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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Mitarbeiter &amp; Gesellschaft</title>
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		<title>ProCent: Das Leben ist doch ein Ponyhof</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 07:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beatrice Strohmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[heilpädagogisches Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[ProCent]]></category>
		<category><![CDATA[Reitpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich treffe die Kinder das erste Mal an einem Mittwoch im April vor dem Mercedes-Benz Museum. Sie sind sichtlich aufgeregt, als sie auf das Museum zugehen, die Jungs dabei vielleicht noch etwas mehr als die Mädchen. Zu den neun Kindern kommen noch fünf Betreuer dazu, denn es ist keine „gewöhnliche“ Ausflugsgruppe. Es sind Kinder mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-26247" style="margin-bottom: 10px;" title="Gruppenfoto mit dem Therapiepferd Samson" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/Gruppenfoto-mit-Samson_header-660x200.jpg" alt="" width="660" height="200" /></p>
<p>Ich treffe die Kinder das erste Mal an einem Mittwoch im April vor dem Mercedes-Benz Museum. Sie sind sichtlich aufgeregt, als sie auf das Museum zugehen, die Jungs dabei vielleicht noch etwas mehr als die Mädchen. Zu den neun Kindern kommen noch fünf Betreuer dazu, denn es ist keine „gewöhnliche“ Ausflugsgruppe. Es sind Kinder mit Behinderung oder mit Verhaltensauffälligkeiten, Kinder, die sonst auf der <a href="http://www.gustav-heinemann-schule-pforzheim.de/index.php/schulleben/projekte/heilpaedagogischesreiten" target="_blank">Gustav-Heinemann-Schule in Pforzheim heilpädagogisches Reiten</a> in Anspruch nehmen können.</p>
<p><span id="more-26243"></span></p>
<p>Da einmal in der Woche 15-30 Minuten mit dem Pferd zu arbeiten aber oftmals zu wenig ist, kam die Idee eines einwöchigen Aufenthalts auf einem Reiterhof zustande. Hier kommt das <a href="http://blog.daimler.de/2012/10/22/daimler-procent-eine-schone-gemeinsame-aufgabe/">ProCent Projekt</a> von Yildiran Karagoez (RD/OEM) ins Spiel.</p>
<p>Schon als Jugendlicher hat er mit Behinderten gearbeitet und wollte etwas Gutes tun. Karagoez engagiert sich so oft es geht ehrenamtlich beim heilpädagogischen Reiten, denn bei der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen merkt er immer wieder, wie marginal die eigenen Probleme sein können. Durch seinen Einsatz und die Hilfe von ProCent konnte eine Woche Reitlager auf dem <a href="http://www.dersonnenhof.com/" target="_blank">Sonnenhof</a> in der Nähe von Stuttgart finanziert werden. Mitte April war es dann endlich soweit.</p>
<p>Die Kinder arbeiten die ganze Woche nur mit einer Pferdestärke. Sie sitzen aber nicht den ganzen Tag nur auf dem Pferd, es gibt auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Die Kinder beschäftigen sich mit den vielen anderen Tieren auf dem Sonnenhof, basteln oder kochen gemeinsam. So kommt es, dass ich die Gruppe in Begleitung von Yildiran Karagoez an diesem Nachmittag bei ihrem Ausflug ins Museum begleiten darf. Dieser Teil des Rahmenprogramms beinhaltet zur Abwechslung ein paar PS mehr. Wir sind eine ziemlich große Gruppe und es bricht auch direkt ein kleines Chaos aus, da die Jungs und Mädchen mit den ausgehändigten Audioguides zuerst nicht klarkommen. Als dieses technische Problem behoben ist, kehrt aber wieder Ruhe ein und die Jungs bestaunen die alten Autos. Zum Glück haben wir Herr Karagoez mit dabei, er kann die vielen, teilweise sehr technischen Fragen der Kinder rund um die Autos beantworten und ihnen erklären wie z.B ein Kompressor funktioniert. Besonderes Interesse wecken die zwei Fahrsimulatoren am Ende der Ausstellung. Es dauert dann auch eine Weile, bis alle einmal damit gefahren sind. Danach sind aber alle glücklich und es geht für die Gruppe auch schon wieder zurück zum Sonnenhof.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/P1000357.jpg" rel="lightbox[26243]" title="Yildiran Karagoez erklärt den Jungs wie ein Kompressor funktioniert"><img class="alignnone size-large wp-image-26248" title="Yildiran Karagoez erklärt den Jungs wie ein Kompressor funktioniert" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/P1000357-660x495.jpg" alt="" width="660" height="495" /></a></p>
<p>Am Donnerstag fahre ich dann selbst zum Sonnenhof, um mit eigenen Augen zu sehen, was man bei einer Reittherapie denn eigentlich macht. Dort angekommen, kommen die Jungs und Mädchen gerade aus der Küche, sie haben eben den Pizzateig fürs Mittagessen vorbereitet. Zusammen mit Christine Kaiser, Lehrerin an der Gustav-Heinemann-Schule und Leiterin dieser Reiterwoche, wird das heutige Tagesprogramm besprochen. Es gibt keinen festen Ablaufplan, das Programm soll jeweils auf die Kinder abgestimmt werden können.</p>
<p>Heute wollen nämlich nicht alle reiten und so gibt es an diesem Tag eine Gruppe, die einen Spaziergang mit den Eseln des Sonnenhofes macht. Ich schließe mich aber der Reitgruppe an und gehe mit den fünf Kindern zum Pferdestall. Dort wartet bereits Samson auf uns, das Therapiepferd. Zur Therapie gehört natürlich nicht nur das Reiten, sondern auch Stallpflege und das Pferd zu putzen, was die Kinder, unter Aufsicht der Betreuerinnen, mal mehr oder weniger gerne tun. Aber auch das sollen die Kinder lernen.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/P1000370.jpg" rel="lightbox[26243]" title="Bevor geritten wird, muss das Pferd geputzt werden"><img class="alignnone size-large wp-image-26249" title="Bevor geritten wird, muss das Pferd geputzt werden" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/P1000370-660x495.jpg" alt="" width="660" height="495" /></a></p>
<p>Mit einem frisch gestriegelten Pferd geht es in die Reithalle. Samson wird auf seinen Runden von jeweils drei Betreuerinnen geführt, die aufpassen, dass das Pferd ruhig bleibt und keiner runterfällt. Beim heilpädagogischen Reiten soll man sich voll und ganz auf das Pferd zu konzentrieren und dabei verschiedene Übungen machen, so werden kognitive und motorische Fähigkeiten gefördert. Man soll ein Gefühl für das Pferd bekommen und die Kinder müssen zum Beispiel mit geschlossenen Augen sagen können, welches Bein das Pferd gerade bewegt. Weitere Übungen sind Gleichgewichtsübungen, bei denen die Kinder mit ausgestreckten Armen auf dem Pferd sitzen oder die Arme langsam kreisen lassen.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/P1000378.jpg" rel="lightbox[26243]" title="Gleichgewichtsübungen sind ein Teil des heilpädagogischen Reitens"><img class="alignnone size-large wp-image-26250" title="Gleichgewichtsübungen sind ein Teil des heilpädagogischen Reitens" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/P1000378-660x495.jpg" alt="" width="660" height="495" /></a></p>
<p>Für mich ist es total spannend zu beobachten, wie die Kinder auf das Pferd reagieren. Besonders Marvin, der einzige Junge, der sich der heutigen Reitgruppe angeschlossen hat, verblüfft mich. War er doch tags zuvor im Museum und auch eben noch beim Putzen total aufgekratzt und konnte keine Minute still stehen, sitzt er nun ganz ruhig auf dem Pferd und man merkt richtig, wie er sich entspannt. Besonders berührend ist es, wie er dem Pferd „um den Hals fällt“ bevor er wieder absteigt. Oder Hannah, die sonst sehr schüchtern und in sich gekehrt war, aber auf dem Pferd völlig selbstsicher sitzt und sich direkt traut, beide Hände loszulassen. Überhaupt ist es richtig schön mit anzusehen, wie viel Freude die Reitstunden den Kindern machen, oder wie sie aufblühen, sobald sie auf dem Pferd sitzen. Auch den Stolz, den die Jungs und Mädchen empfinden, wenn sie alle Übungen gemeistert haben, kann man deutlich sehen. Nach ca. eineinhalb Stunden ist das Ganze dann schon wieder vorbei. Ich sehe noch kurz nach der Gruppe, die mit den Eseln spazieren war. Leider kann ich dann nicht mehr zum Mittagessen bleiben, die selbstgemachte Pizza hat bestimmt super geschmeckt. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, die Kinder und die Betreuer kennen zu lernen. Und besonders viel Spaß hat es den Kindern gemacht, die dank ProCent in den Genuss einer Woche auf dem Sonnenhof gekommen sind.</p>

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		<title>ProCent: Ein Raum der Stille im Hospiz Leonberg</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2013/05/21/procent-ein-raum-der-stille-im-hospiz-leonberg/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2013/05/21/procent-ein-raum-der-stille-im-hospiz-leonberg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hospiz Leonberg]]></category>
		<category><![CDATA[ProCent]]></category>
		<category><![CDATA[Raum der Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Arbeit, in der Familie, bei Freunden &#8211; da tobt es um uns, das Leben: bunt, schnell und oft laut, manchmal zu laut. Wir handeln, entscheiden, reden, lachen, streiten und haben kaum eine Möglichkeit, inne zu halten. Im Hospiz in Leonberg wird inne gehalten. Hier leben sieben Menschen, die wissen, dass sie bald sterben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-26102" style="margin-bottom: 10px;" title="Die Anzahl der Kerzen steht für die Anzahl der Hospiz-Bewohner" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/Raum_der_Stille_header-660x199.jpg" alt="" width="660" height="199" /></p>
<p>Bei der Arbeit, in der Familie, bei Freunden &#8211; da tobt es um uns, das Leben: bunt, schnell und oft laut, manchmal zu laut. Wir handeln, entscheiden, reden, lachen, streiten und haben kaum eine Möglichkeit, inne zu halten.</p>
<p>Im <a href="http://www.hospiz-leonberg.de/hospiz/index.php?navid=0" target="_blank">Hospiz in Leonberg</a> wird inne gehalten. Hier leben sieben Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden. Außerdem 14 hauptamtliche examinierte Krankenpflegekräfte und viele ehrenamtlich engagierte Menschen, die sie auf diesem Weg begleiten &#8211; als Profession, als Passion. Es ist das einzige stationäre Hospiz im Landkreis Böblingen.<span id="more-26099"></span> Im letzten Jahr konnten die Bewohner und ihre Betreuer einen von Licht durchfluteten, in warmen Farben gehaltenen Neubau beziehen – mit einem außergewöhnlichen Raum der Stille. Der Künstler Matthias Eder aus Leonberg hat diesen Raum gestaltet. Die Sindelfinger Beschäftigten haben ihn über ProCent zur Hälfte finanziert. Den Vorschlag dazu hatte Claudia Kindlein, RD/PDG, eingereicht – ihre Schwiegermutter war im alten Leonberger Hospiz gestorben.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/Raum_der_Stille_1.jpg" rel="lightbox[26099]" title="Der Raum der Stille im Hospiz Leonberg"><img class="size medium float: right wp-image-26116 alignleft" title="Der Raum der Stille im Hospiz Leonberg" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/Raum_der_Stille_1-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a>Das Hospiz wird von einem gemeinnützigen Verein getragen – keine öffentlich-rechtliche oder kirchliche Institution steht in der weiteren Trägerschaft. Ohne Spenden gäbe es diese Einrichtung also nicht. Das Kommunikationsteam des Betriebsrats Sindelfingen durfte das Hospiz und den Raum der Stille besuchen, um darüber zu berichten. Den hier engagierten Menschen ist es wichtig, dass die  Belegschaft erfährt, wie wichtig und wertvoll ihre ProCent-Spende für das Hospiz ist.</p>
<p>Der Mensch geht beim Sterben vom Licht ins Dunkel – sagen die Muslime. Er geht vom Dunkel ins Licht, sagen die Christen. Der Raum der Stille im Leonberger Hospiz spielt mit Licht und Dunkel: Dunkles Holz, rau, unbearbeitet, Industrieparkett – man spürt es durch die selbstgestrickten Socken, die für jeden Besucher in einem Korb am Eingang liegen. Man spürt es am Rücken, wenn man sich an die Wände lehnt. Man spürt es als Wärme und Leben. Durch ein Band orange-gelbes Glas, welches die gleiche Struktur hat wie das Holz, fällt warmes Licht auf eine Bronzeschale mit einer Rose im Zentrum. Manchmal stehen brennende Kerzen auf der Schale &#8211; so viele wie Bewohner des Hospizes. Es gibt Tage, an denen eine dieser Kerzen gelöscht wird. Dann brennt die Kerze, die im Eingangsbereich vor dem gleichen dunklen Holz steht und das Buch auf der gegenüberliegenden Seite ist aufgeschlagen. Darin steht der Name des an diesem Tag Verstorbenen. An diesem Tag wird hier ein bisschen leiser geredet und gelacht.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/raum01.jpg" rel="lightbox[26099]" title="Das Glasmosaik spendet warmes Licht"><img class="size-medium wp-image-26117 alignleft" title="Das Glasmosaik spendet warmes Licht" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/05/raum01-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Es ist ein Raum der Stille, aber darin muss niemand still sein. Er ist für die Hospiz-Bewohner, ihre Angehörigen und Betreuer ein „geschützter Ort“, an dem sie allen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Hier darf nicht nur geschwiegen, hier darf auch gelacht, geredet, gesungen, gehadert und geweint werden. Es bleibt alles in diesem Raum – kein Laut dringt nach außen. Wer möchte, kann sich ein Symbol seines Glaubens mitbringen. Niemand wird dazu gedrängt und niemand wird etwas aufgedrängt. Es ist ein Ort, an den man sich wünscht, wenn einen die Kraft zu verlassen scheint.</p>
<p>Aber mehr noch als der Raum der Stille werden uns die Menschen im Hospiz in Erinnerung bleiben. Wie warmherzig, engagiert und fröhlich sie waren – und wie dankbar für die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit, für die Möglichkeiten, die Einrichtung mit zu gestalten und nicht zuletzt für das, was sie das Sterben für das Leben lehrt.</p>
<p>Bevor wir dieses „Haus, in dem gelebt wird bis zuletzt&#8221; wieder verließen, gaben diese Menschen uns mit auf den Weg &#8220;allen Spendern ein großes Dankeschön weiter zu reichen!&#8221;- das tun wir besonders gerne.</p>
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		<title>Wir sind Laureus &#8211; bist du es auch?</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 08:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Moll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fußballschuhe für Rio]]></category>
		<category><![CDATA[Laureus]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz Sprinter]]></category>
		<category><![CDATA[Sport for Good]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind Laureus – bist du es auch? Für mich nicht nur ein kommunikativer Anker innerhalb der Charity Initiative „Laureus Sport for Good“ von Mercedes-Benz sondern der Inhalt meiner Arbeit. Ich bin Laureus &#8211; dieses Statement teile ich mit vielen Botschaftern und Freunden der Laureus Sport for Good Stiftung, wie zum Beispiel Franz Beckenbauer, Boris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-25285" style="margin-bottom: 10px;" title="Sprinterübergabe an das Projekt &quot;Bola pra Frente&quot; (v.l Jorginho, Franz Beckenbauer, Carlos Alberto, Anders Sundt Jensen) " src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/04/Sprinter-Uebergabe_header-660x199.jpg" alt="" width="660" height="199" />Wir sind Laureus – bist du es auch? Für mich nicht nur ein kommunikativer Anker innerhalb der Charity Initiative „Laureus Sport for Good“ von Mercedes-Benz sondern der Inhalt meiner Arbeit.</p>
<p>Ich bin Laureus &#8211; dieses Statement teile ich mit vielen Botschaftern und Freunden der <a href="http://www.laureus.de/ueber-uns/die-stiftung/ueber-laureus.html" target="_blank">Laureus Sport for Good Stiftung</a>, wie zum Beispiel Franz Beckenbauer, Boris Becker, Wladimir und Vitali Klitschko und vielen mehr. Doch nicht nur wir, sondern ganz Deutschland hatte Anfang des Jahres die Möglichkeit sich aktiv für die Stiftung einzusetzen.<span id="more-25272"></span></p>
<p>Gemeinsam mit Franz Beckenbauer rief Mercedes-Benz eine Aktion ins Leben, deren Ziel es war mit Hilfe eingesendeter Fußballschuhe einen Sprinter zu füllen. Sollte dies gelingen, so würden die gebrauchten Schuhe in neue Fußballschuhe und Sportequipment umgetauscht und zusammen mit dem Sprinter einem sozialen Sportprojekt in den Armenviertel Rio de Janeiros zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/04/Beckenbauer_Laureus2B5DE60_vor-Sprinter_neu.jpg" rel="lightbox[25272]" title="Franz Beckenbauer füllt Mercedes Sprinter mit Fußballschuhen für die Aktion &quot;Fußballschuhe für Rio&quot;"><img class="aligncenter size-large wp-image-25279" title="Franz Beckenbauer füllt Mercedes Sprinter mit Fußballschuhen für die Aktion &quot;Fußballschuhe für Rio&quot;" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/04/Beckenbauer_Laureus2B5DE60_vor-Sprinter_neu-660x438.jpg" alt="" width="660" height="438" /></a></p>
<p>Die Resonanz war überwältigend! Viele gebrauchte Fußballschuhe aus ganz Deutschland erreichten uns in kürzester Zeit zusammen mit liebevoll gestalteten Briefen und Bildern. Besonders gefreut hat es uns, dass Vereine unsere Aktion in Ihre eigene Kommunikation aufnahmen und persönliche Sammelaktionen starteten, um Franz Beckenbauer und Mercedes-Benz bei der gemeinsamen Aktion „<a href="http://www.laureus.de/news/2013-01-27.html" target="_blank">Fußballschuhe für Rio</a>“ zu unterstützen.</p>
<p>Die Übergabe des Sprinters und des Sportequipments an das Laureus Projekt Bola pra Frente in Rio de Janeiro fand zur Zeit der Laureus World Sports Awards 2013 statt. Einer Award Ceremony, in der die besten Sportler des vergangenen Jahres in verschiedenen Kategorien geehrt werden und die in den Medien gerne auch als der „Oscar des Sports“ betitelt wird. In diesem Jahr haben die begehrte Trophäe u.a. Sportstars wie Usain Bolt, Michael Phelps und Jessica Ennis bekommen.</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/laureus/ges_ku_rio100313_028_neu.jpg" title="Herzliche Begrüßung in den Favelas von Rio de Janeiro" rel="lightbox[set_584]" >
								<img title="Herzliche Begrüßung in den Favelas von Rio de Janeiro" alt="Herzliche Begrüßung in den Favelas von Rio de Janeiro" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/laureus/thumbs/thumbs_ges_ku_rio100313_028_neu.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/laureus/ab9c6172_neu.jpg" title="Kinder aus dem Projekt &quot;Bola pra Frente&quot; freuen sich auf die Laureus Botschafter" rel="lightbox[set_584]" >
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								<img title="v.l Ole Bischof, Franz Beckenbauer, Christa Kinshofer und Michael Teuber mit 2 Jungen von &quot;Bola pra Frente&quot;" alt="v.l Ole Bischof, Franz Beckenbauer, Christa Kinshofer und Michael Teuber mit 2 Jungen von &quot;Bola pra Frente&quot;" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/laureus/thumbs/thumbs_ges_ku_rio100313_006_neu.jpg" width="100" height="75" />
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<p>Zwei derart emotionale Erlebnisse in einem so kurzen Zeitraum sind sicherlich einer der Höhepunkte meiner Arbeit. Zum einen die glamouröse Veranstaltung in einem der schönsten Theater in Rio de Janeiro verbunden mit der Freude der Kinder, als der Sprinter und das Sportequipment von Franz Beckenbauer an das Laureus Projekt übergeben wurden.</p>
<p>Durch die Verbindung dieser zwei Elemente von Laureus, der Stiftung und der Awards, ist es uns insgesamt möglich, das Interesse der Gesellschaft auf die wichtigen Themen der Laureus Sport for Good Stiftung und ihrer Arbeit zu lenken. Einer Arbeit, die es Kindern weltweit ermöglicht, über den Sport soziale Unterstützung zu erfahren.</p>
<p>Ich bin Laureus – Bist du es auch?</p>
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			<media:title type="html">Sprinterübergabe durch Franz Beckenbauer und Laureus Geschäftsführer Anders Sundt Jensen an das Projekt &#8220;Bola pra Frente&#8221; zu Händen von Jorginho und Carlos Alberto</media:title>
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			<media:title type="html">Franz Beckenbauer füllt einen Mercedes-Benz Sprinter mit Fußballschuhen für die Aktion &#8220;Fußballschuhe für Rio&#8221;</media:title>
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			<media:title type="html">Herzliche Begrüßung in den Favelas von Rio de Janeiro</media:title>
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			<media:title type="html">Kinder aus dem Projekt &#34;Bola pra Frente&#34; freuen sich auf die Laureus Botschafter</media:title>
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			<media:title type="html">Mercedes vor dem Teatro Municipal, in welchem die Laureus World Sports Awards 2013 stattfanden</media:title>
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		<title>&#8220;Off Duty&#8221;: Mein Patenkind auf den Philippinen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 08:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Hunger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Off Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Patenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Philippinen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Off Duty&#8221;: Die Daimler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur während ihrer Arbeitszeit motiviert, sondern engagieren sich oft auch in ihrer Freizeit in anderen, teilweise außergewöhnlichen Projekten. Diese wollen wir in der Reihe “Off Duty” kurz vorstellen. Vor zwei Jahren habe ich bei Plan International Hamburg eine Patenschaft für einen Jungen namens Mark-Hell auf den Philippinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-25088" style="margin-bottom: 10px;" title="Alle Kinder profitieren von der Unterstützung" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2854-header-660x200.jpg" alt="" width="660" height="200" />&#8220;Off Duty&#8221;: Die Daimler <em>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur während ihrer Arbeitszeit motiviert, sondern engagieren sich oft auch in ihrer Freizeit in anderen, teilweise außergewöhnlichen Projekten. Diese wollen wir in der Reihe “Off Duty” kurz vorstellen.</em></p>
<p>Vor zwei Jahren habe ich bei Plan International Hamburg eine Patenschaft für einen Jungen namens Mark-Hell auf den Philippinen übernommen. Mit dem Gedanken eine Patenschaft zu übernehmen haben mein Partner und ich schon länger gespielt. <span id="more-25079"></span>Durch viele Reisen in den asiatischen Raum ist mir jedes Mal aufs Neue bewusst geworden, wie gut es uns in Deutschland eigentlich geht. So wurde die Idee, etwas zurückgeben zu wollen, immer stärker. Nachdem dann unsere Freunde vom Besuch bei ihrem Patenkind in Laos berichteten, haben wir uns entschlossen, jeder von uns eine Patenschaft zu übernehmen. Mein Partner für einen Jungen in Tansania und ich für einen Jungen auf den Philippinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich arbeite im Einkauf für Nichtproduktionsmaterial bei Daimler in Stuttgart und beauftrage Kleinbestellungen. Ich komme beruflich also täglich mit großen Summen an Geld in Berührung. Im Vergleich dazu sind die Kosten für eine Patenschaft sehr gering und können sehr viel bewirken, da nicht nur das Kind sondern auch die gesamte Gemeinde profitiert. Weil es mir wichtig war, nicht nur über Briefe Kontakt zu haben, sondern Mark-Hell auch persönlich kennenzulernen, haben mein Partner und ich als leidenschaftliche Asienfans uns im Februar 2012 entschlossen, dass uns die nächste Reise auf die Philippinen, genauer auf die Insel Mindoro, führen soll.</p>
<p>Nach langen Vorbereitungen war es im Januar dieses Jahres soweit. Wir sind von Frankfurt aus über Hongkong nach Manila geflogen. Nach einer Nacht Aufenthalt haben wir uns  zum Fährhafen fahren lassen und sind mit der „Fähre“, ein Auslegerboot aus Holz, nach Mindoro übergesetzt. Die Insel Mindoro ist zweigeteilt, Mindoro Oriental  – der reichere Teil der Insel, der auch von Tourismus erschlossen ist und der arme Teil Mindoro Occidental, auf der Mark-Hell lebt. Die Unterschiede haben wir schnell bemerkt. Während es auf Mindoro Oriental recht gut ausgebaute Straßen gibt, sind die Straßen auf Mindoro Occidental eine reine Katastrophe, fehlende Straßenbeläge, abgerissene Brücken etc. Wir haben für 150 km mehrere Stunden Fahrzeit benötigt.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2693.jpg" rel="lightbox[25079]" title="Herzliche Begrüssung in der Gemeinde"><img class="aligncenter size-large wp-image-25086" title="Herzliche Begrüssung in der Gemeinde" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2693-660x440.jpg" alt="" width="660" height="440" /></a></p>
<p>Nachdem wir abends in der Stadt Sablayan angekommen waren und uns dort bis zum nächsten Tag ausgeruht hatten, war es soweit. Wir wurden um neun Uhr von zwei Plan-Mitarbeiterinnen am Strand abgeholt und sind mit zwei Mopeds (da sind dann jeweils drei Personen darauf gesessen) am Strand entlang, über eine kleine Hängebrücke zum Jeep, gebracht worden. Dort warteten nochmals zwei Mitarbeiterinnen und ein Fahrer auf uns. Nachdem wir noch ein paar Süßigkeiten für die Kinder gekauft hatten, ging die Fahrt los. Nach ca. 20 Minuten Fahrzeit haben wir dann das Bürgerhaus, ähnlich wie unsere Rathäuser, erreicht und wurden dort sehr herzlich willkommen geheißen.</p>
<p>Vom Bürgermeister über den Polizeipräsident, Mark-Hells Lehrer und sehr viele weitere nette Leute haben uns mit philippinischen und deutschen Flaggen empfangen. Die Plan-Mitarbeiterinnen haben uns dann ihre Projektarbeit auf den Philippinen vorgestellt. In der Gemeinde, in der Mark-Hell wohnt, leben ca. 3.500 Personen die von der Organisation betreut werden. Es werden Wasserleitungen gebaut, die Kinder erhalten schulische Unterstützung und vieles mehr. Mark-Hells Vater hat die Familie mit vier weiteren Geschwistern verlassen und die Mutter mit drei weiteren Kindern im Stich gelassen – Unterhaltszahlungen wie bei uns gibt es dort nicht.</p>
<p>Nach dem Empfang im Bürgerhaus fuhren wir in die Schule die Mark-Hell im Moment besucht, bevor er im Sommer auf die High-School wechselt. Auch dort wurden wir sehr, sehr herzlich empfangen. Es war einfach unbeschreiblich, wie viel Freude und Liebenswürdigkeit uns an diesem Tag begegnete und ist nicht in Worte zu kleiden. Hier haben wir dann Mark-Hell getroffen und waren sehr erfreut, ihn persönlich kennenlernen zu können. </p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2820.jpg" rel="lightbox[25079]" title="Andrea Hunger und ihr Lebensgefährte mit Mark-Hell und seiner Mutter"><img class="aligncenter size-large wp-image-25087" title="Andrea Hunger und ihr Lebensgefährte mit Mark-Hell und seiner Mutter" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2820-660x440.jpg" alt="" width="660" height="440" /></a></p>
<p>Alle zusammen beklebten wir dann neue Stühle, die für die Schule gespendet wurden, mit Aufklebern, bevor die Fahrt zur High-School begann. Hier haben die Kinder für uns Gitarre gespielt und gesungen. Das reichliche Mittagessen im Bürgerhaus, an dem dann auch Mark-Hells Mutter teilnahm war ungezwungen und lustig. Danach sind wir zum „Haus“ von Mark-Hells Familie gefahren, eine einfache aus Bambus gebaute Behausung, die weder einem Sturm noch sonstigen strengen Witterungseinflüssen standhalten kann. Es gibt hier weder fließend Wasser, noch eine Toilette, die Küche besteht aus einer kleinen Kochstelle, die mit Holz angefeuert wird. Wir hatten hier dann auch die Möglichkeit Marks-Hells Bruder mit Frau kennenzulernen und hatten uns alle viel zu erzählen. Mark-Hells Schwägerin erzählte uns auch, dass die Familie nicht jeden Tag satt wird, das ist für uns Deutsche unvorstellbar.</p>
<p>Wir besuchten an diesem Nachmittag dann noch einen Kindergarten und alle haben sich sehr über die mitgebrachten Stifte und Luftballons gefreut.Wir konnten uns vor Ort von der Arbeit, die Plan leistet überzeugen und sind sicher, dass unsere Spenden sehr gut eingesetzt werden. Wir werden Mark-Hell und seine Familie irgendwann in den nächsten Jahren wieder besuchen.</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/philippinen/img_2612.jpg" title="Die Fähre nach Mindoro" rel="lightbox[set_580]" >
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		<title>Daimler Supplier Award &#8211; Ein außergewöhnlicher Abend</title>
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		<comments>http://blog.daimler.de/2013/03/25/daimler-supplier-award-ein-aussergewoehnlicher-abend/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 07:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Schnabel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler Sinfonie Orchester]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler Supplier Award]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Rakers]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz Niederlassung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.daimler.de/?p=24880</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Auftritt ist anders. Außergewöhnlich, wie wir heute als Orchester sitzen: gruppenweise, links und rechts des Publikums. Außergewöhnlich, dass der Dirigent mitten im Raum stehen wird und nicht direkt vor uns. Außergewöhnlich, dass mir ein Mikrofon an das Instrument geklemmt wird. Außergewöhnlich der Vorhang, der vorläufig den Blick von uns und auf uns versperrt. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-large wp-image-24892" style="margin-bottom: 10px;" title="Der Dirigent Matthias Baur" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/Matthias-Baur_header-660x199.jpg" alt="" width="660" height="199" />Dieser Auftritt ist anders.</strong></p>
<p>Außergewöhnlich, wie wir heute als Orchester sitzen: gruppenweise, links und rechts des Publikums.<br />
Außergewöhnlich, dass der Dirigent mitten im Raum stehen wird und nicht direkt vor uns.<br />
Außergewöhnlich, dass mir ein Mikrofon an das Instrument geklemmt wird.<br />
Außergewöhnlich der Vorhang, der vorläufig den Blick von uns und auf uns versperrt. Was für uns im ersten Moment befremdlich wirkt, scheint einer &#8220;Nacht der Meisterwerke&#8221; angemessen.<span id="more-24880"></span> Die Bühne selbst ist an diesem Donnerstag reserviert für die Preisverleihung an die 16 besten Zulieferer der Daimler AG aus dem Jahr 2012.</p>
<p><strong>Der Vorhang</strong> wird solange den Blick auf uns verbergen, bis wir unserer heutigen Bestimmung gerecht und das erste Meisterwerk, die Ouvertüre zu Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, darbieten werden. Mit der aufwändigen Tontechnik sollen die von uns erzeugten Klänge optimal den Raumverhältnissen und der ungewöhnlichen Sitzordnung anpasst werden.<br />
Heute werden wir auch die Führungskräfte der Daimler Vorstandsebene aus nächster Nähe erleben – und sie uns. Aber das wichtigste an einem solchen Abend sind die Lieferanten, die für ihre außergewöhnlich guten Leistungen geehrt werden sollen.</p>
<p>„<em>Dadurch, dass nicht irgendein Orchester spielt, sondern das Sinfonieorchester der Daimler AG, … wird den Gästen die Wichtigkeit ihrer Partnerschaft zu der Daimler AG … aufgezeigt. Durch die kompakte Sitzordnung …hören und spüren die Gäste unmittelbar und in einer beeindruckend direkten Weise die Musikeinsätze des Orchesters. Durch einen ‚unerhört‘ intensiven Eindruck werden die Fahrzeuge und Emotionen miteinander verbunden.</em>“ (Katharina Becker, TG/PPC-T)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/Holzbläser-mit-Zauberflöte.jpg" rel="lightbox[24880]" title="Holzbläser spielen &quot;Die Zauberflöte&quot;"><img class="aligncenter  wp-image-24899" title="Holzbläser spielen &quot;Die Zauberflöte&quot;" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/Holzbläser-mit-Zauberflöte-660x440.jpg" alt="" width="528" height="352" /></a></p>
<p><strong>Wie bei den Oscars!?</strong></p>
<p><strong>Judith Rakers</strong>, Moderatorin und Nachrichtensprecherin der ARD, führt im silbrig-schwarzen Glitzerkleid auf Schwindel erregend hohen High Heels erfrischend und kompetent durch den Abend. Mit blonden Haaren und knallroten Schuhsohlen setzt sie einen optischen Akzent inmitten ihrer ca. 600 mehrheitlich in grau und anthrazit gekleideten und überwiegend männlichen Zuhörer. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Zetsche wird mit den Begriffen „Begeisterung“, “Wertschätzung“, „Integrität“ und „Disziplin“ zum Daimler Sinfonieorchester übergeleitet.</p>
<p><strong>Jetzt ist es für uns soweit.</strong> Der Vorhang wird aufgezogen, und ein Raunen geht durch den Saal. Spotlight auf den Dirigenten, der seinen Taktstock hebt. Unser Einsatz! Mit einem Mal ist der Raum erfüllt von den munteren Klängen der „Zauberflöte“, von denen das unvorbereitete Publikum regelrecht eingehüllt wird – Überraschung geglückt! Zur „Nacht der Meisterwerke&#8221; können wir mit Mozart, Bizet und Tschaikowsky einen passenden Beitrag leisten. Auch die mit Spannung erwartete Preisverleihung selbst begleiten wir musikalisch. So ähnlich muss es doch bei „den Oscars“ auch sein&#8230;</p>

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<p><strong>Ein Traum wird wahr</strong></p>
<p>Von jedem Unternehmen, welches für den Award nominiert worden war, stellte man im Vorfeld ein Firmenportrait in Form eines Kurzfilmes zusammen. Der Kurzfilm des jeweiligen Gewinners wird vorgeführt, und während die Preisträger auf die Bühne gehen, sind wir mit unseren Instrumenten wieder hoch konzentriert im Einsatz.<br />
Für jede Sparte wählten wir ein passendes Musikstück aus:<br />
Mit dem kraftvollen Marschrhythmus der „Arlésienne Suite (Prélude)“ von Georges Bizet soll die Erhabenheit und Dominanz der Trucks musikalisch dargestellt werden.<br />
Dynamik und Temperament der Mercedes-Benz PKW interpretieren wir mit „Les Toréadors“ aus Bizets Oper „Carmen“.<br />
Tschaikowskys „Schwanensee“ erscheint uns passend für die Überleitung zum Innovationsaward: diesmal die Auszeichnung für das neue Soundsystem der S-Klasse.<br />
Der fulminante Abschluss der Veranstaltung gelingt mit dem Soundtrack aus „Fluch der Karibik“.</p>
<p>Anschließend hagelt es so viel Lob und Anerkennung, dass uns fast schwindlig wird. Die Stimmung ist ausgezeichnet. Viele Teilnehmer wenden sich direkt an einzelne Orchestermitglieder:</p>
<p><em>„Ich hatte total Gänsehaut.“<br />
</em><em>„Von allen Seiten war ich von Instrumentenklängen umgeben; es war überwältigend.“<br />
</em><em>„Das war der eindrucksvollste Supplier Award, den ich je erlebt habe.“</em></p>
<p>Die Begeisterung der Gäste so hautnah zu erleben, bildet für uns den Höhepunkt des Abends.Auf die Möglichkeit, unser Können unmittelbar ins Geschehen im Unternehmen und rund um die Fahrzeuge einzubringen, waren wir längst vorbereitet und ein Auftritt bei einer hochkarätigen Daimler-Veranstaltung stand schon geraume Zeit auf unserer Wunschliste. Manchmal werden Träume wahr.</p>
<p><em>Sie finden das <a href="http://www.daimler.com/sinfonieorchester" target="_blank">Daimler Sinfonie Orchester </a>im Internet und einen weiteren <a title="Daimler Sinfonieorchester: Was von innen kommt." href="http://blog.daimler.de/2012/11/02/daimler-sinfonieorchester-was-von-innen-kommt/">Blogbeitrag </a>über das Orchester direkt hier im Daimler-Blog.</em></p>
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			<media:title type="html">Der Dirigent Matthias Baur</media:title>
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			<media:title type="html">Holzbläser spielen &#8220;Die Zauberflöte&#8221;</media:title>
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			<media:title type="html">Hinter dem Vorhang</media:title>
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			<media:title type="html">Mercedes-Benz Niederlassung Stuttgart</media:title>
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			<media:title type="html">Judith Rakers führte durch den Abend</media:title>
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			<media:title type="html">Streicher seitlich des Publikums</media:title>
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			<media:title type="html">Blechbläser und Schlaginstrumente</media:title>
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		<title>Menschliche Schönheit – Was ist das eigentlich?</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2013/03/11/menschliche-schoenheit-was-ist-das-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 12:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Schnurr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Autoblicke]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliche Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage nach der menschlichen Schönheit, insbesondere nach der Schönheit des menschlichen Gesichts, beschäftigt mitnichten allein die Leserinnen und Leser von Modemagazinen. Es handelt sich vielmehr um eine zutiefst philosophische Frage. „Nur wer blind ist, kann eine solche Frage stellen“, stellt Aristoteles bündig fest – und bleibt eine Antwort damit kurzerhand schuldig. Das tschechisch-amerikanische Topmodel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-large wp-image-24420 alignleft" title="Beispiel aus der Fotoserie &quot;Autoblicke&quot; von Vladimir Nikolic" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/autoblicke1-660x249.jpg" alt="" width="660" height="249" />Die Frage nach der menschlichen Schönheit, insbesondere nach der Schönheit des menschlichen Gesichts, beschäftigt mitnichten allein die Leserinnen und Leser von Modemagazinen. Es handelt sich vielmehr um eine zutiefst philosophische Frage. „Nur wer blind ist, kann eine solche Frage stellen“, stellt Aristoteles bündig fest – und bleibt eine Antwort damit kurzerhand schuldig.<br />
Das tschechisch-amerikanische Topmodel Paulina Porizkova meint hingegen: „Ich freue mich, dass die Menschen mich attraktiv finden. Tatsächlich aber ist dies nur eine Frage der Mathematik, es geht nur um ein paar Millimeter zwischen Augen und Kinn.“<span id="more-24382"></span></p>
<p>230 Besucher kamen am 19. Februar ins Mercedes-Benz Museum, um den Vortrag „Die Schönheit des Gesichts. Ein Mathematiker auf Spurensuche“ von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Deuflhard" target="_blank">Peter Deuflhard</a>, Professor für Scientific Computing an der Freien Universität Berlin und Gründer des Zuse-Instituts Berlin, zu hören. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Dialog im Museum“ statt, die gemeinsam von der <a href="http://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/index.php" target="_blank">Daimler und Benz Stiftung</a>, der Daimler AG und dem Mercedes-Benz Museum veranstaltet wird. Als Hausherr und Mitglied des Stiftungsrats begrüßte Dr. Michael Mühlbayer, und Senior Vice President Investor Relations &amp; Treasury der Daimler AG das Publikum. „Gerade weil die Stiftung nicht nur juristisch eigenständig ist, sondern auch inhaltlich andere Themenfelder als die Daimler AG angeht und dabei eine hohe Freiheit in der Forschungsförderung genießt, sind Abende wie der heutige besonders wichtig. Hier erfahren wir etwas über ihre Fördertätigkeit. Es liegt uns daran, dass diese Arbeit nach außen hin sichtbar wird.“ Zur visuellen Einstimmung in das Thema präsentierte Mühlbayer die Fotoserie „Autoblicke“ von Vladimir Nikolic. Der Konzeptkünstler spiegelt mimisch Emotionen wieder, die Autokarosserien in ihm hervorrufen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/autoblicke2.jpg" rel="lightbox[24382]" title="Beispiel aus der Fotoserie &quot;Autoblicke&quot; von Vladimir Nikolic"><img class="aligncenter  wp-image-24421" title="Beispiel aus der Fotoserie &quot;Autoblicke&quot; von Vladimir Nikolic" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/autoblicke2-660x249.jpg" alt="" width="594" height="224" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/Autoblicke3.jpg" rel="lightbox[24382]" title="Beispiel aus der Fotoserie &quot;Autoblicke&quot; von Vladimir Nikolic"><img class="aligncenter  wp-image-24531" title="Beispiel aus der Fotoserie &quot;Autoblicke&quot; von Vladimir Nikolic" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/03/Autoblicke3-660x251.jpg" alt="" width="594" height="226" /></a></p>
<p style="text-align: left;">„Was Frau Porizkova  etwas nüchtern formuliert, ist in der Tat keine Übertreibung“, so Deuflhard. „Experimente haben gezeigt, ein Millimeter im Gesicht, an der richtigen Stelle geändert, führt in unserer Wahrnehmung zu einem Umschlag von ‚schön‘ zu ‚nicht schön‘.“ Doch verhält es sich nicht nur so, dass ‚schöne‘ Menschen im Alltag mehr Hilfsbereitschaft erfahren. Gerade Patienten, die etwa nach einem Unfall entstellt sind, wünschen sich sehnlichst ein natürliches Aussehen zurück. Im Vorfeld einer Operation erweist sich die mathematische Simulation eines später gewünschten Aussehens dabei als enorm hilfreich für die ausführenden Chirurgen. „Mittlerweile kooperieren wir in der Operationsplanung mit rund 20 Kliniken europaweit“, führte Deuflhard aus. „Bis auf einen zehntel Millimeter genau können die Ärzte ein von uns errechnetes Modell mittlerweile realisieren.“</p>

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								<img title="Dr. Michael Mühlbayer zeigt Beispiele aus &quot;Autoblicke&quot;" alt="Dr. Michael Mühlbayer zeigt Beispiele aus &quot;Autoblicke&quot;" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/schoenheit-des-gesichts/thumbs/thumbs_mg_1817.jpg" width="100" height="75" />
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								<img title="Vortrag von Professor Deuflhard über die Schönheit des Gesichts" alt="Vortrag von Professor Deuflhard über die Schönheit des Gesichts" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/schoenheit-des-gesichts/thumbs/thumbs_mg_1953.jpg" width="100" height="75" />
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							</a>
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<p>Auch wenn zweifelsohne historische Vorbilder an schönen Gesichtern existieren, etwa die Büste der „Nofretete“, Boticellis „Venus“ oder etwa Michelangelos „David“, falle es doch schwer, einen universalen und kulturübergreifenden Begriff der Schönheit zu definieren. „Die viel zitierte Sache mit dem goldenen Schnitt ist es jedenfalls nicht“, so Deuflhard. „Auch das ‚Morphen‘, also die Überlagerung verschiedener Gesichter am Computer, führt nicht, wie oft angenommen, zu idealeren Formen. Dieser Eindruck ist vor allem auf die Glättung und gleichmäßigere Tönung der Haut, die bei diesen Prozessen entsteht, zurückzuführen.“</p>
<p>Letztlich erweise sich die Frage nach dem „schönen Gesicht“ als zu eng gefasst. Dies zeige sich deutlich, wenn man einen Menschen in einer bewegten Situation beurteile. Etwa in einem Film und nicht nur auf einem Foto. Deuflhard stellte fest: „Schon ist die Wahrnehmung völlig anders und die Bewertungen purzeln wieder wild durcheinander.“ Haare, Augen, Körperhaltung sowie der individuelle gestische Ausdruck würden ein Gesamtbild entstehen lassen, das weit über jede statische Betrachtung hinausgehe. Am Ende gehe es beim Aussehen stets um größtmögliche soziale Akzeptanz und  die Erfahrung persönlicher Identität. Dies zeige sich insbesondere nach Operationen: „Wenn ein Patient in den Spiegel blickt und sagt: ‚Das ist mein Gesicht‘ – und seine Familie, seine Freunde empfinden dies ebenso, ja dann ist es schön!“, so Deuflhards Fazit.</p>
<p><strong><em>Den Podcast zu Prof. Deuflhards Vortrag gibt es hier <a href="http://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/index.php?page=museum-podacst-deuflhard" target="_blank">über die Seite der Daimler und Benz Stiftung </a>zu sehen.</em></strong><br />
<em>(Copyright Fotos: Wölffing/Daimler und Benz Stiftung)</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>PANGAEA Finale – Am Ende beginnt der Anfang</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2013/02/06/pangaea-finale-am-ende-beginnt-der-anfang/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2013/02/06/pangaea-finale-am-ende-beginnt-der-anfang/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 08:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Selina Görgner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Horn]]></category>
		<category><![CDATA[PANGAEA]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich im September 2012 mein Praktikum im Bereich Brand Communications / Trendmarketing und Projekte begann, war mir Mike Horn als Markenrepräsentant von Mercedes-Benz noch fremd. Doch dies sollte sich im Laufe der nächsten Monate schnell ändern. Mike Horn in wenigen Worten zu beschreiben ist bereits eine Herausforderung für einen Blogeintrag. Soviel sei jedoch zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-23468" style="margin-bottom: 10px;" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/DIM_910410-header.jpg" alt="" width="660" height="250" />Als ich im September 2012 mein Praktikum im Bereich Brand Communications / Trendmarketing und Projekte begann, war mir Mike Horn als Markenrepräsentant von Mercedes-Benz noch fremd. Doch dies sollte sich im Laufe der nächsten Monate schnell ändern. Mike Horn in wenigen Worten zu beschreiben ist bereits eine Herausforderung für einen Blogeintrag. Soviel sei jedoch zu seiner Persönlichkeit zu sagen: Er führte bei vollständiger Dunkelheit eine dreimonatige Expedition am Nordpol durch, umrundete die Erde am Äquator, schwamm den gesamten Amazonas hinunter und bezwang zahlreiche weitere Abenteuer.</p>
<p><span id="more-23465"></span></p>
<p>Am 13. Dezember 2012 hatte ich die einmalige Gelegenheit im Rahmen des „PANGAEA Finales“ persönlich auf das Phänomen Mike Horn in Monaco, Monte Carlo zu treffen.</p>
<p>Über 4 Jahre lange segelte der Extremsportler und Abenteurer mit dem Segelschiff „PANGAEA“ im Zeichen des Umweltschutzes um die Welt. Jugendliche aus aller Welt konnte ihn auf seinen Expeditionen begleiten. Über die <a href="http://www.mikehorn.com/de/pangaea/" target="_blank">Homepage des PANGAEA Projektes</a> konnte sich junge Erwachsene im Alter von 15 bis 20 Jahren für einen der begehrten Plätze als sogenannter „Young Explorer“ bewerben. Hatte man die erste Hürde der Bewerbung geschafft, so wurde man zu einem Auswahlcamp in Chateau-d’Oex eingeladen. Dort wurden die Bewerber auf Herz und Nieren geprüft und mussten sich sowohl physisch als auch psychisch unter Beweis stellen. Nur die Besten bekamen letztendlich die einzigartige Chance gemeinsam mit Mike Horn und der PANGAEA auf eine der 12 Expeditionen aufzubrechen. Das PANGAEA Projekt wurde von Mercedes-Benz als Hauptsponsor von Anfang an tatkräftig unterstützt.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/55722968" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Am 28. August 2008 wurde die „PANGAEA“ im Beisein von H.S.H Prinz Albert im Yacht Club von Monaco, Monte Carlo getauft und anschließend auf eine lange Reise geschickt. Nach über 4 Jahren Expedition rund um den Globus kehrte das Segelschiff am 13. Dezember 2012 zu seinem Startpunkt, dem Yachtclub von Monaco zurück. Mit an Bord war Mike Horn zusammen mit seiner Crew sowie 50 der 200 Young Explorer, welchen die Freude des Wiedersehens ins Gesicht geschrieben war.</p>
<p>Die Aufregung war groß als das riesige Segelschiff mit einem lauten Ertönen der Schiffshörner in den Hafen von Monaco einfuhr und H.S.H. Prinz Albert anschließend höchstpersönlich Mike Horn für sein Engagement gratulierte. Mehr als 200 Gäste, darunter Journalisten, Sponsoren, Young Explorer, Freunde und Familie durften dieses außergewöhnliche Ereignis miterleben.</p>
<p>Anschließend fand im Yacht Club von Monaco eine Pressekonferenz statt, welche die Ergebnisse der PANGAEA Expedition ausführlich darlegte. Auf Staffeleien wurde im Yacht Club je ein Bild der insgesamt 12. Expeditionen ausgestellt. Jedes dieser Bilder konnte seine ganz persönliche Geschichte erzählen. Im Rahmen der Malaysia Expedition wurde das Bild eines Young Explorer gezeigt, der in den Tiefen der Borneo Insel in Malaysia auf der Suche nach noch lebenden Korallen in den Riffen taucht, welche den Lebensraum für eine Vielzahl an Fischarten bilden. Was viele jedoch nicht wissen: Korallenriffe zählen heutzutage zu den seltensten Ökosystemen unseres Planeten.</p>

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<p>Während der Pressekonferenz begeisterte Mike Horn trotz Krankheit mit heiser, kratziger Stimme die Massen. Er berichtete, wie er mit dem PANGAEA Projekt in den letzten 4 Jahren nicht nur sein Leben, sondern auch das vieler seiner Mitmenschen drastisch veränderte. Mit mehr als 200 sozialen und ökologischen Projekten setzten Jugendliche aus der ganzen Welt gemeinsam mit Mike Horn ein Zeichen. Mikhayla Bader, eine Young Explorer der 9. Nunavut Canada Expedition erzählte aus eigener Erfahrung, wie der Klimawandel und die daraus resultierende Gletscherschmelze unseren Planeten verändert. In Zukunft möchte Sie sich auch weiterhin für die Erhaltung unserer Erde engagieren und diese Botschaft weiter verbreiten.</p>
<p>Auch die Sponsoren bedankten sich für die einzigartige Gelegenheit, ein Teil des PANGAEA Projekts sein zu dürfen. Am Ende der Pressekonferenz erhielt Mike Horn für sein Engagement von Mercedes-Benz eine Überraschung, den neuen SMART ED Drive. Somit kann der Abenteurer nun nicht nur auf See, sondern auch auf den Straßen ökologisch mobil sein.</p>
<p>Für Mike Horn ist es stets eine Herausforderung, dass „unmögliche möglich zu machen – to make the impossible possible“. Das Ende des PANGAEA Projekte ist für Ihn keines Weges ein Ende. Ganz im Gegenteil, es ist für ihn erst der Anfang in eine bessere, nachhaltige Zukunft.</p>
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		<title>ProCent: Obdachlosen etwas Wärme (ab)geben</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 12:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wedemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Helfende Hände Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>
		<category><![CDATA[ProCent]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich dazu kam, ein ProCent Projekt zu vermitteln?   Im September letzten Jahres bin ich mit meiner Frau durch die Stuttgarter Innenstadt gelaufen. Wir haben ein paar Einkäufe erledigt, einen Kaffee getrunken und es uns gut gehen lassen. Uns waren schon öfter Obdachlose aufgefallen, die in der Innenstadt in einer Unterführung oder an irgendeiner Häuserwand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Decken_web.jpg" rel="lightbox[23580]" title="Neue Decken und Schlafsäcke für Obdachlose in Stuttgart"><img class="wp-image-23585           alignleft" title="Neue Decken und Schlafsäcke für Obdachlose in Stuttgart" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Decken_web-300x225.jpg" alt="" width="300" /></a></p>
<p>Wie ich dazu kam, ein ProCent Projekt zu vermitteln?   Im September letzten Jahres bin ich mit meiner Frau durch die Stuttgarter Innenstadt gelaufen. Wir haben ein paar Einkäufe erledigt, einen Kaffee getrunken und es uns gut gehen lassen. Uns waren schon öfter Obdachlose aufgefallen, die in der Innenstadt in einer Unterführung oder an irgendeiner Häuserwand lagerten. An diesem Tag sahen wir eine Frau, so um die 50, die offensichtlich kein zu Hause mehr hatte. Sie saß an einer Ecke der oberen Königstraße auf einer Decke, eine Reisetasche und etliche andere Dinge um sich herum, und bat um Almosen.</p>
<p><span id="more-23580"></span></p>
<p>Vielleicht waren wir besonders berührt, weil sie so „normal“ aussah. Sie konnte noch nicht lange auf der Straße leben, war vielleicht gerade erst in diese Situation gekommen.  Wir fragten Sie, ob Sie etwas essen möchte und  brachten ihr eine Pizza und Cola von einem Imbiss nebenan. Sie hat sich über diese Geste sehr gefreut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir fuhren dann nach Haus, daran denkend, dass diese Frau kein zu Hause mehr hat und eine Pizza allein ihr da nicht wirklich hilft. Die Begegnung mit dieser Obdachlosen ließ meine Frau und mich erst mal nicht los. Wir fragten uns, wie es für sie weitergeht, wenn der Herbst und der Winter kommt. Im Februar gibt es die Vesperkirche, in der man sich aufwärmen und etwas essen kann. Aber die kalte Jahreszeit ist sehr lang, wenn man keine eigene Wohnung mehr hat.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-23728" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/02/helfende-haende.jpg" alt="" width="150" />So bin ich auf die Suche nach „Obdachlosenhilfe in Stuttgart“ im Internet gegangen und sofort auf den Verein „<a href="http://helfendehaendeev.de/" target="_blank">Helfende Hände e.V.</a>“ gestoßen, der eine sehr informative Webseite hat. Der relativ kleine Verein arbeitet unabhängig von den Kirchen oder anderen großen Organisationen mit ehrenamtlichen Helfern, die regelmäßig durch das Stuttgarter Stadtgebiet zu den Betroffenen gehen und Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel ausgeben. Sie bemühen sich dauerhafte und kostengünstige Unterkünfte für möglichst viele Wohnungslose zu finden. Über einen ehrenamtlich tätigen Arzt werden auch Medikamente und medizinische Betreuung organisiert.</p>
<p>Ich war begeistert, die tun etwas!    Natürlich bittet der Verein auch um Unterstützung durch Mitarbeit oder Geld- und Sachspenden. Da fiel mir unsere Daimler ProCent Initiative ein und die Idee war da, hier vielleicht etwas mehr als ein Abendessen oder eine gewöhnliche Spende organisieren zu können.</p>
<p>Zunächst habe ich mich dann über unser Intranet informiert, was die Anforderungen für ein ProCent Projekt sind, wie z.B. die Gemeinnützigkeit der Trägerorganisation des Projektes, wie man einen Antrag stellt, welche Informationen erforderlich sind usw.. Mit diesen Informationen in der Tasche wollte ich den Verein Helfende Hände nun persönlich kennenlernen und habe das Vereinsbüro im Generationenhaus in Heslach besucht. In einem sehr lebhaften Gespräch mit Frau Reinhardt, Mitarbeiterin im Förderverein  Helfende Hände, habe ich dann viele weitere Aspekte der Arbeit von Helfende Hände kennengelernt. Sie erklärte mir, dass gerade die Kälte in den Wintermonaten für Obdachlose eine der großen Gefahren ist. Die Kälte führt zu Erkrankungen, Erfrierungen bis hin zum Erfrierungstod.  Auf meine Frage, welches Projekt wir ggf. mit Unterstützung von ProCent organisieren könnten, war die Idee für „Obdachlosen etwas Wärme (ab)geben“  schnell gefunden. In den kommenden Wintermonaten sollten Schlafsäcke und Decken von den ehrenamtlichen Helfern an die Hilfsbedürftigen zum Schutz vor Kälte ausgegeben werden. Wir überlegten wie viele Schlafsäcke und Wolldecken über den Winter benötigt werden und auch von den Helfern sinnvoll an die Bedürftigen verteilt werden könnten. Mit der Recherche zu Preisen war klar, wie viel Geld benötigt würde: es waren 7.500 €  - eine ganz schön große Summe.</p>
<div id="attachment_23587" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Schlafsaecke_web.jpg" rel="lightbox[23580]" title="Ehrenamtliche Mitarbeiter liefern die Spenden aus"><img class="wp-image-23587" title="Ehrenamtliche Mitarbeiter liefern die Spenden aus" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Schlafsaecke_web-660x495.jpg" alt="" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Ehrenamtliche Mitarbeiter liefern die Spenden aus</p></div>
<p>Der Antrag war schnell ausgefüllt, die Dokumente zum Nachweis der Gemeinnützigkeit sofort kopiert und so ging der Antrag an unser Betriebsratsbüro. Ich habe den Antrag persönlich vorbeigebracht, weil ich gerne wissen wollte, wie lange der Genehmigungsprozess dauert. Es war bereits Oktober, die Tage wurden kälter. Die erste Information, die ich erhielt, war ernüchternd: Die Prüfungskommission tagt 4 mal im Jahr und hatte ihren nächsten Termin bereits 2 Wochen später. Bis dahin wäre aber eine notwendige Vorprüfung nicht machbar. Der nächste Kommissionstermin war dann erst im Februar, auf jeden Fall zu spät für das Projekt in diesen Winter – wie dumm, schlechte Karten für das Projekt.</p>
<p>Nach kurzer Beratung über das Projekt und den Sachverhalt, dass es im Frühjahr nicht mehr relevant sei bzw. ein ganzes Jahr warten müsse, ist die Kollegin in die Sache eingestiegen und hat sich für eine beschleunigte Vorprüfung eingesetzt. Und – so hat es gerade noch geklappt. Das Projekt konnte noch im November in der ProCent Kommission beraten werden und wurde genehmigt.</p>
<div id="attachment_23586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Kaeltebus_web.jpg" rel="lightbox[23580]" title="Der Kältebus liefert die neuen Schlafsäcke und Decken aus"><img class="wp-image-23586" title="Der Kältebus liefert die neuen Schlafsäcke und Decken aus" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Kaeltebus_web-660x495.jpg" alt="" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Der Kältebus liefert die neuen Schlafsäcke und Decken aus</p></div>
<p>Ich habe mich riesig gefreut und wir alle, die sich an ProCent in Stuttgart beteiligen, können uns  freuen, dass es in diesem Winter in unserer Stadt etwas mehr Wärme gibt, dort wo es ganz besonders darauf ankommt. Einen herzlichen Gruß möchte ich noch von den Helfenden Händen ausrichten. Sie sagen allen ProCent-Spendern im Namen der Obdachlosen: „Danke!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-23721" title="" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/02/linie_pubnkt.jpg" alt="" width="660" height="3" /></p>
<p><em>Anmerkungen der Redaktion</em></p>
<p><strong>ProCent-Bilanz nach einem Jahr im Überblick</strong><br />
Von den über 300 eingereichten ProCent-Förderanträgen interessierter und engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnten bereits 117 in einem Förderumfang von 745.000 € genehmigt werden.</p>
<p>Unter Berücksichtigung der ProCent-Förderschwerpunkte gliedern sich die 117 bereits genehmigten<br />
Projekte wie folgt auf:</p>
<p><strong>Regionale Projekte</strong><br />
21 Aktivitäten in der Behindertenhilfe<br />
25 karitative Projekte<br />
56 Projekte der Kinder- und Jugendhilfe sowie<br />
1 Engagement im Tierschutz</p>
<p><strong>Überregionale/Internationale Projekte</strong><br />
Im Bereich des überregionalen und internationalen Engagements wurden hauptsächlich Projekte der Kinder- und Jugendhilfe unterstützt:</p>
<p>Europa<br />
3 Projekte in Rumänien und überregional in Deutschland</p>
<p>Asien<br />
4 Projekte in Nepal, Irak, Indien</p>
<p>Nord-und Südamerika<br />
1 Projekt in Brasilien</p>
<p>Afrika<br />
6 Projekte in Südafrika, Tansania, Ghana, Uganda, Kenia und Sierra Leone</p>
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			<media:description type="html">Neue Decken und Schlafsäcke für Obdachlose in Stuttgart</media:description>
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			<media:title type="html">helfende-haende</media:title>
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		<title>Big Brothers, Big Sisters &#8211; and me</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 10:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christel Goetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brothers]]></category>
		<category><![CDATA[Big Sisters]]></category>
		<category><![CDATA[Mentorenprogram]]></category>
		<category><![CDATA[Paten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gemeinnützige Organisation „Big Brothers Big Sisters“ fördert gezielt und individuell mit einem Mentorenprogramm Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren, die aus ganz unterschiedlichen Lebensverhältnissen kommen. Als Mutter von zwei Söhnen (22 und 23 Jahre alt) finde ich die Entwicklung von Jugendlichen faszinierend. Besonders herausfordernd ist aus meiner Sicht die Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die gemeinnützige Organisation „<a href="http://www.bbbs-deutschland.de/bbbs-stuttgart.php" target="_blank">Big Brothers Big Sisters</a>“ fördert gezielt und individuell mit einem Mentorenprogramm Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren, die aus ganz unterschiedlichen Lebensverhältnissen kommen.</em></p>
<p>Als Mutter von zwei Söhnen (22 und 23 Jahre alt) finde ich die Entwicklung von Jugendlichen faszinierend. Besonders herausfordernd ist aus meiner Sicht die Zeit zwischen 10 und 18 Jahren. Jugendliche in diesem Alter stellen sich oft Fragen wie: Wer bin ich? <span id="more-23425"></span>Was kann ich? Wo will ich überhaupt hin? Was will ich mal beruflich machen? Wie soll mein Leben später aussehen?</p>
<p>Als Mentorin bietet sich mir die Möglichkeit, Jugendliche auf ihrem Entwicklungsweg bei der Klärung der vielen Fragen zu begleiten. Ich darf ihnen Impulse geben, meine Sicht zur Verfügung stellen und das allerwichtigste – ich darf Ihnen zuhören und an ihren Gedanken teilhaben.</p>
<p>Auch in meinem Leben hatte ich sowohl privat als auch beruflich immer wieder „Wegbegleiter“, die mir ihre Erfahrungen zur Verfügung gestellt haben und das habe ich immer als hilfreich erlebt. Daher freue ich mich, im Rahmen des BBBS-Programms auch etwas von meinen Erfahrungen weiter zu geben. Allerdings gebe nicht nur ich meiner Mentee Impulse, sondern auch sie immer wieder mir (z. B. über ihre Sicht auf das Leben, über ihren Kulturkreis, etc.). Es ist also ein Geben und Nehmen von dem wir beide profitieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Kinderbilder.jpg" rel="lightbox[23425]" title="Big Brothers, Big Sisters - and me"><img class="aligncenter  wp-image-23430" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Kinderbilder-660x371.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
<p>Seit April begleite ich Aycanur, sie ist 14 Jahre alt und Kurdin. Wir treffen uns einmal wöchentlich am Wochenende für ein bis eineinhalb Stunden – je nachdem was wir unternehmen. Durch das Auswahlverfahren von BBBS, welches im Vorfeld Interessenschwerpunkte des Mentors und die des Mentees abgleicht, war sichergestellt, dass Ayca und ich ähnliche Interessen  haben. Wir unternehmen viel in der Natur, spielen Minigolf, besuchen Museen, das Planetarium oder gehen ins Kino. Außerdem nutzen wir die Angebote von BBBS (z. B. gemeinsamer Kochkurs, Besuch in der Stuttgarter Wilhelma….).</p>
<p>Als Mentor sollte man sich auf die neue Rolle vorbereiten: Sehr wichtig für mich war die grundsätzliche Entscheidung, die Verpflichtung einzugehen mich mindestens ein Jahr lang regelmäßig einmal pro Woche mit einer Mentee zu treffen. Das ist eine zeitliche Herausforderung, die ich aber gerne meistere.</p>
<p>Big Brothers Big Sisters bietet selbstverständlich auch Kurse an, mit denen man  gut vorbereitet wird und wo geübt wird, wie man mit möglichen kritischen Situationen umgeht. Sollte man dennoch mal an Grenzen stoßen, bietet BBBS während des Programmes regelmäßig Unterstützung an.</p>
<div id="attachment_23432" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Klettergarten1.jpg" rel="lightbox[23425]" title="Ich und Aycanur beim Klettern"><img class="size-medium wp-image-23432" title="Ich und Aycanur beim Klettern" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2013/01/Klettergarten1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Ich und Aycanur beim Klettern</p></div>
<p>Wichtig ist, dass Vertrauen entsteht. Schließlich kommt man nicht aus dem Umfeld des Mentees und muss sich erst einmal kennenlernen und eine Beziehung aufbauen.<strong> </strong> Ich habe mir klar gemacht, dass man nur Unterstützung anbieten kann. Entscheiden muss die Mentee. Hier kann es zum Beispiel sein, dass die Mentee schulische Probleme hat und man gerne helfen möchte. Wenn man dann Hilfe anbietet und die Mentee diese nicht nutzen möchte – sollte man dies respektieren. Für mich ist es  wichtig, mich als Mentorin nicht aufzudrängen.</p>
<p>Gut ist es auch immer, eine gewisse Portion Geduld und Gelassenheit zu haben, wenn zum Beispiel für die Mentee auf einmal andere Themen wichtiger sind als die Einhaltung der gemeinsamen Termine oder die gemeinsamen Unternehmungen nicht mehr interessant scheinen.</p>
<p>Aber solche Situationen kenne ich auch von meinen Kindern. Hier gilt: „Dranbleiben“ und gegebenen falls gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Letztendlich sind es gerade auch die gemeinsam bewältigten kritischen Situationen, die die Rolle als Mentorin spannend und interessant machen.</p>
<p>Wenn Sie Freude an der Weitergabe Ihrer Erfahrungen haben und es Ihnen Spaß macht, Kinder und Jugendliche in Ihrer Entwicklung zu begleiten, überlegen Sie sich doch auch einmal,, ob Sie die Zeit aufbringen können, sich für diese tolle Initiative zu engagieren. Es macht eine Menge Freude und Spaß und ist auf jeden Fall spannend und herausfordernd.</p>
<p>Ganz besonders möchte ich auch Männern dieses Programm ans Herz legen. Es gibt noch sehr viele Jungs, die gerne am Programm teilnehmen möchten, so dass männliche Mentoren besonders gesucht werden.<em></em></p>
<p><em>Christel Götz ist leitende Führungskraft im Bereich Corporate Facility Management, die sich wie auch andere Daimler-Mitarbeiter in diesem Programm engagiert.</em></p>
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		<title>Gut geplant ist halb geschenkt – Schenk ein Lächeln 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 14:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabrina Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Schenk ein Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachtsgeschenke-Planung im Oktober ist so was von nichts für mich.  Ich gehöre zu den Menschen, die sich am 20. Dezember wundern, warum die exklusive und handbestickte Jacke, die ich natürlich schon seit Monaten als Geschenk für meine Mutter im Kopf hatte bis Heiligabend nicht mehr lieferbar ist. Als ich mich dieses Jahr bereits Ende September  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachtsgeschenke-Planung im Oktober ist so was von nichts für mich.  Ich gehöre zu den Menschen, die sich am 20. Dezember wundern, warum die exklusive und handbestickte Jacke, die ich natürlich schon seit Monaten als Geschenk für meine Mutter im Kopf hatte bis Heiligabend nicht mehr lieferbar ist. Als ich mich dieses Jahr bereits Ende September  im Rahmen meines Praktikums im Team Corporate Marketing &amp; Sponsorship mit dem Thema Weihnachtsgeschenke beschäftigen musste, war mein erster Gedanke, dass bis Weihnachten noch viel Zeit<span id="more-23238"></span> sei. <br />
Falsch gedacht! Drei Monate scheinen eine lange Zeit, solange man sich um nur ein Geschenk zu kümmern hat. Nachdem jedoch die Organisation, Distribution und vor allem die Rückgabe von rund 2400 Geschenkkartons auf der Agenda stand, kam sogar ich zu dem Schluss, dass es höchste Zeit sei anzufangen.</p>
<p><strong>Von der Palette zum Päckchen</strong></p>
<p>Wer beteiligt sich? Welche Zuständigkeiten werden vergeben? Wann liefert man die Kartons?<br />
Vereinzelte Anrufe von begeisterten Päckchenpackern erreichten uns bereits im Oktober. Für mich persönlich eine Überraschung. In meiner Vorstellung stellte die Aktion mehr ein Projekt dar, bei dem Mitarbeiter sich verpflichtet fühlen würden mitzumachen, anstatt mit so viel Elan an die Sache heranzugehen. Alle Daimler Mitarbeiter, die ich in den letzten Wochen auf meinem Weg ein Lächeln zu schenken traf, waren begeistert von der Aktion und wollten sich an Kreativität in der Geschenkwahl fast gegenseitig übertreffen. Egal ob in Kirchheim, Nabern, Esslingen, Untertürkheim, Möhringen, Sindelfingen oder Böblingen, die Motivation war überall hoch. Als Daimler Neuling habe ich in dieser Zeit vor allem gelernt, dass die örtliche Zerstreuung von Arbeitsplätzen der Daimler Kollegen im Raum Stuttgart keine Grenzen kennt. Vor meinem Praktikum meinten viele meiner  Kommilitonen spöttisch, dass ich mit Sicherheit nicht mal einen Mercedes von innen zu Gesicht bekäme. Dieser Behauptung konnte „Schenk ein Lächeln“ definitiv Abhilfe leisten. So kann ich festhalten, dass der Weg eines jeden Päckchens von der Palette zum Befüller ein sehr komfortabler war. Die Vorbereitung zu „Schenk ein Lächeln 2012“ hat mir ein herzliches, engagiertes und vor allem zusammengehöriges Bild der Daimler Mitarbeiter vermittelt. Ich freue mich, Teil der Organisation gewesen zu sein.</p>
<p><strong>Das Lächeln nicht verlieren</strong></p>
<p>Am Tag der Veranstaltung wurde es natürlich nochmal stressig. Für uns bedeutete das vor allem, stets den guten Zweck im Blick zu haben. EineHerausforderung war vor allem, unser Lächeln bei all dem Stress nicht zu verlieren, schließlich wollten wir am Ende des Tages Eines schenken. Am 17. Dezember sammelten wir Päckchen über Päckchen ein und brachten sie ins Conference Center auf dem Werksgelände Untertürkheim.<br />
Dort fand die diesjährige Übergabe der Geschenke an den Schwäbischen Tafel e.V., im Rahmen des Weihnachtsumtrunks statt. Die Feier gestaltete sich zwar zeitlich knapp, die Stimmung war jedoch weihnachtlich und angenehm. Die Tafel bedankte sich herzlich und viele fleißige Hände machten sich direkt an die Verteilung der Geschenke.</p>
<p><strong>Ein Lächeln bewahren</strong></p>
<p>Ich finde es ein bisschen schade, dass die Geschenke nicht direkt an die zu Beschenkenden übergeben werden können, persönlich Schenken ist schließlich noch mal ein anderes Schenken.Aufgrund der vielen Pakete ist dies leider nicht umsetzbar. Ich hoffe sehr, dass mein Päckchen Glanz in die Augen eines Kindes zaubert. Es ist ja nicht immer gesagt, dass man den Geschmack der Beschenkten auch trifft. „Mein“ fünf bis neunjähriges Mädchen sollte zum Beispiel bereits lesen können oder jemanden haben, der ihr vorliest. Meine Kollegen meinten aus ihrer Erfahrung der letzten Jahre heraus, dass die Kleinen sich über fast alles freuen, so wird hoffentlich auch mein Geschenk Zuspruch finden. Ob Zuspruch oder nicht, ich muss zugeben, dass mir die Rolle des großzügigen Schenkers gut gefallen hat. Ich finde es schön, auf der weihnachtlichen &#8220;Wohltäter-Welle&#8221; mitzuschwimmen. Mir ist bewusst, dass punktuelle Hilfe oder Freude zu schenken nur ein Anfang ist und dauerhafte Unterstützung nicht ersetzen kann.</p>
<p>Weihnachten ist die Zeit der Wohltätigkeit und Besinnung. „Schenk ein Lächeln 2012“ war eine tolle Aktion, mit der Daimler Mitarbeiter  ihrer Weihnachtszeit eine besondere Bedeutung verliehen haben und viele Kinder an unterschiedlichen Standorten glücklich machen konnten. Ich würde mich freuen, wenn  die Bedeutung und vor allem die Philosophie der Aktion sich über die Weihnachtstage hinweg unter uns Mitarbeitern bewahren ließe und zu noch mehr Engagement anspornt, damit wir das Lächeln der Kinder dauerhaft bewahren können.</p>
<p>Mein persönliches Engagement in Sachen Geschenke war dieses Jahr jedenfalls &#8220;überproportional&#8221;. Für meine Mama habe ich zwar bis heute kein Geschenk, aber ich kann stolz behaupten bereits<strong> </strong>über<strong> 2000 gepackte Geschenke</strong> in der Hand gehabt zu haben. Langfristige Planung zahlt sich eben aus und lässt in unserem Fall Kinderaugen leuchten!</p>
<div id="attachment_23241" class="wp-caption alignnone" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-23241" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/12/schenck_ein_laecheln-660x371.jpg" alt="" width="660" height="371" /><p class="wp-caption-text">Dr. Christine Hohmann-Dennhardt (Vorstand der Daimler AG für Integrität und Recht) und Edgar Heimerdinger (Ehrenamtlicher Vorstand der Schwäbischen Tafel e.V.) bei der Übergabe. Insgesamt wurden für &#8220;Schenk ein Lächeln&#8221; von Mitarbeitern mehr als 2000 Geschenke gepackt.</p></div>
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