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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Daimler-Blog/Ilse Wehrmann</title>
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		<title>INTERVIEW: Die Bildung unserer Kinder ist unser einziger Rohstoff</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Ilse Wehrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Daimler-Blog sprach mit Dr. Ilse Wehrmann, Autorin zahlreicher Fachpublikationen. Die Erzieherin, diplomierte Sozialp&#228;dagogin und promovierte Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik begleitet derzeit u. a. den Aufbau der betriebsnahen „sternchen“-Kinderkrippen der Daimler AG.
Frau Dr. Wehrmann, wie kam der Wechsel von der Kirche zur Wirtschaft zustande?
Bis April 2007 war ich Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche und dort Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Daimler-Blog sprach mit Dr. Ilse Wehrmann, Autorin zahlreicher Fachpublikationen. Die Erzieherin, diplomierte Sozialp&#228;dagogin und promovierte Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik begleitet derzeit u. a. den Aufbau der betriebsnahen „sternchen“-Kinderkrippen der Daimler AG.</p>
<p><strong>Frau Dr. Wehrmann, wie kam der Wechsel von der Kirche zur Wirtschaft zustande?</strong></p>
<p>Bis April 2007 war ich Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche und dort Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin des Landesverbandes Evangelischer Kindertageseinrichtungen.</p>
<p><span id="more-612"></span><a title="Dr. Ilse Wehrmann" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.JPG','Dr. Ilse Wehrmann',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.thumbnail.JPG" alt="Dr. Ilse Wehrmann" /></a>Von 2001 bis 2005 hatte ich auch den Vorsitz des Bundesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen f&#252;r Kinder (BETA) in Deutschland inne. Weil bereits vor der Jahrtausendwende die Stadt Bremen aufgrund knappen Kassen massive Sparma&#223;nahmen im fr&#252;hkindlichen Bereich eingeleitet hatte, habe ich schon damals mit Unternehmen, die in Bremen ans&#228;ssig waren, Kontakt aufgenommen, um sie zu ermuntern, gemeinsam betriebsnahe Kindertagesst&#228;tten aufzubauen. Dabei f&#252;hrte mich mein Weg auch zum Produktionsstandort der Daimler AG in Bremen, wo ich dem dortigen Werksleiter vorschlug, in einem freistehenden Pfarrhaus eine betriebliche Krippe f&#252;r Kinder von Mitarbeiterinnen der Daimler AG einzurichten.</p>
<p>Er teilte mir mit, dass f&#252;r den Bereich Betriebskindertagesst&#228;tten das Global Diversity Office in der Stuttgarter Daimler-Zentrale zust&#228;ndig ist. Bereits nach zwei Gespr&#228;chen mit Mitarbeitern dieser Abteilung fand im August 2006 ein Workshop zum Thema „Betriebsnahe Kinderkrippen“ statt. Daraufhin bat man mich, ein Krippen-Konzept f&#252;r alle Produktionsstandorte in Deutschland f&#252;r die Daimler AG zu entwickeln. Nach der Pr&#228;sentation hat der Vorstand des Unternehmens beschlossen, dieses Konzept gemeinsam umzusetzen. Ich habe dieses Angebot gerne angenommen, weil ich dadurch Gelegenheit hatte, im fr&#252;hklindlichen Bereich endlich mal wieder etwas aufzubauen, nachdem ich aufgrund von kommunalen Sparma&#223;nahmen in Bremen jahrelang gezwungen war, im Elementarbereich erzielte Erfolge zur&#252;ckzuschrauben bzw. wieder abzubauen.</p>
<p><strong>Wo haben Sie Ihre Anregungen f&#252;r das Konzept bezogen?</strong></p>
<p>Im Ausland, vor allem in Neuseeland, wo ich den Ansto&#223; bekam zu promovieren. Vor einigen Jahren bin ich im Auftrag der Robert Bosch Stiftung mit zwei Professoren um die Welt gereist, um zu vergleichen, was andere L&#228;nder in der fr&#252;hkindlichen Bildung anders oder besser machen. Wir waren beispielsweise in Skandinavien, Australien, China, Frankreich, England, in der Schweiz – und eben auch in Neuseeland. Damals, im Jahre 2004, habe ich auf dem R&#252;ckflug von dort beschlossen, zu untersuchen, warum sich weltweit viele L&#228;nder auf das deutsche Kindergartenwesen berufen, aber wir in Deutschland, im Erfinderland des Kindergartens, uns nicht mehr auf unsere Wurzeln besinnen und inzwischen einen enormen Reformstau in der fr&#252;hkindlichen Bildung und Betreuung haben. Und so reifte mein Entschluss, zum Thema „Reformbedarf“ zu promovieren.</p>
<p><strong>Die Quintessenz daraus war der „<a title="taz.de: Wir brauchen einen Marshallplan" href="http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;art=4100&amp;no_cache=1" target="_blank">Marshallplan f&#252;r die fr&#252;hkindliche Bildung</a>“?</strong></p>
<p>Ja, denn wir haben in Deutschland nicht nur ein Vereinbarkeitsproblem, sondern auch ein immenses Bildungsproblem.<br />
Deshalb wollte ich nach meiner Entscheidung, mich beruflich umzuorientieren und mich als Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik selbstst&#228;ndig zu machen, mit der Daimler AG ein umfassendes Krippenkonzept entwickeln, das sowohl strukturell, zum Beispiel beim Personal- und Gruppenschl&#252;ssel, als auch inhaltlich, zum Beispiel beim Bildungskonzept, internationalem Niveau entspricht. Im fr&#252;hkindlichen Bereich sollte vor allem der Bildungsaspekt st&#228;rker betont werden, weil er in der Kindergarten-Alltagspraxis immer noch zu wenig ber&#252;cksichtigt wird. Bei den Null- bis Dreij&#228;hrigen spielt er so gut wie gar keine Rolle. Man kann auch sagen: Im Elementarbereich stehen nach wie vor Betreuung und Erziehung im Vordergrund, aber nicht die Bildung.</p>
<p><strong>Was ist so wichtig im Alter von null bis drei?</strong></p>
<p>Kinder lernen nie wieder so intensiv wie in diesen ersten Lebensjahren – die Hirnforschung liefert uns daf&#252;r immer wieder erstaunliche Beweise. Die Phase von der Geburt bis zum siebten Lebensjahr pr&#228;gt das sp&#228;tere Lernen in entscheidendem Ma&#223;e. Deshalb setzen andere L&#228;nder gerade in diesem Zeitraum die am besten ausgebildeten P&#228;dagogen ein.</p>
<p><strong>Welche L&#228;nder k&#246;nnten daf&#252;r als Vorbilder dienen?</strong></p>
<p>Australien und Neuseeland. Dort hat man bereits Anfang der 1990er Jahre die fr&#252;hkindliche Bildung dem Schulministerium unterstellt und ein gemeinsames Studium von Fr&#252;hp&#228;dagogen und Schulp&#228;dagogen etabliert. Diese L&#228;nder betrachten die Zeitspanne von null bis zehn als eine Einheit, im Gegensatz zu uns, wo nach wie vor zwischen Vorschul- und Schulbereich unterschieden wird und unsere Kinder immer noch Umbr&#252;che erleben: Wir denken in den Kategorien null bis drei, drei bis sechs und danach Schule, w&#228;hrend in Australien und Neuseeland eine eher ganzheitliche Sichtweise vorherrscht. Diese ganzheitliche Betrachtung wollte ich auch in das Konzept f&#252;r die Daimler-Kinderkrippen einflie&#223;en lassen.</p>
<p>Denn wir haben in Deutschland vor allem bei Kindern unter drei Jahren einen immensen Nachholbedarf. Nicht ohne Grund sollen bis 2013 rund zus&#228;tzliche 750 000 Krippenpl&#228;tze eingerichtet werden. Mein Konzept setzt genau hier an: Mehr Kinderkrippen einrichten! Die Bereitschaft des Vorstands der Daimler AG, dazu einen Beitrag zu leisten, ist ein Gl&#252;cksumstand …</p>
<p><strong>… der Ma&#223;st&#228;be setzt?</strong></p>
<p>Es war davon auszugehen, dass das Unternehmen mit seiner Entscheidung, bundesweit an seinen Produktionsstandorten betriebliche Kinderkrippen einzurichten, die Krippenlandschaft in Deutschland ziemlich aufmischen w&#252;rde. Denn das Konzept setzt bewusst auf Qualit&#228;t und weist damit ein Alleinstellungsmerkmal auf, das umso mehr zum Tragen kommt, weil diese hohen Qualit&#228;tsstandards an allen Standorten in gleich hoher Qualit&#228;t umgesetzt werden sollen. Dies wird manch anderes Unternehmen zum Nachahmen bewegen.</p>
<p><strong>Was zeichnet dieses Konzept aus?</strong></p>
<p><a title="Dr. Ilse Wehrmann" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.JPG','Dr. Ilse Wehrmann',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.thumbnail.JPG" alt="Dr. Ilse Wehrmann" /></a>Es enth&#228;lt komplexe Bildungsinhalte zu Naturwissenschaften, Technik, Musik, Kunst und Bewegung. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Zweisprachigkeit: Wir arbeiten mit Muttersprachlern nach der sogenannten Inversionsmethode. Dabei spricht eine englischsprachige Erzieherin nur ihre Muttersprache: Sie tr&#246;stet auf Englisch, sie wickelt auf Englisch, spielt und lernt auf Englisch. Sie spricht den ganzen Tag nur englisch.</p>
<p>Des Weiteren nehmen wir auch behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder auf. Gerade im Zusammenspiel mit gezielter F&#246;rderung bietet die erste Lebensphase f&#252;r diese Kinder sehr gro&#223;e Entwicklungspotenziale. Die Geb&#252;hren f&#252;r die „sternchen“-Krippenl&#228;tze sind nach Einkommen gestaffelt, sodass Arbeiterkinder genauso auf wie Kinder von F&#252;hrungskr&#228;ften aufgenommen werden k&#246;nnen.  Erg&#228;nzend kommt die gesunde Ern&#228;hrung hinzu: In allen Einrichtungen wird selbst gekocht. Um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p><strong>Wie finanziert sich eine „sternchen“-Kinderkrippe? M&#252;ssen sich die Einrichtungen wirtschaftlich tragen?</strong></p>
<p>Wir haben eine umfassende Finanzierung, die vorsieht, dass sich die Einrichtungen komplett selbst tragen. Ein Vollzeitplatz kostet pro Monat ca. 1 500 Euro. Die Elternbeitr&#228;ge schwanken je nach Einkommen und liegen im Schnitt bei 300 Euro monatlich. 500 Euro steuern in der Regel die Kommunen bei, manchmal noch 120 Euro die L&#228;nder. Den Rest – zwischen 600 und 800 Euro pro Kind und Monat – tr&#228;gt der Konzern. Die Mischung von Kindern von Mitarbeitern stark unterschiedlicher Einkommenssegmenten stellt – wie mir Eltern immer wieder best&#228;tigen – eine wichtige soziale Komponente dar, sowohl f&#252;r die Kinder als auch f&#252;r ihre M&#252;tter und V&#228;ter. Denn wir beobachten, dass Eltern, die im Betrieb funktionell und sozial nicht unbedingt miteinander zu tun haben, durch die „sternchen“-Kinderkrippen zusammengef&#252;hrt werden.</p>
<p><strong>War die Umsetzung kompliziert?</strong></p>
<p>Nein, &#252;berhaupt nicht. Ich h&#228;tte es niemals f&#252;r m&#246;glich gehalten, dass ich mich nach einer so langen Zeit im &#246;ffentlichen Dienst so schnell mit der Wirtschaft identifizieren k&#246;nnte. Am meisten verbl&#252;fft mich die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen umgesetzt werden. Hier wird tats&#228;chlich ein „chinesisches Tempo“ vorgelegt. Schon im Oktober 2007 wurde in Untert&#252;rkheim mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die erste „sternchen“-Krippe er&#246;ffnet. Im September 2008 war bereits die f&#252;nfte Krippe eingerichtet. Und so wird es weitergehen: N&#228;chstes Jahr sind sechs Neuer&#246;ffnungen und zwei Erweiterungen vorgesehen. Und im Vergleich zum urspr&#252;nglichen Konzept wird aufgrund der hohen Nachfrage die Zahl der Krippenpl&#228;tze auf 569 nahezu verdoppelt.</p>
<p><strong>Wie sieht die Zukunftsperspektive aus?</strong></p>
<p>Weil Qualit&#228;tssicherung ein zentrales Kriterium des Krippenkonzeptes ist, werden wir im n&#228;chsten Jahr, wenn alle Einrichtungen laufen, gemeinsam mit der Freien Universit&#228;t Berlin ein erstes deutsches Krippensiegel entwickeln. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) werden zudem f&#252;r ihre Mitgliedsunternehmen ein QM-Handbuch herausgeben, das auf Grundlage des Daimler-Qualit&#228;tshandbuches f&#252;r die „sternchen“-Kinderkrippen erstellt wird. Diesem soll sp&#228;ter ein QM-Handbuch des Bundesfamilienministeriums f&#252;r Deutschland folgen, das bundesweit allen Unternehmen und Institutionen als Orientierungshilfe bei der Einhaltung von Qualit&#228;tskriterien dienen soll. All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass bei der Krippenbetreuung bisher die Quantit&#228;t im Blickpunkt der Betrachtung stand, die Qualit&#228;t eher eine untergeordnete Rolle spielte.</p>
<p><strong>Welche Diskussionen m&#252;ssen in der &#214;ffentlichkeit noch gef&#252;hrt werden?</strong></p>
<p>In Deutschland fand bisher keine Diskussion &#252;ber privatgewerbliche Tr&#228;ger statt. Meines Erachtens trumpfen sie in Puncto Qualit&#228;t und Qualit&#228;tskontrolle. Denn privatgewerbliche Tr&#228;ger sind es gewohnt, als Produzenten oder Dienstleister kundenorientiert aufzutreten. Diese bedarfsorientierte Grundhaltung haben etablierte Tr&#228;ger von Kindertageseinrichtungen nicht unbedingt internalisiert. Und weil sie das Erfordernis der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft nicht ernst genug genommen und bedarfsorientierte Angebote zur Verf&#252;gung gestellt haben, dringen verst&#228;rkt private Anbieter in den Markt. Deshalb sollten meiner Meinung nach private Tr&#228;ger den gleichen Anspruch auf finanzielle Unterst&#252;tzung haben wie freie Tr&#228;ger, d. h. Kommunen sollten auch dort bezuschussen, wo Eltern sich vorzugsweise f&#252;r eine betriebsnahe anstatt wie bisher f&#252;r eine wohnortnahe Einrichtung entschieden haben. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass in Deutschland die Entwicklung und Bildungsbiografie von Kindern in hohem Ma&#223;e von der <a title="S&#252;ddeutsche Zeitung - Der Reparaturbetrieb" href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/620/314519/bilder/?img=4.0" target="_blank">Finanzkraft der Kommune,</a> in der sie leben, und der Einsicht ihres B&#252;rgermeisters – letztlich also von ihrem sozialen Status – abh&#228;ngt. Deshalb kann in Deutschland von Bildungsgerechtigkeit keine Rede sein. Die Daimler AG tr&#228;gt mit ihrer „sternchen“-Pionierarbeit dazu bei, diesem Misstand entgegenzuwirken.</p>
<p><strong>Wie bewerten Sie Ihre Entscheidung, die sie auf dem R&#252;ckflug von Neuseeland getroffen haben, im Nachhinein?</strong></p>
<p>Meine Entscheidung von damals habe ich bis heute nicht bereut. Einen Tag nach meiner R&#252;ckkehr aus Neuseeland habe ich seinerzeit der Bremischen Kirche mitgeteilt, dass ich mein Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis beenden und einen Neuanfang machen m&#246;chte, um zusammen mit der Wirtschaft zu zeigen, wie es in Deutschland vorangehen kann. Und ich f&#252;hle mich darin best&#228;tigt, dass unser Land diese Dynamik und Entschlossenheit, die die Daimler AG bei der Einrichtung ihrer betrieblichen Kinderkrippen gezeigt hat, dringend ben&#246;tigt. Insofern w&#252;nsche ich mir, dass die „sternchen“-Kinderkrippen in Deutschland ein Zeichen setzen k&#246;nnen, sozusagen f&#252;r die S-Klasse bei der Bildung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren.</p>
<p><strong>Bietet das „sternchen“-Konzept auch einen Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Arbeitskr&#228;fte?</strong></p>
<p>Die meisten Unternehmen in Deutschland betrachten betriebliche Kinderkrippen mittlerweile als einen Wettbewerbsvorteil. Bislang jedoch setzt nur die Daimler AG in dieser Konsequenz und Entschlossenheit ein Krippenkonzept um. Und es zeigt sich jetzt schon, dass dieses Engagement zu einer Win-Win-Situation f&#252;r das Unternehmen und die &#246;ffentliche Hand f&#252;hrt: Die Daimler AG profitiert von den zahlreichen Vorteilen, die betriebliche Kinderkrippen bieten, die Kommunen werden bei der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Krippenpl&#228;tzen entlastet. Gute Qualit&#228;t setzt gute Rahmenbedingungen voraus. Hier geht die Daimler AG mit gutem Beispiel voran: Ihre „sternchen“-Krippen haben jetzt schon eine Modellfunktion.</p>
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