Vor einer Woche ging der zweiwöchige Ideenpark in Essen zu Ende, über den hier bereits berichtet wurde. Er bot wissbegierigen Menschen jeden Alters eine Vielzahl von spannenden Möglichkeiten die Welt der Technik zu entdecken. Themen des Ideenparks waren unter anderem: Globalisierung, Umweltschutz, Bevölkerungswachstum, Klimawandel und viele mehr. Diese wurden durch Experimente und Informationsveranstaltungen sowohl spielerisch und leicht verständlich als auch anspruchsvoll für technisch erfahrenere Besucher vermittelt.
Wir vom Mercedes-Benz Sprinter Werk aus Düsseldorf waren auch dabei und präsentierten gleich zwei Exponate in GaragenCity (Halle 1A). Als Eyecatcher stand im Vordergrund ein Mercedes-Benz Sprinter, der zum PickUp umgebaut wurde. Dahinter befand sich ein elektro-/pneumatischer Kicker.
Mercedes-Benz Sprinter PickUp
Eins unserer ausgestellten Exponate war ein Mercedes-Benz Sprinter der zu einem PickUp umgebaut wurde. Er wurde komplett von Auszubildenden angefertigt. Hauptsächlich waren die Berufsgruppen Konstruktionsmechaniker, Kfz-Mechatroniker und Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik beteiligt. Viele Besucher staunten über die Art und die Qualität des Fahrzeugs. „Wann geht der PickUp in Serie?“, war die am meisten gestellte Frage.
Leider handelt es sich bei dem Exponat noch um eine Einzelanfertigung. Die letzte Änderung am PickUp war eine spezielle Kunststoffbeschichtung des Laderaums, welche stoßfest, kratzfest und extrem widerstandsfähig ist. Mithilfe eines Schraubendrehers konnten sich die Besucher selbst davon überzeugen. Als Eyecatcher im Vordergrund hat der PickUp viele Besucher zu unserem Stand geführt.
Kicker
Unser zweites Exponat war ein elektronisch -/ pneumatischer Kicker, welcher über verschiedene Spielmodi verfügt. Inspiriert wurde diese Arbeit durch ein Kickertischprojekt, welches eine Abschlussarbeit zweier angehender Techniker war. Im Anschluss an die bestandene Prüfung wurde der Kicker der Ausbildungswerkstatt zur weiteren Entwicklung zur Verfügung gestellt. Im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses griff man die Idee auf und entschloss sich einen neuen Kicker unter dem Motto „Tor zur Technik“, zu konstruieren.
Er wurde hauptsächlich von Auszubildenden der Berufsgruppen Elektroniker für Automatisierungstechnik und Mechatroniker entwickelt. Dieser ist ebenfalls einzigartig und dient als Lernunterstützung für die oben genannten Berufsgruppen. Außer den Griffen, Spielern und der Glasscheibe wurde der Kicker komplett aus Industriekomponenten gefertigt, welche im Sprinter Werk Düsseldorf benötigt werden. Er verfügt über verschiedene Spielmodi und wird elektro-/pneumatisch betrieben. Zu den Funktionen gehören unter Anderen: Vergrößerung der Tore, pneumatisch betriebener Balleinwurf, automatische Zählung und Visualisierung der Tore und viele mehr.
2007 wurde der Kicker erstmals am Tag der Technik präsentiert, seitdem wurden laufend Verbesserungen und Reparaturen von den Auszubildenden vorgenommen. Die eigentliche Ausbildung kommt dabei keinesfalls zu kurz, ganz im Gegenteil. Der Kicker dient als Nebenprojekt, um die erlernten Fähigkeiten zu vertiefen und Schlüsselqualifikationen wie bspw. Teamfähigkeit und Problemlösefähigkeit zu fördern. Es wird nur daran gearbeitet, wenn der Ausbildungsplan dies zulässt. Letztendlich ist ein Kicker entstanden, welcher durch Verarbeitung und Technik glänzt. Fast durchgehend waren Besucher um den Kicker versammelt, um diesen zu bestaunen.
Weitere Eindrücke aus dem IdeenPark 2012 in Essen
Dieser Artikel wurde von Marius Bell geschrieben.
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1. Joachim Scholz
Kommentar vom 31. August 2012 um 13:40
Tolle Sache mit dem Pik-up,hoffentlich wird die Idee weiter verfolgt und das
Fahrzeug kommt genauso in Serie.
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2. Joachim Klenk
Kommentar vom 01. September 2012 um 10:23
sieht ganz gut aus,müsste aber auf Basis von V Klasse sein ,Führerhaus ist zu hoch,finde ich
Antwort
Antwort von Martin am 04. September 2012 um 09:53:
Warum zu hoch? Damit könnten wir in USA endlich dem F350 etwas entgegensetzen (o.k. an der Optik muüßte noch nachgebessert werden). Die Idee mit der V-Klasse ist gut, die M-Klasse gleich hinter her und Mercedes hätte ein komplettes Pick-up Portfolio im Haus.
Antwort
Antwort von Joachim Scholz am 05. September 2012 um 06:07:
Lasst uns das Fahrzeug doch erst einmal bauen,dann kann man doch immer noch was machen(Hot-Rod,usw.).
Antwort
3. Christian
Kommentar vom 06. September 2012 um 09:37
Sieht prima aus. Ein Pick Up fehlt noch beim Daimler. das wäre doch mal was. VW hat ja auch den Amarok. Leider passen bei dem keine Europaletten quer rein….
Da könnte der Daimler Pick Up groß auftrumpfen!!
Zur im Beitrag genannten Laderaumbeschichtung:
Was ist das genau für ein Material?? Hersteller… ich müsste meine Ladefläche auch dringend “renovieren” :-)
Wäre für Infos sehr dankbar!!
Antwort
4. Marius Bell
Kommentar vom 06. September 2012 um 14:27
Hallo Christian,
bei Gelegenheit werde ich meinen Vorgesetzten mal nach ein paar Informationen zu der Beschichtung fragen :)
Antwort
5. Sascha
Kommentar vom 08. September 2012 um 14:06
Sehr schönes Fahrzeug, und auch eine gute Idee.
Auf den Bildern erkennt man das ein Kastenwagen als Basis diente.
Wie habt ihr die Doppelkabiene dort drauf bekommen??
Normalerweise gibt es meines Wissens keine Doppelkabiene in Verbindung mit der normalen Rahmenhöhe.
Falls ihr noch ein neues, interessantes Projekt sucht, ich hätte da was:
Meinen Traumsprinter, ein Doppelkabinerkasten, hoch, lang!!!
Ich weiß, ein Mixto kommt dem schon sehr nahe, aber bei Mixto muss man auf die Schiebetüre zum Laden verzichten, deshalb in meinen Augen eine halbherzige Lösung, da sie die Flexibilität einschränkt.
Hat irgendeiner eine Idee???
Antwort
6. Drift Sky
Kommentar vom 30. Dezember 2012 um 19:24
Hey
Gibts davon auch einen Vito oder Viano??
Antwort
Antwort von Marius Bell am 06. Januar 2013 um 21:00:
Hallo,
da es sich um ein Projekt der Auszubildenden im Spinter Werk Düsseldorf handelt, wird es vermutlich keinen Vito oder Viano in solch einer Form geben.
Antwort