versuchen, mit dem Auto auf einer nassen Bahn zu driften.
Die dritte Station verlangte von ihnen dann eine gute Beherrschung des Fahrzeuges. Eine Schleuderplatte brachte das Heck zum Ausbrechen und der Fahrer musste man den übersteuernden SLK auf seifenglatter Fahrbahn wieder abfangen. Hier konnten die Spieler ihr ganzes Können beweisen. Miroslav Klose zum Beispiel zeigte viele gute Versuche. Andere wie Götze oder Hummels taten sich da schon schwerer. Aber eines war bei allen Fahrern und Beifahrern gleich. Das Grinsen in ihren Gesichtern und der zufriedene Ausdruck beim Aussteigen.
Als besonderes Highlight lud Mercedes-Benz noch den ehemaligen Formel 1-Piloten Jochen Mass ein. Er zeigte den Jungs vom DFB wie man das Auto an seine Grenzen bringt und gab den Spielern auch die Möglichkeit eine Runde mit ihm zu drehen.
Kein Spaß ohne Wettbewerb…
Zu guter Letzt konnten die Kicker das gelernte in einem Wettbewerb gegeneinander auf dem letzten Parcours anwenden. Unter Zeitdruck mussten sie zuerst drei Slalom-Tore passieren, danach 180 Grad um die Kurve driften, kurz beschleunigen und letztendlich in einem abgesteckten Viereck zum stehen kommen. Das Berühren oder Umwerfen von Pylonen gab eine Zeitstrafe und somit kaum noch Chancen auf den Sieg beim Teaminternen Wettbewerb.
Dass wahre Sportler immer alles geben und niemand verlieren wollte zeigten sie sofort. Mit quietschenden Reifen wurde los gefahren und der Bremsbereich wurde auch oft bis auf das Letzte ausgenutzt. Nur wenige Sekunden lagen zwischen den einzelnen Teilnehmern und dass es im Team stimmt, zeigten sie auch eindrucksvoll. Jeder wurde lauthals angefeuert und jede nicht ganz erfolgreiche Aktion wurde von den Mitspielern sofort mit flapsigen Kommentaren bedacht. Und als Mats Hummels‘ SLK nach der Bremsung noch laute Geräusche von sich gab war das Geschrei seiner Kollegen groß.
Manuel Neuer musste als einziger eine doppelte Zeitstrafe verbuchen, da nach seiner Fahrt nicht nur das Begrenzungs-Hütchen unter seinem Auto lag, sondern auch ein Slalom-Tor nicht mehr an der richtigen Stelle stand. Dies hatte er jedoch seinem Teamkollegen Schweinsteiger zu verdanken, der unter Anfeuerung von Lukas Podolski eine Pylone umgeworfen hat, und sich dann gleich wieder aus dem Staub machte. Neuer merkte dies jedoch nicht und behauptete beim Aussteigen einfach: „Das war der Wind.“
Tim Wiese – “Bester Fahrer des DFB”
Einer ließ sich jedoch durch nichts aus der Ruhe bringen, fuhr den Parcours gleich als erster und legte eine unerreichbare Zeit vor. Mit weniger als 25 Sekunden war Tim Wiese sogar schneller als der Instruktor des ADAC der zuvor den Spielern den Kurs erklärte. Nun darf er sich wohl „bester Fahrer des DFB“ nennen.
Alles in allem waren die Spieler und Funktionäre des DFB begeistert von dem Event der Mercedes-Benz Sportkommunikation und stiegen nach zwei Stunden wieder mit zufriedenen Gesichtsausdrücken in den Bus und machten sich auf den Weg zurück in ihr Mannschaftshotel nach Düsseldorf und dann weiter zum Training.
Dieser Artikel wurde von Marius Achatz geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
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1. Zimmermann,Ulrich
Kommentar vom 31. März 2011 um 12:53
Dieser Beitrag vom mir ist nicht als Neidfaktor zu verstehen.
Soll das eine Werbung für unsere Firma sein, dazu muss man wissen das z.B. die ” Bayern ” Audi fahren müssen. ” Schalke ” fährt ” VW / Audi / Porsche.
Unsere Firma sollte ” den Millionären ” nicht noch zusätzlicher Zucker in den Hintern blasen.
Aber wenn es nichts kostet und man die Zeit totschlagen kann – dann ist es eben viel Spass.
Antwort
Antwort von Astrid am 04. April 2011 um 10:44:
Hallo Herr Zimmermann,
schon mal drüber nachgedacht, dass es hier gar nicht darum geht, “Millionären Zucker in den Hintern zu blasen”? Mercedes-Benz, wie viele andere Automarken auch, nutzt Sponsoring z. B. um die Marke sympathischer zu machen und das Sponsoring für Kunden zu nutzen.
So eine Driving Experience mit der Nationalmannschaft läuft medial sehr gut, egal ob im Fernsehen oder online. Und damit ist auch der neue SLK überall zu sehen.
Antwort