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11.2011

GreenSight City – Das Spiel für eine grüne Zukunft

“Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann”
Jacques-Yves Cousteau

Wenn ich meinen Freunden davon erzähle, dass ich bei der Daimler AG an der Entwicklung eines Computerspiels arbeite und eine maßgebliche Aufgabe das Spielen von Browsergames ist, werden einige zugegebenermaßen etwas neidisch.

“So schön hätte ich es auch gerne“, ist der beliebteste Kommentar meiner Freunde und auch Kollegen. Ganz so entspannt lässt es sich allerdings nicht spielen, wenn es um die Konzeption, Entwicklung und Vermarktung eines Computerspiels geht. Cousteaus Zitat  trifft da zu 100% zu, obwohl er es wahrscheinlich in einem anderen Kontext verstanden haben wollte.

GSC_Beta_31So sieht es in GreenSight City später aus

 

 

 

 

 

 

Ich arbeite in der Abteilung Business Innovation. Das Projekt, mit dem ich momentan betraut bin ist ein Computerspiel für Facebook, ein sogenanntes social game. Man spielt gemeinsam mit seinen Freunden, hilft sich gegenseitig und erfüllt Missionen, um in den Levels zu steigen. Unser Spiel heißt GreenSight City und wir bauen hier die Stadt der Zukunft, in der man dem steigenden Verkehrsaufkommen mit innovativen und nachhaltigen Mobilitätskonzepten entgegentritt. Entwickelt wird das Spiel zusammen mit unserer Partnerfirma Zone 2 Connect.

Im September waren wir mit GreenSight City auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt und haben das Spiel erstmals in der Öffentlichkeit angekündigt. Für mich persönlich war die IAA eine tolle Erfahrung, auch, weil es meine persönliche IAA-Premiere war. Es haben sich interessante Gespräche mit den Besuchern der Messe ergeben. Auch wenn einige bereits beim fallen des Wortes „Facebook“ auf dem Absatz kehrt gemacht haben, waren viele von der Idee des Spiels begeistert. Und man konnte es bereits LIVE spielen, denn wir hatten Sticker mit den GreenSight City Motiven und man konnte vor Ort mit Anderen eine Stadt kreieren.

Mit GreenSight City auf der IAAMit Stickern konnte GreenSight City schon auf der IAA gespielt werden

 

 

 

 

 

 

 

Aber warum ein Spiel? Warum Facebook? Die Frage nach dem Warum wird mir im Rahmen der Arbeiten an GreenSight City nicht selten gestellt. Ich bin der Meinung, dass ein solches Spiel eine hervorragende Möglichkeit ist, Menschen für Themen wie Mobilität und innovative Technologien zu begeistern… Und Facebook ist dafür die optimale Plattform. Mit über 800 Millionen Nutzern weltweit, könnte man Facebook als das drittgrößte Land der Welt bezeichnen. Es ist eine faszinierende Vorstellung, dass Menschen aus aller Herren Länder auf einer Plattform zusammen Spielen und darüber hinaus zur Diskussion über Inhalte bewegt werden, die in unserer Zeit immer wichtiger werden. Nicht zuletzt auch für die Daimler AG.

Am Montag war bereits eine News zu GreenSight City im Daimler Mitarbeiter-Portal zu lesen. Dort haben wir das Spiel vorgestellt und Mitarbeiter aufgefordert, an den Spieletests zu GreenSight City teilzunehmen. Die Resonanz darauf war unglaublich. Bereits am Montagabend hatten mich über 120 Anfragen zum Spiel erreicht. Dabei stammen die E-Mails von Personen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen, Ländern und –soweit ersichtlich- aus den unterschiedlichsten Altersklassen. Das unterstreicht einen weiteren ganz elementaren Punkt unseres Spiels. Spielen verbindet über Berufsgruppen, Altersklassen und Ländergrenzen hinweg. Gute Vorraussetzungen, um eine gemeinsame Begeisterung für grüne Mobilität zu fördern.

Jetzt bleibt die Frage, wie unsere Spieler darauf reagieren und wie sie das Spiel mit uns weiterentwickeln werden -- denn darauf wollen wir eingehen!

Was wird erwartet? Werden die Mobilitätskonzepte nachgefragt? Welche mehr welche weniger?

Ich bin gespannt ob diese Fragen hier auch aufkommen und diskutiert werden und freue mich auf Ihre Beiträge!

GreenSight City - Das Spiel für eine grüne Zukunft, 3.8 out of 5 based on 12 ratings
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Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
 

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  1. 1. Jan Großmann

    Kommentar vom 29. Dezember 2011 um 15:06

    Ich spiele da jetzt seit einem Monat mit und muß gestehen: Ich bin überrascht! Zum Beispiel darüber, dass Daimler eine Beta-Version des Spiels ins Netz gestellt hat. Eine die hinten und vorne nicht funktioniert. Lauter kleine Fehler. Wird einer behoben, taucht ein anderer, neuer auf.

    Vielleicht irre ich mich, vielleicht ist es ja Absicht, dass eine fehlerhafte Anwendung ins Web gestellt wird (wegen Interaktion, und so): Immerhin gibt es in der Hauptnavigation einen Button mit der Aufschrift “Ticket”, die User dazu animieren soll, Programm-Fehler zu melden.

    Programmierungs Fehler sind Angelegenheit der Agentur, bzw. Mitarbeiter, die mit der Umsetzung des Games beauftragt wurden und dafür Geld erhalten. Viel Geld, kann es aber nicht gewesen sein. Für Übersetzer, z.B. hat es nicht mehr gereicht. Deshalb sind deutsch- und englischsprachige Texte in der Anwendung kunterbunt durcheinandergewürfelt.

    Das Spiel selbst, ist total zäh und zieht sich endlos hin. Die Erfolgserlebnisse (?) halten sich in Grenzen. Man wartet vergeblich darauf, dass irgendwas spannendes passiert. Will man das Spiel beschleunigen, muss man dafür bezahlen (!!!)

    Der wesentliche Grund jedoch, weshalb man Green Sight City getrost einstampfen kann, ist, dass die “Spielmacher” gnadenlos am Thema vorbeigerauscht sind! Worum geht es noch mal? Ökologie? Nachhaltige Verkehrskonzepte? Ach ja…stimmt… Immer, wenn ich meine kleine, virtuelle Stadt weiterbauen möchte, muss ich darauf achten, dass es genügend Fahrradmietstationen gibt. So einfach ist das.

    Meine Fazit: Green Sight City ist eine komplette Fehlinvestition. Facebook hat 800 Millionen User und nur 1000 von Ihnen spielen das Spiel. Das sind – mit Verlaub – erbärmliche Zahlen.

    Abgesehen von den Kosten, sorgt jeder Tag, an dem die Daimler AG ein halbfertiges, undurchdates und schlichtweg “dahingerotztes” (pardon) Produkt anbietet für Abzüge in der B-Note.

    Antwort

  2. 2. susanne d Arachart

    Kommentar vom 16. August 2012 um 14:12

    Hallo zusammen,

    ich versuche das Spiel via Facebook zu starten, bekomme aber immer nur den Hinweis: Es ist ein Fehler aufgetrete, wenden sie sich an den Kundensupport. Wer kann mir helfen?

    Antwort

    Antwort von Peter Schwach am 16. August 2012 um 17:49:

    Hallo Susanne,

    unser Kundensupport würde sich gerne mit Dir in Verbindung setzen um den Fehler genau zu analysieren, da eine Ferndiagnose kaum möglich ist. Bitte schreibe mir eine kurze E-Mail (an: p.schwach@zone2.de), ich werde Deine Anfrage direkt an die zuständige Abteilung weiterleiten.

    Für Fragen und Anregungen kannst Du unseren Kundenservice über die Facebook-Seite von GreenSight City erreichen. Aus dem Spiel heraus kannst Du das Supportteam auch direkt über das Ticketsystem kontaktieren.

    Beste Grüße & Stay green!
    Peter

    Antwort

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