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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; alexander.ghazvinian</title>
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		<title>Daimler und die Kunst</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexander.ghazvinian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[„Daf&#252;r brauchen Sie Gummistiefel!“ – Ein Atelierbesuch bei Stuttgarts wohl bekanntestem K&#252;nstler Ben Willikens
Das Atelier eines K&#252;nstlers von innen sehen, das wollte ich schon immer mal. Letzten Donnerstag bot sich mir diese seltene Gelegenheit. Ben Willikens, dessen Werke mit Unterst&#252;tzung von Daimler aktuell im Kunstmuseum Stuttgart zu sehen sind, lud zu einer privaten Audienz, ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Daf&#252;r brauchen Sie Gummistiefel!“ – Ein Atelierbesuch bei Stuttgarts wohl bekanntestem K&#252;nstler Ben Willikens</strong></p>
<p>Das Atelier eines K&#252;nstlers von innen sehen, das wollte ich schon immer mal. Letzten Donnerstag bot sich mir diese seltene Gelegenheit. <a title="Ben Willikens Homepage" href="http://www.benwillikens.de/" target="_blank">Ben Willikens</a>, dessen Werke mit Unterst&#252;tzung von Daimler aktuell im <a title="Kunstmuseum Stuttgart - Licht und Dunkel - Ben Willikens" href="http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/de/index.php?site=1&amp;page=2&amp;actualSel=33" target="_blank">Kunstmuseum Stuttgart</a> zu sehen sind, lud zu einer privaten Audienz, ganz exklusiv f&#252;r Daimler-Mitarbeiter. Sein Wohnatelier liegt beneidenswert idyllisch im Kulturpark Berg und ist ein ehemaliges Milit&#228;rlazarett, das 1904 erbaut und von Ben Willikens zum Wohnen und Arbeiten umgestaltet wurde. Eine Oase, wie man sie in Stuttgart gar nicht vermuten mag.<span id="more-1017"></span></p>
<p>Willikens verbindet mit Daimler nicht nur das aktuelle Engagement, sondern eine langj&#228;hrige Zusammenarbeit im Rahmen der <a title="Interwiew - Renate Wiehager" href="http://blog.daimler.de/2008/04/29/interview-warhol-automobildesign-und-ein-traum/" target="_blank">Daimler-Kunstsammlung</a>. Der Kontakt zwischen Willikens und Daimler entstand bereits Ende der 80er Jahre, als dieser an der Gestaltung des Auditoriums in M&#246;hringen mitwirkte, was vielen der Teilnehmer, so auch mir, gar nicht bewusst war.</p>
<p>So haben viele Bilder, die man kennt, ein Gesicht und eine Stimme bekommen.</p>
<p><em>Quelle: Daimler Kunstbesitz, Ben Willikens, Die Dynamik der Idee, 1990<br />
Acryl auf Leinwand auf Wandputz, 575 x 1400 cm<br />
Fotograf: Uwe Seyl, Stuttgart; Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn</em></p>
<p>Seine Werke sind gekennzeichnet durch sein Markenzeichen, n&#228;mlich in der Farbe Grau gehaltene Innenansichten von R&#228;umen. Selbst bei seiner Kleidung verzichtet er offenbar auf Farbe &#8211; sein Outfit an diesem Abend war komplett schwarz, was zu Anfang deprimierend wirken mag – durch seine Erz&#228;hlungen werden diese Bilder alle lebendig und farbig. &#220;ber 40 Jahre hinweg hat Willikens dieses Prinzip verfolgt, geleitet von der Vorstellung, dass man Dinge nur von innen sehen kann. Erst seit Kurzem flie&#223;en in seine Werke auch andere Farben ein.</p>
<p><em>Quelle: Daimler Kunstbesitz, Ben Willikens, N&#252;rnberg, Zeppelinfeld,Eingang zur Transformatorenstation III (Raum 266), 1996<br />
Acryl auf Leinwand, 200 x 160 cm<br />
Fotograf: Uwe Seyl, Stuttgart; Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn</em></p>
<p>Der Besuch im Atelier und Willikens’ zum Teil philosophische Ausf&#252;hrungen waren sehr aufschlussreich. Sich selbst bezeichnete er als T&#246;pfer, der das &#196;u&#223;ere, das Gef&#228;&#223; erschafft und gestaltet, dessen Inneres aber vom Betrachter gef&#252;llt werden muss. „Kunst entsteht vor dem Bild“ lautet sein Credo.</p>
<p>Das Atelier selbst ist eher schlicht, wirkt aber dennoch sehr famili&#228;r, zum Beispiel mit der kleinen K&#252;che, &#252;ber deren Eingang eine Tafel mit der Aufschrift „Trattoria da familia“ h&#228;ngt. Es war zudem spannend, auch einen Blick in sein Wohnzimmer, das Arbeitszimmer und das „Esszimmer“ zu werfen, in dem zwar nicht seine Bilder hingen, er aber zu jedem Bild eine Geschichte erz&#228;hlen konnte. Ein Blick in Willikens’ Arbeitswerkstatt blieb uns aber leider verwehrt – „Daf&#252;r br&#228;uchten Sie Gummistiefel“ so die Entschuldigung des K&#252;nstlers.</p>
<p> </p>
<p>Alexander Ghazvinian, Leiter Compliance Training, Informationen und Richtlinien</p>
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