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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Das Unternehmen</title>
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		<title>Fu&#223;ballfrei bei Daimler</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nitasha de Vries</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[WM2010]]></category>

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		<description><![CDATA[In allen deutschen Werken wurden heute die Sp&#228;t- und Nachtschichten so verlegt, dass f&#252;r alle Besch&#228;ftigte die M&#246;glichkeit besteht, das Halbfinalspiel unserer Elf gegen Spanien zu sehen.
Die  Werke haben ihre Schichten entsprechend individuell gestaltet. Im Werk Sindelfingen, endet beispielsweise die heutige Sp&#228;tschicht bereits um 19:30 Uhr statt um 22 Uhr, die Nachtschicht beginnt daf&#252;r erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In allen deutschen Werken wurden heute die Sp&#228;t- und Nachtschichten so verlegt, dass f&#252;r alle Besch&#228;ftigte die M&#246;glichkeit besteht, das Halbfinalspiel unserer Elf gegen Spanien zu sehen.</p>
<p>Die  Werke haben ihre Schichten entsprechend individuell gestaltet. Im Werk Sindelfingen, endet beispielsweise die heutige Sp&#228;tschicht bereits um 19:30 Uhr statt um 22 Uhr, die Nachtschicht beginnt daf&#252;r erst um 01:00 Uhr, statt um 22 Uhr. Das heisst zwischen 19:30 und 22 Uhr stehen dort die B&#228;nder still, so bleibt auch nach dem Spiel (hoffentlich) genug Zeit sich seinen Weg durch die Autokorsos zu bahnen oder sich vielleicht auch noch kurz anzuschlie&#223;en. Die entfallenen Arbeitszeiten k&#246;nnen entweder &#252;ber Freischicht- oder Gleitzeitkonten verrechnet werden. Das ist ein Wort, oder?<span id="more-7418"></span></p>
<p>Gemeinsam mit meiner Kollegin stand ich heute kurz vor Beginn der Sp&#228;tschicht vor dem Werkstor in Untert&#252;rkheim. Dort haben wir ein paar Stimmen der Kollegen eingefangen.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bL01V5Qu5l0" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/bL01V5Qu5l0" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p>Trotz der negativen Prophezeiung des <a href="http://www.focus.de/panorama/videos/wm-orakel-tintenfisch-paul-sagt-spanien-sieg-voraus_vid_18528.html" target="_blank">Kraken-Orakels Pauls</a> sind sich alle durchweg einig Deutschland wird heute Abend ins Finale einziehen! Auch ich dr&#252;cke unseren Jungs bei ihrem Ziel, den <a href="http://blog.daimler.de/2010/07/06/auf-gehts-jungs/" target="_blank">4. Stern f&#252;r Deutschland</a> zu holen, die Daumen!</p>
<p>Vielen Dank an die Kollegen, die sich trotz des fr&#252;heren Schichtbeginns Zeit genommen haben unsere Fragen zu beantworten.</p>
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		<title>Der Mensch ist so jung wie seine Gef&#228;&#223;e</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/06/08/der-mensch-ist-so-jung-wie-seine-gefaesse/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. med. Dorothea Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragt man Menschen, wovor sie sich im Alter f&#252;rchten, lautet die Antwort meist „vor Krebs“ und „vor Demenz“. Statistisch gesehen, sterben aber die meisten Menschen an Komplikationen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, den Sp&#228;tfolgen von Herzinfarkt und Schlaganfall. Halbseitenl&#228;hmung, Sprachst&#246;rung, Atemnot und eingeschr&#228;nkte Belastbarkeit sind oft die leidvollen Folgen dieser schwerwiegenden Erkrankungen mit drastischer Einschr&#228;nkung der Lebensqualit&#228;t.
Haupt-Risikofaktor ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fragt man Menschen, wovor sie sich im Alter f&#252;rchten, lautet die Antwort meist „vor Krebs“ und „vor Demenz“. Statistisch gesehen, sterben aber die meisten Menschen an Komplikationen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, den Sp&#228;tfolgen von Herzinfarkt und Schlaganfall. Halbseitenl&#228;hmung, Sprachst&#246;rung, Atemnot und eingeschr&#228;nkte Belastbarkeit sind oft die leidvollen Folgen dieser schwerwiegenden Erkrankungen mit drastischer Einschr&#228;nkung der Lebensqualit&#228;t.</p>
<p>Haupt-Risikofaktor ist Bluthochdruck, der – wenn er lange Zeit unbemerkt und unbehandelt bleibt – schon fr&#252;h die Schlagadern vielfach sch&#228;digt, was wiederum zu einem weiteren Anstieg des Blutdrucks f&#252;hrt. <span id="more-6694"></span>Leider werden erste Beschwerden h&#228;ufig nicht ernst genommen. Deshalb sollte man bei vermehrtem Auftreten von Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot, Druck auf der Brust oder Nasenbluten dringend seinen Blutdruck messen lassen.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Blutdruck12.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Blutdruck12.jpg','',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-6728 alignnone" title="Blutdruck1" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Blutdruck12-300x225.jpg" alt="Blutdruck1" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Als Werks&#228;rztin bei Daimler (am Standort Sindelfingen) sehe ich h&#228;ufig Mitarbeiter zwischen 17 und 65 Jahren, deren Blutdruckwerte bei zuf&#228;lliger Messung viel zu hoch sind. Normal sind Werte unter 140/90 mmHg.  Aufgrund fehlender Beschwerden suchen diese Menschen daher (noch) nicht ihren Hausarzt auf. Da der Blutdruck &#8211; abh&#228;ngig vom Aktivit&#228;tsgrad &#8211; im Laufe des Tages schwankt, ist manchmal eine Messung und Kontrolle &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum erforderlich.</p>
<p>Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsf&#246;rderung sehen wir Mediziner es als unsere werks&#228;rztliche Aufgabe und Chance, durch Sensibilisierung und Behandlungsoptimierung bei der t&#228;glichen Arbeit die externen Haus&#228;rzte bei der Pr&#228;vention und Therapie von Bluthochdruck oder anderen Krankheiten zu unterst&#252;tzen bzw. zu erg&#228;nzen. Neben Informationsveranstaltungen, Brosch&#252;ren und Flyern zum Thema bieten wir unseren Mitarbeitern im „Blutdruckmonat Juni“ auch die M&#246;glichkeit, &#252;ber eine Telefonhotline mit uns in Kontakt zu treten, des weiteren sind diverse Aktionen in den Betriebsrestaurants geplant. Eine solche konzernweite Kampagne erreicht viele tausend Mitarbeiter, die wir zu gesundem verantwortungsvollem Lebensstil motivieren m&#246;chten.</p>
<p>Diagnose „Bluthochdruck“ – und dann?</p>
<p>Nach eingehender Diagnose gehen wir bei Betroffenen in Beratungsgespr&#228;chen zun&#228;chst auf eine nichtmedikament&#246;se Behandlung ein. Falls zus&#228;tzlich medikament&#246;se Unterst&#252;tzung erforderlich wird, erfolgt die Auswahl von Medikamenten, deren Rezeptierung und die anschlie&#223;end dauerhafte Betreuung dann beim Hausarzt. Moderne Blutdruckmedikamente, die heutzutage in aller Regel gut vertragen werden, sollten regelm&#228;&#223;ig zur vereinbarten Zeit (meist morgens) eingenommen werden und nicht selbst&#228;ndig abgesetzt werden. Manchmal erfordert die Auswahl des optimalen Medikaments einige Monate Geduld beim Betroffenen.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Blutdruck22.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Blutdruck22.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-6733" title="Blutdruck2" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Blutdruck22-300x225.jpg" alt="Blutdruck2" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Bevor man jedoch mit der Gabe von Tabletten, die meist lebenslang eingenommen werden m&#252;ssen, beginnt, kann der Betroffene schon einiges tun, seine Blutdruckwerte auf „nat&#252;rliche“ Art zu senken bzw. das Entstehungsrisiko f&#252;r Bluthochdruck drastisch zu vermindern: mehr Bewegung im Alltag, der Verzicht auf Nikotin und &#252;berm&#228;&#223;igen Alkoholgenuss, ma&#223;volle Gewichtsreduktion bei &#220;bergewicht sowie eine abwechslungsreiche ausgewogene salz- und fettarme Ern&#228;hrung mit reichlich Obst und Gem&#252;se. Au&#223;erdem ist es auch wichtig, dem K&#246;rper Zeit f&#252;r Entspannung und Ausruhen zu g&#246;nnen sowie ausreichend viel zu schlafen, um Herz und Kreislauf die M&#246;glichkeit zur Regeneration zu verschaffen.</p>
<p>Von der Daimler Blutdruck-Kampagne w&#252;nschen wir uns, dass nicht nur viele Mitarbeiter f&#252;r das Thema sensibilisiert werden, sondern dass auch bei bereits Betroffenen die Behandlung optimiert wird, um ihre Lebenskraft langfristig zu sichern. Nicht zuletzt liegt es dann aber bei den Mitarbeitern, diese Angebote auch zu nutzen.</p>
<p><em>&#220;ber den Bereich „Health &amp; Safety“: </em></p>
<p><em>Wahrscheinlich kennt jeder Situationen, die dazu f&#252;hren, dass man sich gesundheitlich nicht ganz fit f&#252;hlt. R&#252;ckenschmerzen, eine Erk&#228;ltung oder eine Verletzung beim Sport sind wohl nur einige Beispiele, weshalb man im Arbeitsumfeld manchmal nicht die gewohnte Leistung abrufen kann. Hier setzt „Health &amp; Safety“ an: Der Bereich b&#252;ndelt s&#228;mtliche Funktionen des Gesundheitsmanagements der Daimler AG und bietet in den Themenfeldern</em></p>
<ul>
<li><em> Arbeitsmedizin, </em></li>
<li><em>Arbeitsschutz, </em></li>
<li><em>Betriebliche Gesundheitsf&#246;rderung, </em></li>
<li><em>Ergonomie, </em></li>
<li><em>Integrationsmanagement und<br />
</em></li>
<li><em>Sozialberatung </em></li>
</ul>
<p><em>Konzepte und konkrete Ma&#223;nahmen zur St&#228;rkung der Gesundheit der Mitarbeiter.</em></p>
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		<title>Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Mellinghoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlkönig]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Testfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>

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		<description><![CDATA[ 


Tief betroffen &#252;ber den t&#246;dlichen Unfall, der sich am Freitag, den 24. April,  kurz vor 24 Uhr auf der A81 mit einem Erprobungsfahrzeug der M-Klasse ereignet hat, m&#246;chte ich auch hier im Blog &#8211; als Leiter Safety und Testing der Mercedes-Benz PKW Entwicklung &#8211;  mein Bedauern &#252;ber den tragischen Unfall ausdr&#252;cken. Selbstverst&#228;ndlich werden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p align="center">
<p align="center">
<p>Tief betroffen &#252;ber den t&#246;dlichen Unfall, der sich am Freitag, den 24. April,  kurz vor 24 Uhr auf der A81 mit einem Erprobungsfahrzeug der M-Klasse ereignet hat, m&#246;chte ich auch hier im Blog &#8211; als Leiter Safety und Testing der Mercedes-Benz PKW Entwicklung &#8211;  mein Bedauern &#252;ber den tragischen Unfall ausdr&#252;cken. Selbstverst&#228;ndlich werden wir die Beh&#246;rden bei der Aufkl&#228;rung des Unfallgeschehens bestm&#246;glich unterst&#252;tzen. Aber genauso sind meine Gedanken auch bei unserem langj&#228;hrigen Kollegen und Mitarbeiter, der beim Unfall verletzt wurde.</p>
<p>Es ist f&#252;r uns in der Fahrerprobung ein wichtiges Anliegen zu &#252;berlegen, wie wir Unf&#228;lle vermeiden k&#246;nnen. Die ungeschminkte Wahrheit d&#252;rfte wohl sein: vermutlich niemals vollst&#228;ndig. Denn selbst mit allen technischen Mitteln, die wir bereits in den Fahrzeugen haben oder die wir aktuell entwickeln, werden sich Unf&#228;lle im Stra&#223;enverkehr nie ganz ausschlie&#223;en lassen.</p>
<p><span id="more-5950"></span>Und dies betrifft dann eben leider auch unsere Erprobungsfahrzeuge. Dennoch werden wir nat&#252;rlich unsere Sicherheitstechnologien intensiv weiterentwickeln, um den Stra&#223;enverkehr insgesamt immer sicherer zu machen.</p>
<p>Auch wenn ein erheblicher Teil der Erprobungen mittlerweile an virtuellen Fahrpr&#252;fst&#228;nden und Fahrsimulatoren durchgef&#252;hrt werden kann und wir Erprobungsfahrten mittlerweile sehr viel mehr auf Pr&#252;fgel&#228;nden durchf&#252;hren,  werden wir Dauererprobungen auch immer unter realen, kundennahen Bedingungen (Klima, Topographie, Verkehr etc.) durchf&#252;hren m&#252;ssen, nicht zuletzt, um den Anspr&#252;chen unserer Kunden gerecht werden zu k&#246;nnen. Wobei die dabei eingesetzten Fahrzeuge sehr nahe an der Serienreife sind und voll der StVZO entsprechen. Und unsere Fahrer fahren die Autos bei diesen Fahrten im &#246;ffentlichen Verkehr so, wie es der Kunde im Alltag auch tun w&#252;rde.</p>
<p>Ich m&#246;chte an dieser Stelle auf einen Punkt besonders hinweisen: Sogenannte Testfahrten mit entsprechenden Fahrman&#246;vern wie z.B. Abstimmungsfahrten f&#252;r Fahrverhalten (Federung und Komfort) oder auch Hochgeschwindigkeitsfahrten machen wir ausschlie&#223;lich auf abgesperrten Teststrecken. Hierf&#252;r stehen uns Pr&#252;fzentren auf der ganzen Welt zur Verf&#252;gung (Hei&#223;l&#228;nder, Winterpr&#252;fungen etc.). Im &#246;ffentlichen Verkehr finden keine derartigen Testfahrten statt.</p>
<p>Unsere Erprobungsfahrer sind keine Verkehrsrambos. Sie m&#252;ssen bei ihren Fahrten im &#246;ffentlichen Stra&#223;enverkehr alle geltenden gesetzlichen Vorschriften strikt einhalten – mit Konsequenzen bei Nichtbeachtung. Und wir w&#228;hlen unsere Fahrer sorgf&#228;ltig aus. Eine abgeschlossene Berufsausbildung mit KFZ-technischem Hintergrund, f&#252;nf Jahre Fahrpraxis ohne Auff&#228;lligkeiten, ein ausf&#252;hrlicher Gesundheitscheck – das sind die Einstiegsvoraussetzungen. Danach folgen Fahrsicherheitstrainings und theoretische Unterweisungen. Und selbst dann fahren sie zun&#228;chst bei erfahrenen Kollegen mit, bis sie die niedrigste Stufe unserer Erlaubnis f&#252;r Erprobungsfahrten haben und alleine in Serienfahrzeugen unterwegs sein d&#252;rfen.</p>
<p>Aber weil jeder Unfall ein Unfall zu viel ist, werden wir uns weiterhin um zwei Dinge bem&#252;hen: Zum einen die Sicherheitstechnologien intensiv weiterzuentwickeln und unseren Beitrag zur Sicherheit im Stra&#223;enverkehr zu leisten – und zum zweiten, die Risiken bei unseren Fahrten auf &#246;ffentlichen Stra&#223;en immer wieder zu hinterfragen und zu minimieren.</p>
<p>Beide Themen liegen in meinem Verantwortungsbereich – und um beide Themen werde ich mich weiterhin pers&#246;nlich k&#252;mmern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>F&#252;hrung durchs Motorenwerk</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/03/02/fuehrung-durchs-motorenwerk/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Schloetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Marken & Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Antriebe]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte es ja in meinem ersten Beitrag angek&#252;ndigt. Wenn ich nicht gerade unsere Getriebe verkaufe und unsere Kunden betreue, suche ich ab und zu den direkten Kontakt zu unseren „potentielle Kunden“. Menschen die sich f&#252;r unsere Marke, unsere Fahrzeuge und dar&#252;ber hinaus auch f&#252;r dessen Herstellung interessieren. Und da bot sich 2006 eine tolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte es ja in meinem ersten Beitrag angek&#252;ndigt. Wenn ich nicht gerade unsere Getriebe verkaufe und unsere Kunden betreue, suche ich ab und zu den direkten Kontakt zu unseren „potentielle Kunden“. Menschen die sich f&#252;r unsere Marke, unsere Fahrzeuge und dar&#252;ber hinaus auch f&#252;r dessen Herstellung interessieren. Und da bot sich 2006 eine tolle M&#246;glichkeit. Im <a title="Daimler - Mercedes-Benz Werk Untert&#252;rkheim" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8792-49-12909-1-0-0-0-0-0-91-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Werk Untert&#252;rkheim</a> wurden aktive und ehemalige Mitarbeiter angesprochen um im Powertrain Werk Untert&#252;rkheim so genannte  <a title="Mercedes-Benz - Werkf&#252;hrung" href="http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/visit_mercedes_benz/museum/guided_tours.0006.html" target="_blank">Werktouren f&#252;r Museumsbesucher</a> durchzuf&#252;hren.<span id="more-3986"></span></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/02/WerbsbesichtigungUT3.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/02/WerbsbesichtigungUT3.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-4167" title="Werksbesichtigung Motorenwerk Untert&#252;rkheim" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/02/WerbsbesichtigungUT3-300x225.jpg" alt="Werksbesichtigung Motorenwerk Untert&#252;rkheim" width="300" height="225" /></a>Diese Touren bietet das Mercedes-Benz Museum seit dessen Er&#246;ffnung im Mai 2006 exklusiv und kostenfrei f&#252;r Besucher des Museums an. Der Hintergrund, das man damals auf ehemalige und aktive Mitarbeiter zuging ist deren weitgreifende Produktionserfahrung. Wir Werktouren-Guides kennen aus unserer aktiven oder ehemaligen T&#228;tigkeit jeden Ablauf und Prozess, der notwendig ist um einen Motor herzustellen. Prima Sache, dachte ich. Technisches Wissen ist vorhanden und ebenso kenne ich mich in den meisten Produktionsabteilungen im Werk bestens aus. Das Erkl&#228;ren, Begeistern f&#252;r die Technik liegt mir sowieso im Blut. Also habe ich mich kurzerhand gemeldet und wurde durch Thomas Thum von der Besucherbetreuung Untert&#252;rkheim in die Vorgehensweise und in den Ablauf solch einer Tour eingewiesen.</p>
<p>Nat&#252;rlich musste ich dieses T&#228;tigkeit als Nebenjob im Bereich HRM anmelden. Angestellt &#252;ber den Dienstleister PerEx der seit l&#228;ngerem im Bereich Events f&#252;r das Mercedes-Benz Museum t&#228;tig ist , funktioniert die Sache absolut problemlos. Alle Termine werden vorgeplant so das wir  Werktouren-Guides unsere Touren schon ein Quartal im voraus selbstst&#228;ndig einplanen k&#246;nnen. Seitdem macht es immer wieder Spa&#223;, interessierte Besucher des <a href="http://www.mercedes-benz-classic.com/content/classic/mpc/mpc_classic_website/de/mpc_home/mbc/home/museum/overview_museum.html" target="_blank">Mercedes-Benz Museums</a> im Werk Untert&#252;rkheim durch die Produktion unserer PKW Motoren zu f&#252;hren. Zu Beginn jeder Tour trifft sich die Besuchergruppe zur vorgesehenen Zeit im Museum in einem Tagungsraum.</p>
<p>Nach der Begr&#252;&#223;ung gebe ich einen kleinen &#220;berblick &#252;ber die Konzernstruktur, <a title="Daimler - Marken im &#220;berblick" href="http://www.daimler.com/marken-und-produkte/unsere-marken" target="_blank">unsere Marken</a> und letztendlich &#252;ber die Produkte des Powertrain Werkes Untert&#252;rkheim. Nat&#252;rlich werde ich hier schon mit den ersten Fragen „bombardiert“. Aktuell sind Fragen zu Themen wie <a title="Daimler - Antriebstechnologien" href="http://www.daimler.com/technologie-und-innovation/antriebstechnologien" target="_blank">Hybridantrieb, Co2, Brennstoffzelle</a> die h&#228;ufigsten. Da sollte man schon immer auf dem Laufenden sein. Ausgestattet mit Mikrofon und Empf&#228;ngern f&#252;r die Besucher geht’s dann via Werksbus in das 1904 gegr&#252;ndete Werk hinein. &#220;brigens:  Das erste Geb&#228;ude von 1904 steht noch immer und darin werden heute immer noch Bauteile f&#252;r unsere Fahrzeuge geschmiedet! Zu Fu&#223; gelangen wir dann direkt in die Produktionshalle  in der uns eine komplett andere Welt empf&#228;ngt. Ger&#228;usche, L&#228;rm, Ger&#252;che, flinke Flurf&#246;rderfahrzeuge oder auch fahrerlose Fahrzeuge erwarten uns. Nat&#252;rlich auch jede Menge Bearbeitungs- und Montageanlagen.  Schritt f&#252;r Schritt erkl&#228;re ich nun den Aufbau eines PKW Motors. Und nat&#252;rlich noch vieles mehr, was eben „drum herum“ wichtig ist. Zum Beispiel wie die Teilelogistik funktioniert, warum an den Handmontagepl&#228;tzen die Schraubwerkzeuge &#252;ber den Mitarbeitern an elastischen „Balancern“ aufgeh&#228;ngt sind, oder was es mit Arbeitsplatzergonomie oder einer Dichtheitspr&#252;fanlage auf sich hat. Ebenso erkl&#228;re ich warum wir Montageroboter einsetzen und warum jeder Motor kalt getestet wird.</p>

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				<img title="Werksbesichtigung Motorenwerk Untertürkheim" alt="Werksbesichtigung Motorenwerk Untertürkheim" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/werksbesichtigung-motorenwerk-untertuerkheim/thumbs/thumbs_werbsbesichtigungut.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="Werksbesichtigung Motorenwerk Untertürkheim" alt="Werksbesichtigung Motorenwerk Untertürkheim" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/werksbesichtigung-motorenwerk-untertuerkheim/thumbs/thumbs_werbsbesichtigungut5.jpg" width="100" height="75" />
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<p>Und, was uns ganz wichtig ist: Die Besucher sind auf der gleichen Ebene wie unsere Mitarbeitern. Nicht von oben herab oder aus der Ferne beobachtend. Direkt, transparent und ohne Filter sozusagen.<br />
So kann ich und meine Kollegen, darunter einige ehemalige Mitarbeiter, einen guten Einblick in das Schaffen, die Qualit&#228;t und die Begeisterung der Mitarbeiter geben. Nach einer knappen Stunde geht es dann mit dem Werksbus, der die verschiedenen Werksteile verbindet, wieder zur&#252;ck Richtung Museum. Die Begeisterung h&#228;lt hier meist noch an und oft h&#246;re ich den Spruch: “Jetzt weis ich woher der Motor meines Mercedes kommt und wie er gebaut wird“.  Und ich bin jedes mal zufrieden, den Besuchern einen kleinen <a title="Mercedes-Benz home" href="http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars.flash.skipintro.html" target="_blank">Einblick in die Mercedes Welt</a> und ein wenig Begeisterung f&#252;r unsere Marke gegeben zu haben.</p>
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		<title>INTERVIEW: &#8220;Unsere St&#228;rke sind unsere Mitarbeiter&#8221;</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/12/15/interview-unsere-staerke-sind-unsere-mitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried Porth / Erich Klemm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitverkürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Personalvorstand Wilfried Porth (links) und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Erich Klemm (rechts) &#228;u&#223;ern sich im Kurzinterview &#8211; das zeitgleich in der Mitarbeiterzeitung &#8220;inside&#8221; erscheint -  im Sinne einer Zwischenbilanz zu den Auswirkungen des Ma&#223;nahmenpaketes zur Senkung der Arbeitskosten. Sie geben einen Ausblick f&#252;r 2010 hinsichtlich Kurzarbeit und Arbeitszeitverk&#252;rzung. Auch auf die St&#228;rken von Daimler gehen sie ein.
 
Welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Personalvorstand Wilfried Porth <em>(links)</em> und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Erich Klemm<em> (rechts)</em> &#228;u&#223;ern sich im Kurzinterview &#8211; das zeitgleich in der Mitarbeiterzeitung &#8220;inside&#8221; erscheint -  im Sinne einer Zwischenbilanz zu den Auswirkungen des Ma&#223;nahmenpaketes zur Senkung der Arbeitskosten. Sie geben einen Ausblick f&#252;r 2010 hinsichtlich Kurzarbeit und Arbeitszeitverk&#252;rzung. Auch auf die St&#228;rken von Daimler gehen sie ein.</p>
<p><a title="Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Wilfried-Porth.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Wilfried-Porth.jpg','Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3021 alignnone" title="Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Wilfried-Porth-300x300.jpg" alt="Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor" width="200" height="200" /></a> <a title="Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Erich-Klemm.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Erich-Klemm.jpg','Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-3022" title="Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Erich-Klemm-300x300.jpg" alt="Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Welche Wirkung hat das seit Mai 2009 geltende Ma&#223;nahmenpaket zur Senkung der Arbeitskosten bisher gehabt?</strong></p>
<p><strong><span id="more-3020"></span></strong><span style="text-decoration: underline;">Wilfried Porth:</span></p>
<p>Eine sehr entscheidende. Dieser Beitrag aller unserer Mitarbeiter, vom Tarifbesch&#228;ftigten bis hin zum Aufsichtsrat und nat&#252;rlich auch von uns Vorst&#228;nden, ist wesentlich zur &#220;berwindung der Krise. Zusammen mit anderen Einsparma&#223;nahmen, wie z. B. der Senkung der Material- und Fixkosten, werden wir das angestrebte Einsparvolumen von 4 Milliarden Euro in diesem Jahr sogar &#252;bertreffen.</p>
<p>Uns ist bewusst, dass der Beitrag der Belegschaft – von der Verschiebung der Tariferh&#246;hung, den Arbeitszeitanpassungen bis hin zu den Einschnitten bei den Leistungen des Unternehmens – zu schmerzlichen Eingriffen f&#252;hrt. Daher m&#246;chte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meinen besonderen Dank aussprechen, dass wir gemeinsam diesen Kraftakt stemmen.</p>
<p>Es ist uns dabei sehr wichtig, dass wir unn&#246;tige H&#228;rten vermeiden. Deswegen haben wir bei verschiedenen Ma&#223;nahmen gemeinsam mit dem Betriebsrat Anpassungen vorgenommen. Dazu geh&#246;ren zum Beispiel die Vorschusszahlungen beim Wechsel von Kurzarbeit in Arbeitszeitverk&#252;rzung, die monatsgenaue Berechnung des Weihnachtsgelds oder auch der Verzicht auf R&#252;ckforderungen von pauschal ausbezahltem Urlaubsgeld bei Verfall von Urlaub. Ich denke, wir haben hier faire L&#246;sungen gefunden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erich Klemm: </span></p>
<p>In der schwersten Absatzkrise der Unternehmensgeschichte konnten wir mit dieser Vereinbarung eine zus&#228;tzliche Sicherung der Arbeitspl&#228;tze erreichen. Das ist vor allem f&#252;r die rund 16.000 Kolleginnen und Kollegen entscheidend, die nach August 2004 eingestellt wurden. Die Liquidit&#228;tssituation des Unternehmens hatte sich nach dem 1. Quartal 2009 dramatisch dargestellt. Das Ma&#223;nahmenpaket hat ma&#223;geblich dazu beigetragen, dass die Lage jetzt deutlich besser ist.</p>
<p><strong>Wie geht es in 2010 weiter mit Kurzarbeit bzw. Arbeitszeitverk&#252;rzung?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wilfried Porth:</span></p>
<p>Bis Ende Juni gilt auch weiterhin: „Wer nicht in Kurzarbeit ist, f&#252;r den gilt Arbeitszeitverk&#252;rzung.“ Von diesem solidarischen Ansatz, der alle Bereiche in die eine oder andere Ma&#223;nahme einschlie&#223;t, weichen wir auch nicht ab.<br />
Eine fr&#252;here Beendigung von Kurzarbeit und Arbeitszeitverk&#252;rzung, die wir in unserer Vereinbarung f&#252;r den Fall vorgesehen haben, dass sich die wirtschaftlichen Verh&#228;ltnisse bereits vorher nachhaltig verbessern, wird es nicht geben. Wir  m&#252;ssen im Truckbereich im kommenden Jahr immer noch mit sehr niedrigen Auftragseing&#228;ngen rechnen und auch in den Pkw-Werken ist &#8211; trotz der verbesserten Absatzlage in einigen M&#228;rkten &#8211; keine durchg&#228;ngige Verbesserung des Gesch&#228;fts absehbar.</p>
<p>Nach wie vor halte ich die Instrumente Kurzarbeit bzw. Arbeitszeitverk&#252;rzung f&#252;r die beste L&#246;sung, um bei schwankender Auslastung mit der bestehenden Belegschaft &#252;ber die Runden zu kommen und strukturelle Anpassungen  zu vermeiden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erich Klemm:</span></p>
<p>Leider bef&#252;rchte ich, dass wir vor allem im Truck- und Van-Bereich noch l&#228;nger Kurzarbeit haben werden. Im PKW-Bereich besteht dagegen Hoffnung, dass in den n&#228;chsten Monaten die Kurzarbeit auf ein niedrigeres Niveau sinkt. Andererseits arbeiten viele Bereiche gleichzeitig am Kapazit&#228;tslimit und leiden entsprechend unter der Arbeitszeit­verk&#252;rzung. Das gilt zum Beispiel f&#252;r die Entwicklung, Forschung und Planung, aber auch f&#252;r einzelne Produktionsbereiche wie z.B. die Produktion der E-Klasse. Wir sind deshalb der Auffassung, dass die vereinbarte &#220;berpr&#252;fung der Arbeitszeitregelung am Jahresende 2009 zum Ergebnis h&#228;tte f&#252;hren m&#252;ssen, dass die Arbeitszeit dieser Situation angepasst wird. Die jetzt entspanntere Liquidit&#228;tssituation des Unternehmens h&#228;tte einen solchen Schritt auch erm&#246;glicht. Unsere Vereinbarung sieht allerdings vor, dass beide Seiten einer abweichenden Regelung zustimmen m&#252;ssen. Das Unternehmen will die Arbeitszeitverk&#252;rzung um 8,75 % bis zum Ablauf der Vereinbarung im Sommer 2010 in vollem Umfang aufrechterhalten.</p>
<p><strong>Was sind aus Ihrer Sicht die St&#228;rken von Daimler, die uns wieder nach vorne bringen?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Wilfried Porth:</em></span></p>
<p>Um am Markt bestehen zu k&#246;nnen, m&#252;ssen wir unsere Kunden f&#252;r unsere Produkte begeistern, und wir m&#252;ssen besser sein als die Konkurrenz. Das ist ein hoher Anspruch. Und ich bin fest davon &#252;berzeugt, dass wir ihm gewachsen sind.</p>
<p>Wir sind ein hervorragendes Team, wir haben hervorragende Mitarbeiter. Wenn jeder an seinem Platz sein Wissen, seine Erfahrung und sein Engagement einbringt, dann sind das viele gro&#223;e und kleine Schritte in die richtige Richtung, die Wirkung zeigen. Wenn nicht gleich heute, dann morgen.</p>
<p>Und wir bei Daimler haben gerade in Krisenzeiten immer wieder gezeigt, dass wir gemein­sam anpacken k&#246;nnen, um unser Unternehmen voranzubringen. Ich habe das an allen Standorten und in den unterschiedlichen Bereichen erlebt, in denen ich im Laufe meines Berufslebens eingesetzt war. Diesen Willen und diese Kraft setzen unsere Mannschaft auch jetzt wieder ein. Unsere St&#228;rke sind unsere Mitarbeiter.</p>
<p>Im &#220;brigen sollten wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen, wir sollten zeigen, was wir k&#246;nnen und was wir sind. Auch nach au&#223;en. Jeder kann dazu beitragen, dass Daimler auch in der &#214;ffentlichkeit wieder besser wahrgenommen wird. Wir sind alle Vertreter unseres Unternehmens. Und wir k&#246;nnen alle stolz auf unser Unternehmen sein. Ich bin es. Gerade jetzt, wo Daimler seine St&#228;rke bei einem harten Gegenwind zeigt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erich Klemm:</span><em> </em></p>
<p>Die gr&#246;&#223;ten St&#228;rken dieses Unternehmens sind die Motivation der Belegschaft und die Strahlkraft der Marke Mercedes. Beides ist unter Druck geraten und beides gilt es zu h&#252;ten und zu sch&#252;tzen, damit dieses Unternehmen eine Chance auf eine erfolgreiche Zukunft hat. Wir haben in der Vergangenheit die besten Ingenieure eingestellt. In der Forschung, Entwicklung und der Planung ist das Know-how vorhanden, die Produkte auf den Markt zu bringen, die dem Anspruch der Marke Mercedes gerecht werden. Wir k&#246;nnen den Automobilbau – aber auch anderes – neu erfinden. Wir haben gut ausge­bildete Facharbeiter und eine insgesamt trotz allem &#196;rger und Druck der letzten Jahre immer noch motivierte Mannschaft, die die Ideen der Ingenieure umsetzen k&#246;nnen. Die Unternehmensleitung muss diese geballte Kraft nach vorne lenken und darf sie nicht blockieren. Das ist f&#252;r den Erfolg dieses Unternehmens und damit f&#252;r unsere Arbeitspl&#228;tze von zentraler Bedeutung.</p>
<p>Eine weitere St&#228;rke haben wir alle zusammen in den letzten Monaten bewiesen: aufgrund der guten Vereinbarungen, die wir getroffen haben, sind wir krisenfest. Wir sind in der Lage, hochflexibel auf einen dramatischen Nachfrageeinbruch zu reagieren und so die Gef&#228;hrdung unserer Arbeitspl&#228;tze abzuwenden. Auch darauf sind wir stolz.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>Produktionsverlagerung und Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 16:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Bangert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Produktionsverlagerung
Das aktuelle Thema C-Klasseverlagerung in die USA wird ja in der betriebsinternen &#214;ffentlichkeit sehr stark diskutiert. H&#246;hepunkt war wohl der vergangene Freitag, als ca. 15.000 Kollegen der Fr&#252;hschicht in die Sindelfinger Innenstadt vor das Sterncenter zogen. Mehr als 200 Mitarbeiter fuhren von Untert&#252;rkheim mit dem Auto nach Sindelfingen, da so schnell keine Busse aufzutreiben waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee41.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee41.jpg','',event,100,75)"></a><strong>Produktionsverlagerung</strong></p>
<p>Das aktuelle Thema C-Klasseverlagerung in die USA wird ja in der betriebsinternen &#214;ffentlichkeit sehr stark diskutiert. H&#246;hepunkt war wohl der vergangene Freitag, als ca. 15.000 Kollegen der Fr&#252;hschicht in die Sindelfinger Innenstadt vor das Sterncenter zogen. Mehr als 200 Mitarbeiter fuhren von <a title="Daimler Werk Untert&#252;rkheim" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8801-49-12909-1-0-0-0-0-0-8-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Untert&#252;rkheim</a> mit dem Auto nach <a title="Daimler Werk Sindelfingen" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8801-49-36826-1-0-0-0-0-0-8-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Sindelfingen</a>, da so schnell keine Busse aufzutreiben waren. Das Thema trifft den aktuellen Zeitgeist, den wir viel zu lange verdr&#228;ngt haben. Im Kern geht es einmal um &#246;konomischen Gr&#252;nde. Kein Land der Welt wird auf Dauer Handeldefizite/-&#252;berschusse dulden k&#246;nnen. Das trifft Deutschland doppelt, da wir ja noch Exportweltmeister sind.</p>
<p><span id="more-3030"></span>Vor diesem Ungleichgewicht haben wir Jahre lang profitiert und wollten deshalb die Probleme der Handelsbilanzdefizite nicht sehen. Die Gefahr ist gro&#223;, dass es m. E. hier zu protektionistischen Ma&#223;nahmen kommen k&#246;nnte. Das sich hier Betriebsrat, Gewerkschaften, B&#252;rgermeister, Landr&#228;te, Kirchen usw. f&#252;r die Arbeitspl&#228;tze in der Region stark machen ist f&#252;r mich ein ganz normaler Prozess, da es, je nach Sch&#228;tzung, in um rund 50.000 Arbeitspl&#228;tze in der Region geht.</p>
<div id="attachment_3062" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a title="Protest aus der Vogelperspektive" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive.jpg','Protest aus der Vogelperspektive',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3062 " title="Protest aus der Vogelperspektive" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive-300x200.jpg" alt="Protest aus der Vogelperspektive" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© dpa</p></div>
<p><strong>Studie</strong></p>
<p>Die neuste <a title="IMU Institut - Studie mit dem Schwerpunkt &quot;Umbruch in der Automobilregion&quot;" href="http://www.imu-institut.de/stuttgart/research/research.2009-11-16.1353453207/research_view?&amp;month:int=2&amp;year:int=2010" target="_blank">Studie f&#252;r die Region des IMU Instituts</a> u. a. im Auftrag der IHK und IG Metall zeigen die Region als einzigartiges Automobilcluster in der Welt. Wobei die Vorteile auch schnell in Nachteile (Monostrukturen) umschlagen k&#246;nnen, wie die aktuelle Krise zeigt. Der zweite Aspekt sind &#246;kologische. Transporte, beispielsweise  werden durch h&#246;here Energiepreise teurer. Zudem d&#252;rfte die CO2 Diskussion mit jeder D&#252;rre, mit jedem Hochwasser oder jeder Missernte an Sch&#228;rfe zunehmen. Deshalb wird der Trend zu regionalen Kreisl&#228;ufen wieder st&#228;rker werden (m&#252;ssen).</p>
<p><strong>Rationalisierung, der richtige Weg?<br />
</strong></p>
<p><a title="Wikipedia - Prof. G&#246;tz Werner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Werner" target="_blank">Prof. G&#246;tz Werner</a> (Besitzer der DM Drogeriemarktkette) hat sich hierzu Gedanken gemacht. Er schreibt in seinem Buch, dass man radikal &#246;konomisch und radikal links denken m&#252;sste, um f&#252;r die &#220;berproduktionskrise L&#246;sungen finden zu k&#246;nnen.</p>
<p>Im Prinzip ist Rationalisierung ja was Tolles. Menschen m&#252;ssen weniger viel und weniger hart arbeiten, da dies beispielsweise Maschinen erledigen. Nat&#252;rlich stellt sich dann sofort die Frage: &#8220;Wovon soll ich denn leben, wenn es nicht mehr Arbeit f&#252;r alle gibt?&#8221; Das ist die entscheidende Existenzfrage die sehr viele umtreibt. &#8220;Frei sei ein Mensch erst richtig wenn er zu etwas auch nein sagen kann&#8221;. Unter Hartz IV gibt es diese Freiheit aber nicht. Dabei g&#228;be es Arbeit gerade genug z. B. in der Altenpflege, bei der Ausbildung unserer Kinder oder in der Krankenpflege&#8230;.</p>
<p>Wir alle, Politiker, Arbeitgeber, Gewerkschaften usw. m&#252;ssten begreifen, dass uns die Produktionsarbeit langsam ausgeht und wir diese Gesellschaft auf andere Beine stellen m&#252;ssen. Wir k&#246;nnen jedes Jahr mehr produzieren, niemand braucht/br&#228;uchte zu hungern.</p>
<p><strong>L&#246;sungsans&#228;tze</strong></p>
<p>Die L&#246;sung von G&#246;tz Werner ist die von ihm mitinitiierte weltweite Bewegung des &#8220;<a title="Wikipedia - Bedingungsloses Grundeinkommen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen" target="_blank">Bedingungslosen Grundeinkommens</a>&#8221; (BG). Diese Thesen m&#252;ssen nun mehr Menschen diskutieren und den ggf. modifizieren, damit dieser Weg begehbar wird. Im Grunde gehen Kindergeld, Rente, Grundsteuerfreibetrag schon in die Richtung eines BG, es ist nur nicht richtig zu Ende gedacht. Wir leben gerade in Deutschland in einer Zeit gr&#246;&#223;ten Reichtums, warum soll uns der &#220;bergang zu mehr Konsum und weniger Arbeit nicht gelingen? Unternehmer, Betriebsr&#228;te, Gewerkschaften m&#252;ss(t)en die Treiber dieser politischen Entwicklung sein, da man sich in einem Hamsterrad befindet in dem keine Seite f&#252;r sich einfach ausbrechen kann. Bisher endeten diese Entwicklungen leider oft in einer Inflation, Depression oder schlimmstenfalls im Krieg. Das will sicherlich keiner. Mit der Wirtschaftskrise ist wohl auch dem letzten klar geworden, dass es der Markt allein nicht richten wird. Es bedarf hier Regularien seitens der Politik. Nach dem letzten Weltkrieg hat man sich zusammengesetzt und ein Grundgesetz zusammen entworfen.</p>
<p>Warum sollte es jetzt nicht gelingen so etwas wie einen Zukunftskongress zu veranstalten, in dem Politiker und Wirtschaftsakteure &#252;ber langfristige Rahmenbedingungen zum Wohle der Bev&#246;lkerung verst&#228;ndigen. Wir sollten m&#246;glichst viel Wohlstand f&#252;r alle produzieren, dies m&#246;glichst umweltschonend und mit m&#246;glichst viel Freiheit f&#252;r den Einzelnen. Interessanterweise findet man deshalb Bef&#252;rworter des BG in allen Parteien, von der FDP, CDU, Gr&#252;nen, SPD Linken&#8230;da sich dort alle Parteien ein St&#252;ck weit wiederfinden. Wie sagt G&#246;tz Werner &#8220;Wer ein Ziel/Vision vor Augen hat findet Wege, wer etwas verhindern m&#246;chte findet Gr&#252;nde&#8221;. Warum suchen wir nicht gemeinsam nach lebenswerten Wegen f&#252;r eine lebenswerte Zukunft?</p>
<p>Prof. G&#246;tz Werner war vor kurzem Gast bei Daimler: beim <a title="Daimler-Blog: Arbeitskreis Umwelt - &#246;kologisch und sozial" href="http://blog.daimler.de/2008/11/28/arbeitskreis-umwelt-oekologisch-und-sozial/" target="_blank">Arbeitskreis Umwelt</a>. Sein Buch wurde ihm dabei aus den H&#228;nden gerissen. Die Diskussion unter den ca. 200 Teilnehmern im vollbesetzten Saal war einer im positivsten Sinne, lebhaftesten die es in 15 Jahren Arbeitskreis Umwelt gab.</p>
<p><strong>Schlussfolgerung</strong></p>
<p>Mit einer Produktionsverlagerung werden nur die Symptome einer Krankheit bek&#228;mpft , jedoch nicht die Krankheit selbst. Heute die Verlagerung um Kosten zu sparen und morgen andere. Produktion nur noch in Nachfragel&#228;ndern oder in L&#228;ndern mit einem g&#252;nstigen Wechselkurs.</p>
<p>Was passiert jedoch, wenn sich pl&#246;tzlich die Parameter &#228;ndern? Kaufverhalten, L&#246;hne, Rohstoffpreise, Gesetze oder der Wechselkurs. Vor kurzem gingen die Autoexperten noch davon aus, dass der Luxusautomarkt massiv ansteigen wird, gekauft werden aber gerade eher kleinere Autos.</p>
<p>Udo Bangert, Betriebsrat Pkw-Entwicklung</p>
<div id="attachment_3039" class="wp-caption alignnone" style="width: 204px"><a title="Protest gegen Verlagerung" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee.jpg','Protest gegen Verlagerung',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3039     " title="Protest gegen Verlagerung" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee-194x300.jpg" alt="Protest gegen Verlagerung" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© ddp</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme und Gedanken zu Einstellungsuntersuchungen</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/11/11/stellungnahme-und-gedanken-zu-einstellungsuntersuchungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Helmut Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bluttest]]></category>
		<category><![CDATA[Blutuntersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungstest]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Blog-Teilnehmer,
ich muss zugeben, dass uns die negative Berichterstattung doch sehr &#252;berrascht hat. Allerdings verstehe ich dies vor dem Hintergrund der Diskussion &#252;ber den Datenschutz, der in der &#214;ffentlichkeit zu Recht momentan gro&#223;en Raum einnimmt.
Nun liegt seit 6.11.2009 eine Stellungnahme des Innenministeriums Baden-W&#252;rttemberg vor, die uns bescheinigt, dass unsere Vorgehensweise bei den Einstellungsuntersuchungen den datenschutzrechtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Blog-Teilnehmer,</p>
<p>ich muss zugeben, dass uns die negative Berichterstattung doch sehr &#252;berrascht hat. Allerdings verstehe ich dies vor dem Hintergrund der Diskussion &#252;ber den Datenschutz, der in der &#214;ffentlichkeit zu Recht momentan gro&#223;en Raum einnimmt.</p>
<p>Nun liegt seit 6.11.2009 eine <a title="Stellungnahme" href="http://www.innenministerium.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/218548.html?referer=81115&amp;template=min_meldung_html&amp;_min=_im" target="_blank">Stellungnahme des Innenministeriums Baden-W&#252;rttemberg</a> vor, die uns bescheinigt, dass unsere Vorgehensweise bei den Einstellungsuntersuchungen den datenschutzrechtlichen Erfordernissen entspricht und viele Unternehmen in &#228;hnlicher Weise verfahren &#8211; im &#252;brigen <a title="Welt: Jobsuchende m&#252;ssen auch beim NDR eine Blutprobe abgeben" href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5105228/Jobsuchende-muessen-auch-beim-NDR-eine-Blutprobe-abgeben.html" target="_blank">auch der Norddeutsche Rundfunk</a>, dessen Mitarbeiter dieses Thema in die &#214;ffentlichkeit gebracht haben.</p>
<p><span id="more-2733"></span>Da das Ministerium eine grunds&#228;tzliche rechtliche Pr&#252;fung angek&#252;ndigt hat, werden wir nach einer abschlie&#223;enden Festlegung von Regeln f&#252;r alle Arbeitgeber in Deutschland gegebenenfalls unsere Untersuchungspraxis anpassen und eine entsprechende Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat treffen.</p>
<p><strong>Bis zu einer abschlie&#223;enden Kl&#228;rung werden wir Werks&#228;rzte die Einstelluntersuchungen einschlie&#223;lich Laboruntersuchungen auf die konkreten Anforderungen des k&#252;nftigen Einsatzes der jeweiligen Mitarbeiter beschr&#228;nken und bei der Einstellung keine Untersuchungen zur Gesundheitspr&#228;vention durchf&#252;hren.</strong></p>
<p>Lassen Sie mich nun zu einigen Ihrer Fragen Stellung nehmen.</p>
<p>Ich betone nochmals, dass keinerlei Diagnosen – weder von Einstellungsuntersuchungen noch von allen anderen Behandlungen oder Untersuchungen beim Werks&#228;rztlichen Dienst &#8211; an Dritte weitergeleitet werden. Somit auch nicht an die Personalabteilung zum Vermerk in der Personalakte. Jeder Arzt, innerhalb oder au&#223;erhalb des betrieblichen Umfeldes, unterliegt der &#228;rztlichen Schweigepflicht und muss die strafrechtlichen Konsequenzen tragen, sollte er diese verletzen.</p>
<p>Eine h&#228;ufige Frage betrifft die Untersuchung durch den <strong>Hausarzt</strong>. Unsere Werks&#228;rzte bei Daimler kennen die Anforderungen der Arbeitspl&#228;tze im Unternehmen. Nur sie k&#246;nnen daher beurteilen, ob ein Bewerber f&#252;r eine spezielle T&#228;tigkeit geeignet ist oder nicht. Bereits in der Vergangenheit haben wir aber externe Befunde durch Haus- oder Fach&#228;rzte akzeptiert.</p>
<p>An dieser Stelle m&#246;chte ich erneut auf die <strong>Freiwilligkeit </strong>der Untersuchungen hinweisen. Eine Nichteinwilligung in die Blutuntersuchung war und ist kein Grund, den Bewerber deshalb abzulehnen. Bei speziellen Gef&#228;hrdungen sind Einstellungsuntersuchungen jedoch gesetzlich vorgeschrieben – daran haben wir uns selbstverst&#228;ndlich gehalten und werden dies auch in Zukunft tun.</p>
<p>Bef&#252;rchtungen, dass das Blut der Bewerber auch auf HIV-Infektionen, Schwangerschaften, genetische Anlagen etc. untersucht wird, kann ich gut verstehen. Dies ist jedoch nicht zul&#228;ssig und daher nicht Bestandteil  von Einstellungsuntersuchungen. <strong>Jeder Mitarbeiter hat das Recht und die M&#246;glichkeit, seine Patientenakte beim Werks&#228;rztlichen Dienst einzusehen und kann somit &#252;berpr&#252;fen, welche Werte ermittelt wurden.</strong></p>
<p>Ich freue mich vor allem &#252;ber die positiven R&#252;ckmeldungen in diesem Blog. Es ist sch&#246;n zu h&#246;ren, dass es doch einige Mitarbeiter gibt, die den Angeboten des Werks&#228;rztlichen Dienstes sehr positiv gegen&#252;berstehen und f&#252;r sich den pers&#246;nlichen Nutzen f&#252;r ihre eigene Gesundheit erkennen. Nicht nur bei Einstellungsuntersuchungen, sondern bei allen Leistungen der Werks&#228;rztlichen Dienste bei der Daimler AG.</p>
<p><a title="Interview: Blutuntersuchungen als Einstellungsvoraussetzungen" href="http://blog.daimler.de/2009/10/29/interview-blutuntersuchungen-als-einstellungsvoraussetzung/" target="_blank">Dr. Helmut Schmidt, Leiter des Bereichs Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz und Leitender Konzernarzt</a></p>
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		</item>
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		<title>Zwei Jahre Daimler-Blog</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/10/16/zwei-jahre-daimler-blog/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 08:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Knaus (Moderator)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation & Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 16.10.2007, 10:01 Uhr. Geburtsstunde des Daimler-Blogs. Schlagzeilen wie beispielsweise „Daimler bloggt!“, „Das Daimlerblog ist da“, „Daimler-Mitarbeiter bloggen offen“, „Corporate Blogging erreicht die Gro&#223;en“ oder ganz schlicht „Das Blog von Daimler“ waren noch am selben Tag in den &#220;berschriften zu lesen.
Vor genau 12 Monaten habe ich an dieser Stelle das erste Jahr des Daimler-Blogs Revue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, 16.10.2007, 10:01 Uhr. Geburtsstunde des Daimler-Blogs. Schlagzeilen wie beispielsweise „<a title="Sprechblase" href="http://sprechblase.wordpress.com/2007/10/16/daimler-blogt/" target="_blank">Daimler bloggt!</a>“, „<a title="Fischmarkt" href="http://www.fischmarkt.de/2007/10/das_daimlerblog_ist_da.html" target="_blank">Das Daimlerblog ist da</a>“, „<a title="Grenzpfosten" href="http://sebastiankeil.wordpress.com/2007/10/16/daimler-mitarbeiter-bloggen-offen/" target="_blank">Daimler-Mitarbeiter bloggen offen</a>“, „<a title="Onlinemarketing-Konkret" href="http://www.onlinemarketing-konkret.de/2007/10/16/corporate-blogging-erreicht-die-grosen/" target="_blank">Corporate Blogging erreicht die Gro&#223;en</a>“ oder ganz schlicht „<a title="BWL 2.0" href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/16/das-blog-von-daimler/" target="_blank">Das Blog von Daimler</a>“ waren noch am selben Tag in den &#220;berschriften zu lesen.</p>
<p>Vor genau 12 Monaten habe ich an dieser Stelle das erste Jahr des Daimler-Blogs Revue passieren lassen. Die Entwicklung verglich ich mit der eines Kindes innerhalb des ersten Lebensjahres. Heute feiert das „Kind“ bereits seinen zweiten Geburtstag und wird in der Branche schon auch mal als <a title="Karrierebibel" href="http://karrierebibel.de/vorsprung-durch-technik-%25E2%2580%2593-corporate-blogs-fur-bewerber/" target="_blank">Mutter aller Corporate Blogs</a> bezeichnet.</p>
<p><span id="more-1492"></span></p>
<p>Es scheint erwachsen zu sein. Deshalb m&#246;chte ich heute eher einen ganz „normalen“ R&#252;ckblick geben, in dem ich das vergangene Jahr kurz rekapituliere.</p>
<p><strong>Redesign</strong></p>
<p>Zuerst ein paar Worte zum Augenscheinlichsten, dem neuen Layout. Ziel des Relaunch war es ein Magazinformat zu entwickeln, weg vom klassischen Tagebuchstil. Die Vernetzung der Inhalte selbst, sowie die Interaktion zwischen Autoren und Lesern haben wir auf diese Weise erh&#246;ht. Kommentare, Autoren sowie thematisch verwandte Beitr&#228;ge bekommen nun mehr Pr&#228;senz. Das Konzept entstammt der Masterarbeit von <a title="InformationsDesignerin" href="http://www.info-designerin.de/" target="_blank">Katrin Friedrich</a>.</p>
<p><!--more-->Die Studentin an der Hochschule der Medien, analysierte das Nutzerverhalten unserer Besucher und stimmte Gestaltung sowie Funktionalit&#228;t darauf ab. Es trat somit die viel zitierte Win-win-Situation ein: Sie hatte &#8211; im Rahmen unseres Corporate Styleguides- v&#246;llig freie Hand und Daimler bekam im Gegenzug ein neues State of the Art Blog-Design. Mehr Praxisbezug bei der Umsetzung einer Masterarbeit geht kaum und beide Seiten waren gl&#252;cklich. Was will man mehr?</p>
<p>Soviel dazu an dieser Stelle. Mehr Details zum Konzept folgen n&#228;chste Woche in einem separaten Gastbeitrag.</p>
<p><strong>Gastbeitrag als neues Format</strong></p>
<p>Stichwort „Gastbeitrag“: Hier schreiben Personen, die nicht Mitarbeiter unseres Unternehmens sind, zu Daimler-Themen. Journalist <a title="Gastbeitrag Dirk Baranek" href="../2009/07/27/gastbeitrag-pl0gbar-unter-gutem-stern/" target="_blank">Dirk Baranek</a> machte den Anfang und Bloggerin <a title="Gastbeitrag Eva Kaczor" href="../2009/08/28/gastbeitrag-miss-creative-classy-meets-mercedes-benz/" target="_blank">Eva Kaczor</a> folgte. Gastautoren haben eines gemeinsam: keine „Daimler-Brille“. Deshalb sehen sie Dinge mit ganz anderen Augen und bieten doch einen sehr pers&#246;nlichen Einblick in unseren Konzern. In beiden F&#228;llen waren die Autoren Teilnehmer von Daimler-Veranstaltungen. Und wer k&#246;nnte hier freier berichten, als der Gast selbst. Wir sind gespannt, wie sich das Format entwickelt.</p>
<p><strong>Datenschutz und mehr</strong></p>
<p>Auch hinter den Kulissen hat sich etwas getan. Wir stellten unsere Webanalyse um. In Absprache mit unserem Datenschutzbeauftragten haben wir aufgrund der <a title="Kriegs-Recht.de" href="http://www.kriegs-recht.de/google-analytics-im-visier-der-datenschuetzer/" target="_blank">anhaltenden</a><a title="Advisign" href="http://www.advisign.de/datenschutz/2007-10/die-vorratsdatenspeicherung-fuer-den-hausgebrauch-oder-darf-man-ip-adressen-der-websitebesucher-speichern" target="_blank"> Datenschutzdiskussion </a>Google Analytics durch etracker ersetzt. Zus&#228;tzliche Infos <a title="Daimler-Blog: Datenschutz" href="http://blog.daimler.de/datenschutz/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Weitere Stationen des vergangenen Jahres habe ich vor kurzem bereits in <a title="Daimler-Blog" href="../2009/07/31/ein-paar-kleinigkeiten/" target="_blank">diesem Beitrag</a> festgehalten.</p>
<p><strong>Herzlichen Dank!</strong></p>
<p>Es gibt kundige Menschen, die behaupten, dass es vergleichsweise einfach ist ein Corporate Blog zu starten und deutlich schwieriger ein solches am Laufen zu halten. Da k&#246;nnte was dran sein. Kurzarbeit und Arbeitszeitverk&#252;rzung als Folgen der Kaufzur&#252;ckhaltung (manche nennen es Krise) motivieren unsere Mitarbeiter nicht unbedingt einen Blogbeitrag zu schreiben, zumal dies neben dem Tagesgesch&#228;ft laufen muss. Diejenigen Mitarbeiter, die es trotzdem tun sind es, die das Daimler-Blog mit ihren vielf&#228;ltigen Einblicken in ihren Arbeitsalltag bereichern.</p>
<p>Gro&#223;e Unternehmen werden von Au&#223;enstehenden oft als unnahbar und intransparent empfunden. Auf dem Daimler-Blog bekommt unser Konzern durch die bloggenden Mitarbeiter viele „menschliche Gesichter“. Authentische Beitr&#228;ge, Transparenz und Offenheit tragen auch zur Attraktivit&#228;t und Reputation des Unternehmens bei.</p>
<p>Danke an alle Kolleginnen und Kollegen, die mit ihren Beitr&#228;gen dazu beisteuern.</p>
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		<title>Journalisten zwischen Fax und Tweet</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/09/28/journalisten-zwischen-fax-und-tweet/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 08:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Leifert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ergebnisse einer Journalistenbefrageung 
Seit gut einem Jahr arbeite ich auf der Stelle „Reputation Research“ in einem Team der Kommunikationsabteilung von Daimler. Wir besch&#228;ftigen uns mit empirischer Medienforschung. Das hei&#223;t, wir analysieren, wie die Medien &#252;ber Daimler berichten und welche positiven oder negativen Entwicklungen sich in der Berichterstattung abzeichnen. Diese Analysen dienen dann unseren Sprecherkollegen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ergebnisse einer Journalistenbefrageung </strong></p>
<p>Seit gut einem Jahr arbeite ich auf der Stelle „Reputation Research“ in einem Team der Kommunikationsabteilung von Daimler. Wir besch&#228;ftigen uns mit empirischer Medienforschung. Das hei&#223;t, wir analysieren, wie die Medien &#252;ber Daimler berichten und welche positiven oder negativen Entwicklungen sich in der Berichterstattung abzeichnen. Diese Analysen dienen dann unseren Sprecherkollegen und -Kolleginnen dazu, ihre Kommunikationsaktivit&#228;ten besser planen und ausrichten zu k&#246;nnen.</p>
<p><span id="more-995"></span>Zu unseren Aufgaben geh&#246;rt es auch herauszufinden, ob die Journalisten mit der Kommunikationsarbeit von Daimler zufrieden sind. Wir haben deswegen im vergangenen April und Mai direkt nachgefragt: Rund 650 Journalisten sagten uns bei anonymisierten Telefoninterviews ihre Meinung.</p>
<p>Einige Ergebnisse der Befragung, die wir in Kooperation mit dem <a title="Kommunikationsmanagement und PR - Uni Leipzig" href="http://www.communicationmanagement.de/" target="_blank">Lehrstuhl f&#252;r Kommunikationsmanagement in Politik und Wirtschaft der Universit&#228;t Leipzig </a>(Ansgar Zerfa&#223;) durchgef&#252;hrt haben, stelle ich hier kurz vor.</p>
<p>Vorher aber noch ein Hinweis: In unserem Sample waren &#252;berwiegend Produkt- und Wirtschaftsjournalisten, die vor allem &#252;ber die Automobilwirtschaft schreiben. Die Ergebnisse kann man daher nicht f&#252;r alle deutschen Journalisten verallgemeinern.</p>
<p><strong>Kommunikationsarbeit von Daimler besser als Konkurrenz</strong></p>
<p><a title="Gesamtranking Kommunikation" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/09/chart11.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/09/chart11.jpg','Gesamtranking Kommunikation',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/09/chart11.thumbnail.jpg" alt="Gesamtranking Kommunikation" /></a>Bei der Studie interessierte uns nat&#252;rlich zuallererst, wie die Journalisten unsere Kommunikationsarbeit bewerten. Besonders gefreut hat es uns, dass die Journalisten Daimler vor VW und BMW die professionellste Kommunikationsarbeit zuschreiben: ein Ergebnis, das durch <a title="Journalisten-Trends 2008" href="http://www.comx-forschung.de/images/stories/PDFdokumente/journalisten-trends-2008.pdf" target="_blank">eine andere Studie</a> best&#228;tigt wird:</p>
<p>In einem anderen Abschnitt der Befragung geht es darum, wie Journalisten bei ihrer Arbeit etablierte und neue Kommunikationsplattformen und -Kan&#228;le nutzen. Dabei zeigte sich auf der einen Seite, dass klassische Kommunikationskan&#228;le wie Fax und Postsendungen bei den Journalisten deutlich an Bedeutung verloren haben – z.B. m&#246;chten 69 Prozent der Journalisten kein Fax mehr. Andererseits: Auch Web 2.0-Anwendungen scheinen aus unserer Sicht im Moment noch nicht dazu geeignet, mit Journalisten zu kommunizieren: Z.B. k&#246;nnen sich nur 7 Prozent der Befragten zur Zeit vorstellen, Daimler Tweets als Informationsquelle zu nutzen:</p>
<p><object type=application/x-shockwave-flash data=http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?id=2017227&doc=chart2und3-090918070417-phpapp01 width=405 height=317><param name=movie value=http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?id=2017227&doc=chart2und3-090918070417-phpapp01 /><param name=allowfullscreen value=true /><param name=wmode value=transparent  /><param name=allowscriptaccess value=always /></object></p>
<p><strong>Daimler-Blog auch von Journalisten genutzt<br />
</strong></p>
<p>Auch die Nutzung der Journalisten von Auto-Blogs haben wir uns angeschaut: Bei der Nutzungsintensit&#228;t zeigte sich in etwa eine Zweiteilung: 49 Prozent der Journalisten sind seltener als einmal im Monat oder sogar nie auf diesen Blogs unterwegs, 40 Prozent dagegen mehrmals monatlich oder &#246;fter. Von den Journalisten, die &#252;berhaupt Blogs lesen, hat &#252;brigens rund ein Viertel das Daimler-Blog in den Monaten vor der Befragung besucht.</p>
<p><object type=application/x-shockwave-flash data=http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?id=2017230&doc=chart4und5-090918070450-phpapp01 width=405 height=317><param name=movie value=http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?id=2017230&doc=chart4und5-090918070450-phpapp01 /><param name=allowfullscreen value=true /><param name=wmode value=transparent  /><param name=allowscriptaccess value=always /></object></p>
<p><strong>Wettbewerbsf&#228;higkeit bei innovativen Antriebstechnologien </strong></p>
<p style="text-align: left;"><a title="Innovationskraft" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/09/chart6.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/09/chart6.jpg','Innovationskraft',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/09/chart6.thumbnail.jpg" alt="Innovationskraft" /></a>Ein weitere Teil der Befragung besch&#228;ftigt sich mit &#252;bergeordneten Fragestellungen zum Unternehmen: Z.B. baten wir die Journalisten, Daimlers derzeitigen Entwicklungsstand bei innovativen Antriebstechnologien im Vergleich zum weltweiten Wettbewerb zu bewerten. Auch eine Einsch&#228;tzung f&#252;r die zuk&#252;nftige Entwicklung in diesem Bereich war uns wichtig.</p>
<p style="text-align: left;">Der Anteil der Journalisten, die Daimler im Moment klar vorn sehen, liegt bei 30 Prozent. Bei der zuk&#252;nftigen Einsch&#228;tzung erh&#246;ht sich dieser Anteil auf 60 Prozent. Die Journalisten rechnen demnach mit einem deutlichen Fortschritt:</p>
<p><strong>Fazit </strong></p>
<p>Mit vielen Ergebnissen der Studie h&#228;tten wir so nicht gerechnet und sie im tagt&#228;glichen Kontakt mit den Journalisten sicherlich auch nicht erfahren. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass uns die Studie konkrete Hinweise f&#252;r die Verbesserung der eigenen Kommunikationsarbeit geliefert hat.</p>
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		<title>Business Innovation Community: 10.000 Mitglieder nach 1 Jahr</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 07:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kuhn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Business Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. August 2008 sind wir mit der Web 2.0-Plattform f&#252;r neue Gesch&#228;ftsideen an den Start gegangen. Seit dem Launch vor 13 Monaten haben sich &#252;ber 10.000 Mitarbeiter als BI Community-Mitglied angemeldet. Die registrierten Mitarbeiter haben 860 Ideen gepostet, 5.800 Kommentare zu den eingereichten Ideen verfasst und &#252;ber 6.900 Bewertungen abgegeben. Diese „Weisheit der Masse“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. August 2008 sind wir mit der <a title="Daimler-Blog: Daimler 2.0" href="http://blog.daimler.de/2008/08/07/daimler-20/" target="_blank">Web 2.0-Plattform f&#252;r neue Gesch&#228;ftsideen an den Start</a> gegangen. Seit dem Launch vor 13 Monaten haben sich &#252;ber 10.000 Mitarbeiter als BI Community-Mitglied angemeldet. Die registrierten Mitarbeiter haben 860 Ideen gepostet, 5.800 Kommentare zu den eingereichten Ideen verfasst und &#252;ber 6.900 Bewertungen abgegeben. Diese „Weisheit der Masse“ nehmen wir sehr ernst: Auf Basis der Diskussionen in der BI Community greift der Bereich Business Innovation die viel versprechendsten Gesch&#228;ftsideen auf und arbeitet die Ans&#228;tze – meist gemeinsam mit den Ideengebern &#8211; weiter aus. <span id="more-950"></span>Nat&#252;rlich mit dem Ziel, aus der Gesch&#228;ftsidee eine neue Dienstleistung, ein neues Feature etc. f&#252;r unsere Kunden zu schaffen.</p>
<p>Neben dem Aufsp&#252;ren und kollektiven Weiterentwickeln erfolgversprechender Gesch&#228;ftsideen wollen wir mit der interaktiven Plattform den bereichs&#252;bergreifenden Dialog f&#246;rdern und dabei helfen, den Unternehmergeist bei jedem einzelnen Mitarbeiter zu wecken.</p>
<p><a title="BI Community Header" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bi_community-header.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bi_community-header.jpg','BI Community Header',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bi_community-header.thumbnail.jpg" alt="BI Community Header" width="223" height="36" /></a></p>
<p>Und wir haben das Gef&#252;hl, dass dies gut funktioniert: Im Mai 2009 haben wir im Rahmen einer Magisterarbeit eine erste Online-Umfrage zur BI Community gestartet, an der sich &#252;ber 1.000 Mitarbeiter beteiligten. Rund 95 Prozent der Befragten finden es gut, dass Mitarbeiter in der BI Community Gesch&#228;ftsideen einreichen und weiterentwickeln k&#246;nnen. 85 Prozent sehen einen Mehrwert darin, dass Mitarbeiter unterschiedlicher Bereiche miteinander diskutieren k&#246;nnen. Die Frage, ob die BI Community die bereichs&#252;bergreifende Zusammenarbeit f&#246;rdert, wurde von rund 60 Prozent der Teilnehmer bejaht.</p>
<p><a title="Prezi: Ein Jahr Daimler Business Innovation Community" href="http://prezi.com/wlgvxblmp34e/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/09/prezi_bicom.jpg" alt="Prezi: Ein Jahr Daimler Business Innovation Community" width="390" height="244" /></a></p>
<p>Die Ergebnisse zeigen uns, dass wir mit der BI Community auf dem richtigen Weg sind und auch f&#252;r die vielen Anregungen der</p>
<p>Mitglieder zur Verbesserung der Plattform sind wir sehr dankbar. Ein Befragungsteilnehmer hat sich so ge&#228;u&#223;ert: &#8220;Der Beitrag der BI Community ist, dass Ideen eingestellt und bewertet werden. Sie ist das Bauchgef&#252;hl des Konzerns.&#8221; Einzelne Ergebnisse und Zitate aus der Befragung finden Sie hier in einer <a title="Prezi - Ein Jahr BI Community" href="http://prezi.com/wlgvxblmp34e" target="_blank">&#8220;Prezi&#8221;</a>.</p>
<p>Ein interessantes Beispiel f&#252;r die Entwicklung einer Gesch&#228;ftsidee stammt von den Teilnehmern des Daimler CAReer Programms f&#252;r Hochschulabsolventen und junge Berufserfahrene. Im ersten Halbjahr 2009 hat Business Innovation insgesamt etwa 140 Trainees mit der Aufgabe betraut, Gesch&#228;ftsideen im Team zu erarbeiten, in der BI Community weiterzuentwickeln und nach sechs Monaten im Rahmen eines „Venture Capital Board“ zu pr&#228;sentieren. Unter den Konzepten befanden sich einige wertvolle und kreative Ans&#228;tze &#8211; wie beispielsweise die Idee „Comfort Key“. <a title="YouTube - Comfort Key" href="http://www.youtube.com/watch?v=5PFrLBgmytA" target="_blank">Hier geht&#8217;s zum Video des CAReer-Teams.</a></p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5PFrLBgmytA" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/5PFrLBgmytA" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p>Um auch Menschen au&#223;erhalb des Unternehmens anzusprechen, die sich f&#252;r Gesch&#228;ftsideen und Innovationsmanagement interessieren, twittern wir seit Mitte Mai 2009 als „<a title="Twitter - Daimler_BI" href="http://twitter.com/daimler_bi" target="_blank">Daimler_BI</a>“. Die Tweets bieten Neuigkeiten rund um das Thema Innovation sowie Updates zu aktuellen Projekten unseres Bereichs Business Innovation. Aktuell folgen uns fast 600 Menschen. Die Idee zum Twittern hatte eines unserer BI Community-Mitglieder. Ich finde, auch das ist ein sch&#246;ner Beleg f&#252;r den Mehrwert unserer Innovationsplattform.</p>
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