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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Erziehung</title>
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		<title>INTERVIEW: Die Bildung unserer Kinder ist unser einziger Rohstoff</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Ilse Wehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Daimler-Blog sprach mit Dr. Ilse Wehrmann, Autorin zahlreicher Fachpublikationen. Die Erzieherin, diplomierte Sozialp&#228;dagogin und promovierte Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik begleitet derzeit u. a. den Aufbau der betriebsnahen „sternchen“-Kinderkrippen der Daimler AG.
Frau Dr. Wehrmann, wie kam der Wechsel von der Kirche zur Wirtschaft zustande?
Bis April 2007 war ich Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche und dort Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Daimler-Blog sprach mit Dr. Ilse Wehrmann, Autorin zahlreicher Fachpublikationen. Die Erzieherin, diplomierte Sozialp&#228;dagogin und promovierte Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik begleitet derzeit u. a. den Aufbau der betriebsnahen „sternchen“-Kinderkrippen der Daimler AG.</p>
<p><strong>Frau Dr. Wehrmann, wie kam der Wechsel von der Kirche zur Wirtschaft zustande?</strong></p>
<p>Bis April 2007 war ich Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche und dort Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin des Landesverbandes Evangelischer Kindertageseinrichtungen.</p>
<p><span id="more-612"></span><a title="Dr. Ilse Wehrmann" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.JPG','Dr. Ilse Wehrmann',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.thumbnail.JPG" alt="Dr. Ilse Wehrmann" /></a>Von 2001 bis 2005 hatte ich auch den Vorsitz des Bundesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen f&#252;r Kinder (BETA) in Deutschland inne. Weil bereits vor der Jahrtausendwende die Stadt Bremen aufgrund knappen Kassen massive Sparma&#223;nahmen im fr&#252;hkindlichen Bereich eingeleitet hatte, habe ich schon damals mit Unternehmen, die in Bremen ans&#228;ssig waren, Kontakt aufgenommen, um sie zu ermuntern, gemeinsam betriebsnahe Kindertagesst&#228;tten aufzubauen. Dabei f&#252;hrte mich mein Weg auch zum Produktionsstandort der Daimler AG in Bremen, wo ich dem dortigen Werksleiter vorschlug, in einem freistehenden Pfarrhaus eine betriebliche Krippe f&#252;r Kinder von Mitarbeiterinnen der Daimler AG einzurichten.</p>
<p>Er teilte mir mit, dass f&#252;r den Bereich Betriebskindertagesst&#228;tten das Global Diversity Office in der Stuttgarter Daimler-Zentrale zust&#228;ndig ist. Bereits nach zwei Gespr&#228;chen mit Mitarbeitern dieser Abteilung fand im August 2006 ein Workshop zum Thema „Betriebsnahe Kinderkrippen“ statt. Daraufhin bat man mich, ein Krippen-Konzept f&#252;r alle Produktionsstandorte in Deutschland f&#252;r die Daimler AG zu entwickeln. Nach der Pr&#228;sentation hat der Vorstand des Unternehmens beschlossen, dieses Konzept gemeinsam umzusetzen. Ich habe dieses Angebot gerne angenommen, weil ich dadurch Gelegenheit hatte, im fr&#252;hklindlichen Bereich endlich mal wieder etwas aufzubauen, nachdem ich aufgrund von kommunalen Sparma&#223;nahmen in Bremen jahrelang gezwungen war, im Elementarbereich erzielte Erfolge zur&#252;ckzuschrauben bzw. wieder abzubauen.</p>
<p><strong>Wo haben Sie Ihre Anregungen f&#252;r das Konzept bezogen?</strong></p>
<p>Im Ausland, vor allem in Neuseeland, wo ich den Ansto&#223; bekam zu promovieren. Vor einigen Jahren bin ich im Auftrag der Robert Bosch Stiftung mit zwei Professoren um die Welt gereist, um zu vergleichen, was andere L&#228;nder in der fr&#252;hkindlichen Bildung anders oder besser machen. Wir waren beispielsweise in Skandinavien, Australien, China, Frankreich, England, in der Schweiz – und eben auch in Neuseeland. Damals, im Jahre 2004, habe ich auf dem R&#252;ckflug von dort beschlossen, zu untersuchen, warum sich weltweit viele L&#228;nder auf das deutsche Kindergartenwesen berufen, aber wir in Deutschland, im Erfinderland des Kindergartens, uns nicht mehr auf unsere Wurzeln besinnen und inzwischen einen enormen Reformstau in der fr&#252;hkindlichen Bildung und Betreuung haben. Und so reifte mein Entschluss, zum Thema „Reformbedarf“ zu promovieren.</p>
<p><strong>Die Quintessenz daraus war der „<a title="taz.de: Wir brauchen einen Marshallplan" href="http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;art=4100&amp;no_cache=1" target="_blank">Marshallplan f&#252;r die fr&#252;hkindliche Bildung</a>“?</strong></p>
<p>Ja, denn wir haben in Deutschland nicht nur ein Vereinbarkeitsproblem, sondern auch ein immenses Bildungsproblem.<br />
Deshalb wollte ich nach meiner Entscheidung, mich beruflich umzuorientieren und mich als Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik selbstst&#228;ndig zu machen, mit der Daimler AG ein umfassendes Krippenkonzept entwickeln, das sowohl strukturell, zum Beispiel beim Personal- und Gruppenschl&#252;ssel, als auch inhaltlich, zum Beispiel beim Bildungskonzept, internationalem Niveau entspricht. Im fr&#252;hkindlichen Bereich sollte vor allem der Bildungsaspekt st&#228;rker betont werden, weil er in der Kindergarten-Alltagspraxis immer noch zu wenig ber&#252;cksichtigt wird. Bei den Null- bis Dreij&#228;hrigen spielt er so gut wie gar keine Rolle. Man kann auch sagen: Im Elementarbereich stehen nach wie vor Betreuung und Erziehung im Vordergrund, aber nicht die Bildung.</p>
<p><strong>Was ist so wichtig im Alter von null bis drei?</strong></p>
<p>Kinder lernen nie wieder so intensiv wie in diesen ersten Lebensjahren – die Hirnforschung liefert uns daf&#252;r immer wieder erstaunliche Beweise. Die Phase von der Geburt bis zum siebten Lebensjahr pr&#228;gt das sp&#228;tere Lernen in entscheidendem Ma&#223;e. Deshalb setzen andere L&#228;nder gerade in diesem Zeitraum die am besten ausgebildeten P&#228;dagogen ein.</p>
<p><strong>Welche L&#228;nder k&#246;nnten daf&#252;r als Vorbilder dienen?</strong></p>
<p>Australien und Neuseeland. Dort hat man bereits Anfang der 1990er Jahre die fr&#252;hkindliche Bildung dem Schulministerium unterstellt und ein gemeinsames Studium von Fr&#252;hp&#228;dagogen und Schulp&#228;dagogen etabliert. Diese L&#228;nder betrachten die Zeitspanne von null bis zehn als eine Einheit, im Gegensatz zu uns, wo nach wie vor zwischen Vorschul- und Schulbereich unterschieden wird und unsere Kinder immer noch Umbr&#252;che erleben: Wir denken in den Kategorien null bis drei, drei bis sechs und danach Schule, w&#228;hrend in Australien und Neuseeland eine eher ganzheitliche Sichtweise vorherrscht. Diese ganzheitliche Betrachtung wollte ich auch in das Konzept f&#252;r die Daimler-Kinderkrippen einflie&#223;en lassen.</p>
<p>Denn wir haben in Deutschland vor allem bei Kindern unter drei Jahren einen immensen Nachholbedarf. Nicht ohne Grund sollen bis 2013 rund zus&#228;tzliche 750 000 Krippenpl&#228;tze eingerichtet werden. Mein Konzept setzt genau hier an: Mehr Kinderkrippen einrichten! Die Bereitschaft des Vorstands der Daimler AG, dazu einen Beitrag zu leisten, ist ein Gl&#252;cksumstand …</p>
<p><strong>… der Ma&#223;st&#228;be setzt?</strong></p>
<p>Es war davon auszugehen, dass das Unternehmen mit seiner Entscheidung, bundesweit an seinen Produktionsstandorten betriebliche Kinderkrippen einzurichten, die Krippenlandschaft in Deutschland ziemlich aufmischen w&#252;rde. Denn das Konzept setzt bewusst auf Qualit&#228;t und weist damit ein Alleinstellungsmerkmal auf, das umso mehr zum Tragen kommt, weil diese hohen Qualit&#228;tsstandards an allen Standorten in gleich hoher Qualit&#228;t umgesetzt werden sollen. Dies wird manch anderes Unternehmen zum Nachahmen bewegen.</p>
<p><strong>Was zeichnet dieses Konzept aus?</strong></p>
<p><a title="Dr. Ilse Wehrmann" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.JPG','Dr. Ilse Wehrmann',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.thumbnail.JPG" alt="Dr. Ilse Wehrmann" /></a>Es enth&#228;lt komplexe Bildungsinhalte zu Naturwissenschaften, Technik, Musik, Kunst und Bewegung. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Zweisprachigkeit: Wir arbeiten mit Muttersprachlern nach der sogenannten Inversionsmethode. Dabei spricht eine englischsprachige Erzieherin nur ihre Muttersprache: Sie tr&#246;stet auf Englisch, sie wickelt auf Englisch, spielt und lernt auf Englisch. Sie spricht den ganzen Tag nur englisch.</p>
<p>Des Weiteren nehmen wir auch behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder auf. Gerade im Zusammenspiel mit gezielter F&#246;rderung bietet die erste Lebensphase f&#252;r diese Kinder sehr gro&#223;e Entwicklungspotenziale. Die Geb&#252;hren f&#252;r die „sternchen“-Krippenl&#228;tze sind nach Einkommen gestaffelt, sodass Arbeiterkinder genauso auf wie Kinder von F&#252;hrungskr&#228;ften aufgenommen werden k&#246;nnen.  Erg&#228;nzend kommt die gesunde Ern&#228;hrung hinzu: In allen Einrichtungen wird selbst gekocht. Um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p><strong>Wie finanziert sich eine „sternchen“-Kinderkrippe? M&#252;ssen sich die Einrichtungen wirtschaftlich tragen?</strong></p>
<p>Wir haben eine umfassende Finanzierung, die vorsieht, dass sich die Einrichtungen komplett selbst tragen. Ein Vollzeitplatz kostet pro Monat ca. 1 500 Euro. Die Elternbeitr&#228;ge schwanken je nach Einkommen und liegen im Schnitt bei 300 Euro monatlich. 500 Euro steuern in der Regel die Kommunen bei, manchmal noch 120 Euro die L&#228;nder. Den Rest – zwischen 600 und 800 Euro pro Kind und Monat – tr&#228;gt der Konzern. Die Mischung von Kindern von Mitarbeitern stark unterschiedlicher Einkommenssegmenten stellt – wie mir Eltern immer wieder best&#228;tigen – eine wichtige soziale Komponente dar, sowohl f&#252;r die Kinder als auch f&#252;r ihre M&#252;tter und V&#228;ter. Denn wir beobachten, dass Eltern, die im Betrieb funktionell und sozial nicht unbedingt miteinander zu tun haben, durch die „sternchen“-Kinderkrippen zusammengef&#252;hrt werden.</p>
<p><strong>War die Umsetzung kompliziert?</strong></p>
<p>Nein, &#252;berhaupt nicht. Ich h&#228;tte es niemals f&#252;r m&#246;glich gehalten, dass ich mich nach einer so langen Zeit im &#246;ffentlichen Dienst so schnell mit der Wirtschaft identifizieren k&#246;nnte. Am meisten verbl&#252;fft mich die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen umgesetzt werden. Hier wird tats&#228;chlich ein „chinesisches Tempo“ vorgelegt. Schon im Oktober 2007 wurde in Untert&#252;rkheim mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die erste „sternchen“-Krippe er&#246;ffnet. Im September 2008 war bereits die f&#252;nfte Krippe eingerichtet. Und so wird es weitergehen: N&#228;chstes Jahr sind sechs Neuer&#246;ffnungen und zwei Erweiterungen vorgesehen. Und im Vergleich zum urspr&#252;nglichen Konzept wird aufgrund der hohen Nachfrage die Zahl der Krippenpl&#228;tze auf 569 nahezu verdoppelt.</p>
<p><strong>Wie sieht die Zukunftsperspektive aus?</strong></p>
<p>Weil Qualit&#228;tssicherung ein zentrales Kriterium des Krippenkonzeptes ist, werden wir im n&#228;chsten Jahr, wenn alle Einrichtungen laufen, gemeinsam mit der Freien Universit&#228;t Berlin ein erstes deutsches Krippensiegel entwickeln. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) werden zudem f&#252;r ihre Mitgliedsunternehmen ein QM-Handbuch herausgeben, das auf Grundlage des Daimler-Qualit&#228;tshandbuches f&#252;r die „sternchen“-Kinderkrippen erstellt wird. Diesem soll sp&#228;ter ein QM-Handbuch des Bundesfamilienministeriums f&#252;r Deutschland folgen, das bundesweit allen Unternehmen und Institutionen als Orientierungshilfe bei der Einhaltung von Qualit&#228;tskriterien dienen soll. All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass bei der Krippenbetreuung bisher die Quantit&#228;t im Blickpunkt der Betrachtung stand, die Qualit&#228;t eher eine untergeordnete Rolle spielte.</p>
<p><strong>Welche Diskussionen m&#252;ssen in der &#214;ffentlichkeit noch gef&#252;hrt werden?</strong></p>
<p>In Deutschland fand bisher keine Diskussion &#252;ber privatgewerbliche Tr&#228;ger statt. Meines Erachtens trumpfen sie in Puncto Qualit&#228;t und Qualit&#228;tskontrolle. Denn privatgewerbliche Tr&#228;ger sind es gewohnt, als Produzenten oder Dienstleister kundenorientiert aufzutreten. Diese bedarfsorientierte Grundhaltung haben etablierte Tr&#228;ger von Kindertageseinrichtungen nicht unbedingt internalisiert. Und weil sie das Erfordernis der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft nicht ernst genug genommen und bedarfsorientierte Angebote zur Verf&#252;gung gestellt haben, dringen verst&#228;rkt private Anbieter in den Markt. Deshalb sollten meiner Meinung nach private Tr&#228;ger den gleichen Anspruch auf finanzielle Unterst&#252;tzung haben wie freie Tr&#228;ger, d. h. Kommunen sollten auch dort bezuschussen, wo Eltern sich vorzugsweise f&#252;r eine betriebsnahe anstatt wie bisher f&#252;r eine wohnortnahe Einrichtung entschieden haben. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass in Deutschland die Entwicklung und Bildungsbiografie von Kindern in hohem Ma&#223;e von der <a title="S&#252;ddeutsche Zeitung - Der Reparaturbetrieb" href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/620/314519/bilder/?img=4.0" target="_blank">Finanzkraft der Kommune,</a> in der sie leben, und der Einsicht ihres B&#252;rgermeisters – letztlich also von ihrem sozialen Status – abh&#228;ngt. Deshalb kann in Deutschland von Bildungsgerechtigkeit keine Rede sein. Die Daimler AG tr&#228;gt mit ihrer „sternchen“-Pionierarbeit dazu bei, diesem Misstand entgegenzuwirken.</p>
<p><strong>Wie bewerten Sie Ihre Entscheidung, die sie auf dem R&#252;ckflug von Neuseeland getroffen haben, im Nachhinein?</strong></p>
<p>Meine Entscheidung von damals habe ich bis heute nicht bereut. Einen Tag nach meiner R&#252;ckkehr aus Neuseeland habe ich seinerzeit der Bremischen Kirche mitgeteilt, dass ich mein Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis beenden und einen Neuanfang machen m&#246;chte, um zusammen mit der Wirtschaft zu zeigen, wie es in Deutschland vorangehen kann. Und ich f&#252;hle mich darin best&#228;tigt, dass unser Land diese Dynamik und Entschlossenheit, die die Daimler AG bei der Einrichtung ihrer betrieblichen Kinderkrippen gezeigt hat, dringend ben&#246;tigt. Insofern w&#252;nsche ich mir, dass die „sternchen“-Kinderkrippen in Deutschland ein Zeichen setzen k&#246;nnen, sozusagen f&#252;r die S-Klasse bei der Bildung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren.</p>
<p><strong>Bietet das „sternchen“-Konzept auch einen Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Arbeitskr&#228;fte?</strong></p>
<p>Die meisten Unternehmen in Deutschland betrachten betriebliche Kinderkrippen mittlerweile als einen Wettbewerbsvorteil. Bislang jedoch setzt nur die Daimler AG in dieser Konsequenz und Entschlossenheit ein Krippenkonzept um. Und es zeigt sich jetzt schon, dass dieses Engagement zu einer Win-Win-Situation f&#252;r das Unternehmen und die &#246;ffentliche Hand f&#252;hrt: Die Daimler AG profitiert von den zahlreichen Vorteilen, die betriebliche Kinderkrippen bieten, die Kommunen werden bei der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Krippenpl&#228;tzen entlastet. Gute Qualit&#228;t setzt gute Rahmenbedingungen voraus. Hier geht die Daimler AG mit gutem Beispiel voran: Ihre „sternchen“-Krippen haben jetzt schon eine Modellfunktion.</p>
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		<title>Krippenbetreuung unter einem guten Stern II &#8211; Die Umsetzung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 14:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ilse Wehrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5. Oktober 2007 war es so weit: Die erste „sternchen“-Kinderkrippe wurde in der Konzernzentrale in Stuttgart-Untert&#252;rkheim er&#246;ffnet. Kurz darauf folgten weitere Er&#246;ffnungen an den gro&#223;en Standorten Sindelfingen, Bremen und Berlin am Potsdamer Platz . 2008 folgten die Standorte W&#246;rth. Berlin-Marienfelde, Gaggenau und Mannheim. Im September 2008 hat auch die erste Niederlassung des Unternehmens in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. Oktober 2007 war es so weit: Die erste „sternchen“-Kinderkrippe wurde in der Konzernzentrale in Stuttgart-Untert&#252;rkheim er&#246;ffnet. Kurz darauf folgten weitere Er&#246;ffnungen an den gro&#223;en Standorten Sindelfingen, Bremen und Berlin am Potsdamer Platz . 2008 folgten die Standorte W&#246;rth. Berlin-Marienfelde, Gaggenau und Mannheim. Im September 2008 hat auch die erste Niederlassung des Unternehmens in M&#252;nchen in Kooperation mit dem <a title="pme Familienservice GmbH" href="http://www.familienservice.de/" target="_blank">pme Familienservice</a> eine betriebsnahe Kinderkrippe eingerichtet. Im Jahre 2009 werden wir schlie&#223;lich mit der Er&#246;ffnung betrieblicher Kinderkrippen an den Standorten Ludwigsfelde, Hamburg, Kassel, D&#252;sseldorf, Germersheim, Rastatt und Esslingen-Mettingen seine bundesweite Bildungs- und Betreuungsoffensive vollenden. Die bauliche und r&#228;umliche Ausstattung in den Geb&#228;uden entspricht internationalen Standards.</p>
<p><span id="more-580"></span>Dabei wurde teilweise auf bereits vorhandene Bausubstanz in unmittelbarer und sichtbarer Werksn&#228;he zur&#252;ckgegriffen: In Stuttgart-Untert&#252;rkheim beispielsweise wurden zwei Etagen im Haus des Sports umgebaut und bezogen, in Sindelfingen ein Bauernhof und in Bremen ein leer stehendes Pfarrhaus angemietet.</p>
<p><strong>Qualit&#228;tshandbuch </strong></p>
<p>Auch bei der Umsetzung ihrer hohen Qualit&#228;tsanspr&#252;che &#252;berlassen wir nichts dem Zufall. Um einheitliche Qualit&#228;tskriterien vorgeben und deren Einhaltung in den Einrichtungen gew&#228;hrleisten zu k&#246;nnen, haben wir ein Qualit&#228;tsmanagement-Handbuch erstellt, das im September 2008 bereits in zweiter Auflage erschienen ist und an alle bislang bestehenden „sternchen“-Kinderkrippen verteilt wurde. Es bietet den Fachkr&#228;ften einen verbindlichen Orientierungsrahmen f&#252;r ihre t&#228;gliche Arbeit mit den Kindern. In diesem Jahr wurde in allen Einrichtungen eine Elternbefragung &#252;ber ihre Zufriedenheit mit dem Bildungs- und Betreuungsangebot durchgef&#252;hrt. Im September 2008 richtete Daimler die zweite bundesweite Fachtagung zum Thema „Kinder unter drei Jahren – was brauchen sie?“ aus. 2009 wird unter Leitung des an der Freien Universit&#228;t Berlin forschenden Erziehungswissenschaftlers <a title="Wolfgang Tietze" href="http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/kleinkindpaedagogik/mitarbeiter/wtietze/index.html" target="_blank">Professor Wolfgang Tietze</a> ein erstes Qualit&#228;tsfeststellungsverfahren zur Bewertung der p&#228;dagogischen Qualit&#228;t in den „sternchen“-Kinderkrippen durchgef&#252;hrt.</p>
<p>Inzwischen werden in zwei Einrichtungen behinderte Kinder integrativ gef&#246;rdert. Auch ist der erste Newsletter erschienen, der p&#228;dagogischen Fachkr&#228;ften, Eltern und interessierten Mitarbeitern Neues und Wissenswertes rund um Kinderkrippen im Allgemeinen und &#252;ber die betrieblichen Krippen des Unternehmens im Speziellen bietet.</p>
<p><strong>Fazit: Eine rentable Investition in die Zukunft</strong></p>
<p>Die Daimler AG hat die Einrichtung von „sternchen“-Kinderkrippen an allen gro&#223;en Standorten bundesweit zur Chefsache gemacht und setzt es konsequent um. Dabei orientiert es sich nicht nur an h&#246;chsten Qualit&#228;tsanspr&#252;chen, sondern legt f&#252;rwahr ein „chinesisches Tempo“ vor. Wenn alle gesellschaftlich relevanten Akteure sich derart f&#252;r den Ausbau von Kinderkrippen und Kinderg&#228;rten engagieren w&#252;rden, w&#228;ren die Aussichten gut, dass sich Deutschland wieder zu einem kinderfreundlichen, familienunterst&#252;tzenden und zukunftsf&#228;higen Land wandelt. Es w&#228;re w&#252;nschenswert, wenn ein solches Engagement Impulse setzen und andere Unternehmen ermutigen w&#252;rde, dazu beizutragen, dass M&#252;tter und V&#228;ter Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren k&#246;nnen.</p>
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		<item>
		<title>Krippenbetreuung unter einem guten Stern &#8211; Das Konzept</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 11:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ilse Wehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass ein Autobauer Kinderkrippen baut, mag auf den ersten Blick ungew&#246;hnlich erscheinen. Bei genauerer Betrachtung jedoch zieht die Daimler AG Konsequenzen aus der unzureichenden Bildungs- und Betreuungssituation von Kindern unter drei Jahren in Deutschland: Das Unternehmen &#252;bernimmt einen Teil gesamtgesellschaftlicher Verantwortung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bietet seinen Besch&#228;ftigten Betreuungspl&#228;tze f&#252;r ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ein <a title="Autokiste - Daimler stockt Kinderkrippen-Angebot auf" href="http://www.autokiste.de/psg/0809/7451.htm" target="_blank">Autobauer Kinderkrippen baut</a>, mag auf den ersten Blick ungew&#246;hnlich erscheinen. Bei genauerer Betrachtung jedoch zieht die Daimler AG Konsequenzen aus der unzureichenden Bildungs- und Betreuungssituation von Kindern unter drei Jahren in Deutschland: Das Unternehmen &#252;bernimmt einen Teil gesamtgesellschaftlicher Verantwortung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bietet seinen Besch&#228;ftigten Betreuungspl&#228;tze f&#252;r ihre Kleinkinder. Denn das gegenw&#228;rtige Betreuungsdefizit vor allem bei Kindern unter drei Jahren kommt Unternehmen teuer zu stehen:</p>
<p><span id="more-579"></span></p>
<p>Sie m&#252;ssen auf viele hoch qualifizierte M&#252;tter und V&#228;ter verzichten, die fr&#252;her wieder ins Berufsleben zur&#252;ckkehren m&#246;chten, weil sie vergeblich nach einem ad&#228;quaten Betreuungsplatz f&#252;r ihr Kind suchen. Die Folgen: F&#252;r die Dauer der Elternzeit muss Ersatzpersonal neu beschafft und eingearbeitet werden. Dadurch entstehen zus&#228;tzliche Kosten, insbesondere:</p>
<ul>
<li>Wiederbeschaffungs- bzw. Fluktuationskosten,</li>
<li>Kosten f&#252;r die &#220;berbr&#252;ckung der Dauer der Elternzeit,</li>
<li>Kosten f&#252;r die Wiedereingliederung von R&#252;ckkehrerinnen und R&#252;ckkehrern aus der Elternzeit sowie</li>
<li>Kosten f&#252;r Fehlzeiten.</li>
</ul>
<p>Das vom Bundesfamilienministerium angek&#252;ndigte Paket familienpolitischer Reformen, das u. a. die Einrichtung von zus&#228;tzlich rund 750 000 Krippenpl&#228;tzen bis 2013 vorsieht, hilft Eltern, die heute einen Krippenplatz ben&#246;tigen, recht wenig. Und finden M&#252;tter und V&#228;ter mit viel Gl&#252;ck einen Krippenplatz, stehen sie h&#228;ufig vor dem Problem, dass beispielsweise die Betreuungszeiten nicht mit ihren Arbeitszeiten korrespondieren. Wer betreut das Kind, wenn die Mutter beispielsweise kurzfristig am Sp&#228;tnachmittag noch ein Meeting leiten muss?</p>
<p><strong>Eine Investition in die Zukunft – mit Vorteilen f&#252;r alle</strong></p>
<p>Gr&#252;nde wie diese haben Daimler dazu bewogen, im Oktober 2006 eine bundesweite Bildungs- und Betreuungsoffensive zu starten und zun&#228;chst in einem ersten Schritt bis 2009 an 14 gro&#223;en Daimler-Standorten in Deutschland hochflexible betriebsnahe „sternchen“-Kinderkrippen mit insgesamt ca. 350 Krippenpl&#228;tzen einzurichten. Der Anspruch: Den Kindern soll ein Bildungs- und Betreuungsangebot auf internationalem Niveau zur Verf&#252;gung gestellt werden.</p>
<p><a title="Er&#246;ffnung einer Kindergrippe “sternchen” in Berlin" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/10/sternchen.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/10/sternchen.jpg','Er&#246;ffnung einer Kindergrippe “sternchen” in Berlin',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/10/sternchen.thumbnail.jpg" alt="Er&#246;ffnung einer Kindergrippe “sternchen” in Berlin" /></a></p>
<p>Folgende Wettbewerbsvorteile liegen auf der Hand:</p>
<ul>
<li>die besch&#228;ftigten M&#252;tter und V&#228;ter motivierter sind und sich dem Unternehmen verbunden f&#252;hlen,</li>
<li>zu einer kontinuierlicheren Besch&#228;ftigung beitragen,</li>
<li>die M&#252;tter und V&#228;ter sich auf ihre Arbeit konzentrieren k&#246;nnen, da sie ihre Kinder gut betreut wissen.</li>
</ul>
<p>Hinzu kommt, dass weibliches Know-how dem Unternehmen nicht mehr verloren geht, weil hochqualifizierte M&#252;tter im Erziehungsurlaub sind. Auch st&#228;rkt das betriebliche Krippenangebot die Position der Daimler AG als attraktiver Arbeitgeber, zumal gut qualifizierte Fachkr&#228;fte ihre Entscheidung zu Gunsten eines Arbeitsgebers zunehmend auch von Faktoren wie der Betreuungssituation f&#252;r ihre Kinder abh&#228;ngig machen.</p>
<p><strong>Im Mittelpunkt steht das Kind</strong></p>
<p>Unser Krippenkonzept unterscheidet sich u. a. durch folgende Kriterien von anderen betrieblichen Betreuungsmodellen f&#252;r unter Dreij&#228;hrige:</p>
<ul>
<li>Das Betreuungsangebot ist hochflexibel und orientiert sich ma&#223;geblich an den Arbeitszeitstrukturen der einzelnen Standorte und am Bedarf der Mitarbeiter.</li>
<li>Das Bildungs- und Betreuungskonzept entspricht internationalen Standards und hebt sich deutlich von den bisher implementierten nationalen L&#246;sungen ab.</li>
<li>Die Ausstattung der betrieblichen Kinderkrippen &#252;bertrifft bisherige Standards.</li>
<li>Die Einrichtungen profilieren sich insbesondere mit einer hochwertigen Bildungsqualit&#228;t.</li>
</ul>
<p>Das p&#228;dagogische Konzept der „sternchen“-Kinderkrippen stellt das Kind in den Mittelpunkt. Deshalb habe wir die Frage nach den Inhalten und Qualit&#228;tsstandards vor die Kosten gestellt und besonderen Wert darauf gelegt, dass das Bildungs- und Betreuungsangebot internationalen Standards entspricht. So sind zum Beispiel drei Fachkr&#228;fte f&#252;r acht Kinder zust&#228;ndig. Dieser Personalschl&#252;ssel ist beispielhaft. Das Betreuungsangebot beginnt ab einem Alter von zwei Monaten und endet bei dreieinhalb Jahren.<br />
Um allen Kindern gleiche Zugangschancen zu erm&#246;glichen, orientieren sich die Geb&#252;hren am Einkommen der Eltern. Diese Sozialstaffellung der Elterbeitr&#228;ge nach Einkommen gew&#228;hrleistet eine ausgewogene soziale Mischung der Kindergruppen. Bei der Zusammensetzung der Kindergruppen wird des Weiteren auf ein ausgewogenes Verh&#228;ltnis zwischen M&#228;dchen und Jungen Wert gelegt. Es werden vorrangig Ganztagspl&#228;tze belegt, ein so genanntes Platz-Sharing ist ebenfalls m&#246;glich, wenn die kommunalen Bestimmungen dies erlauben.<br />
Die Krippen sind mindestens zehn Stunden am Tag ge&#246;ffnet und maximal elf Tage im Jahr geschlossen. Die Betreuungszeiten orientieren sich an den Arbeitszeiten sowie am individuellen Bedarf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Eltern profitieren davon, dass sie keinem Zeitdruck unterliegen und dass die Krippen direkt vor dem Werkstor liegen.</p>
<p>Das Bildungskonzept der „sternchen“-Kinderkrippen stellt die Bildungs- und Erziehungsqualit&#228;t in den Vordergrund. Es basiert auf dem in Gro&#223;britannien f&#252;r Kinder unter drei Jahren neu entwickelten Bildungsplan „<a title="Amazon - Birth to three matters" href="http://www.amazon.de/Birth-Three-Matters-Supporting-Framework/dp/0335215408/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1223466660&amp;sr=1-1" target="_blank">Birth to three matters</a>“, das die <a title="Bertelsmann Stiftung - Bildung ab Geburt" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/prj_16856.htm" target="_blank">Bertelsmann Stiftung</a> f&#252;r Deutschland unter dem Titel „<a title="Bertelsmann Stiftung - Wach, neugierig, klug" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F0A-E8DA2FCB/bst/hs.xsl/publikationen_85733.htm" target="_blank">Wach, neugierig, klug</a>“ &#252;berarbeitet hat. Aufgrund der globalen Ausrichtung des Unternehmens entspricht es neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mit Betonung auf Bi- und Multilingualit&#228;t sowie Interkulturalit&#228;t. Betont werden hierbei die Bildungsbereiche <strong>Naturwissenschaft </strong>und <strong>Technik </strong>sowie <strong>interkulturelle und </strong><strong>-religi&#246;se Kompetenz</strong>. Ein weiterer Schwerpunkt gilt der gemeinsamen Fr&#252;hf&#246;rderung von behinderten und nicht behinderten Kindern.</p>
<p>Zur Umsetzung dieses Programms arbeiten wir mit innovativen Tr&#228;gern und mit hoch qualifiziertem Personal zusammen. Mit der Einf&#252;hrung dieses Bildungsplans in den „sternchen“-Kinderkrippen leistet die Daimler AG in Deutschland somit Pionierarbeit.</p>
<p>Die Betreuung basiert auf einer guten Beziehung zwischen Erzieherin und Kind, gest&#252;tzt vor allem auf die gute psychologische und wissenschaftliche Qualit&#228;t. Alle in den „sternchen“-Kinderkrippen t&#228;tigen p&#228;dagogischen Fachkr&#228;fte sind speziell f&#252;r die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren ausgebildet und nehmen zus&#228;tzlich regelm&#228;&#223;ig an Fort- und Weiterbildungsma&#223;nahmen teil. Ein wichtiger Pfeiler der Bildungs- und Erziehungsqualit&#228;t ist die Dokumentation der Entwicklung jedes einzelnen Kindes nach neuesten Dokumentationsverfahren.</p>
<p>Ein weiterer Pfeiler ist die Zusammenarbeit mit den Eltern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft. Daf&#252;r sind Angebote zur Elternberatung oder zur aktiven Mitarbeit von M&#252;ttern und V&#228;tern in den Krippen vorgesehen. Sie k&#246;nnen sich beispielsweise mit ihren Fragen an kompetente Fachkr&#228;fte wenden oder in den Einrichtungen hospitieren, um sich ein Bild &#252;ber die Betreuung ihres Kindes zu machen.</p>
<p><strong>Ern&#228;hrung </strong></p>
<p>Der Auswahl an Speisen und Getr&#228;nken f&#252;r die Kinder liegt ebenfalls ein modernes Ern&#228;hrungs- und Hygienekonzept zu Grunde, mit dessen Entwicklung wir das Bremer Institut f&#252;r Pr&#228;ventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) beauftragt hat. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass das angebotene Essen nicht nur den Ern&#228;hrungs- und Gesundheitszustand der Kinder bestimmt, sondern auch ihre Essgewohnheiten weit &#252;ber die Krippen-, Kindergarten- und Schulzeit hinaus pr&#228;gt. Die Speisen werden in den Einrichtungen zubereitet, f&#252;r die Eltern der Kinder zudem Familienseminare entwickelt und angeboten.</p>
<p>An diese Stelle m&#246;chte ich gerne eine Pause machen, um im n&#228;chsten Beitrag &#252;ber den Umsetzungsprozess zu erz&#228;hlen.</p>
<p>Dr. Ilse Wehrmann, Erzieherin und Sozialp&#228;dagogin.</p>
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		<title>Eine m&#228;nnliche Mutter</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 07:17:50 +0000</pubDate>
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Der Beitrag handelte von einem Vater in Elternzeit.
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<p>Der Beitrag handelte von einem Vater in Elternzeit.</p>
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