Gespannt beobachte ich, wie die junge Frau den staubigen Oldtimer – einen L319 – inspiziert. Wie sie den Auspuff prüft, Stroh vom Fahrersitz wegwischt und versucht, die verklemmte Motorhaube aufzubekommen. Bislang habe ich Schrauberqueen Lina van de Mars nur aus dem Fernsehen von DMAX und Kabel 1 gekannt. Sie jetzt live zu treffen und beim Dreh zum L319 Heritage Van Project dabei zu sein, ist schon cool.
Denn für MYVAN.com, der Social TV-Plattform über Mercedes-Benz Vans, ist Lina van der Mars in besonderer Mission unterwegs. Gemeinsam mit Moderator Neil O’Sullivan und einem Schrauber-Team wird sie für das „L319 Heritage Van Project“ dem Ur-Kleintransporter von Mercedes-Benz zu altem Glanz verhelfen. Das Ziel: Der Auftritt des „Alten“ auf der 64. IAA Nutzfahrzeuge 2012 in Hannover. Dort soll die Ikone der 50er-Jahre an die Anfänge des Transportverkehrs von Mercedes-Benz erinnern.
Doch soweit sind wir noch lange nicht. Bei meinem Besuch in der Werkstatt in Stuttgart kommt Lina gerade auf dem Rollbrett unter dem Van hervor. „Da kommt aber noch eine Menge Arbeit auf uns zu, bis der L319 wieder fit für die Straße ist!“ Sie muss es wissen, schließlich ist die Berlinerin gelernte KFZ-Mechanikerin.
Ich bin gespannt, ob wir tatsächlich bis zur IAA fertig werden. Denn der Zustand des Oldtimers ist alles andere als gut. Eines steht aber auf jeden Fall schon mal fest… die Farbe für das alte Blech. Grau! Ja, grau… An der Farbwahl trägt Lina allerdings keine Schuld, denn die Farbe bestimmte die MYVAN-Community. Vier Farben standen zur Auswahl: grau, blau, rot oder elfenbeinweiß. Ich persönlich war ja für rot. Ob mir grau gefällt? Bin noch nicht überzeugt und gespannt, wie unser Ur-Van damit aussieht. Schaun´mer mal, würde jetzt der Kaiser sagen.
Wer nicht bis zur IAA warten kann und die Entwicklung des L 319 begleiten möchte, dem empfehlen wir die Miniserie auf YouTube zu verfolgen. Zwei Episoden sind bereits erschienen.
Dieser Artikel wurde von Kevin Bakracevic geschrieben.
In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und
schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
Der neue Citan: Dänen lügen nicht!
Rødgrød med Fløde [ʀœðˀɡʀœ̜ðˀmɛ ˈfløːðə] - Wer diesen dänischen Zungenbrecher beherrsche, habe bereits die erste Hürde genommen, um von Dänen ...
1. Chriss
Kommentar vom 14. September 2012 um 10:40
Toller Bericht und ein prima Projekt. Auch ich finde Lina mit den schwarzen Händen und lackierten Fingernägeln sehr erfrischend. Weiter so!!!
Hier sollten einfach mehr Restaurationen erscheinen.
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2. Dieter F.
Kommentar vom 14. September 2012 um 14:07
…derjenige der so etwas schon mal komplett gemacht hat weiß, daß lackierte Fingernägel nicht lange schön bleiben und das Dauerlächeln schon häufig mit langem eisernen Willen gepaart sein muß. Denn die wenigsten haben ein Team zur Seite das die Hauptarbeit macht.
Gruß aus Nordhessen
Antwort
3. jürgen Claß
Kommentar vom 18. September 2012 um 17:36
..warum könne Filmleute nicht ehrlich sein?
-der gezeigte 319 hat eine neuen Lack, wurde also schon restauriert
-Fzg. wurde nur künstlich eingestaubt
-Stroh wurde nur dilletantisch über und um das Fzg. verteilt ( in so einer Fzg-Halle gibt es definitiv kein Stroh, und das will dort auch keiner wg. Brandgefahr )
-Räder wurden sichtbar nur künstlich mit Lehm verschmiert
-Weiße Motorhaube stammt vom weißen 319-Wrack daneben ( mittelblaue Farbschatten neben Scheinwerfer wie am weißen 319 )
-Stoßstange vorn stammt auch vom weißen 319 der ursprünglich mittelblau war ( siehe Farbschatten an Scheinwerferhöhlen)
Das Fzg. wurde also nur künstlich mit schlechten Teilen garniert um später einen größeren Restaurationserfolg vorweisen zu können (Ausgangszustand vs Endzustand) – Wozu?
Ich finde Restaurationberichte und auch den 319 ganz toll, nur bitte ehrlich!!!
Antwort