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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Interview</title>
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		<title>INTERVIEW: &#8220;Pr&#252;f- und Technologiezentrum S&#252;d&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 12:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Ulsamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Presentation]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiezentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Testzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Lothar Ulsamer, Leiter f&#246;derale und kommunale Projekte, Daimler AG


Frage: Daimler ist auf Standortsuche f&#252;r ein Pr&#252;f- und Technologiezentrum in Baden-W&#252;rttemberg. Der Nellinger Gemeinderat hat entschieden, den Dialog mit dem Unternehmen fortzusetzen. Wozu brauchen Sie &#252;berhaupt ein neues Erprobungsgel&#228;nde, in Papenburg gibt es doch schon ein Riesenareal? Oder soll das aufgegeben werden?
Lothar Ulsamer: In Papenburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Lothar Ulsamer, Leiter f&#246;derale und kommunale Projekte, Daimler AG<br />
</em></p>
<p><strong><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Dr_Ulsamer1.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Dr_Ulsamer1.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14565" title="Dr. Lothar Ulsamer, Leiter f&#246;derale und kommunale Projekte, Daimler AG " src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/Dr_Ulsamer1-228x300.jpg" alt="Dr_Ulsamer1" width="228" height="300" /></a></strong></p>
<p><strong>Frage: Daimler ist auf Standortsuche f&#252;r ein Pr&#252;f- und Technologiezentrum in Baden-W&#252;rttemberg. Der Nellinger Gemeinderat hat entschieden, den Dialog mit dem Unternehmen fortzusetzen. Wozu brauchen Sie &#252;berhaupt ein neues Erprobungsgel&#228;nde, in Papenburg gibt es doch schon ein Riesenareal? Oder soll das aufgegeben werden?</strong></p>
<p>Lothar Ulsamer: In Papenburg gibt es in der Tat eine sehr ausgedehnte Pr&#252;fstrecke. Dieser Standort wird auch weiterhin genutzt und betrieben. Das Pr&#252;f- und Technologiezentrum S&#252;d ist zus&#228;tzlich notwendig<span id="more-14525"></span>, da die Auslegung der Strecke in Papenburg und unsere Pl&#228;ne hier im Land nichts miteinander zu tun haben. Papenburg ist vor allem auf hohe Geschwindigkeiten und Absicherungsfahrten im oberen Grenzbereich ausgerichtet.</p>
<p>An unserem k&#252;nftigen zentralen Erprobungsstandort in Baden-W&#252;rttemberg wollen wir die automobile Zukunft mit gestalten. Hier geht es vor allem um die Weiterentwicklung alternativer Antriebssysteme und von Fahrerassistenzsystemen. Dabei verfolgt Daimler den Weg hin zum emissionsfreien und unfallfreien Fahren. Wir wollen weiterhin sicher stellen, dass innovative Technologien der Automobilindustrie „Made in Baden-W&#252;rttemberg“ bleiben.</p>
<p><strong>Frage: K&#252;rzlich wurden im Werk Sindelfingen ein Fahrsimulator, Klima- und Windkan&#228;le er&#246;ffnet. Reichen diese nicht, um Technologien zu erproben und k&#246;nnten damit nicht die Menschen in der Region entlastet werden?</strong></p>
<p>Ulsamer: Klar l&#228;sst sich dort vieles im Vorfeld simulieren und abkl&#228;ren – und Zeit sparen unsere Entwickler auch noch. Aber an einer &#220;berpr&#252;fung der Theorie in einem praxisnahen Umfeld kommen wir nicht vorbei. So soll auf dem Gel&#228;nde des Pr&#252;f- und Technologiezentrums etwas vollkommen Neuartiges entstehen: unter anderem eine Fl&#228;che, auf der s&#228;mtliche Situationen des Stadtverkehrs simuliert werden k&#246;nnen. Das ist zentral, etwa um die Fu&#223;g&#228;ngersicherheit weiter zu erh&#246;hen und den Fahrer in dichten Verkehrssituationen bei der Gefahrenabsch&#228;tzung optimal zu unterst&#252;tzen. Unsere Zukunftsinvestition in Sindelfingen ist ein wichtiger Baustein, das Pr&#252;fzentrum S&#252;d ein weiterer. Beides direkt in Baden-W&#252;rttemberg, das als Hightech-Standort der Automobilindustrie weiter gest&#228;rkt w&#228;re.</p>
<p><strong>Frage: Und da suchen Sie sich ausgerechnet die fruchtbaren &#196;cker in Sulz und Nellingen oder ausgedehnte Waldst&#252;cke in Empfingen aus?</strong></p>
<p>Ulsamer: Nat&#252;rlich ist unser Vorhaben auf einer Fl&#228;che zwischen 150 und 300 Hektar Land ein gro&#223;er Eingriff in bestehende Strukturen – dessen sind sich alle Beteiligten bewusst. Damit gehen wir verantwortungsvoll um. Unser Ziel ist auch, diesen Eingriff so gering als m&#246;glich zu halten. Schutzzonen f&#252;r Natur, Tiere oder Pflanzen sind ohnehin tabu. Bei der Standortsuche muss nat&#252;rlich sorgf&#228;ltig abgewogen werden: das Verh&#228;ltnis zwischen einer Ver&#228;nderung der aktuellen Nutzung und den positiven Chancen, die sich aus unserer Ansiedlung ergeben, muss stimmen.</p>
<p><strong>Frage: Aber es gibt doch genug Fl&#228;chen, die schon bebaut sind und einer neuen Nutzung offen stehen. Es f&#228;llt sofort der Hockenheimring ein oder auch ehemalige Bundeswehr-Standorte.</strong></p>
<p>Ulsamer: Wenn Sie unserem Unternehmen eine geeignete Brachfl&#228;che im Land anbieten k&#246;nnen – nur zu. Wir sind da offen! Sie k&#246;nnen sicher sein: die bekannten Konversionsfl&#228;chen haben wir ausgiebig gepr&#252;ft und selbstverst&#228;ndlich hatten diese absoluten Vorrang. Das gilt auch f&#252;r neue Optionen, die m&#246;glicherweise dazu kommen. Unsere Experten haben deutlich &#252;ber 100 Areale eingehend begutachtet – bevor wir hinsichtlich Acker- und anderer Gemeindefl&#228;chen auf unsere Gespr&#228;chspartner zugegangen sind. Bisher hat sich keine geeignete Konversionsfl&#228;che gefunden.</p>
<p>Dies hat ganz unterschiedliche Gr&#252;nde von Altlasten &#252;ber unger&#228;umte Munitionsreste bis unzureichende Zufahrtsm&#246;glichkeiten. Schlie&#223;lich wollen wir auch nicht zu weit von unserem Entwicklungszentrum in Sindelfingen weg gehen und Ortsdurchfahrten m&#246;glichst ausschlie&#223;en, um die Belastung f&#252;r den &#246;ffentlichen Stra&#223;enverkehr und die Anwohner gering zu halten.</p>
<p><strong>Frage: L&#228;rm, Abgase, 24-Stunden-Dauerbetrieb – das kann doch keinem Anwohner gefallen!</strong></p>
<p>Ulsamer: Das sind sehr berechtigte Bedenken der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger in den Gemeinden, ohne Zweifel. Diese Fragen sind ganz zentral in den Diskussionen, die mein Kollege Reiner Imdahl aus der Entwicklung und ich vor Ort f&#252;hren. Alle Themen werden wir ausgiebig analysiert. So plant das Unternehmen etwa nicht nur ein L&#228;rmgutachten, sondern auch ein umfangreiches Gutachten zur Agrarstruktur, das m&#246;gliche L&#246;sungswege f&#252;r betroffene Landwirte aufzeigen soll.</p>
<p>Um die L&#228;rmbelastung m&#246;glichst gering zu halten werden selbstverst&#228;ndlich alle notwendigen Ma&#223;nahmen ergriffen, die eine zus&#228;tzliche Ger&#228;uschkulisse f&#252;r die Anwohner ausschlie&#223;en. Tendenziell l&#228;sst sich sagen, dass elektrisch betriebene Autos sehr wenig L&#228;rm verursachen. Und da &#252;berwiegend emissionsfreie Fahrzeuge im Einsatz sein sollen, werden Abgase und L&#228;rm ein wesentlich geringeres Problem darstellen als manch einer heute bef&#252;rchtet. Alle Anliegen werden wir offen besprechen, aber auch die gro&#223;en Chancen f&#252;r die Gemeinden darstellen, die sich aus einer m&#246;glichen Ansiedlung ergeben k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Frage: Der Widerstand regt sich und hat sich auch schnell organisiert. Wie will der Konzern seine Pl&#228;ne durchsetzen?</strong></p>
<p>Ulsamer: Durchsetzen wollen wir gar nichts. Wir f&#252;hren einen offenen, sehr transparenten Dialog und wollen die Menschen von unserem Projekt &#252;berzeugen. Denn ein Erwerb von Grundst&#252;cken erfolgt nur mit Einverst&#228;ndnis der Gemeinde sowie der Eigent&#252;mer – ohne deren Zustimmung gibt es kein Pr&#252;fzentrum.</p>
<p>Und den Dialog nehmen wir ernst: aus den Gespr&#228;chen wollen wir immer neue Ideen aufnehmen und so das Projekt gemeinsam mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern weiterentwickeln. Dabei sind wir bereits auf einem prima Weg. Zum Beispiel gehen die &#220;berlegungen, eine eigene, regenerative Energieversorgung auf dem k&#252;nftigen Gel&#228;nde aufzubauen, auf konkrete Anregungen aus der B&#252;rgerschaft zur&#252;ck.</p>
<p>Noch etwas zum Stichwort ‚Chancen’: Wir sind uns sicher, dass die Ansiedlung eines Pr&#252;f- und Technologiezentrums f&#252;r die entsprechende Gemeinden viele – nachhaltige – Vorteile bietet. Das Unternehmen schafft vor Ort direkte Arbeitspl&#228;tze, es steht f&#252;r eine langfristige strategische Nutzung und eine stabile &#246;konomische Perspektive. Auch von Impulsen f&#252;r die lokale Wirtschaft, &#252;ber das reine Projekt hinaus, ist auszugehen.</p>
<p><strong>Frage: Klare Ansagen k&#246;nnen Vertrauen schaffen. Anfangs wurden 30 Arbeitspl&#228;tze im Zusammenhang mit dem Pr&#252;fzentrum genannt, nachdem es hierzu Kritik hagelte sind daraus pl&#246;tzlich 300 geworden. Ein leeres Versprechen?</strong></p>
<p>Ulsamer: Unser Haus und wir als Projektleiter stehen f&#252;r Verl&#228;sslichkeit. Unsere Zusagen sollen belastbar sein und wir garantieren nur, wof&#252;r wir hinterher auch einstehen k&#246;nnen. Dabei halten wir es f&#252;r glaubw&#252;rdiger, nicht immer gleich zu viel zu versprechen – das von Ihnen genannte Thema ist hierf&#252;r ein gutes Beispiel. Die 30 Arbeitspl&#228;tze waren in unseren Kalkulationen die Mindestzahl an Mitarbeitern, die wir brauchen, um den reibungslosen Betrieb eines solchen Pr&#252;fzentrums sicher zu stellen. Die weiteren Besch&#228;ftigten vom Ingenieur bis zum Erprobungsfahrer haben wir damals noch nicht mitgerechnet. Das haben wir dann nachgeholt und k&#246;nnen seither die Zusage von 300 direkten Arbeitspl&#228;tzen machen. Das ist auch vom Daimler-Vorstand best&#228;tigt. Immer vorausgesetzt, dass alle geplanten Module auch umgesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Frage: Wie geht es denn nun in dem bereits lange andauernden Suchprozess weiter?</strong></p>
<p>Ulsamer: F&#252;r den offenen Dialog mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern in den Gemeinden, &#252;ber die wir sprechen, nehmen wir uns gerne die notwendige Zeit. Auch die entsprechenden Gutachten werden in aller Ruhe erstellt, bewertet und &#246;ffentlich gemacht. Wir weisen ja auch an anderer Stelle darauf hin: Passende L&#246;sung f&#252;r die jeweiligen individuellen Situationen zu finden, braucht Zeit. Daher kann ein konkreter Zeitplan f&#252;r den Bau erst nach der Festlegung eines Standorts entwickelt werden. Diesbez&#252;glich ist es unsere internes Ziel – abh&#228;ngig vom weiteren Verlauf der Gespr&#228;che – m&#246;glichst bis Jahresende intern die Fokussierung auf einen Standort zu vereinbaren, mit dem wir dann die Realisierung weiter voran treiben wollen.</p>
<p><em>Ausz&#252;ge des Interviews im Gespr&#228;ch mit Dr. Lothar Ulsamer</em></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Qp473JF5pm8&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=Qp473JF5pm8</a></p></p>
<p>Dr. Lothar Ulsamer ist seit 2005 Leiter f&#246;derale und kommunale Projekte bei der Daimler AG in Stuttgart und seit 1995 im Unternehmen. Zuvor arbeitete der geb&#252;rtige Stuttgarter unter anderem im Ministerium f&#252;r Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung Baden-W&#252;rttemberg. Sein Studium hat Ulsamer in den Fachbereichen Soziologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Politikwissenschaft und Empirische Kulturwissenschaft/Volkskunde absolviert.</p>
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<p><a title="Testzentrum" href="http://www.daimler.com/pruefzentrum" target="_blank">Weiterf&#252;hrende Informationen zum Pr&#252;f- und Technologiezentrum S&#252;d</a></p>
<p>___________</p>
<p><strong><em>Update vom 26.10.2011:</em></strong><em><br />
</em></p>
<p><em>Im Rahmen der Bundeswehrreform am 26.10. wurde bekannt gegeben, dass die 1958 erbaute Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne und der dazu geh&#246;rige Truppen&#252;bungsplatz in Immendingen geschlossen werden. Daraufhin hat Daimler entschieden, sich mit den Planungen f&#252;r das Pr&#252;f- und Technologiezentrum S&#252;d auf die Gemeinde Immendingen zu konzentrieren und die weiteren m&#246;glichen Standorten in Sulz am Neckar und Nellingen / Merklingen bis auf weiteres zur&#252;ckzustellen.</em><em> </em></p>
<p><em>Bereits zu Beginn des Projektes wurde von Unternehmensseite immer wieder betont, dass die Folgenutzung einer Konversionsfl&#228;che oberste Priorit&#228;t bei der Standortansiedlung hat. Mit den Beschl&#252;ssen der Bundeswehrreform hat sich in Immendingen nun eine ideale Perspektive f&#252;r das Projekt ergeben. Voraussetzung f&#252;r die Ansiedlung vor Ort ist, dass das Gel&#228;nde auch zu wirtschaftlich angemessenen Konditionen erworben werden kann und in einem geeigneten Zeitraum die Genehmigungen f&#252;r Bau und Betrieb des Pr&#252;f- und Technologiezentrums erteilt werden.<br />
</em></p>
<p><em>Daimler wird nun die entsprechenden Gespr&#228;che mit der Gemeinde und allen zust&#228;ndigen Institutionen aufnehmen. Ein erfolgreicher Abschluss dieses Prozesses ist die Voraussetzung f&#252;r eine Realisierung des Pr&#252;f- und Technologiezentrums in Immendingen. Parallel setzt das Unternehmen den Dialog mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern fort, um die Details des Projekts vor Ort weiterzuentwickeln.</em></p>
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		<title>smart forvision: Der Name ist Programm!</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/09/09/smart-forvision-der-name-ist-programm/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Weinert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[leichtbauweise]]></category>
		<category><![CDATA[smart forvision]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es soweit. Ein Jahr lang haben Entwickler, Designer, Forscher und viele flei&#223;ige H&#228;nde geplant, get&#252;ftelt, geschraubt, entworfen … nat&#252;rlich auch gebangt und gehofft. Doch nun ist er bereit, der Welt&#246;ffentlichkeit pr&#228;sentiert zu werden: der smart forvision.
Dass der smart f&#252;r Innovationen und richtungweisende Ideen pr&#228;destiniert ist – absolut kein Geheimnis! Er ist eben ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/B9Z9910.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/B9Z9910.JPG','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-14431" title="Frau Dr. Annette Winkler, smart Chefin, im neuen smart forvision" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/09/B9Z9910-300x199.jpg" alt="Frau Dr. Annette Winkler, smart Chefin, im neuen smart forvision" width="300" height="199" /></a>Endlich ist es soweit. Ein Jahr lang haben Entwickler, Designer, Forscher und viele flei&#223;ige H&#228;nde geplant, get&#252;ftelt, geschraubt, entworfen … nat&#252;rlich auch gebangt und gehofft. Doch nun ist er bereit, der Welt&#246;ffentlichkeit pr&#228;sentiert zu werden: der smart forvision.</p>
<p>Dass der smart f&#252;r Innovationen und richtungweisende Ideen pr&#228;destiniert ist – absolut kein Geheimnis! Er ist eben ein Pionier in Sachen urbane Mobilit&#228;t. Doch dieses Mal war das Projekt gleich doppelt spannend. <span id="more-14428"></span>In der Kooperation mit der <a href="http://www.basf.com/group/corporate/de/" target="_blank">BASF</a>, dem Chemie-Riesen aus Ludwigshafen am Rhein, wurde in intensiver Zusammenarbeit ein Konzeptfahrzeug entwickelt, bei dem der Fokus einmal nicht auf dem Antrieb, sondern auf zukunftsweisenden Technologien liegt. Was kann optimiert werden, um die Reichweite des Stadtflitzers zu erh&#246;hen? Welche M&#246;glichkeiten gibt es, Elektromobilit&#228;t zu revolutionieren? Warum sollten nicht auch automobilferne Technologien in ein Auto integriert werden?</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/smart-4vision-design/11c916_15.jpg" title="Der neue smart forvision entstand in Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern BASF." class="thickbox" rel="smart-4vision-design" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/smart-4vision-design/11c916_19.jpg" title="Halbtransparente organische Solarzellen im Dach." class="thickbox" rel="smart-4vision-design" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/smart-4vision-design/11c916_61.jpg" title="Seitentüren in „Knitteroptik“" class="thickbox" rel="smart-4vision-design" >
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<p>Hauptaugenmerk wurde dabei auf drei spezielle Themen gelegt: Energieeffizienz, Temperaturmanagement und Leichtbau. Insgesamt f&#252;nf Weltpremieren machen den smart forvision so besonders. Als eine von diesen ziert nun die erste gro&#223;serientaugliche Vollkunststoff-Felge die R&#228;der des smart. Auch halbtransparente organische Solarzellen und Leuchtdioden sowie Infrarot-reflektierende Folien und Lacke geh&#246;ren zu den Weltneuheiten. Und nicht zu vergessen, sein unverwechselbares Design. Die Seitent&#252;ren in „Knitteroptik“ sind dabei definitiv ein Highlight, das polarisiert.</p>
<p>Nun reicht es nat&#252;rlich nicht, den Technologietr&#228;ger nur in der Werkstatt zu bewundern. Er muss raus! Raus in die &#214;ffentlichkeit! Auf der gr&#246;&#223;ten deutschen Automobilausstellung, der IAA in Frankfurt am Main, wird er diesen Monat seine offizielle Weltpremiere feiern. Doch schon vorab wurde das Konzeptfahrzeug den Medien in Sindelfingen pr&#228;sentiert.</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/smart-4vision-pressevorstellung/_b9z0146.jpg" title="Die Pressegäste inspizieren die neuen Vollkunststoff-Felgen des smart forvision." class="thickbox" rel="smart-4vision-pressevorstellung" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/smart-4vision-pressevorstellung/_mg_0229.jpg" title="Frau Dr. Winkler zeigt den Journalisten die Seitentüren in „Knitteroptik“." class="thickbox" rel="smart-4vision-pressevorstellung" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/smart-4vision-pressevorstellung/_mg_0421.jpg" title="Die Gäste beim &quot;Erfühlen&quot; der verbauten Materialien des smart forvision." class="thickbox" rel="smart-4vision-pressevorstellung" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/smart-4vision-pressevorstellung/_mg_0528.jpg" title="Interessierte Gäste im futuristisch gestalteten Innenraum des smart forvision." class="thickbox" rel="smart-4vision-pressevorstellung" >
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<p>Neben smart Chefin Dr. Annette Winkler und Kollegen aus dem Design, standen auch Experten von BASF den Journalisten unerm&#252;dlich Rede und Antwort, um jedem Einzelnen sowohl die Highlights des Autos als auch die innovativen Technologien zu veranschaulichen. Fragen wie „Welche der Technologien werden in Serie gehen?“ brannten den Journalisten besonders unter den N&#228;geln. In einer lockeren und konstruktiven Atmosph&#228;re kam am Ende jeder zu seinen Antworten und Fotos.</p>
<p>Jetzt steht er wieder in der Werkstatt – aber nat&#252;rlich nicht lange. Denn der Countdown zur <a href="http://www.iaa.de/" target="_blank">IAA 2011</a> l&#228;uft bereits. Das Medienevent in heimischen Gefilden war dazu nur ein Vorgeschmack!</p>
<p><em>Im Interview f&#252;r den Daimler-Blog stand die smart Chefin, Frau Dr. Annette Winkler, Rede und Antwort auf Fragen rund um das Konzept smart forvision.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NA3h_tXePZs"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NA3h_tXePZs&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=NA3h_tXePZs</a></p></a></p>
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			<media:title type="html">Frau Dr. Annette Winkler, smart Chefin, im neuen smart forvision</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>INTERVIEW: „Wir werden das Auto zum Bestandteil der Cloud machen.“</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/08/31/interview-wir-werden-das-auto-zum-bestandteil-der-cloud-machen/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 07:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Bharat Balasubramanian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bharat Balasubramanian, Leiter Produktinnovationen und Prozesstechnologien in der Konzernforschung und Vorentwicklung bei Daimler, &#252;ber Chancen und Risiken des permanent vernetzten Fahrzeugs.
Herr Balasubramanian, wie viel Netz braucht und wie viel Netz will man in einem Fahrzeug haben? 
Wir haben in den vergangenen Jahren einen exponentiellen Zuwachs bei elektronischen Steuerger&#228;ten im Auto beobachten k&#246;nnen. Wenn man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bharat Balasubramanian, Leiter Produktinnovationen und Prozesstechnologien in der Konzernforschung und Vorentwicklung bei Daimler, &#252;ber Chancen und Risiken des permanent vernetzten Fahrzeugs.</em></p>
<p><strong>Herr Balasubramanian, wie viel Netz braucht und wie viel Netz will man in einem Fahrzeug haben? </strong></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt-11.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt-11.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-12929" style="margin-right: 10px;" title="Unbenannt-1" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt-11-300x194.jpg" alt="Unbenannt-1" width="300" height="194" /></a>Wir haben in den vergangenen Jahren einen exponentiellen Zuwachs bei elektronischen Steuerger&#228;ten im Auto beobachten k&#246;nnen. Wenn man sich eine gut ausgestattete Mercedes-Benz S- oder E-Klasse ansieht, stecken da 40 bis 50 kleine Computer drin, vom klassischen Motor- oder Getriebesteuerger&#228;t bis zur Monokamera. Die Zahl nimmt zu, weil wir immer mehr Komfort- und Unterst&#252;tzungssysteme einbauen. <span id="more-12924"></span>Da ist kein Ende in Sicht, denn wir wollen Leitfiguren sein auf dem Weg zum unfall- und emissionsfreien Fahren. Mehr als 90 Prozent aller Innovationen erfordern in irgendeiner Form Steuerger&#228;te, Hardware und Embedded Software.</p>
<p><strong><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Balasubramanian_Opener_01.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/Balasubramanian_Opener_01.jpg','',event,100,75)"></a>Erwarten Kunden bereits, dass ihnen das Web hinters Steuer folgt?</strong></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/teaser6.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/05/teaser6.jpg','',event,100,75)"></a>Eigentlich sind wir inzwischen &#252;berall vernetzt – der letzte wei&#223;e Fleck ist das Auto. Umfragen unter jungen Leuten zeigen allerdings, dass sie ihr vernetztes Leben auch hinterm Steuer leben wollen, also muss man die Digital Natives gut und intelligent bedienen. Was sie heute praktizieren, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter zum Standard. Wir werden das Auto zum integrierten Bestandteil der Cloud machen. Das bedeutet, dass man in Zukunft Onlinedienste jederzeit und &#252;berall – also auch im Fahrzeug – nutzen kann.</p>
<p><strong>Wie schnell lassen sich neue Dienste aus dem Web ins Fahrzeug bringen?</strong></p>
<p>Im Unterschied zu fr&#252;her haben wir durch die Konnektivit&#228;t der Fahrzeuge mit unserem Daimler Vehicle Backend Server die Chance, jederzeit Funktionen nachzuschieben und neue Funktionen aus dem Internet ins Auto zu bringen. Damit entkoppeln wir den jahrelangen Innovationszyklus im Fahrzeug von diesem unglaublich schnellen Zyklus im Internet und bei der Verbraucherelektronik. Das ist nur der Anfang, denn beim &#220;bertragungsstandard wird sich viel tun. Momentan sind wir bei 3G oder UMTS, aber die ersten Regionen schalten bereits auf die n&#228;chste Generation – also 4G oder LTE – um.</p>
<p><strong>Wieso ist der jeweilige Mobilfunkstandard so wichtig?</strong></p>
<p>Ein 4G-Netz erlaubt eine bessere Abdeckung und eine h&#246;here Bandbreite. Beide Elemente sind sehr wichtig, denn die permanente Vernetzung funktioniert im Auto nur, wenn ich eine schnelle Verbindung habe, die auch bei hoher Geschwindigkeit nicht abrei&#223;t. Zweitens brauche ich eine l&#252;ckenlose Abdeckung, sobald ich bestimmte Funktionen nur noch off-board berechne und das Ergebnis ans Auto sende. Bis es so weit ist, wird es noch Jahre dauern, deswegen will die Mischung aus On-Board- und Off-Board-Komponenten sehr gut bedacht sein. Als Premiumhersteller muss man die Euphorie, das Auto einfach ans Netz zu h&#228;ngen, kritisch betrachten.</p>
<p><strong>Was kann Always On beim Thema Sicherheit leisten?</strong></p>
<p>Wir sind derzeit dabei, die Stereokamera zu perfektionieren. Kameratechnologien im Auto m&#252;ssen sehen lernen wie ein Kind: Was ist ein Auto, was ist ein Fu&#223;g&#228;nger, wie sehen Geb&#228;ude und Stra&#223;en aus? Daran arbeitet unsere Forschungsgruppe in Ulm seit Jahren, und wir sind weltweit f&#252;hrend.</p>
<p><strong>Bringt der Netzanschluss einen entscheidenden Durchbruch auf dem Weg zum unfallfreien Fahren?</strong></p>
<p>Er ist ein Fr&#252;hwarnsystem, da die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und zwischen Fahrzeug und Infrastruktur den Horizont erweitert. Eine Radaranlage im Auto kann heute maximal 300 Meter weit sehen. Mit einem vernetzen Fahrzeug kann man viel fr&#252;her reagieren, etwa andere Autos auf eine Gefahr hinweisen. Zweitens kann die Infrastruktur Hinweise geben, beispielsweise eine rote Ampel, die mein Fahrzeug warnt, falls ich zu schnell bin. Man sollte sich allerdings immer durch ein zweites System im Fahrzeug absichern, bevor man aufgrund externer Warnungen eine Handlung einleitet. Das gro&#223;e Netz wird das Netz im einzelnen Fahrzeug nicht &#252;berstimmen. Daher liegt unser Hauptaugenmerk heute auf den fahrzeuginternen Systemen.</p>
<p><strong>Es gibt also Grenzen der Vernetzung. Will man Onlinedienste ins Auto leiten, nur weil es technisch m&#246;glich ist?</strong></p>
<p>Ich habe heute gelegentlich Zweifel, wie viel Multitasking unser Gehirn verkraftet, etwa wenn man am Steuer ein schwieriges Telefonat f&#252;hrt. Wenn man jetzt noch visuelle Angebote ins Auto bringt, wird es noch komplizierter. Technisch kann ich beliebig viele Dienste hineinpacken. Aber wie antworte ich am besten auf eine neue Nachricht, wenn ich gerade fahre? Das kann durch Sprachsteuerung geschehen (Text-to-Speech und Speech-to-Text), solange sie gut durchdacht ist. Daimler wird ein solches Angebot komplett und auf h&#246;chstem Niveau unterbreiten. Alle Dienste werden deswegen &#252;ber unsere Backend-Services aufbereitet, damit der Fahrer Informationen m&#246;glichst ohne Ablenkung aufnehmen kann.</p>
<p><strong><a title="Bharat Balasubramanian" rel="lightbox[17333]" href="http://www.daimler-technicity.de/wp-content/uploads/2011/04/Balasubramanian_01_216x300.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://www.daimler-technicity.de/wp-content/uploads/2011/04/Balasubramanian_01_216x300.jpg','Bharat Balasubramanian',event,100,75)"></a>Visualisierung &#252;ber Displays ist trotz der Ablenkungsgefahr nicht mehr wegzudenken. Wie wird der Fahrer mit all diesen Systemen und Diensten kommunizieren?</strong></p>
<p>Neben der Sprachsteuerung werden wir sicher immer mehr Bildschirmfl&#228;che im Auto bekommen, bis wir irgendwann nur noch ein paar gro&#223;e Monitore um uns herum haben. Die Entwicklung von grafischen Nutzerschnittstellen ist ein wichtiges Thema f&#252;r uns, denn dar&#252;ber wird sich in Zukunft ein gro&#223;er Teil der Kundenerfahrung definieren. Aber selbst in einem autonomen Fahrzeug wird es aus Sicherheitsgr&#252;nden in den n&#228;chsten 20 bis 30 Jahren keine Videoshow f&#252;r den Fahrer geben.</p>
<p><strong>Kann ein vernetztes Fahrzeug auch f&#252;r mehr umweltbewusstes Fahren sorgen?</strong></p>
<p>Wir haben bereits ein Intelligent Predictive Cruise Control System entwickelt, das entsprechend dem H&#246;henprofil der Strecke Gas geben und automatisch schalten kann. Dar&#252;ber hinaus kann ich bald das Verkehrsaufkommen in Echtzeit einspeisen. Sobald der Wagen auf Sensordaten von der Stra&#223;e zugreift oder Daten von Verkehrskameras auswerten kann, sind solche Dienste wirklich wertvoll. Das gilt insbesondere f&#252;r k&#252;nftige Fahrzeuge mit Elektroantrieb, bei denen ich Dinge wie das Lademanagement, die Lebensdauer der Batterie und die aktuelle Reichweite viel besser im Blick habe.</p>
<p><strong>CURRICULUM VITAE</strong></p>
<p><strong>+++</strong> Bharat Balasubramanian <strong>+++</strong> geboren 1951 in Chennai, Indien <strong>+++</strong> Studium am Indian Institute of Technology in Mumbai (Bombay) mit Abschluss Bachelor of Technology, Gesamtnote „First Class Honours“ <strong>+++</strong> Hauptdiplom und Promotion zum Dr.-Ing. an der Universit&#228;t Karlsruhe (TH), Gesamtnote „mit Auszeichnung“ <strong>+++</strong> mehr als 30 Jahre bei Daimler im Bereich Innovation <strong>+++</strong> von der Computeranalyse und computergest&#252;tztem Design (CAD) &#252;ber Total-Quality-Management zum Vize-Pr&#228;sident in Daimlers Group Research &amp; Advanced Engineering <strong>+++</strong> seit April 2009 Leiter der Direktion Produktinnovationen und Prozess­technologien in der Konzernforschung und Vor­entwicklung <strong>+++</strong> Ehrenprofessor der TU Berlin <strong>+++</strong></p>
<p><a title="Daimler Technicity" href="http://www.daimler-technicity.de/" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-right: 5px;" title="Technicity 02 10" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/01/technicity_0210.jpg" alt="Technicity 02 10" width="104" height="135" /></a></p>
<p><em>Dieses Interview erschien bereits in <a title="Daimler Technicity" href="http://www.daimler-technicity.de/" target="_blank">TECHNICITY </a>Ausgabe 01 2011<br />
In <strong>TECHNICITY</strong>, dem <strong>Daimler-Magazin f&#252;r Innovation, Technologie und Mobilit&#228;t</strong>, wird &#252;ber intelligente Hightech-Applikationen, urbane Mobilit&#228;tsl&#246;sungen, Technologie- und Innovationsprozesse und Kreativit&#228;ts- und Innovationstrends berichtet. </em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Off Duty&#8221;: Socialbar Stuttgart</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/02/21/off-duty-socialbar-stuttgart/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 08:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Tim Strebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Off Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Socialbar]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Mitarbeiter  sind nicht nur w&#228;hrend ihrer Arbeitszeit  motiviert, sondern engagieren sich oft auch in ihrer Freizeit in  sozialen und anderen au&#223;ergew&#246;hnlichen Projekten. Diese wollen wir in  der Reihe &#8220;Off Duty&#8221; kurz vorstellen. Heute sprechen wir mit Tim Strebe, der die Socialbar Stuttgart organisiert.

1. Um was geht’s?
Neben meinem Beruf m&#246;chte ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unsere Mitarbeiter  sind nicht nur w&#228;hrend ihrer Arbeitszeit  motiviert, sondern engagieren sich oft auch in ihrer Freizeit in  sozialen und anderen au&#223;ergew&#246;hnlichen Projekten. Diese wollen wir in  der Reihe <a title="Daimler-Blog: &quot;Off Duty&quot;" href="http://blog.daimler.de/tag/off-duty/" target="_blank">&#8220;Off Duty&#8221;</a> kurz vorstellen. Heute sprechen wir mit Tim Strebe, der die Socialbar Stuttgart organisiert.<br />
</em></p>
<p><strong><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/02/Tim-Strebe.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/02/Tim-Strebe.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-11222" style="margin-right: 10px;" title="Tim Strebe" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/02/Tim-Strebe-300x225.jpg" alt="Tim Strebe" width="300" height="225" /></a></strong><strong>1. Um was geht’s?</strong></p>
<p>Neben meinem Beruf m&#246;chte ich mich f&#252;r andere einsetzen! Wie kann ich das tun? Ich habe eine tolle Projektidee! Wie finde ich Mitstreiter? Wie schaffen wir Aufmerksamkeit f&#252;r unser Anliegen? Wir m&#246;chten uns f&#252;r eine kinderfreundlichere Stadt einsetzen! Wer macht mit?<span id="more-11205"></span></p>
<p>Ich bin seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv und immer wieder stellte ich fest, dass viele Organisationen und Einzelpersonen tolle Ideen und Visionen f&#252;r soziale, kulturelle oder &#246;kologische  Projekte haben, aber an der Realisierung scheitern. Oft bilden sich kleine Teams und diese gehen hoch motiviert an den Start. Dann sto&#223;en sie aber h&#228;ufig auf so viele H&#252;rden und Fragen, dass sie irgendwann entmutigt aufgeben. Ich fand das vor allem deshalb schade, weil unsere „Vorg&#228;nger“ bei uns und in anderen Organisationen sicherlich schon vor &#228;hnlichen Schwierigkeiten standen, die verwendeten L&#246;sungsans&#228;tze aber leider nirgends notiert wurden. Das Thema lie&#223; mich nicht mehr los und ich gr&#252;belte immer mehr, wie man das Wissensmanagement &#252;ber Organisationsgrenzen hinweg verbessern, voneinander lernen und vor allem Projekte und Anliegen gemeinsam vorantreiben k&#246;nnte.</p>
<p><strong><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/02/socialbar_stuttgart_4.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/02/socialbar_stuttgart_4.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-11210" style="margin-right: 10px;" title="Socialbar Stuttgart" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/02/socialbar_stuttgart_4-300x199.jpg" alt="Socialbar Stuttgart" width="300" height="199" /></a></strong><strong>2. Wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Vor etwa zwei Jahren machte ich mich auf nach Berlin, um dort ein wenig Gro&#223;stadtluft zu schnuppern, einige Freunde zu besuchen und mehr &#252;ber die Berliner „Nachhaltigkeitsszene“ zu erfahren. Freunde hatten immer wieder begeistert von spannenden Projekten wie <a title="Wikipedia: Flashmobs" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob" target="_blank">Flash Mobs</a>, <a title="Wikipedia: Carrot Mob" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carrot_Mob#Carrotmob" target="_blank">Carrot Mobs</a>, <a title="Sozialhelden.de" href="http://sozialhelden.de/" target="_blank">sozialhelden.de</a>, <a title="Wheelmap.org" href="http://wheelmap.org/" target="_blank">wheelmap.org</a>, <a title="Pfandtastisch-helfen.de" href="http://pfandtastisch-helfen.de/" target="_blank">pfandtastisch-helfen.de</a> oder der Suche nach dem <a title="Die Suche nach dem Superzivi" href="http://www.superzivi.com/" target="_blank">„Super-Zivi“</a> berichtet – und ich wollte nun einmal pers&#246;nlich sehen und h&#246;ren, was es damit so auf sich hat…</p>
<p>In Berlin angekommen war ich hin und weg von all den guten Gespr&#228;chen mit engagierten jungen Menschen, die in ihrer Stadt so richtig etwas bewegen und mit immer neuen Ideen an den Start gehen. Auf der R&#252;ckreise w&#252;nschte ich mir nichts sehnlicher, als entweder nach Berlin zu ziehen – oder m&#246;glichst rasch &#228;hnlich Motivierte in Stuttgart aufzusp&#252;ren. Meine Bekannte berichtete mir dann vom Konzept der „Socialbar Berlin“, bei der sich viele aus der „Nachhaltigkeitsszene“ regelm&#228;&#223;ig treffen, sich unterst&#252;tzen und neue Kooperationen eingehen. Das sei doch eine klasse M&#246;glichkeit, &#228;hnlich Motivierte auch in Stuttgart zu vernetzen. Ich klickte mich direkt ins Wiki <a title="Socialbar.de" href="http://socialbar.de/wiki/Hauptseite" target="_blank">www.socialbar.de</a> und der Text sprach mich sofort an: &#8220;online vernetzen, offline etwas bewegen &#8211; die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern, Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtlichen Helfern, Politikern und Unternehmen mit sozialer Verantwortung, die bei der Socialbar zusammenkommen, sich kennen lernen, Kontakte kn&#252;pfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.“</p>
<p>Ich wollte eine Socialbar in Stuttgart, und zwar sofort….</p>
<p><strong>3. Was waren die Highlights?</strong></p>
<p>Zun&#228;chst dauerte es doch noch fast ein Jahr, um – unterst&#252;tzt von der Stuttgart Connection – einige Mitstreiter zu finden. Wir fingen direkt an zu t&#252;fteln und formulierten im Fr&#252;hjahr 2010 unser Konzept: Ziel der Socialbar Stuttgart ist es ist, sozial, kulturell, &#246;kologisch und generell am Gemeinwesen interessierte Stuttgarter B&#252;rger und gemeinn&#252;tzige Organisationen miteinander zu vernetzen, offline und online – und neue Projekte mit Mehrwert anzusto&#223;en. „Offline“ vernetzen sich die Teilnehmer im Rahmen von zweimonatig stattfindenden Veranstaltungen unter einem bestimmten Thema an stets unterschiedlichen Orten. Neben zwei bis drei Kurzvortr&#228;gen von Stuttgarter Organisationen á 10 Minuten steht v.a. der pers&#246;nliche Austausch der Teilnehmer im Vordergrund. Im Rahmen eines „Miniworkshops“ am Ende der Veranstaltung werden stets aktuelle Fragestellungen der Referenten aufgegriffen und gemeinsam diskutiert. &#220;ber <a title="Twitter" href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>, <a title="Facebook" href="https://de-de.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>, <a title="XING" href="https://www.xing.com/de/" target="_blank">XING </a>und das <a title="Socialbar.de" href="http://socialbar.de/wiki/Hauptseite" target="_blank">eigene Wiki</a> besteht zudem die M&#246;glichkeit, sich auch online zu vernetzen und auszutauschen.</p>

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<p>Im Juni 2010 ging dann endlich die erste Socialbar Stuttgart im Coworking-Space Stuttgart an den Start – und wurde ein voller Erfolg. &#220;ber 50 interessierte kamen ins H7 gegen&#252;ber vom Hauptbahnhof, dr&#228;ngten sich mit k&#252;hlem Bier bewaffnet bei &#252;ber 30°C in einem kleinen Raum um einen w&#228;rmenden Beamer und lauschten den Kurzvortr&#228;gen zum Thema „Chancen von Web 2.0 f&#252;r soziale Organisationen“. So spannend die Vortr&#228;ge auch waren, in Erinnerung ist den Teilnehmern vor allem der pers&#246;nliche Austausch geblieben. Es wurden Visitenkarten ausgetauscht, aktuelle Projekte diskutiert und – es l&#228;sst sich nie vermeiden – &#252;ber den Bahnhof gegen&#252;ber diskutiert.</p>

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<p><strong>4. Wie geht’s weiter?</strong></p>
<p>Jetzt, Anfang 2011, k&#246;nnen wir stolz auf vier erfolgreiche Socialbars zur&#252;ckblicken zu den Themen Web 2.0, B&#252;rgerschaftliches Engagement, Vernetzung Alt-Jung und Integration.  Wir durften stets um die 60 Bar-Besucher mit Getr&#228;nken und Snacks versorgen und freuen uns &#252;ber 212 Facebook- Freunde, 206 Twitter-Follower, eine intensive Nutzung des Wikis und ein breites Medieninteresse mit Berichten in SuR, <a title="Lift Stuttgart" href="http://www.lift-online.de/" target="_blank">Lift </a>und <a title="Stuttgarter Zeitung" href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/index.php" target="_blank">Stuttgarter Zeitung</a>.</p>
<p>Neben der aktiven Vernetzung m&#246;chten wir k&#252;nftig noch st&#228;rker konkrete Anliegen der Referenten in den Mittelpunkt stellen, um den Austausch mit dem bunten Publikum von Web-Spezialisten, F&#252;hrungskr&#228;ften, Stiftungsmitarbeitern, Sozialarbeitern, Arbeitslosen, Studenten und Rentnern zu intensivieren. Wir m&#246;chten verst&#228;rkt Stuttgartern die M&#246;glichkeit geben, neue Projektideen vorzustellen, um &#252;ber die Socialbar Mitstreiter zu finden und die Projekte mit m&#246;glichst breiter Unterst&#252;tzung des Publikums rasch „up and running“ zu bekommen. Um dies zu beschleunigen, m&#246;chten wir auch die Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft und anderen Organisationen intensivieren.</p>
<p><strong>5. Was motiviert Sie nach acht Stunden Arbeit?</strong></p>
<p>Mich motiviert vor allem ein gro&#223;es Ma&#223; an Dankbarkeit f&#252;r das, was mir im Leben bisher erm&#246;glicht wurde und der tiefe Herzenswunsch, mich f&#252;r andere einzusetzen und solchen, die weniger gesegnet waren, aktiv beizustehen. Ich finde es toll, wie sich die Daimler AG auch im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) engagiert, aber letztendlich ist es jeder Einzelne, der sich t&#228;glich neu entscheiden muss, seinem N&#228;chsten beizustehen. Ich m&#246;chte soziale Verantwortung nicht nur fordern, sondern auch vorleben – getreu dem &#8220;Off Duty&#8221;-Gedanken stelle ich daf&#252;r gerne einen Teil meiner Freizeit zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Ich treffe aber auch immer wieder auf Kollegen, die mein Engagement zwar begeistert und die auch selbst gerne etwas tun w&#252;rden – irgendwie aber keinen Zugang zum b&#252;rgerschaftlichen Engagement finden. Genau diese Kollegen m&#246;chte ich verst&#228;rkt zur Socialbar einladen, um ihnen &#252;ber die Vernetzung mit engagierten Menschen und interessanten Organisationen den Zugang zu einem m&#246;glichen eigenen Ehrenamt zu erleichtern. Entsprechend m&#246;chte ich an dieser Stelle ganz herzlich einladen zur n&#228;chsten <a href="http://www.socialbar.de/wiki/Stuttgart">Socialbar am 01.03.2011 ab 19.00 Uhr zum Thema „Ein neues Wirtschaften ist m&#246;glich: Sozialunternehmertum in der Region“</a> in der GLS-Bank Stuttgart am Eugensplatz 5.</p>
<p><strong>6. Was arbeiten Sie beim Daimler?</strong></p>
<p>Mit „invisible hand“ und „Gewinnmaximierung“ konnte ich mich schon im Studium nicht besonders anfreunden. Stattdessen &#252;berwog stets die Begeisterung f&#252;r soziale Themen. Entsprechend wollte und will ich mich auch hier bei Daimler im Rahmen meiner bescheidenen M&#246;glichkeiten f&#252;r eine soziale Gestaltung wirtschaftlichen Handelns einsetzen. Nach der Nachwuchsgruppe, u.a. mit einem CSR-Projekt in Indien trat ich in den Bereich Compliance ein, um Ma&#223;nahmen gegen Korruption zu entwickeln und umzusetzen. Seit Juni 2009 arbeite ich im Umweltschutzmanagement After-Sales und unterst&#252;tze dort die L&#228;ndergesellschaften bei der Einhaltung von Umweltgesetzen. Nachhaltigkeit ist meine Leidenschaft und ich m&#246;chte mich weiter daf&#252;r einsetzen, dass sowohl die Firma als Ganzes als auch jeder Einzelne seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommt. Und da fang ich doch einfach mal klein an – bei mir selber.</p>
<p><em>Weiterf&#252;hrende Links:<br />
</em></p>
<ul>
<li><em> <a title="http://www.socialbar.de/wiki/stuttgart" href="http://www.socialbar.de/wiki/stuttgart" target="_blank">http://www.socialbar.de/wiki/stuttgart</a> (Wiki)<br />
</em></li>
<li><em> <a title="http://www.facebook.com/socialbarstuttgart" href="http://www.facebook.com/socialbarstuttgart" target="_blank">http://www.facebook.com/socialbarstuttgart</a> (Facebook)<br />
</em></li>
<li><em> <a title="http://www.twitter.com/socialbar_stgt" href="http://www.twitter.com/socialbar_stgt" target="_blank">http://www.twitter.com/socialbar_stgt</a> (Twitter)<br />
</em></li>
</ul>
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			<media:title type="html">Tim Strebe</media:title>
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			<media:title type="html">Socialbar Stuttgart</media:title>
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			<media:title type="html">Socialbar Stuttgart</media:title>
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			<media:title type="html">Socialbar Stuttgart</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Off Duty&#8221;: Der StuttgArtist</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2011/01/24/off-duty-der-stuttgartist/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 09:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Christoph Bubeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Off Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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Unsere Mitarbeiter  sind nicht nur w&#228;hrend ihrer Arbeitszeit motiviert, sondern engagieren sich oft auch in ihrer Freizeit in sozialen und anderen au&#223;ergew&#246;hnlichen Projekten. Diese wollen wir in der Reihe &#8220;Off Duty&#8221; kurz vorstellen. Den Anfang macht Christoph Bubeck, der StuttgArtist.
 

Um was geht’s?
Um die Liebe zu echter, handgemachter Musik – fernab von anspruchslosen TV-Casting-Formaten und [...]]]></description>
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<div>
<p><em>Unsere Mitarbeiter  sind nicht nur w&#228;hrend ihrer Arbeitszeit motiviert, sondern engagieren sich oft auch in ihrer Freizeit in sozialen und anderen au&#223;ergew&#246;hnlichen Projekten. Diese wollen wir in der Reihe &#8220;Off Duty&#8221; kurz vorstellen. Den Anfang macht Christoph Bubeck, der StuttgArtist.</em></p>
<p><span style="font-family: CorpoS; font-size: 20pt; color: black;"> </span></div>
</div>
<p><strong><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/01/Bubeck_OffDuty_2.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/01/Bubeck_OffDuty_2.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-10749" style="margin-right: 5px;" title="Christoph Bubeck" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/01/Bubeck_OffDuty_2-300x300.jpg" alt="Chrsitoph Bubeck" width="189" height="189" /></a></strong><strong>Um was geht’s?</strong><br />
Um die Liebe zu echter, handgemachter Musik – fernab von anspruchslosen TV-Casting-Formaten und pampigem Einheitsbrei aus dem Radio.</p>
<p><strong>Wie kam es dazu?</strong><br />
Als ich vier Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern die erste Gitarre. Mittlerweile besitze ich knapp ein Dutzend. <span id="more-10746"></span>Richtig zu spielen lernte ich allerdings erst in in den Jahren 1995-2009 mit meiner Band „feelyoung“. Im vergangenen Sommer habe ich dann an der Hochschule der Medien in Stuttgart das Fach „Audio-Produktion“ belegt und dann mit den Kommilitonen und dem angereicherten Know-how meinen Song „Future“ neu instrumentiert.</p>
<p><strong>Was waren die Highlights?</strong><br />
Neben den unz&#228;hligen Konzerten von Ravensburg bis Kiel und der damaligen Band-Kameradschaft, k&#252;rzlich der lustige No-Budget-Video-Dreh zu „Future“ in der Mercedes-Benz Arena.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZSFf_IC9Bkw" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/ZSFf_IC9Bkw" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p>In punkto Emotionalit&#228;t nicht zu &#252;bertreffen war die Akustikgitarren-Version von „Stille Nacht“ auf der Weihnachtsfeier des Deutschen Kontingents im KFOR-Hauptquartier in Pristina/Kosovo (1999). Die Erkenntnis, dass Musik keine sozialen und hierarchischen Grenzen kennt durfte ich mit einem deutschen Major ebenso teilen, wie mit einem sehr versierten Daimler-Kollegen.</p>
<p><strong>Wie motivieren Sie sich nach acht Stunden Arbeit?</strong><br />
Meine Werkstudentenstelle ist zwar auf 20 Stunden/Woche begrenzt, jedoch sollte meines Erachtens jedes „Arbeitstier“ einen Ausgleich zum Beruf leben, um jeden Tag frisch motiviert zur Arbeit gehen zu k&#246;nnen. Dieser Ausgleich kann der abendliche Waldlauf, das Lesen eines guten Buches oder eine Partie Hallen-Halma sein. In meinem Fall brauche ich f&#252;r meine musikalische Berufung jedoch keine Motivation.</p>
<p><strong>Wie geht’s weiter?</strong><br />
Nach Abschluss meines Studiums werde ich meine textlichen und musikalischen Entw&#252;rfe sortieren und ein Album schreiben. Den gew&#252;nschten Drehort f&#252;r das zweite Video habe ich schon im Kopf. Wenn ich F&#246;rderer oder Projektunterst&#252;tzer im Daimler-Konzern f&#228;nde, w&#252;rde ich gerne im gro&#223;en Windkanal und auf dem Hochhaus mit dem Stern ein Musik-Video zum Thema (Strahl-) Kraft und Energie drehen. Das w&#228;re dann ebenso innovativ und noch nie da gewesen, wie die Mercedes-Benz-Arena-Nummer. Vom Erfolgspotential durch passive Viralit&#228;t ganz zu Schweigen.</p>
<p><strong>Was arbeiten Sie bei Daimler?</strong><br />
W&#228;hrend meines Studiengangs Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien (HdM)  habe ich im Kommmunikationsbereich mein Pflichtpraktikum absolviert und im Anschluss einen Werkstudenten-Vertrag bei Web-Communications angenommen. Ende Februar gebe ich meine Abschlussarbeit zum Thema „Erfolgspotentiale im Non-Profit-Marketing via Facebook“ ab. Leider war im Moment keine &#220;bernahme in eine Festanstellung m&#246;glich; aber man sieht sich ja bekanntlich immer zwei Mal im Leben…</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:<br />
</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.stuttgartist.de/" target="_blank">www.stuttgArtist.de</a> (Musiker-Seite mit allem Pi-Pa-Po)</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/user/bubecks" target="_blank">www.youtube.com/user/bubecks</a> (YouTube-Kanal)</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/christoph.bubeck" target="_blank">www.facebook.com/christoph.bubeck</a> (Facebook-Profil)</li>
<li><a href="http://twitter.com/bubecksen" target="_blank">www.twitter.com/bubecksen</a> (Twitter-Account)</li>
</ul>
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			<media:title type="html">Chrsitoph Bubeck</media:title>
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		<title>IAA Live-Talk</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 09:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Reichle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[IAA]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Auto-Welt blickt gespannt nach Frankfurt &#8211; mit der Internationalen Automobilausstellung (IAA) &#246;ffnet die gr&#246;&#223;te Automesse der Welt diese Woche ihre Pforten. Traditionell wird die ehrw&#252;rdige Festhalle zum Mercedes-Benz Messestand und nat&#252;rlich wird die Marke mit dem Stern viele Fahrzeugneuheiten und -technologien vorstellen, so z.B. den neuen SLS AMG oder drei BlueZERO Concept Cars.
Was einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auto-Welt blickt gespannt nach Frankfurt &#8211; mit der <a title="IAA" href="http://www.iaa.de/" target="_blank">Internationalen Automobilausstellung</a> (IAA) &#246;ffnet die gr&#246;&#223;te Automesse der Welt diese Woche ihre Pforten. Traditionell wird die ehrw&#252;rdige Festhalle zum Mercedes-Benz Messestand und nat&#252;rlich wird die Marke mit dem Stern viele Fahrzeugneuheiten und -technologien vorstellen, so z.B. den neuen <a title="MB Passion: SLS AMG" href="http://blog.mercedes-benz-passion.com/2009/09/der-neue-flugelturer-von-mercedes-benz-sls-amg-2/" target="_blank">SLS AMG</a> oder drei BlueZERO Concept Cars.</p>
<p>Was einen Messebesuch zudem besonders lohnenswert macht: Experten und Entwickler von Mercedes werden direkt am Messestand f&#252;r die Besucher bereitstehen und Fragen rund um aktuelle Technologien beantworten, z.B. zu neuen Antriebskonzepten oder der auf Verbrauchsoptimierung zielenden BlueEFFICIENCY-Technologie. <span id="more-974"></span>Getriggert durch diesen Ansatz &#8211; auf der Messe auch dem breiten Publikum Insights in die Produktentwicklung zu geben &#8211; haben wir uns auch in der Digitalen Kommunikation die Frage gestellt: Wie k&#246;nnen wir dieses Messeerlebnis ins Internet „verl&#228;ngern“ und den Internetusern die M&#246;glichkeit bieten, aus der Ferne die Messehighlights zu erleben und ihre Fragen zu stellen? Idealerweise nat&#252;rlich live und in Video-Bewegtbild?</p>
<p> </p>
<p>Das Ergebnis: Der <a title="IAA Live-Talk" href="http://www.mercedes-benz.tv/iaa" target="_blank">IAA Live-Talk</a> auf <a title="Mercedes-Benz TV" href="http://www.mercedes-benz.tv/" target="_blank">Mercedes-Benz.tv</a>. Vom 17.-23. September sendet Mercedes-Benz.tv t&#228;glich von 16-19 Uhr live von der Messe (und l&#252;ftet somit &#252;brigens bereits zwei Tage vor den f&#252;r alle zug&#228;nglichen Publikumstagen den Messevorhang). Wie beim echten Messegespr&#228;ch vor Ort k&#246;nnen Internetuser unter www.mercedes-benz.tv/iaa online Fragen zu den Messehighlights stellen, die von den Experten und Ingenieuren vor Ort beantwortet werden. Realisiert wird die &#220;bertragung durch ein Sendestudio auf dem Messestand und ein mobiles Kamerateam, das die Details der Fahrzeuge und Exponate einf&#228;ngt.</p>
<p> </p>
<p>T&#228;glich stehen zwischen 16:00 und 19:00 Uhr vier Themenschwerpunkte auf dem Programm. Zu sehen gibt es u.a. den neuen SLS AMG Fl&#252;gelt&#252;rer, das T-Modell der neuen E-Klasse, die drei BlueZERO Concept Cars sowie alle auf der Messe pr&#228;sentierten alternativen Antriebsformen. Abgerundet wird das Programm durch Live-Talks zum Design von Mercedes-Benz und zu Themen rund um aktive und passive Sicherheit. &#220;ber das t&#228;gliche Programm und weitere Insights zum Projekt informieren wir &#252;ber den Twitter-Feed <a title="IAA Live-Talk" href="http://twitter.com/iaalivetalk" target="_blank">http://twitter.com/iaalivetalk</a>.</p>
<p>Wir freuen uns auf die IAA, das Projekt IAA Live-Talk und sind gespannt auf die Fragen und das Feedback unserer User. Viel Spa&#223; also &#8211; und vielleicht bis bald auf dem interaktiven Messestand.</p>
<p><a title="IAA Live-Talk" href="http://www.mercedes-benz.tv/iaa" target="_blank">Hier geht es zum IAA Live-Talk.</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>GASTBEITRAG: Miss Creative Classy meets Mercedes-Benz</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/08/28/gastbeitrag-miss-creative-classy-meets-mercedes-benz/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2009/08/28/gastbeitrag-miss-creative-classy-meets-mercedes-benz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 06:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Kaczor, Bloggerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie f&#252;hlt es sich an, wenn eine gro&#223;e traditionelle Marke auf Blogger, diese unkontrollierbaren Social Media Wesen, trifft? Und das in echt, also offline von Angesicht zu Angesicht? Was bleibt f&#252;r beide Seiten von solch einem Treffen zur&#252;ck?
Diese Gedanken im Kopf, erklomm ich die Dachterrasse des Hotel de Rome, auf die Mercedes-Benz zur Fashion Week [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie f&#252;hlt es sich an, wenn eine gro&#223;e traditionelle Marke auf Blogger, diese unkontrollierbaren Social Media Wesen, trifft? Und das in echt, also offline von Angesicht zu Angesicht? Was bleibt f&#252;r beide Seiten von solch einem Treffen zur&#252;ck?</em></p>
<p>Diese Gedanken im Kopf, erklomm ich die Dachterrasse des Hotel de Rome, auf die Mercedes-Benz zur <a title="Fashionweek Berlin" href="http://www.mercedes-benzfashionweek.com/index.php?id=1621" target="_blank">Fashion Week Berlin</a> geladen hatte.</p>
<p><span id="more-942"></span>Mercedes-Benz war losgegangen, um den n&#228;chsten Schritt in Sachen <strong>Dialog mit den Neuen Medien</strong> zu machen und hatte ausgew&#228;hlte Blogger aus Fashion, Design, <a title="Miss Crative Classy" href="http://misscreativeclassy.wordpress.com/category/uber-miss-creative-classy/" target="_blank">Kreative Gesellschaft</a> und Kunst zur Fashion Week Berlin eingeladen.</p>
<p>Ich habe die Einladung angenommen, obwohl ich zun&#228;chst gez&#246;gert habe. Sah sie doch ein bisschen zu sehr nach <strong>Schnellschuss </strong>aus. Eine knappe Woche zuvor ist eine <a title="K-MB" href="http://www.k-mb.de/2-0-Agentur.html" target="_blank">PR Agentur</a> damit beauftragt worden, die vielversprechensten Blogger zusammenzusammeln, um sie zu eben diesem Event auf der Dachterrasse, einem Interview mit <a title="Wikipedia: Ulia Stegner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julia_Stegner" target="_blank">Julia Stegner</a> und zu einigen der Fashionshows im Zelt auf dem Bebelplatz, einzuladen.</p>
<p><a title="Eva Kaczor und Anders Sundt Jensen" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-1_herr-jensen-und-ich.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-1_herr-jensen-und-ich.jpg','Eva Kaczor und Anders Sundt Jensen',event,100,75)"><img class="alignnone" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-1_herr-jensen-und-ich.thumbnail.jpg" alt="Eva Kaczor und Anders Sundt Jensen" width="256" height="192" /></a></p>
<p>Das mag cool klingen, ist aber f&#252;r einen Blogger, der sich ernsthaft mit seinen Themen auseinander setzt nicht unbedingt immer angemessen, um hierf&#252;r Zeit und Energie zu investieren. Interessant sind doch vorallem, zumindest in meinen Miss Creative Classy Augen, Themen und Begegnungen, die <strong>hinter dem leicht Zug&#228;nglichem</strong> (wie z.B. Karten f&#252;r die Shows) liegen. Mercedes-Benz als Titelsponsor der Fashion Week Berlin k&#246;nnte genau diese sicherlich initiieren und eventuell das n&#228;chste Mal sein Angebot an Gespr&#228;chspartnern und Events ein wenig ausdifferenzieren.</p>
<p><a title="Gruppenphoto auf der Dachterrasse" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-2_gruppenfoto.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-2_gruppenfoto.JPG','Gruppenphoto auf der Dachterrasse',event,100,75)"><img src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-2_gruppenfoto.thumbnail.JPG" alt="Gruppenphoto auf der Dachterrasse" /></a></p>
<p>Dass dies durchaus Fr&#252;chte tr&#228;gt, durfte ich in meinem <strong>Gespr&#228;ch mit dem Mercedes-Benz Pressechef </strong>auf der Dachterrasse und einem <strong>super spannenden Interview mit Anders Sundt Jensen</strong>,<strong> </strong>dem Markenchef Mercedes-Benz Cars erfahren. Ich hatte um ein Treffen mit Herrn Jensen gebeten, da ich mich brennend f&#252;r die Sicht der Marke auf die Entwicklung und den Umgang mit Social Media und Bloggern interessiere. Unser Gespr&#228;ch war genau die Liga an „Interaktionsm&#246;glichkeiten“, die ich mir von einem Marken-Blogger-Dialog w&#252;nsche. Vielen Dank daf&#252;r.<br />
Er hat mir erz&#228;hlt, warum Crowdsourcing die eigene Kreativit&#228;t steigert, warum er selbst auf das Bloggen verzichtet und welche Erfahrung er mit dem Dialog in den Neuen Medien gemacht hat.</p>
<p><a title="Interview: Anders Sundt Jensen" href="http://misscreativeclassy.wordpress.com/2009/07/29/%25E2%2580%259Eanders-sundt-jensen-markenchef-mercedes-benz-cars-uber-social-media/" target="_blank">Hier geht es zum Interview mit Anders Sundt Jensen &#8211; &#8220;Lass es laufen&#8221;<br />
</a></p>
<p><a title="Interview zwischen Julia Stegner und Norman von The Junction" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-3-interview-stegner.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-3-interview-stegner.JPG','Interview zwischen Julia Stegner und Norman von The Junction',event,100,75)"><img src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-3-interview-stegner.thumbnail.JPG" alt="Interview zwischen Julia Stegner und Norman von The Junction" /></a></p>
<p><strong>&#220;ber die Autorin:</strong><br />
Eva Kaczor lebt in Berlin und ist ein gro&#223;er Fan von kreativen Unternehmern. Menschen, die aus der Summe ihrer Talente ein Business machen. Die leben, was sie lieben und das digitale Zeitalter gekonnt f&#252;r sich nutzen.<br />
Als <a title="Miss Creative Classy" href="http://misscreativeclassy.wordpress.com/category/uber-miss-creative-classy/" target="_blank">Miss Creative Classy</a> portraitiert sie diese Mover und Shaker auf ihrem Blog und schreibt u.a. f&#252;r Nokia auf <a title="Nokia - sounds like me" href="http://www.sounds-like-me.com/news/author/eva-kaczor/" target="_blank">sounds like me</a> &#252;ber Inspiration. Als freie Markenstrategin ber&#228;t sie die Kreativwirtschaft in Sachen Markenf&#252;hrung. Auf Twitter ist sie unter <a title="Twitter - Eva Kaczor" href="http://twitter.com/evakaczor" target="_blank">@evakaczor</a> zu finden.</p>
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			<media:title type="html">Eva Kaczor und Anders Sundt Jensen</media:title>
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			<media:title type="html">Gruppenphoto auf der Dachterrasse</media:title>
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			<media:title type="html">Interview zwischen Julia Stegner und Norman von The Junction</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>INTERVIEW: Bessere Umweltbilanz durch „GreenIT“</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/05/18/interview-bessere-umweltbilanz-durch-greenit/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2009/05/18/interview-bessere-umweltbilanz-durch-greenit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 11:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Hartwig Faber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[GreenIT]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hartwig Faber leitet bei Daimler innerhalb der ITM (Information Technology Management) den Bereich ITI (IT Infrastruktur und Betrieb). Er hat das Projekt „GreenIT“ initiiert. „GreenIT“ steht f&#252;r den bewussten Umgang mit der Ressource Energie &#252;ber alle Aspekte der Informationstechnologie hinweg. ITM leistet mit dem Projekt „GreenIT“ einen Beitrag zum Umweltschutz und reduziert gleichzeitig die Betriebskosten.
Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hartwig Faber leitet bei Daimler innerhalb der ITM (Information Technology Management) den Bereich ITI (IT Infrastruktur und Betrieb). Er hat das Projekt „GreenIT“ initiiert. „GreenIT“ steht f&#252;r den bewussten Umgang mit der Ressource Energie &#252;ber alle Aspekte der Informationstechnologie hinweg. ITM leistet mit dem Projekt „GreenIT“ einen Beitrag zum Umweltschutz und reduziert gleichzeitig die Betriebskosten.</p>
<p><strong>Wie ist das Projekt GreenIT entstanden?<span id="more-812"></span></strong></p>
<p>Zun&#228;chst ist es wie oft im Arbeitsalltag: es m&#252;ssen Kosten eingespart werden. Wenn man dann Ideen sammelt und mal ausrechnet, was z.B. ein moderner Drucker kostet gegen&#252;ber einem Alten, was er an Papier und Energie verbraucht und was ganz real an CO2-Aussto&#223; vermieden wird – und das dann noch mal 1.000 oder mal 10.000 nimmt. Hochgerechnet &#252;ber mehrere Jahre kommen da richtig gro&#223;e Betr&#228;ge raus in Tonnen CO2 , die nicht ausgesto&#223;en werden und Millionen Euro f&#252;r Strom-Kosten, die nicht gezahlt werden m&#252;ssen. Und das nur f&#252;r Drucker! Es wird schnell klar, dass wir hier aus der IT heraus mehr tun k&#246;nnen und auch mehr tun m&#252;ssen… Und so ist unser Projekt „GreenIT“ entstanden.<strong> </strong></p>
<p><strong>Um was geht es bei GreenIT?</strong></p>
<p>Ganz kurz gesagt: „&#214;konomisch denken – &#246;kologisch handeln“. Wir k&#246;nnen hier etwas f&#252;r unsere Umwelt tun und gleichzeitig Kosten senken. Weltweit verursacht die IT derzeit etwa zwei Prozent des gesamten CO2-Aussto&#223;es. Das entspricht der Emission des gesamten Flugverkehrs weltweit. Diesen Vergleich findet man heute bereits an vielen Stellen, er zeigt aber sehr anschaulich die gewaltige Dimension an CO2-Einsparpotential in der IT, dem wir hier gegen&#252;berstehen.</p>
<p>Dieser Vergleich zeigt aber noch etwas anderes. Es gibt da 98% an CO2-Aussto&#223;, der nichts mit IT zu tun hat. Wenn wir es schaffen, mit Hilfe intelligenter IT-L&#246;sungen in diesen Nicht-IT-Bereichen ebenfalls Energieeinsparungen zu erzielen, dann haben wir hier einen noch viel gr&#246;&#223;eren Hebel in der Hand.</p>
<p><strong>Welche konkreten Ziele verfolgen Sie mit dem Projekt GreenIT? </strong></p>
<p>Auf der einen Seite wollen wir unsere gesamte IT-Infrastruktur energiesparender betreiben – also die Rechenzentren, Netzwerke, PCs, Drucker, Monitore, usw. Ein Thema dabei ist die Konsolidierung und Virtualisierung von Rechnern und Speichersystemen. Fr&#252;her waren 10-20% Rechnerauslastung bereits Spitzenwerte. Trotzdem l&#228;uft der Rechner, verbraucht Energie und erzeugt W&#228;rme, die abgef&#252;hrt werden muss. Heute k&#246;nnen wir mit solchen Ans&#228;tzen mehrere virtuelle Rechner auf einen real existierenden Rechner setzen. Der Energieverbrauch bleibt ann&#228;hernd gleich – ebenso die W&#228;rmeerzeugung. Wenn wir also zum Beispiel f&#252;nf Rechner virtuell auf einen abbilden k&#246;nnen, sparen wir 80% an Energie – und zwar f&#252;r den Strom und f&#252;r die Klimatisierung. Ebenso brauchen wir weniger Stellfl&#228;che, kommen mit kleineren R&#228;umlichkeiten aus und m&#252;ssen nat&#252;rlich auch weniger Rechner beschaffen, die dann nicht produziert, nicht transportiert, nicht gewartet werden m&#252;ssen …</p>
<p>Ein ganz anderer Ansatz sind unsere Aktivit&#228;ten in Richtung Telefon-, Video- und Webkonferenzen. Auch dies sind sch&#246;ne Beispiele, wie wir mit Hilfe von IT-L&#246;sungen Energie einsparen und den damit verbundenen CO2-Aussto&#223; reduzieren k&#246;nnen. Jeder vermiedene Kilometer mit dem Auto oder gar dem Flugzeug verbessert hier unsere Energiebilanz und schont gleichzeitig unsere Budgets – nicht nur in dieser angespannten Wirtschaftslage.</p>
<p> </p>
<p>Auf der anderen Seite wollen wir durch den verst&#228;rkten Einsatz von IT in den Fachbereichen Ressourcen schonen. In der Fahrzeugentwicklung, zum Beispiel, werden mit Hilfe der IT Fahrzeug-Crashs simuliert. Wir vermeiden damit teure, reale Tests, bei denen bisher mehrere echte Fahrzeuge zu Schrott gefahren wurden, deren Produktion zuvor viel Energie verbraucht hat. Oder nehmen sie die Virtual Reality. Auch hier werden durch IT-Systeme reale Welten simuliert, was es uns erm&#246;glicht, mit Alternativ-Modellen von Baugruppen und Teilen zu arbeiten, lange bevor sie real produziert werden. Oder die digitale Fabrik, die bereits Teile „produziert“ und Produktionsabl&#228;ufe abbildet, lange bevor die Bagger zum Bau der Fabrik mit der Arbeit beginnen.</p>
<p>Ein ganz wichtiger Aspekt dar&#252;ber hinaus ist es, das Umweltbewusstsein bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erh&#246;hen. Jeder von uns kann was tun, denken wir nur an solche „Kleinigkeiten“ wie das Licht oder den PC am Abend auszuschalten.</p>
<p><strong>Mit welchen Mitarbeitern stemmen Sie das Projekt?</strong></p>
<p>Wir haben f&#252;r GreenIT einen Projektleiter gewonnen, der diese Aufgabe zus&#228;tzlich zu seiner Linienfunktion mit einem kleinen Backoffice vorantreibt. Unsere Kompetenzteams aus den Standorten tragen mit ihrem Know-how dazu bei, dass die IT-Landschaft besser genutzt wird. Sie tauschen Erfahrungen aus und bringen Innovationen in den IT-Betrieb. Daneben gibt es in allen Bereichen unseres Unternehmens hoch engagierte Kolleginnen und Kollegen, die ihr eigenes Fachgebiet mit Unterst&#252;tzung der IT energieeffizienter gestalten. Viele meiner genannten Beispiele sind ja keine IT-Themen im eigentlichen Sinne. Das kann und will die IT nicht alleine stemmen. Hier funktioniert die Zusammenarbeit mit vielen Fachdisziplinen hervorragend.</p>
<p><strong><strong>Wie ist die Vorgehensweise des Projekts?</strong></strong></p>
<p>Im ersten Schritt haben wir Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung identifiziert und daraus ca. 100 Ma&#223;nahmen abgeleitet. Dabei haben wir uns mit anderen Firmen und unseren IT-Lieferanten ausgetauscht. Im zweiten Schritt werden diese Ma&#223;nahmen bewertet und umgesetzt. Im Schritt drei messen wir die Ergebnisse mit Hilfe einer &#8220;Balanced Scorecard&#8221; und stellen die Nachhaltigkeit fest, indem wir auf Basis definierter Kennzahlen die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse verfolgen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Welche Ergebnisse hat das Projekt bisher erzielt?</strong></p>
<p>Im letzten Jahr haben wir z.B. die Anzahl der Drucker in den B&#252;ros und in der Fertigung signifikant reduziert und gleichzeitig gegen aktuelle energiesparende Modelle getauscht. Diese Ma&#223;nahme spart uns unter anderem jedes Jahr 13 Millionen kWh Strom oder 910 Tonnen CO2 und ist damit ein ganz konkreter und fassbarer Beitrag f&#252;r unser GreenIT-Projekt.</p>
<p>Ein anderes Beispiel sind die Einsparungen bei Software-Updates. Bisher wurden sie meist nachts durchgef&#252;hrt, um die Anwender nicht w&#228;hrend der Arbeit zu behindern. PCs und Notebooks mussten die ganze Nacht angeschaltet blieben, auch wenn f&#252;r die eigentliche Installation nur Minuten ben&#246;tigt wurden. Inzwischen fahren wir die PCs per Fernsteuerung hoch, spielen die neue Software ein und fahren sie danach wieder herunter.<br />
Seit einiger Zeit setzen wir in Rechenzentren Server ein, deren Umgebung wir virtualisieren. Auf einem physischen Server laufen so mehrere virtuelle Server. Wir sparen damit am Administrationsaufwand, am Platzbedarf, den Anschaffungs- und Wartungskosten sowie dem Energiebedarf f&#252;r Strom und K&#252;hlung im Rechenzentrum.<br />
Schon jetzt zeigt sich, dass durch diese Konsolidierungsma&#223;nahmen die IT-Systeme besser ausgelastet sind und sich damit der Energiebedarf gesenkt hat.</p>
<p><strong>Welchen Beitrag kann jeder Einzelne von uns leisten und welche Rolle spielen dabei die Mitarbeiter?</strong></p>
<p>Unsere Mitarbeiter spielen eine sehr gro&#223;e Rolle. Ihr umweltbewusstes Handeln tr&#228;gt wesentlich zum Erfolg des Projekts bei. Die IT ist ja kein Selbstzweck. Es gibt immer einen Nutzer f&#252;r ein IT-System, der nat&#252;rlich auch mit seinem Nutzerverhalten Einfluss auf den Energieverbrauch nimmt. Und dann nutzen viele die IT nicht nur gesch&#228;ftlich, sondern haben auch zu Hause einen PC, ohne sich immer Gedanken &#252;ber dessen Energieverbrauch zu machen.<br />
&#220;ber 20 Prozent aller Computerausdrucke werden noch am selben Tag weggeworfen. E-Mails werden zum Lesen immer noch ausgedruckt und landen dann im Papierkorb. Aus meiner Sicht w&#228;ren &#252;ber 40 Prozent des Druckaufkommens vermeidbar. Auch hier muss man die Kette weiterdenken: ein Baum muss gef&#228;llt und dem Produktionsprozess zugef&#252;hrt werden, selbst Altpapier muss erst eingesammelt und ebenfalls dem Produktionsprozess zugef&#252;hrt werden. Alles das kostet Energie und belastet unsere Umwelt. Doppelseitig auszudrucken ist noch nicht &#252;berall Standard.</p>
<p>Auch das Nutzen von Video- und Telefonkonferenz-Systemen anstelle der Dienstreise sind Beitr&#228;ge jedes Einzelnen, Stromverbraucher abzuschalten, wenn man den Raum verl&#228;sst, spart Energie. Es gibt viele – oft vermeintlich kleine – Dinge, die aber in Summe ganz gewaltige Potenziale entfachen. Gerade in gro&#223;en Unternehmen wie dem unserigen k&#246;nnen wir alle gemeinsam wirklich was bewegen. Ich freue mich daher sehr &#252;ber dieses vielf&#228;ltige Interesse an unserer GreenIT-Initiative, in der wir Engagement b&#252;ndeln und viele Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten, um uns hier gemeinsam voranzubringen</p>
<p><a title="Animation Fahrzeug-Crash" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/05/fahrzeug-crash-2.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/05/fahrzeug-crash-2.jpg','Animation Fahrzeug-Crash',event,100,75)"><br />
</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>INTERVIEW: Daimler T&#252;rk-Treff</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/02/17/interview-daimler-tuerk-treff/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2009/02/17/interview-daimler-tuerk-treff/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 08:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/ Nejdet Niflioglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Türk-Treff]]></category>

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		<description><![CDATA[Nejdet Niflioglu ist Leiter des &#228;ltesten und gr&#246;&#223;ten Mitarbeiternetzwerks in Deutschland. Sein Netzwerk, der Daimler T&#252;rk-Treff umfasst mittlerweile mehr als 300 Mitglieder. Der Daimler T&#252;rk-Treff ist eine Kommunikationsplattform zum Abbau von Vorurteilen und versteht sich als Netzwerk f&#252;r erfolgreiche Integration ausl&#228;ndischer Mitarbeiter. Der Frauenanteil betr&#228;gt mehr als 25%. Das Netzwerk ist somit ein Vorbild f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nejdet Niflioglu ist Leiter des &#228;ltesten und gr&#246;&#223;ten Mitarbeiternetzwerks in Deutschland. Sein Netzwerk, der <a href="http://www.dtt-netzwerk.de/" target="_blank">Daimler T&#252;rk-Treff</a> umfasst mittlerweile mehr als 300 Mitglieder. Der Daimler T&#252;rk-Treff ist eine <a title="Esslinger Zeitung" href="http://www.ez-online.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel302236.cfm" target="_blank">Kommunikationsplattform zum Abbau von Vorurteilen</a> und versteht sich als Netzwerk f&#252;r erfolgreiche Integration ausl&#228;ndischer Mitarbeiter. Der Frauenanteil betr&#228;gt mehr als 25%. Das Netzwerk ist somit ein Vorbild f&#252;r die <a href="http://blog.daimler.de/2009/01/16/interview-diversity-was-ist-das/" target="_blank">Diversity-Aktivit&#228;ten des Daimler Konzerns</a>.</p>
<p><span id="more-714"></span></p>
<p><strong>Seit wann besteht dieses Mitarbeiternetzwerk?</strong></p>
<p><a title="Nedjet Niflioglu" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/02/nejdetniflioglu.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/02/nejdetniflioglu.jpg','Nedjet Niflioglu',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/02/nejdetniflioglu.thumbnail.jpg" alt="Nedjet Niflioglu" width="256" height="182" /></a>Der Daimler T&#252;rk-Treff hat sich in den fr&#252;hen 90ern aus einer losen Zusammenkunft von sechs t&#252;rkischst&#228;mmigen Angestellten gebildet. Die Gr&#252;ndungsv&#228;ter sind heute noch aktive Netzwerker, obwohl manche von ihnen bereits im Ruhestand  sind. Zun&#228;chst haben wir versucht, t&#252;rkischst&#228;mmige Kollegen zu finden, die nicht dem typischen Bild des „T&#252;rken am Flie&#223;band“ entsprachen.</p>
<p>Deshalb haben wir bewusst nach t&#252;rkischst&#228;mmigen Kollegen mit akademischem Hintergrund gesucht.  Wir waren damals selbst &#252;berrascht, wie viele das waren.<br />
Die ersten Jahre haben wir dann gezielt dazu genutzt, die pers&#246;nlichen Netzwerke jedes einzelnen Mitglieds in die Strukturen unseres Mitarbeiternetzwerks  zu integrieren.</p>
<p><strong>Was meinen Sie damit?</strong></p>
<p>Wir haben sehr schnell festgestellt, dass unsere Mitglieder bereits tolle gesellschaftliche Engagements vorweisen k&#246;nnen: Gr&#252;nder und Vorsitzende von Studentenorganisationen, Vereinsvorsitzende und Menschen mit hoher sozialer Kompetenz. Diese einzelnen Beziehungsgeflechte wurden dann nun im T&#252;rk-Treff miteinander vernetzt.</p>
<p><strong>Welche Vorteile sehen Sie darin f&#252;r ein Unternehmen wie Daimler?</strong></p>
<p>&#220;ber unsere Mitglieder haben wir st&#228;ndig einen direkten Zugang zu Studentenvereinigungen, zu Hochschulen und deren Professoren. Solche Verbindungen ben&#246;tigt ein Unternehmen gerade vor dem Hintergrund der Globalisierung ganz dringend. Beispielsweise f&#252;r die Anwerbung von gut ausgebildetem Nachwuchs.<br />
Dar&#252;ber hinaus pflegen wir sehr gute Kontakte zu Wohlt&#228;tigkeitsorganisationen, verschiedenen Vereinen und Verb&#228;nden, zu politischen Organisationen oder auch zu  diplomatischen Vertretungen. Solche Verbindungen erh&#246;hen die Akzeptanz in der &#214;ffentlichkeit.</p>
<p><strong>Wie wird der Daimler T&#252;rk-Treff in der &#214;ffentlichkeit wahrgenommen?</strong></p>
<p>Im Laufe der 16 Jahre, die unser Mitarbeiternetzwerk nun aktiv ist, hat es sich zu einem wichtigen und hierarchieunabh&#228;ngigen Ansprechpartner entwickelt.<br />
Der Daimler T&#252;rk-Treff dient als zentraler Anlaufpunkt f&#252;r alle Themen, die die t&#252;rkischst&#228;mmigen Mitarbeiter betreffen.<br />
Wir werden als Kommunikationsplattform wahrgenommen und tragen zum Abbau von Vorurteilen und zur erfolgreichen Integration ausl&#228;ndischer Mitarbeiter bei.<br />
<strong><br />
K&#246;nnen Sie uns einige Beispiele daf&#252;r nennen?</strong></p>
<p>Vor einigen Jahren hatte eine Fernsehproduktionsfirma angefragt, ob es in unserem Unternehmen eine t&#252;rkische Familie gibt, die bereits in der dritten Generation beim Daimler  arbeitet. Wunschgedanke f&#252;r die „Familienkarriere“ war:<br />
Der Gro&#223;vater sollte als Bauer aus Anatolien nach Deutschland eingewandert sein und als Hilfskraft bei Daimler angefangen haben. Sein Sohn sollte hier eine Berufsausbildung gemacht haben und als Facharbeiter angestellt sein. Am Ende sollte dann der Enkel, als studierter Ingenieur, ebenfalls bei Daimler arbeiten. Eine solche Wunschfamilie w&#252;rde dann in einer Fernsehproduktion unter dem Titel „Wie leben Ausl&#228;nder in Deutschland?“ portr&#228;tiert.</p>
<p><strong>Und, konnten Sie eine solche Familie im Unternehmen finden?</strong></p>
<p>Wir haben sogar mehrere solcher Familien benennen k&#246;nnen. Insgesamt schlugen wir drei oder vier Familien vor, die auch alle mit den Filmaufnahmen einverstanden waren. Eine dieser Familien wurde dann tats&#228;chlich f&#252;r die Fernsehdokumentation portr&#228;tiert.<br />
<strong><br />
Welchen positiven Aspekt hat das f&#252;r die Integration?</strong></p>
<p>Welches Unternehmen hat denn noch solche Mitarbeitergeschichten zu erz&#228;hlen? Die Besch&#228;ftigung in der dritten Generation beim selben Arbeitgeber ist eine tolle Erfolgsstory, auf die wir gemeinsam sehr stolz sein k&#246;nnen. Diese Familien f&#252;hlen sich in unserem Unternehmen wohl und sie f&#252;hlen sich dem Unternehmen verbunden. In einem Interview sagte einer unserer t&#252;rkischst&#228;mmigen Kollegen: „…die Integration innerhalb der Werksgrenzen ist besser gelungen, als au&#223;erhalb…“ Das deckt sich &#252;brigens mit der Schlagzeile der Esslinger Zeitung vom  29. August 2007 „Motorenwerk als Vorbild f&#252;r Integration“. Gemeint war damit das Powertrainwerk Untert&#252;rkheim.</p>
<p><strong>Sie kennen das genaue Datum der Schlagzeile?</strong></p>
<p><a title="Von links nach rechts: Hakan Sidal, Mitarbeiter Werk Untert&#252;rkheim, Ronald Pofalla, Generalsekret&#228;r der CDU, Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender Daimler, Nejdet Niflioglu, Leiter des Netzwerkes f&#252;r die t&#252;rkischst&#228;mmigen Mitarbeiter und Kemal Kabalakli, Mitarbeiter Werk Untert&#252;rkheim, 28.08.2007" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/02/turk_treff.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/02/turk_treff.jpg','Von links nach rechts: Hakan Sidal, Mitarbeiter Werk Untert&#252;rkheim, Ronald Pofalla, Generalsekret&#228;r der CDU, Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender Daimler, Nejdet Niflioglu, Leiter des Netzwerkes f&#252;r die t&#252;rkischst&#228;mmigen Mitarbeiter und Kemal Kabalakli, Mitarbeiter Werk Untert&#252;rkheim, 28.08.2007',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/02/turk_treff.thumbnail.jpg" alt="Daimler T&#252;rk-Treff" width="256" height="189" /></a>Ja, denn am Tag zuvor hatten wir den Generalsekret&#228;r der CDU Ronald Pofalla zu Gast im Werk Untert&#252;rkheim. Wir wurden kurz zuvor von der Bundeszentrale der CDU angefragt, ob wir mit Herrn Pofalla das neue Grundsatzprogramm seiner Partei diskutieren w&#252;rden. Dieser Termin lag vor dem Termin des Bundesparteitages der CDU in Hannover.</p>
<p>Bildunterschrift: Hakan Sidal, Mitarbeiter Werk Untert&#252;rkheim, Ronald Pofalla, Generalsekret&#228;r der CDU, Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender Daimler, Nejdet Niflioglu, Leiter des Netzwerkes f&#252;r die t&#252;rkischst&#228;mmigen Mitarbeiter und Kemal Kabalakli, Mitarbeiter Werk Untert&#252;rkheim, 28.08.2007</p>
<p><strong>Was hat das f&#252;r ihr Netzwerk bedeutet?</strong></p>
<p>Dass hier ein historisches Ereignis stattfand. Zum ersten Mal wurde das Grundsatzprogramm einer deutschen Regierungspartei mit t&#252;rkischst&#228;mmigen Mitarbeitern eines Unternehmens diskutiert, bevor es der Parteibasis vorgestellt wurde. Das hat uns sehr stolz gemacht.<br />
<strong><br />
Wie ist die Akzeptanz im Unternehmen?</strong></p>
<p>Der T&#252;rk-Treff ist sowohl auf Mitarbeiterebene als auch im Top-Management des Daimler Konzerns vernetzt und wird von diesem gef&#246;rdert. Das Thema Corporate Social Responsibility hat in unserem Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert. Ohne die Unterst&#252;tzung unserer F&#252;hrungskr&#228;fte w&#228;re erfolgreiches Networking nicht m&#246;glich.</p>
<p><strong>Wie ist dieser Erfolg zu erkl&#228;ren?</strong></p>
<p>Wir stehen f&#252;r die gelungene Integration von t&#252;rkischst&#228;mmigen Menschen in unserem Unternehmen. Nicht nur dadurch, dass wir weit &#252;ber 300 Angestellte, Akademiker und F&#252;hrungskr&#228;fte als Mitglieder haben. Wir haben auch einen sehr hohen Frauenanteil in unserem Mitarbeiternetzwerk. Mit diesen Tatsachen wirken wir bestehenden Vorurteilen entgegen: Nicht jeder T&#252;rke arbeitet als ungelernte Hilfskraft und auf die Ausbildung der T&#246;chter wird auch in t&#252;rkischen Familien Wert gelegt. Bestehende Vorurteile lassen sich nicht in Podiumsdiskussionen abbauen. Lebende Beispiele sind besser als jedes Argument.<br />
Nebenbei bemerkt, ist der Daimler T&#252;rk-Treff auch die gr&#246;&#223;te private Initiativ- Organisation t&#252;rkischst&#228;mmiger Menschen in Deutschland.</p>
<p><strong>Gibt es auch Vorurteile von T&#252;rken gegen Deutsche?</strong></p>
<p>Es gibt ausl&#228;ndische Eltern, die Ihren Kindern nach dem Studium, oder der Berufsausbildung empfehlen, sich nicht bei Daimler zu bewerben. Sie glauben, dass Menschen mit Migrationshintergrund keine Aufstiegschancen in unserem Unternehmen h&#228;tten. Diesem Vorurteil k&#246;nnen wir durch unsere blo&#223;e Existenz entgegenwirken. Es gibt kein besseres Argument, als unsere Mitgliederliste. Wir leben gelungene Integration vor und beweisen, dass in diesem Unternehmen nicht die Herkunft der Mitarbeiter wichtig ist, sondern ihr K&#246;nnen und ihre Leistung die einzigen Ma&#223;st&#228;be f&#252;r Ein- und Aufstieg bilden. Das betone ich immer wieder.<br />
<strong><br />
Ist das ein politischer Appell?</strong></p>
<p>Nein. Eines unserer Erfolgsgeheimnisse ist, dass politische, religi&#246;se, ideologische und weltanschauliche Themen in unserer Netzwerkarbeit absolut tabu sind. Wir freuen uns wenn unsere Arbeit positive politische Entwicklungen f&#246;rdert, aber wir betreiben keine Politik innerhalb unseres Mitarbeiternetzwerks. Wir konzentrieren auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Wenn es Ihnen gelingt Geschlecht, Hautfarbe und sexuelle Neigung auszublenden, bleibt mehr Raum f&#252;r Gemeinsamkeiten.</p>
<p><strong>Das ist das Erfolgsgeheimnis?</strong></p>
<p>Das beste Wissen n&#252;tzt nichts, wenn man es nicht weitergibt. Deswegen haben wir uns selbst zum Best-Practice-Sharing verpflichtet. Wir m&#246;chten unser Wissen und unsere Erfahrung mit anderen Mitarbeiternetzwerken teilen, die Entstehung von weiteren Mitarbeiternetzwerken unterst&#252;tzen und beim Aufbau behilflich sein. Wir bekamen bereits Anfragen von VW, BOSCH und Thyssen-Krupp. Ein Erfahrungsaustausch kennt keine Barrieren. F&#252;r uns ist dies das beste Zeichen der Anerkennung und das motiviert uns f&#252;r die Zukunft.</p>
<p><strong>Wer berichtete zuerst &#252;ber ihre Aktivit&#228;ten. Die deutschen oder die t&#252;rkischen Medien?</strong></p>
<p>Als wir mit unserem Netzwerkarbeit starteten waren Vielfalt und Diversity noch nicht in aller Munde. Es fehlten deutschlandweit positive Beispiele f&#252;r gelungene Integration von t&#252;rkischst&#228;mmigen Menschen. Die t&#252;rkischen Medien und Diplomaten zeigten sich als erste sehr interessiert an unserer Gruppierung, selbst als sie noch sehr klein war. F&#252;r sie waren wir Vorbilder f&#252;r den gesellschaftlichen Aufstieg der eingewanderten T&#252;rken in Deutschland. Mit seiner Teilnahme an unseren Netzwerktreffen machte uns der t&#252;rkische Generalkonsul dann noch interessanter f&#252;r die t&#252;rkischen Medien.<br />
Highlight war eine Coverstory auf der t&#252;rkische Zeitschrift Sahane mit dem Titel „Der Stolz der T&#252;rkei in Deutschland“. Es war ein Bericht &#252;ber eines unserer j&#228;hrlichen Netzwerktreffen.<br />
<strong><br />
Welche Projekte haben Sie sich f&#252;r die Zukunft vorgenommen?</strong></p>
<p>Wir m&#246;chten verschiedene Arbeitsgruppen gr&#252;nden, die nicht mit bereits bestehenden Angeboten im Daimler Konzern konkurrieren. Theaterworkshops und Folkloreworkshops k&#246;nnten zu den ersten Arbeitsgruppen geh&#246;ren.<br />
Langfristig halten wir es zudem f&#252;r wichtig, an Bewerbermessen teilzunehmen und unsere Daimler Ausbildungszentren zu besuchen. Mit der Botschaft „Ausbildung lohnt sich; f&#252;r Euch und f&#252;r unser Unternehmen“.<br />
Wir wollen weiterhin die zentrale Anlaufstelle f&#252;r Fragen rund um das Thema Integration und Partizipation sein. Bisher gelang es uns Ma&#223;st&#228;be f&#252;r Diversity zu setzen. Dieser Tradition f&#252;hlen wir uns weiterhin verpflichtet. Immerhin arbeiten wir f&#252;r das Unternehmen, das die <a href="http://www.charta-der-vielfalt.de/" target="_blank">Charta der Vielfalt</a> als eines der Ersten unterzeichnet hat.</p>
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		<title>INTERVIEW: Die Bildung unserer Kinder ist unser einziger Rohstoff</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/11/17/interview-die-bildung-unserer-kinder-ist-unser-einziger-rohstoff/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Ilse Wehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Daimler-Blog sprach mit Dr. Ilse Wehrmann, Autorin zahlreicher Fachpublikationen. Die Erzieherin, diplomierte Sozialp&#228;dagogin und promovierte Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik begleitet derzeit u. a. den Aufbau der betriebsnahen „sternchen“-Kinderkrippen der Daimler AG.
Frau Dr. Wehrmann, wie kam der Wechsel von der Kirche zur Wirtschaft zustande?
Bis April 2007 war ich Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche und dort Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Daimler-Blog sprach mit Dr. Ilse Wehrmann, Autorin zahlreicher Fachpublikationen. Die Erzieherin, diplomierte Sozialp&#228;dagogin und promovierte Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik begleitet derzeit u. a. den Aufbau der betriebsnahen „sternchen“-Kinderkrippen der Daimler AG.</p>
<p><strong>Frau Dr. Wehrmann, wie kam der Wechsel von der Kirche zur Wirtschaft zustande?</strong></p>
<p>Bis April 2007 war ich Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche und dort Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin des Landesverbandes Evangelischer Kindertageseinrichtungen.</p>
<p><span id="more-612"></span><a title="Dr. Ilse Wehrmann" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.JPG','Dr. Ilse Wehrmann',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann1.thumbnail.JPG" alt="Dr. Ilse Wehrmann" /></a>Von 2001 bis 2005 hatte ich auch den Vorsitz des Bundesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen f&#252;r Kinder (BETA) in Deutschland inne. Weil bereits vor der Jahrtausendwende die Stadt Bremen aufgrund knappen Kassen massive Sparma&#223;nahmen im fr&#252;hkindlichen Bereich eingeleitet hatte, habe ich schon damals mit Unternehmen, die in Bremen ans&#228;ssig waren, Kontakt aufgenommen, um sie zu ermuntern, gemeinsam betriebsnahe Kindertagesst&#228;tten aufzubauen. Dabei f&#252;hrte mich mein Weg auch zum Produktionsstandort der Daimler AG in Bremen, wo ich dem dortigen Werksleiter vorschlug, in einem freistehenden Pfarrhaus eine betriebliche Krippe f&#252;r Kinder von Mitarbeiterinnen der Daimler AG einzurichten.</p>
<p>Er teilte mir mit, dass f&#252;r den Bereich Betriebskindertagesst&#228;tten das Global Diversity Office in der Stuttgarter Daimler-Zentrale zust&#228;ndig ist. Bereits nach zwei Gespr&#228;chen mit Mitarbeitern dieser Abteilung fand im August 2006 ein Workshop zum Thema „Betriebsnahe Kinderkrippen“ statt. Daraufhin bat man mich, ein Krippen-Konzept f&#252;r alle Produktionsstandorte in Deutschland f&#252;r die Daimler AG zu entwickeln. Nach der Pr&#228;sentation hat der Vorstand des Unternehmens beschlossen, dieses Konzept gemeinsam umzusetzen. Ich habe dieses Angebot gerne angenommen, weil ich dadurch Gelegenheit hatte, im fr&#252;hklindlichen Bereich endlich mal wieder etwas aufzubauen, nachdem ich aufgrund von kommunalen Sparma&#223;nahmen in Bremen jahrelang gezwungen war, im Elementarbereich erzielte Erfolge zur&#252;ckzuschrauben bzw. wieder abzubauen.</p>
<p><strong>Wo haben Sie Ihre Anregungen f&#252;r das Konzept bezogen?</strong></p>
<p>Im Ausland, vor allem in Neuseeland, wo ich den Ansto&#223; bekam zu promovieren. Vor einigen Jahren bin ich im Auftrag der Robert Bosch Stiftung mit zwei Professoren um die Welt gereist, um zu vergleichen, was andere L&#228;nder in der fr&#252;hkindlichen Bildung anders oder besser machen. Wir waren beispielsweise in Skandinavien, Australien, China, Frankreich, England, in der Schweiz – und eben auch in Neuseeland. Damals, im Jahre 2004, habe ich auf dem R&#252;ckflug von dort beschlossen, zu untersuchen, warum sich weltweit viele L&#228;nder auf das deutsche Kindergartenwesen berufen, aber wir in Deutschland, im Erfinderland des Kindergartens, uns nicht mehr auf unsere Wurzeln besinnen und inzwischen einen enormen Reformstau in der fr&#252;hkindlichen Bildung und Betreuung haben. Und so reifte mein Entschluss, zum Thema „Reformbedarf“ zu promovieren.</p>
<p><strong>Die Quintessenz daraus war der „<a title="taz.de: Wir brauchen einen Marshallplan" href="http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;art=4100&amp;no_cache=1" target="_blank">Marshallplan f&#252;r die fr&#252;hkindliche Bildung</a>“?</strong></p>
<p>Ja, denn wir haben in Deutschland nicht nur ein Vereinbarkeitsproblem, sondern auch ein immenses Bildungsproblem.<br />
Deshalb wollte ich nach meiner Entscheidung, mich beruflich umzuorientieren und mich als Sachverst&#228;ndige f&#252;r Fr&#252;hp&#228;dagogik selbstst&#228;ndig zu machen, mit der Daimler AG ein umfassendes Krippenkonzept entwickeln, das sowohl strukturell, zum Beispiel beim Personal- und Gruppenschl&#252;ssel, als auch inhaltlich, zum Beispiel beim Bildungskonzept, internationalem Niveau entspricht. Im fr&#252;hkindlichen Bereich sollte vor allem der Bildungsaspekt st&#228;rker betont werden, weil er in der Kindergarten-Alltagspraxis immer noch zu wenig ber&#252;cksichtigt wird. Bei den Null- bis Dreij&#228;hrigen spielt er so gut wie gar keine Rolle. Man kann auch sagen: Im Elementarbereich stehen nach wie vor Betreuung und Erziehung im Vordergrund, aber nicht die Bildung.</p>
<p><strong>Was ist so wichtig im Alter von null bis drei?</strong></p>
<p>Kinder lernen nie wieder so intensiv wie in diesen ersten Lebensjahren – die Hirnforschung liefert uns daf&#252;r immer wieder erstaunliche Beweise. Die Phase von der Geburt bis zum siebten Lebensjahr pr&#228;gt das sp&#228;tere Lernen in entscheidendem Ma&#223;e. Deshalb setzen andere L&#228;nder gerade in diesem Zeitraum die am besten ausgebildeten P&#228;dagogen ein.</p>
<p><strong>Welche L&#228;nder k&#246;nnten daf&#252;r als Vorbilder dienen?</strong></p>
<p>Australien und Neuseeland. Dort hat man bereits Anfang der 1990er Jahre die fr&#252;hkindliche Bildung dem Schulministerium unterstellt und ein gemeinsames Studium von Fr&#252;hp&#228;dagogen und Schulp&#228;dagogen etabliert. Diese L&#228;nder betrachten die Zeitspanne von null bis zehn als eine Einheit, im Gegensatz zu uns, wo nach wie vor zwischen Vorschul- und Schulbereich unterschieden wird und unsere Kinder immer noch Umbr&#252;che erleben: Wir denken in den Kategorien null bis drei, drei bis sechs und danach Schule, w&#228;hrend in Australien und Neuseeland eine eher ganzheitliche Sichtweise vorherrscht. Diese ganzheitliche Betrachtung wollte ich auch in das Konzept f&#252;r die Daimler-Kinderkrippen einflie&#223;en lassen.</p>
<p>Denn wir haben in Deutschland vor allem bei Kindern unter drei Jahren einen immensen Nachholbedarf. Nicht ohne Grund sollen bis 2013 rund zus&#228;tzliche 750 000 Krippenpl&#228;tze eingerichtet werden. Mein Konzept setzt genau hier an: Mehr Kinderkrippen einrichten! Die Bereitschaft des Vorstands der Daimler AG, dazu einen Beitrag zu leisten, ist ein Gl&#252;cksumstand …</p>
<p><strong>… der Ma&#223;st&#228;be setzt?</strong></p>
<p>Es war davon auszugehen, dass das Unternehmen mit seiner Entscheidung, bundesweit an seinen Produktionsstandorten betriebliche Kinderkrippen einzurichten, die Krippenlandschaft in Deutschland ziemlich aufmischen w&#252;rde. Denn das Konzept setzt bewusst auf Qualit&#228;t und weist damit ein Alleinstellungsmerkmal auf, das umso mehr zum Tragen kommt, weil diese hohen Qualit&#228;tsstandards an allen Standorten in gleich hoher Qualit&#228;t umgesetzt werden sollen. Dies wird manch anderes Unternehmen zum Nachahmen bewegen.</p>
<p><strong>Was zeichnet dieses Konzept aus?</strong></p>
<p><a title="Dr. Ilse Wehrmann" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.JPG','Dr. Ilse Wehrmann',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/11/wehrmann2.thumbnail.JPG" alt="Dr. Ilse Wehrmann" /></a>Es enth&#228;lt komplexe Bildungsinhalte zu Naturwissenschaften, Technik, Musik, Kunst und Bewegung. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Zweisprachigkeit: Wir arbeiten mit Muttersprachlern nach der sogenannten Inversionsmethode. Dabei spricht eine englischsprachige Erzieherin nur ihre Muttersprache: Sie tr&#246;stet auf Englisch, sie wickelt auf Englisch, spielt und lernt auf Englisch. Sie spricht den ganzen Tag nur englisch.</p>
<p>Des Weiteren nehmen wir auch behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder auf. Gerade im Zusammenspiel mit gezielter F&#246;rderung bietet die erste Lebensphase f&#252;r diese Kinder sehr gro&#223;e Entwicklungspotenziale. Die Geb&#252;hren f&#252;r die „sternchen“-Krippenl&#228;tze sind nach Einkommen gestaffelt, sodass Arbeiterkinder genauso auf wie Kinder von F&#252;hrungskr&#228;ften aufgenommen werden k&#246;nnen.  Erg&#228;nzend kommt die gesunde Ern&#228;hrung hinzu: In allen Einrichtungen wird selbst gekocht. Um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p><strong>Wie finanziert sich eine „sternchen“-Kinderkrippe? M&#252;ssen sich die Einrichtungen wirtschaftlich tragen?</strong></p>
<p>Wir haben eine umfassende Finanzierung, die vorsieht, dass sich die Einrichtungen komplett selbst tragen. Ein Vollzeitplatz kostet pro Monat ca. 1 500 Euro. Die Elternbeitr&#228;ge schwanken je nach Einkommen und liegen im Schnitt bei 300 Euro monatlich. 500 Euro steuern in der Regel die Kommunen bei, manchmal noch 120 Euro die L&#228;nder. Den Rest – zwischen 600 und 800 Euro pro Kind und Monat – tr&#228;gt der Konzern. Die Mischung von Kindern von Mitarbeitern stark unterschiedlicher Einkommenssegmenten stellt – wie mir Eltern immer wieder best&#228;tigen – eine wichtige soziale Komponente dar, sowohl f&#252;r die Kinder als auch f&#252;r ihre M&#252;tter und V&#228;ter. Denn wir beobachten, dass Eltern, die im Betrieb funktionell und sozial nicht unbedingt miteinander zu tun haben, durch die „sternchen“-Kinderkrippen zusammengef&#252;hrt werden.</p>
<p><strong>War die Umsetzung kompliziert?</strong></p>
<p>Nein, &#252;berhaupt nicht. Ich h&#228;tte es niemals f&#252;r m&#246;glich gehalten, dass ich mich nach einer so langen Zeit im &#246;ffentlichen Dienst so schnell mit der Wirtschaft identifizieren k&#246;nnte. Am meisten verbl&#252;fft mich die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen umgesetzt werden. Hier wird tats&#228;chlich ein „chinesisches Tempo“ vorgelegt. Schon im Oktober 2007 wurde in Untert&#252;rkheim mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die erste „sternchen“-Krippe er&#246;ffnet. Im September 2008 war bereits die f&#252;nfte Krippe eingerichtet. Und so wird es weitergehen: N&#228;chstes Jahr sind sechs Neuer&#246;ffnungen und zwei Erweiterungen vorgesehen. Und im Vergleich zum urspr&#252;nglichen Konzept wird aufgrund der hohen Nachfrage die Zahl der Krippenpl&#228;tze auf 569 nahezu verdoppelt.</p>
<p><strong>Wie sieht die Zukunftsperspektive aus?</strong></p>
<p>Weil Qualit&#228;tssicherung ein zentrales Kriterium des Krippenkonzeptes ist, werden wir im n&#228;chsten Jahr, wenn alle Einrichtungen laufen, gemeinsam mit der Freien Universit&#228;t Berlin ein erstes deutsches Krippensiegel entwickeln. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) werden zudem f&#252;r ihre Mitgliedsunternehmen ein QM-Handbuch herausgeben, das auf Grundlage des Daimler-Qualit&#228;tshandbuches f&#252;r die „sternchen“-Kinderkrippen erstellt wird. Diesem soll sp&#228;ter ein QM-Handbuch des Bundesfamilienministeriums f&#252;r Deutschland folgen, das bundesweit allen Unternehmen und Institutionen als Orientierungshilfe bei der Einhaltung von Qualit&#228;tskriterien dienen soll. All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass bei der Krippenbetreuung bisher die Quantit&#228;t im Blickpunkt der Betrachtung stand, die Qualit&#228;t eher eine untergeordnete Rolle spielte.</p>
<p><strong>Welche Diskussionen m&#252;ssen in der &#214;ffentlichkeit noch gef&#252;hrt werden?</strong></p>
<p>In Deutschland fand bisher keine Diskussion &#252;ber privatgewerbliche Tr&#228;ger statt. Meines Erachtens trumpfen sie in Puncto Qualit&#228;t und Qualit&#228;tskontrolle. Denn privatgewerbliche Tr&#228;ger sind es gewohnt, als Produzenten oder Dienstleister kundenorientiert aufzutreten. Diese bedarfsorientierte Grundhaltung haben etablierte Tr&#228;ger von Kindertageseinrichtungen nicht unbedingt internalisiert. Und weil sie das Erfordernis der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft nicht ernst genug genommen und bedarfsorientierte Angebote zur Verf&#252;gung gestellt haben, dringen verst&#228;rkt private Anbieter in den Markt. Deshalb sollten meiner Meinung nach private Tr&#228;ger den gleichen Anspruch auf finanzielle Unterst&#252;tzung haben wie freie Tr&#228;ger, d. h. Kommunen sollten auch dort bezuschussen, wo Eltern sich vorzugsweise f&#252;r eine betriebsnahe anstatt wie bisher f&#252;r eine wohnortnahe Einrichtung entschieden haben. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass in Deutschland die Entwicklung und Bildungsbiografie von Kindern in hohem Ma&#223;e von der <a title="S&#252;ddeutsche Zeitung - Der Reparaturbetrieb" href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/620/314519/bilder/?img=4.0" target="_blank">Finanzkraft der Kommune,</a> in der sie leben, und der Einsicht ihres B&#252;rgermeisters – letztlich also von ihrem sozialen Status – abh&#228;ngt. Deshalb kann in Deutschland von Bildungsgerechtigkeit keine Rede sein. Die Daimler AG tr&#228;gt mit ihrer „sternchen“-Pionierarbeit dazu bei, diesem Misstand entgegenzuwirken.</p>
<p><strong>Wie bewerten Sie Ihre Entscheidung, die sie auf dem R&#252;ckflug von Neuseeland getroffen haben, im Nachhinein?</strong></p>
<p>Meine Entscheidung von damals habe ich bis heute nicht bereut. Einen Tag nach meiner R&#252;ckkehr aus Neuseeland habe ich seinerzeit der Bremischen Kirche mitgeteilt, dass ich mein Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis beenden und einen Neuanfang machen m&#246;chte, um zusammen mit der Wirtschaft zu zeigen, wie es in Deutschland vorangehen kann. Und ich f&#252;hle mich darin best&#228;tigt, dass unser Land diese Dynamik und Entschlossenheit, die die Daimler AG bei der Einrichtung ihrer betrieblichen Kinderkrippen gezeigt hat, dringend ben&#246;tigt. Insofern w&#252;nsche ich mir, dass die „sternchen“-Kinderkrippen in Deutschland ein Zeichen setzen k&#246;nnen, sozusagen f&#252;r die S-Klasse bei der Bildung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren.</p>
<p><strong>Bietet das „sternchen“-Konzept auch einen Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Arbeitskr&#228;fte?</strong></p>
<p>Die meisten Unternehmen in Deutschland betrachten betriebliche Kinderkrippen mittlerweile als einen Wettbewerbsvorteil. Bislang jedoch setzt nur die Daimler AG in dieser Konsequenz und Entschlossenheit ein Krippenkonzept um. Und es zeigt sich jetzt schon, dass dieses Engagement zu einer Win-Win-Situation f&#252;r das Unternehmen und die &#246;ffentliche Hand f&#252;hrt: Die Daimler AG profitiert von den zahlreichen Vorteilen, die betriebliche Kinderkrippen bieten, die Kommunen werden bei der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Krippenpl&#228;tzen entlastet. Gute Qualit&#228;t setzt gute Rahmenbedingungen voraus. Hier geht die Daimler AG mit gutem Beispiel voran: Ihre „sternchen“-Krippen haben jetzt schon eine Modellfunktion.</p>
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