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12.2012

Gut geplant ist halb geschenkt – Schenk ein Lächeln 2012

Weihnachtsgeschenke-Planung im Oktober ist so was von nichts für mich.  Ich gehöre zu den Menschen, die sich am 20. Dezember wundern, warum die exklusive und handbestickte Jacke, die ich natürlich schon seit Monaten als Geschenk für meine Mutter im Kopf hatte bis Heiligabend nicht mehr lieferbar ist. Als ich mich dieses Jahr bereits Ende September  im Rahmen meines Praktikums im Team Corporate Marketing & Sponsorship mit dem Thema Weihnachtsgeschenke beschäftigen musste, war mein erster Gedanke, dass bis Weihnachten noch viel Zeit sei. 
Falsch gedacht! Drei Monate scheinen eine lange Zeit, solange man sich um nur ein Geschenk zu kümmern hat. Nachdem jedoch die Organisation, Distribution und vor allem die Rückgabe von rund 2400 Geschenkkartons auf der Agenda stand, kam sogar ich zu dem Schluss, dass es höchste Zeit sei anzufangen.

Von der Palette zum Päckchen

Wer beteiligt sich? Welche Zuständigkeiten werden vergeben? Wann liefert man die Kartons?
Vereinzelte Anrufe von begeisterten Päckchenpackern erreichten uns bereits im Oktober. Für mich persönlich eine Überraschung. In meiner Vorstellung stellte die Aktion mehr ein Projekt dar, bei dem Mitarbeiter sich verpflichtet fühlen würden mitzumachen, anstatt mit so viel Elan an die Sache heranzugehen. Alle Daimler Mitarbeiter, die ich in den letzten Wochen auf meinem Weg ein Lächeln zu schenken traf, waren begeistert von der Aktion und wollten sich an Kreativität in der Geschenkwahl fast gegenseitig übertreffen. Egal ob in Kirchheim, Nabern, Esslingen, Untertürkheim, Möhringen, Sindelfingen oder Böblingen, die Motivation war überall hoch. Als Daimler Neuling habe ich in dieser Zeit vor allem gelernt, dass die örtliche Zerstreuung von Arbeitsplätzen der Daimler Kollegen im Raum Stuttgart keine Grenzen kennt. Vor meinem Praktikum meinten viele meiner  Kommilitonen spöttisch, dass ich mit Sicherheit nicht mal einen Mercedes von innen zu Gesicht bekäme. Dieser Behauptung konnte „Schenk ein Lächeln“ definitiv Abhilfe leisten. So kann ich festhalten, dass der Weg eines jeden Päckchens von der Palette zum Befüller ein sehr komfortabler war. Die Vorbereitung zu „Schenk ein Lächeln 2012“ hat mir ein herzliches, engagiertes und vor allem zusammengehöriges Bild der Daimler Mitarbeiter vermittelt. Ich freue mich, Teil der Organisation gewesen zu sein.

Das Lächeln nicht verlieren

Am Tag der Veranstaltung wurde es natürlich nochmal stressig. Für uns bedeutete das vor allem, stets den guten Zweck im Blick zu haben. EineHerausforderung war vor allem, unser Lächeln bei all dem Stress nicht zu verlieren, schließlich wollten wir am Ende des Tages Eines schenken. Am 17. Dezember sammelten wir Päckchen über Päckchen ein und brachten sie ins Conference Center auf dem Werksgelände Untertürkheim.
Dort fand die diesjährige Übergabe der Geschenke an den Schwäbischen Tafel e.V., im Rahmen des Weihnachtsumtrunks statt. Die Feier gestaltete sich zwar zeitlich knapp, die Stimmung war jedoch weihnachtlich und angenehm. Die Tafel bedankte sich herzlich und viele fleißige Hände machten sich direkt an die Verteilung der Geschenke.

Ein Lächeln bewahren

Ich finde es ein bisschen schade, dass die Geschenke nicht direkt an die zu Beschenkenden übergeben werden können, persönlich Schenken ist schließlich noch mal ein anderes Schenken.Aufgrund der vielen Pakete ist dies leider nicht umsetzbar. Ich hoffe sehr, dass mein Päckchen Glanz in die Augen eines Kindes zaubert. Es ist ja nicht immer gesagt, dass man den Geschmack der Beschenkten auch trifft. „Mein“ fünf bis neunjähriges Mädchen sollte zum Beispiel bereits lesen können oder jemanden haben, der ihr vorliest. Meine Kollegen meinten aus ihrer Erfahrung der letzten Jahre heraus, dass die Kleinen sich über fast alles freuen, so wird hoffentlich auch mein Geschenk Zuspruch finden. Ob Zuspruch oder nicht, ich muss zugeben, dass mir die Rolle des großzügigen Schenkers gut gefallen hat. Ich finde es schön, auf der weihnachtlichen “Wohltäter-Welle” mitzuschwimmen. Mir ist bewusst, dass punktuelle Hilfe oder Freude zu schenken nur ein Anfang ist und dauerhafte Unterstützung nicht ersetzen kann.

Weihnachten ist die Zeit der Wohltätigkeit und Besinnung. „Schenk ein Lächeln 2012“ war eine tolle Aktion, mit der Daimler Mitarbeiter  ihrer Weihnachtszeit eine besondere Bedeutung verliehen haben und viele Kinder an unterschiedlichen Standorten glücklich machen konnten. Ich würde mich freuen, wenn  die Bedeutung und vor allem die Philosophie der Aktion sich über die Weihnachtstage hinweg unter uns Mitarbeitern bewahren ließe und zu noch mehr Engagement anspornt, damit wir das Lächeln der Kinder dauerhaft bewahren können.

Mein persönliches Engagement in Sachen Geschenke war dieses Jahr jedenfalls “überproportional”. Für meine Mama habe ich zwar bis heute kein Geschenk, aber ich kann stolz behaupten bereits über 2000 gepackte Geschenke in der Hand gehabt zu haben. Langfristige Planung zahlt sich eben aus und lässt in unserem Fall Kinderaugen leuchten!

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt (Vorstand der Daimler AG für Integrität und Recht) und Edgar Heimerdinger (Ehrenamtlicher Vorstand der Schwäbischen Tafel e.V.) bei der Übergabe. Insgesamt wurden für “Schenk ein Lächeln” von Mitarbeitern mehr als 2000 Geschenke gepackt.

Gut geplant ist halb geschenkt – Schenk ein Lächeln 2012, 4.4 out of 5 based on 31 ratings

    Dieser Artikel wurde von geschrieben. In diesem Blog schreiben Daimler-Mitarbeiter und einige wenige Gastautoren. Unsere Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns und schreiben über eigene Eindrücke, Geschichten und ihre persönliche Meinung und geben so Einblicke in den Konzern. Warum wir das machen, finden Sie auf unserer Seite über das Blog.
     

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      1. 1. Ralf W.

        Kommentar vom 19. Dezember 2012 um 12:46

        Hallo Fr. Koch, ein toller Artikel in dem sich ihre Freude an der Aktion wiederspiegelt. Ich hoffe es gibt auch in Zukunft weiterhin solche Aktionen. Die Daimler Mitarbeiter stehen sicherlich wieder zur Verfügung. Ein Lächeln von Kindern, denen es nicht so gut geht, kann man durch nichts ersetzten.

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