Das vergangene Wochenende bei Familie und Freunden in der alten Heimat: Gesprächsthema Nummer eins war neben den neuesten Ereignissen im Dorf, der Fasnet, die im Kreis Rottweil auf ihren Höhepunkt zusteuert, dem VfB, der endlich mal wieder ein ordentliches Spiel gezeigt hat, auch unser Rekordergebnis und damit unsere Rekord-Ergebnisbeteiligung, die vergangene Woche bekannt gegeben wurde.
Und in den Gesprächen wurde immer wieder deutlich, dass es keinesfalls immer so selbstverständlich ist wie bei uns, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und dass die Summe, die wir dieses Jahr erhalten, wirklich etwas Besonderes ist. Vor allem, wenn man sich mal in Erinnerung ruft, dass die 4.100 Euro an 125.000 Mitarbeiter ausbezahlt wird. Das sind insgesamt mehr als 500 Millionen Euro.
Ich bin stolz darauf, zu der Belegschaft zu gehören, die diese Rekordzahlen erarbeitet und sich damit die Ergebnisbeteiligung verdient hat. Und verdient hat es meiner Meinung nach jeder Einzelne von uns: Die Kollegen am Band oder in der Entwicklung, die direkt am Produkt mitarbeiten und diese Verkaufszahlen erst möglich gemacht haben. Aber auch wir in der Verwaltung. Wir haben zwar mit der Herstellung unserer Fahrzeuge zwar direkt nichts zu tun, aber auch wir möchten jeden Tag unseren Job so gut wie möglich machen und leisten damit unseren Beitrag zum gemeinsamen Erfolg. Und in diese Gemeinschaft schließe ich für mich auch Führungskräfte, leitende Führungskräfte oder den Vorstand mit ein. Sie erhalten zwar keine klassische Ergebnisbeteiligung, aber deren Vegütungssyteme enthalten auch eine Komponente, die sich entsprechend des Unternehmenserfolgs entwickelt – positiv wie negativ. Freuen konnten sich über unsere Rekorde vergangene Woche also wirklich jeder.
Stolz können wir auf die Zahlen auch sein, wenn man bedenkt, dass die Welt vor drei Jahren noch ganz anders ausgesehen hat. Wir sind nämlich die Belegschaft, die es im vergangenen Jahr nicht “nur” zu Rekordzahlen gebracht hat, sondern auch die Belegschaft, die in der Krise zusammengehalten hat und es geschafft hat, dass Daimler die schwierige Zeit bewältigt hat, ohne auch nur einem Mitarbeiter kündigen zu müssen. Klar, jeder von uns musste auf Geld verzichten und seinen Beitrag leisten, viele mussten trotz und gerade wegen der Krise mehr arbeiten und leisten. Aber: wir haben alle unsere Jobs behalten, niemand musste sich wegen drohender Arbeitslosigkeit Gedanken machen. Das sollten wir bei aller Euphorie der letzten Tage nicht vergessen und darauf können wir mindestens genau so stolz sein. Auch das war – vergleicht man es mit den Erfahrungen von Familie oder Freunden – keinesfalls selbstverständlich.
Die Freude über unsere Ergebnisbeteiligung wird hoffentlich noch lange anhalten. Auch dann, wenn Audi & Co ihre Zahlen bekannt geben und die Mitarbeiter dort sich vielleicht über noch mehr Prämie freuen dürfen. Denn das beste Rezept, sich selbst unzufrieden oder unglücklich zu machen, ist, sich immer nur mit denjenigen zu vergleichen, denen es vermeintlich besser geht. Man sollte ab und zu auch mal auf die andere Seite schauen. Dann wird das Selbstverständliche auch wieder zu was Besonderem.
Der Beitrag erschien parallel im internen Personal Blog, zu finden im Mitarbeiter-Portal > Reiter “Daimler & Ich” > Personal Blog, unter der Überschrift “Gesprächsthema Nr. 1 — Die Rekord-Ergebnisbeteiligung”
Dieser Artikel wurde von Nicole Kicherer geschrieben.
In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und
schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
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1. Stefan Siegmund
Kommentar vom 13. Februar 2012 um 16:11
Ein Verdienst von allen, das ich nicht lache. Hat nicht Ludwigsfelde auch zum Erfolg des Sprinters beigetragen? Hat nciht Ludwigsfelde in der letzten Jahreshälfte Schichten bis 8,5h und länger gearbeitet und damit “seinen” Anteil am Unternehmen geleistet? Und hat Ludwigsfelde je die gleiche Beteiligung erhalten wie “alle”? Wenn der Konzern es ernst meinen Würde mit seiner Worthülse “Ein Verdienst für alle” würde er sich dafür einsetzen, das auch ALLE Mitarbeiter aus Ludwigsfelde die VOLLE Erfolgsbeteiligung bekommen.
Antwort von Thomas Binmöller am 15. Februar 2012 um 12:48:
Hallo Herr Siegmund,
lesen Sie doch bitte noch mal die letzten beiden Sätze des Artikels. – Und jetzt vergleichen Sie sich einfach mit der EvoBus GmbH, hier bekam man keine Ergebnisbeteiligung. Der Anspannungsgrad war sicher nicht niedriger.
Jetzt ist Ihre Ergebnisbeteiligung sicher wieder etwas Besonderes !!!
Antwort von Stefan Siegmund am 15. Februar 2012 um 15:08:
Sehr geehrter Herr Binmöller,
natürlich freue ich mich darüber, das wir eine Beteiligung uns noch unbekannter Höhe erhalten werden. In einem weiteren Kommentar weiter unten habe ich darüber hinaus auch meine Solidarität mit EvoBus und anderen Töchtern ausgedrückt. Die Tatsache aber bleibt, das hier mit zweierlei Maß gemessen wird, und das ist in meinen Augen in jedweder Form ungerecht.
2. Fischer Joachim
Kommentar vom 13. Februar 2012 um 16:19
Ich finde den Bericht toll. Vor allem die letzten beiden Sätze.
Antwort von Ludger Dünne am 15. Februar 2012 um 12:13:
Dieser Einschätzung kann man nur zustimmen. Gerade im Werk Mannheim wird die tiefe Bedeutung dieser letzten zwei Sätze durch ungefähr 15m (Luftlinie) Entfernung mehr als deutlich.
3. Werner Hoffer
Kommentar vom 13. Februar 2012 um 21:15
Im BR-Blog zum Thema “Ergebnisbeteiligung 2011″ liest man durchaus andere Meinungen. Die MB-Mitarbeiter bzw. deren Produkte befinden sich im ständigen Vergleich mit direkten Mitbewerbern (Audi, BMW). Daher kann ich durchaus nachvollziehen das hier ein Vergleich stattfindet. Ganz besonder wenn der Abstand der Ergebnisbeteiligungen derart stark abweicht.
4. Volker Meyer
Kommentar vom 14. Februar 2012 um 06:01
Die Ergebnisbeteiligung ist natürlich eine Prämie, die man gerne mitnimmt, doch finde ich auch, wenn schon eine Beteiligung, dann für alle Daimler-Mitarbeiter. In der Krise wurden wir als Mercedes-Mitarbeiter ja auch durch andere Konzernteile mit “am Leben erhalten”. Das sollte man auch mal würdigen. Ausserdem ist zu befürchten, dass durch das Drehen an der HPV-Schraube der Druck auf die ganze Belegschaft stark zunimmt. (HPV = Hour Per Vehicle = Fertigungszeit pro Fahrzeug) Oft geht das dann wieder irgendwann zu Lasten der z.Zt. doch eigentlich ganz guten Qualität. (Wie damals Ende der 90er, Anfang 2000.). Hoffentlich sind sich die Vorstände ihrer Verantwortung bewusst und schauen nicht nur auf den Profit und die DIvidende für die Aktionäre…
5. Reiner Rosvall
Kommentar vom 14. Februar 2012 um 08:07
Leider bin ich Mitarbeiter bei EvoBus. Gestern habe ich zufällig im Fernsehen (RNF-Life) gehört, dass diese Rekordbeteiligung natürlich nur für Daimler-Mitarbeiter ist. Da EvoBus im letzten Jahr kein Gewinn gemacht hat, sind wir natürlich außen vor. Wenn Daimler kränkelt müssen plötzlich alle Töchter zur Genesung von Daimler beitragen. Dann sind wir wieder eine große Familie. Seltsamerweise war es, als wir Gewinn und Daimler Verlust machte etwas ganz anderes. Die Ergebnisbeteiligung wurde auf ALLE verteilt. Auch erinnere ich mich beispielsweise daran, als es vor Jahren darum ging, dass die A-Klasse in Deutschland gebaut wird, wir bei EvoBus finanzielle Einbußen erbringen mussten.
Anscheinend sind wir doch keine große Familie.
Antwort von Maria Schumacher am 14. Februar 2012 um 08:40:
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe letzte Woche aus der Zeitung erfahren müssen, daß die Mitarbeiter von EvoBus leer ausgehen. Schlimm genug, daß das Unternehmen die Mitarbeiter nicht direkt und zuerst informiert.
Objektiv betrachtet ist Solidarität schon eine tolle Sache. Man sollte allerdings immer auf der richtigen Seite stehen, schließlich kann sich Solidarität durchaus zur Einbahnstraße entwickeln.
Antwort von Sergej Neufeld am 14. Februar 2012 um 11:43:
Ich schließe mich ebenfalls meinen Vorrednern an, ich teile voll und ganz Ihre Meinung! Hier wird mit zweierlei Maß gemäßen. Wir haben schließlich auch unseren vollen Einsatz gebracht, 100 Prozent und mehr gegeben! Wir sind auch Daimler Buses, ein Konzern und doch werden wir nicht an dem Erfolg beteiligt, da die Wirtschaftslage es nicht zulässt, dass mit unseren Produkten die gewünschten Absatzzahlen erreicht werden. Als es bei der Daimler AG 2008-2009 nicht gut lief und der Erfolg ausblieb, lieferten wir die positiven Zahlen (Rekordzahlen) an den Konzern. Wir unterstützten den Konzern, den Trucks Motorenbau… und jetzt sind wir einfach eine Tochter mit eigenen Vereinbarungen und und und….
Antwort von Marcus Helwerth am 14. Februar 2012 um 13:23:
Ich übe mich als EvoBus Mitarbeiter in Konsumverzicht und komme dadurch der Weisheit ein wenig näher.
6. Sven-Manuel Winkler
Kommentar vom 14. Februar 2012 um 12:28
Hallo zusammen
Ich schließe mich dem oben genannen Beitrag an. Persönlich vertrete ich die Auffassung, dass es notwendig ist, die Gewinnbeteiligung grundsätzlich neu zu betrachten. Als es die Gewinnbeteiligung das erste Mal gab, haben wir noch nicht so viele Produkte in GmbH´s, Töchter oder anderen Gruppen produziert. Heute, mehr als 10 Jahre nach der 1. Gewinnbeteiligung, finden wir eine komplett andere Ausgangsgröße vor. Ich habe das große Glück, direkter Daimler MA zu sein und die Ausschüttung zu bekommen. Viele andere Kollegen sind davon leider nicht betroffen. Ich finde, dass wäre doch einmal ein schönes, neues Diskussionsthema wert, unter dem Titel: Solidarische Reduzierung der Gewinnbeteiligung, der derzeit bezugsberechtigten MA und dafür mit Einbeziehung der GmbH´s, Töchter, Gruppen, etc.! Sprich der auszuschüttende Betrag bleibt gleich, wird aber durch eine größere Anzahl an Kollegen geteilt.
Antwort von Georg am 15. Februar 2012 um 10:21:
Hallo Sven-Manuel,
sehr löblich Deine Einstellung, hat Deine Zeit bei MDC Power in Kölleda doch Spuren hinterlassen.
Ich denke, dass Niemand bei der DAG den Mitarbeitern der Tochterunternehmungen nicht zugesteht, dass Sie ebenfalls Ihren Beitrag zum Unternehmenserfolgt der DAG beitragen. Vielmehr gehe ich davon aus, dass viele Kollegen der DAG nicht einmal ansatzweise wissen, was den Mitarbeitern der GmbH´s mit unter mehr an Arbeitsleistung bei gleichzeitig deutlich schmalerer Besoldung abverlangt wird.
Dein Vorschlag ist alle Ehren wert und würde der DAG auch hinsichtlich “FAIRPLAY” gut zu Gesicht stehen. Ich persönlich glaube aber nicht daran, dass die Mehrheit der bezugsberechtigten MA der DAG Deine Ansicht teilen und zu Gunsten anderer Kollegen in den Töchterunternehmungen freiwillig auf einen Teil Ihrer Provision verzichten würde.
Antwort von Uwe Diehm am 17. Februar 2012 um 14:16:
Diese Mitarbeiter der DAG halten dann wohl auch nicht viel von den Werten der DAG. Ansonsten müsste nämlich jeder loyale Mitarbeiter der DAG seinen Diversitybeauftragten aufsuchen und Gleichbehandlung einklagen bzw. Diskriminierung anzeigen.
Antwort von Peter am 17. Februar 2012 um 14:54:
Herr Diehm,
2008 und 2009 haben Evobus-Mitarbeiter eine höhere Ergebnisbeteiligung als die AG-Kollegen bekommen.
Ich kenne keinen Evobus-Kollegen, der damals was an einen AG-Kollegen abgeben wollte. Und auch keinen AG-Kollegen, der damals nach Diversity, Gleichstellung oder Anti-Diskriminierung gerufen hat.
7. Klaus Hartung
Kommentar vom 14. Februar 2012 um 14:24
Erstmal finde ich den Beitrag sehr gut und voll zutreffend. Zum anderen kann ich mich über separate Vereinbarungen bei Tochterfirmen nicht äussern da ich sie nicht kenne. Ich kann aber sehr gut den Unmut nachvollziehen. In der Not seid ihr dabei, in der Ernte nicht, versteh ich auch nicht ganz. Ansonsten bin ich auch sehr stolz, mit teilweise sehr grossem Einsatz und manchen Verzicht zu diesem Erfolg beigetragen zu haben. Ich bin auch der Meinung, wenn man andere Firmen sieht (Opel z.B.) geht es den MA von Mercedes sehr gut. Vor allem keine Angst um die Arbeitsplätze, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Zusatzrente etc. Was will man mehr? Und ob es bei Porsche o.a. mehr gibt ist mir egal. Ich geniesse das was ich bekomme und das ist sehr viel für mich. Man kann immer mehr haben, aber auch viel weniger. Ich jedenfalls bin sehr stolz ein teil davon zu sein.
8. Daniel Schumacher
Kommentar vom 14. Februar 2012 um 15:33
Hallo Zusammen,
ich bin auch Opfer der Ungerechtigkeiten zwischen Daimler AG und den Töchtern.
In der Krise mussten wir 100% arbeiten (keine Anpassung der Arbeitszeit) bei gleichzeitigem Verzicht auf Gehalt. Bei der AG Mitarbeiter war diese Art der Anteilnahme nicht der Fall. Nun in den guten Jahren werden wir bei den Töchtern nicht entsprechend berücksichtig. Bei uns kommen wir auf etwa 61% der Prämie der AG MA. Das ist im Vergleich zur Prämie von Evobus und Co sicher noch sehr sehr gut aber dennoch ist das Gefühl der Ungerechtigkeit sehr groß in der Belegschaft.
Mitarbeiter 2. Klasse. Schade.
9. Hans Neumann
Kommentar vom 14. Februar 2012 um 16:46
Auch ich finde die 2-Klassengesellschaft hinterfragenswert. Aber ich würde diese Fragen auch dem Gesamtbetriebstarat stellen. Schliesslich mal ein Auszug aus der Informationsmail “Vorstand nach Beratungen mit dem Gesamtbetriebsrat festgelegt hat”.
Gar nicht diskutiert wird über die befristeten Mitarbeiter, Leiharbeiter oder “outgecourcten” Bereiche, oder bekommem die Werkschützer, Logistikdienstleister und Werksinstandhalter aus den Gewinnen ihrer Arbeitgeber etwas. Und auch diese Fragen sende ich in erster Linie an den GBR!
Antwort von Hans Neumann am 15. Februar 2012 um 09:04:
Trotz der Kritik meinerseits, zu der ich nach wie vor stehe, finde ich es gut das es die Ergebnisbeteiligung als Mitarbeitermotivation gibt. Dijenigen die das dann mit den ggf. gezahlten Summen unserer Wettbewerber vergleichen sollten aber vorher recherchieren ob nicht auch bei diesen genauso mit Tochterunternehmen umgegangen wird und inwieweit dort die Entlohnungsbedingungen sind. Informiert euch da mal bei den Autofabriken in Sachsen und ihr werdet merken das die Lösung unseres Vorstandes trotzdem mindestens eine der Besten (wenn nicht sogar die beste) ist. Verbessern kann mann ja alles und KVP aus den Produktiven Bereichen in die Verwaltungsbereiche transferieren sollte ein Ansporn sein. Trotz ERA in der Tarifwelt gibt es da erhebliche Unterschiede. Und wenn mein Jahresgehalt z.B. 3000 € niedriger ausfällt nützen auch 1000€ mehr Ergebnisbeteiligung nichts.
Und auch für diesen Kommentar gilt für mich: hier sehe ich den GBR in der Pflicht und nicht den Vorstand.
10. Uwe Helmut Schaal
Kommentar vom 14. Februar 2012 um 18:00
Sehr geehrte Frau Kicherer,
ja. Dieses Ergebnis hat es in dieser Höhe noch nie gegeben. Das erfreut auch mich.
Stimme mit Ihrem Beitrag soweit überein.
Aber:
Der mehrfach geäußerte “Stolz” ist mir fremd – führt er doch oft zu Überheblichkeit.
Ein Bild dazu:
Stolz und Demut stehen sich gegenüber.
(Ich weiß dabei, dass mir Demut besser gut tut.)
Antwort von Nicole Kicherer am 14. Februar 2012 um 19:57:
Hallo Herr Schaal, für mich persönlich kann ich sagen, dass mein Gefühl von Stolz nichts mit Überheblichkeit zu tun hat. Ich denke, dass man sich durchaus mal berechtigt und selbstbewusst über etwas freuen kann, wenn man etwas Besonderes erreicht hat. Das ist auf alle Fälle für meinen Blogbeitrag die Definition von Stolz.
11. Andreas
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 06:26
Hallo bei uns steht am Werkstor das es bei AMG 5300 € gibt , stimmt das? Kann das jemand bestätigen!!!
Zu EVO Bus, hatten sie damals auch die Arbeitszeitverkürzung wie bei der Daimler AG?
Freundliche Grüße vom Stammwerk
Antwort von Sergej Neufeld am 15. Februar 2012 um 08:25:
Die EvoBus GmbH hat keine Arbeitszeitverkürzung während der Krise 2008-2009 gehabt, da die Auftragsbücher voll waren und wir vor allem 2008 Rekordzahlen geliefert haben. Die Auftragslage war zu dem Zeitpunkt so gut, dass sogar Daimler Mitarbeiter aus dem Motoren Werk Mannheim bei der EvoBus Mannheim aushelfen mussten um ebenfalls die Auswirkungen der Krise abzufedern und die Beschäftigung zu sichern. 2009 war die Auftragslage ebenfalls auf einem guten Niveau, so dass eine Arbeitszeitverkürzung keinen Sinn gehabt hätte.
12. Alex DeLarge
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 06:39
Sehr geehrte Frau Kicherer,
Ich kann ihnen verraten wo „die andere Seite“ ist, zu der sie schauen, damit das Selbstverständliche wieder zu was Besonderen wird…in Ludwigsfelde und anderen (nicht AG)Werken der Daimler AG.
In der sog. Gemeinschaft mussten wir alle Federn lassen, aber dass es keine Entlassungen gab und alle ihre Arbeit behalten konnten ist sehr schön geschrieben, aber die Realität sieht leider anders aus.
In Ludwigsfelde wurde sehr rasch mit einen 2- anstatt 3-Schicht Modell reagiert, viele Zeitarbeiter und befristete Kollegen haben Sie wahrscheinlich übersehen. Oder sie zählen nicht zu ihrer „Gemeinschaft“, dann wohl doch lieber die Obrigkeit.
Nicht zu vergessen sind auch Kurzarbeit und Betriebsruhen (2012 schon 2 Wochen) die es einen schwer ermöglichen, den Urlaub, mit Partnern zu planen oder frühzeitig (und erheblich günstiger) zu buchen.
Und ab den Sommer werden wieder Überstunden und Samstage geschoben bis zum „Umfallen“, damit wir es uns im Winter vor dem Fernseher gemütlich machen können…alle Jahre wieder…
Übrigens, die Nachrichten von der 4100 Euro Prämie kommen auch in Brandenburg an, nur wir müssen unseren Familien erklären warum wir volle Daimler Mitarbeiter sind, aber bei der Wertschätzung nur die Hälfte wert sind (wenn überhaupt).
Antwort von Steffen am 15. Februar 2012 um 16:28:
@ Alex: Die Hälfte (an Wertschätzung) würde mir schon reichen ;-)
Antwort von Dorothea Slavik am 16. Februar 2012 um 10:06:
@ Steffen: Dito!
Übrigens: WERTSCHÄTZUNG, einer der Daimler Unternehmenswerte… War mir bis dato nicht bewusst, dass Unternehmenswerte von 0€ bis 4100€ klassifizierbar sind…
Trotzdem dank an alle für Solidaritätsbekundungen und viel Spass mit dem Geld, hätte mich ja schließlich auch gefreut! ;-)
13. Steffen
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 08:19
Hallo Zusammen. Es gibt Tochtergesellschaften, die nichts bekommen!! Lt. Frau Kicherer (“Ein Verdienst von allen”) haben wir die Ergebnisbeteiligung anscheinend auch nicht verdient!!!…..Samstagsarbeit und Überstunden haben wohl nicht gereicht, an Sonn- und Feiertagen durften wir ja leider nicht arbeiten!
In der Krise 2009 haben wir aus Solidarität zur AG auf Geld verzichtet und im Rekordjahr tun wir das genauso (Ergebnisbeteiligung?).
Das nenne ich mal FAIRP(L)AY!!!
Antwort von Sandro am 15. Februar 2012 um 08:39:
Man überlegt es sich in Zukunft zweimal, ob man seine Wochenenden opfert um hohes Arbeitsvolumen zu bewältigen und die Prämie anderer zu sichern.
Antwort von Karsten am 15. Februar 2012 um 08:44:
Die Mitarbeiter der DGSB haben letztes Jahr viele Wochenenden für die Arbeit geopfert und trotz dieser freiwilligen Mehrarbeit wird es einem nicht gedankt. Das ist wirklich eine ganz schwache Vorstellung des Weltkonzerns Daimler, der sonst so auf sein Image achtet…
Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 15. Februar 2012 um 08:56:
@Steffen
Für die Überschrift des Beitrags ist die Autorin nicht verantwortlich, die kommt von uns. Sorry dafür!
Im Beitrag selbst führt Nicole Kicherer zwar an, dass es jeder Einzelne von uns verdient hätte, dass es nicht so ist, das können wir ihr jedoch nicht angekreiden.
14. Peter
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 09:04
@ Uwe Knaus
Ist Frau Kicherer aus dem Personalressort wenigstens für den restlichen Beitrag verantwortlich oder wurde er ihr auch vorgegeben?
Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 15. Februar 2012 um 09:28:
Peter, kommen Sie aus der Anonymität, schicken Sie mir ihren Beitrag zur Debatte und ich stelle ihn 1:1 auf das Blog!
Oder denken Sie im Ernst, dass wir die Texte vorgeben? Ansonsten wäre das Blog eine Totgeburt. Blogs leben von Menschen und deren Authentizität. Sie stehen hier für ein Thema mit ihrem vollen Namen und mit einem Profilbild ein.
Dass zufriedene Mitarbeiter eher bloggen und für das Unternehmen stehen und die unzufriedenen eher anonym in den Kommetaren stänkern, ist eine Tatsache, die wir schon vor dem Start des Blogs im Jahr 2007 wussten.
Sogenannte “Nestbeschmutzer” wollen eben selten mit einem Namensbeitrag über Google auffindbar sein. Das Internet vergisst nichts, und es könnte sich irgendwann ja negativ auswirken. Die kommen meist anonym in den Kommentaren – die ebenfalls 1:1 erscheinen. Wie sie sehen können.
Gerne können sie jeden einzelnen der Autoren kontaktieren und ihn hinsichtlich der freien und unzensierten Meinungsäußerung befragen, aber bitte behaupten sie nicht unterschwellig, wir würden hier die Texte vorgeben. Das ist nicht unser Stil!
Antwort von Udo Bangert am 16. Februar 2012 um 20:53:
Hallo, ich hatte schon ein paar Mal mit Herrn Knaus zu tun, da ich als Betriebsrat hier hin und wieder auch blogge oder antworten schreibe. Ich konnte hier schon kritisch bloggen und wurde nicht zensiert. Dies wäre sicher auch schnell der Tod eines Blogs.
Als Betriebsrat in Untertürkheim lese ich gerade den Blog, der mich verständlicherweise nachdenklich macht. Ich kenne da wenig Details über die Gewinnbeteiligungen der nicht wenigen Tochterfirmen (genau Anzahl kenne ich nicht). Meiner Kenntnis nach ist der Gesamtbetriebsrat bestrebt die Gewinnbeteiligung zu vereinheitlichen und ist meines Wissens (wie die Anzahl der Mitarbeiter welche diese erhalten) da auch schon weiter gekommen. Der Einfluss auf andere Betriebe (deren Geschäftsführer, Vorstand oder Betriebsrat) ist aber unterschiedlich groß. Vielleicht diskutiert auch der Vorstand darüber. Ich hatte vor einiger Zeit mal eine Diskussion mit Betriebsräten von Zulieferen. Da meinten einige, dass unsere Gewinnbeteiligung auch zum Teil auf ihre Kosten ginge. Mein Vorbild Alternativnobelpreisträger Dr. Hermann Scheer sagte zu mir “Schau das du die Welt gerechter machst!”. Dies ist nicht immer leicht zu differenzieren.
15. Karsten
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 09:37
@ Uwe: Diese Diskussion müsste man gar nicht erst führen, wenn Daimler nicht mit zweierlei Maß messen würde…
16. Florian B.
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 10:09
Die von Daimler AG vergessenen Arbeiter
Auf die Arbeiter von der Firma STARKOM in Maribor, Slowenien, die in 51% Besitz von Daimler AG ist, hat die Daimler AG bei der gewinnteilung ganz vergessen.
Die STARKOM produziert Grosse Mengen von verschiedenen Teilen für den Smart, Maibach usw. und auch ca. 7000 Rahmen pro Jahr für den G-Klasse Geländewagen.
Und wenn die oben genannten Arbeiter / Mitarbeiter von der STARKOM (lese Daimler AG) nicht wert sind wenigstens ein Teil von dem 4.100 Euro Kuchen zu bekommen, dann …
17. Nejdet Niflioglu
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 11:07
Liebe Nicole Kicherer,
herzlichen Dank dafür, dass Sie hier endlich das aussprechen was uns allen klar sein sollte: wir sind alle Teile eines großartigen Konzerns, das tolle und weltweit begehrte Produkte und Dienstleistungen anbietet. Darauf können wir zurecht stolz sein. Auch können wir stolz auf unsere Unternehmensleitung sein, die den persönlichen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Erfolgsbeteiligung in dieser Form und Höhe honoriert. Wir sind uns alle darüber einig, dass wir in der Wirtschaftskrise persönliche Einbußen inkauf nahmen und bei mehreren Personalanpassungsrunden uns wiederholt und bewußt FÜR dieses Unternehmen entschieden haben, einfach indem wir die angebotene Ausscheidungsvereinbarung nicht annahmen. Ich teile Ihren Stolz und Ihre Freude über die Ergebnisbeteiligung !
18. Ull
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 11:53
Als voll bezugsberechtigter Daimler Mitarbeiter habe ich mich letzte Woche über die Nachricht der Ergebnisbeteiligung und deren Höhe zunächst sehr gefreut. Leider ist bei mir diese Freude mit dem Lesen des Blogs mittlerweile einem eher unangenehmen Gefühl gewichen, da auch mir nach (hoffentlich) gesundem Menschenverstand unverständlich ist, warum MA von Tochterunternehmen weniger bzw. gar nichts von dem Kuchen abbekommen. Meiner Meinung nach wäre es gerechter gewesen, lieber einige hundert Euro weniger pro MA auszuschütten, dafür aber alle MA gleichermaßen zu beteiligen.
Antwort von Maria Schumacher am 15. Februar 2012 um 13:46:
@Ull
Es ist wirklich toll zu lesem, daß Sie so denken.
Lassen Sie dennoch nicht die Freude über die Ergebnisbeteiligung nehmen.
Die Entscheidung der Verteilung wurde schließlich nicht von Ihnen als Mitarbeiter getroffen.
Ich finde, eine Ergebnisbeteiligung ist an sich eine tolle Sache. Daß wir als Mitarbeiter der diversen Tochterunternehmen dieses Jahr über die Handhabung nicht allzu glücklich sind, ist hoffentlich nachvollziehbar. Dennoch gönne ich den Mitarbeitern des Mutterkonzerns die Auszahlung. Ich würde mich schließlich auch darüber freuen.
19. Jicha
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 12:30
Ich sag nur : Vielen Dank an die Daimler AG
20. Erhan
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 12:56
@ULL: Danke!!!
Es freut mich sehr das es Wirklich Kollegen gibt die so denken, die ein Ehrgefühl haben. Wenn doch unsere Kollegen auf den Ebenen die diese Entscheidung gegen einen Teil der Belegschaft gefällt haben auch so denken würden.
Überall und jederzeit wird in unserem Unternehemen von Integrität, Ethik, Gleichberechtigung und GEMEINSAMEN WERTEN gesprochen.
Davon spüren wir nur dann etwas wenn es ums sparen geht.
Wir wollen nicht diskrimminiert werden nur weil wir für die Tochter arbeiten.
Wir arbeiten alle für Daimler.
Wir bauen Busse die den Stern tragen. Citaro – der beste Bus der Welt
Andere bauen Midibusse mit Stern.
Andere stellen Komponenten her für den Stern.
125 Jahre – da waren wir noch alle gleich
126 Jahre – wieder alles beim alten
Danke Daimler AG
21. henry hauser
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 13:10
Hallo zusammen
Als Mitarbeiter der EvoBus Gmbh konnte ich nicht mit einer Ergebnisbeteiligung rechnen.
Das mag aus rechtlicher und betriebswirtschaftlicher usw.Sichtweise auch so ” korekt “sein.
Ein Fünkchen Hoffnung aber war noch wie vor vorhanden,event.etwas vom
Kuchen abzubekommen.
Wenn dann über die öffentlichen und interne Medien über die großartige
Ausschüttung berichtet wird,kommt einem als nichtbezugsberechtigter
Mitarbeiter so allmählich Zeifel betr. der letzten Mitarbeiterbefragung wo
u.a. gefragt wurde ” können sie sich mit der Daimler AG ” indendifizieren.
Den Namen der Firma EvoBus habe ich vergeblich gesucht.
Antwort von Ludger Dünne am 16. Februar 2012 um 08:26:
Bravo, Herr Hauser, Sie sprechen einen wichtigen Aspekt an. Und das durchaus konstruktiv: Damit die Mitarbeiterbefragungen auch wirklich DAS
widerspiegel, was die Arbeitsweltrealität der Befragten ausmacht, sollte man die Befragung in Zukunft nach dem jeweiligen Status der Befragten
differenzieren. Einen Evo- Mitarbeiter zu fragen, ob er sich mit Daimler identifizieren kann, geht m. E. irgendwie am Sinn der Befragung vorbei.
Antwort von Henry Hauser am 16. Februar 2012 um 10:42:
Hallo H.Dünne
Ich denke mit ihrem Kommentar haben sie den Nagel auf den Kopf
getroffen…..
Antwort von Uwe Diehm am 17. Februar 2012 um 14:39:
Ich habe die Mitarbeiterumfrage zufällig gerade offen. :-)
Die Mitarbeiter der EvoBus identifizieren sich sehr stark mit Daimler.
Mit der Frage nach EvoBus wüsste ich jetzt auch gerade nicht, mit was ich mich da identifizieren soll. Mit dem Firmenschild oder mit meinem Ausweis? Alles andere ist nämlich Daimler.
Wir (ich schreib jetzt mal wir, wenn es auch im Blog verboten ist) identifizieren uns alle gerne mit unseren Premium-Produkten und unseren Premium-Marken und seit wir die Werte verankert haben natürlich auch mit diesen. Mir fällt gerade nichts so spontan ein was ich in diesem Zusammenhang mit EvoBus mache. Außer, dass ich keine DAG-Beteiligung bekomme. :-)
22. Hans
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 13:26
Wenn ich das richtig verstehe bekommt AMG um die 5000€ Ergebnisbeteiligung. Ok..verstanden….das liegt dann wohl daran, dass die Tochter sehr viel Gewinn gemacht hat.
Nun gibt es Töchter die dürfen keinen Gewinn machen. Warum möchte ich jetzt nicht weiter ausführen. Diese Töchter die das nicht dürfen haben also quasi auch keinen Gewinn am Ende des Jahres und wenn doch, dann nur sehr gering. Ergo, es gäbe nichts auszuschütten an Ergebnisbeteiligung.
AMG darf Gewinn machen und überproportional ausschütten, andere Töchter nicht, obwohl Sie vielleicht ähnlich leistungsfähig wären, es jedoch politisch/in den Büchern nicht sein dürfen.
Klarer Fall für “Lisas Welt” oder “Toll”.
23. Stefan Siegmund
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 14:02
Ich denke, ähnlich wie Herr Neumann, das hier der GBR der Daimler AG mit in der Pflicht ist, und kann damit nur jedem MA raten, den eigenen Betriebsrat auf diesen Blog und die Meinungen in diesem Blog aufmerksam zu machen.
Trotz allem bin ich davon überzeugt, das die größere Verantwortung beim Vorstand der AG liegt. Wäre es ihnen ernst damit, die Töchter nicht nur zum eigenen Nutzen abzumelken, sondern sie als vollwertigen Teil der Daimler-Familie zu betrachten, dann würde der Vorstand das Geld in die Hand nehmen und neben den Vereinbarungen der Töchter die Differenz in der Ergebnisbeteiligung für JEDEN einzelnen Mitarbeiter zu bezahlen.
Meine Solidarität gilt auf jeden Fall den Kollegen der EvoBus, die obwohl sie Fahrzeuge mit dem Stern bauen augenscheinlich nicht zum Stern gehören, sowie allen anderen Töchtern.
Für alle Blogger möchte ich noch anmerken, das ich dem Moderator voll zustimme. Ich stehe zu meiner Meinung, mit vollem Namen, sonst hat mein Kommentar auch keinen Wert.
24. Mirko
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 14:06
Ich finde es schade das Evo Bus Mitarbeiter nichts erhalten, wer mal erlebt hat wie hart man seine Brötchen im Rohbau verdienen muss.
Vorallem sind es fast alle Ex Benzler und die Verdienen die gleiche beteiligung wie wir.
gruß
25. Thon Hahn
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 15:29
Die gesamte Produktkette hat zum Erfolg beigetragen.
Von der Entwicklung, Produktion,… bis zum Endverbraucher.
Was wäre, wenn wir Produkte anbieten aber keinen Abnehmer finden würden?
Um gerecht zu sein müsste die gesamte Produktkette auf irgendeine Art und Weise am Erfolg beteiligt werden, dafür spreche ich mich aus aber ich denke, dass es Verträge und Vereinbarungen gibt an die man sich halten muss.
Der Kommunismus ist gescheitert, weil manche Kommunisten gleicher sind als andere und so ist es leider auch in einem Konzern. Die Mutter hat mehr Rechte als das Kind bzw. der Vorstand bekommt mehr als die Belegschaft!
Und diejenigen, die in der glücklichen Lagen sind an den Genuss zu kommen eine Anerkennung zu erhalten sollte es stillschweigen annehmen und nicht überall rumprahlen um die Stimmung bei anderen zu vermiesen die das Glück nicht hatten!
Ein Beispiel:
Wie viel Milliarden Euro hat man, vor der Finanzkrise, bei Chrysler vergraben davon hätten wir viele Krisen überstehen können. Wurde da groß darüber gebloggt?
Letztendlich hat nur Einer von der Ehe im Himmel profitiert.
Warum das Thema „Ergebnisbeteiligung“ gebloggt wurde, wohl wissend, dass nicht alle am Erfolgt beteiligt sind?
26. Holger
Kommentar vom 15. Februar 2012 um 16:07
Ich finde es sehr lobenswert das sich hier die Kollgegen der AG auch für die Töchter und “noch” Töchter aussprechen.
Daher denke ich auch im Rahmen von MBtech das sich alle Mitarbeiter herzlich bedanken und sehr hohe wertschätzung erhalten haben für ihren Einsatz.
“Fairplay”
27. Steinleitner Ralf
Kommentar vom 16. Februar 2012 um 13:36
nur mal so zum Nachdenken für MA in Tochterunternehmen!!
Ich bin schon jahrelanger Mitarbeiter beim “Benz” gewesen bevor ich in die EVO wechseln mußte!!
Ich werde mein Konsumverhalten an diese Entscheidung anpassen, seit 1983 fahre ich Jahreswagen oder Leasingfahrzeuge (zur Zeit sogar 3)!
Eine Entscheidung für mich ist gefallen!!
Andere Hersteller liefern die gleiche evtl. sogar bessere Qualität zu ca. 4100€ günstigeren Preisen!!
Antwort von Klaus Hartung am 16. Februar 2012 um 14:26:
Vielleicht sollten Sie sich überlegen, mit solch einer Einstellung im richtigen Konzern zu sein? Bei 3 Jahreswagen (ich habe keinen) kann es doch alles nocht sooo schlimm sein. Und andere MA zu bewegen bei Wettbewerbern zu kaufen, find ich schon ganz schön dreist hier im blog. Nachdenken!
Antwort von Uwe Diehm am 17. Februar 2012 um 14:44:
Es ist wohl eher dreist, Herrn Steinleitner dies zu unterstellen.
Wenn Sie schon nichts zielführendes zur Diskussion beitragen, dann aber bitte auch nichts persönliches.
Diesen Beitrag kann man gerne zusammen mit dem Vorrausgegangenen löschen.
Antwort von Klaus Hartung am 22. Februar 2012 um 11:08:
Herr Diehm: Erstmal genau lesen und dann antworten. Zitat:
Andere Hersteller liefern die gleiche evtl. sogar bessere Qualität zu ca. 4100€ günstigeren Preisen
Können oder wollen Sie es nicht verstehen? Wem es nicht passt hier bei Daimler der kann doch woanders hingehen. Im übrigen ist von Ihnen bisher auch nichts konstruktives rausgekommen. Neid ist ein schlechter Ratgeber, auch bei unqualifizierten Kommentaren wie der Ihre. Und lassen Sie doch in Zukunft die betreffenden MA selber antworten, DAnke
Antwort von Uwe Diehm am 22. Februar 2012 um 11:39:
Sie unterstellen Herrn Steinleitner andere zu bewegen bei der Konkurrenz einzukaufen. Das hat er überhaupt nicht getan. Er hat seine Meinung / Entscheidung kund getan.
Jeder hier im Konzern weiß doch, dass Mercedes etwas teurer ist.
Außer Ihnen vielleicht.
Aber mit Zahlen kennen Sie sich hoffentlich aus.
Apropo: das mit dem Stolz haben Sie mir immer noch nicht erklärt. Schmücken Sie sich gerne mit anderer Federn? Die Wertschöpfung die unsere Fahrzeuge durch Sie erhalten hält sich doch in Grenzen, oder?
Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 22. Februar 2012 um 12:14:
Herr Diehm,
Sie plädieren für Diversity, Gleichberechtigung und Wertschätzung. Zu suggerieren, dass der Wertschöpfungsbeitrag des Kollegen Hartung sich in Grenzen hielte, zeigt nicht gerade, dass Sie selbst den Wert “Wertschätzung” verinnerlicht haben.
Ich bitte Sie darum auch hier auf dem Blog, respektvoll und wertschätzend mit anderen Kommentatoren umzugehen. Das geht auch, wenn man in der Sache anderer Meinung ist.
Das gilt übrigens für alle Kommentatoren, Danke!
28. Klaus Hartung
Kommentar vom 16. Februar 2012 um 14:17
Achje, jetzt geht auch noch die Neiddebatte los und diejenigen, die sich freuen was zu bekommen, prahlen. Und Stolz sind wir auch noch auf unser Unternehmen, wie kann man nur. Am besten sollten wir die Sonderzahlung ablehnen weil nicht alle und jeder was bekommt. Gut nur, das wir das auch entschieden haben. Und Nicole zu unterstellen vorgegeben Dinge zu schreiben finde ich schlicht unverschämt. Und am besten wird hier garnichts mehr geblogt weil sich sonst sicher von 125000 Mitarbeitern EINER unverstanden fühlt. Und nochmal: ICH bin stolz hier zu arbeiten, stolz auf die Prämie und ich freu mich drauf. Egal wie schlecht das jetzt geredet wird.
Antwort von Klaus Hartung am 16. Februar 2012 um 14:33:
Und am besten noch anonym schreiben, sowas lieb ich ja ganz besonders
Antwort von Steffen am 16. Februar 2012 um 21:20:
Du bist ja ein ganz netter Kollege. Ich möchte dich mal sehen wie du reagieren würdest wenn Dein Einsatz (Überstunden und Samstagsarbeit) in keinster Weise honoriert wird!!! Und das, nachdem man auch in schlechten Zeiten auf Geld verzichtet hat!!! Dann würdest auch Du nicht ruhig bleiben und alles schön finden! Und obendrein habt ihr AG-Mitarbeiter ohnehin schon ein viel höheres Gehalt, was euch eigentlich nicht zum Meckern “berechtigt”.
Und zum Thema Stolz: Auch wir sind stolz auf Daimler, aber durch solche “Arschtritte” sinkt bei vielen die Motivation…
Antwort von Wolfgang Glaser am 17. Februar 2012 um 09:07:
So kann nur einer Reden der die Sonderzahlung bekommen hat.
Antwort von Klaus Hartung am 17. Februar 2012 um 11:35:
@Steffen/Wolfgang: Wenn in unserem Konzern alles soooo schlecht ist, warum arbeitet ihr dann noch hier? Tut mir ja unheimlich leid, dass ich zu den Priviligierten gehöre, aber die teilweise unerträgliche Neid-und Hetztkampangne hier ist unerträglich. Wem die Politik der Fima nicht passt hat jederzeit die Möglichkeit woanders zu arbeiten. Aber da ist dann doch nicht alles so schlimm, oder?
Antwort von Karsten am 17. Februar 2012 um 12:09:
@ Klaus: Hier geht es eindeutig nicht um Neid, sondern um Gleichberechtigung…Es haben doch alle Mitarbeiter dazu beigetragen, also sollten auch alle dementsprechend belohnt werden oder sehe ich das falsch?
Antwort von Uwe Diehm am 17. Februar 2012 um 14:50:
Jetzt mal ganz ehrlich.
wer in diesem Konzern ist Stolz darauf, dass die Mitarbeiter so unterschiedlich behandelt werden?
Stolz auf die Prämie???
Wie kann man auf die Prämie Stolz sein?
Wieso beanspruchst Du es etwa als Deinen Erfolg und sprichst es EvoBus -Kollegen ab?
erkläre mir mal Deinen STOLZ.
Antwort von Klaus Hartung am 22. Februar 2012 um 11:13:
Lieber Herr Diehm, wenn es in diesem Konzern so unerträglich ist, einfach wechseln. Dann brauchen Sie die Neiddebatten nicht zu führen und anderen Kollegen alles madig zu machen. Ich bin stolz auf meinen Arbeitgeber, die Prämie und vieles mehr. Und da können Sie auch nichts dran ändern mit derart unqualifiezieretn Kommentaren. Nicht meckern, ändern Sie es doch.
Antwort von Uwe Diehm am 22. Februar 2012 um 11:26:
Das ist eine weniger passende Antwort.
Das ist keine Neiddebatte sondern eine die ins Programm von Diversity/Gleichbehandlung/Fairplay fällt. Lesen Sie doch erst mal alles bevor Sie so einen Schrott schreiben. Und ich lasse mir hier von keinem Kollegen oder Vorgesetzten sagen, dass ich wechseln soll wenn es mir nicht passt.
Daimler ist ok. Daimler kann sicher noch besser werden. Und mit unseren Werten ist es jetzt sogar einforderbar. :-)
Manche Leute hier bei Daimler – die sind unerträglich.
Antwort von Sandro Caprez am 22. Februar 2012 um 17:08:
@Klaus Hartung
In einem Punkt muss ich Ihnen Recht geben.
“wenn es in diesem Konzern so unerträglich ist, einfach wechseln”
Ich bin bereit den Konzern für solche Taten zu verlassen. Mit unerträglich verbinde ich die Ungerechtigkeit.
Ich kann nicht in einem Konzern arbeiten, der in meinem Sinn unmoralisch und ungerecht handelt. Ich dachte als Compliance eingeführt wurde, war dies weil der Konzern Moral zeigt und gerecht sein möchte. Aber wie gesagt “ich dachte”.
29. Peter
Kommentar vom 16. Februar 2012 um 14:27
In der Pressemitteilung steht “Auszahlung mit dem April-Gehalt an die anspruchsberechtigten Tarifmitarbeiter der Daimler AG”.
Anspruchsberechtigt sind wohl nicht alle Mitarbeiter der Daimler AG. Sonst müssten die 500 Millionen Euro wohl auch an die chinesischen Kollegen, oder an die brasilianischen Schaffer verteilt werden.
AMG- oder Evobus-Verträge haben da wohl andere Klauseln. Ich gehe davon aus, dass dies nichts mit Mitarbeitern 1. oder 2. Klasse zu tun hat, sondern mehr mit den individuellen Arbeitsverträgen.
Ich bekomme die Prämie auch nicht, bin aber trotzdem ganz zufrieden, wenn ich am Ende des Jahres die Zahl unter dem Strich sehe.
Merke: Das eigene Leben wird gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben des Nachbarns zu vergleichen.
Antwort von Maria Schumacher am 16. Februar 2012 um 14:43:
Ich für meinen Teil gönne den Kollegen die Prämie. Ich vergleiche mein Leben selten mit dem Anderer. Und wenn ich doch mal vergleiche, gehe ich oft genug als “Sieger” hervor. Denn ich bin mit meinem Arbeitsplatz und auch mit der Bezahlung zufrieden. Es erfüllt mich auch mit Stolz/Zufriedenheit beim Benz arbeiten zu dürfen, auch wenn es “nur” ein Tochterunternehmen ist.
Was hier jedoch viele ärgert:
In der PKW-Krise haben wir aus Solidarität mit dem Mutterkonzern verzichten müssen, obwohl wir ein sehr, sehr gutes Jahr hatten.
Jetzt geht es uns schlecht, aber da kräht kein Hahn mehr nach Solidarität.
Entweder ist Daimler eine große Familie oder nicht. Wenn nicht, dann sollte jedes Unternehmen, ob Mutter oder Tochter, immer getrennt betrachtet werden.
30. stephane
Kommentar vom 16. Februar 2012 um 21:06
Immer wieder kriegt man im intranet was zu lesen über Kompliance, integrität, Fair-play und Respekt. Bin Daimler arbeiter und habe die Beteiligung bekommen, frage mich aber wieso nicht alle diese bekommen haben. Ist das Fair? Respektvoll?
31. Juliane
Kommentar vom 17. Februar 2012 um 07:51
Zunächst freue ich mich für die “erfolgsbeteiligten” Daimler-MA – kaum einer von Ihnen kann etwas dafür, dass wir in den Tochtergesellschafte nicht vom Kuchen mitessen dürfen.
Jedoch auch wir in den Tochtergesellschaften registrieren uns morgens mit unserer “Daimler”-Karte zur Arbeit, wo wir unsere Tätigkeit in guter Zusammenarbeit mit den anderen “Daimler”-MA nach den von “Daimler” vorgegebenen Richtlinien ausführen. Auch zum Monatsende schickt “Daimler” uns unseren Gehaltsnachweis (auch beim Thema Gehalt sind die Unterschied eh schon wie Tag und Nacht – aber okay, das hat jeder mit seiner Unterschrift für sich akzeptier). Ich bin sicher stolz, hier zu arbeiten, doch wie soll ich mich mit “Daimler” identifizieren, wenn der Konzern mich nicht als vollwertiges “Mitglied” ansieht? Jeder hat seine Ziele von der oberen “Daimler”-Ebene erhalten. Wir haben diese nicht nur erfüllt, sondern aufgrund von zahlreichen Überstunden und Samstagsarbeit sogar übertroffen. Ist dies kein anzuerkennender Erfolg? Wo bleibt der Motivator, sich auch weiterhin über dem Soll für das Unternehmen einzusetzen. Mit einem Mal sind wir nicht mehr “Daimler”, sondern nur noch MAs einer GmbH. Schade…
Antwort von Sandro Caprez am 24. Februar 2012 um 15:21:
Sehr guter Kommentar. Sachlich, verständlich, einfach und voll auf den Punkt getroffen.
Dies ist nur ein Bruchteil von Argumenten die uns berechtigen auch etwas vom Kuchen zu bekommen.
Wenn es hier einen “Gefällt mir”-Button gäbe, hätte ich ihn gedrückt.
32. Stefan
Kommentar vom 17. Februar 2012 um 08:00
Auch meiner Meinung nach sollten ALLE vom Kuchen ein gleich großes Stück abbekommen, natürlich freue ich mich über die Ergebnisbeteiligung, aber wenn das etwas weniger wäre, und dafür auch ALLE etwas bekämen, dann wäre mir das lieber.
Ich würde die Konzernführung und den Gesamtbetriebsrat dazu auffordern, dies noch einmal zu überdenken.
Ich glaube auch, daß wenn hier konzernweit abgestimmt werden würde, daß die meisten sich für eine gerechtere Verteilung aussprechen würden.
Und es würde das Unternehemn keinen Cent mehr kosten.
Gruß an ALLE
Antwort von Peter am 17. Februar 2012 um 08:32:
Das ist eigentlich eine ganz einfache Rechnung: 500 Mio für 125.000 MA = 4.100 Euro
500 Mio für 260.000 MA, bedeutet dann knapp 2.000 Euro Ergebnisbeteiligung für jeden- OHNE die fest angestellten Kollegen mitzurechnen.
Demokratische Entscheidungen, durch Abstimmungen sind ja grundsätzlich in Ordnung, aber ob die Ergebnisse dann auch betriebswirtschaftlich sinnvoll sind, wage ich zu bezweifeln.
Am Ende stimmen wir dann noch ab, welche Autos wir bauen und was sie kosten sollen. Das macht aber genau so wenig Sinn, wie über das Gehalt abzustimmen
Antwort von Erhan am 17. Februar 2012 um 09:46:
Die meisten Daimler Kollegen zeigen sich solidarisch und würden auf einen Teil ihrer SONDERZAHLUNG (Ergebnissbeteiligung ist kein Gehalt!) verzichten. Auf einen Teil ihres Gehalts haben die TochterMA oft genug verzichtet als es den AG Standorten schlecht ging, aus SOLIDARITÄT.
Betwiebswirtschaftlich würde sich für den Konzern ja nichts ändern, die Gesamtsumme würde ja gleich bleiben. Nur für egoistische Kollegen wäre es betriebsw. nicht sinnvoll.
Antwort von Karsten am 17. Februar 2012 um 09:49:
Ja Peter, 2.000 Euro wären natürlich viel zu wenig…Es würde dann doch keinem Mitarbeiter was weggenommen werden. Die Erfolgsbeteiligung ist doch eine Sonderzahlung, die Daimler überhaupt nicht zahlen müsste. Und da wir ALLE (auch die Tochtergesellschaften) für Daimler arbeiten, sollten auch ALLE in gleichem Maße am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein…eigentlich…
Antwort von Sven-Manuel Winkler am 17. Februar 2012 um 10:35:
Hallo zusammen
Ich schließe mich voll und ganz dem Stefan an. Siehe hierzu auch meinen Kommentar weiter oben.
Ich selbst (fest Angestellter Daimler MA) war 3 Jahre verliehen, bei der MDC-power tätig. Dies ist eine 100% Tochter unseres Unternehmen. Dort bekommen die Mitarbeiter ein mtl. Gehalt, KEIN Urlaubsgeld, KEIN Weihnachtsgeld! Es gibt quartalsweise eine Gewinnbeteiligung für die MA. Diese errechnet sich auf Basis des mtl. Gehalts und einigen Kennzahlen der Firma. Mit dieser Prämie sind alle weiteren Leistungen wie Urlaubs und Weihnachtsgeld abgegolten. Damit kommen die MA nicht einmal annährend auf unsere diesjährige Gewinnbeteiligung.
Weiter sollte man darüber nachdenken, warum wir immer mehr Tochtergesellschaften und GmbH´s gründen.
Die Kollegen arbeiten für weitaus weniger Gehalt als wir. Das Arbeitspensum ist auch ein wenig höher als das unsere. Sprich, wir bauen die gleichen Produkte in Tochtergesellschaften, für weniger monitären Aufwand. Der Erlös aus jedem, solch einem Produkt, ist wesenhtlich höher, als wenn es z.B. intern gefertigt, bzw. produziert worden wäre. Das bedeutet unterm Strich und jetzt bitte nicht falsch verstehen. Diese Kollegen arbeiten für eine Steigerung unseres Betriebsgewinnes und wir streichen dafür die Gewinnbeteiligung ein.
Ich glaube, jeder der hier meint, wir haben zu wenig Gewinnbeteiligung bekommen oder verdienen zu wenig, der kann gern zu einem anderen Konzern wechseln.
Ich bin jedenfalls Monat für Monat dankbar und stolz darauf, noch einer der letzten gewesen zu sein, wo einen Festvertrag direkt bei der Daimler AG bekommen hat.
33. Silke Ernst
Kommentar vom 17. Februar 2012 um 10:48
Hallo zusammen,
warum bekommen nicht alle Beschäftigten des Konzerns im In- und Ausland eine Ergebnisbeteiligung in gleicher Höhe? Diese Frage wird mir als Pressesprecherin des Gesamtbetriebsrats derzeit auch von Journalisten gestellt.
Zunächst: Eine einheitliche Regelung im Konzern wäre aus Sicht des Gesamtbetriebsrats wünschenswert.
Aber: Die meisten wichtigen Themen sind bisher auf der Ebene der AG und nicht auf Konzernebene geregelt. Die Konzerntöchter haben z.B. bei Vergütungssystemen und Altersversorgung eigenständige Regelungen, die von den dort zuständigen Betriebsräten bzw. Gesamtbetriebsräten ausgehandelt wurden. Die meisten Konzerntöchter wurden vom Unternehmen ja gegründet, um dort spezielle Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Beschäftigten bei der EvoBus GmbH und anderen Konzerntöchtern haben auch z. T. eigene Vereinbarungen zur Ergebnisbeteiligung. Auf Grundlage dieser Vereinbarung wurde bei EvoBus in vielen Jahren eine geringere Ergebnisbeteiligung als bei Daimler bezahlt; in den Krisenjahren 2008 und 2009 haben die EvoBus-Beschäftigten aber auch mal eine höhere Ergebnisbeteiligung erhalten als die Beschäftigten der Daimler AG. Das zeigt auch, dass die Geschäftsverläufe von Bussen und dem restlichen Fahrzeuggeschäft offenbar unterschiedlich sind.
Die “Regelungswelt” bei Konzerntöchtern im Ausland unterscheidet sich von unserer noch deutlicher. Es wäre schön, wenn es hier mehr Gemeinsamkeit geben würde. Aber weder der Gesamtbetriebsrat noch die Weltarbeitnehmervertretung haben ein internationales Verhandlungsmandat. Dafür gibt es zum einen keinerlei rechtliche Grundlagen, zum anderen würden uns die Gewerkschaften im Ausland was husten, wenn wir z.B. über das Entgelt der dortigen Beschäftigten verhandeln würden.
Der Gesamtbetriebsrat hat den Vorstand aber mehrfach aufgefordert, gemeinsam über die Möglichkeiten einer konzernweiten Angleichung der Ergebnisbeteiligungssysteme nachzudenken – bisher vergeblich.
34. Uwe Diehm
Kommentar vom 17. Februar 2012 um 15:01
1€ oder 4100 € mehr oder weniger ist doch bei dieser Diskussion scheiß egal (ich hoffe das ist Blog konform).
Ich würde nur endlich mal gerne ein Argument hören warum es diese Unterschiede bei Daimler gibt und wie die komplette Führungsmannschaft bei diesem Diversity Thema wegschauen kann.
Reden wir hier doch lieber über Diversity und nicht wer jetzt ‘nen Euro mehr bekommt.
Was meint denn z. B. HR unter dem Gesichtspunkt Diversity dazu?
Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 17. Februar 2012 um 15:38:
“scheiß egal” ist Umgangssprache und gerade noch tolerierbar – schließlich haben wir ja die Meinungsfreiheit im Grundgesetz verankert.
Die Argumente, warum es diese Unterschiede gibt, sind von der Pressesprecherin der Gesamtbetriebsrats im vorangehenden Kommentar ausführlich erläutert.
Ich würde Ihnen aber empehlen, nicht zu viele Begrifflichkeiten in einen Topf zu werfen; Diversity = Vielfalt und Integrität sind zwei Paar Stiefel, und haben mit mit den gültigen Regelwerken hinsichtlich der Ergebnisbeteiligung nichts zu tun.
Sollten sie Informationsbedarf hinsichtlich des “Diversity-Ansatzes” bei Daimler haben, wenden Sie sich bitte an ihren Vorgesetzten, oder schauen Sie im Mitarbeiter-Portal, Reiter “Daimler & Ich” > “Arbeitsumfeld & Soziales” > Modul “Diversity”.
Antwort von Uwe Diehm am 17. Februar 2012 um 16:08:
Danke.
Ja – da steht es tatsächlich:
“Die meisten Konzerntöchter wurden vom Unternehmen ja gegründet, um dort spezielle Rahmenbedingungen zu schaffen”
Also ‘Daimler’ macht das mit Absicht ?
Und nochmal:
Ich bin das ganze Jahr Daimler-Mitarbeiter (vor 5 Minuten habe ich meine Daimler Visitenkarten erhalten). Meine Aufgaben machen ja nicht bei EvoBus halt. EvoBus-Produkte gibt es in diesem Sinne nicht. Und dann fühlt sich halt so eine Regelung der Ergebnisbeteiligung diskriminierend an.
Ja und Sie haben Recht Ich werfe Diversity und Diskriminierung in einen Topf. Ich muss nämlich Menschen nach Herkunft, Geschlecht, Religion, usw. erst einmal unterscheiden um Diversity walten zu lassen.
Sehr fragwürdig im Sinne des AGGs.
Genau darum gehts aber letztendlich.
Irgend jemand der sich ‘Daimler’ nennt teilt in Organisationseinheiten auf und unterscheidet dann die Mitarbeiter nach Zugehörigkeit der Organisationseinheit.
Sie sehen das hoffentlich: “Unterscheidung nach ‘Herkunft’”
Wie kämen Sie sich vor, wenn plötzlich die indirekten Bereiche außen vor wären. Eigentlich ein guter Vorschlag. Die kosten eh nur. ;-)
35. Stefan Siegmund
Kommentar vom 17. Februar 2012 um 16:26
Vielen Dank Frau Ernst,
gut zu wissen dass der GBR sich der Problematik durchaus bewusst ist und dort auch dabei ist, eine Änderung herbeizuführen. Bitte bleiben sie an der Sache dran. Es geht hier um eine Bonusleistung und die sollte für ALLE gleich gelten die am Erfolg des Unternehmens mitgewirkt haben. Ich hoffe das sich der Vorstand mit diesem Blog beschäftigt und sich seiner eigens immer wieder angeführten Werte bewusst wird.
Allen Kollegen wünsche ich auf diesem Wege schon einmal ein schönes Wochenende.
PS: Das einer der am meisten frequentierten Blogs von der Startseite des Intranets verschwindet, ein Schelm der Böses dabei denkt.
Antwort von Uwe Knaus (Moderator) am 17. Februar 2012 um 16:48:
Dass der Beitrag von der Startseite des Intranets “verschwunden” ist, hat damit zu tun, dass der Feed dort sich nur die drei aktuellen Blogbeiträge zieht. Für mehr ist in diesem Modul kein Platz.
Mehr steckt nicht dahinter.
Antwort von Stefan Siegmund am 17. Februar 2012 um 19:06:
Gut zu wissen und danke für die schnelle Information. Auch ihnen ein schönes und erholsames Wochenende.
36. Frank
Kommentar vom 20. Februar 2012 um 10:05
Meine Meinung :
Ein Freund von mir arbeitet bei der EVOBUS, ein anderer in einer Niederlassung ( PKW Verkauf ). Beide bekommen schonmal von grundauf eine höhere EG Einstufung ( obwohl die Arbeitsanforderung gleich mit meiner ist ). Als es bei Daimler Kurzarbeit gab und ich auf viel Geld vezichten musste, interessierte das die “Kollegen” wenig, da es bei Ihnen ja normal weiterlief und gut verdient wurde.
Aber jetzt auf einmal, wo man als Daimler Mitarbeiter wieder was bekommt, da ist das Geschrei groß. Ich finde es so wie es ist OK. Jede Tochter hat ihre Vor und Nachteile ( meist höher Gehaltseinstufung und bessere Arbeitszeiten, dafür andere Gewinnbeteiligungen ).
Ich jedenfalls will nicht Verzichten damit andere mehr bekommen.
Antwort von Uwe Diehm am 21. Februar 2012 um 15:37:
Das mit den besseren Gehältern bei Tochterunternehmen ist ein Witz und stimmt einfach nicht. Ganz sicher stimmt es nicht für die EvoBus.
Mir hier anzuhören wie stolz doch alle bei Daimler sind und wie gerecht es ist, dass Töchter dieses Geld nicht bekommen – hm – gönn Dir etwas schönes, Peter. Mir ist es echt egal.
Ich kann nur wiederholt sagen, dass ich hier das ganze Jahr Daimler bin (auch wenn Benz der richtigere Namen wäre :-) ). Bis auf den einen Tag der Gewinnbeteiligung.
Meine Daimler Buses Kollegen sind scheinbar mehr Daimler als ich, obwohl wir am gleichen Bus arbeiten.
Was soll ich noch sagen – ‘Daimler’ – fühlt sich halt bei mir etwas ungerecht an. Und bestimmt bin ich nicht stolz darauf.
Antwort von Uwe Diehm am 21. Februar 2012 um 15:38:
Sry, Frank natürlich. Peter war der andere anonayme.
Antwort von Stefan Siegmund am 22. Februar 2012 um 08:58:
Da lebt aber jemand die Werte des Unternehmens, Respekt. Ich möchte mich entschuldigen falls der Eindruck aufkam, man würde dir was wegnehmen wollen, das ist entschieden nicht der Fall. Alles worum sich dieser Blog im Kern dreht, ist dass es ungerecht ist, dass wir alle für den Erfolg des Unternehmens unseren Anteil leisten, aber nicht alle gleich am Erfolg beteiligt werden. Das hat auch nichts mit Arbeitszeit oder Tariflohn zu tun, wobei ich deine “Behauptung” aus persönlicher Erfahrung nur schwer glauben kann. Aber jedem das seine, ich wünsche dir selbstverständlich viel Spaß mit deiner verdienten Prämie.
37. Ergebnisbeteiligung: Unmut bei Mitarbeitern von Daimler-Töchtern – Der Newsburger
Pingback vom 21. Februar 2012 um 19:18
[...] wollen ebenfalls am Rekordergebnis des Konzerns beteiligt werden und machen ihrem Unmut im Daimler-Blog Luft. “Wenn Daimler kränkelt, müssen plötzlich alle Töchter zur Genesung von Daimler [...]
38. Stefan Hilbrecht
Kommentar vom 22. Februar 2012 um 10:38
Ich bin ein Mitarbeiter der Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH und ich bin stolz darauf.
Ich habe mich bewusst für diesen Standort entschieden und ich habe auch bewusst den Arbeitsvertrag in einer Tochtergesellschaft unterschrieben und damit die darin stehenden Rahmenbedingungen (Gehalt, Arbeitszeit usw.) akzeptiert.
An dieser Stelle möchte ich auch betonen, dass ich mich über meine Gewinnbeteiligung freue, auch wenn sie deutlich geringer ausfällt als bei den AG-Mitarbeitern (denen ich das Geld von Herzen gönne).
Ebenso hat es mich sehr positiv überrascht, dass es AG-Mitarbeiter gibt, die auf einen Teil Ihrer Beteiligung verzichten würden, damit alle Kollegen einheitlich ’belohnt’ werden. *Daumen hoch*.
Ich nehme es aber auch keinem AG-Kollegen übel, dass er auf seine komplette Gewinnbeteiligung besteht, denn fest steht: wir alle haben zum Unternehmensgewinn beigetragen.
Nichts desto trotz bleibt auch bei mir ein ungutes Gefühl im Bauch, dass gewisse Firmengrundsätze der Mercedes-Benz AG (die auch ich mit Unterzeichnung meines Arbeitsvertrages akzeptiert habe) grundsätzlich für alle gelten, aber in bestimmten Situationen nur gruppenbezogen angewendet werden.
Das empfinde ich menschlich als Ungerecht.
Die vier Werte UNSERES Unternehmens sind Wertschätzung, Begeisterung, Integrität und Disziplin. Ich für meinen Teil versuche diese Werte jeden Tag umzusetzen. Das erwarte ich in besonderem Maße auch von allen Führungskräften und Entscheidungsträgern in unserem Unternehmen.
Das Unternehmen erwartet von uns, dass wir als Mitarbeiter diese Werte leben. Leben diejenigen, die die Entscheidungen bzgl. der Gewinnbeteiligung getroffen haben diese Werte, wenn die EvoBus-Mitarbeiter und die anderen Kollegen keinen Cent bzw. nicht die volle Gewinnbeteiligung erhalten?
Ist es fair, wenn zwei Personen zu gleichen Teilen ein Produkt fertigen und der eine 70% des Gewinns erhält und der andere 30%, nur weil der eine Stuttgart und der andere in Mannheim arbeitet.
Wir alle produzieren Autos mit Stern, sei es direkt oder indirekt. Sind wir damit nicht auch ein Unternehmen/ein Team? Und sind wir damit nicht auch alle zusammen für den Unternehmenserfolg verantwortlich?
Ich hoffe dass dieser Blog auch zu den Personen gelangt, die sich Ihrer Verantwortung und der (emotionalen) Auswirkungen Ihrer Entscheidungen vielleicht nicht bewusst sind und sie hoffentlich zum Nachdenken veranlasst.
39. Sandro Caprez
Kommentar vom 22. Februar 2012 um 16:46
Ich zitiere einen Abschnitt der INSIDE express vom Februar 2010:
“Die Ausgaben für Forschung & Entwicklung von rund 170 Mio. Euro belasten zwar das Ergebnis von heute, sichern aber für die nächsten 15 Jahre die Produkte und damit den Markterfolg, die Arbeitsplätze und die Ergebnisbeteiligung von morgen.”
Irgendetwas muss da doch schief gelaufen sein mit diesen 170 Mio. Euro.
Ja, wir hatten letztes Jahr einen kleinen Bonus. Dieser wurde aber als Sonderzahlung und nicht als Ergebisbeteiligung deklariert. Und diese gabs auch nur weil dieses verd… Thema schon letztes Jahr bestand und wir letztes Jahr schon keine 3’500 Euro Beteiligung erhielten. Vielen Dank nochmals an EvoBus für die Sonderzahlung von 300 Euro aus der eigenen Tasche weil Daimler sich weigerte.
Irrtümer nicht ausgeschlossen
40. Stephan Schäfer
Kommentar vom 23. Februar 2012 um 11:55
Mich wundert es, dass es der Geschäftsleitung nicht peinlich ist, bei der Gewinnbeteiligung Unterschiede zu machen.
41. M.Schmidt
Kommentar vom 23. Februar 2012 um 13:06
Wie war der Satz mal mit der Kirche und dem Dorf?
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ihr wisst schon dass ihr euch in Extranet bewegt, oder? Seid Ihr sicher, dass es das Bild ist das ihr in der Öffentlichkeit sehen wollt. Unzufriedene, neidische und nörgelnde Mitarbeiter? Beim schreien und motzen immer die ersten und das auf SEHR hohem Niveau!
Ich war EvoBus Mitarbeiter und profitierte in der Krise von “normaler” Arbeitszeit, keinem Lohnverlust und Bonus. Nicht viel aber immerhin.
Die wirtschaftliche Situation gibt einfach nicht mehr her. Wer ein Minus erwirtschaftet kann doch nicht 4100€ dafür bekommen…. Wo bleibt denn da der Anreiz? Denkt mal wenigstens etwas Betriebswirtschaftlich. Wir leben ja nicht im Sozialismus…
Und liebe Leute, Ihr arbeitet für eine andere Firma. Eure Arbeitsverträge sind geschlossen mit´EvoBus GmbH und NICHT mit Daimler! Warum sollte man von einer anderen Firma Bonus bekommen? Da ist auch nichts peinliches dabei.
Wen es stört, der kann ja wechseln – wäre nicht der erste und nicht der letzte. Das Gerede von Diversity und Fairness in dem Kontext ist ja unerträglich.
Bevor Ihr euch um so etwas kümmert und öffentlich eine unsagbar blamable Neidsiskussion führt, beschäftigt euch lieber mit den Evo internen Ugerechtigkeiten. Vertrauensarbeitszeit und fehlender BR in der Zentrale z.B. Da sind die Kollegen in den Werken auch nicht solidarisch.
Und als finaler Satz: Bevor ich extern etwas über meinen Arbeitgeber schreibe sollte ich mein Hirn einschalten und über die Konsequenzen nachdenken.
Antwort von Uwe Diehm am 23. Februar 2012 um 13:46:
Was für Konsequenzen denn?
Ist die heile Welt des Ursprungs-Beitrags etwa angekratzt?
Und außerdem kann Ihnen als EvoBus-ler die Außenwahrnehmung von Daimler ja egal sein, oder? Dummerweise gibts aber nach außen kein EvoBus…(siehe Gestaltungsrichtlinie)
Ja, 90 -99 % der Bloginhalte bringen nichts, da nehme ich meine Beiträge nicht aus. Und das Geld ist auch mal egal. Aber ein Gleichberechtigungs-Thema und damit auch ein Integrity-Thema ist es auf jeden Fall.
Und zum Thema externe Diskussion:
Anfangs habe ich im internen Blog geantwortet. Dann kamen plötzlich Beiträge aus diesem externen Blog. Unter verschiedenen Titeln der gleiche Blog intern und extern. Wenn man sich im Blog bewegt kaum auseinandezuhalten. Mir war es irgendwann egal in welchem ich schreibe. Mache aber auch kein Geheimnis daraus. Dann würde ich anonym schreiben oder als Hr. Schmidt oder so
Antwort von M.Schmidt am 23. Februar 2012 um 17:14:
Also als erstes steht da ein “war” vor dem EvoBus Mitarbeiter. Wichtiges Detail! Dann ist dieser Blog immer im Internet – also extern! – ob das Intranet darauf verlinkt ist dafür irrelevant. Das sollten manche mal verinnerlichen bevor Sie etwas schreiben – da gibts Richtlinien für.
Ich meine u.a. die Konsequenzen in der Außenwahrnehmung dieser Firma und deren Mitarbeitern. Sie schreiben: “Und außerdem kann Ihnen als EvoBus-ler die Außenwahrnehmung von Daimler ja egal sein” gleichzeitig verlangen Sie aber Geld zu bekommen?!?
Es gibt bereits externe Artikel über diesen Blog Artikel und ich wurde schon im Freundeskreis gefragt was das denn für eine Neid und Meckerkultur im Unternehmen sei. Ich versuche das immer möglichst sachlich rüberzubringen denn keine Frage, liebe EvoBusler, Ihr leistet tolle Arbeit. Aber leider is das Busgeschäft grad etwas flau – Dann kann ich keinen Bonus erwarten. Wenns wieder läuft, kommt auch wieder ein Bonus. Simple as that!
Dann würd ich zu gern wissen wieso es ein “integrity” Thema ist wenn eine rechtlich eigenständige Firma, die vermeindliche Boshaftigkeit besitzt, den Mitarbeitern einer anderen rechtlich eigenständigen Firma kein Geld zu bezahlen? Können Sie mir einfach mal in ein paar kurzen Wörtern erklären wo da das “integrity” Problem liegt?
Wenden Sie sich lieber an den EvoBus Betriebsrat (sofern vorhanden) und lassen Sie sich erklären was er denn da ausgehandelt hat. Wie oben geschrieben heißen die Zauberwörter “rechtlich eigenständig”!
Das sind Ihre Vertreter, die sitzen am Tisch wenn es um den Bonus geht…. Und bitte nicht von Floskeln kaltstellen lassen sondern nachbohren und genauso auftreten wie hier – ich bin gespannt aufs Resultat.
Also, verwendet die Energie nicht auf solche fruchtlose Neiddiskussionen sondern weiter darauf tolle Produkte zu entwickeln, zu bauen zu vertreiben, controllen etc. denn nur so gehts Bergauf und es gibt wieder Bonus.
Antwort von Uwe Diehm am 23. Februar 2012 um 17:47:
Integrity ist für mich wie ich meine Werte im Alltag lebe bzw. danach handle.
Eine schöne Formulierung finde ich , die aus der Integrity-Diskussion (sinngemäß):
tue das was du sagst und sage was du tust.
Wenn ich aber alle Wertediskussionen damit niederschlage, dass das Verhalten gesetzeskonform ist ( und ich habe schon einiges hier an entsprchender Stelle, auch BOS, angemahnt) bin ich weit davon entfernt integer zu handeln. Deshalb rede ich hier aber trotzdem von Integrity. Zauberwort ‘rechtlich’, da wird mir schlecht, wenn ich das im Zusammenhang mit Werten höre. weil ich siese schlicht und einfach ausheble.
Noch mal für alle mit rosaroter Brille:
Ich bin 364 Tage (dieses Jahr sogar 365) im Jahr Daimler Mitarbeiter.
Ich fühle mich an dem einen Tag der Ergebnisbeteiligung als Daimler-Mitarbeiter benachteiligt (Diversity) und fühle mich betrogen (Integrity).
Und auch trotz meiner rosaroten Brille für Daimler vertrete ich diese Meinung auch extern.
PS: Floskeln kommen von Ihnen auch genug. Da brauchen Sie nicht auf andere zu zeigen.
PS2: natürlich von mir auch, oder meinen Sie ich rege mich hier über manche Kollegen auf ohne die nicht auch ein wenig zu provozieren. :-)
Antwort von Stefan Siegmund am 24. Februar 2012 um 05:47:
Sie sind also der Meinung, das wir in diesem, externen, Blog einzig und alleine unseren Arbeitgeber feiern sollten? Damit auch ja nicht die heile “Daimler”-Welt angekratzt wird? Das klingt für mich aber deutlich mehr nach Sozialismus als seine Meinung, mit seinem echten Namen und ohne Populismus ehrlich zu vertreten.
Bin ich gerne Mitarbeiter von Daimler (Respektive seiner Tochter?)…ja, das kann ich durchaus für mich behaupten. Finde ich es deswegen aber gerecht was unsere Konzernspitze macht? Nein, das tue ich nicht. Medienwirksam die Bateiligung für alle Mitarbeiter zu feiern und nicht nach den eigenen Richtlinien zu handeln halte ich für fragwürdig, und wie bereits erwähnt, ungerecht. Und ich habe in den Richtlinien dieses Blogs nichts davon gelesen, das alle Beiträge “Konzernkonform” sein müssen. Denn dann bewegen wir uns wie gesagt in einer Welt der Diktatur und des “Mund” verbieten, und das wäre dann wohl deutlich peinlicher als dieser Blog, oder?
Antwort von Sandro Caprez am 24. Februar 2012 um 12:56:
Ich bin ein ganz normaler Arbeiter der einfach nur logisch denkt.
Was muss ich tun um als EvoBus-MA die Firma Daimler zu verlassen? Ich muss die EvoBus verlassen, was ich eigentlich nicht will, aber gezwungen fühle, weil EvoBus leider zur Daimler gehört.
Ich wäre sofort bereit die Fesseln von Daimler für die EvoBus zu brechen, um eine eigene Firma zu sein mit eigenen Richtlinien und Regelungen.
Ich gebe auch gerne mein 10-Jähriges-Jubiläums-Geld wider ab und beziehe es dann wieder wenn es auch wirklich soweit ist. (Arbeite erst 9 Jahre bei EvoBus, habe aber drei Jahre bei DaimlerChrysler gearbeitet, was einfach dazu gerechnet wird. Frechheit…)
Ich gebe auch gerne den 125 Jahre-Automobil-Bonus zurück, da wir ja das Automobil nicht erfunden haben.
Auch vom MA-Leasing und vom Rabatt für Neuwagen (PKW) von Mercedes-Benz und Smart möchte ich nicht mehr profitieren können. Wenn dann für einen Bus. (Und ich war noch so blöd und hatte mal einen Mercedes geleast, damit Daimler noch bessere Zahlen schreibt.)
Also Herr M.Schmidt, sie können ihrem Freundeskreis erklären, dass es überhaupt nicht um Neid geht bei dieser Meckerei. Im Gegenteil! Auf so ein ungerechtes Unternehmen neidisch sein, heisst doch, dass man schlechtes gut findet.
Ich fühle mich als Sklave der Daimler, da sie uns bevormundet und vorschreibt was wir tun und lassen dürfen, dabei aber die Kohle einsackt. Nach dem Motto „Friss oder stirb“. Und wer möchte schon gerne sterben? In dem Sinn „Ja Mutti, ich mache was du sagst und nehme was ich von dir bekomme“.
Ich bin nun definitiv unmotiviert, aber weiss nun, dass ich persönlich am Umsatz der Daimler beitragen kann. (positiv wie auch negativ)
Keine Angst jetzt. Ich werde meinen Job immer noch genau gleich gut ausüben, weil mir mein reines Gewissen mehr Wert ist als alles Geld auf der Welt, was ich von der Daimler nicht behaupten kann.
Aber wie gesagt, bin nur ein ganz normaler Arbeiter der logisch denkt und dass ich stinke sauer bin merkt man wohl von selbst.
Irrtümer nicht ausgeschlossen.
Antwort von Uwe Diehm am 24. Februar 2012 um 13:14:
Korrektur:
Ich denke die Mannheimer ‘Benzler’ sind näher an der Erfindung des Automobils dran, als die Stuttgarter ‘Daimlers’.
Antwort von Hans Neumann am 24. Februar 2012 um 08:52:
Hallo Herr M.Schmidt,
ich werde das gefühl nicht los, das Sie den ganzen Blog lesen sollten. Die wenigsten hier, erst recht nicht die mit kompletten Namen, haben eine Neiddiskussion. Vielmehr geht es hier darum, das die Eröffnungsartikelverfasserin genauso wie die Meisten anderen Blogger begeisterte Daimlermitarbeiter sind. Begeistert aber auch kritisch. Die Wahrnehmung komplett ausenstehender ist bestimmt, dass alle, egal ob EVO, MDC oder andere GMBH diese Prämie erhalten. Diese Aussenwahrnehmung sollte korrigiert werden da sie offensichtlich nicht stimmt. Nur ein kleiner Nachsatz in dieser Pressemitteilung, z.B. “das für Konzerntöchter abweichende Regelungen bestehen” hätte den ganzen Blog so nicht entstehen lassen.
Auch ich denke das hier die Begrifflichkeiten zu unseren Unternehmenswerten wie Diversity und Integrity nicht falsch ausgelegt werden. Auch sozial Engineering ist hier nicht berührt. Vielmehr erlebt mann hier Meinungsfreiheit. Desweiteren gibt es, wie in jedem verantwortungsvollen Blog in dieser Welt, einen verantwortungsvollen Moderator. Dieser greift auch durchaus ein wie weiter oben zu sehen ist und da steht fast die Antwort auf ihren schon fast als Anklage zu bezeichnenden Kommentar.
Ich arbeite einige Kilometet Luftlinie von Hr. Siegmund dessen letzter kommentar Innhaltlich aus meiner Tastatur stammen könnte. Ich bin in einer Diktatur aufgewachsen (die sie Sozialismus nennen) in der derartiges wie dieser Blog tatsächlich (un)rechtliche folgen für den Blogger gehabt hätte. (Wie soetwas dann endet -> aktuell 33°N/36°O)
Ich finde es auch Klasse, das unser Konzern diesen Blog und diese Meinungsfreiheit zulässt! Auch finde ich Klasse das der Konzern im Sinne sozialer Marktwirtschaft (die rundherum so langsam abstirbt) und entgegen der regeln des Kapitalismus nach Karl Marx seine Mitarbeiter am Gewinn beteiligt. Hier im Blog und auch durch mich als Komplettempfänger der Prämie wird hauptsächlich Kritik an der Verteilung geübt und da kann mann vieleicht darüber diskutieren.
Dazu sind auch die Ausführungen von Frau Ernst sehr Aufschlussreich die Zeigen wie schwer es ist bei diesem Thema die (Globale?) Grenze der Verteilung zu ziehen.
Antwort von Lothar Busold am 24. Februar 2012 um 09:32:
In einem Punkt irrst Du Dich bestimmt, Kollege : die EvoBus hat in 2011 keineswegs Verlust erwirtschaftet, sondern einen Return on Sales von 3,7 Prozent (Quelle : Mannheimer Morgen). Da nun existiert eine Betriebsvereinbarung, wonach hier Beteiligung zu zahlen ist.
Worauf wir so ohne Weiteres nicht verzichten wollen : wir haben schließlich auf unser gesamtes außertarifliches Weihnachtsgeld verzichtet, weil es hieß, wir bekämen ja Gewinnbeteiligung und die sei, im Schniutt zumindest, höher. Du verstehst, dass wir uns die nicht einfach streichen lassen.
Nebenbei : im Jahr 2009 waren wir die einzigen im Konzern, die überhaupt Gewinn erwirtschgaftet haben. Trotzdem gab es im Konzern eine Beteiligung. Beteiligung ohne Gewinn gibt es ergo durchaus – im Konzern. Aber Gewinn ohne Beteiligung – das gibt es nur in der EvoBus.
Wenn es das nur wäre : die EvoBus hat in den vergangenen Jahrzehnten die Fluktuation nicht oder nur teilweise ersetzt. Jetzt ist man zum Ersatz der Weggänge zwingend angewiesen, nur eben, die jungen Leute sind nicht lange bei uns. Die Fluktuation ist sehr groß.
Was meinst Du, wie jetzt das mit der Gewinnbeteiligung auf diejenigen wirkt, die noch hier geblieben sind ?
Antwort von M.Schmidt am 24. Februar 2012 um 10:46:
Lieber Kollege. Externe Berichterstattung bezieht sich idR auf Daimler Busses. Sie sprechen von EvoBus (also Gruppe). Das sind leider auch 2 paar Schuhe. Ihre RoS Zahl bezieht sich auf alles inkl. Brasilien, Türkei etc.
Ich sprach aber von EvoBus Gruppe – also dem europäischen Busgeschäft. Das Ergebnis dort ist weit entfernt von Gewinn. Fragen Sie doch mal einen Ihrer Finanzer ob er Ihnen mal Einblick gewährt. Bei der Gelegenheit würde ich auch gleich mal fragen, was in der Planung für dieses Jahr als “Erfolgsbeteiligung” eingeplant ist….
Die Fluktuation ist ohne Frage hoch – jeden den etwas so massiv stört wird sich nach etwas anderem umsehen, habe ich selber so gemacht. Das schlimme für das Unternehmen ist nur, dass meistens die Guten als erstes gehen, denn die bekommen schnell etwas neues…
Ach ja und meine Ex Kollegen haben Ihr Weihnachtsgeld bekommen… ist das eine Standort Frage?!
Und lieber Herr Neumann, ich will bestimmt nicht die Meinungsfreiheit beschneiden oder sie zurück in eine Diktatur verfrachten.
Ich war ebenfalls stolzer EvoBus Mitarbeiter. Auf meinem Ausweis auf meinem Vertrag etc stand EvoBus. In dem Moment wo dies zunehmend schwieriger wurde ehrlich stolz auf die Firma zu sein habe ich die Konsequenzen gezogen und bin nun ein stolzer Daimler Mitarbeiter. Wie wenig Sie als EvoBusler Daimler Mitarbeiter sind merken Sie erst, wenn Sie wechseln wollen. Das ist keine Versetzung sondern Kündigung und Neueinstellung. Damit sind wir auch wieder bei den rechtlich eigenständigen Unternehmen…
Eine Diskussion schätze ich darüber hinaus sehr, nur sollte man sich Gedanken über Art, Ton und Ort dieser Diskussion machen. Sollen doch die (unzufriedenen) Mitarbeiter der entsprechenden Gesellschaften und Standorte Ihren Betirebsrat auffordern eine Betriebsversammlung zu veranstalten um Klarheit zu schaffen. Dort können Sie diskutieren. Für sowas sind die da. Die sitzen mit am Tisch. Aber dies unter wenigen in einem Blog zu diskutieren ist wenig zielführend, wird nichts bewegen und Ihnen keine Antworten bringen. Sie können Sich lediglich den Frust von der Seele schreiben aber vielleicht hilft das ja auch schon.
Des weiteren sprach ich nicht von Kapitalismus sondern davon betriebswirtschaftlich zu denken… Sie sollten am besten wissen, dass Planwirtschaft und Sozialismus nicht funktioniert.
Und zu dem letzten Satz – die jenigen die dort geblieben sind bleiben etweder weiterhin und motzen im Internet oder gehen.
Antwort von Stefan Siegmund am 24. Februar 2012 um 11:29:
Ich bin kein Betriebswirtschaftler Herr Schmidt, aber ich glaube die Rechnung: Höhere Wochenarbeitszeit+niedrigerer Tariflohn bei gleichem Produkt wie Schwesternwerk=höhere Betriebswirtschaftlichkeit passt in keinster Weise zu niedrigerer Erfolgsbeteiligung. Und zur Aufschlüsselung der Zahlen pro Werk etc., nicht jedes Werk der AG kann denke ich die gleichen Zahlen präsentieren, aber alle erhalten die gleiche Prämie. EvoBus, MBLU und andere Töchter werden voll in den “Erfolg”, der unbestritten ist, mit eingerechnet, aber sollen nicht, kaum oder weniger davon profitieren? Wollen sie das als gerecht bezeichnen? Und es ist wirklich nett zu sehen, wie sie alle Personen die hier durchaus anständig im Blog kommunizieren, versuchen mit der Hammer-Methode “Halts Maul oder Hau ab” mundtot zu machen, dass wird ihnen aber zumindest bei mir nicht gelingen.
Antwort von Lothar Busold am 24. Februar 2012 um 13:40:
Gut, wenn gewünscht, erkläre ich auch das mit dem EvoBus/Daimler Busses-Konstrukt. Es ist so : die EvoBus besteht aus den deutschen und europäischen Standorten und trägt in diesem Verbund fast die gesamten Entwicklungskosten. Die überseeischen Standorte bauen im Wesentlichen das, was wir hier entwickelt haben und erwirtschaften – wenig erstaunlich – mehr Gewinn. Der Verbund aus diesen und der EvoBus natürlich auch, bezogen auf den Umsatz. Für unsere Gewinnbeteiligung zählt asber immer nur der EvoBus-Gewinn, eine Ungleichbehandlung, die ebenfalls auf Konzernebene keine Entsprechung hat. Der EvoBus-Gewinn ist noch nicht spruchreif, aber ebenfalls nicht Null.
Tja, wir müssen unseren Gewinn beim Konzern abliefern und dort entscheidet man dann, wieviel Beteiligung wir bekommen. Daher isr das Thema eben auch nicht intern zu behandeln und muss hier zur Sprache kommen.
Ich habe erst vor Kurzem von diesem Forum hier erfahren und bringe mich nun eben mit diesem Thema ein, wo ich leider Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen muss. Es gibt durchaus auch Positives, worauf ich dann auch noch zurückkomme. Beispielsweise dass wir weltweit absolut der einzige Hersteller sind, der in der Lage ist, den Wasserstoffbus auf die Straße zu bringen. Aber eben nicht, wenn man derartig den Nachwuchs dezimiert.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, hier mit der Wahrheit hinter dem Berg zu halten. Wo ich bin, verrnimmt man Klartext. Daran ist beim besten Willern nichts zu ändern.
42. M.Schmidt
Kommentar vom 24. Februar 2012 um 13:53
Mir wurde mal gesagt: Don’t feed the trolls… aber ein bisschen fütter ich jetzt doch noch:
“Und es ist wirklich nett zu sehen, wie sie alle Personen die hier durchaus anständig im Blog kommunizieren, versuchen mit der Hammer-Methode “Halts Maul oder Hau ab” mundtot zu machen, dass wird ihnen aber zumindest bei mir nicht gelingen.”
Wo bitte habe ich denn sowas gesagt? Mit “Hammermethoden mundtot machen”, mit so Unterstellung bitte einfach ein bisschen vorsichtig sein… Ich habe doch ausdrücklich gesagt wie sehr ich Diskussion und Meinungsaustausch schätze. Nur kann man doch differenziert ran gehen und überlegen wie und wo eine solche Diskussion am Fruchtvollsten wird… daher habe lediglich angemerkt, dass eine konstruktive Diskussion im entsprechendem Rahmen (Betriebsversammlung o.ä.) sicherlich mehr Erfolg hat als hier seinen Frust von der Seele zu schreiben. Und wenn mich etwas stört kann ich versuchen es zu ändern oder meine Konsequenzen daraus ziehen.
Das Sie oder ich die Situation ändern können bezweile ich, da gäbe es viele Stellschrauben die bewegt werden müssten. Also bleibt neben Meckern eben noch trotzdem kämpfen oder sich alternativen suchen. Finde ich nichts verwerfliches.
Ihre Rechnung oben kann ich nicht nachvollziehen da mir das Wissen aus ihrem Arbeitsgebiet bzw Standort leider fehlt. Ich weiß nur, dass ich bei EvoBus nicht mehr oder weniger verdient habe als jetzt bei Daimler.
Antwort von Stefan Siegmund am 24. Februar 2012 um 14:07:
Dann habe ich doch alles richtig gemacht Herr Schmidt. Ich glaube das gerade die “externe” Aufmerksamkeit das Mittel ist, um etwas zu bewegen. Manch einer mag denken: “Bei Daimler, da ist alles toll, und die bekommen alle ne super Prämie.” Und es ist ja tatsächlich toll, das Daimler seine Mitarbeiter so großzügig beteiligt. Das wurde doch nicht zur Diskussion gestellt. Auch nicht das Daimler kein guter Arbeitgeber wäre. Aber diese Medaille hat nunmal zwei Seiten, und es ist eben nicht ALLES gut. Es geht hier auch wie gesagt nicht um Neid, oder mir “meinen Frust von der Seele zu schreiben”. Eine Diskussion kann ja nur sinnvoll sein, wenn gegensätzliche Meinungen vertreten werden. Und wenn dieser externe Blog dazu führt, das externe Medien auf dieses Thema aufmerksam werden, dann ist das in meinen Augen auch richtig und gut so. Ob wir dadurch etwas ändern werden, kann ich ihnen nicht sagen, aber wir können es versuchen, und das ist auch gut so. Und dieses Thema findet im Übrigen nicht nur hier im Blog statt, sondern auch direkt vor Ort.
Antwort von M.Schmidt am 24. Februar 2012 um 14:14:
Da stimme ich Ihnen jetzt uneingeschränkt zu!
Vor allem dass eine Diskussion von gegensätzlichen, zu respektierenden Meinungen, lebt. Wenn das hier noch uneingeschränkt gelebt wird ist doch alles gut.
Vor allem wenn sich eben vor Ort etwas bewegt und sich nicht drauf beschränkt hier auf externe Aufmerksamkeit zu hoffen.
Antwort von Uwe Diehm am 01. März 2012 um 12:20:
Die Frage ist, wer hier der Troll ist?
Das wäre ganz gut Mister Anonym, wenn Sie mal genauer werden wer hier ein Troll sein soll.
Jetzt überschreiten Sie gerade die Grenzen dieses Blogs, indem Sie andere als Troll bezeichnen.
Am liebsten wäre mir Sie ziehen sich aus dieser Diskussion ganz zurück. Mehrwert steuern Sie eh keinen bei.
Lesen Sie bitte z. B. bei Wikipedia mal die Definition von ‘Troll’ und überlegen sich wer hier im Blog der offensichtliche Troll ist.
PS: auch ich werde in nächster Zeit allen M. Schmidts mit einer leicht negativen Distanziertheit begegnen.
43. M.Schmidt
Kommentar vom 29. Februar 2012 um 14:38
Da haben die EvoBusler was erreicht: Außerordentliche Betriebsversammlung… Da habt ihr eure Bühne, macht was draus!
Vielleicht berichtet ihr mal was Thema war.
Lustig hier: Wenns frisch ist wird gemosert… jetzt haben sich schon alle damit abgefunden…
Antwort von Sandro Caprez am 29. Februar 2012 um 15:45:
Hallo Herr Schmidt.
Ist ja wohl klar, dass Sie sich wieder negativ zu den Kommentatoren äussern. Wenn mir was an Ihnen aufgefallen ist, dass Sie immer wieder zünden, stacheln und aufheizen müssen. Ich denke wir sind schon genug genervt von der Situation, dann brauchen wir nicht noch eine Nervensäge wie Sie es sind.
Lustig hier: Derjenige der sich am wenigsten zu diesem Thema äussern sollte, hat glaube ich am meisten Kommentare hier erfasst. (auch ich kann übertreiben) Sieht mir aber mehr nach Verteidigung und Rechtvertigung aus, weil Sie getroffen wurden und nun verletzlich sind.
Bleibt uns denn irgend etwas anderes übrig als uns damit ab zu finden? Oder vielleicht wollen Sie erst gar nicht dass wir uns damit abfinden weil Sie so diskussionsgeil oder auch schadenfreudig sind.
Was sehr schade ist, dass ich von nun an zu allen Herrn Schmitds die mit M beginnen und irgend etwas mit Daimler zu tun haben, sehr skeptisch und voreingenommen entgegen trete, was sehr schade ist für alle anderen Herrn M.Schmidts.
Antwort von M.Schmidt am 01. März 2012 um 11:07:
Lieber Herr Caprez,
ich glaube Sie missverstehen mich. Ich war der Meinung sie wollen Diskussion. Jetzt habe ich erfahren, dass es eine ausserordentliche Betriebsversammlung gibt (zumindest an den Standorten mit BR) und mich für Sie und alle ehemaligen Kollegen gefreut weil Sie nun die interne gelegenheit haben ihre Meinung den “richtigen” Personen gegenüber zu äußern.
Ich hoffe die Chance wird genutzt.
Und warum sollte ich mich am wenigsten zu dem Thema äußern? Lebt eine Diskussion nicht von unterschiedlichen Meinungen? Herr Siegmund meinte “Eine Diskussion kann ja nur sinnvoll sein, wenn gegensätzliche Meinungen vertreten werden” Wer bei Erfolgsbeteiligung Diversity schreit sollte doch ungeliebte Meinungen nicht etwa mit der besagten “Hammermethode mundtot” machen wollen?
Nervensäge höre ich übrigens öfter… ist Teil meines Jobs. Also kann ich es schon fast als Kompliment auffassen. Nur wo ich jetzt in Verteidigung oder Rechtfertigung sein soll, geschweige denn getroffen oider verletzlich erschließt sich mir nicht.
Noch eine kleine Info: ausländische Tochtergesellschaften haben übrigens eigene Erfolgsbeteiligungsregelungen… da haben wir wieder die “bösen” rechtlich eigenständigen Gesellschaften.
Seien Sie bitte weiterhin nett zu allen Schmidts… und wer sprach eigentlich jemals von HERR Schmidt?!
44. Silvia
Kommentar vom 29. Februar 2012 um 15:14
FAIRP(L)AY !!!
Die Stimmung im Werk Mannheim ist seit der Veröffentlichung der Gewinnbeteiligung zwischen Evobus und Daimler sehr angespannt. Auszubildende von Daimler ziehen die von Evobus auf das diese eine Gewinnbeteiligung bekommen und die Evobusler nicht. Obwohl sie zusammen arbeiten. Was denkt man sich dabei. Hier muss doch was getan werden.,, Alle ,,,,haben ihr Höchstmaß an Flexibilität gezeigt und Mehrarbeit geleistet. Liebe Daimler AG stellt Evobus nicht als zweite Klasse hin. Auch die Tochtergesellschaft fährt mit im Boot !!!
45. Silvia
Kommentar vom 29. Februar 2012 um 15:51
Herr Schmidt,
den letzten Satz hätten sich sich sparen können !
46. Ein Evobusler
Kommentar vom 29. Februar 2012 um 23:36
Jetzt möchte ich auch einmal ein paar Worte los werden….
Bin auch ein “Benzler” der bei EvoBus arbeitet wie viele anderen Kolleginnen & Kollegen auch. Als EvoBus gegründet wurde gab es das Versprechen das es KEINE Nachteile geben würde, eine andere Eratabelle wie auch eine unerreichbare Ergebnisbeteiligung von Daimler sind für mich Nachteile und von solchen Versprechungen will natürlich keiner mehr was wissen…..
Geht einfach mal im RNK umher und wenn euch jemand fragt wo ihr arbeitet …… wer EvoBus sagt wird oft verwundert angeschaut mit Fragezeichen in den Augen die einem sagen “was ist denn das für eine Firma” sagt man danach “ich schaff beim Benz in Mannheim” dann ist alles klar……..
Daimler & EvoBus in Mannheim werden nur durch eine Straße im Werk getrennt ansonsten leben viele Kollegen die sich auch noch aus “alten Zeiten” kennen die Einstellung einer “großen Familie” egal ob auf dem Arbeitskittel ein Stern vorhanden ist oder EvoBus drauf steht.
Wir fahren morgens alle auf den gleichen Parkplatz, laufen teilweise gemeinsam alle durch das selbe Werkstor, stechen mit Daimler Ausweisen an, es gibt sogar Kollegen bei EvoBus die haben noch ihren Ausweis auf dem “Mercedes Benz Werk Mannheim” drauf steht eben noch stolze “Benzler” ;-)
Wenn wir den Rechner hochfahren werden wir mit “Daimler” begrüßt, auf unseren Display´s der internen Telefone steht “Daimler” , unsere E-Mailadressen enden alle mit daimler.com, im Intranet melden wir uns bei “Daimler Login” an , auf den Präsentationen steht überall „Daimler Busses“ und erhalten E-Mail´s von Daimler worin steht „Fahren sie ein Auto IHRES Unternehmens“ (öhm ein Bus ist mir definitiv zu teuer und hätte auch keinen Parkplatz dafür) aber ich glaube die meinen ich solle einen Daimler fahren ;-), wir bekommen auch Mails für Daimler Aktien und wenn wir in der Kantine essen gehen sitzen wir nebeneinander. Die Betriebsversammlungen finden zusammen an einem Tag in einer Halle statt, Sani, Werkschutz & Feuerwehr teilen wir uns auch :-)
Wir arbeiten ALLE an Produkten auf denen sich ein Stern befindet (ob direkt oder indirekt) und machen fast ALLES machbare dafür das dieser Stern auch im Sinne des Unternehmens “glänzt“.
Zu “schlechteren” Zeiten von Daimler hatten einige Kollegen die Möglichkeit genutzt und das “Hoch” bei EvoBus genutzt um keine bzw. nur geringfügige Einbußen zu machen und haben bei EvoBus gearbeitet ebenso gibt es Kollegen von EvoBus die bei schwächeren Zeiten Arbeitsangebote bei Daimler genutzt haben und bei Daimler ausgeholfen haben
(Kein Vertragswechsel nur Werkswechsel) somit gab es EvoBus Kollegen die einige Zeit ihre Arbeit bei Daimler getätigt haben und umgekehrt, also für mich verwaschen sich doch Zugehörigkeiten von Daimler AG mit der EvoBus GmbH in Mannheim deutlich.
Leider werden die “EvoBus Kollegen” die bei Daimler ausgeholfen haben nicht am Erfolg beteiligt (und wenn es nur anteilig für die Zeit die sie drüben gearbeitet hätten wäre) oder bekamen für die Zeit die sie ausgeholfen hatten den gleichen Lohn wie der Kollege am selbigen Arbeitsplatz, umgekehrt wird dies denke ich genauso “gelebt”.
Ich glaube immer noch daran das die Kolleginnen & Kollegen in Mannheim mindestens auf “Arbeiterebene” (zumindest die noch beim “Benz in Mannheim” tätig waren) den Sinn der “großen Familie in Mannheim leben” ich finde es nur schade das hier zwischen “Mutter- & Tochterkonzern” unterschieden wird wenn es um Erfolge geht. Hier fühlen ich/wir uns halt “ausgegrenzt”.
Denn wenn es um „Verzicht“ geht wird auch immer wieder gerne EvoBus mit ins Boot genommen (z.B. Rastatt) oder für Daimler Kollegen mit auf die Straße gehen (ist nicht nur 1x vorgekommen)
Wir gratulieren der Daimler AG zum Ergebnis und würden uns nur nach dem Sinne von Fairplay wünschen das ALLE die zum Ergebnis beigetragen haben auch entsprechend belohnt werden.
Fairplay wäre glaube ich auch wenn die Ergebniskurve für ALLE so gestaltet wäre wenn es auch allen “Tochtergesellschaften” machbar wäre solche „Zahlen“ zu erreichen aber ich glaube da hätten wir eine Taktung bei dem die Busse nur so aus den Hallen fliegen müssten. Beim PKW gestalltet es sich einfacher wie beim Bus da es nicht so viel unterschiedliche Kundensonderwünsche gibt.
Ich glaube nicht einmal das auf viel verzichtet werden müsste wenn ALLE Ergebnisse (auch z.B. AMG & S-Klasse) in einen Topf geworfen würden und dann “gleichmäßig” auf ALLE verteilt.
In diesem Sinn frohes weiterschaffen …..
Gruss ein Evobusler der versucht im Sinne für ALLE zu sprechen…..und es werden sich genug Kolleginen & Kollegen in diesen Zeilen wieder finden ….
PS: Ich würde mir wünschen wenn auch ein paar Entscheidungsträger die so etwas verantworten sich der Diskussion hier stellen würden……
47. Klaus Hartung
Kommentar vom 01. März 2012 um 13:46
Ich bin erstaunt was aus dem ersten beitrag doch geworden ist. Ich muss mittlerweile doch sagen, dass ich in einigen Dingen falsch lag. Sicherlich freue ich mich über die Sonderzahlung. Wenn ich jetzt aber lese, wer sie bekommt und wer nicht und warum nicht, da siehts schon anders aus. Was ich nicht verstehen kann ist doch eigentlich ganz einfach: Wieso werden in schlechten Zeiten ALLE und diesen guten Zeiten nur einige miteinbezogen? Dazu habe ich bisher nichts ausführliches gehört. Und ja, ich verstehe da teilweise den Ärger. Letztlich sind wir alle froh unseren Arbeitsplatz zu haben, klar. Nur wenn so gehandelt wird werden manche Vorgaben in Sachen Ethik und Moral ad absurdum geführt. Ich begrüsse den Vorschlag ALLES in einen Topf und durch alle teilen. Ich bin dabei und wenn es dann statt 4100 “nur” 3500 o.ä. werden? Und? Mir gehts trotzdem gut als MA von Mercedes/Ndl. Ich weiss aus eigener Erfahrung wie gut der zusätzliche Betrag tut, daher ist es umso härter für die Kollegen, die wenig oder nichts bekommen und nicht wissen, warum eigentlich. Sollte hier der Eindruck entstanden sein das ich es anderen nicht gönne oder überheblich bin, sorry, so sollte es nicht rüberkommen. Ansonsten kann ich mich nur den letzten Sätzen vom “Evobussler” anschliessen. Und wenn nun noch die Beträge der anderen Autobauer bekannt werden wird es sicherlich neue Diskussionen geben. Zu Recht? Ich finde es jedenfalls gut hier OFFEN zu diskutieren und wenn es im Rahmen bleibt ist doch ok. Allen einen schönen Tag noch!
48. Hans Neumann
Kommentar vom 01. März 2012 um 14:21
Hallo, bevor alle wieder neidisch zu den Ringen, Propellern oder Geweihumrandeten Pferdchen schauen. Auch diese Unternehmen bzw. Ihre Muttergesellschaft unterhalten in Sachsen Tochterunternehmen. Und wie verteilen die? Und wie stehen die vier Ringe oder die mit den Pferdchen in der Familie der Wölfe, sind sie unsere AMG oder unsere EVO-Bus.
Andere Autobauer arbeiten also so ähnlich.
Das sollte nicht unerwähnt bleiben.
49. M.Schmidt
Kommentar vom 01. März 2012 um 14:27
Nur kurz zum Thema: Die anderen Autobauer…
Hierbei muss man – der Fairness halber – auch immer schauen, wie viele da die Erfolgsbeteiligung bekommen. z.B. Audi hat weit mehr “Leiharbeiter” etc und die bekommen nix. Da gabs grad nen Artikel im “Scheibenwischer “. Dadurch wird der große Kuchen in weniger Stückchen geschnitten als bei uns. Nur bevor es dazu auch wieder Geschrei gibt…
Antwort von Klaus Hartung am 01. März 2012 um 14:39:
Danke für die Info, wusste ich nicht. Informationen sind halt das halbe Leben.
50. Leon
Kommentar vom 01. März 2012 um 15:59
Wenn interessiert Audi , VW und Co..??
Wir sind hier Daimler ! Auch wenn ich kein Evobusler bin, würde ich ein Teil vom Kuchen abgeben. Ich teile die Meinung mit Herrn Klaus Hartung.
51. Annette
Kommentar vom 01. März 2012 um 16:46
Nochmal kurz zum Thema dass M.Schmidt weiter oben erwähnte.
Die EvoBusler haben jetzt was sie wollten… eine außerordentliche Betriebsversammlung, um dort die richtigen Leute auf Fairplay etc. hinzuweisen.
Ja diese außerordentliche BV ist am Diensttag, allerdings soll es nach meinem Kenntnisstand dort nicht darum gehen, dass die Kollegen von EvoBus ihren Teil abbekommen,
sondern darum wie das spar Programm durchgezogen werden kann.
Es sind verschiedenste Gerüchte im Umlauf, wie z. B dass der TIB gestrichen werden soll, oder dass über 1000 Mitarbeiter zu viel sind.
Neben diesen Themen erscheint mir die Ergebnisbeteilung dann eher unwichtig
52. Uwe Knaus (Moderator)
Kommentar vom 01. März 2012 um 17:36
Hallo zusammen,
vielen Dank für die ausführliche und zum größten Teil konstruktive Kommentierung der Ergebnisbeteiligung.
Wie Sie sehen konnten, lässt es unsere Unternehmenskultur zu, dass wir an dieser Stelle – öffentlich – kontrovers diskutieren dürfen. Es wurde kein Kommentar zensiert, oder gar gelöscht.
Insgesamt haben wir inzwischen 118 Kommentare, innerhalb derer das Thema nun erschöpfend diskutiert wurde.
Da aufgrund der Rekordanzahl an Kommentierungen die Übersichtlichkeit und somit auch die Nachvollziehbarkeit des Dialogs leidet, schließen wir an dieser Stelle die Kommentarfunktion.