Sieben Millionen Testkilometer – das bedeutet 175-mal rund um die Erde. Dimensionen, die man sich nur schwer vorstellen kann, die aber genau ein Ziel verfolgen: Der Klassenprimus im SUV-Markt zu sein. Das Lastenheft war lang und die Ingenieure im Haus mussten auf einem sehr hohen Niveau des Vorgängers starten, um in Einzeldisziplinen von Sicherheit über Fahrdynamik und Komfort bis hin zu Kraftstoffeffizienz die Spitze zu besetzen.
Letzte Woche war es so weit. Die 3. Generation der M-Klasse wurde der Weltpresse vorgestellt. Ich habe mir die Prämiere etwas genauer angeschaut.
In nur drei Tagen waren rund 250 Journalisten aus über 24 Ländern zu Gast bei Mercedes. In verschiedenen Workshops wurden ihnen die Highlights der neuen M-Klasse näher gebracht; um im Anschluss – feierlich in Szene gesetzt – das Fahrzeug endlich ohne störende Tarnbeklebung bei der eigentlichen „Enthüllung“ vor die Kameras zu bekommen.
Neugierig auf mehr, möchte ich mit diesem Teaser machen.
Die Idee einen SUV mit bis dato unerreichten Allround-Eigenschaften zu bauen, begann vor 14 Jahren. 1997 debütierte die erste M-Klasse und gründete ein neues Marktsegment der Premium-SUVs. Wiesen damals – im Vergleich zu den Offroad-Eigenschaften – die Fahreigenschaften auf der Straße noch das ein oder andere Optimierungspotential auf, sollten in der neuen Generation jene Lücken geschlossen werden.
Da frage ich mich, warum wir so großen Wert auf Geländetauglichkeit legen, obwohl die meisten SUVs überwiegend auf der Straße gefahren werden? Experten vor Ort gaben mir die Antwort: In diesem Segment erwarten unsere Kunden einfach einen Allrounder, der beides kann: Erstklassige Fahrdynamik auf der Strasse, ohne Abstriche bei der Offroad-Performance.
In den einzelnen Workshops bekam ich nun genau dies vermittelt. Über ECO Start Stopp und 7G-TRONIC PLUS, Leichtbau mit Alukomponenten bis hin zum Weltrekordler in der Aerodynamik mit einem cW-Wert von 0,32, war für mich eines der hervorstechenden Highlights das ACTIVE CURVE SYSTEM mit aktiver Wankstabilisierung. Der Name spricht für sich und verspricht eindeutig mehr Fahrspaß. Das System kompensiert den Wankwinkel des Aufbaus bei Kurvenfahrt und erhöht gleichzeitig die Fahrstabilität und damit die Fahrsicherheit gerade bei höheren Geschwindigkeiten.
Mein Fazit lautet: Die dritte Generation der Mercedes-Benz M-Klasse vereint das Beste aus zwei Welten. Einerseits trägt sie starke Geländewagen-Gene, welche uns Ellen Lohr bereits anschaulich demonstriert hat, andererseits fühlen sich seine Passagiere wie in einer komfortablen Premium-Limousine. Viel dazu beigetragen hat unter anderem das gänzlich überarbeitete Interieur, das eine hochwertige Wohlfühlatmosphäre für Fahrer und Beifahrer schafft.
Ich freue mich jedenfalls schon heute auf eine Möglichkeit, die M-Klasse bald in Fahrt zu erleben.
Dieser Artikel wurde von Marcus Schlüter (Moderator) geschrieben.
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1. christopher schmidt
Kommentar vom 15. Juni 2011 um 22:44
sehr gelungen, allerdings sehen die neuen heckscheinwerfer aus wie bei der b-klasse. das letzte heck war von audi, bmw etc das schönste. ob das so bleibt???
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2. Maverick
Kommentar vom 16. Juni 2011 um 22:37
Weder Fisch noch Fleisch könnte man denken. Hinten würde ich mir mehr Platz wünschen, aber ich könnte mich auch optisch täuschen.
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3. Anke
Kommentar vom 26. Juni 2011 um 09:10
Ein echtes Highlight scheint der Verbrauch zu sein. Mit 6,0 l wird SUV fahren vertretbar. Freue mich auf ein super Auto.
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