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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Marken &amp; Produkte</title>
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		<title>Apfelmus f&#252;r die Sicherheit</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ilka Kopplin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daimler Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrserziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn ein Lkw &#252;ber einen Apfel f&#228;hrt? Na klar, es gibt Apfelmus. Da grinst jeder Erwachsene und stellt fest, wie schlau die Kleinsten schon sind. Das ist der erste Gedanke, den die Kinder des Don Bosco-Kindergartens  als  letzte Woche in W&#246;rth am Rhein morgens laut in die Runde rufen, bevor ein Axor die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert, wenn ein Lkw &#252;ber einen Apfel f&#228;hrt? Na klar, es gibt Apfelmus. Da grinst jeder Erwachsene und stellt fest, wie schlau die Kleinsten schon sind. Das ist der erste Gedanke, den die Kinder des Don Bosco-Kindergartens  als  letzte Woche in W&#246;rth am Rhein morgens laut in die Runde rufen, bevor ein Axor die Frucht zu P&#252;ree zermalmt.</p>
<p>Walfried Hoffmann und Joachim Haas vom Team &#8220;ProfiTraining&#8221; f&#252;r Mercedes-Benz Lkw  im Werk W&#246;rth erkl&#228;ren den 50 Jungen und M&#228;dchen zwischen zwei und sechs Jahren den toten Winkel und demonstrieren Gr&#246;&#223;e und Kraft eines Lasters. „Kinder &amp; Lkw“ nennen sie diese Aktion zur Verkehrssicherheit. Im Pkw-Bereich hat vor kurzem die Mercedes-Benz Driving Academy das <a href="http://blog.daimler.de/2010/07/15/roadsense-achtklaessler-hinterm-steuer/" target="_blank">Programm „RoadSense“</a> in Deutschland ins Leben gerufen,<span id="more-7706"></span> das  Sch&#252;ler zwischen 13 und 15 Jahren f&#252;r die Gefahren im Stra&#223;enverkehr sensibilisiert und sich mit Bedingungen des sicheren Mitfahrens besch&#228;ftigt.</p>
<p>Seit knapp vier Wochen bin ich nun als Praktikantin in der Abteilung „Wirtschaftskommunkation Nutzfahrzeuge“ t&#228;tig und habe zum ersten Mal Kontakt „zum Produkt“. Klar, auf der Autobahn rauscht man an den Brummis vorbei und &#228;rgert sich &#252;ber Elefantenrennen und blockierte Spuren. Aber als heute auf einem Wendehammer pl&#246;tzlich ein 18-Tonner mit Auflieger vor mir steht, da blicke ich mit Respekt nach oben und f&#252;hle ich mich mit meinen 1, 60 Meter K&#246;rpergr&#246;&#223;e den Kindern n&#228;her als den Erwachsenen – im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p>Meterangaben f&#252;r L&#228;nge, Breite und H&#246;he eines Lkw sind schwer einzusch&#228;tzen. Deswegen stellen sich die Kinder Schulter an Schulter und stellen fest: Sieben M&#228;dchen und Jungen sind n&#246;tig, um die Breite eines Lkw abzumessen, ungef&#228;hr 70 Schritte sind es, bis sie diesen einmal umrundet haben. Fazit: Ganz sch&#246;n gro&#223; so ein Laster.</p>
<p>Ich bin beeindruckt, als der Lkw eine Kurve f&#228;hrt, um den gef&#228;hrlich gro&#223;en Wendekreis zu demonstrieren. So habe ich das selbst noch nie gesehen. Zu meiner Schulzeit bestand Verkehrserziehung lediglich aus der Regel, nach links und rechts zu schauen, wenn ich die Stra&#223;e &#252;berqueren will.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Apfelmus_07.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Apfelmus_07.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-7720" title="Apfelmus f&#252;r die Sicherheit" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Apfelmus_07-300x225.jpg" alt="Apfelmus_07" width="300" height="225" /></a><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Apfelmus_05.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Apfelmus_05.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-7719" title="Apfelmus f&#252;r die Sicherheit" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Apfelmus_05-300x225.jpg" alt="Apfelmus_05" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Danach sollen die jungen Teilnehmer Pylonen in einer Reihe vor dem Fahrerhaus aufstellen. Ich stelle mit Freuden fest, dass manche Dinge sich eben doch nicht &#228;ndern. Pylonen sind nach wie vor super Tr&#246;ten oder neudeutsch Vuvuzelas. Bei dieser Aktion geht es ja schlie&#223;lich darum, den Kindern spielerisch etwas beizubringen. Als dann alle Pylonen an ihrem Platz  stehen, geht’s los. Einmal selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Ein Riesenlenkrad, viele Kn&#246;pfe und Schalter und nach vorne erstaunlich wenig Sicht. Nur noch wenige der orangenen H&#252;tchen sind von dort oben noch f&#252;r die Kinder einsehbar. Deswegen lautet die Regel: „Wenn ich den Fahrer nicht sehe, kann er mich auch nicht sehen“.</p>
<p>Weiter geht’s zum Actros. Ich nutze nun selbst einmal die Chance und schaue mir das Innere an. &#220;ber die Alu-Leiter als Einstieghilfe bin ich bei einer Lkw-H&#246;he vergleichbar mit vier Kindern sehr froh. Als ich endlich sitze, stellt sich ein tolles Gef&#252;hl ein: Ich f&#252;hle mich m&#228;chtig und erhaben. Wahrscheinlich liegt das aber eher daran, dass ich einmal gr&#246;&#223;er bin als alle anderen.</p>

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<p>Der H&#246;hepunkt ist sicher die Vorf&#252;hrung mit Apfel und Fahrradhelm. Ein bisschen verloren sieht der kleine Apfel neben dem riesengro&#223;en Reifen des Lkw aus. Der Axor f&#228;hrt im Schneckentempo an, ein kurzes Krachen und Knirschen, dann sind Apfel und Helm m&#252;helos wie ein K&#228;fer unter der Schuhsohle zerquetscht. Auch wenn ich das Ergebnis schon vorher kenne, l&#246;st dieses Bild irgendwie ein mulmiges Gef&#252;hl in der Magengegend aus.</p>
<p>Nach zwei Stunden ist das Spektakel vorbei und die Kleinen sind etwas m&#252;de, aber auch um einige Erfahrungen reicher. Langsam bewegt sich der bunte Haufen mit den hellgr&#252;nen M&#252;tzchen zur&#252;ck in den Kindergarten.</p>
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		<title>GASTBEITRAG: Bergrallye unter Strom</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 07:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan, Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Rallye]]></category>
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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich der diesj&#228;hrigen, erstmalig stattfindenden 3-t&#228;gigen 1. Rallye f&#252;r Fahrzeuge mit E-Antrieb im Rahmen der 13. Silvretta Classic Rallye im &#246;sterreichischen Montafon, war mir als Blogger die M&#246;glichkeit gegeben, einen Smart electric drive am 1. Tag zu pilotieren.
Passend zur Veranstaltung war ich f&#252;r zwei Tage angereist, um auch gleich der Er&#246;ffnungsveranstaltung am Vortag auf einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anl&#228;sslich der diesj&#228;hrigen, erstmalig stattfindenden 3-t&#228;gigen 1. Rallye f&#252;r Fahrzeuge mit E-Antrieb im Rahmen der <a href="http://www.motor-klassik.de/silvretta-e-rallye-1873254.html" target="_blank">13. Silvretta Classic Rallye</a> im &#246;sterreichischen Montafon, war mir als Blogger die M&#246;glichkeit gegeben, einen Smart electric drive am 1. Tag zu pilotieren.</p>
<p>Passend zur Veranstaltung war ich f&#252;r zwei Tage angereist, um auch gleich der Er&#246;ffnungsveranstaltung am Vortag auf einer Bergh&#252;tte, wohin der Veranstalter &#8211; die Autozeitung Auto Motor und Sport &#8211; geladen hatte, beizuwohnen.<span id="more-7577"></span></p>
<p>Drei Tage, 159 Kilometer und rund 2.500 H&#246;henmeter hie&#223; es zu bew&#228;ltigen. Die B-Klassen und die Smart electric drive sollten mit dieser Aufgabe wohl die geringsten Probleme haben, zumal ich beide Typen an Fahrzeugen bereits im Vorfeld schon mehrmals bewegen konnte. Bergstrecken mit den Smart electric drive war ich zuvor jedoch nur die Steigung zum Casino in Monaco gefahren &#8211; mit der Alpenwelt in &#214;sterreich nicht ganz zu vergleichen.  Da ich die bisherigen Versuchsfahrzeuge von Daimler bereits kannte, d&#252;rfte die Zuverl&#228;ssigkeit des SLS E-CELL, dessen Fahrzeug ja noch im Entwicklungsstadium  ist, wohl den anderen Fahrzeugen in nichts nachstehen.</p>

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<p>Unser Fahrzeug, ein Smart electric drive, stand aufgeladen im Teilnehmerzelt in Partenen bereit. Normale angegebene Reichweite: 135 km, im Mittel. Mein Beifahrer war ein Mitarbeiter der Daimler AG, den ich bereits am Vorabend auf der Bergh&#252;tte habe kennenlernen d&#252;rfen.</p>
<p>Vor der eigentlichen Rallye hie&#223; es jedoch erst mal, das Briefing im „Vall&#252;lasaal“ des &#246;rtlichen Stromlieferanten in Partenen zu absolvieren, um Besonderheiten der Wegstrecke – aber auch der zahlreichen Wertungs&#252;bungen, die es zu absolvieren hie&#223;, mitzubekommen.</p>
<p>Insgesamt 3 Wertungspr&#252;fungen w&#228;ren demnach bei der ersten Etappe von knapp 62 Kilometer zu bew&#228;ltigen, zuz&#252;glich einer „Geheimen“ Pr&#252;fung, dessen &#214;rtlichkeit noch nicht bekanntgegeben worden ist.</p>
<p>Nachdem das Teilnehmerfeld der Oldtimer unterwegs war, hie&#223; es, die E-Autos in die Startaufstellung zu bringen. Unser Smart electric drive musste also aus dem Zelt hinaus, wenige Meter weiter in die Startaufstellung. Und da war er wieder, der Effekt: Losfahren, und keiner h&#246;rt es, egal mit welchen Fahrzeug mit Elektroantrieb man unterwegs ist. Genau dieser Augenblick fasziniert jedes Mal. Dabei ist es egal, ob ein Smart losf&#228;hrt, oder eben ein Entwicklungstr&#228;ger des E-CELL SLS. Losrollen, kein Ton, lediglich der Holzboden des Zeltes knarzte ein wenig. Gerade das Anrollen fasziniert. Wer bereits in den Genuss gekommen ist, ein Fahrzeug mit E-Motor zu fahren, wei&#223; von was ich hier erz&#228;hle.</p>

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<p>In der Startaufstellung sah man die anderen 24 Teilnehmerfahrzeuge, neben die der  Daimler AG durchaus mir bekannte Namen wie Audi e-tron, Tesla Roadster oder auch das Mitsubishi i-MiEV oder der e-Mini. Aber auch mir ganz unbekannte Fahrzeuge, wie ein Tazzari Zero oder Citycom CITYEL-LI waren dabei. Faszinierend, auf welche Namensideen hier die Hersteller kommen. Wer hatte davor schon mal von einen Protoscar Lampo 2 geh&#246;rt, oder gar Think City? – Doch genau um das ging es bei dieser Rallye auch: den zahlreichen Zuschauern am Wegesrand die Fahrzeuge vorzustellen  und deren Interesse zu wecken.</p>

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<p>Gegen 12:50 Uhr war unser Smart an der Reihe, auf die Wegstrecke geschickt zu werden. Erstes Ziel: Die Innenstadt von Bludenz, wo die Fahrzeuge den Zuschauern in der Fu&#223;g&#228;ngerzone vorgestellt werden sollten. &#220;ber Bartholom&#228;berg und Silbertal ging es dann zur&#252;ck nach Schruns.</p>
<p>Der Smart selbst absolvierte die komplette Strecke problemlos, nach entsprechenden Bergauf und -abfahrten stand am Nachmittag, nach der Absolvierung der Strecke, noch immer eine Leistung von 75 % auf der Anzeige. Bis auf die letzten 20 km fuhren wir ohne Klimaanlage, wir &#246;ffneten lediglich die Seitenfenster, um erst mal unn&#246;tigen Energieverbrauch zu vermeiden. Bergabfahrten wurde f&#252;r Energier&#252;ckgewinnung genutzt, um m&#246;glichst sparsam unterwegs zu sein. Im Grunde war diese Sparsamkeit aber mehr als sinnlos: Energie war f&#252;r die Tagesetappe durchaus ausreichend vorhanden.</p>
<p>Bei der Wegstrecke warteten noch 4 Wertungspr&#252;fungen auf uns – gar kein Problem, wir hatten ja 2 Stoppuhren dabei, doch das funktionierte dann nicht wirklich – eine Stoppuhr setzte aus, schon stimmten die Zeiten nicht mehr, an denen ich mich als Fahrer orientieren konnte. Eine Wertungspr&#252;fung gestaltet sich folgenderma&#223;en: F&#252;r eine Wegstrecke von z.B. 100 Metern hat man 10 Sekunden Zeit &#8211; jedes Hunderstel an &#220;ber- oder Unterschreitung kostet einen Strafpunkt. Gemessen werden die Zeiten anhand von Lichtschranken oder klassischen Schl&#228;uchen, die man &#252;berfahren muss. Knifflig wird es, wenn man mehrere Wertungspr&#252;fungen hintereinander hat, sodass man diese mit 2 Stoppuhren stoppen muss.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dJd_MfArNaM" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/dJd_MfArNaM" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p>Mein pers&#246;nliches Fazit:</p>
<p>Der Smart electric drive hat meine Meinung wieder best&#228;tigt:  F&#252;r die Zwecke, im urbanen Verkehr, f&#252;r was er gedacht ist, gibt es f&#252;r mich nichts Besseres. Der Kofferraum entspricht der normalen Serienversion und es passt mehr rein, als man denkt. Auch in den Alpen hat diese Art der Motorisierung gezeigt, dass genau diese Herausforderung gemeistert wird &#8211; doch das war mir davor schon klar.</p>
<p>Nun such ich noch jemanden, der mir den Smart electric drive f&#252;r eine Woche mal f&#252;r meinen Alltagsbetrieb hinstellt &#8211; t&#228;glich auf die Arbeit – ganz knapp an der Reichweitengrenze.  Tr&#228;umen kann man ja noch….</p>
<p><em>Markus Jordan, Finanzwirt und Blogger bei <a href="http://blog.mercedes-benz-passion.com/">Mercedes-Benz Passion Blog</a></em></p>
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		<title>Mein Mercedes ESW–AV 300</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/07/12/mein-mercedes-eswav-300/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 08:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bertram Orth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[E-Klasse]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz]]></category>
		<category><![CDATA[W124]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Sohn fragte mich als 14-J&#228;hriger vor ca. drei Jahren einmal, ob ich glaube, dass er meinen Mercedes auch mal fahren kann. Ich antwortete nur kurz: „Du glaubst doch wohl nicht etwa, dass der Mercedes mit 17 Jahren und &#252;ber 300.000 km dann noch f&#228;hrt?“ &#8211; Ich irrte mich. Mein Sohn f&#228;hrt tats&#228;chlich noch meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Sohn fragte mich als 14-J&#228;hriger vor ca. drei Jahren einmal, ob ich glaube, dass er meinen Mercedes auch mal fahren kann. Ich antwortete nur kurz: „Du glaubst doch wohl nicht etwa, dass der Mercedes mit 17 Jahren und &#252;ber 300.000 km dann noch f&#228;hrt?“ &#8211; Ich irrte mich. Mein Sohn f&#228;hrt tats&#228;chlich noch meinen ESW-AV 300.</p>
<p>Die ganze Geschichte:</p>
<p>Nach meiner Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur folgte die Bundeswehrzeit mit 15 Monaten. Schon in dieser Zeit fiel mir auf, dass die Marke „Mercedes“ etwas besonderes sein musste. Alle LKWs in meiner Kaserne hatten einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Stern">Stern </a>im K&#252;hlergrill. Nach meiner Bundeswehrzeit sah ich mich einer aussichtslosen Arbeitsplatzsuche ausgesetzt. <span id="more-6984"></span>Erschwerend kam noch die Tatsache hinzu, dass mein Wohnort im damaligen Zonenrandbezirk lag. Es gab ja die DDR noch. Nach fast einem Jahr Arbeitslosigkeit entschloss ich mich, das Arbeitsamt in Kassel aufzusuchen, da ich mir hier Hilfe bei der Suche eines neuen Arbeitsplatzes erhoffte.</p>
<p>Wenige Tage sp&#228;ter bekam ich zwei Angebote. Eines davon war ein Arbeitsplatz im Kernkraftwerk Philippsburg als Werkschutzfachkraft. Dort fing ich dann auch im Jahre 1984 an. Und wieder fiel mir auf, dass sehr viele meiner Bekannten und Arbeitskollegen einen <a href="http://www.mercedes-benz.de">Mercedes </a>fuhren. Bald entschloss ich mich, dass mein n&#228;chstes Fahrzeug auch einen Stern auf der K&#252;hlerhaube haben sollte. 1988 wurde in <a href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8792-49-1255872-1-0-0-0-0-0-91-7145-0-0-0-0-0-0-0.html">Germersheim</a> ein riesiges Mercedes-Benz-Ersatzteillager gebaut. Ich fragte im LKW–<a href="http://www.daimler.com/dccom/woerth">Werk in W&#246;rth</a> nach, ob in Germersheim noch Arbeitspl&#228;tze zu vergeben seien. Es gab tats&#228;chlich noch welche, worauf ich sofort eine Bewerbung schrieb. Am 01.12.1988 wurde ich dann als Werkfeuerwehrmann im Zentralen Ersatzteillager Germersheim eingestellt.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/BertramOrth.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/BertramOrth.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-7299" title="Bertram Orth" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/BertramOrth-300x225.jpg" alt="Bertram Orth" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Im Jahre1996 wollte ich wieder zu meinen Wurzeln zur&#252;ckkehren und lie&#223; mich in meine alte Heimat in der N&#228;he von<a href="http://www.daimler.com/dccom/kassel"> Kassel</a> versetzen. Von da an arbeite ich im hiesigen Achswerk als Werkfeuerwehrmann. Zu dieser Zeit war ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W201">Mercedes Typ 190E,</a> 122 PS, 2000 ccm Hubraum, Baujahr 1984 mein treuer Wegbegleiter. Nach 16 Jahren und 297.000 gefahrenen km kam die traurige Trennung. Im Jahr 2000 leitet ein T&#220;V-Beamter die Scheidung zwischen meinem 190er Mercedes und mir ein. Die Investitionen, welche h&#228;tten finanziert werden m&#252;ssen, standen in keiner Relation mehr zum Wert meines damaligen Fahrzeuges. So musste ich mich von meinem Fahrzeug trennen und ein anderes musste schnellstm&#246;glich her.</p>
<p>Es gab damals im<a href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8792-49-36821-1-0-0-0-0-0-91-7145-0-0-0-0-0-0-0.html"> Werk Mannheim</a> eine Gebrauchtwagenvermittlungsstelle. Hier konnte man seine W&#252;nsche zum gesuchten Fahrzeug &#228;u&#223;ern, und wenn es das Fahrzeug irgendwo bei einem Vertragsh&#228;ndler oder einer Niederlassung in Deutschland gab, so wurden die Daten an den Suchenden ausgegeben.</p>
<p>Mein zuk&#252;nftiges Fahrzeug sollte vom Typ 124 und die Farbe sollte Bornit sein. Wenn die Optik und der technische Zustand in Ordnung seien, durfte das Fahrzeug durchaus sechs bis sieben Jahre alt sein und 60.000 km – 70.000 km auf dem Tacho haben.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/EKlasse4.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/EKlasse4.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-7301" title="E-Klasse" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/EKlasse4-300x225.jpg" alt="E-Klasse" width="300" height="225" /></a><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/EKlasse-2.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/EKlasse-2.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-7302" title="E-Klasse " src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/EKlasse-2-300x225.jpg" alt="EKlasse 2" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nachdem ich bei meiner Suche einige Pleiten erlebte, kam dann doch noch die Information dass so ein Fahrzeug in Bamberg bei einem Vertragsh&#228;ndler zu finden sei. Man gab mir die Adresse des H&#228;ndlers, ich nahm Kontakt mit diesem auf und fuhr am kommenden Tag nach Bamberg. Ich ging mit einem suchenden Blick &#252;ber das Ausstellungsgel&#228;nde Richtung Geb&#228;udeeingang.</p>
<p>Dann sah ich ihn, ich wusste es genau: Der ist es!! Genau wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Er stand da und wartete auf mich. Wir einigten uns auf eine Kaufsumme von 20.000 DM. Nun hatte ich mein Wunschfahrzeug:<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W124"> Typ 124</a>, 70.000 km, 180 PS, 3000 ccm Hubraum, 6 Zylinder Automatikgetriebe, Farbe: Bornit und Stahlschiebedach. Ich schraubte das Kennzeichen ESW–AV 300 an meinen Mercedes. Dieses Kennzeichen sollte sp&#228;ter mit meiner Person eine untrennbare Einheit werden, welches weit &#252;ber die Grenzen meines Heimatortes bekannt wurde. Dann fuhr ich wieder nach Hause. Das leise summende kraftvolle Motorger&#228;usch hat sich bis heute nicht ver&#228;ndert. Auch die Kick-down-Funktion, welche mich heute noch in den Sitz presst, hat im Laufe der Jahre kein bisschen an Kraft verloren.</p>
<p>Zu Hause angekommen musste mein Mercedes sofort Schwerstarbeit leisten. Ich befand mich in einer Bauphase meines Hauses. Das hie&#223; f&#252;r meinen ESW-AV 300, die Materialien, welche ben&#246;tigt wurden, aus den verschiedensten Richtungen und Entfernungen herbei zu schaffen. Da waren Gewichte in der Gr&#246;&#223;enordnung von 2000 kg im Anh&#228;nger an der Tagesordnung. Aber es schien meinem ESW- V 300 egal zu sein, welche Last an im hing. Er zog alles, egal wohin.</p>
<p>Der normale Alltag meines Mercedes besteht zum Gro&#223;teil daraus, mich sicher an meinen Arbeitsplatz zu bringen, was an einem Arbeitstag mit 72 km zu Buche schl&#228;gt. Zudem gibt es in Deutschland keine Stadt, die mein ESW-AV 300 noch nicht gesehen hat.</p>
<p>Wenn ich mich mit 230 km/h auf der Autobahn bewege klappert oder rasselt nichts. Kein l&#228;stiges Fahrger&#228;usch, welches meine Nerven unn&#246;tig strapaziert. Mir wurde bewusst, dass ich habe mich f&#252;r einen Stern entschieden habe, welcher an Qualit&#228;t und Sicherheit wohl kaum zu &#252;bertreffen ist.</p>
<p>Der Bekanntheitsgrad meines Fahrzeugs hat erstaunliche Dimensionen angenommen. Egal, wo ich mich mit meinem Fahrzeug befinde, man kommt immer &#252;ber meinen Mercedes ins Gespr&#228;ch. Die meisten meiner Freunde und Bekannten wissen, dass mein ESE–AV 300 alleine in meinem Besitz sehr viele Tonnen Sand, Beton und andere Baumaterialien f&#252;r mich transportiert hat. Daher ist es f&#252;r viele Menschen einfach unglaublich, dass ein PKW nach 17 Jahren und 330.000 gefahrenen Kilometern auch optisch noch ein Augenschmaus sein kann.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Tachometer.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Tachometer.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-7304" title="Tachometer" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/07/Tachometer-300x225.jpg" alt="Tachometer" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Mit einem L&#228;cheln im Gesicht erz&#228;hle ich ungl&#228;ubigen Gesichtern &#252;ber die „enormen“ Reparaturkosten der letzten 10 Jahre. Es waren n&#228;mlich genau eine Lichtmaschine, eine Wasserpumpe, eine Auspuffanlage und ein Verteilerfinger. Ansonsten waren es lediglich die normalen Betriebsstoffe, die mein ESW-AV 300 ben&#246;tigte.</p>
<p>Nat&#252;rlich hat mein Mercedes einen regelm&#228;&#223;igen &#214;lwechsel und Z&#252;ndkerzenwechsel erfahren. Ein regelm&#228;&#223;iger Blick in den Luftfilter inklusive Reinigung und Wechsel erwiesen sich als lebensverl&#228;ngernde Ma&#223;nahmen f&#252;r mein Fahrzeug.</p>
<p>Egal, wie viel Zeit mir mit meinem Mercedes noch bleibt, mir ist sehr bewusst, dass mich &#252;ber diese lange Zeit ein sehr guter Stern begleitet hat, und hoffentlich noch lange begleiten wird. Aber eines ist f&#252;r mich 100%ig sicher: nach diesem Stern kommt ein anderer.</p>
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		<title>Unterwegs im kleinsten Fernsehstudio der Welt</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/07/05/unterwegs-im-kleinsten-fernsehstudio-der-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 06:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Schroter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marken & Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[smart]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter http://www.smart-studio.tv zeigt uns smart seit wenigen Tagen verschiedene Videos, die alle in einem umger&#252;steten smart fortwo entstanden sind: f&#252;nf kleine HD-Kameras filmen die Insassen aus allen Perspektiven. Pete Nottage, der Moderator, f&#252;hrt und f&#228;hrt uns durch die erste Episode in Rom und ich muss sagen: er hat’s echt drauf! Seine G&#228;ste sind DJs, Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="http://www.smart-studio.tv">http://www.smart-studio.tv</a> zeigt uns smart seit wenigen Tagen verschiedene Videos, die alle in einem umger&#252;steten smart fortwo entstanden sind: f&#252;nf kleine HD-Kameras filmen die Insassen aus allen Perspektiven. Pete Nottage, der Moderator, f&#252;hrt und f&#228;hrt uns durch die erste Episode in Rom und ich muss sagen: er hat’s echt drauf! Seine G&#228;ste sind DJs, Designer und eine s&#252;&#223;e Italienerin, die sich in Rom wie in ihrer Westentasche auskennt. W&#228;hrend der Fahrt entstehen dabei coole Elektro-Sounds und hei&#223;e Mode wird auf engstem Raum pr&#228;sentiert. <span id="more-7322"></span>Au&#223;erdem gibt’s einen flotten Sightseeing-Trip durch Rom und – was mir am besten gef&#228;llt – wir d&#252;rfen den Italienern beim Flirten zuschauen.</p>
<p><strong>smart. studio. Rome</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="FlashVars" value="xml=rome1_0&amp;channel=all&amp;mode=e&amp;language=de" /><param name="src" value="http://www.smart-studio.tv/player/SmartVideoplayer.swf" /><param name="flashvars" value="xml=rome1_0&amp;channel=all&amp;mode=e&amp;language=de" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.smart-studio.tv/player/SmartVideoplayer.swf" flashvars="xml=rome1_0&amp;channel=all&amp;mode=e&amp;language=de" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>F&#252;r mich ist hier mal wieder der Beweis erbracht: Rieseninhalt in kleinem Auto.</p>
<p>Ich freu mich schon auf die n&#228;chsten Folgen: Berlin geht am 29. Juli 2010 online und Paris, London und Barcelona folgen bis zum Herbst.</p>
<p><strong>smart. studio. Berlin</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="FlashVars" value="xml=berlinteaser&amp;channel=all&amp;mode=e&amp;language=de" /><param name="src" value="http://www.smart-studio.tv/player/SmartVideoplayer.swf" /><param name="flashvars" value="xml=berlinteaser&amp;channel=all&amp;mode=e&amp;language=de" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.smart-studio.tv/player/SmartVideoplayer.swf" flashvars="xml=berlinteaser&amp;channel=all&amp;mode=e&amp;language=de" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wer m&#246;chte kann &#252;brigens selber teilnehmen und sich f&#252;r eines der Formate bewerben unter <a href="http://www.smart-studio.tv/de/mach-mit">http://www.smart-studio.tv/de/mach-mit</a>. In diesem Sinne: remix your reality.</p>
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		</item>
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		<title>Ein Kamel namens Erika (2)</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/07/01/ein-kamel-namens-erika-2/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2010/07/01/ein-kamel-namens-erika-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miroslav Jukic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daimler Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rallye]]></category>
		<category><![CDATA[Trucks]]></category>

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		<description><![CDATA[[ Hier gehts zum 1. Teil]
…oder der 3. Platz mit einem 32 Jahre alten Mercedes-L&#246;schfahrzeug  bei der Allg&#228;u-Orient- Rallye
Am 10.05. starteten wir morgens um 06:00 Uhr Richtung jordanische Grenze. Hier hatten wir zum ersten Mal seit Beginn der Reise Regentropfen auf der Scheibe. Unserem LF spendieren wir 2 Liter &#214;l (insgesamt haben wir nur 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://blog.daimler.de/2010/06/30/ein-kamel-namens-erika/">[ Hier gehts zum 1. Teil]</a></em></p>
<p><strong>…oder der 3. Platz mit einem 32 Jahre alten Mercedes-L&#246;schfahrzeug  bei der Allg&#228;u-Orient- Rallye</strong></p>
<p>Am 10.05. starteten wir morgens um 06:00 Uhr Richtung jordanische Grenze. Hier hatten wir zum ersten Mal seit Beginn der Reise Regentropfen auf der Scheibe. Unserem LF spendieren wir 2 Liter &#214;l (insgesamt haben wir nur 4 Liter auf 6000 km gebraucht). Zwei Stunden sp&#228;ter erreichten wir an der jordanischen Grenze, wo aufgrund des hohen Bekanntheitgrades der Rallye ein Ferrsehteam zum Interview auf uns wartete.</p>
<p>Wir begr&#252;&#223;ten unsere nachgereisten Fans und Familienangeh&#246;rige, die den Rest der Reise mit uns verbrachten. <span id="more-7186"></span>Nach kurzer St&#228;rkung stand nun das n&#228;chste und letzte Etappenziel der Rallye an &#8211; die W&#252;ste Wadi Rum am s&#252;dlichen Ende Jordaniens -  die wir vor Einbruch der Dunkelheit erreichen mussten.</p>
<p>Auf dem kerzengeraden Highway &#252;berraschte uns dann ein Sandsturm. Es war nahezu unm&#246;glich, die Geschwindigkeit zu halten, da wie aus dem Nichts immer wieder Hindernisse auf der Strasse auftauchten. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir endlich die vermeintlich gut beschriebene und ausgebaute Strasse durch die<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wadi_Rum"> W&#252;ste Wadi Rum</a>, die uns zum Camp f&#252;hren sollte. Also, Allrad rein und los ging die spa&#223;ige Fahrt. Unser LF w&#252;hlte sich ohne gro&#223;e Anstrengungen durch die vom Sandsturm aufgeh&#228;uften Sandberge.</p>

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	<!-- Thumbnails -->
		
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				<img title="Allgäu-Orient Rallye" alt="Allgäu-Orient Rallye" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/allgaeu-orient-3/thumbs/thumbs_hamam-damaskus.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="Allgäu-Orient Rallye" alt="Allgäu-Orient Rallye" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/allgaeu-orient-3/thumbs/thumbs_palmyra.jpg" width="100" height="75" />
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<p>Nicht ganz so gut erging es den &#8221; normalen&#8221; Rallye- PKWs: nach ca. 5 km lagen schon die ersten Sto&#223;stangen und Auspuffe auf der Strasse. Als mindestens 40 Fahrzeuge im tiefen Sand strandeten, entschied sich unser  Team dazu, die Fahrzeuge an die Seite zu fahren und in der W&#252;ste zu &#252;bernachten. Dank Notstromaggregat und mitgebrachter Dosenwurst kein Problem.</p>
<p>Der Ausblick auf die wundersch&#246;ne W&#252;stenlandschaft am n&#228;chsten Morgen entsch&#228;digte uns f&#252;r die Torturen der letzten Tage. Das Thermometer kletterte schon in den Morgenstunden auf &#252;ber 30°C. Die gestrandeten Fahrzeuge wurden &#252;ber Nacht von der W&#252;stenpolizei geborgen. So konnten wir die restlichen 20 km bis zum Camp ohne Zwischenfall hinter uns bringen.</p>
<p>Auf der angrenzenden Kamelrennbahn fand dann die letzte Sonderpr&#252;fung statt und wir konnten unser L&#246;sungsbuch und die Wein- und Wasserflaschen an das Organisationskomitee &#252;bergeben. Bei der Sonderpr&#252;fung galt es, einen Rundkurs auf Zeit zu absolvieren und dabei Geschicklichkeits&#252;bungen abzulegen. Da wir unseren LF nicht unn&#246;tig strapazieren wollten, wurde es von diesen Pr&#252;fungen befreit. Die beiden Volvos erledigten die Aufgaben mit Bravour.</p>
<p>Der offizielle Teil der Rallye war vor&#252;ber, wir reisten mit unseren Fahrzeugen &#252;ber Aqaba am Roten Meer, Madaba (ber&#252;hmte Mosaikstadt), das Tote Meer (gut f&#252;r Nichtschwimmer), Petra (Indiana Jones hat seine Spuren hinterlassen), dem Mount Nebo (hier hat Gott laut Bibel, dem Moses das gelobte Land gezeigt) nach Amman. Dort fand am 16.05. die Siegerehrung statt.</p>

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<p>Kurz vor Amman besuchten wir nat&#252;rlich unseren Erwin (ein Kamel), welchen zwei unserer Teammitglieder bei der ersten Rallye gewonnen hatten. Erwin ist nun schon 4 Jahre alt und hat sich sichtlich dar&#252;ber gefreut, dass ihn seine Besitzer aus dem fernen Deutschland besuchen (zumindest hatten wir den Eindruck). Er hat sich hingelegt und sich streicheln lassen. Die Hartgesottenen unter uns probierten einen Schluck Kamelmilch, die angeblich gut schmeckte.</p>
<p>Auf dem Parkplatz des Regency Palace Hotels in Amman hatten sich alle Rallyefahrzeuge versammelt. Neben vielen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W126">W 126</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W124">W124 </a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W201">190ern </a>(unsere Marke stellte die meisten Fahrzeuge) waren auch einige Volvos vertreten. Von den 256 gestarteten Fahrzeugen, darunter auch 8 Motorr&#228;der, waren nur 17 St&#252;ck durch Defekte gestrandet. Und, noch viel wichtiger, es gab keine Unf&#228;lle bzw. Verletzte!</p>
<p>Wichtig war nun, die Fahrzeuge auszur&#228;umen, die Nummerntafeln abzunehmen (um die Fahrzeuge in Deutschland abmelden zu k&#246;nnen) und sich langsam aber sicher von den treuen Gef&#228;hrten zu verabschieden. Unser LF fuhren wir zu einem St&#252;tzpunkt der Civil Defense, wo es gleich von der Mannschaft der jordanischen Feuerwehr neugierig inspiziert wurde.</p>

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<p>Der Rettungsdienst ist in Jordanien anders geregelt, als bei uns in Deutschland. In der „Civil Defense“ sind der Rettungsdienst, die Feuerwehr und gewisse milit&#228;rische Aufgaben, in einer Beh&#246;rde zusammengefasst. Es gibt keine „Freiwilligen“, die wie bei uns, feuerwehrtechnischen Aufgaben in kleineren Gemeinden und St&#228;dten &#252;bernehmen.</p>
<p>In einer gro&#223;en und eindrucksvollen Zeremonie konnten wir dann am 16.05.2010 im Hauptquartier der Civil Defense unser LF 16/TS  feierlich an Major General Abdalla Suleiman Abdalla Al-Hamadneh &#252;bergeben. Auch hier war das Fernsehen und die Presse zahlreich vertreten und ein Foto von uns gelangte sogar in die gr&#246;&#223;te jordanische Tageszeitung.</p>
<p>Am folgenden Abend fand auf dem Gel&#228;nde des k&#246;niglichen Automuseums die Siegerehrung der 5. Rallye Allg&#228;u-Orient statt. Nach der Besichtigung der ausgestellten Fahrzeuge nahm der Agrarminster in Vertretung der durch die Aschewolke in London gestrandeten Prinzessin Basma die Ehrungen vor.</p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;">Und  siehe da- von 97 gestarteten Teams erreichten wir den 3. Platz!!</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p>Voller Stolz konnten wir ein aus Bronze gegossenes Kamel in Empfang nehmen, welches wir sogleich auf den Namen „Erika“ tauften. Kaum am 18.05. in Deutschland angekommen, meldete sich auch schon der <a href="http://www.swr.de/">SWR</a>, um eine kleine Reportage &#252;ber uns f&#252;r die Landesschau zu drehen. Der Bericht wurde am 21.05. gesendet.</p>
<p>Ich m&#246;chte zum Schluss noch einige Erfahrungen weitergeben, vielleicht spielt ja der eine oder andere mit dem Gedanken, an der Rallye 2011 teilzunehmen <a href="http://www.allgaeu-orient.de/">www.allg&#228;u-orient.de</a>: Die Rallye ist zwar als Low-Budget-Rallye konzipiert, aber es muss sich jeder im Klaren dar&#252;ber sein, dass doch einige Kosten (Fahrzeugkauf, Visas, R&#252;ckflug, Treibstoff, &#220;bernachtungen, evtl. Ersatzteile, usw.) auf ihn zukommen. Ich sch&#228;tze, dass bei uns die Gesamtkosten zu ca. 35 % von  Sponsoren gedeckt wurden.</p>
<p>Also, fr&#252;hzeitig Werbung machen um Sponsoren an Land ziehen! Die Impfungen nicht vergessen! Und in den meisten Unterk&#252;nften, vor allem in Asien, bietet es sich an, mit dem Schlafsack im Bett zu &#252;bernachten. Nicht wegen der Temperaturen, sondern eher wegen den kleinen Mitbewohnern…</p>
<p>So, das war mein Bericht &#252;ber eine f&#252;r mich unvergessliche Erfahrung. Wer Interesse hat; wir veranstalten am 23.07.2010 im Treffpunkt Stadtmitte in Wendlingen am Neckar eine„After-Rallye-Party“, wo der von uns gedrehte Film vorgestellt wird. Ich freue mich auf euch!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ein Kamel namens Erika</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/06/30/ein-kamel-namens-erika/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2010/06/30/ein-kamel-namens-erika/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miroslav Jukic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daimler Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Orient]]></category>
		<category><![CDATA[Rallye]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;oder der 3. Platz mit einem 32 Jahre alten Mercedes-L&#246;schfahrzeug  bei der Allg&#228;u-Orient- Rallye
Am 30.04.2010 startete zum 5. Mal die  Allg&#228;u-Orient Rallye in Oberstauffen. Ziel dieser Rallye  ist es, mit dem Erl&#246;s aus dem Verkauf der mind. 20 Jahre alten Rallyeautos eine Molkerei in Jordanien, in der N&#228;he der Hauptstadt Amman, zu unterst&#252;tzen.
In diesem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;oder der 3. Platz mit einem 32 Jahre alten Mercedes-L&#246;schfahrzeug  bei der Allg&#228;u-Orient- Rallye</strong></p>
<p>Am 30.04.2010 startete zum 5. Mal die <a href="http://www.allgaeu-orient.de/"> Allg&#228;u-Orient Rallye</a> in Oberstauffen. Ziel dieser Rallye  ist es, mit dem Erl&#246;s aus dem Verkauf der mind. 20 Jahre alten Rallyeautos eine Molkerei in Jordanien, in der N&#228;he der Hauptstadt Amman, zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>In diesem Jahr startete unser <a href="http://hp-str-amm.mein-verein.de/">Team STR-AMM </a>, welches aus 7 Angeh&#246;rigen der <a href="http://www.feuerwehr.wendlingen.net/">Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wendlingen am Neckar </a>bestand, neben 2 PKWs auch mit einem ehemaligen L&#246;schfahrzeug, einem <a href="http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/alle/alle/modell/1017+AF" target="_blank">Mercedes 1017 AF</a>, Baujahr 1978. <span id="more-6738"></span>Das Fahrzeug verrichtete noch bis zum 26.03.2010 zuverl&#228;ssig seinen Dienst und wurde dann durch ein modernes LF 10/6, Mercedes Atego 1229, abgel&#246;st. <em><em>(Ein anderes Team mit Daimler-Mitarbeitern hatte seine Eindr&#252;cke  schon <a href="http://blog.daimler.de/2010/06/15/auf-den-spuren-von-lawrence-von-arabien/" target="_blank">hier </a>dokumentiert.)</em></em></p>
<p>Die Idee, mit diesem Fahrzeug an der Rallye teilzunehmen, wurde 2009 geboren. Was folgte, waren unz&#228;hlige Sitzungen, um diese Reise &#8211; welche uns &#252;ber insgesamt 6000 km durch 11 L&#228;nder f&#252;hren sollte &#8211; zu planen. Dabei gab es manchen Stolperstein zu &#252;berwinden, wie z.B. das Fahrverbot f&#252;r LKW an Sonn- und Feiertagen, das Fahrverbot &#252;ber die alte Brennerstrasse,  die Zollausfuhrerkl&#228;rung und die Ladeliste in verschiedenen Sprachen.</p>
<p>Am 30.04. war es soweit, wir starteten gegen 09:30 Uhr mit der Startnummer 1 in Oberstauffen. Beim Start wurde jedem Team eine Roadbook, ein L&#246;sungsbuch und eine Einwegkamera ausgeh&#228;ndigt. Das Roadbook gilt es genauestens zu studieren, da jede erf&#252;llte Aufgabe sp&#228;ter mit Punkten belohnt wird. Bei dieser Rallye geht es nicht um Schnelligkeit. Auf dem Treppchen landen nur diejenigen, die die Sonderaufgaben, wie z.B. ein t&#252;rkisches Kinderlied vor laufenden Fernsehkameras singen, ein Foto des Teams inklusive der Fahrzeuge auf einem Sportplatz schie&#223;en (wobei auf dem Foto ein Ball zu sehen sein muss), aus jedem durchquerten Land eine Flasche Wein und eine mit Wasser mitbringen usw.. Solche Aufgaben galt es zu l&#246;sen, wobei wir alles im L&#246;sungsbuch sauber dokumentieren mussten.</p>
<p>Die Grundregeln besagten auch, dass die Fahrzeuge einen Wert von 1111 € nicht &#252;bersteigen d&#252;rfen bzw. mindestens 20 Jahre alt sein m&#252;ssen &#8211; zudem ist die Benutzung von Autobahnbenen und Navis tabu.</p>
<p>Wir hatten als einziges Team, welches mit einem LKW startete, keine Sonderregelung. Dies wollten wir auch nicht.</p>

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<p>Unser erstes Ziel war unsere Partnerstadt Millstatt in &#214;sterreich, welche wir am Abend erreichten. Am n&#228;chsten Morgen ging es &#252;ber Slowenien nach Ungarn, wo wir dann abends eine Unterkunft fanden, welche das vorgeschriebene Budget von 11 € pro &#220;bernachtung nicht sprengte.</p>
<p>Unser immerhin schon 32 Jahre altes AF, mit 22 000 km auf der Uhr gestartet, lief von Tag zu Tag besser. Der Verbrauch pendelte sich auf der Ebene bei ca. 25 l/100 km ein, in den Bergen, vor allem ging es in der T&#252;rkei bis auf 1600 H&#246;henmeter hoch, betrug er auch mal bis zu 40 l/100 km.</p>
<p>Nach der Durchquerung von Ungarn verlief die Reise weiter &#252;ber Rum&#228;nien, Bulgarien und Griechenland in die T&#252;rkei, wo wir in der Millionenmetropole Istanbul einen wohlverdienten Ruhetag einlegten.</p>
<p>Das t&#252;rkische Fernsehen, welches ebenfalls mit einem Team gestartet war, hatte bei dieser Ruhepause die M&#246;glichkeit, die Teilnehmer zu interviewen und eine Sondersendung im t&#252;rkischen TV-Kanal <a href="http://www.trt.net.tr">TRT </a>zu senden.</p>
<p>Nach dem Ruhetag ging es mit einem Le-Mans-Start wieder los. Nachem einem Gruppenbild vor der ber&#252;hmten „Blauen Moschee“ geschossen wurde, mussten wir z&#252;gig die F&#228;hre &#252;ber den Bosporus zu erreichen, welche uns nach 15min&#252;tiger &#220;berfahrt auf die asiatische Seite der T&#252;rkei brachte.</p>
<p>Obwohl es einen kleinen Umweg bedeutete, lie&#223;en wir uns Kappadokien nicht nehmen, wonach wir in der Millionenstadt Kayseri eine Sonderaufgabe zu erledigen hatten.</p>
<p>In der Grenzstadt Kilis &#252;bernachteten wir ein letztes Mal in der T&#252;rkei (allerdings in Schlafs&#228;cken, die 3 Sterne hatte das Hotel wohl vor 50 Jahren bekommen). Aufgrund von Erfahrungsberichten fr&#252;herer Rallyeteilnehmer, klebten wir unsere Blaulichter ab, um keine Schwierigkeiten an der Grenze zu bekommen. Auch tankten wir unsere Fahrzeuge voll (in der T&#252;rkei kostet der Liter Diesel 1,50 €), da es Ger&#252;chten zufolge in Syrien sehr schwierig ist, Diesel zu bekommen.</p>
<p>An der Grenze hatten wir dann keinerlei Probleme. Nach einer Stunde hatten wir syrischen Boden unter den F&#252;&#223;en. Leider stellten wir dabei auch fest, dass der Liter Diesel nur 0,40 € kostet und in rauen Mengen vorr&#228;tig war.</p>

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<p>Am ersten Bahn&#252;bergang sahen wir Spuren, die auf 2 aufgerissene &#214;lwannen hindeuteten. Es stellte sich heraus, dass ein Team in der Nacht mit ihren 2 190ern wohl ein wenig zu schnell unterwegs war und den Bahn&#252;bergang als Schanze genutzt hatte. Doch selbst in Syrien scheint die Ersatzteilversorgung kein Problem zu sein, an beiden Fahrzeugen wurde die &#214;lwanne getauscht und das Team konnte die Rallye fortsetzen.</p>
<p>Die n&#228;chste Sonderaufgabe stand an:  Wir durften in Salamiyah einem Kinderheim die mitgenommenen Kinderrollst&#252;hle &#252;bergeben. Die Freude war entsprechend gro&#223;. Der weitere Weg f&#252;hrte uns durch die W&#252;ste in die weltber&#252;hmte, von den R&#246;mern erbaute Oasenstadt Palmyra. Es ist erstaunlich, aber die Ruinen sind frei zug&#228;nglich, d.h. man kann mit den Fahrzeugen direkt an den Ruinen parken, und das alles kostenlos.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen machten wir uns auf, um unser n&#228;chstes Ziel, Damaskus, gegen Mittag zu erreichen. Auf dem Weg dorthin fiel uns auf, dass sehr viele Rundhauber im Einsatz waren. Es kamen Erinnerungen an unseren alten 1013er auf, welcher als Tankwagen in Afrika immer noch treu seinen Dienst tut &#8211; und das im Alter von immerhin 37 Jahren! Die Stra&#223;e nach Damaskus s&#228;umten unz&#228;hlige LKW-Werkst&#228;tten, die allerdings nicht ganz unseren europ&#228;ischen Standards entsprachen.</p>
<p>In Damaskus angekommen, hatten wir trotz zweitem Ruhetag, mehrere wichtige Aufgaben zu erledigen. Es galt, ein bestimmtes Hamam zu finden und unseren Besuch dort mit der Einwegkamera zu dokumentieren. Danach musste der Film entwickelt werden, um dann anschlie&#223;end die Fotos in das L&#246;sungsbuch zu kleben. Das L&#246;sungsbuch sollte sauber und leserlich ausgef&#252;llt werden.</p>
<p>Auch mussten wir beispielsweise aus jedem durchreisten Land ein typisches Rezept mitbringen. Solche Aufgaben kosteten uns mindestens einen Tag, doch wie sich sp&#228;ter herausstellte, hat es sich gelohnt.</p>
<p><em>[Fortsetzung folgt!]</em></p>
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		<title>Afrika zu Gast bei Freunden</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Osché</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daimler Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzfahrzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vulkanausbruch und die daraus resultierende Aschewolke haben einen dicken Strich durch den Afrika-Kunden-Besuch w&#228;hrend der bauma (Fachmesse f&#252;r Baumaschinen) gemacht. C’est la vie! Zwei Kunden,junge Entrepreneurs aus Algerien, Besitzer u.a von Actros SLT’s haben sich dennoch entschieden, mit dem Schiff von der Hauptstadt Algier nach Marseille zu reisen. Danach ging es mit ihrem eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Vulkanausbruch und die daraus resultierende Aschewolke haben einen dicken Strich durch den Afrika-Kunden-Besuch w&#228;hrend der <a href="http://www.bauma.de/">bauma </a>(Fachmesse f&#252;r Baumaschinen) gemacht. C’est la vie! Zwei Kunden,junge Entrepreneurs aus Algerien, Besitzer u.a von Actros SLT’s haben sich dennoch entschieden, mit dem Schiff von der Hauptstadt Algier nach Marseille zu reisen. Danach ging es mit ihrem eigenen Viano von Marseille nach Stuttgart. Sie waren die einzigen, die es zur Bauma in M&#252;nchen geschafft haben! Aber was sollte aus unseren Mercedes-Benz Truck Kunden-Event f&#252;r Afrika werden? Ein zweiter Anlauf wurde in Angriff genommen, aber auch der Vulkan meldete sich Mitte Mai zum <span id="more-7081"></span>zweiten Mal. Schon wieder wurde es ernst. Morgens und abends und zum Teil auch nachts stellte ich mir die Frage, wie und wohin bewegt sich die Aschewolke, was wird aus dem Event, klappt es dieses Mal? Zwischendurch kam die Meldung die Wolke bewege sich nach Marokko und der Flughafen w&#252;rde f&#252;r kurze Zeit gesperrt. Es blieb sehr, sehr spannend. Inshallah- es beruhigte sich, nicht nur der Vulkan meinte es gut mit uns, und das DCAA (Daimler Central/Eastern Europe, Africa &amp; Asia) Afrika Team konnte seine G&#228;ste aus Afrika empfangen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Nachts im Museum</strong></p>
<p style="text-align: left;">Kurz vor der Fu&#223;ball-WM trafen sich somit 60 bestehende und neue Kunden aus Afrika mit unseren Generalvertretungen aus L&#228;ndern von Nord-, West-, -Zentral und Ost-Afrika: wie z.B. Kamerun, Tunesien, Kongo, Mali, Elfenbeink&#252;ste, Burkina Faso, Mali, Liberia, Algerien, etc.. ein. Im Fokus des Besuchs unserer G&#228;ste stand die Mercedes-Benz LKW Kultur, die Entstehung und Produktion von Mercedes-Benz LKWs und Sonderfahrzeuge sowie die Entwicklung von innovativen Dienstleistungen und die Zusammenarbeit mit unseren Aufbauherstellern. Der Start im Mercedes-Benz Museum stimmte uns positiv ein. Ein SLS empfing uns am Eingang- sofort posierte eine Kundin daneben und fragte nach dem Preis. Anschlie&#223;end sagte Sie dazu, es w&#228;re gar nicht mal den Preis von 2 Actros. Neben der Erfindung des Automobils dokumentiert das Museum die lange Tradition vom LKW-Bau bei Mercedes-Benz. Einer der ersten und somit &#228;ltesten LKWs der Welt steht dort ausgestellt, der damals schon f&#252;r den Export nach England gedacht war. Und dabei wir reden vom Jahr 1923! Im Anschluss gab die Design-Entwicklung einen Einblick in das Kubische Design bis hin zum Actros mit <a href="http://www.fleetboard.com/static/index.html">FleetBoard-</a>Ausstattung und wurden so auf die n&#228;chsten Tage eingestimmt. Den Abend mit der angehenden Nacht verbrachten wir mit allen Kunden aus Afrika im Museum. Es war einmalig, inmitten aktueller Mercedes-Benz Fahrzeuge und Young Classics den Abend mit guten Gespr&#228;chen ausklingen zu lassen.</p>
<p style="text-align: left;">
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</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Am n&#228;chsten Tag ging es zu den Aufbauherstellern und unseren Partnern. Zwischendurch wurde das <a href="http://www.unimog-museum.com/">Unimog Museum </a>besucht, danach ging es zur <a href="http://www.doll-oppenau.com/deu/20_produkte/s_20_40_50.htm">Firma Doll</a> in den Schwarzwald ging. Dort konnten sich die Entrepreneurs nach der notwendigen Unterst&#252;tzung und L&#246;sungen f&#252;r ihre Transportaufgabe erkundigen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Trucks you can Trust</strong></p>
<p style="text-align: left;">Das Beeindruckendste kam zum Schluss! Am dritten Tag ging es nach <a href="http://www.daimler.com/dccom/woerth">W&#246;rth </a>und zwar in die gr&#246;&#223;te und modernste LKW Produktionsst&#228;tte der Welt. Hier wird einem sehr schnell klar,welche Komplexit&#228;t hinter den Produktionsprozessen steht und welches Know-how beherrscht wird und in welcher hoher Qualit&#228;t. Die F&#252;hrung wurde zweisprachig in English und Franz&#246;sisch durchgef&#252;hrt und jede einzelne Frage wurde vom Werksf&#252;hrungsteam gekl&#228;rt. W&#228;hrend des Besuchs traf noch die Meldung ein, der Actros sei von einer Fachjury in England zum LKW der Dekade gew&#228;hlt worden! Eine bessere Nachricht h&#228;tte nicht kommenk&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Testcamp &#214;tigheim</strong></p>
<p style="text-align: left;">Und damit war es an der Zeit zu erleben, was u. a im Actros steckt und das am besten nebender Strasse in „seinem Revier“. Es ging in die Grube und zwar nach &#214;tigheim im Testgel&#228;nde, um dort ausgiebig die Offroadeigenschaften zu testen. Als die 2 Busse in die Grube fuhren, war nichts zu sehen und keiner konnte den geplanten Empfang erahnen. Die umstehenden B&#228;ume kaschierten fast alles. Dennoch war ein andauernder L&#228;rm von weitem zu h&#246;ren, der immer st&#228;rker wurde, aber weiterhin nichts verriet. Nein, es waren keinen Vuvuzelas wobei es so &#228;hnlich klang. Aufgestellt wie eine Mannhaft, standen s&#228;mtliche Produktbaureihen vom Atego bis hin zum Actros, dazwischen Zetros und Unimog, und empfing hupend unsere G&#228;ste.</p>
<p style="text-align: left;"><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4GBviA02XH4" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/4GBviA02XH4" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Der Busfahrer fuhr zun&#228;chst eine Runde und hupte flei&#223;ig mit. Spontan klatschten unsere G&#228;ste im Bus kr&#228;ftig mit. Ein Augenblick, der nicht nur mir unter die Haut fuhr. Damit wurde ein Anker gesetzt.<br />
Und dies war nur der Start. Die Kipper Show in der Grube und das Erleben der unterschiedlichen Baureihen, wie zum Beispiel den Actros Kipper 8&#215;6 oder 8&#215;4 mit 32 Tonnen beladen, konnte beginnen. In dem langgestreckten Parcours waren die Kunden sichtlich beeindruckt von den Offroadeigenschaften und Robustheit der LKW und wie komfortabel und unkompliziert das Fahren ist. Die Sonderfahrzeuge zeigten ebenfalls was in ihnen steckt. Der Zetros 6&#215;6 meisterte eine Steigerung von 80 Prozent dank des gro&#223;en B&#246;schungswinkel. Nichts wurde w&#228;hrend der Vorf&#252;hrung von dem W&#246;rther Team ausgelassen, so auch Verwinde Man&#246;ver vom Unimog und dem Zetros. Damit konnte gut aufgezeigt werden, wie sich die Baureihen abgrenzen und erg&#228;nzen und f&#252;r welche Eins&#228;tze sich jeder einzelne aufzeichnet.<br />
Den Abend lie&#223;en wir in M&#246;hringen ausklingen. Am Ende erhielt jeder Gast ein Gruppenbild.<br />
Das Grinsen auf allen Gesichter war nicht zu &#252;bersehen und fest auf dem Bild!</p>
<p style="text-align: left;">Viele Erkenntnisse und Meinungen habe ich gesammelt, um die M&#228;rkte, die Kunden und deren Transportaufgaben besser zu verstehen, um daraus Handlungsempfehlungen formulieren zu k&#246;nnen. Daneben war es aber auch der Austausch mit den Menschen und den damit verbundenen Denkanst&#246;&#223;en. Ein weiteres Thema lie&#223; auch nicht los: der Fu&#223;ball.</p>
<p style="text-align: left;">
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</p>
<p style="text-align: left;">Einige unserer Kunden haben das Sommerm&#228;rchen 2006 in Deutschland miterlebt- vor allem<br />
einige L&#228;nder aus Afrika, die uns besuchten, haben sich f&#252;r der WM 2010 qualifiziert. Das<br />
Tippspiel ist f&#252;r mich nicht nur reines Kalk&#252;l geworden, sondern steht seit dem Besuch unserer G&#228;ste auch f&#252;r deren Willen, dass sie weiter kommen wollen, um mancher Prognose zu widersprechen.</p>
<p style="text-align: left;">Damit wurde bei mir ein Anker gesetzt.</p>
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		<title>Auf den Spuren von Lawrence von Arabien</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/06/15/auf-den-spuren-von-lawrence-von-arabien/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 12:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Hüging</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rallye]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[W124]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war Anfang Mai und in Deutschland herrschte schlechtes Wetter, nicht der leiseste Anschein von Klimawandel schien sich zu zeigen. Wie viele andere Deutsche auch, so suchten wir unser Heil in der Flucht mit dem PKW in Richtung S&#252;den, wobei S&#252;den allerdings nicht Italien sondern Jordanien sein sollte, das gro&#223;e Ziel unserer ersten Rallye.
Wir, 5 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war Anfang Mai und in Deutschland herrschte schlechtes Wetter, nicht der leiseste Anschein von Klimawandel schien sich zu zeigen. Wie viele andere Deutsche auch, so suchten wir unser Heil in der Flucht mit dem PKW in Richtung S&#252;den, wobei S&#252;den allerdings nicht Italien sondern Jordanien sein sollte, das gro&#223;e Ziel unserer ersten Rallye.</p>
<p>Wir, 5 Daimler-Mitarbeiter, machten uns als <a href="http://www.wuestensterne.de/">Team W&#252;stensterne</a> im Rahmen der<a href="http://www.allgaeu-orient.de/"> Allg&#228;u-Orient-Rallye</a> auf von Oberstaufen nach Jordanien zu fahren. Eine Low-Budget-Rallye, bei der die Fahrzeuge &#228;lter als 20 Jahre sein m&#252;ssen oder einen Wert &lt; 1111,11€ besitzen und die einem guten Zweck dient, <span id="more-6682"></span>da die Rallye-Fahrzeuge in Jordanien versteigert und mit dem Geld lokale Hilfsprojekte unterst&#252;tzt werden, die <a href="http://blog.daimler.de/2010/03/23/mit-den-benztown-beduinen-von-stuttgart-nach-jordanien/">Benztown-Beduinen</a> berichteten hierzu bereits.</p>
<p>Die Entscheidung dem schlechten Wetter aus Deutschland zu entfliehen, fiel allerdings nicht ganz so spontan wie es sich hier vielleicht anh&#246;ren mag. Wir besch&#228;ftigen uns ca. 5 Monate mit der Suche nach geeigneten Fahrzeugen, Sponsoren, der Beschaffung von Material und Ausr&#252;stung sowie der Planung m&#246;glicher Routen, bevor wir am 29.04.2010 um 08:08 Uhr endlich in Oberstaufen die Rallye antreten konnten.</p>
<p>Neben einigen Fixpunkten wie z.B. Istanbul und den Grenz&#252;berg&#228;ngen nach Syrien und Jordanien,<br />
war die Streckenwahl gr&#246;&#223;tenteils uns selbst &#252;berlassen, m&#246;glichst viele L&#228;nder zu durchfahren gab allerdings extra Punkte. Unsere Wahl fiel auf eine Route, die uns von Deutschland nach &#214;sterreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Bulgarien, Griechenland in die T&#252;rkei und von dort &#252;ber Syrien ins, im s&#252;dlichen Jordanien liegende, Wadi Rum f&#252;hren sollte. Entsprechend dem Rallyereglement ging es immer &#252;ber Landstra&#223;en, da Autobahnen und Mautstra&#223;en tabu waren, wie auch Navigationsger&#228;te. Abgesehen davon ist es uns bis heute auch ein R&#228;tsel, ob diese &#252;berhaupt syrische W&#252;stenstr&#228;&#223;chen beinhaltet h&#228;tten.</p>
<p>Neben landschaftlich tollen Eindr&#252;cken, wie z.B. den Lienzer Dolomiten, die Adria und den Bosporus gab es auch immer wieder Eindr&#252;cke, die uns zum Nachdenken anregten. Die Fahrt durch ehemals umk&#228;mpfte Gegenden in Bosnien-Herzegowina, in denen sich immer noch die Spuren von Einsch&#252;ssen oder Granatexplosionen an den H&#228;userw&#228;nden abzeichnen, wird uns im Ged&#228;chtnis bleiben.</p>
<p>Auf kurvigen, engen und zum Teil gebirgigen Landstra&#223;en hie&#223; es f&#252;r uns einige Tage von morgens um 07:00 bis ca. 24:00 Uhr im Auto zu verbringen, unterbrochen nur durch Tankstopps sowie das abendliche Essen von ca. 1,5 Stunden. Eine der Aufgabe der Rallye war es n&#228;mlich, f&#252;r jeden Tag ein Rezept und ein Bild von einem Gericht, welches wir gegessen haben, zu beschaffen. Nicht immer einfach, wenn man der Landessprache nicht m&#228;chtig ist.</p>

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<p>Aufgrund einer weiteren Rallyeregel, die &#220;bernachtungen im Hotel auf 11,11€ pro Person und Nacht begrenzte, versuchten wir Campingpl&#228;tze zu nutzen, um zumindest in den Genuss einer Dusche zu kommen. In unseren ADAC-Karten waren gl&#252;cklicherweise auch so einige Campingpl&#228;tze eingezeichnet. Leider stellte sich dabei des &#214;fteren heraus, dass diese entweder gar nicht existierten oder wir aufgrund der Nebensaison vor verschlossenen T&#252;ren standen. Folglich blieb uns damit die eine oder andere Dusche verwehrt und wir mussten notgedrungen auf „wilde“ Campingpl&#228;tze ausweichen. Interessant sind hierbei vor allem die gravierenden Unterschiede die sich in der Wahrnehmung einstellen, wenn man sich z.B. in der Dunkelheit an einem freundlich wirkenden See niederl&#228;sst und dann beim Fr&#252;hst&#252;ck und Tageslicht feststellt, dass dieser doch eher einer M&#252;llkippe &#228;hnelt und man von auf dem R&#252;cken schwimmenden Fischen begr&#252;&#223;t wird.</p>
<p>P&#252;nktlich am 04. Mai erreichten wir Istanbul, die Perle am Bosporus, was bei dem Flair der Stadt mit Ihren kleinen, verwinkelten Gassen, auf denen sich speziell am Abend ein Gro&#223;teil des Lebens abspielt, sicherlich keine &#220;bertreibung ist. Der kommende Tag sollte f&#252;r uns eine besonders interessante Rallyeaufgabe bereithalten. Vom Foyer des t&#252;rkischen Rundfunksenders <a href="httphttp://www.trt.net.tr/anasayfa/anasayfa.aspx">TRT </a>galt es schnellstm&#246;glich, inklusive Le Mans-Start, mit den Autos zu einem Punkt zwischen der Hagia Sophia und der blauen Moschee zu kommen um dort ein Photo mit dem gesamten Team auf einem der Autos zu machen. Mit dem Schwenk der Startflagge rannten wir zu den Autos. Verwickelt in ein packendes Match mit dem Team der Motorbienen ging es zuerst &#252;ber zweispurige Stra&#223;en am Ufer des Goldenen Hornes entlang und dann weiter durch die verwinkelten Stra&#223;en dieser 13 Millionen Einwohnermetropole in Richtung der blauen Moschee. Angespannt parkten wir unsere Fahrzeuge und stellten fest, dass wir uns gerade eine sehr gute Ankunftszeit gesichert hatten. Gl&#252;cklich &#252;ber dieser Zeit im Roadbook verlie&#223;en wir mit der F&#228;hre Europa in Richtung Asien, dem n&#228;chsten Etappenziel entgegen.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VeiBno7oKMY" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/VeiBno7oKMY" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p>Damit uns, zumindest aus Sicht des Rallyekomitees, nicht langweilig wurde durften wir in Ankara ein von uns einstudiertes t&#252;rkisches Lied vor laufender Kamera vortragen. Mit tatkr&#228;ftiger Unterst&#252;tzung durch daheim gebliebene Arbeitskollegen gelang es uns die ersten 4 Strophen der dortigen Version von „Old Mc Donald had a Farm  &#8211; Ali Babanin“ zum Besten zu geben. F&#252;r den Eurovision Contest h&#228;tte es wohl nicht gereicht, aber es brachte uns eine hohe Punktzahl hinsichtlich der L&#246;sung unserer Rallyeaufgaben. Erleichtert, da die 6 stimmige Variante des Liedes w&#228;hrend der Fahrt entsprechend schwierig einzu&#252;ben war, steuerten wir ein von uns selbst gew&#228;hltes Ziel an. Das Mercedes-Benz T&#252;rk Werk in Aksaray. Da bereits im Vorfeld klar war, dass unser Weg uns in die N&#228;he dieses Werkes f&#252;hren w&#252;rde, hatten wir uns hier eine Werksbesichtigung gesichert. Als PKWler bekamen wir hier einen spannenden Einblick in die t&#252;rkische Truckproduktion und Gastfreundschaft, bevor wir uns auf den weiteren Weg in Richtung syrischer Grenze machten. Erst einmal dort angekommen, erwartete uns eine rallyeuntypische Herausforderung Geduld und finanzielles Geschick. Sechsmal hie&#223; es in der Schlange anstellen, warten, in der neuen Schlange anstellen und wieder warten und zu den richtigen Momenten 2 $ Bakshish in den Reispass zu legen, damit man die ben&#246;tigten Stempel bekam. Nach f&#252;nf nervenaufreibenden Stunden des Wartens durften wir die Grenze endlich um 04:30 Uhr morgens in Richtung S&#252;den durchqueren. Es galt einige Aufgaben im syrischen K&#246;nigreich zu erledigen, die uns in die W&#252;stenstadt Palmyra, unweit der irakischen Grenze brachte und uns in die Regeln der arabischen Badekunst im &#228;ltesten Hammam von Damaskus eintauchen lie&#223;.</p>
<p>Endlich einmal in Jordanien angekommen verbreitete sich schnell richtiges Rallyefeeling. Auf den Spuren des Lawrence von Arabien ging es in Richtung Wadi Rum. Nach den ersten Kilometern erwarteten uns bereits die T&#252;cken der W&#252;ste. Ab jetzt sollten immer wieder Abschnitte mit sehr weichem und tiefem Sand auftauchen, sehr gut daran zu erkennen, dass sich hier bereits andere Rallyeteams mit ihren festgefahrenen Fahrzeugen tummelten. Da unsere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W124">124er </a>leider nicht mit Allradantrieb ausgestattet waren, gab es f&#252;r uns nur die M&#246;glichkeit fehlenden Antrieb durch Geschwindigkeit zu kompensieren. Sofern man nicht unter die 80 km/h Grenze fiel, sichert uns immer gen&#252;gend Schwung um gegebenenfalls einfach durch diese Sandl&#246;cher durchzurutschen. Diese nicht ganz materialschonende Fahrweise kostete uns allerdings zweimal den  Unterbodenschutz sowie einen Reifen. Mit der Quote waren wir gegen&#252;ber aufgerissenen &#214;lwannen und gebrochenen Vorderachsen allerdings noch recht gut unterwegs, zudem mussten wir nicht, wie viele der anderen Rallyeteam die Nacht in der W&#252;ste verbringen.</p>
<p>Der n&#228;chste Morgen wartete mit dem letzten offiziellen Teil der Rallye auf uns, die W&#252;stensonderpr&#252;fung. Auf einem festgelegten Parcours von ca. 8 km L&#228;nge, der uns um einen kleinen Berg und eine Kamelrennbahn herum f&#252;hrte, musste wir jeweils als Team die schnellstm&#246;gliche Zeit fahren. Bei Spitzengeschwindigkeiten von 150 km/h und einigen doch deutlich tiefer als erwarteten Wasserl&#228;ufen auf der Strecke, die uns zu spannenden Ausweichman&#246;vern zwangen, war dies sicherlich eines der Highlights der Rallye.</p>

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<p>Nachdem nun der offizielle Teil unserer Reise vor&#252;ber war, f&#252;hrte uns unser Weg  &#252;ber die Sehensw&#252;rdigkeiten des Landes zur Abschlussfeier nach Amman. Bei der Abgabe der Fahrzeuge f&#252;r die Versteigerung, mit deren Erl&#246;s die bereits erw&#228;hnten lokalen Hilfsprojekte unterst&#252;tzt werden, konnten wir einen letzten Blick auf die bunte Vielfalt der teilgenommenen Fahrzeuge werfen. Die Abschlussfeier, an der „vulkanbedingt“ leider die Schirmherrin der Rallye, Prinzessin Bashma nicht teilnehmen konnte, bildete einen gelungenen Abschluss der Rallye. Mit vielen Eindr&#252;cken, Emotionen und nicht zuletzt gutem Wetter im Gep&#228;ck zogen wir zur&#252;ck nach Deutschland. Ob wir wieder an einer Rallye teilnehmen  –  Inshallah …</p>
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		<title>Das Beste oder nichts.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anders-Sundt Jensen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[Claim]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Markenclaim]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[„Mir san mir“ – mit diesen Worten beschreibt der FC Bayern M&#252;nchen seinen F&#252;hrungsanspruch im deutschen und europ&#228;ischen Fu&#223;ball. In diesen drei Worten steckt das ganze Selbstbewusstsein, das die Bayern in den letzten Jahrzehnten gro&#223; und erfolgreich gemacht hat. Auch wir bei Mercedes-Benz wollen unseren F&#252;hrungsanspruch noch intensiver leben und offensiver nach au&#223;en kommunizieren. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Mir san mir“ – mit diesen Worten beschreibt der FC Bayern M&#252;nchen seinen F&#252;hrungsanspruch im deutschen und europ&#228;ischen Fu&#223;ball. In diesen drei Worten steckt das ganze Selbstbewusstsein, das die Bayern in den letzten Jahrzehnten gro&#223; und erfolgreich gemacht hat. Auch wir bei Mercedes-Benz wollen unseren F&#252;hrungsanspruch noch intensiver leben und offensiver nach au&#223;en kommunizieren. Mit unserer neuen Markenpositionierung sagen wir klar und selbstbewusst: „Das Beste oder nichts.“.</p>
<p><a href="http://www3.mercedes-benz.com/mbcom_v4/de/markenkampagne/de.html" target="_blank">„Das Beste oder nichts“</a> – dieser Leitspruch, den unser Gr&#252;nder Gottlieb Daimler der Marke in die Wiege gelegt hat – ist der Anspruch an uns selbst. Er bestimmt nach wie vor das Denken und Handeln jedes Einzelnen von uns und ist tief im Bewusstsein aller Kolleginnen und Kollegen verwurzelt. Darauf sind wir stolz und daher gilt umso mehr:<span id="more-6760"></span> Sollten wir diesem Anspruch einmal – aus welchen Gr&#252;nden auch immer – nicht gen&#252;gen, ist es unser Ansporn, daraus zu lernen und das Versprechen, das der Stern symbolisiert, in Zukunft wieder einzul&#246;sen.</p>
<p>Wir haben das Automobil erfunden! Und wir haben es als Innovationstreiber kontinuierlich weiterentwickelt. Viele Technologien, die heute in Automobilen selbstverst&#228;ndlich sind, kommen aus unserem Hause. Wir sind der Erfinder der Sicherheitszelle. Wir haben als erstes Automobilunternehmen Fahrzeuge mit ABS ausgestattet. Ebenso haben wir die ersten Autos mit Airbag und ESP auf die Stra&#223;e gebracht. Und wir h&#246;ren nicht auf, das Automobil vor allem in puncto Sicherheit immer wieder neu zu erfinden. So setzen wir heute mit technologischen Highlights wie „PRE-SAFE“ oder dem M&#252;digkeitsdetektor „Attention Assist“ neue Ma&#223;st&#228;be.</p>
<p>Schon aus dieser Historie heraus erwarten unsere Kunden von uns und unseren Produkten immer ein St&#252;ckchen mehr. F&#252;r uns hei&#223;t das: Wir waren die Besten, wir sind die Besten und wir werden die Besten bleiben! Deshalb steht mehr denn je der F&#252;hrungsanspruch im Zentrum unserer Marke und ist gleichzeitig die Maxime unseres Handelns. Er ist somit der Kern unserer Marke. Belegt und erg&#228;nzt wird dieser F&#252;hrungsanspruch durch die Markenwerte Perfektion, Faszination und Verantwortung.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pbemFDRcyyg" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/pbemFDRcyyg" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p>Mit dieser Positionierung unserer Marke werden wir k&#252;nftig noch st&#228;rker als bisher unsere Rolle als Treiber von Innovationen in der Automobilindustrie betonen. Dies ist schon ein deutlicher Unterschied zur bisherigen Markenpositionierung, den auch unsere Kunden im Umgang mit unserer Marke und unseren Produkten positiv erleben werden. Ich glaube, uns haben in der letzten Zeit ein wenig das Selbstbewusstsein und der Mut gefehlt, unseren F&#252;hrungsanspruch so klar auszudr&#252;cken. Das haben wir jetzt ge&#228;ndert  – p&#252;nktlich zum 125-j&#228;hrigen Jubil&#228;um der Erfindung des Automobils durch Daimler, das wir im n&#228;chsten Jahr feiern werden.</p>
<p>Ein souver&#228;ner und selbstbewusster Markenauftritt muss sich nat&#252;rlich auch in der externen Darstellung widerspiegeln. Daher haben wir unsere CI/CD &#252;berarbeitet. Der Stern und die Wortmarke „Mercedes-Benz“ werden zusammengef&#252;hrt und bilden das starke Fundament, auf dem unsere Kommunikation ruht. Der Stern zeigt sich dabei in &#252;berzeugender Dreidimensionalit&#228;t und gl&#228;nzender Chrom-Optik – und betont so auf einzigartige Weise die St&#228;rke und das Selbstbewusstsein unserer Marke. Zus&#228;tzlich werden Stern und Wortmarke erg&#228;nzt um unseren Anspruch an uns selbst: „Das Beste oder nichts.“</p>
<p><a title="Mercedes-Stern neu vs. alt" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Stern.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Stern.jpg','Mercedes-Stern neu vs. alt',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-6794 alignnone" title="Mercedes-Stern neu vs. alt" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Stern-300x150.jpg" alt="Mercedes-Stern neu vs. alt" width="300" height="150" /></a></p>
<p>Ab heute werden wir in einer Kampagne unsere neue Markenpositionierung durch einen TV Spot<strong> </strong>und Anzeigen auch an die breite &#214;ffentlichkeit kommunizieren.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Anzeige_Kleinschmit_D1.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Anzeige_Kleinschmit_D1.jpg','',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-6769 alignnone" title="Das Beste oder nichts." src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Anzeige_Kleinschmit_D1-300x200.jpg" alt="Anzeige_Kleinschmit_D" width="300" height="200" /></a> <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Anzeige_Nizzola_D1.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Anzeige_Nizzola_D1.jpg','',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-6782 alignnone" title="Das Beste oder nichts." src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/06/Anzeige_Nizzola_D1-300x200.jpg" alt="Anzeige_Nizzola_D" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Als Leiter der Markenkommunikation von Mercedes-Benz bin ich &#252;berzeugt, dass wir weiterhin unter einem guten Stern in eine erfolgreiche Zukunft fahren. Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Meinungen.</p>
<p>Ihr Anders Sundt Jensen</p>
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		<title>An Bord beim transalpinen Truckvergleich</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Nickel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daimler Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[Actros]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw]]></category>
		<category><![CDATA[Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass sich die Lkw in den letzten 50 Jahren ver&#228;ndert haben, das sieht man auf einen Blick. Doch wie sieht der Fortschritt im Hinblick auf Transportleistung, Verbrauch, Emissionen, Sicherheit, Komfort und Ergonomie aus? Das kann nur anhand aufw&#228;ndiger Messfahrten beantwortet werden. Mercedes-Benz Lkw hat daf&#252;r einen LP 1624, Baujahr 1964, und einen modernen Actros 1844 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich die Lkw in den letzten 50 Jahren ver&#228;ndert haben, das sieht man auf einen Blick. Doch wie sieht der Fortschritt im Hinblick auf Transportleistung, Verbrauch, Emissionen, Sicherheit, Komfort und Ergonomie aus? Das kann nur anhand aufw&#228;ndiger Messfahrten beantwortet werden. Mercedes-Benz Lkw hat daf&#252;r einen LP 1624, Baujahr 1964, und einen modernen Actros 1844 von Stuttgart &#252;ber die Alpen nach Mailand geschickt und auf diesem Weg zahlreiche Parameter gemessen und verglichen. Verkabelt waren auch die Fahrer; und zwar zur Messung der Gehirnstr&#246;me und Herzfrequenz, um daraus R&#252;ckschl&#252;sse auf die Belastung und Konzentration w&#228;hrend der Fahrt in den Vergleichsfahrzeugen zu ziehen.<span id="more-6525"></span></p>
<p>Die Messergebnisse zeigen, dass Verbrauch und CO<sub>2</sub> pro Tonne Nutzlast in den 50 Jahren fast halbiert und die Partikel- und Stickoxidemissionen um 98 Prozent verringert werden konnten. Im Vergleichszeitraum wurde die Transportleistung nahezu verdoppelt. Die Messungen, die in dieser Art weltweit zum ersten Mal bei Lkw-Fahrern durchgef&#252;hrt wurden, haben ergeben, dass sich die physische und mentale Beanspruchung durch die modernen Assistenzsysteme und den h&#246;heren Komfort deutlich reduziert hat. In Sachen Sicherheit kann Mercedes-Benz Lkw eine drastische Reduzierung des Bremswegs vorweisen: Der LP 1620 kommt bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h nach 56 Metern zum Stehen, der neue Actros steht nach 40 Metern. Signifikante Fortschritte im Hinblick auf Schalt-, Lenk- und Bremskr&#228;fte entlasten den Fahrer und erh&#246;hen die Sicherheit auf dem Transportweg. Fr&#252;her geh&#246;rten Sicherheitsgurte im Lkw noch zu den „Extras“. Heute bietet Mercedes-Benz Lkw hochmoderne Assistenzsysteme wie den Active Brake Assist (ABA) zur Erh&#246;hung der Sicherheit und Entlastung der Fahrer an und ist damit f&#252;hrend auf diesem Gebiet.</p>

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<p>Erleben kann man die Unterschiede, indem man die verschiedenen Modelle selbst steuert, oder, wie in meinem Fall, als Mitfahrer, erf&#228;hrt:</p>
<p>Morgens acht Uhr, wir starten die Vergleichsfahrt im schweizerischen Chur mit Lkw-Modellen der letzten f&#252;nfzig Jahre. F&#252;r den Anfang entscheide ich mich f&#252;r einen der j&#252;ngsten Trucks der Flotte, einen Actros 1844. Mit 40 Tonnen Nutzlast sind wir voll beladen. Am Steuer ein Journalist, der seinen Lkw-F&#252;hrerschein w&#228;hrend seines Milit&#228;rdiensts gemacht hat – und schon ebenso lang keinen Lkw mehr gesteuert hat. Dass die Fahrzeugdimensionen f&#252;r ihn ungewohnt sind, merkt man. Immer wieder warnt der Spurassistent vor dem Verlassen der Stra&#223;e.</p>
<p>Der Ausblick aus der Panoramascheibe auf die schweizer Alpenlandschaft ist herrlich. Unsere erste Etappe f&#252;hrt uns an eine Rastst&#228;tte an der Via Mala. Dort gibt es eine kleine Pause zum Fahrzeug- und Erfahrungsaustausch. Weiter geht’s. Der „Tausendf&#252;&#223;ler“ LP 333 aus dem Jahr 1960, auf den ich ein Auge geworfen habe, ist schon voll; ich suche mir daher f&#252;r den n&#228;chsten Streckenabschnitt einen SK 1644 S, Baujahr 1988, aus. Es ist schon etwas unbequemer und auch lauter im Fahrerhaus, der Komfort nimmt deutlich ab. Der Trucker hat mehr Fahrpraxis, doch beim Schalten ruckelt es dennoch immer wieder. Im neuen Actros hat man vom Gangwechsel nur wenig mitbekommen, das ging vollautomatisch. Der Spurassistent meldet sich auf dieser Fahrt nie. Das liegt allerdings nicht am erfahreneren Lenker, sondern schlichtweg daran, dass es keinen gibt. Weiter gehts im Fahrschultruck nach Lostallo, dem Ziel unserer Fahrt. In 80 Kilometern haben wir &#252;ber 1000 H&#246;henmeter zur&#252;ckgelegt. Im NG 80 1635 S von 1989 geht es zur&#252;ck nach Chur.</p>

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<p>Der Fahrer ist ein &#228;lterer Transportunternehmer, er hat schon tausende Kilometer im Lkw zur&#252;ckgelegt. Anschnallen w&#252;rde ich mich trotzdem gerne, doch einen Gurt finde ich nicht. „Der Sicherheitsgurt geh&#246;rte damals noch zur Sonderausstattung“, kommentiert er meinen suchenden Blick. Na gut, dann setze ich meine Hoffnung auf seine Erfahrung, ein bisschen unwohl f&#252;hle ich mich trotzdem. Stolz erz&#228;hlt er, dass sein Truck schneller als 80 Stundenkilometer fahre. Angesichts des fehlenden Gurts verzichte ich lieber auf eine Demonstration. Die Flotte trifft sich im Fahrsicherheitszentrum Driving Graub&#252;nden. Hier k&#246;nnen wir bei Fahrman&#246;vern auf Dynamik- und Gleitfl&#228;chen mit Wasserhindernissen den Entwicklungsfortschritt in Extremsituationen verfolgen.</p>
<p>Nach dem R&#252;ckblick auf die letzten 50 Jahre frage ich mich, wie wohl der Truck 2060 aussieht. Bei der Vergleichsfahrt in einem halben Jahrhundert w&#228;re ich jedenfalls gerne wieder dabei.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MsQkFr27CaU" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/MsQkFr27CaU" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p><em>Hier geht&#8217;s zu den anderen Videos der durchgef&#252;hrten Tests:</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xbz7BCvk8kg">&#8220;Transalp Trucking 2010&#8243; &#8211; Abgasmessung</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Z_z-0SBjDn8">&#8220;Transalp Trucking 2010&#8243; &#8211; EEG-Messung am Lkw-Fahrer</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8fMeUMPYngA">&#8220;Transalp Trucking 2010&#8243; &#8211; Verbrauchsmessung</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ydil6ZrT7Fw">&#8220;Transalp Trucking 2010&#8243;-Bremsdruck</a></p>
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