Optimal von A nach B – Die Daimler AG startet neue Mobilitätsplattform
Unser neuestes Pilotprojekt ist seit gestern live: moovel verbindet Angebote unterschiedlicher Mobilitätsanbieter und präsentiert passende Fahrtoptionen per App und mobiler Webseite. moovel ist ein Mobilitätsdienst, den wir zunächst im Großraum Stuttgart erproben: Hier leben insgesamt 2,7 Millionen Menschen. Täglich überfahren 820.000 Kraftfahrzeuge die Stadtgrenze. S-Bahnen sowie mehr als 400 Busse und Stadtbahnen sind auf einer Strecke von 901 km im Einsatz, um 600.000 Passagiere pro Tag zu befördern. Es gibt also viele Möglichkeiten, in Stuttgart zum Ziel zu kommen.
Bei Daimler Business Innovation haben wir unter anderem mit car2go und car2gether schon einige Erfahrungen mit neuen Mobilitätskonzepten. moovel ist die konsequente Weiterentwicklung dieser Ideen. Bereits bei car2gether haben wir mit der Verbindung verschiedener Verkehrsdienste experimentiert: In Ulm haben wir die Verknüpfung von car2gether mit car2go erprobt, in Aachen die Verlinkung mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) getestet. Eine zentrale Erkenntnis von car2gether war, dass die intelligente Verknüpfung von verschiedenen Mobilitätsanbietern die Kunden begeistert und großes Potential birgt.
Hier setzen wir an: moovel verknüpft zum Start des Pilotversuches in Stuttgart die Angebote der lokalen ÖPNV-Partner Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) und Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) sowie von mitfahrgelegenheit.de, dem Marktführer für Mitfahrvermittlungen. Unser wichtigstes Ziel bei der Entwicklung von moovel war es, ein einheitliches, einfaches und intuitives Benutzerkonzept umzusetzen – trotz der Unterschiede, die sich durch die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel ergeben.
Neben den beiden lokalen ÖPNV-Partnern und mitfahrgelegenheit.de waren Vertreter der Landeshauptstadt Stuttgart in die Entwicklung der Mobilitätsplattform eingebunden. Weitere Mobilitätsanbieter sollen nach uns nach dazukommen. Wir freuen uns schon auf car2go in der zweiten Jahreshälfte!
Extrem wichtig ist uns der Dialog mit den Nutzern, die wir von Beginn an in die Weiterentwicklung der Plattform einbinden. Wir wollen von den Erfahrungen lernen und so moovel ständig verbessern. Wir werden hart daran arbeiten, das Feedback, die Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge unserer Kunden aufzugreifen. Sicher werden wir nicht alles sofort umsetzen können, aber unser Ziel ist es, zusammen mit unseren Kunden die beste Mobilitätsplattform auf die Beine zu stellen.
Um den optimalen Weg von A nach B zu finden, gibt es ab jetzt moovel:
Dieser Artikel wurde von Michael Kuhn geschrieben.
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schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
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1. Gerhard MPunkt
Kommentar vom 13. Juli 2012 um 07:26
Und schon wieder eine Mobile Anwendung von Daimler die konsequent Android ignoriert und auf in den Topf der “alle anderen” wirft.
Ich habe heute morgen unterwegs die App von VVS aus dem Google Play Store installiert und gleich anschliessend versucht die Moovel Website per https zu öffnen. Die Apps war gleich installiert, die Website blieb beim laden hängen.
Schade das Innovation hier immer nur i-Innovation ist.
Antwort
Antwort von Michael Kuhn am 13. Juli 2012 um 09:05:
Danke für den Kommentar!
Vorgestern sind wir mit der ersten Version an den Start gegangen. Und die wollen wir im Dialog mit den Nutzern verbessern und kontinuierlich ausbauen.
Dazu zählt auch, daß wir moovel nicht nur auf die Apple-Welt beschränken. Eine Android App kommt noch dieses Jahr.
Danke auch für den Hinweis zur Webseite – dem gehen wir gleich nach.
Antwort
Antwort von Michael Jahn am 13. Juli 2012 um 10:49:
In der Tat. Android hat einen Marktanteil von 59%, iOs gerade einmal 23% (http://www.heise.de/resale/meldung/Android-und-iOS-beherrschen-die-Smartphone-Welt-1584381.html). Darüber hinaus sind die Android-Geräte technisch den iPhones voraus. iPhones kauft man eher aus Prestige-Gründen.
Darüber hinaus vermute ich, dass die potentielle Zielgruppe dieser App eher jung ist und vermutlich eher Android-Geräte benutzt. Warum man dann nur bzw. zu erst eine iPhone-App veröffentlicht, ist für mich nicht rational zu begründen.
Antwort
Antwort von flo am 14. Juli 2012 um 15:05:
Vielleicht benutzen Mercedesfahrer überwiegend iPhones?
Antwort
Antwort von Daniel am 16. Juli 2012 um 11:23:
“Darüber hinaus sind die Android-Geräte technisch den iPhones voraus. iPhones kauft man eher aus Prestige-Gründen.”
Echt jetzt?
Leider verteilen sich die 59% auf unzählige Endgeräte von unzähligen Herstellern mit noch mehr Software-Versionen. Es ist unglaublich schwierig, dafür einheitlich zu entwickeln. Ja, es ist nur schwer zu vergleichen, weil es um Bezahl-Apps geht, aber trotzdem: http://blog.skobbler.de/2012/02/warum-wir-die-skobbler-navi-fur-android-abschalten/
Und wann hören Android-Nutzer endlich (und bitte, bitte) damit auf, auf technische Überlegenheit hinzuweisen. Das interessiert doch wirklich niemanden, wie viel RAM, etc. ein Handy hat, so lange es funktioniert!
Antwort
2. Andreas
Kommentar vom 13. Juli 2012 um 10:21
… hmm, habe gestern gleich die App runtergeladen und festgestellt das ich mich laut App im ‘Daimler-Chrysler-Werk’ in Sindelfingen befinde. Wie aktuell sind die Daten?
Antwort
Antwort von Michael Kuhn am 13. Juli 2012 um 14:50:
Danke für den Hinweis!
Wir haben versucht, die Lokalisierung nachzustellen. Bei unseren Versuchen kam ‘Daimler Werk’. Aber wir würden der Sache natürlich gerne auf den Grund gehen. Dürfen wir Sie per eMail kontaktieren?
Antwort
3. Patrick Prodoehl
Kommentar vom 13. Juli 2012 um 13:19
Mittelfristig könnte man noch die Option “selber fahren” ergänzen:
* via Car2Go
* via Call-a-Bike der Bahn (Fußweg zum nächsten Rad)
* via eigenem Auto (Berechnung der Fahrtzeit ggf. mit Hilfe von Waze, einer Navigationsapp, die das aktuelle Verkehrsaufkommen via Crowdsourcing ermittelt)
Auf den ersten Blick macht die mobile Version aber einen runden Eindruck!
Viel Erfolg weiterhin!
Antwort
Antwort von Michael Kuhn am 13. Juli 2012 um 14:42:
Dankeschön – natürlich auch für die sehr guten Anregungen!
Antwort
4. Thorsten Englert
Kommentar vom 13. Juli 2012 um 14:52
Da ich gestern eine Mitfahrgelegenheit gesucht habe, habe ich die Anwendung gleich mal ausprobiert. Verwende auch ausschließlich ein Android und war verwundert, dass keine eigene Android-Version existiert.
Trotz Hinterlegung der Anmeldedaten bei mitfahrgelegenheit.de und trotz Registrierung habe ich aber keine Verbindungen angezeigt bekommen und von Stuttgart xy nach Stuttgart yz brauche ich dann doch keine Mitfahrgelegenheit. ;-)
Idee finde ich gut, bekomme auch vergangene Mitfahrten bei mitfahrgelegenheit.de angezeigt, aber keine aktuellen.
Antwort
5. Michael Kuhn
Kommentar vom 17. Juli 2012 um 08:37
Wir freuen uns, daß Sie unsere mobile Webseite ausprobiert haben! Eine Android-App haben wir in Planung – die kommt noch in diesem Jahr. Wir hoffen, daß in der Zwischenzeit unsere mobile Webseite Sie gut von A nach B bringt.
Der Umstand, daß Ihnen auch vergangene Fahrten bei mitfahrgelegenheit.de angezeigt werden, könnte mehrere Ursachen haben. Aus der Ferne fällt es uns aber etwas schwer, dies nachvollzuziehen.
Auf welchem Screen sind die vergangenen Mitfahrten aufgetaucht? In der Suchergebnisansicht oder in der Verbindungsliste? Die Verbindungsliste ist Ihre “Schaltzentrale” – hier werden all Ihre Mobilitätsaktivitäten angezeigt, auch die vergangenen. In den Suchergebnissen werden nur die Ergebnisse auf die aktuelle Suche angezeigt. Hier werden möglicherweise Fahrten angezeigt, die schon begonnen haben, da der Fahrer Sie ja evtl. unterwegs noch mitnehmen könnte.
Wenn das Problem weiterhin besteht, würden wir dem natürlich gerne auf die Spur kommen – wenn Sie eine eMail an support[at]moovel.com schreiben, setzen wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung!
Übrigens glauben wir, dass Mitfahren nicht nur auf Langstrecken, sondern auch auf kurzen Strecken eine sinnvolle Mobilitätsalternative sein kann. Das war auch ein Ergebnis der car2gether Pilotversuche in Ulm und in Aachen: Über 50 Prozent der vermittelten Fahrten in den beiden Großräumen waren weniger als 10 Kilometer lang.
Antwort
6. Rudi Ganswindt
Kommentar vom 26. Juli 2012 um 22:37
Eine sehr gelungene App, prima. Da ich Windows Fan bin und aus diesem Grund auch ein WindowsPhone habe bin ich der Meinung, unabhängig der beiden anderen Plattformen iOS und Android, dass das WindowsPhone mit den LiveTiles lebendiger, moderner und innovativer ist. Schön wäre eine App für WindowsPhone 8. Da im Herbst das neue Betriebssystem Windows 8 zeitgleich mit WindowsPhone 8 kommt, wäre eine App zu diesem Zeitpunkt ideal.
Antwort
7. Hallo Welt! - moovel
Pingback vom 19. November 2012 um 18:56
[...] wollen von und mit Ihnen lernen, wie vernetzte Mobilität funktionieren kann. Denn nur mit Ihrem Feedback können wir es schaffen, [...]