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10.2012

Daimler ProCent – Eine schöne gemeinsame Aufgabe

Die Spendeninitiative ProCent: Kleiner Beitrag – große Wirkung –  hat uns zusammen gebracht: Wir, Silke Ernst von der Kommunikation Gesamtbetriebsrat, Elisabeth Viebig und Bettina Koch von der Spendenabteilung und Monika Schulze von der Personalkommunikation arbeiten seit mehr als einem Jahr zusammen an diesem Thema.

ProCent geht auf eine Initiative des Daimler-Gesamtbetriebsrates zurück. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Daimler AG in Deutschland  können freiwillig die Cent-Beträge ihres Nettomonatslohns für gemeinnützige Projekte spenden. Das Unternehmen verdoppelt die von der Belegschaft gespendete Summe.
Gefördert werden die Projekte, die von den Beschäftigten selbst vorgeschlagen werden. Damit steuern die Spender, wohin das Geld fließt. Selbstverständlich gibt es einige Grundkriterien, die eingehalten werden müssen: im Blickpunkt stehen vor allem konkrete Projekte für Kinder, Jugendliche und Behinderte sowie Umwelt- und Naturschutz. Diese können lokal am Standort, überregional oder  international laufen.

Damit das alles zum Tragen kommen konnte, hat das Unternehmen die Voraussetzungen geschaffen: bei den lokalen Betriebsräten wurden ProCent-Koordinatoren als Anlaufstelle für die Belegschaft benannt, außerdem wurde für eine professionelle Spendenbearbeitung eine eigene ProCent-Stelle in der bestehenden Spendenabteilung eingerichtet. An den Standorten und zentral wurden von Betriebsrat, Sprecherausschuss und Unternehmensleitung  paritätisch besetzte Entscheiderkreise ins Leben gerufen. Diese entscheiden endgültig über die Projektauswahl und Vergabe der Mittel. Und um die versprochene Transparenz sicherzustellen, sind wir von der Kommunikation intensiv damit beschäftigt, regelmäßig über den Fortschritt zu berichten.

Und über Fortschritte können wir tatsächlich berichten. Seit Start der Initiative im Dezember 2011 wurden weit über 200 entscheidungsreife Projekte eingereicht. Das Spektrum ist ausgesprochen groß, hier nur einige Beispiele: Spenden wurden vergeben für die  Innenausstattung des Spielmobils Mobifant der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft. Zur Umsetzung eines musikalischen Förderkonzeptes im Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder des Rehabilitationszentrums Südwest. Für  die Anschaffung von Material zur Erstellung von Futterhäusern für wild lebende Hafenkatzen im Fischereihafen Bremerhavens durch die Wild & Frei Katzenhilfe. Oder die Zurverfügungstellung von drei solarelektrischen Gesundheitszentren für sehr abgelegene Dörfer in Sunderban, Westbengalen/Indien in Abwicklung durch das Hanseatic India Forum.

Dabei kann auch schon entsprechend des ProCent-Mottos mit einem kleinen Betrag einer Einrichtung wirkungsvoll geholfen werden. Bislang liegt das Spendenvolumen je Einzelprojekt zwischen knapp €400,00 und €57.000,00.

Für uns ist es ein schönes Thema in der Kommunikation, weil es toll ist zu sehen, wofür sich unsere Kolleginnen und Kollegen engagieren – das geht weit über die Arbeit hinaus. Wir freuen uns auch über weitere zahlreiche ProCent-Beispiele über die wir berichten dürfen.

Für mich, Silke Ernst, war es ein besonderes Highlight bei der Aufführung des von ProCent geförderten Zirkusprojekts dabei zu sein und darüber zu berichten. Wie es dazu kam, darüber berichtet morgen der Initiator dieser Spende: Michael Renz.

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Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
 

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  1. 1. Christian

    Kommentar vom 23. Oktober 2012 um 06:47

    Ich selbst finde diese Aktion mit PRO CENT einfach klasse. Schade, dass das einige wenige Kollegen nicht so sehen.
    Ich hätte noch eine kleine Idee, das ganze nicht ganz unerheblich aufzustocken. Dazu kurz zurück in meiner Daimlerlaufbahn:

    Vor einigen Jahren arbeitete ich noch im Presswerk. Damals konnte man als Mitarbeiter noch Ausschußmaterial (Bleche usw.) kaufen, was ja dank Compliance nicht mehr geht!!!
    Wenn man was brauchte, oder wollte, konnte man dafür einen freiwilligen Betrag spenden, den unser damaliger Abteilungsleiter sammelte. Da kam im Jahr schon einiges zusammen.
    Am Ende des Jahres, meist um die Weihnachtszeit wurde dieser Betrag an einen Kindergarten (Böblingen oder Sindelfingen, näherer Umkreis, weiß ich nicht mehr) ausbezahlt. So konnte z. B. neues Spielzeug angeschafft werden usw….
    Das war seinerzeit für alle beteiligten klasse. Der Mitarbeiter bekam Material, dass er draußen so nicht bekommen würde, und ein Kindergarten hatte am Ende auch was davon.

    Also wenn man das wieder so machen könnte, käme da noch einiges weitere zusammen, um noch mehr machen zu können….
    Und ich würde wetten, dass sowas wie am Schnürchen laufen würde.

    Antwort

  2. 2. Torsten

    Kommentar vom 25. Oktober 2012 um 13:51

    Wow, das finde ich ja echt mal eine geniale Aktion. Und sein wir doch mal ehrlich, vermissen wird den Centbetrag am Gehalt tatsächlich niemand, hier macht dann Kleinvieh den Mist und die Masse den tatsächlichen Ertrag. Und dass Daimler nochmal die gleiche Summe drauf legt, find ich spitze. Und wie man an der Gesamtsumme sieht, kommen echt ziemlich erkleckliche Beträge zusammen.

    Weiter so!

    Antwort

  3. 3. Karl-Heinz Wesemann

    Kommentar vom 17. Mai 2013 um 19:28

    Bei Trailor- Dreharbeiten zu einer Benefizveranstaltung für das Ronald McDonald-Haus in Oldenburg wurde von Frau Neumann-Holbeck, Leiterin des Ronald McDonald-Hauses Oldenburg, beiläufig erwähnt, dass Ihr Haus ganz dringend eine neue Sitzecke für den Gemeinschaftsfernsehraum braucht. Die alte Sitzecke war schon zwölf Jahre alt und fast nicht mehr zu gebrauchen. In den Ronald McDonald – Häusern können Eltern, deren Kinder viele Monate im Krankenhaus verbringen müssen, bei Ihren Kind bleiben. Die Eltern und auch die Geschwisterkinder, wohnen wie in einem Hotel, in einem gut ausgestatteten Zimmer. Die Ronald McDonald – Häuser finanzieren sich ausschließlich durch Spenden. Wo der Autor dies hörte, dachte er sofort an ProCent. Also, am nächsten Montag ins Intranet geschaut und rausbekommen, wie funktioniert das nun mit ProCent? Unterlagen besorgen und beim Ronald McDonald Haus in Oldenburg abgeben. Das war im Oktober 2012. Die ausgefüllten Unterlagen wurden hier in Bremen beim Koordinator “Daimler ProCent” Werk Bremen, Jens Müller abgegeben. Am 25.2.2013 bekam der Autor dieses Beitrages eine Bestätigung von Bettina Koch, Sachbearbeitung Spendenwesen / Mitgliedschaften Themenschwerpunkt ProCent, dass eine Spende in Höhe von 2712,00 Euro zweckgebunden für die Anschaffung von zwei 3-Sitzer Sofas zur Verfügung gestellt werde. Tage später schrieb Frau Neumann-Holbeck. Zitat: Die Idee einen Antrag zu stellen war super und ich danke Ihnen ganz herzlich dafür. Das Geld ist jetzt gerade bei uns eingegangen. Fazit: ProCent ist eine sehr gut umgesetzte Idee. Wenn wir alle unsere kleinen Beiträge im Monat spenden, erzielen wir bei von uns eingebrachten Projekten eine große Wirkung.
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    Antwort

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