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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Udo Bangert</title>
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		<title>Produktionsverlagerung und Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 16:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Bangert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Produktionsverlagerung
Das aktuelle Thema C-Klasseverlagerung in die USA wird ja in der betriebsinternen &#214;ffentlichkeit sehr stark diskutiert. H&#246;hepunkt war wohl der vergangene Freitag, als ca. 15.000 Kollegen der Fr&#252;hschicht in die Sindelfinger Innenstadt vor das Sterncenter zogen. Mehr als 200 Mitarbeiter fuhren von Untert&#252;rkheim mit dem Auto nach Sindelfingen, da so schnell keine Busse aufzutreiben waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee41.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee41.jpg','',event,100,75)"></a><strong>Produktionsverlagerung</strong></p>
<p>Das aktuelle Thema C-Klasseverlagerung in die USA wird ja in der betriebsinternen &#214;ffentlichkeit sehr stark diskutiert. H&#246;hepunkt war wohl der vergangene Freitag, als ca. 15.000 Kollegen der Fr&#252;hschicht in die Sindelfinger Innenstadt vor das Sterncenter zogen. Mehr als 200 Mitarbeiter fuhren von <a title="Daimler Werk Untert&#252;rkheim" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8801-49-12909-1-0-0-0-0-0-8-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Untert&#252;rkheim</a> mit dem Auto nach <a title="Daimler Werk Sindelfingen" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8801-49-36826-1-0-0-0-0-0-8-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Sindelfingen</a>, da so schnell keine Busse aufzutreiben waren. Das Thema trifft den aktuellen Zeitgeist, den wir viel zu lange verdr&#228;ngt haben. Im Kern geht es einmal um &#246;konomischen Gr&#252;nde. Kein Land der Welt wird auf Dauer Handeldefizite/-&#252;berschusse dulden k&#246;nnen. Das trifft Deutschland doppelt, da wir ja noch Exportweltmeister sind.</p>
<p><span id="more-3030"></span>Vor diesem Ungleichgewicht haben wir Jahre lang profitiert und wollten deshalb die Probleme der Handelsbilanzdefizite nicht sehen. Die Gefahr ist gro&#223;, dass es m. E. hier zu protektionistischen Ma&#223;nahmen kommen k&#246;nnte. Das sich hier Betriebsrat, Gewerkschaften, B&#252;rgermeister, Landr&#228;te, Kirchen usw. f&#252;r die Arbeitspl&#228;tze in der Region stark machen ist f&#252;r mich ein ganz normaler Prozess, da es, je nach Sch&#228;tzung, in um rund 50.000 Arbeitspl&#228;tze in der Region geht.</p>
<div id="attachment_3062" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a title="Protest aus der Vogelperspektive" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive.jpg','Protest aus der Vogelperspektive',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3062 " title="Protest aus der Vogelperspektive" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive-300x200.jpg" alt="Protest aus der Vogelperspektive" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© dpa</p></div>
<p><strong>Studie</strong></p>
<p>Die neuste <a title="IMU Institut - Studie mit dem Schwerpunkt &quot;Umbruch in der Automobilregion&quot;" href="http://www.imu-institut.de/stuttgart/research/research.2009-11-16.1353453207/research_view?&amp;month:int=2&amp;year:int=2010" target="_blank">Studie f&#252;r die Region des IMU Instituts</a> u. a. im Auftrag der IHK und IG Metall zeigen die Region als einzigartiges Automobilcluster in der Welt. Wobei die Vorteile auch schnell in Nachteile (Monostrukturen) umschlagen k&#246;nnen, wie die aktuelle Krise zeigt. Der zweite Aspekt sind &#246;kologische. Transporte, beispielsweise  werden durch h&#246;here Energiepreise teurer. Zudem d&#252;rfte die CO2 Diskussion mit jeder D&#252;rre, mit jedem Hochwasser oder jeder Missernte an Sch&#228;rfe zunehmen. Deshalb wird der Trend zu regionalen Kreisl&#228;ufen wieder st&#228;rker werden (m&#252;ssen).</p>
<p><strong>Rationalisierung, der richtige Weg?<br />
</strong></p>
<p><a title="Wikipedia - Prof. G&#246;tz Werner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Werner" target="_blank">Prof. G&#246;tz Werner</a> (Besitzer der DM Drogeriemarktkette) hat sich hierzu Gedanken gemacht. Er schreibt in seinem Buch, dass man radikal &#246;konomisch und radikal links denken m&#252;sste, um f&#252;r die &#220;berproduktionskrise L&#246;sungen finden zu k&#246;nnen.</p>
<p>Im Prinzip ist Rationalisierung ja was Tolles. Menschen m&#252;ssen weniger viel und weniger hart arbeiten, da dies beispielsweise Maschinen erledigen. Nat&#252;rlich stellt sich dann sofort die Frage: &#8220;Wovon soll ich denn leben, wenn es nicht mehr Arbeit f&#252;r alle gibt?&#8221; Das ist die entscheidende Existenzfrage die sehr viele umtreibt. &#8220;Frei sei ein Mensch erst richtig wenn er zu etwas auch nein sagen kann&#8221;. Unter Hartz IV gibt es diese Freiheit aber nicht. Dabei g&#228;be es Arbeit gerade genug z. B. in der Altenpflege, bei der Ausbildung unserer Kinder oder in der Krankenpflege&#8230;.</p>
<p>Wir alle, Politiker, Arbeitgeber, Gewerkschaften usw. m&#252;ssten begreifen, dass uns die Produktionsarbeit langsam ausgeht und wir diese Gesellschaft auf andere Beine stellen m&#252;ssen. Wir k&#246;nnen jedes Jahr mehr produzieren, niemand braucht/br&#228;uchte zu hungern.</p>
<p><strong>L&#246;sungsans&#228;tze</strong></p>
<p>Die L&#246;sung von G&#246;tz Werner ist die von ihm mitinitiierte weltweite Bewegung des &#8220;<a title="Wikipedia - Bedingungsloses Grundeinkommen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen" target="_blank">Bedingungslosen Grundeinkommens</a>&#8221; (BG). Diese Thesen m&#252;ssen nun mehr Menschen diskutieren und den ggf. modifizieren, damit dieser Weg begehbar wird. Im Grunde gehen Kindergeld, Rente, Grundsteuerfreibetrag schon in die Richtung eines BG, es ist nur nicht richtig zu Ende gedacht. Wir leben gerade in Deutschland in einer Zeit gr&#246;&#223;ten Reichtums, warum soll uns der &#220;bergang zu mehr Konsum und weniger Arbeit nicht gelingen? Unternehmer, Betriebsr&#228;te, Gewerkschaften m&#252;ss(t)en die Treiber dieser politischen Entwicklung sein, da man sich in einem Hamsterrad befindet in dem keine Seite f&#252;r sich einfach ausbrechen kann. Bisher endeten diese Entwicklungen leider oft in einer Inflation, Depression oder schlimmstenfalls im Krieg. Das will sicherlich keiner. Mit der Wirtschaftskrise ist wohl auch dem letzten klar geworden, dass es der Markt allein nicht richten wird. Es bedarf hier Regularien seitens der Politik. Nach dem letzten Weltkrieg hat man sich zusammengesetzt und ein Grundgesetz zusammen entworfen.</p>
<p>Warum sollte es jetzt nicht gelingen so etwas wie einen Zukunftskongress zu veranstalten, in dem Politiker und Wirtschaftsakteure &#252;ber langfristige Rahmenbedingungen zum Wohle der Bev&#246;lkerung verst&#228;ndigen. Wir sollten m&#246;glichst viel Wohlstand f&#252;r alle produzieren, dies m&#246;glichst umweltschonend und mit m&#246;glichst viel Freiheit f&#252;r den Einzelnen. Interessanterweise findet man deshalb Bef&#252;rworter des BG in allen Parteien, von der FDP, CDU, Gr&#252;nen, SPD Linken&#8230;da sich dort alle Parteien ein St&#252;ck weit wiederfinden. Wie sagt G&#246;tz Werner &#8220;Wer ein Ziel/Vision vor Augen hat findet Wege, wer etwas verhindern m&#246;chte findet Gr&#252;nde&#8221;. Warum suchen wir nicht gemeinsam nach lebenswerten Wegen f&#252;r eine lebenswerte Zukunft?</p>
<p>Prof. G&#246;tz Werner war vor kurzem Gast bei Daimler: beim <a title="Daimler-Blog: Arbeitskreis Umwelt - &#246;kologisch und sozial" href="http://blog.daimler.de/2008/11/28/arbeitskreis-umwelt-oekologisch-und-sozial/" target="_blank">Arbeitskreis Umwelt</a>. Sein Buch wurde ihm dabei aus den H&#228;nden gerissen. Die Diskussion unter den ca. 200 Teilnehmern im vollbesetzten Saal war einer im positivsten Sinne, lebhaftesten die es in 15 Jahren Arbeitskreis Umwelt gab.</p>
<p><strong>Schlussfolgerung</strong></p>
<p>Mit einer Produktionsverlagerung werden nur die Symptome einer Krankheit bek&#228;mpft , jedoch nicht die Krankheit selbst. Heute die Verlagerung um Kosten zu sparen und morgen andere. Produktion nur noch in Nachfragel&#228;ndern oder in L&#228;ndern mit einem g&#252;nstigen Wechselkurs.</p>
<p>Was passiert jedoch, wenn sich pl&#246;tzlich die Parameter &#228;ndern? Kaufverhalten, L&#246;hne, Rohstoffpreise, Gesetze oder der Wechselkurs. Vor kurzem gingen die Autoexperten noch davon aus, dass der Luxusautomarkt massiv ansteigen wird, gekauft werden aber gerade eher kleinere Autos.</p>
<p>Udo Bangert, Betriebsrat Pkw-Entwicklung</p>
<div id="attachment_3039" class="wp-caption alignnone" style="width: 204px"><a title="Protest gegen Verlagerung" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee.jpg','Protest gegen Verlagerung',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3039     " title="Protest gegen Verlagerung" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee-194x300.jpg" alt="Protest gegen Verlagerung" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© ddp</p></div>
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		<title>Arbeitskreis Umwelt &#8211; &#246;kologisch und sozial</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 09:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Bangert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem hier bereits &#252;ber unsere letzte Klausurtagung berichtet wurde, m&#246;chte ich den Arbeitskreis Umwelt (AKU) an dieser Stelle kurz vorstellen.
Wir zeigen, dass sich Mitarbeiter und F&#252;hrungskr&#228;fte im Konzern bereits seit vielen Jahren und sich Gedanken rund um das Thema Umwelt machen und dies auch in praktisches Handeln umsetzen.
&#220;ber uns
Der &#8220;Arbeitskreis Umwelt MitarbeiterInnen Daimler AG Stuttgart&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <a title="Daimler-Blog: Klausurtagung des AKU in Bad Boll" href="http://blog.daimler.de/2008/11/12/klausurtagung-des-arbeitskreises-umwelt-in-bad-boll/" target="_blank">hier</a> bereits &#252;ber unsere letzte Klausurtagung berichtet wurde, m&#246;chte ich den Arbeitskreis Umwelt (AKU) an dieser Stelle kurz vorstellen.</p>
<p>Wir zeigen, dass sich Mitarbeiter und F&#252;hrungskr&#228;fte im Konzern bereits seit vielen Jahren und sich Gedanken rund um das Thema Umwelt machen und dies auch in praktisches Handeln umsetzen.</p>
<p><strong>&#220;ber uns</strong><br />
Der &#8220;Arbeitskreis Umwelt MitarbeiterInnen Daimler AG Stuttgart&#8221; wurde Ende 1994 von Besch&#228;ftigten des Werks Untert&#252;rkheim initiiert. Er wird von der Daimler AG in seinen Aktivit&#228;ten finanziell unterst&#252;tzt, legt aber gro&#223;en Wert auf seine inhaltliche Unabh&#228;ngigkeit.</p>
<p><span id="more-643"></span>Das Selbstverst&#228;ndnis des Arbeitskreises r&#252;hrt aus der &#220;berzeugung seiner Mitglieder, dass &#246;kologisches und soziales Handeln mehr als bisher zum festen Bestandteil der Unternehmenspolitik werden muss. Im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsf&#228;higen Entwicklung m&#252;ssen &#246;konomische und technologische Entscheidungen immer auch an ihren Auswirkungen auf die Umwelt und ihren sozialen Folgen gemessen werden. Nur so werden wir unserer Verantwortung gegen&#252;ber Mensch und Natur gerecht.</p>
<p><strong>Jahresprogramm</strong><br />
Hier einige Beispiele aus unserem 2008er Programm:</p>
<p><a title="Daimler-Blog: Loremo" href="http://blog.daimler.de/2008/05/07/loremo-mann-beim-daimler-kernkraft-unwichtig-energiesparen-hip/" target="_blank">- Loremo:  Lieber 25% brauchen als 10% Nativ beimengen</a><br />
<a title="Loremo - Uli Sommer" href="http://evolution.loremo.com/content/view/107/192/lang,de/" target="_blank">Uli Sommer</a>, Konzeptentwicklung, Loremo AG</p>
<p>- Wir sind was wir essen<br />
<a title="Daimler-Blog: Interview" href="http://blog.daimler.de/2008/05/15/interview-zur-daimler-kantine-schnitzel-ist-der-renner/" target="_blank">Jochen Moosmann</a>, Gastronomieservice, Daimler AG<br />
Matthias Strobl, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Bioland Landesverband</p>
<p>- Design Wettbewerb “Ready for green car?”<br />
Motto: Mein erstes Auto ist ein &#214;koauto<br />
<a href="http://de.red-dot.org/2877+M5617fc99db8.html">Prof. Lutz F&#252;gener</a>, FH-Pforzheim<br />
Alexander Mankowsky , Zukunftsforscher, Daimler AG</p>
<p>- Biokraftstoffe&#8230; Fluch oder Segen<br />
Muss die Europ&#228;ische/Deutsche Biokraftstoffstrategie ge&#228;ndert werden?<br />
<a title="Wikipedia - VERBIO" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbio" target="_blank">Claus Sauter</a>, Vorstandsvorsitzender VERBIO Vereinigte BioEnergie AG</p>
<p><strong>Aktuell</strong><br />
In diesen Tagen war der frische gek&#252;rte, deutsche Umweltpreistr&#228;ger <a title="Wikipedia - Ernst Ulrich von Weizs&#228;cker" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Ulrich_von_Weizs%C3%A4cker">Prof. Ernst Ulrich von Weizs&#228;cker</a> zum vierten Mal zu Gast beim Arbeitskreis Umwelt in Untert&#252;rkheim. Zu dem Vortrag mit anschlie&#223;ender Diskussion sind ca. 300 MitarbeiterInnen in ihrer Freizeit erschienen, um den seinen Ausf&#252;hrungen zu folgen.</p>
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