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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Technologie &amp; Innovation</title>
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		<title>Betriebsanleitung mal anders</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof Blank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[B-Klasse]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsanleitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Normalerweise sind meine pubertierenden Kinder nicht so ohne weiteres bereit, eine Betriebsanleitung zu lesen – auch wenn diese zu einem noch so tollen Auto geh&#246;rt. Aber auf einem iPhone, zusammen mit coolen Videos – das ist doch was!
Und jetzt ist es soweit – meine beiden S&#246;hne lesen die Betriebsanleitung der neuen B-Klasse – die „B-Class-GUIDE“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0056.png" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0056.png','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-16099" title="Die App im &#220;berblick" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0056-300x199.png" alt="Die App im &#220;berblick" width="300" height="199" /></a>Normalerweise sind meine pubertierenden Kinder nicht so ohne weiteres bereit, eine Betriebsanleitung zu lesen – auch wenn diese zu einem noch so tollen Auto geh&#246;rt. Aber auf einem iPhone, zusammen mit coolen Videos – das ist doch was!</p>
<p>Und jetzt ist es soweit – meine beiden S&#246;hne lesen die Betriebsanleitung der neuen B-Klasse – die „B-Class-GUIDE“, eine App im <a href="http://itunes.apple.com/de/app/b-class-guide/id493497188?mt=8">Apple-Store</a> und  <a href="https://market.android.com/details?id=com.daimler.moba.kundenapp.android" target="_blank">Android-Market</a>, die seit einigen Tagen verf&#252;gbar ist! <span id="more-16096"></span></p>
<p>Wie kam es dazu? Bisher erstellen wir im Auftrag der Fahrzeugprojekte eine sogenannte Kunden-DVD mit Produktinformationen wie zum Beispiel Filmen zu Innovationen und Ausstattungen sowie zu Historie und Entwicklung und nat&#252;rlich der Betriebsanleitung sowie der COMAND/Audio Anleitung, die dann &#252;ber die Verk&#228;ufer an die Kunden weitergegeben wird.</p>
<p>Letztes Jahr im Fr&#252;hjahr gab es &#220;berlegungen, ob es nicht m&#246;glich w&#228;re, anstelle  der DVD diese Informationen in Form einer Smartphone-App bereitzustellen. Da die neue B-Klasse einen neuen, jungen Kundenkreis erschlie&#223;en soll, ist eine Smartphone-App genau das passende Medium um Produkt- und Betriebsanleitungsinformationen an die Frau oder den Mann zu bringen. Und das in attraktiver, moderner Art – so wie das Produkt!</p>
<p>Passend dazu gibt es f&#252;r die neue B-Klasse auch einen Auftritt im Internet bei den <a href="http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/servicesandaccessories/services_online/interactive_manual.html" target="_blank">Betriebsanleitungen von Mercedes-Benz</a>, der hier nicht unerw&#228;hnt bleiben soll.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0013.png" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0013.png','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-16100" title="Airbags" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0013-199x300.png" alt="Airbags" width="199" height="300" /></a>Von der &#220;berlegung bis zur Umsetzung blieb uns nicht viel Zeit, aber wir haben es geschafft!  Nun ist die erste App „B-Class-GUIDE“ seit kurzem in den Stores verf&#252;gbar. Mit vielen Infos wie zum Beispiel kurzen Filmen zu bedienrelevanten Themen (z.B. Start-Stopp), neuen Features wie der visuellen Suche und nat&#252;rlich die kompletten Anleitungen zum Fahrzeug und COMAND/Audio. Das konnte nur funktionieren, indem viele Fachbereiche auf allen Ebenen eng und pragmatisch zusammengearbeitet haben.</p>
<p>Angefangen bei den Kollegen der IT-Abteilungen (ITF/SV und ITF/SD), die die notwendigen technischen Grundlagen sowie die Infrastruktur auf die Beine gestellt haben, &#252;ber meine Kollegen in der technischen Redaktion (GSP/OID), die f&#252;r die Betriebsanleitungs­informationen zust&#228;ndig waren, die Mitarbeiter der Firma LOGICA, die in vielen Wochenend- und Nachtschichten es geschafft haben, die Software zu entwickeln und last, but not least die vielen freiwilligen Tester, die neben ihren eigentlichen Aufgaben flei&#223;ig getestet und so ma&#223;geblich dazu beigetragen haben, dass es die „B-Class-GUIDE“ heute gibt.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/home.PNG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2012/01/home.PNG','',event,100,75)"></a>Alle Namen zu nennen w&#252;rde den Rahmen sprengen – aber an dieser Stelle herzlichen Dank von meiner Seite – wir waren und sind ein tolles Team!</p>
<p>Was wir angefangen haben f&#252;hren wir auch weiter: Mitte des Jahres kommt eine weitere App mit den Informationen zur neuen A-Klasse. Nach und nach folgen dann weitere Baureihen, so dass in den n&#228;chsten Jahren alle Kunden und Interessenten f&#252;r alle neuen Fahrzeuge diese Informationsquelle zur Verf&#252;gung gestellt wird, eingebettet in das Gesamtkonzept der Mercedes-Benz Apps.</p>
<p>Da werden meine Kids auch in Zukunft einiges zu „lesen“ bekommen.</p>
<p>Ich freue mich schon darauf!</p>
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			<media:title type="html">Die App im &#220;berblick</media:title>
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			<media:title type="html">Airbags</media:title>
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		<title>Brennstoffzellentechnologie erobert Skandinavien</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/12/05/brennstoffzellentechnologie-erobert-skandinavien/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2011/12/05/brennstoffzellentechnologie-erobert-skandinavien/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teresa Fickler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[B-Klasse]]></category>
		<category><![CDATA[F-Cell]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Er&#246;ffnungsevent Wasserstofftankstelle und Demonstrationsstart B-Klasse F-CELL in Oslo
Oslo: Montag, 21.11.2011 um 7:00 Uhr – es herrscht lebendiges Treiben auf dem Gel&#228;nde der Forschungsorganisation SINTEF in Oslo. Verwundert schauen die Mitarbeiter von SINTEF, als bereits Kamerateams, Vertreter vom EU-F&#246;rderprojekt H2moves Scandinavia (H2mS) und zahlreiche weitere G&#228;ste sich auf dem Betriebsgel&#228;nde von SINTEF eingefunden haben. Anlass ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er&#246;ffnungsevent Wasserstofftankstelle und Demonstrationsstart B-Klasse F-CELL in Oslo</strong></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/12/6375761265_f68c4daefa_b.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/12/6375761265_f68c4daefa_b.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-15516" title="Oberb&#252;rgermeister von Oslo, Fabian Stang bei der Betankung eines F-CELL’s" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/12/6375761265_f68c4daefa_b-300x200.jpg" alt="Oberb&#252;rgermeister von Oslo, Fabian Stang bei der Betankung eines F-CELL’s" width="300" height="200" /></a>Oslo: Montag, 21.11.2011 um 7:00 Uhr – es herrscht lebendiges Treiben auf dem Gel&#228;nde der Forschungsorganisation <a href="http://www.sintef.no/home/About-us/" target="_blank">SINTEF</a> in Oslo. Verwundert schauen die Mitarbeiter von SINTEF, als bereits Kamerateams, Vertreter vom EU-F&#246;rderprojekt <a href="http://www.scandinavianhydrogen.org/" target="_blank">H2moves Scandinavia</a> (H2mS) und zahlreiche weitere G&#228;ste sich auf dem Betriebsgel&#228;nde von SINTEF eingefunden haben. Anlass ist die Er&#246;ffnung der 4. Wasserstofftankstelle in Norwegen und der Start der Demonstrationsaktivit&#228;ten der 10 B-Klasse F-CELL Fahrzeuge in Oslo.<span id="more-15483"></span></p>
<p>Um 7:30 Uhr startete in gem&#252;tlicher und lockerer Atmosph&#228;re das „Drop-in Breakfast“, wo sich die Presse bereits &#252;ber das Projekt informieren und Kontakt zu den Akteuren aufnehmen konnte. Herr Ernst Herloff Kristiansen, Executive Vice President von SINTEF begr&#252;&#223;te alle G&#228;ste und das H2mS Projekt wurde vom Koordinator Dr. Ulrich B&#252;nger, LBST GmbH vorgestellt. Mit viel Frauenpower betrat Gøril L. Andreassen von ZERO die B&#252;hne und verk&#252;ndete freudig, dass jeder Tag eigentlich mit einer Wasserstofftankstellener&#246;ffnung starten sollte.</p>
<p>Parallel wurde in der Osloer Innenstadt am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Johans_gate" target="_blank">Karl Johans Gate</a> ein Brennstoffzellen-Auto-Korso veranstaltet, in dem der norwegische TV-Sender NRK in einem Morgenmagazin live Fachexperten zum Thema Brennstoffzelle interviewte und vom Projekt berichtete. Der Marketingverantwortliche von Bertel O. Steen (Generalvertreter in Norwegen f&#252;r Mercedes-Benz) demonstrierte die „saubere Technologie“, indem er das Kondensat aus der B-Klasse F-CELL trank.</p>
<p>Der Korso fuhr anschlie&#223;end zur neu erbauten Wasserstofftankstelle auf dem SINTEF-Gel&#228;nde. Der „<a href="http://www.yogeshwar.de/" target="_blank">Ranga Yogeshwar</a> aus Norwegen“ Moderator Ole André Sivertsen fuhr in einer B-Klasse F-CELL auf die B&#252;hne und interviewte Jacob Krogsgaard, CEO von H2Logic, Peter Froeschle, Strategic Energy Projects &amp; Market Development Fuel Cell / EV von Daimler und Allan Rushforth, COO bei Hyundai Europe. Der H&#246;hepunkt der Veranstaltung war die offizielle Er&#246;ffnung der Wasserstofftankstelle durch den Oberb&#252;rgermeister von Oslo, Fabian Stang, und die Betankung einer B-Klasse F-CELL.</p>

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<p>Im Anschluss an die Er&#246;ffnung der H2mS Tankstelle wurde die sechste j&#228;hrliche <a href="http://www.zerokonferansen.no/zeroconference" target="_blank">ZERO Conference</a> er&#246;ffnet. Auch der  fr&#252;here Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger, bekanntlich proaktiver Bef&#252;rworter der Brennstoffzellentechnologie, referierte &#252;ber die Relevanz der Technologie. Eine B-Klasse F-CELL stand ebenfalls f&#252;r einen Ride&amp;Drive den Besuchern der Konferenz zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Alles in allem war Oslo nicht nur wegen der entspannten, naturverbundenen Menschen und den erfolgreichen Brennstoffzellen-Aktivit&#228;ten ein voller Erfolg. Meines Erachtens ist Skandinavien und im speziellen Norwegen eines der Zukunftsm&#228;rkte f&#252;r alternative Antriebe. Bereits heute wurden &#252;ber 4.000 Elektrofahrzeuge in Norwegen verkauft (in Deutschland ca. 2.300). Es gibt somit pro Kopf in Oslo mehr Elektroautos als in irgendeiner anderen Stadt der Welt. Zudem hat Norwegen bereits vier Wasserstofftankstellen und der Wasserstoff kann regenerativ gewonnen werden. Auch die Politik steht voll hinter dem lokal emissionsfreien fahren und bietet der Bev&#246;lkerung Incentives wie kostenloses Parken, Benutzung der Busspur und eine Steuerbefreiung.</p>
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		<title>Wetter nach Wunsch!?</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/11/18/wetter-nach-wunsch-klimakanal/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 09:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dörle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakanal]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Testfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer morgens das Haus verl&#228;sst, um zur Arbeit zu gehen, bei dem geht der erste Blick zum Thermometer. Welches Wetter, welche Temperatur erwartet einen vor der Haust&#252;r? Wer im Geb&#228;ude 64/1 im MTC in Sindelfingen arbeitet, f&#252;r den ist das allerdings nur die halbe Wahrheit. Gluthitze oder arktische K&#228;lte, Sonnenschein oder Schneesturm warten nach  Arbeitsbeginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/Kaltkanal.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/Kaltkanal.jpg','',event,100,75)"></a>Wer morgens das Haus verl&#228;sst, um zur Arbeit zu gehen, bei dem geht der erste Blick zum Thermometer. Welches Wetter, welche Temperatur erwartet einen vor der Haust&#252;r? Wer im Geb&#228;ude 64/1 im MTC in Sindelfingen arbeitet, f&#252;r den ist das allerdings nur die halbe Wahrheit. Gluthitze oder arktische K&#228;lte, Sonnenschein oder Schneesturm warten nach  Arbeitsbeginn auf meine Kollegen und mich in den neuen Klimawindkan&#228;len.  </p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedienkabine1.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedienkabine1.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-15362" title="Bedienkabine" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedienkabine1-300x199.jpg" alt="Bedienkabine" width="300" height="199" /></a>Seit Anfang 2011 k&#246;nnen wir in den modernsten Klimawindkan&#228;len der Welt die Fahrzeuge von Mercedes-Benz  unter allen erdenklichen klimatischen Bedingungen auf Herz und Nieren testen.     Das  circa siebzig mal sechzig Meter gro&#223;e Geb&#228;ude beherbergt nicht nur einen Warm- sondern auch einen Kaltkanal und ist vollgestopft mit den neuesten Technologien.<span id="more-15245"></span></p>
<p>Klimawindkanal -  Was ist das eigentlich?</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedienkabine.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedienkabine.jpg','',event,100,75)"></a>Ziel eines Windkanals ist immer die Luftstr&#246;mungen um ein Fahrzeug so realit&#228;tsnah wie m&#246;glich nachzubilden. Die Umgebung in der sich ein echtes Auto bewegt, hat aber immer auch bestimmte klimatische Eigenschaften. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Fahrbahntemperatur,  Sonneneinstrahlung, Niederschl&#228;ge und vieles mehr m&#252;ssen mit beachtet werden, um realistische Ergebnisse zu erhalten. In den Windkan&#228;len k&#246;nnen wir daher jedes Klima simulieren, w&#228;hrend die Testfahrzeuge im Pr&#252;fstand fahren.</p>
<p>Dabei wird ein Temperaturbereich von -40°C bis +60°C abgedeckt, es kann der Fahrtwind bis 265 km/h nachgebildet werden, die Sonne wie im Death Valley vom Himmel brennen, Schnee und Regen auf die Fahrzeuge einprasseln und jeder Fahrzustand , egal ob langsame Bergfahrt oder H&#246;chstgeschwindigkeit auf der Autobahn, simuliert werden .     </p>
<p>Wer sich nun fragt, was f&#252;r ein Aufwand hinter diesen Tests steht, dem m&#246;chte ich hier nun am Beispiel eines typischen Testablaufes einen kleinen Einblick in den Pr&#252;fstandsalltag gew&#228;hren.</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/11c50_28.jpg" title="Der SLK 350 beim Übergang von Frostzustand zu Hitzewelle" class="thickbox" rel="klimakanal" >
				<img title="SLK 350  ( R 172 )  2011" alt="SLK 350  ( R 172 )  2011" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/thumbs/thumbs_11c50_28.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/geblaese.jpg" title="Das Gebläse des Klimawindkanals" class="thickbox" rel="klimakanal" >
				<img title="Klimakanal  2011" alt="Klimakanal  2011" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/thumbs/thumbs_geblaese.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/kaltkanal.jpg" title="Im Kaltkanal wird die C-Klasse auf Eis gesetzt" class="thickbox" rel="klimakanal" >
				<img title="Klimakanal C-Klasse  2011" alt="Klimakanal C-Klasse  2011" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/thumbs/thumbs_kaltkanal.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/transportsystem.jpg" title="Das Transportsystem des Klimawindkanals" class="thickbox" rel="klimakanal" >
				<img title="SLS Roadster im Klimawindkanal (R 197) 2011" alt="SLS Roadster im Klimawindkanal (R 197) 2011" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/thumbs/thumbs_transportsystem.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/warmkanal.jpg" title="Die Lampen im Warmkanal können Wüstentemperaturen simulieren." class="thickbox" rel="klimakanal" >
				<img title="Klimakanal M-Klasse  2011" alt="Klimakanal M-Klasse  2011" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/klimakanal/thumbs/thumbs_warmkanal.jpg" width="100" height="75" />
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<p>Bei einem Prototyp der neuen S-Klasse soll im Kaltkanal das Aufheizverhalten im Innenraum bei tiefen Temperaturen untersucht werden. Das bedeutet f&#252;r mich einen kalten Arbeitstag mitten im Sp&#228;tsommer. Nachdem das Fahrzeug im Windkanal angekommen ist, wird es in unserem Werkstattbereich einem Eingangscheck unterzogen und danach entsprechend den Testanforderungen vorbereitet. Zum Beispiel werden Adaptionen an das Fahrzeug gebaut, um das Auto auf dem Allrad-Rollenpr&#252;fstand sicher fixieren zu k&#246;nnen. </p>
<p>Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, wird der Pr&#252;fling im Transportsystem aufgenommen und in den Konditionierbereich gebracht. Es stehen sechs Konditionierkammern zur Verf&#252;gung, in denen das Fahrzeug vortemperiert werden kann. Viele Testabl&#228;ufe erfordern eine vorgegebene Zeit, in der das Fahrzeug  auf Versuchstemperatur durchgek&#252;hlt bzw. erw&#228;rmt wird, denn nur so sind die Testergebnisse reproduzierbar. Bei diesem Versuch bedeutet das zw&#246;lf Stunden bei eisigen -20°C in der Klimakammer.  </p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/11C50_09.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/11C50_09.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-15363" title="Der neue SLK erduldet im Klimakanal h&#228;rteste Winterbedingungen. Tiefgefroren muss er seine Alltagstauglichkeit auch bei extremen Minustemperaturen beweisen." src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/11C50_09-300x199.jpg" alt="Der neue SLK erduldet im Klimakanal h&#228;rteste Winterbedingungen. Tiefgefroren muss er seine Alltagstauglichkeit auch bei extremen Minustemperaturen beweisen." width="300" height="199" /></a>Wenn Windkanal und Fahrzeug die f&#252;r den Test ben&#246;tigte Temperatur erreicht haben, wird mit Hilfe des Transportsystems, welches durch einen meiner Kollegen bedient wird, das Auto in den Kanal eingebracht. Dort wird es auf den Rollen des Pr&#252;fstandes abgesetzt und sicher im Kanal fixiert. Je nachdem ob ein Test im Kaltkanal  oder im Warmkanal stattfindet, kann dieses Vorbereitungsprozedere bitterkalt oder aber sehr schwei&#223;treibend sein. Trotz guter Schutzkleidung: F&#252;r temperaturempfindliche Menschen sicher nicht der richtige Arbeitsplatz.</p>
<p>Zu guter Letzt wird die noch ben&#246;tigte Messverkabelung  verlegt und angeschlossen. Wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden die Simulationsparameter f&#252;r den Test eingegeben und die Pr&#252;fstandstechnik aktiviert. Vom Bedienplatz aus werden alle Pr&#252;fstandsfunktionen &#252;berwacht und gegebenenfalls ver&#228;ndert. </p>
<p>Am Ende eines Tages in der K&#228;lte kann es eine &#220;berraschung sein das Geb&#228;ude zu verlassen. Man tritt in einen warmen Sp&#228;tsommernachmittag und kneift die Augen zusammen: die Sonne brennt vom Himmel und es ist angenehm warm. „Bis morgen in Sibirien!“</p>
<p>Doch wozu der ganze Aufwand? Kann dies alles nicht mit herk&#246;mmlichen Testfahrten erledigt werden? Ein Blick in die Messkabine der Kan&#228;le gibt schon die Antwort: Nur wenige Meter nebeneinander liegt die Hitze der W&#252;ste und die K&#228;lte Schwedens. Und das 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. So k&#246;nnen unsere Fahrzeuge bei allen in der Realit&#228;t vorkommenden Wetterbedingungen getestet und verbessert werden. Und zwar unabh&#228;ngig von der momentan herrschenden Jahreszeit und dem Wetter.</p>
<p> V&#246;llig ersetzen  kann der Klimakanal die Testfahrten in der Realit&#228;t wohl nie, wohl aber erg&#228;nzen und  dabei helfen den Entwicklungsprozess zu verbessern und zu beschleunigen.</p>
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		<title>&#8220;Always on&#8221; oder verbunden mit der &#8220;Wolke&#8221;</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/11/09/mercedes-telematik-always-on-oder-willkommen-in-der-wolke/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Schlüter (Moderator)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Always on]]></category>
		<category><![CDATA[COMAND]]></category>
		<category><![CDATA[TecDay]]></category>
		<category><![CDATA[Telematik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann mich noch sehr genau an mein erstes Mobiltelefon erinnern. Ein NOKIA 6150. Nun war ich endlich mobil und konnte meine Erfahrungen mit st&#228;ndiger Erreichbarkeit, aber auch der M&#246;glichkeit unabh&#228;ngiger Konnektivit&#228;t sammeln. Das war 1998 und ich war somit bereits mittendrin in einer rasanten Evolution der Telematik. Nur ein Jahrzehnt zur&#252;ck, h&#228;tte ich f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/MG_6459.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/MG_6459.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-15179" title="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/MG_6459-300x199.jpg" alt="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" width="300" height="199" /></a>Ich kann mich noch sehr genau an mein erstes Mobiltelefon erinnern. Ein NOKIA 6150. Nun war ich endlich mobil und konnte meine Erfahrungen mit st&#228;ndiger Erreichbarkeit, aber auch der M&#246;glichkeit unabh&#228;ngiger Konnektivit&#228;t sammeln. Das war 1998 und ich war somit bereits mittendrin in einer rasanten Evolution der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telematik" target="_blank">Telematik</a>. Nur ein Jahrzehnt zur&#252;ck, h&#228;tte ich f&#252;r „Mobiles Telefonieren“ ordentlich bezahlen und einiges tragen m&#252;ssen. Eines der ersten Mobiltelefone, das <a href="http://www.oebl.de/C-Netz/Geraete/Siemens/C2portable/C2_portable.JPG" target="_blank" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://www.oebl.de/C-Netz/Geraete/Siemens/C2portable/C2_portable.JPG','',event,100,75)">Siemens C2-portable,</a> kostete stolze 7.600,- DM  und wog satte 7 kg.</p>
<p>Heute, 2011, leben wir dank Smartphones mit uneingeschr&#228;nktem Internet-Zugang <span id="more-15167"></span>von unterwegs, von zu Hause und vom B&#252;ro aus. Mercedes geht nun noch einen Schritt weiter und will mit „<a href="http://www.daimler-technicity.de/alwayson/" target="_blank">Always on</a>“ das Auto in diese Datenwelt integrieren.<br />
Erinnern Sie sich noch an  den Schutzengel auf Wolke Sieben, der im <a href="http://www.mercedes-benz.tv/de/clip-915/%22Engel%22" target="_blank">Mercedes-Benz Werbe-Spot</a> von seinen Mit-Engeln als „faule Sau“ tituliert wurde, weil er auf einen Mercedes-Fahrer aufpassen durfte. Heute wohnen auf der Wolke auch jede Menge Daten und das Auto ist direkt mit ihnen verbunden.</p>
<p>Bei dem von mir besuchten TecDay Telematik von Mercedes-Benz Ende Oktober, kam unter den G&#228;sten die Diskussion mit der Aussage auf: „Internet im Auto ist komplett &#252;berfl&#252;ssig und bringt keinen Mehrwert“.<br />
Schaut man aber auch hier in die Vergangenheit, so gab es in allen Epochen Technologie-Skeptiker. Vor rund 60 Jahren war es das Autoradio. Es dauerte nicht lange und jeder wollte eines haben und heute l&#228;uft kein Neufahrzeug mehr ohne Infotainment System vom Band. Auch die Einf&#252;hrung der Fahrzeug-Navigation 1992, stand vielen kritischen &#196;u&#223;erungen gegen&#252;ber, die in ihr Ablenkung und Erziehung zur Unselbst&#228;ndigkeit sahen. Au&#223;er Acht lie&#223;en sie die Erkenntnis, wie viel Entlastung und Entspannung die Gewissheit bringt, schnell, sicher und zuverl&#228;ssig an sein Ziel zu kommen.</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/_b9z0230.jpg" title="SONY Walkman von 1979" class="thickbox" rel="always-on_1" >
				<img title="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" alt="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0230.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/_b9z0233.jpg" title="Handy Motorola DynaTEAC 8000X &quot;The Brick&quot; von 1983" class="thickbox" rel="always-on_1" >
				<img title="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" alt="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0233.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/_b9z0234.jpg" title="Nintendo Gameboy von 1989" class="thickbox" rel="always-on_1" >
				<img title="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" alt="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0234.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/_b9z0235.jpg" title="Tamgotchi von 1997" class="thickbox" rel="always-on_1" >
				<img title="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" alt="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0235.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/_b9z0237.jpg" title="1. Apple iPhone von 2007" class="thickbox" rel="always-on_1" >
				<img title="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" alt="Tec-Day Mercedes-Benz Telematik" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0237.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/_b9z0258.jpg" title="2008" class="thickbox" rel="always-on_1" >
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<p><strong>Wohin soll also die Reise mit „Always on“ gehen?</strong></p>
<p>Beschrieben mit meinen Worten geht es darum, dass viele der Dinge, die heute bei Telematik und Infotainment machbar sind, in Zukunft komplett aus dem Netz kommen. Dies sind zum Beispiel Musikquellen wie Webradio oder Filme und Google Streetview f&#252;r die Navigation. Genau hier kommt „<a href="http://blog.daimler.de/2011/08/31/interview-wir-werden-das-auto-zum-bestandteil-der-cloud-machen/" target="_blank">Cloud-basiertes</a>“ Infotainment ins Spiel. Mercedes fasst unter @your COMAND die Vision zuk&#252;nftiger Telematik Systeme zusammen. Nicht nur Daten, sondern auch Funktionen aus dem Netz k&#246;nnen genutzt werden. Ein gro&#223;er Vorteil ist, dass die m&#252;hsame Synchronisation verschiedener Kommunikations- und Unterhaltungsger&#228;te vollst&#228;ndig entf&#228;llt. Das hei&#223;t, alle Informationen, wie beispielsweise Playlisten, Adressb&#252;cher, to-do –Listen und Kalender, sind stets aktuell und stehen w&#228;hrend der Reise uneingeschr&#228;nkt zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Mit dem in einigen Baureihen  aktuell erh&#228;ltlichen COMAND Online sind erste Cloud-basierte Funktionen bereits Realit&#228;t. Es verbindet das Fahrzeug mit dem Internet und bietet die M&#246;glichkeit des freien Surfens im Stand sowie die Nutzung von Internet-Diensten wie Wetterinformationen und Google-Suche auch w&#228;hrend der Fahrt.</p>
<p>Als einen echten Mehrwert sehe ich die Planung von Routen am heimischen Rechner mit Google Maps und den Download der Routen ins Fahrzeug. So ist es kein Problem bei der n&#228;chsten Fahrt in den Urlaub, Abstecher zu Freunden zu machen, ohne das l&#228;stige Programmieren von Zwischenzielen. Und wer seinen „Freunden“ bereits w&#228;hrend der Fahrt, in gewohnt detaillierter Weise, jedes Erlebnis seines Lebens mitteilen m&#246;chte, kann ab Ende des Jahres auch auf eine Facebook App zur&#252;ckgreifen.</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_2/_b9z0446.jpg" title="High-tech festgehalten auf klassischem Papier" class="thickbox" rel="always-on_2" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_2/_dsc0014.jpg" title="COMAND Online, Facebook App" class="thickbox" rel="always-on_2" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_2/_dsc0022.jpg" title="COMAND Online, Google Streetview" class="thickbox" rel="always-on_2" >
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<p>Der Zugang zum Netz via Mobiltelefon wird &#252;brigens durch Bluetooth hergestellt. Ein ebenfalls neu entwickelter Backend-Server sorgt nicht nur daf&#252;r, dass die Applikationen an die Benutzeroberfl&#228;che im Auto angepasst sind, sondern &#252;bernimmt auch das regelm&#228;&#223;ige Update oder die Neuinstallation aller Apps.</p>
<p>Damit jetzt noch die Display-Inhalte des Mobiltelefons wie spiegelbildlich auf den Bildschirm des Fahrzeugs &#252;bertragen und die intuitive Bedienung &#252;ber die Bedienelemente des Autos erm&#246;glicht werden, hat Mercedes noch den MirrorLink als standardisierte Verbindungsart entwickelt.<br />
2013 eingef&#252;hrt, wird dieser offene Standard die Nutzung von Smartphones wie beispielsweise NOKIA, HTC oder Samsung im Auto erm&#246;glichen. Apple mit seinem iPhone ist &#252;ber diesen Standard nicht m&#246;glich und ben&#246;tigt eine separate Schnittstelle, welche aber bereits &#252;ber das „Interface plus“ bereit steht.</p>
<p>Sollte es unserer „faulen Sau“ auf Wolke 7 nun tats&#228;chlich etwas langweilig werden, hat sie nun die M&#246;glichkeit, die gewonnene Zeit  in soziale Netzwerke zu stecken. Eben „always on“!</p>
<p>Aber schauen Sie selbst:</p>
<p><span class="youtube">
<object width="480" height="295">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Hd9RePmXj68?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1&amp;hd=1" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always">
<embed src="http://www.youtube.com/v/Hd9RePmXj68?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="480" height="295"></embed>
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hd9RePmXj68&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=Hd9RePmXj68</a></p></p>
<p>Drei Fragen, drei Antworten:</p>
<p><span class="youtube">
<object width="480" height="295">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KPhAkqTgs1c?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1&amp;hd=1&amp;feature=related" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always">
<embed src="http://www.youtube.com/v/KPhAkqTgs1c?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1&amp;hd=1&amp;feature=related" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="480" height="295"></embed>
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KPhAkqTgs1c&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=KPhAkqTgs1c</a></p></p>
<p>Sowie Interessante und weiterf&#252;hrende Artikel zum Thema, die ich bei den Kollegen entdeckt habe und die ich gerne empfehle.</p>
<p>Christian Maier zeigt wie wir unsere <a href="http://reporter.mercedes-benz.com/how-to-merge-a-smartphone-with-a-car-or-the-future-of-in-vehicle-infotainment-3284/" target="_blank">Smartphones mit dem Auto verbinden – oder: Wie sieht die Zukunft des Fahrzeug-Infotainments aus?</a></p>
<p><a href="https://plus.google.com/u/0/118172033008565229736/posts/BdMbvXk1fBd" target="_blank">Robert Basic</a> fokusiert mehr auf den Ausblick in die Zukunft des F125! und schildert seine Eindr&#252;cke auf Google+</p>
]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/11/MG_6459.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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		</media:content>
		<media:content url="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0230.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0233.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/always-on_1/thumbs/thumbs__b9z0258.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
		</media:content>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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			<media:title type="html">Tec-Day Mercedes-Benz Telematik</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>smart forvision &#8211; Forschungstechnologie trifft auf Design</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/10/26/smart-forvision-forschungstechnologie-trifft-auf-design/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2011/10/26/smart-forvision-forschungstechnologie-trifft-auf-design/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 07:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hildebrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[smart forvision]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Hightech zwischen sportlicher Gestaltung und Kopffreiheit
Die Projektbesprechungen zum smart forvision ergaben schnell die Idee zu einem neuartigen Glasdach, das nicht nur tags&#252;ber Licht spendet, sondern auch nachts.
An sich schon ein m&#246;gliches Highlight f&#252;r das geplante Messefahrzeug. Um aber dem Anspruch eines ersten smart Forschungsfahrzeugs, das in Zusammenarbeit mit BASF und smart entstehen sollte, gerecht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hightech zwischen sportlicher Gestaltung und Kopffreiheit</strong></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/11C916_19.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/11C916_19.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14580" title="Das neuartige Glasdach des smart forvision" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/11C916_19-300x200.jpg" alt="Das neuartige Glasdach des smart forvision" width="300" height="200" /></a>Die Projektbesprechungen zum smart forvision ergaben schnell die Idee zu einem neuartigen Glasdach, das nicht nur tags&#252;ber Licht spendet, sondern auch nachts.<br />
An sich schon ein m&#246;gliches Highlight f&#252;r das geplante Messefahrzeug. Um aber dem Anspruch eines ersten smart Forschungsfahrzeugs, das in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.smartforvision.basf.com/" target="_blank">BASF und smart</a> entstehen sollte, gerecht zu werden, sollte das Dach „nebenbei“ noch Strom liefern. <span id="more-14572"></span>Die notwendigen Technologien dazu werden bei BASF entwickelt, transparente organische Solarzellen (OPV) und ebenfalls Transparente organische LEDs (OLED). Die Betonung liegt hier wirklich auf „wird“, da die Serienreife f&#252;r den Automobilbereich in beiden F&#228;llen bisher nicht erreicht ist. Gerade durch den Einsatz solcher Komponenten k&#246;nnen aber die Highlights f&#252;r ein Forschungsfahrzeug, wie den smart forvision, geschaffen werden.</p>
<p>Diese Idee galt es also zu realisieren. Dies f&#252;hrte allerdings zu deutlichen Zielkonflikten. Im Exterieur w&#252;nschte man sich ein sportliches, m&#246;glichst flaches, Fahrzeug, dabei sollten aber im Innenraum ein gutes Raumgef&#252;hl und genug Kopffreiheit vorhanden sein. Dieser Widerspruch wird durch den Platzbedarf der zus&#228;tzlichen Teile, die wegen ihres Entwicklungsstands austauschbar sein sollten und noch nicht f&#252;r den gemeinsamen Einsatz im Auto optimiert wurden, leider nicht gerade erleichtert. Im Rahmen einer weiteren Entwicklung ist es durchaus denkbar die OPV und OLED Funktion in einem Bauteil zusammen zu fassen anstatt sie modular zusammen zu bauen, dies w&#252;rde den Platzbedarf fast halbieren.</p>
<p>Es galt also &#252;ber 100 OPV Zellen, sowie gleich viele OLEDs in ein m&#246;glichst flaches Dach zu verbauen. Die Dachinnenverkleidungen wurde als Tragrahmen genutzt, um nicht zus&#228;tzliche Teile verwenden – und unterbringen zu m&#252;ssen. Um die Zellen zu fixieren und &#252;bereinander auf Abstand zu halten waren aber doch zus&#228;tzliche Rahmen notwendig, wodurch die Zahl der „Puzzleteile“ sich nochmals verdoppelte.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild1.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild1.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14581" title="Auch von Innen ein Blickfang - Das Glasdach des smart forvision" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild1-300x227.jpg" alt="Auch von Innen ein Blickfang - Das Glasdach des smart forvision" width="300" height="227" /></a>Jetzt galt es nicht nur alle Teile sauber, Staub und Fingerabdruckfrei zusammen zusetzen, sondern auch elektrisch anzuschlie&#223;en.<br />
Die Kollegen, die hierf&#252;r in Kleinstarbeit jede Zelle in ihrem Rahmen fixieren mussten und den &#220;berblick &#252;ber das, immer gr&#246;&#223;er werdende, Netz an Kabeln nicht verlieren durften, um diese dann korrekt in Stecker zusammen fassen zu k&#246;nnen, waren wirklich nicht zu beneiden. Es grenzt f&#252;r mich an ein Wunder, dass sie bei dieser Aufgabe nicht  durchgedreht sind. Als Zusammenbau kam das Ganze dann zum Fahrzeug. Hier wurden noch Kabelverl&#228;ufe und Teile optimiert, bis schlie&#223;lich das Dach ins Auto eingebaut werden Konnte.</p>
<p>Als Fazit kann gesagt werden: das Ergebnis ist neben einer automobilen Weltpremiere vor allem auch ein wundersch&#246;ner Effekt.</p>
<p><em>Einfach Technik! Folgendes Video der BASF veranschaulicht auf einfache Art und Weise die Innovation der transparenten organischen Solarzellen des smart forvision Dachs:</em></p>
<p><span class="youtube">
<object width="480" height="295">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SIF_0D1bG-4?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1&amp;hd=1&amp;feature=related" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always">
<embed src="http://www.youtube.com/v/SIF_0D1bG-4?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1&amp;hd=1&amp;feature=related" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="480" height="295"></embed>
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SIF_0D1bG-4&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=SIF_0D1bG-4</a></p></p>
<p><em>Mehr &#252;ber das Konzept &#8220;smart forvision&#8221; <em>inklusive einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NA3h_tXePZs&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Video-Interview</a> f&#252;r den Daimler-Blog mit der smart Chefin, Frau Dr. Annette Winkler, finden Sie <a href="http://blog.daimler.de/2011/09/09/smart-forvision-der-name-ist-programm/" target="_blank">hier</a>.</em></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.daimler.de/2011/10/26/smart-forvision-forschungstechnologie-trifft-auf-design/feed/</wfw:commentRss>
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			<media:title type="html">Das neuartige Glasdach des smart forvision</media:title>
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			<media:title type="html">Auch von Innen ein Blickfang &#8211; Das Glasdach des smart forvision</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ab wann ist eine Gefahr eigentlich gef&#228;hrlich?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Bogenrieder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Assistenzsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[PRE-SAFE]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Merkw&#252;rdige Frage. Fast schon philosophisch. Und doch mit sehr praktischem Bezug, beispielsweise, wenn man ein System wie PRE-SAFE® zu entwickeln und abzustimmen hat. Dabei n&#228;mlich wird rasch deutlich, dass die Definition und das pers&#246;nliche Empfinden von Gefahr sehr stark subjektiv gepr&#228;gt sind.
Die Grundidee war zwar schon fr&#252;h klar: PRE-SAFE® soll pr&#228;ventive Insassenschutzma&#223;nahmen ergreifen, wenn eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Merkw&#252;rdige Frage. Fast schon philosophisch. Und doch mit sehr praktischem Bezug, beispielsweise, <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Drift_21.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Drift_21.JPG','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14951" title="Drift auf einem der zugefrorenen Seen in Schweden" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Drift_21-300x225.jpg" alt="Drift auf dem zugefrorenen See in Schweden" width="300" height="225" /></a>wenn man ein System wie <a href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-1210220-49-1210348-1-0-0-1210338-0-0-135-0-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">PRE-SAFE<sup>®</sup></a> zu entwickeln und abzustimmen hat. Dabei n&#228;mlich wird rasch deutlich, dass die Definition und das pers&#246;nliche Empfinden von Gefahr sehr stark subjektiv gepr&#228;gt sind.</p>
<p>Die Grundidee war zwar schon fr&#252;h klar: PRE-SAFE<sup>®</sup> soll pr&#228;ventive Insassenschutzma&#223;nahmen ergreifen, wenn eine Fahrsituation gef&#228;hrlich wird, und zwar noch <strong><span style="text-decoration: underline;">vor</span></strong> dem eigentlichen Unfall. Aber woran erkennt man Gefahr? Und vor allem: Wo genau f&#228;ngt sie an?<span id="more-14924"></span></p>
<p>F&#252;r das Entwicklungsteam, zusammengesetzt haupts&#228;chlich aus Kollegen der Forschung, der Aktiven Sicherheit, der Passiven Sicherheit und der Elektrik/Elektronik-Entwicklung, lag es nahe, beispielweise fahrdynamische Daten zu nutzen, die dank des „Elektronischen Stabilit&#228;tsprogrammes“ (<a href="http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-657486-49-1174298-1-0-0-0-0-1-11701-614318-0-1-0-0-0-0-0.html" target="_blank">ESP</a>) und dessen Sensorik sowieso in jedem Mercedes verf&#252;gbar sind. Diese Daten erlauben es bekanntlich, den Fahrzustand dahingehend zu bewerten, ob das Auto noch exakt spurtreu dahin f&#228;hrt, wohin der Fahrer es lenkt, oder ob vielleicht schon ein Rutschen oder gar ein Schleudern einsetzt. In solchen F&#228;llen tritt in jedem Mercedes das ESP in Aktion, um den Fahrzustand durch gezielte Einzelbremseingriffe wieder zu stabilisieren (sofern das physikalisch noch m&#246;glich ist).</p>
<p>Der zun&#228;chst vielleicht naheliegende Ansatz, PRE-SAFE<sup>®</sup> direkt an die ESP-Ausl&#246;seschwellen zu koppeln, wurde allerdings rasch wieder verworfen, weil mancher stabilisierende E<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C307_17.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C307_17.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14958" title="Mercedes-Benz S-Klasse: Das pr&#228;ventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® basiert unter anderem auf Erkenntnissen der realen Unfallforschung. Es erkennt unfalltr&#228;chtige Situationen und aktiviert reflexartig vorsorgliche Schutzma&#223;nahmen f&#252;r die Insassen. Damit bildet PRE-SAFE® die Br&#252;cke zwischen Aktiver und Passiver Sicherheit." src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C307_17-300x152.jpg" alt="Mercedes-Benz S-Klasse: Das pr&#228;ventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® basiert unter anderem auf Erkenntnissen der realen Unfallforschung. Es erkennt unfalltr&#228;chtige Situationen und aktiviert reflexartig vorsorgliche Schutzma&#223;nahmen f&#252;r die Insassen. Damit bildet PRE-SAFE® die Br&#252;cke zwischen Aktiver und Passiver Sicherheit." width="300" height="152" /></a>SP-Eingriff bereits so sensibel und fr&#252;hzeitig erfolgt, dass die entsprechende Situation vom Fahrer h&#228;ufig noch keineswegs als gef&#228;hrlich empfunden wird. Au&#223;erdem f&#252;hrt der ESP-Eingriff ja – Segen der Technik! -- in aller Regel sehr rasch zur Entsch&#228;rfung der Situation, so dass sie gar nicht erst wirklich gef&#228;hrlich wird. Zwar w&#228;re es wohl denkbar, einige der durch das PRE-SAFE<sup>®</sup> System ergriffenen Ma&#223;nahmen (beispielsweise das Schlie&#223;en von Seitenscheiben und Schiebedach oder die Optimierung der Sitzposition des Beifahrers) auch schon parallel zu einem ESP-Eingriff zu aktivieren, aber eine so markante und deutlich sp&#252;rbare Ma&#223;nahme wie das elektromotorische Straffziehen des Gurtes, das eigentliche Kernelement des PRE-SAFE<sup>®</sup> Systems, w&#252;rde sicher als eher l&#228;stig empfunden werden, wenn es bei jedem ESP-Eingriff erfolgen w&#252;rde.</p>
<p>Zur Veranschaulichung und f&#252;r diejenigen, die es noch nie selbst in einem PRE-SAFE<sup>®</sup> Auto erlebt haben: Wenn die reversiblen Gurtstraffer aktiviert werden, f&#252;hlt sich das f&#252;r Fahrer bzw. Beifahrer ungef&#228;hr so an, wie wenn an das Gurtband in der B-S&#228;ule (also auf dem hinter einer Verkleidung verborgenen Strang, <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Schnittmodell-reversibler-Gurtstraffer.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Schnittmodell-reversibler-Gurtstraffer.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14952" title="Schnittmodell des reversiblen Gurtstraffers" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Schnittmodell-reversibler-Gurtstraffer-240x300.jpg" alt="Schnittmodell des reversiblen Gurtstraffers" width="240" height="300" /></a>der vom Gurth&#246;henversteller hinunter zum Gurtaufroller f&#252;hrt) ein Gewicht von ca. 14 kg geh&#228;ngt w&#252;rde. In Gefahrensituationen, die man auch als solche erlebt, akzeptiert man diese deutlich erh&#246;hte Gurtkraft, &#228;hnlich wie man es ja auch in einer Achterbahn durchaus gut findet, wenn die stabilen Halteb&#252;gel einem kaum Bewegungsfreiheit lassen. In Situationen jedoch, die man noch gar nicht als gef&#228;hrlich wahrnimmt, w&#228;re das wohl kaum zumutbar.</p>
<p>Klar war also: Die fahrdynamischen Eingriffsschwellen m&#252;ssen h&#246;her liegen als die ESP-Schwellen.</p>
<p>Nur wo genau??</p>
<p>Hier wird der Chor dann rasch vielstimmig.</p>
<p>Dem (oder der) Einen f&#228;hrt der Schreck schon in die Glieder, wenn die Reifen zu quietschen beginnen und das Auto zu rutschen anf&#228;ngt, statt noch wie auf Schienen zu rollen. Ein Sicherheitsgurt, der einen dann einfach mal kr&#228;ftiger „festh&#228;lt“, w&#228;re f&#252;r so jemanden bestimmt kein Beschwerdegrund, sondern etwas Tolles und Plausibles.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C344_07.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C344_07.jpg','',event,100,75)"></a>Andererseits gibt es auch Zeitgenossen, die die hohe Kunst des kontrollierten Drifts &#228;hnlich beherrschen wie <a href="http://www.roehrl-walter.de/" target="_blank">Walter R&#246;hrl</a>, so dass die toten M&#252;cken ggf. auf der Seitenscheibe w&#228;ren. Walter R&#246;hrl w&#252;rde sagen: „Wieso Gefahr?? Ich hatte doch alles im Griff!“ Auch mancher Entwickler-Kollege und (Respekt!) manch hohe F&#252;hrungskraft argumentierte so.</p>
<p>F&#252;r uns hie&#223; das: Irgendwo zwischen erstem Rutschen und heftigem Schleudern musste er wohl gesucht werden, der „kundengeeignete Kompromiss“.</p>
<p>Dass das Entwicklerteam damals &#252;berwiegend aus „fahrdynamischen Laien“ bestand – die sich im Laufe der <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C344_061.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C344_061.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14971" title="Mercedes-Benz S-Klasse: Der Bremsassistent PLUS und der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUS unterst&#252;tzen den Fahrer bei Notbremsungen. Ist der Fahrer abgelenkt und registriert deshalb nicht die unmittelbare Gefahr eines Auffahrunfalls, kann die PRE-SAFE®-Bremse eingreifen und das Auto selbstt&#228;tig abbremsen. Sie wirkt wie eine „elektronische Knautschzone“." src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C344_061-300x212.jpg" alt="Mercedes-Benz S-Klasse: Der Bremsassistent PLUS und der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUS unterst&#252;tzen den Fahrer bei Notbremsungen. Ist der Fahrer abgelenkt und registriert deshalb nicht die unmittelbare Gefahr eines Auffahrunfalls, kann die PRE-SAFE®-Bremse eingreifen und das Auto selbstt&#228;tig abbremsen. Sie wirkt wie eine „elektronische Knautschzone“." width="300" height="212" /></a>Entwicklung immerhin zu „fahrdynamischen Autodidakten“ mauserten – d&#252;rfte im Nachhinein betrachtet wohl eher ein Vor- als ein Nachteil gewesen sein, da so gewisserma&#223;en die Normalkunden repr&#228;sentiert wurden. Allerdings: Wenn sich Laien aufmachen, das Land jenseits der ESP-Eingriffsschwellen fahrdynamisch zu erkunden, um dort jene Grenzen zu finden, ab denen pr&#228;ventive Insassenschutzma&#223;nahmen im Allgemeinen als plausibel erlebt werden d&#252;rften, dann liegt es sofort auf der Hand, dass f&#252;r so ein Unterfangen ausschlie&#223;lich abgesperrte Teststrecken in Frage kommen. Und zwar solche mit gro&#223;en und gefahrlosen Auslaufzonen. Ehe ich dem einen oder anderen Kollegen jetzt zu nahe trete oder ihn gar in seinem Selbstverst&#228;ndnis verletze: Nicht alle von uns waren „fahrdynamische Laien“. Der Autor allerdings kann und muss sich ohne Zweifel dazu bekennen.</p>
<p>Wir zogen also los, vorwiegend nach Spanien, ins Emsland und nach Schweden, immer bem&#252;ht, auf den Teststrecken vor Ort „instabile Fahrzust&#228;nde“ herbeizuf&#252;hren. Man darf sich zwar ohne Weiteres als Exot f&#252;hlen, wenn man als Vertreter der Passiven Sicherheit beispielsweise auf unserem St&#252;tzpunkt in Arjeplog (Lappland) auftaucht, aber wer eine „Weltinnovation“ entwickelt, <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Abflug_4.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Abflug_4.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14953" title="Abflug in eine Schneewehe" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Abflug_4-300x225.jpg" alt="Abflug in eine Schneewehe" width="300" height="225" /></a>darf sich da nicht beirren lassen. Auch nicht durch den (ebenso milden wie auch verst&#228;ndlichen) Spott, der ebenfalls nicht ausblieb. Denn wer sich als Laie im Rutschen und Driften versucht, braucht sich ja nicht einzubilden, dass er die Fuhre stets wieder eingefangen bekommt. Bekamen wir auch nicht&#8230;</p>
<p>Wir installierten Hardware, Software und Messtechnik in den Versuchstr&#228;gern, wir fuhren, wir rutschten, wir diskutierten (&#252;ber Dinge wie Gierraten, Querbeschleunigungen, Schr&#228;glaufwinkel, Sensor-Offsets oder Fehler, die sich langsam „aufintegrieren“), wir variierten die Software und die einstellbaren Parameter, wir drifteten, wir schleuderten – und wir schaufelten. Speziell im winterlichen Lappland, wo die Abstimmung auf pr&#228;parierten Eisfl&#228;chen (meist auf gefrorenen Seen) stattfand, ist der Grat schmal. Rasch kann auch mal der Punkt erreicht sein, wo kein Lenken, kein Bremsen, kein Aufschrei (nicht druckreif&#8230;) und auch kein ESP mehr helfen k&#246;nnen. Und was folgt dann? Dann n&#228;hern sich unaufhaltsam der Rand der pr&#228;parierten Fl&#228;che und dahinter der tiefere Schnee. Echter Schaden ist bei diesen Man&#246;vern nie entstanden, kalte Ohren, F&#252;&#223;e oder H&#228;nde aber schon, denn dann hei&#223;t es zun&#228;chst, die Schaufel aus dem Kofferraum zu holen und den Versuch zu starten, das Auto wieder „auszugraben“. Meist jedoch – wir wollen der Wahrheit die Ehre geben – haben wir keine „halben Sachen“ gemacht. Wenn wir abfliegen, dann richtig! Also so, dass auch keine Schaufel mehr hilft, sondern nur noch das Bergefahrzeug der hilfreichen Kollegen aus der Werkstatt. Ich kann mich jedenfalls an keine einzige Wintererprobung erinnern, wo deren kompetente Unterst&#252;tzung mal nicht erforderlich gewesen w&#228;re. Meist war der Handy-Anruf in die Werkstatt mehrfach f&#228;llig.</p>
<p><strong>Und das Ergebnis des Ganzen?</strong></p>
<p>Die Frage, ab wann Gefahr denn wirklich als gef&#228;hrlich empfunden wird, <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C439_030.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C439_030.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14961" title="TecDay Safety 2009: PRE-SAFE® PLUS" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/09C439_030-300x225.jpg" alt="TecDay Safety 2009: PRE-SAFE® Pulse" width="300" height="225" /></a>bleibt zwar offen, weil jeder das subjektiv anders bewertet, aber ich glaube, wir k&#246;nnen dennoch zufrieden sein.</p>
<p>Gemessen daran, dass absolutes Neuland betreten wurde, es also nirgendwo irgendwelche Referenz- oder Orientierungsbeispiele gab, wie man solche Dinge sinnvollerweise auslegt, kann man das Resultat wohl als gelungenen Kompromiss einstufen. Zum Einen h&#228;ngen die fahrdynamischen PRE-SAFE<sup>®</sup> Ausl&#246;seschwellen heute in allen PRE-SAFE<sup>®</sup> Baureihen vom ESP-Modus ab (ON, Sport oder OFF), zum Anderen spielt es auch eine Rolle, ob der Fahrer noch Gas gibt. Ich kenne jedenfalls keine nennenswerten Reklamationen von Seiten der Kunden, dass das System zu fr&#252;h oder zu sp&#228;t eingreifen w&#252;rde. Sogar die Ehre, von Anderen kopiert zu werden, wurde uns zuteil, denn heute finden sich in Konkurrenzfahrzeugen &#228;hnliche fahrdynamische Eingriffsschwellen f&#252;r pr&#228;ventive Insassenschutzsysteme.</p>
<p>Kalte Ohren, die sich gelohnt haben.</p>
<p>Au&#223;erdem: Sp&#228;testens als wir uns sogar mehrerer internationaler Auszeichnungen und Innovationspreise (zuletzt dem „<a href="http://www.euroncap.com/rewards/mercedes_benz_pre_safe_brake.aspx" target="_blank">Advanced Euro-NCAP Award</a>“) erfreuen durften, wurden die Ohren eh wieder warm.</p>
<p><em>Wie wichtig und wirksam der pr&#228;ventive Insassenschutz ist, erkl&#228;rt anschaulich dieses kurze Video:</em></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7RrQ_EX4vFg">www.youtube.com/watch?v=7RrQ_EX4vFg</a></p></p>
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			<media:title type="html">Drift auf dem zugefrorenen See in Schweden</media:title>
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			<media:title type="html">Mercedes-Benz S-Klasse: Das pr&#228;ventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® basiert unter anderem auf Erkenntnissen der realen Unfallforschung. Es erkennt unfalltr&#228;chtige Situationen und aktiviert reflexartig vorsorgliche Schutzma&#223;nahmen f&#252;r die Insassen. Damit bildet PRE-SAFE® die Br&#252;cke zwischen Aktiver und Passiver Sicherheit.</media:title>
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			<media:title type="html">Schnittmodell des reversiblen Gurtstraffers</media:title>
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			<media:title type="html">Mercedes-Benz S-Klasse: Der Bremsassistent PLUS und der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUS unterst&#252;tzen den Fahrer bei Notbremsungen. Ist der Fahrer abgelenkt und registriert deshalb nicht die unmittelbare Gefahr eines Auffahrunfalls, kann die PRE-SAFE®-Bremse eingreifen und das Auto selbstt&#228;tig abbremsen. Sie wirkt wie eine „elektronische Knautschzone“.</media:title>
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			<media:title type="html">Abflug in eine Schneewehe</media:title>
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			<media:title type="html">TecDay Safety 2009: PRE-SAFE® Pulse</media:title>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Crashsimulation von Hochvoltbatterien f&#252;r Zero &#8220;E&#8221;-mission</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/09/30/crashsimulation-von-hochvoltbatterien-fuer-zero-e-mission/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Levent Aktay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochvolt-Batterie]]></category>

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		<description><![CDATA[Lithium-Ionen Batterien gelten momentan als die wichtigsten Energiespeicher in Autos, die entweder nur mit einem Elektromotor unterwegs sein werden oder als Hybrid in Verbindung mit einem Verbrennungsmotor.  Die Lithium-Ionen Batterie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte aus - das ist der Energieinhalt pro Batteriegr&#246;&#223;e. Und der ist sehr wichtig, wenn wir mit unserem Elektrofahrzeug &#228;hnlich weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lithium-Ionen Batterien gelten momentan als die wichtigsten Energiespeicher in Autos, die entweder nur mit einem Elektromotor unterwegs sein werden oder als Hybrid in Verbindung mit einem Verbrennungsmotor.  Die Lithium-Ionen Batterie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte aus - das ist der Energieinhalt pro Batteriegr&#246;&#223;e. Und der ist sehr wichtig, wenn wir mit unserem Elektrofahrzeug &#228;hnlich weit kommen wollen, wie mit einem herk&#246;mmlichen Fahrzeug. Benzin und Diesel haben n&#228;mlich eine h&#246;here Energiedichte.</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/electric-drive1.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/electric-drive1.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14387" title="Electric Drive" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/electric-drive1-300x210.jpg" alt="Electric Drive" width="300" height="210" /></a>Jetzt zum eigentlichen Thema. Wie Batterien elektro-chemisch im Normalbetrieb funktionieren ist bekannt und wird hier auch nicht weiter betrachtet. <span id="more-14269"></span>Es besch&#228;ftigen uns viele Fragen, die sich damit befassen, wie sich die Hochvolt-Batterien in Elektrofahrzeugen verhalten, die in einen Unfall verwickelt wurden. Welches Gefahrenpotenzial geht von einer solchen Hochleistungsbatterie bei einem Fahrzeugcrash aus? Welcher Belastung h&#228;lt die Batterie Stand? Was darf gar nicht passieren? K&#246;nnen wir die Batterie genau so gut sch&#252;tzen, wie die anderen Gesamtfahrzeugkomponenten oder Fahrzeuginsassen?</p>
<p>Um diese Fragen beantworten zu k&#246;nnen, besch&#228;ftigen wir uns  &#8211; im Crashberechnungsteam der Forschung unter anderem mit der Erstellung geeigneter Crashmodelle von Lithium-Ionen-Batterien f&#252;r den Fahrzeugantrieb. Mit diesen Crashmodellen analysieren wir in numerischen Simulationen am Rechner die Batteriefestigkeit in verschiedenen Crashlastf&#228;llen. Die Ergebnisse geben wertvolle Hinweise f&#252;r die Batterie- und Fahrzeugentwickler, wie der Konstruktionsprozess weitergef&#252;hrt werden muss, damit am Ende Batterie und Fahrzeug optimal zueinander passen.</p>
<p>Damit die Modelle realit&#228;tsnahe Aussagen hervorbringen k&#246;nnen, m&#252;ssen im Vorfeld aufwendige Belastungstests mit Einzelteilen und Komponenten  durchgef&#252;hrt werden. Die Ergebnisdaten dieser Experimente werden anschlie&#223;end in die Crashmodelle eingegeben, damit diese dann valide Aussagen machen k&#246;nnen.</p>
<p>Ein Crashmodell einer Batterie ist also analog aufgebaut, wie eine wirkliche Batterie, aus Einzelteilen, wie Batteriezellen, K&#252;hler, Befestigungskonsolen, Kabel, Zellrahmen, Schrauben u.s.w. Diese Teile bestehen aus verschiedenen Materialien, wie Metallen und Kunststoffen, deren mechanisches Verhalten bei Belastungen im Einzelnen und im Zusammenwirken erforscht werden muss.</p>
<p>Zum Beispiel, das mechanische Modellieren einer Batteriezelle: Eine Batteriezelle besteht aus hunderten &#252;bereinander gestapelten Lagen, die am Ende eine Struktur ergeben. Wie muss eine Batteriezelle numerisch beschrieben werden, damit das Modell im Crash unter verschiedenen Lastf&#228;llen gute Aussagen liefern kann? Beschreiben wir das Modell zu detailliert, haben wir am Ende in einer Fahrzeugcrashsimulation tagelange Rechenzeiten, die nicht gew&#252;nscht sind. Machen wir das Modell zu grob, sind die Rechenzeiten schnell und akzeptabel, aber die Aussagegenauigkeit l&#228;sst Zweifel aufkommen. F&#252;r jedes Bauteil stellen sich immer die gleichen Fragen: Wie sollen die Bauteile modelliert werden, wie detailliert oder wie grob m&#252;ssen diese Modelle sein?</p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/860658_1603070_800_530_smart_electric_drive_d_800.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/860658_1603070_800_530_smart_electric_drive_d_800.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14599" title="smart electric drive" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/860658_1603070_800_530_smart_electric_drive_d_800-300x198.jpg" alt="smart electric drive" width="300" height="198" /></a>Ein wichtiger Schritt in dieser Arbeit ist die Validierung, also die Bedatung der Modelle mit Daten, die wir aus experimentellen Belastungsmessungen ermittelt haben. Das Simulationsmodell wird solange &#252;berarbeitet, ge&#228;ndert und wieder neu bedatet, bis die Simulationsergebnisse am Ende eine gute, akzeptable &#220;bereinstimmung mit den Versuchsergebnissen erreicht haben.</p>
<p>Um es kurz zu fassen: F&#252;r mich ist meine Aufgabe sehr spannend und abwechslungsreich. Ich agiere im Spannungsfeld zwischen Batterie- und Fahrzeugkonzeption und unterst&#252;tze die Kollegen der Fahrzeugentwicklung mit meinen Berechnungsmodellen.</p>
<p>Die Verantwortung ist gro&#223;, wenn ich um Aussagen gebeten werde, ob die Batterie im Fahrzeug h&#228;lt oder kaputt geht. Um belastbare Aussagen machen zu k&#246;nnen, ist immer wichtig zu verstehen, wie das Modell aufgebaut wurde und f&#252;r welchen Zweck, das hei&#223;t was ist an Wissen und Werten in das Modell eingeflossen, was kann man damit prognosef&#228;hig rechnen und was auch nicht.</p>
<p>Da die Batterieentwicklungen f&#252;r reine Batteriefahrzeuge noch in vollem Gang sind, steht testbare Hardware teilweise nur in sehr teuren Prototypen zur Verf&#252;gung, was bedeutet, dass Proben f&#252;r unsere Festigkeitstests heute noch rar sind. Man muss sich eine effiziente Arbeitsweise &#252;berlegen, um die notwendigen Informationen zu beziehen, die f&#252;r die Modellerstellungen gebraucht werden.</p>
<p>Fragen sind da zum Beispiel: Mit welchem Bauteil mache ich am besten welchen Versuch? Mit welchen Versuchen bekomme ich die besten Aussagen? Welche internen Versuchsm&#246;glichkeiten habe ich? Welches Institut oder welche Forschungseinrichtung ist kompetent auf dem Gebiet? Weil das Thema neu ist, m&#252;ssen auch die Antworten sozusagen  „erforscht“ werden. Das nennt man neue Denkweise oder auch Paradigmenwechsel. Diese neue Denkweise macht unsere Arbeit noch dynamischer und alles andere als monoton.</p>
<p>Ich glaube, dass die Elektrofahrzeuge unsere Leben &#228;ndern werden. Sie werden die Umwelt schonen und die Emissionen reduzieren. Elektrofahrzeuge sind wichtig auf dem Weg zum nachhaltigen Verkehr.  Unser Ziel lautet: „Zero Emission“.  Die innovativen Ideen, die in den letzten 125 Jahren viele „Missions Impossibles“ realisiert haben, sind jetzt f&#252;r eine „Mission“ da: die E(lektro)-mission!</p>
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			<media:title type="html">Electric Drive</media:title>
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			<media:title type="html">smart electric drive</media:title>
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		<title>6D-Vision: Gefahren schneller erkennen als der Mensch</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Rabe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[6D-Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Nominiert f&#252;r den Deutschen Zukunftspreis 2011
Am 27. August war es soweit: Bundespr&#228;sident Wulff gab bei der Er&#246;ffnung der IdeenExpo in Hannover die drei nominierten Teams f&#252;r den Deutschen Zukunftspreis 2011 bekannt. Darunter auch das Team „6D-Vision – Gefahren schneller erkennen als der Mensch“, bestehend aus Dr.‑Ing. Uwe Franke, Dr. rer. nat. Stefan Gehrig, und mir, Dr.‑Ing. Clemens Rabe.
Aus den zahlreichen vorgeschlagenen Themen unterschiedlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nominiert f&#252;r den Deutschen Zukunftspreis 2011</strong></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/DZP_2011_Ideenexpo_Bundespraesident_Wulff_bildschoen_28_11.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/DZP_2011_Ideenexpo_Bundespraesident_Wulff_bildschoen_28_11.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14461" title="Bundespr&#228;sident Wulff und die Sprecher der nominierten Teams (v.l.n.r.: Prof. Dr. rer. nat. Karl Leo, Bundespr&#228;sident Wulff, Dr. Ing. Uwe Franke, Hansj&#246;rg Lerchenm&#252;ller)" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/DZP_2011_Ideenexpo_Bundespraesident_Wulff_bildschoen_28_11-300x199.jpg" alt="Bundespr&#228;sident Wulff und die Sprecher der nominierten Teams (v.l.n.r.: Prof. Dr. rer. nat. Karl Leo, Bundespr&#228;sident Wulff, Dr. Ing. Uwe Franke, Hansj&#246;rg Lerchenm&#252;ller)" width="300" height="199" /></a>Am 27. August war es soweit: Bundespr&#228;sident Wulff gab bei der Er&#246;ffnung der IdeenExpo in Hannover die drei nominierten Teams f&#252;r den Deutschen Zukunftspreis 2011 bekannt. Darunter auch das Team „6D-Vision – Gefahren schneller erkennen als der Mensch“, bestehend aus Dr.‑Ing. Uwe Franke, Dr. rer. nat. Stefan Gehrig, und mir, Dr.‑Ing. Clemens Rabe.</p>
<p>Aus den zahlreichen vorgeschlagenen Themen unterschiedlicher Fachgebiete werden von einer unabh&#228;ngigen Jury in mehreren Schritten die besten drei Innovationen ausgesucht. <span id="more-14457"></span>Dabei spielen mehrere Aspekte eine Rolle: Die Marktreife der Innovation, der Nutzen f&#252;r den Menschen, die Sicherung und Entstehung von Arbeitspl&#228;tzen in Deutschland, etc. Die Nominierung allein ist schon eine gro&#223;e Auszeichnung. Nicht nur f&#252;r uns Nominierte, sondern f&#252;r das gesamte Forschungsteam von Daimler.</p>
<p>Doch was ist „6D-Vision“? 6D-Vision ist ein Verfahren, um zuk&#252;nftigen Fahrerassistenzsystemen das vorausschauende Fahren zu erm&#246;glichen. Wir Menschen nehmen unsere Umwelt haupts&#228;chlich mit unseren Augen wahr und sch&#228;tzen Geschwindigkeiten anderer Verkehrsteilnehmer durch l&#228;ngeres Hinschauen. Dieses Prinzip haben wir auf das Fahrzeug &#252;bertragen. Die Augen des Fahrzeugs sind zwei Kameras hinter der Windschutzscheibe. Mit diesem Stereo-Kamerasystem kann das Fahrzeug – wie der Mensch – dreidimensional sehen. 25-mal pro Sekunde wird f&#252;r jeden Bildpunkt die dreidimensionale Position berechnet. Das erfordert enorm viel Rechenleistung, und ist auf einem herk&#246;mmlichen PC nicht zu meistern. Im Fahrzeug kommt daher ein FPGA zum Einsatz, der diese Aufgabe nicht nur schneller durchf&#252;hren kann, sondern auch deutlich weniger Strom verbraucht. Das von Daimler entwickelte Verfahren ist hinsichtlich Qualit&#228;t und Robustheit eines der Besten und die echtzeitf&#228;hige Realisierung auf dem FPGA weltweit einzigartig.</p>
<p>Hat man zu jedem Zeitpunkt die Szene dreidimensional rekonstruiert, sind Funktionen wie ein automatisches Bremsen auf Hindernisse vor dem Fahrzeug einfach zu realisieren. Um aber fr&#252;hzeitig reagieren zu k&#246;nnen ist es notwendig nicht nur die unmittelbaren Hindernisse zu kennen, sondern gerade die Verkehrsteilnehmer zu identifizieren, die in der n&#228;chsten Sekunde gef&#228;hrlich werden k&#246;nnten! Das zweite Bild der Gallerie verdeutlicht dies: Hinter einem stehenden Fahrzeug rennt eine Person – in diesem Fall ich – &#252;ber die Stra&#223;e. Zu diesem Zeitpunkt ist es unm&#246;glich mit einer reinen 3D-Analyse zwischen dem Fahrzeug und dem Fu&#223;g&#228;nger zu unterscheiden.</p>
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/6d-vision/stereokamerasystem.jpg" title="Zwei Kameras hinter der Windschutzscheibe ermöglichen dem Fahrzeug die Umwelt dreidimensional wahrzunehmen." class="thickbox" rel="6d-vision" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/6d-vision/6d-vision_situation.png" title="Typische Verkehrsszene: Ein Fußgänger rennt hinter einem stehenden Fahrzeug auf die Straße." class="thickbox" rel="6d-vision" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/6d-vision/6d-vision_result.png" title="Ergebnis des 6D-Vision Verfahrens: Die Pfeile zeigen an die prädizierte Position in 0,5 Sekunden." class="thickbox" rel="6d-vision" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/6d-vision/bild_ausweichen.jpg" title="Automatisches Ausweichen durch die 6D-Vision Technologie" class="thickbox" rel="6d-vision" >
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<p>Das 6D-Vision-Verfahren analysiert daher nicht nur die dreidimensionale Szene zu einem einzelnen Zeitpunkt, sondern wertet die Stereo-Bildsequenz &#252;ber die Zeit aus. Dazu werden einzelne Punkte im Bild mit Hilfe des sogenannten Optischen Flusses verfolgt. Da zu jedem dieser Bildpunkte aus der Stereo-Analyse die zugeh&#246;rige 3D-Position bekannt ist, erh&#228;lt man somit f&#252;r jeden betrachteten Bildpunkt einen zeitlichen Verlauf von 3D-Positionen. Das 6D-Vision-Verfahren sch&#228;tzt nun aus diesen Messdaten (Bildposition und Stereo-Information) sowohl die dreidimensionale Position als auch dessen dreidimensionalen Geschwindigkeitsvektor. Da es sich um ein Verfahren der Bildverarbeitung (engl. <em>Computer Vision)</em> handelt und Position und Geschwindigkeitsvektor zusammen 6 Dimensionen ergeben, wurde das Verfahren 6D-Vision genannt. Es arbeitet rekursiv, das hei&#223;t es nutzt die jeweils aktuell verf&#252;gbaren Daten, um die Sch&#228;tzung kontinuierlich zu verbessern. Das Ergebnis f&#252;r den oben erw&#228;hnten Fu&#223;g&#228;nger ist dritten Bild der Galerie zu sehen. Hier wird die Geschwindigkeit mit Pfeilen visualisiert, die jeweils an die pr&#228;dizierte Position in 0,5 Sekunden zeigen.</p>
<p>Mit der 6D-Vision-Information, das hei&#223;t der 3D-Position und den zugeh&#246;rigen 3D-Geschwindigkeiten, ist es erstmals m&#246;glich, Fahrerassistenzsysteme zu entwickeln, die den Fahrer in komplexen Situationen fr&#252;hzeitig warnen oder sogar autonom reagieren. Ein Beispiel war das 2009 vorgestellte automatische Ausweichen auf Fu&#223;g&#228;nger: Ein querender Fu&#223;g&#228;nger wird mit dem 6D-Vision-Verfahren erkannt und berechnet, ob der Unfall mit einer Notbremsung noch zu verhindern ist. Ist dies der Fall, wird eine automatische Notbremsung eingeleitet. Ist der Fu&#223;g&#228;nger jedoch verdeckt und somit erst sehr sp&#228;t sichtbar, reicht eine Bremsung nicht mehr aus. In diesem Fall wird nach Pr&#252;fung des verf&#252;gbaren Freiraums ein autonomes Ausweichman&#246;ver gestartet. Die Erkennung und Entscheidung erfolgt dabei in Sekundenbruchteilen.</p>
<p>Das 6D-Vision-Verfahren stellt eine wichtige Grundlage f&#252;r zuk&#252;nftige Fahrerassistenzsysteme dar, und ist ein bedeutender Schritt zur Vision des unfallfreien Fahrens. Die Nominierung f&#252;r den Deutschen Zukunftspreis unterstreicht die Wichtigkeit dieser Innovation und den Stellenwert kamera-basierter Assistenzsysteme. Man darf gespannt sein, wem Bundespr&#228;sident Wulff den Preis am 14. Dezember &#252;berreicht.</p>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-MWVbfia3Dk&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=-MWVbfia3Dk</a></p></a></p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.6d-vision.de/">http://www.6D-Vision.de</a> und auf  <a href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-1418048-49-1418049-1-0-0-0-0-0-17180-7165-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Daimler.com</a></p>
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		<title>IAA 2011 &#8211; H&#246;her, schneller, weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 06:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Schlüter (Moderator)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffzelle]]></category>
		<category><![CDATA[F125!]]></category>
		<category><![CDATA[IAA]]></category>
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&#220;ber schw&#228;bische Tugenden ist schon viel geredet worden. Nun bekommt der Begriff „knausern“ auch in der Automobilbranche eine ganz eigene Bedeutung. Man will und wird sich nicht ausruhen auf dem, was man die letzten 125 Jahre erreicht hat. Und so schweben Visionen von null Emissionen und null Verbrauch von Benzin und Diesel &#252;ber dem Stern der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Teaser_DZ-mit-F125.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Teaser_DZ-mit-F125.jpg','',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-14470 alignleft" title="Dr. Dieter Zetsche mit dem F125! auf der IAA 2011" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Teaser_DZ-mit-F125-300x187.jpg" alt="Dr. Dieter Zetsche mit dem F125! auf der IAA 2011" width="300" height="187" /></a></p>
<p>&#220;ber schw&#228;bische Tugenden ist schon viel geredet worden. Nun bekommt der Begriff „knausern“ auch in der Automobilbranche eine ganz eigene Bedeutung. Man will und wird sich nicht ausruhen auf dem, was man die letzten 125 Jahre erreicht hat. Und so schweben Visionen von null Emissionen und null Verbrauch von Benzin und Diesel &#252;ber dem Stern der Schwabenmetropole. Diese Themen nimmt Dr. Zetsche zum Anlass, um auf der diesj&#228;hrigen internationalen Automobilausstellung in Frankfurt ganz klare Zeichen zu setzen.<span id="more-14467"></span>Der Vorabend zum ersten Pressetag, klassischerweise genutzt f&#252;r exklusive Produkt-Weltpremieren, hatte diesmal eine ganz andere Botschaft: „H&#214;HER zielen, SCHNELLER handeln, WEITER denken: Die Brennstoffzelle als Schl&#252;sselfaktor f&#252;r emissionsfreie Mobilit&#228;t.“</p>
<p>Ein Abend also, der wachr&#252;tteln sollte. Ein Abend, der alte Denkmuster in Frage stellte und &#252;ber den Tellerrand hinausblickte. Oder wie Zetsche es einfacher ausdr&#252;ckte: „Wir brauchen nicht „weniger vom Alten“, sondern „mehr vom Neuen.“ Wir brauchen Wachstum und Innovation.“ Die Zeichen stehen also im wahrsten Sinne des Wortlauts auf „gr&#252;n“.<br />

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				<img title="Mercedes-Benz Markenabend IAA 2011" alt="Mercedes-Benz Markenabend IAA 2011" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/markenabend-iaa-2011_1/thumbs/thumbs__dsc0024.jpg" width="100" height="75" />
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</div>

<br />
Die Brennstoffzelle spielte in der Rede von Dr. Zetsche die zentrale Rolle auf diesem Weg. Er sprach von einer Technologie, mit deren Hilfe Wasserstoff in unserer Wirtschaft eine &#228;hnliche Rolle &#252;bernehmen k&#246;nnte, wie sie bisher &#214;l inne hat. „H&#246;her zielen“ soll in diesem Zusammenhang nicht Verzicht bedeuten. Das Auto macht den einzelnen unabh&#228;ngig, die Gesellschaft flexibel und h&#228;lt die Wirtschaft arbeitsteilig. „Diesel und Benziner k&#246;nnen im Wettkampf um Verbrauchsoptimierung aber nur Durchgangsstation sein“, war eine seiner Aussagen, denn selbst, wenn der letzte Verbrennungsmotor optimiert, das letzte Haus ged&#228;mmt und die letzte Gl&#252;hbirne verboten ist, h&#228;tte die Welt bei steigenden Verbraucherzahlen immer noch ein CO2-Problem, da die aktuellen Technologien nicht mehr so viel weiter CO2-optimiert werden k&#246;nnen. Und deshalb wurde bei der feuerwerksreichen Auftaktveranstaltung am gestrigen Abend in Frankfurt mit dem <a href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-1417330-49-1423615-1-0-0-1417332-0-0-135-0-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Forschungsfahrzeug F125!</a> direkt eine L&#246;sung mitgeliefert.</p>
<p><span class="youtube">
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</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4yvLNPj3SRU&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=4yvLNPj3SRU</a></p></p>
<p>W&#228;hrend heute, zum Beispiel in der B-Klasse bereits mehr als 400 km Reichweite erzielt werden, bietet er mit seinem Plug-in-Hybrid mit Brennstoffzelle eine Reichweite von 1.000 km. Mich fasziniert, wie diese Steigerung der Reichweite erzielt wurde. Die Antwort ist so einfach wie grandios. Man hat einfach g&#228;nzlich auf den Tank verzichtet und stattdessen den Wasserstoff in einem Feststoffspeicher gelagert, der sich vollst&#228;ndig in die Karosseriestruktur integrieren l&#228;sst.</p>
<p>Um diese Technologie aber in Serie zu bringen, ist auch die Politik gefragt. Ist es ihr ernst mit dem Anspruch, Deutschland zum Leitmarkt f&#252;r Elektromobilit&#228;t zu machen, dann muss auch dar&#252;ber geredet werden, wie man die anf&#228;nglichen Mehrkosten dieser Alternative f&#252;r die Kunden ausgleichen kann. Ebenso kann von der Automobilindustrie das Infrastrukturproblem nicht allein gel&#246;st werden. Um auch hier Schnelligkeit vorzuleben, ist Daimler bereits seit 2009 mit Linde und anderen Partnern aus Wirtschaft und Politik in der Initiative <a href="http://www.linde-gas.de/international/web/lg/de/like35lgde.nsf/0/D7E3FB712323813DC125762D0041E2C5" target="_blank">H2-Mobility </a>aktiv.<br />

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<br />
Es folgte der letzte Punkt, n&#228;mlich weiter zu denken. Hierzu gab es einen kurzen Abriss in die Vergangenheit, der verdeutlichte, wo unsere Ressourcen herkommen und das &#214;l lange Zeit vergleichsweise billig war. Aber sp&#228;testens seit dem UN-Klimabericht wissen wir: Fossile Kraftstoffe kommen uns langfristig deutlich teurer zu stehen als der blo&#223;e Preis an der Zapfs&#228;ule.</p>
<p>Wasserstoff l&#228;sst sich dagegen bereits heute dank der Fortschritte bei Sonnen-, Wind- und Wasserkraft CO2-neutral erzeugen. Herr Zetsche beschrieb diesen Umstand sehr plakativ mit den Worten: „Wasserstoff ist heute das bessere &#214;l. Und deshalb ist es Zeit f&#252;r einen &#214;l-Wechsel.“  Ich denke, auch jenseits des Autos bieten sich zahlreiche M&#246;glichkeiten zur Nutzung dieser Energieform.</p>
<p>Insgesamt also eine respektable „Flugh&#246;he“, die Dieter Zetsche der weltgr&#246;&#223;ten Automobilmesse vorausschickt. So werden sich in den n&#228;chsten Tagen wieder zahlreiche Manager die H&#228;nde sch&#252;tteln, um Entscheidungen voranzutreiben, bei denen zu hoffen bleibt, dass die abschlie&#223;enden Worte von Dr. Zetsche nicht ungeh&#246;rt verhallen.<br />
„Wir haben die Chance auf eine „gr&#252;ne Gr&#252;nderzeit“ mit Wasserstoff, die mit dem Automobil beginnt, aber nicht mit ihm endet.“</p>
<p>Impressionen im Rahmen des &#8220;Mercedes-Benz Markenabend.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=pyIF7CyCYGk"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pyIF7CyCYGk&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=pyIF7CyCYGk</a></p></a></p>
<p><em>Die </em><a href="http://www.iaa.de/" target="_blank"><em>IAA</em></a><em> beginnt am 13.09 mit den Pressetagen und ist ab dem 15.09. f&#252;r Besucher ge&#246;ffnet, die bis zum 25.09. Zeit haben, sich &#252;ber aktuelle Trends und Modelle der Automobilbranche zu informieren.</em></p>
<p><em>Die Daimler-Pressekonferenz am 13.09. um 10:20 Uhr k&#246;nnen Sie auf Facebook </em><a href="http://www.facebook.com/MercedesBenz?sk=app_227148764002336" target="_blank"><em>hier</em></a> <em>live verfolgen und ab 13:00 Uhr  findet ein live talk statt, zu dem Sie auf Twitter unter dem Hashtag </em><a href="http://twitter.com/#!/search?q=%23mblivetalk" target="_blank"><em>#mblivetalk</em></a> <em>mitdiskutieren k&#246;nnen.</em></p>
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			<media:title type="html">Dr. Dieter Zetsche mit dem F125! auf der IAA 2011</media:title>
			<media:description type="html">Dr. Dieter Zetsche mit dem F125! auf der IAA 2011</media:description>
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		<title>INTERVIEW: „Wir werden das Auto zum Bestandteil der Cloud machen.“</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 07:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Bharat Balasubramanian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bharat Balasubramanian, Leiter Produktinnovationen und Prozesstechnologien in der Konzernforschung und Vorentwicklung bei Daimler, &#252;ber Chancen und Risiken des permanent vernetzten Fahrzeugs.
Herr Balasubramanian, wie viel Netz braucht und wie viel Netz will man in einem Fahrzeug haben? 
Wir haben in den vergangenen Jahren einen exponentiellen Zuwachs bei elektronischen Steuerger&#228;ten im Auto beobachten k&#246;nnen. Wenn man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bharat Balasubramanian, Leiter Produktinnovationen und Prozesstechnologien in der Konzernforschung und Vorentwicklung bei Daimler, &#252;ber Chancen und Risiken des permanent vernetzten Fahrzeugs.</em></p>
<p><strong>Herr Balasubramanian, wie viel Netz braucht und wie viel Netz will man in einem Fahrzeug haben? </strong></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt-11.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt-11.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-12929" style="margin-right: 10px;" title="Unbenannt-1" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt-11-300x194.jpg" alt="Unbenannt-1" width="300" height="194" /></a>Wir haben in den vergangenen Jahren einen exponentiellen Zuwachs bei elektronischen Steuerger&#228;ten im Auto beobachten k&#246;nnen. Wenn man sich eine gut ausgestattete Mercedes-Benz S- oder E-Klasse ansieht, stecken da 40 bis 50 kleine Computer drin, vom klassischen Motor- oder Getriebesteuerger&#228;t bis zur Monokamera. Die Zahl nimmt zu, weil wir immer mehr Komfort- und Unterst&#252;tzungssysteme einbauen. <span id="more-12924"></span>Da ist kein Ende in Sicht, denn wir wollen Leitfiguren sein auf dem Weg zum unfall- und emissionsfreien Fahren. Mehr als 90 Prozent aller Innovationen erfordern in irgendeiner Form Steuerger&#228;te, Hardware und Embedded Software.</p>
<p><strong><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Balasubramanian_Opener_01.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Balasubramanian_Opener_01.jpg','',event,100,75)"></a>Erwarten Kunden bereits, dass ihnen das Web hinters Steuer folgt?</strong></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/teaser6.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/teaser6.jpg','',event,100,75)"></a>Eigentlich sind wir inzwischen &#252;berall vernetzt – der letzte wei&#223;e Fleck ist das Auto. Umfragen unter jungen Leuten zeigen allerdings, dass sie ihr vernetztes Leben auch hinterm Steuer leben wollen, also muss man die Digital Natives gut und intelligent bedienen. Was sie heute praktizieren, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter zum Standard. Wir werden das Auto zum integrierten Bestandteil der Cloud machen. Das bedeutet, dass man in Zukunft Onlinedienste jederzeit und &#252;berall – also auch im Fahrzeug – nutzen kann.</p>
<p><strong>Wie schnell lassen sich neue Dienste aus dem Web ins Fahrzeug bringen?</strong></p>
<p>Im Unterschied zu fr&#252;her haben wir durch die Konnektivit&#228;t der Fahrzeuge mit unserem Daimler Vehicle Backend Server die Chance, jederzeit Funktionen nachzuschieben und neue Funktionen aus dem Internet ins Auto zu bringen. Damit entkoppeln wir den jahrelangen Innovationszyklus im Fahrzeug von diesem unglaublich schnellen Zyklus im Internet und bei der Verbraucherelektronik. Das ist nur der Anfang, denn beim &#220;bertragungsstandard wird sich viel tun. Momentan sind wir bei 3G oder UMTS, aber die ersten Regionen schalten bereits auf die n&#228;chste Generation – also 4G oder LTE – um.</p>
<p><strong>Wieso ist der jeweilige Mobilfunkstandard so wichtig?</strong></p>
<p>Ein 4G-Netz erlaubt eine bessere Abdeckung und eine h&#246;here Bandbreite. Beide Elemente sind sehr wichtig, denn die permanente Vernetzung funktioniert im Auto nur, wenn ich eine schnelle Verbindung habe, die auch bei hoher Geschwindigkeit nicht abrei&#223;t. Zweitens brauche ich eine l&#252;ckenlose Abdeckung, sobald ich bestimmte Funktionen nur noch off-board berechne und das Ergebnis ans Auto sende. Bis es so weit ist, wird es noch Jahre dauern, deswegen will die Mischung aus On-Board- und Off-Board-Komponenten sehr gut bedacht sein. Als Premiumhersteller muss man die Euphorie, das Auto einfach ans Netz zu h&#228;ngen, kritisch betrachten.</p>
<p><strong>Was kann Always On beim Thema Sicherheit leisten?</strong></p>
<p>Wir sind derzeit dabei, die Stereokamera zu perfektionieren. Kameratechnologien im Auto m&#252;ssen sehen lernen wie ein Kind: Was ist ein Auto, was ist ein Fu&#223;g&#228;nger, wie sehen Geb&#228;ude und Stra&#223;en aus? Daran arbeitet unsere Forschungsgruppe in Ulm seit Jahren, und wir sind weltweit f&#252;hrend.</p>
<p><strong>Bringt der Netzanschluss einen entscheidenden Durchbruch auf dem Weg zum unfallfreien Fahren?</strong></p>
<p>Er ist ein Fr&#252;hwarnsystem, da die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und zwischen Fahrzeug und Infrastruktur den Horizont erweitert. Eine Radaranlage im Auto kann heute maximal 300 Meter weit sehen. Mit einem vernetzen Fahrzeug kann man viel fr&#252;her reagieren, etwa andere Autos auf eine Gefahr hinweisen. Zweitens kann die Infrastruktur Hinweise geben, beispielsweise eine rote Ampel, die mein Fahrzeug warnt, falls ich zu schnell bin. Man sollte sich allerdings immer durch ein zweites System im Fahrzeug absichern, bevor man aufgrund externer Warnungen eine Handlung einleitet. Das gro&#223;e Netz wird das Netz im einzelnen Fahrzeug nicht &#252;berstimmen. Daher liegt unser Hauptaugenmerk heute auf den fahrzeuginternen Systemen.</p>
<p><strong>Es gibt also Grenzen der Vernetzung. Will man Onlinedienste ins Auto leiten, nur weil es technisch m&#246;glich ist?</strong></p>
<p>Ich habe heute gelegentlich Zweifel, wie viel Multitasking unser Gehirn verkraftet, etwa wenn man am Steuer ein schwieriges Telefonat f&#252;hrt. Wenn man jetzt noch visuelle Angebote ins Auto bringt, wird es noch komplizierter. Technisch kann ich beliebig viele Dienste hineinpacken. Aber wie antworte ich am besten auf eine neue Nachricht, wenn ich gerade fahre? Das kann durch Sprachsteuerung geschehen (Text-to-Speech und Speech-to-Text), solange sie gut durchdacht ist. Daimler wird ein solches Angebot komplett und auf h&#246;chstem Niveau unterbreiten. Alle Dienste werden deswegen &#252;ber unsere Backend-Services aufbereitet, damit der Fahrer Informationen m&#246;glichst ohne Ablenkung aufnehmen kann.</p>
<p><strong><a title="Bharat Balasubramanian" rel="lightbox[17333]" href="http://www.daimler-technicity.de/wp-content/uploads/2011/04/Balasubramanian_01_216x300.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://www.daimler-technicity.de/wp-content/uploads/2011/04/Balasubramanian_01_216x300.jpg','Bharat Balasubramanian',event,100,75)"></a>Visualisierung &#252;ber Displays ist trotz der Ablenkungsgefahr nicht mehr wegzudenken. Wie wird der Fahrer mit all diesen Systemen und Diensten kommunizieren?</strong></p>
<p>Neben der Sprachsteuerung werden wir sicher immer mehr Bildschirmfl&#228;che im Auto bekommen, bis wir irgendwann nur noch ein paar gro&#223;e Monitore um uns herum haben. Die Entwicklung von grafischen Nutzerschnittstellen ist ein wichtiges Thema f&#252;r uns, denn dar&#252;ber wird sich in Zukunft ein gro&#223;er Teil der Kundenerfahrung definieren. Aber selbst in einem autonomen Fahrzeug wird es aus Sicherheitsgr&#252;nden in den n&#228;chsten 20 bis 30 Jahren keine Videoshow f&#252;r den Fahrer geben.</p>
<p><strong>Kann ein vernetztes Fahrzeug auch f&#252;r mehr umweltbewusstes Fahren sorgen?</strong></p>
<p>Wir haben bereits ein Intelligent Predictive Cruise Control System entwickelt, das entsprechend dem H&#246;henprofil der Strecke Gas geben und automatisch schalten kann. Dar&#252;ber hinaus kann ich bald das Verkehrsaufkommen in Echtzeit einspeisen. Sobald der Wagen auf Sensordaten von der Stra&#223;e zugreift oder Daten von Verkehrskameras auswerten kann, sind solche Dienste wirklich wertvoll. Das gilt insbesondere f&#252;r k&#252;nftige Fahrzeuge mit Elektroantrieb, bei denen ich Dinge wie das Lademanagement, die Lebensdauer der Batterie und die aktuelle Reichweite viel besser im Blick habe.</p>
<p><strong>CURRICULUM VITAE</strong></p>
<p><strong>+++</strong> Bharat Balasubramanian <strong>+++</strong> geboren 1951 in Chennai, Indien <strong>+++</strong> Studium am Indian Institute of Technology in Mumbai (Bombay) mit Abschluss Bachelor of Technology, Gesamtnote „First Class Honours“ <strong>+++</strong> Hauptdiplom und Promotion zum Dr.-Ing. an der Universit&#228;t Karlsruhe (TH), Gesamtnote „mit Auszeichnung“ <strong>+++</strong> mehr als 30 Jahre bei Daimler im Bereich Innovation <strong>+++</strong> von der Computeranalyse und computergest&#252;tztem Design (CAD) &#252;ber Total-Quality-Management zum Vize-Pr&#228;sident in Daimlers Group Research &amp; Advanced Engineering <strong>+++</strong> seit April 2009 Leiter der Direktion Produktinnovationen und Prozess­technologien in der Konzernforschung und Vor­entwicklung <strong>+++</strong> Ehrenprofessor der TU Berlin <strong>+++</strong></p>
<p><a title="Daimler Technicity" href="http://www.daimler-technicity.de/" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-right: 5px;" title="Technicity 02 10" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/01/technicity_0210.jpg" alt="Technicity 02 10" width="104" height="135" /></a></p>
<p><em>Dieses Interview erschien bereits in <a title="Daimler Technicity" href="http://www.daimler-technicity.de/" target="_blank">TECHNICITY </a>Ausgabe 01 2011<br />
In <strong>TECHNICITY</strong>, dem <strong>Daimler-Magazin f&#252;r Innovation, Technologie und Mobilit&#228;t</strong>, wird &#252;ber intelligente Hightech-Applikationen, urbane Mobilit&#228;tsl&#246;sungen, Technologie- und Innovationsprozesse und Kreativit&#228;ts- und Innovationstrends berichtet. </em></p>
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