Kopfbereich

Daimler-Mitarbeiter-Blog

Das Blog oder der Blog?

Hauptnavigation
Suche
Inhalte
12
10.2012

H2O statt CO2 – Wasserstoff bewegt

Die Zukunft der Mobilität ist „Grün“. Um dieses Ziel zu erreichen und sich von fossilen Energieträgern wie Öl unabhängig zu machen, ist es jedoch noch ein weiter Weg. Bereits jetzt gibt es verschiedene alternative Antriebe, die auf Elektromotoren basieren. Das derzeitige Problem besteht allerdings noch in der Form der Energiespeicherung: Aktuelle Hybridfahrzeuge mit Elektroantrieb haben zumeist nur einen kleinen Akku und wirken im Fahrzeug unterstützend für den Verbrennungsmotor.
Vollelektrische Fahrzeuge mit Batterie sind mit einer Reichweite von rund 150 km hingegen schon sehr weit in der Entwicklung und die zur Verfügung stehende Distanz für Alltagsfahrten ausreichend, jedoch fehlt es noch an Langstreckenfahrzeugen und einer ausreichenden Infrastruktur mit Ladestationen zur Betankung/Beladung der Autos.

Mit der am 13. September gestarteten European Hydrogen Road Tour „H2 moves“ möchte man nun auf der Brennstoffzelle basierende Elektroantriebe wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Die Tour startete in Hamburg und Endet in Kopenhagen. An den verschiedenen Orten wurden Events veranstaltet, an denen die Entwicklung der mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge vorgestellt wurde sowie Testfahrten gemacht werden konnten. Bereits seit vielen Jahren wird eine intensive Forschung im Bereich der Brennstoffzelle betrieben, doch bisher ist die Resonanz bzw. Publikumswirksamkeit beim „normalen Autofahrer“ noch nicht so groß. Mit der Tour möchte man diese Akzeptanz steigern, eine Kundennachfrage erzeugen und damit auch die Regierungen Europas zu weiteren Handlungen und einem Ausbau der Infrastruktur anregen.

In vielen Dingen sind die skandinavischen Länder, durch die die Tour initiiert wurde, weiter in ihrem Denken. So sind hier schon vermehrt Fahrzeuge auf den Straßen zu finden und auch die Regierung unterstützt die „Early Adopter“ durch bspw. steuerliche Vergünstigungen. Und auch gerade der Einsatz in den skandinavischen Ländern zeigt, dass die Autos auch bei extremen Wetterbedingungen und niedrigen Temperaturen tadellos funktionieren.

Mit der Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL wurden bereits viele tausend Kilometer zurückgelegt, nicht zuletzt auch beim F-CELL Worlddrive. Jedoch fehlt es nicht zuletzt an einer ausreichenden Infrastruktur, um die Fahrzeuge wirklich attraktiv für den Markt bzw. den Verbraucher zu machen. Im Jahre 2009 wurde zwar bereits in Kooperation mit Daimler, Linde und OMV die erste offizielle Wasserstofftankstelle für Deutschland in Baden Württemberg eröffnet, doch die Anzahl Tankstellen ist seitdem nicht signifikant gestiegen, wie eine Infografik zeigt. Auch Hyundai, Toyota und Honda beteiligen sich an der Road Tour, um die Stärken und die Serienreife der Brennstoffzellen-Technologie zu demonstrieren.

Gegenüber einem batterielektrischen Antrieb bietet die Brennstoffzelle nämlich einen entscheidenden Vorteil: Die Reichweite. Mit bis zu 400 km bis zur nächsten Betankung in einer F-CELL B-Klasse ist diese wesentlich höher und es können auch bequem weitere Strecken zurückgelegt werden. Zudem ist der Betankungsvorgang gleich schnell wie bei herkömmlichen Fahrzeugen und dauert damit nur einen Bruchteil der Zeit, den ein Ladezyklus einer Batterie benötigt.

Neben der bereits angesprochenen (noch) mangelnden Infrastruktur gilt es zudem EU-weit einheitliche Standards und Normen zu finden, sodass man sein Automobil an jeder „Zapfsäule“ betanken kann, so wie es mit Diesel oder Benzin auch möglich ist. Hierzu bedarf es jedoch der Unterstützung der Länder und Hersteller sowie dem Dialog mit der Industrie, um die Wasserstofftechnologie zukunftsfähig und alltagstauglich zu machen.

Wir vom Blog-Team waren bei einem kurzen Stopp der Road Tour in Stuttgart vor Ort und konnten einige Eindrücke gewinnen. Zur Seite standen mir zwei Experten, Stefan Hoffmann (Daimler AG) und Peter Wandt (Toyota), zur Seite und haben sich meinen Fragen zur Tour und der Technologie gestellt. Doch seht selbst…

 

H2O statt CO2 - Wasserstoff bewegt, 4.0 out of 5 based on 15 ratings

    Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
     

    Artikel bewerten

    VN:F [1.9.22_1171]
    Bewertung: 4.0/5 (15 Bewertungen)

    War das Thema für Sie interessant?
    Ihre Meinung zählt.

    Bookmarken und teilen

      Verwenden Sie zur Verschlagwortung z.B. die Begriffe , , , , , , .

      -


      Was sagen Sie zu diesem Thema? Derzeit 15 Kommentare. Diskutieren Sie mit!

      1. 1. Christian Kutzner

        Kommentar vom 12. Oktober 2012 um 13:25

        Dieser Bericht ist wirklich gut geschrieben. Was ich gar nicht verstehen kann, ist die Tatsache, dass es so an der Infrastruktur des Tankstellennetztes mangelt. Ist das etwa politisch so gewollt?? Man könnte es fast meinen!
        Meiner Meinung nach wird viel zu viel Hype um den Elektromotor gemacht.
        Man sollte sich mal vor Augen halten, was für die Herstellung des Akku, bzw. der Batterie an Energie notwendig ist. Wieviel Tonnen Gestein müssen umgegraben werden, um an das Lithium zu kommen?? Wieviel gibt es davon auf unserem Planeten?? CO2 Einsparung ja, schön und gut, aber dann doch wieder zu Lasten der Umwelt. Leichtbau Alu. Auch so ´ne Sache. Umweltzerstörung pur! Da werden ganze Landschaften in die Luft gesprengt um an das Bauxit zur Alugewinnung zu kommen…unglaublich. Außerdem wird ein Großteil davon importiert.
        Da finde ich Wasserstoff doch die “günstigere” Variante zumal sich auch größere Reichweiten erzielen lassen. Vom Gesamtgewicht des Fahrzeuges mal ganz abgesehen! Ich meine, dass sich Wasserstoff auch etwas umweltverträglicher herstellen lässt, (bin mir nicht sicher, aber Wasserstoff ist bei irgendeiner chem. Reaktion ein “Abfallprodukt” – wenn ich denn in der Schule aufgepasst habe ;-) ) und sich auch am Ende durchsetzen wird.

        Antwort

        Antwort von Klaus am 18. Dezember 2012 um 18:44:

        Hallo,

        mit Bio-Wasserstoff wären Tankstellenprobleme gelöst. Und die Kosten sind sehr gering.

        Über Brennstoffzellen wird die Wärme bzw. der Strom erst bei dem Endanwender erzeugt.

        Brennstoffzellenfahrzeuge könnten sofort betrieben werden.

        Daimler könnte mit dem Bau einer Bio-Wasserstoff Anlage ein Neues Zeitalter beginnen.

        Für alle die hierüber mehr erfahren wollen:http://www.fwg-gross-bieberau.de/unsere-themen/wasserstoff-h2-informationen-energiewende/

        Antwort

      2. 2. Matthias

        Kommentar vom 12. Oktober 2012 um 13:59

        Ich bin auch von der Brennstoffzelle überzeugt. Vor allem wg. dem Thema Reichweite und Tankzeit. So wird das Auto zu einem Vollwertfzg. Das kann ein vollelektrisches Fahrzeug mit Batterie/ Akku (noch) nicht. Ausserdem kann der Wasserstoff auch als Energiespeicher genutzt werden, wenn die Energie zur Herstellung zum Bsp. aus Windenergie gewonnen wird. Denn der Wind hört nachts nicht auf zu wehen.

        Antwort

      3. 3. Martin

        Kommentar vom 13. Oktober 2012 um 02:22

        Ich denke Brennstoffzellen – Fahrzeuge stehen vor dem Markteintritt, wenn man dies denn will !
        Es muss jetzt gehandelt werden um dieser neuen umweltfreundlichen Technik
        zum Durchbruch zu verhelfen. Der benötigte Wasserstoff lässt sich durch
        Elektrolyse von Wasser sauber herstellen, somit können wir die dreckigen
        Diesel und Benzinmotoren nach und nach ersetzen.
        Was fehlt ist die notwendige Infrastruktur. Die Mineralölwirtschaft hat aktuell
        noch kein Interesse diese Investition zu tätigen, da an steigenden Tankstellenpreisen sehr gut verdient wird. Die Politik muss handeln.
        Die Bundesregierung soll sich endlich einmal auf die Seite des Bürgers
        stellen, der saubere Energien möchte, anstatt die Interessen der Groß-Industrie zu schützen. Es ist der falsche Weg die Energiewende abzubremsen.Nur durch einen Stromüberschuss lässt sich Wasserstoff günstig herstellen. Deshalb muss Druck auf Politik und Wirtschaft ausgeübt werden sich stärker für saubere Technik einzusetzen.
        Deutschland wird den Klimawandel nicht aufhalten, doch sollten wir, auch
        zum Wohle unserer Kinder, nicht mit gutem Beispiel voran gehen.

        Antwort

        Antwort von Matthias am 15. Oktober 2012 um 15:45:

        Haha, selten so gelacht. Das sich unsere Regierung mehr für den Bürger als für die Großindustrie interessiert werden wir in diesem Leben wohl nicht mehr mitbekommen. Leider haben hier alle die umweltfreundlich per Wasserstoff fahren wollen einen zu kurzen Stellhebel um entscheidend etwas zu bewegen. Zudem habe ich mitbekommen, dass die geplante Produktion der neuen Generation der Brennstoffzellenfahrzeuge mal wieder nicht in Großserie geht, sondern bestenfalls wieder bei Flottenkunden landet. Schade eigentlich, wieder eine Chance vertan…

        Antwort

      4. 4. Martin wehrle

        Kommentar vom 14. Oktober 2012 um 17:33

        Darf ich mal ne frage jenseits der brennstoffzelle stellen. aber ich glaube eh nicht dass sie ernsthaft beantwortet wird :)
        Irgendwie hat mercedes mit der wasserstoff-technik ja ein alleinstellungsmerkmal. Was hier aber eher nachteilig ist ;).
        Die einzig wirklich alternative energieform mit weltweiter infrastruktur ist strom…
        Deshalb wollte ich fragen, ob mercedes auch hier speicherlösungen entwickelt, bzw eigene patente hier nutzt…..

        Ich weiss zufällig dass mercedes wohl seit 20 jahren ein patent für supraleitende magnetspeicher hat. Also quasie ein patent auf supraleiter akkus.

        Ich bin mir der probleme von supraleitern bewusst. Dennoch scheint mercedes noch nichteinmal strategisch über solche speicher nachzudenken…. Mercedes wird das patent lis sein, bis die amtshandlungen der derzeitigen strategien beendet sind. :)

        Also meine kurze frage:befasst sich mercedes auch mit supraleiter kraftquellen dh speicher?

        Deshalb wollte

        Antwort

      5. Peter Schloetzer

        5. Peter

        Kommentar vom 15. Oktober 2012 um 08:52

        Sehr interessanter Beitrag der wieder einmal das Potenzial des Brennstoffzellenfahrzeugs zeigt. Zum Thema Lithium und Alu zw Leichtbau aus dem 1. Beitrag:
        Auch im F-Cell FZG steckt eine LI-Batterie, so ganz ohne gehts eben nicht. Bei rekuperieren sollte der erzeugte Strom irgendwo gespeichert werden. Lithium gibt es recht viel auf der Erde, zB im Salar de Uyuni im Süden Boliviens, der größte Salzsee der Welt. Nun muß man sich “nur” noch um den verträglichen Abbau kümmern, eine große Chance für Bolivien. Und ohne Alu bzw. Leichtbau geht es auch nicht, denn je weniger Masse bewegt werden muß, desto effizienter kann man das FZG gestalten.
        Ich denke unser Konzern ist gut aufgestellt und hat eine Menge Erfahrung im Bereich Brennstoffzelle. Erst kürzlich habe ich mir (mal wieder) das NECAR1 im Vergleich zur B-Klasse (T245) mit Brennstoffzellen im MB Museum angeschaut. Wenn man sieht wie wir die notwendigen Komponenten “schrumpfen” liesen so dass diese in eine kompakte
        B-Klasse (ohne Verzicht im Innenraum) passt: Wahrlich gigantisch !

        Antwort

        Antwort von Christian am 15. Oktober 2012 um 10:45:

        Danke für die Aufklärung :-), tip top!
        Mir geht es darum, was ich beim elektr. Antrieb an Energie zum Bau der Komponenten “reinstecken” muss, um elektrisch überhaupt fahren zu können. Und dies wiederum vergleichen mit dem Brennstoffzellenantrieb.
        Hat das mal jemand gegengerechnet? Vieviel CO2 wird insgesamt zur Produktion erzeugt, und wieviel spart man dann durch elektr. ein?? Mit Glück wird sich das gerade mal die Waage halten, oder?
        Ich bin mit Sicherheit nicht gegen das elektr. fahren, aber ich habe Bedenken mit den Batterien. Die Kosten hierfür laufen ja heute schon völlig aus dem Ruder!!! Und das Gewicht..man muss sich mal überlegen, was Elektromotoren und so eine große Batterie (Vielleicht noch) wiegen!! Und das schleppe ich dann mit mir rum!!!!
        Für mich ist es einfach zu teuer.

        Antwort

      6. 6. Wolfgang Marx

        Kommentar vom 15. Oktober 2012 um 11:59

        Der Wasserstoffantrieb wird kommen. Wie schnell er kommt ist einerseits sicher ein Politikum, andererseits aber ein einfaches Rechenexempel. H2 Antriebe sind heute noch sehr teuer, Angebote sind eigentlich noch gar nicht vorhanden und die Otto- und Dieselmotoren werden immer sparsamer. Gestern waren es noch 8 l/100 km, heute sind wir bei 4 l/100 km.
        Um aber die Bedeutung des H2 Antrieb richtig einschätzen zu können braucht es schlicht und einfach mehr Aufklärung. Aus Erfahrung weiß man, Sprit wird immer teurer und aus der Schule weiß man noch, dass die Herstellung von H2 energieaufwendig ist und das H2 hochexplosibel ist.
        D. h. man erkläre der breiten Masse, dass der Sprit wirklich immer teurer wird, dann die Herstellung von H2, z. B. mit Sonnenenergie (die Sonne stellt keine Rechnung) und man erkläre, dass man H2 unter Druck gespeichert technisch im Griff hat. Dann erkläre man noch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur der Tankstellen und ich kann mir vorstellen, dass in 3 bis 6 Jahren ein echter Markt erwachsen ist.
        Dazu bedarf es aber eines starken Daimlers, der im Konzert der Protagonisten den Ton angibt. Nur wenn Daimler stark ist, kann ich Käufer sein.

        Antwort

      7. 7. Gabriele

        Kommentar vom 16. Oktober 2012 um 11:27

        In dem Beitrag vermisse ich Details. Z.B. das Betanken (Flüssigwasserstoff unter 300 bar; Kohlefasertank).
        Feststoffspeicher kommen wegen des Gewichts (Metallhydride) im Fahrzeug nicht in Frage. Deswegen war zeitweise Methanol als Zwischenspeicher im Gespräch (hier ist das Problem die Membran der Brennstoffzelle).
        Wasserstoff ist ein sekundärer Energieträger, wenn man ihn wirklich CO2-neutral herstellen will, kommt nur Windenergie, Wasserenergie und Solarenerige in Frage (Elektrolyse). Dann muß man den Transport bedenken (Nordsee Norwegen und Spanien als Stromerzeuger zur Elektrolyse). Im Gegensatz zu Erdgas diffundiert Wasserstoff wegen seiner molekularen Größe mit der Zeit überall durch.
        Beim Abstellen eines Fahrzeuges in der Garage wird eine Absaugung nötig, damit sich keine zündbare Konzentration an Wasserstoff bilden kann. Also die Sicherheitsfrage für die breite Masse ist wichtig.
        Zur Verfügung stellen des Wasserstoffs, die Szenarien gibt es schon seit den 90iger Jahren. Und es hat sich, wie man an der Anzahl der Wassterstofftankstellen sieht, noch nicht viel getan.
        Nichtöffentliche Tankstellen gibt es in Forschungseinrichtungen, z.B. beim DLR in Stuttgart-Vaihingen (Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrt).
        Wenn man sieht, wie lange es mit der Serienfertigung der Elektrofahrzeuge gedauert hat, wird es die ersten Wasserstofffahrzeuge in privater Hand wohl erst in 10 Jahren geben.
        BMW setzt übrigens auf Motoren mit Wasserstoffdirektverbrennung.
        Hierfür benötigt man auch Wasserstofftankstellen.
        Die Politik und die Erdölindustrie mit ihren Tankstellen ist hier gefragt.

        Antwort

        Peter Schloetzer

        Antwort von Peter am 18. Oktober 2012 um 08:44:

        Soviel ich weis, wird der Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzelle wird mit 700 bar Druck in den drei Fahrzeugtanks gespeichert. Sie können knapp 4 Kilogramm des gasförmigen Kraftstoffs aufnehmen. Die Tanks sind nach außen hermetisch dicht, so dass auch bei längeren Standzeiten des Fahrzeugs kein Wasserstoff in die Umgebung entweicht. Durch den hohen Kompressionsgrad kann die B-Klasse F-CELL Reichweiten von bis zu 400 Kilometern pro Tankfüllung erreichen. Sind die Tanks leer, können sie dank eines standardisierten Betankungssystems einfach und schnell in weniger als drei Minuten aufgefüllt werden.
        Zu den Tankstellen:
        Eine einfache, zusätzliche Säule an einer herkömmlichen Tankstelle kostet nach heutigem Stand 700.000 Euro; für eine große Tankstelle mit eigener Elektrolyse, also einer Wasserstofferzeugung am Ort, muß man heute mit mindestens 1,5 Millionen Euro rechnen.
        Eine Übersicht der H2 Tankstellen gibts hier:
        http://www.netinform.net/H2/H2Stations

        Antwort

      8. 8. Sebastian

        Kommentar vom 17. Oktober 2012 um 08:35

        das größte problem beim Laden der Elektrofahrzeugen ist der benötigte Strom, dafür fehlt zurzeit die Infrastruktur. Allerdings wäre ja genügend strom, zb vom Straßenbahnnetz, verfügbar, man müsste dann nur mit eben diesen Betreibern zusammenarbeiten.
        Ein weiterer Vorteil wäre, dass die bremsenergie der straßenbahnen (die zurzeit einfach in wärme umgesetzt wird) genutzt werden kann, somit werden also keine abgase erzeugt.

        Antwort

      9. 9. E-Branche auf der LA Auto Show zurückhaltend

        Pingback vom 06. Dezember 2012 um 16:00

        [...] der Antrieb mittels Brennstoffzelle serienreif entwickelt werden. 2014 möchte Mercedes die B-Klasse mit Wasserstoff-Antrieb vom Band lassen. Wie schon lange angekündigt soll der BMW i3 als Stromvariante nun endlich [...]

      10. 10. Sprecheragentur

        Kommentar vom 23. Mai 2013 um 19:06

        Ich bin mal gespannt wie lange, wenn Sie denn kommt, die Brennstoffzelle überhaupt auf dem Markt sein wird, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden. Aber das wird natürlich nicht passieren.

        Antwort

      11. 11. Daniel

        Kommentar vom 27. Januar 2014 um 10:38

        Für die Umwelt ist es natürlich wesentlich angenehmer, wenn sich die Anzahl der Wasserstoffantriebe erhöht. Bis sich das alles durchgsetzt hat und sich auch ein Durchschnittsverdiener solch eine Mobilität leisten kann, dauert es wohl noch etwas.

        Antwort

      Was ist Ihre Meinung?

      Wenn Sie die E-Mail-Adresse eingeben, die Sie bei Twitter oder bei Gravatar verwenden, erscheint Ihr Bild neben dem Kommentar.

      mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder. Sie erhalten zur Freischaltung ihres Kommentars eine E-Mail.


      Sidebar
      Footer
      Mehr zu Mercedes-Benz Cars, Technologie & Innovation (110 von 300 Artikeln)


      smart ist nicht einfach ein kleines schnuckeliges Auto, das unheimlich viel kann. Und – wie wir unlängst vom ADAC wieder erfahren  ...