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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Kultur</title>
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		<title>Eine Frage der Sch&#246;nheit – Themenabend in der Staatsgalerie</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Salzborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Goethe sprach einst davon, dass Kunst „eine Vermittlerin des Unaussprechlichen“ sei; „darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen.“ W&#228;re dem so, k&#246;nnte ich den Beitrag hier beenden, jeder weitere Buchstabe w&#228;re redundant. So leicht mache ich es mir aber nicht. Ein Versuch sei zumindest erlaubt. Gespannt, was mich erwarten w&#252;rde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Aufmacher_b.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Aufmacher_b.JPG','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-15128" title="Die Putzfrau, Duane Hanson" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/Aufmacher_b-300x225.jpg" alt="Die Putzfrau, Duane Hanson" width="300" height="225" /></a>Goethe sprach einst davon, dass Kunst „eine Vermittlerin des Unaussprechlichen“ sei; „darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen.“ W&#228;re dem so, k&#246;nnte ich den Beitrag hier beenden, jeder weitere Buchstabe w&#228;re redundant. So leicht mache ich es mir aber nicht. Ein Versuch sei zumindest erlaubt. Gespannt, was mich erwarten w&#252;rde, besuchte ich die ausgebuchte Themenf&#252;hrung „Von allen Seiten sch&#246;n? Der menschliche K&#246;rper in der Plastik“. Einer von acht Rundg&#228;ngen, die Daimler im Vorfeld der dritten und letzten diesj&#228;hrigen KunstNacht exklusiv f&#252;r seine Mitarbeiter und deren Familien anbot. Das breite Repertoire der offerierten Themen reichte von der „Krise der Moderne“ &#252;ber ein „Picasso-Spezial“ bis zu F&#252;hrungen f&#252;r Jugendliche.<span id="more-15126"></span></p>
<p>Aber Daimler und Kunst? Passt das zusammen? Allerdings! Mit seiner erneuten Unterst&#252;tzung der <a href="http://www.staatsgalerie.de/" target="_blank">Staatsgalerie</a> bei der Ausrichtung der KunstN&#228;chte betont der Konzern, dass die F&#246;rderung von Kunst und Kultur ein fester Bestandteil seines unternehmerischen Selbstverst&#228;ndnisses darstellt. Zum kulturellen Engagement z&#228;hlt neben dem Kultursponsoring auch die 1977 begr&#252;ndete <a href="http://www.sammlung.daimler.com/" target="_blank">Daimler Kunst Sammlung</a>, die mittlerweile rund 1800 Arbeiten von 600 K&#252;nstlern umfasst.</p>
<p>Diesen kulturellen Bestrebungen meines Arbeitgebers wollte ich in nichts nachstehen. Entschied mich jedoch bewusst f&#252;r die plastischen Darstellungen des menschlichen K&#246;rpers. Das war f&#252;r mich greifbar. Besser als rote Punkte auf wei&#223;em Grund, die laut Bildunterschrift einen Sonnenuntergang zeigen sollen. Genauso gut aber die Ketchupspritzer des K&#252;nstlers w&#228;hrend der Mittagspause sein k&#246;nnten. Moderne Kunst halt. Unter dem menschlichen K&#246;rper konnte ich mir etwas vorstellen. Gilt er doch bereits seit der Antike als Inspiration und Ma&#223;stab f&#252;r die Verwirklichung fig&#252;rlicher Plastik.</p>
<p>Die F&#252;hrung beinhaltete ausgew&#228;hlte Objekte der Stuttgarter Sammlung: Sei es Johann Heinrich Danneckers &#252;berlebensgro&#223;er und idealisierter Schillerkopf in Marmor aus der Zeit des Klassizismus, oder Auguste Rodins „Iris, die G&#246;tterbotin“, die durch ihren spannungsgeladenen Ausdruck und ihre Form mit dem klassischen Sch&#246;nheitsideal bricht. Ebenso wie Medardo Rossos „La Portinaia (Die Pf&#246;rtnerin)“, deren unebene Oberfl&#228;che mit den malerischen Techniken der Impressionisten vergleichbar ist und mit der Rosso seine sozialkritische Einstellung zum Ausdruck bringt. Eine ganz andere Intention verfolgt die &#252;berlange und extrem schlanke Bronzefigur von Alberto Giacometti, der mit seiner „Gro&#223;e Stehende“ das Dilemma der Wahrnehmung von Wirklichkeit sp&#252;rbar machen will. Ungew&#246;hnliche Objekte wie die Figurinen zu Oskar Schlemmers „Triadischem Ballett“ und Alexandra Exters „Spanischer T&#228;nzer“, mit ihren teils kubistischen wie futuristischen Elementen, rundeten die F&#252;hrung ab.</p>

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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/eine-frage-der-schoenheit_1/p1080072.jpg" title="Schiller Kopf in Marmor von Johann Heinrich Dannecker" class="thickbox" rel="eine-frage-der-schoenheit_1" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/eine-frage-der-schoenheit_1/p1080078.jpg" title="&quot;Die Pförtnerin&quot; von Medardo Rosso" class="thickbox" rel="eine-frage-der-schoenheit_1" >
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			<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/eine-frage-der-schoenheit_1/p1080083.jpg" title="&quot;Spanischer Tänzer&quot; von Alexandra Exter" class="thickbox" rel="eine-frage-der-schoenheit_1" >
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<p>Die vielf&#228;ltigen Kompositionen der K&#252;nstler mit mehr oder weniger bewusst im Fokus gesetzten Details &#252;berraschten und interessierten zugleich. Teilweise ins Groteske laufende Darstellungen der menschlichen Anatomie gingen Hand in Hand mit erstaunlich lebensnahen Pr&#228;gungen des K&#246;rpers wie bei Duane Hansons „Putzfrau“, die aus Polyesterharz und Fiberglas gefertigt ist. Hier zeigte sich, dass nicht nur die Gestaltung der Plastiken selbst reichhaltige Facetten aufweist, sondern auch die zugrunde gelegten Materialien sich stets unterscheiden. Stephan Balkenhols „Drei M&#228;nner auf Bank“ besticht hierbei durch seine Aussch&#246;pfung der spezifischen Qualit&#228;t des Pappelholzes.</p>

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<p>Die F&#252;hrung hat sich gelohnt. Gerade der Laie, mich eingeschlossen, neigt schnell dazu, sich mit einem „Das k&#246;nnte ich auch!“ abzuwenden. Erst die Erkl&#228;rung der Hintergr&#252;nde und spezifischen Botschaften zu den Plastiken gibt Einblick in die Gedankenwelt der K&#252;nstler und die Ergebnisse ihrer Arbeit. „Ich war zu 100 Prozent beeindruckt. Eine interessante und informative F&#252;hrung mit einer gelungenen Mischung aus Sachverstand und Unterhaltungsfaktor! Hat sich sehr gelohnt! Danke!&#8221;, so eine Besucherin.</p>
<p>Aber war das jetzt sch&#246;n, so wie es im Titel der F&#252;hrung steht? War das Kunst?</p>
<p>Die Antworten darauf konnte die F&#252;hrung nicht geben und auch ich muss ihr schuldig bleiben. Bin ich doch hin und her gerissen zwischen Faszination und partiellen Unverst&#228;ndnis. Und wenn Ihnen meine Worte zur Vermittlung des „Unaussprechlichen“ nicht reichen, dann schauen Sie am Besten einfach mal selbst vorbei. Denn wie es Herr Goethe ebenso anmerkte: „Sch&#246;nheit liegt im Auge des Betrachters.“</p>
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		<title>GASTBEITRAG: Ludwigsburger Schlossfestspiele &#8211; Fest der Interpreten</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2010/05/20/gastbeitrag-ludwigsburger-schlossfestspiele-fest-der-interpreten/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 09:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wördehoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne« ist der wohl ber&#252;hmteste Satz Hermann Hesses. Mein Stellvertreter und Konzeptionspartner Uwe Schmitz-Gielsdorf und ich leiten in diesem Jahr zum ersten Mal die Ludwigsburger Schlossfestspiele &#8211; eines der zentralen und traditionsreichsten Festivals in Baden-W&#252;rttemberg. Auch f&#252;r Daimler ist in diesem Jahr einiges neu. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne« ist der wohl ber&#252;hmteste Satz Hermann Hesses. Mein Stellvertreter und Konzeptionspartner Uwe Schmitz-Gielsdorf und ich leiten in diesem Jahr zum ersten Mal die <a href="http://www.schlossfestspiele.de/" target="_blank">Ludwigsburger Schlossfestspiele</a> &#8211; eines der zentralen und traditionsreichsten Festivals in Baden-W&#252;rttemberg. Auch f&#252;r Daimler ist in diesem Jahr einiges neu. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage stand die Unterst&#252;tzung des Festivals zun&#228;chst schon auf der Kippe, nachdem das Unternehmen seit 1983 als Partner dabei war. Zum Gl&#252;ck hat sich Daimler aber entschieden, uns bei unserem Neustart zu unterst&#252;tzen und damit <span id="more-6445"></span>weiterhin zur Kultur in der Region zu stehen. Au&#223;erdem erm&#246;glicht Daimler seinen Mitarbeitern mit exklusiven Angeboten den Zugang zu herausragender Musik.</p>
<p>Wir haben Stars eingeladen, um den Zauber dieses Anfangs nach Ludwigsburg zu holen und einen neuen Blick auf Musik, Tanz und Literatur zu bieten. Vom 3. Juni bis 31. Juli 2010 stehen in den Sparten Konzert, Kammermusik, Schauspiel, Tanz und Literatur 85 Veranstaltungen auf dem Spielplan.</p>
<p>Nach meinem Engagement als Chefdramaturg der Ruhrtriennale wollte ich gerne ein Festival leiten, etwas selbst verantwortlich kreieren &#8211; ein Plan, den Uwe Schmitz-Gielsdorf und ich schon l&#228;nger verfolgt haben. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele sind etwas Besonderes mit ihrer offenen Art, die nicht auf einen Komponisten, ein bestimmtes Repertoire oder spezifische Genres festgelegt ist. Die M&#246;glichkeiten hier &#246;ffnen sich unendlich.<a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/05/nachtmusique_hof.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/05/nachtmusique_hof.jpg','',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-6546" title="Nachtmusique" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/05/nachtmusique_hof-300x199.jpg" alt="Nachtmusique" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Festspiele sind »Das Fest der Interpreten«. Wir laden K&#252;nstler ein, die ein deutliches Statement zu den Werken abgeben, die sie auff&#252;hren. Diese pers&#246;nliche Handschrift kann auch sehr extrem sein. Was wir hier durchf&#252;hren wollen: es gibt keine Hierarchie zwischen den Genres. Jazz, Kammermusik, Song und Lied sind zwar sehr unterschiedliche Formen, aber keine ist der anderen &#252;ber- oder untergeordnet. Dementsprechend habe ich auch keine Lieblingsveranstaltung im Rahmen der Festspiele. Das w&#228;re schlie&#223;lich wie zu entscheiden: „Welches meiner Kinder habe ich am liebsten?“ Um das beantworten zu k&#246;nnen, m&#252;sste ich so alt sein wie Shakespeares King Lear – und der hat einen schweren Fehler gemacht.</p>
<p>Diese Vielfalt ist auch der Grund, weswegen wir den Festspielen kein umfassendes Generalthema verordnet haben – wir sind schlie&#223;lich keine Belehrungsanstalt. Stattdessen steht in dieser Saison das Individuum im Zentrum und damit auch der Interpret, der sich mit seiner Identit&#228;t besch&#228;ftigt und sich mit seiner Zeit und Umwelt auseinandersetzt. Wir wollen eine erkennbare Programmatik, aber nicht mit wohlfeilen Schlagworten.</p>

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				<img title="Schlostheater Orchester" alt="Schlostheater Orchester" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/schlossfestspiele/thumbs/thumbs_schlostheater_orchester.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="Forum am Schlosspark" alt="Forum am Schlosspark" src="http://blog.daimler.de/wp-content/gallery/schlossfestspiele/thumbs/thumbs_forum_am_schlosspark_ludwigsburg.jpg" width="100" height="75" />
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<p>Ich w&#252;rde mich freuen, wieder zahlreiche Besucher bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2010 begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen.</p>
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			<media:title type="html">Nachtmusique</media:title>
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			<media:title type="html">Schlusskonzert</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Arbeitskultur und Arbeitsweise in Japan (Teil 2)</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/10/23/arbeitskultur-und-arbeitsweise-in-japan-teil-2/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2009/10/23/arbeitskultur-und-arbeitsweise-in-japan-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 06:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Thron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich ja bereits hier &#252;ber zwei wichtige Erfahrungen mit japanischen Kollegen w&#228;hrend meines 10w&#246;chigen Projekteinsatzes f&#252;r FUSO in Kawasaki gebloggt. Heute m&#246;chte ich das Bild noch mit zwei weiteren Erkenntnissen bereichern:
3. Emotionen m&#252;ssen erf&#252;hlt werden und werden nicht ge&#228;u&#223;ert!
Eines der wichtigsten und schwierigsten Themen bei einer erfolgreichen  Zusammenarbeit mit Japanern ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich ja bereits <a title="Arbeitskultur und Arbeitsweise in Japan (Teil 1)" href="http://blog.daimler.de/2009/10/22/arbeitskultur-und-arbeitsweise-in-japan/" target="_blank">hier &#252;ber zwei wichtige Erfahrungen mit japanischen Kollegen</a> w&#228;hrend meines 10w&#246;chigen Projekteinsatzes f&#252;r <a title="FUSO Home - engl" href="http://www.mitsubishi-fuso.com/en/" target="_blank">FUSO in Kawasaki </a>gebloggt. Heute m&#246;chte ich das Bild noch mit zwei weiteren Erkenntnissen bereichern:</p>
<p><strong>3. Emotionen m&#252;ssen erf&#252;hlt werden und werden nicht ge&#228;u&#223;ert!</strong></p>
<p>Eines der wichtigsten und schwierigsten Themen bei einer erfolgreichen  Zusammenarbeit mit Japanern ist die Art und Weise der Kommunikation. Wichtig hierbei ist, m&#246;glichst langsam und nicht zu laut zu sprechen. Lautes Sprechen wird als unh&#246;flich und aufbrausend empfunden. <span id="more-971"></span>Langsames sprechen ist erforderlich, weil viele Japaner nicht besonders gut in Englisch sind. Man muss Ihnen gen&#252;gend Zeit geben die englischen Worte in die japanische Denkweise zu &#252;bersetzten, um den Inhalt zu verstehen.Zeit und viel Geduld sind hier vor Allem ratsam, weil ich es nicht erlebt habe, dass ein Japaner nochmals nachfragt, wenn er etwas nicht verstanden hat. Weiterhin zeigen Japaner Ihre Emotionen nur sehr wenig und es ist oftmals schwer deren Meinung zu Themen zu erkennen.</p>
<p>Emotionen und Gef&#252;hle werden in Japan nur selten ge&#228;u&#223;ert. Sie m&#252;ssen vielmehr erf&#252;hlt werden. Das macht die Kommunikation unheimlich spannend aber auch nicht immer einfach. Besonders auff&#228;llig ist, dass es kein klares „Ja“ und „Nein“ gibt.</p>
<p>Man muss daher ein Gef&#252;hl entwickeln, wann der japanische Kollege den Sachverhalt verstanden hat, diesem zustimmt oder ihn ablehnt. Eine kleine &#220;bersetzungstabelle (ohne Gew&#228;hr,) kann vielleicht helfen oder einen Eindruck geben, dass ein „Ja“ nicht immer „Ja“ bedeutet und ein „Nein“ nicht immer „Nein“:</p>
<p>•	Kurz gesprochenes „yes“ -&gt; „habe dir zugeh&#246;rt und dich einigerma&#223;en verstanden“</p>
<p>•	Langgezogenes „yes“ mit leichtem „Summen in der Stimme“ -&gt; „habe das Problem verstanden und stimme mit dir &#252;berein.“</p>
<p>•	Mehrfaches „yes“ mit euphorischem Unterton in der Stimme -&gt; „Stimme mit dir &#252;berein und wir k&#246;nnen uns gemeinsam an die Arbeit machen.“ Das Nein wird im japanischen oftmals durch das englische „Maybe“ ersetzt…</p>
<p>•	Kurzes „maybe“ –&gt; „Stimme deiner Aussage nicht so ganz zu“ oder „habe es nicht richtig verstanden.“</p>
<p>•	Langezogenes „maybe“ mit langem „hmmmm“ -&gt; „Ich wei&#223; die Antwort auf deine Frage im Moment nicht, werde aber versuchen dir sp&#228;ter eine Antwort zu geben“</p>
<p>Zusammenfassend l&#228;sst sich sagen, dass die Kommunikation nicht immer einfach ist mit den japanischen Kollegen. Wenn man jedoch geduldig und ruhig kommuniziert und ein Gef&#252;hl f&#252;r deren Emotionen bekommt ist es sehr spannend.</p>
<p><strong>4. Japaner sind verspielt und m&#246;gen es bunt!</strong></p>
<p>Insbesondere bei diversen Prozessworkshops machte ich die Erfahrung, dass Japaner Probleme gerne spielerisch darstellen und l&#246;sen. Man sollte sich daher nicht zu schade sein, Prozesse bspw. mit Legosteinen oder diversem Spielzeug zu erkl&#228;ren oder nachzuspielen. Diese Art mag zwar unorthodox sein aber die Kollegen waren sofort bei der Sache und fingen an &#252;ber das Thema zu diskutieren. Prozesse k&#246;nnen somit viel einfacher und effektiver verst&#228;ndlich gemacht werden, weil es f&#252;r alle Beteiligten der anschaulichste Weg ist und sprachliche Probleme vermindert werden k&#246;nnen.</p>
<p>Ziel muss es in solchen Workshops sein, die japanischen Kollegen zur Diskussion anzuregen. Gelingt einem dies, so wird relativ schnell ein Konsens in der Gruppe gefunden. Bei der Gestaltung von Powerpointfolien habe ich weiterhin die Erfahrung gemacht, dass es durchaus, entgegen der Norm, hilfreich sein kann, die Folien ein wenig farbenfroher und bildlicher darzustellen. Wer einmal in den diversen Vergn&#252;gungsvierteln und Spielhallen in Tokio unterwegs war, kann diese verspielte Art der Japaner und die Liebe zu farbenfrohen Dingen nachvollziehen.</p>
<p>Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Zusammenarbeit mit den japanischen Kollegen sehr viel Spa&#223; gemacht hat und sehr lehrreich f&#252;r mich war. Trotz der unterschiedlichen Arbeitsweise und Mentalit&#228;t sollte man immer bedenken, dass diese Art nicht schlechter ist, sondern lediglich anders. Auch bei FUSO werden schlie&#223;lich seit vielen Jahren sehr erfolgreich Trucks gebaut! Ungemein positiv fiel mir bei den Japanern der Zusammenhalt in der Gruppe auf. Wenn gemeinsame Entscheidungen getroffen werden, werden diese auch sehr verl&#228;sslich und konsequent umgesetzt.</p>
<p>Insbesondere wenn man die Regeln der H&#246;flichkeit, Zur&#252;ckhaltung und Respekt bewahrt und ein bisschen Geduld und Ruhe bei der Entscheidungsfindung mitbringt macht die Arbeit viel Freude und ist zielf&#252;hrend. Bei ausreichender H&#246;flichkeit verzeihen Japaner fast alles.</p>
<p><em>Ich w&#252;rde mich &#252;ber Feedback und weitere Diskussionen zum Thema „Arbeiten in Japan und mit Japanern“ freuen.</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Arbeitskultur und Arbeitsweise in Japan &#8211; Teil I</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/10/22/arbeitskultur-und-arbeitsweise-in-japan/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2009/10/22/arbeitskultur-und-arbeitsweise-in-japan/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 05:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Thron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tipps und Tricks zur erfolgreichen Projektarbeit, ein Erfahrungsbericht!
W&#228;hrend meines 10-w&#246;chigen Projekteinsatzes bei FUSO in Japan erlebte ich eine spannende Zeit und konnte viele Erfahrungen im Umgang und mit den japanischen Kollegen bei der Arbeit sammeln. Das Kennen und Respektieren von Arbeitsweise, Mentalit&#228;t und Kultur sind bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit japanischen Kollegen sehr wichtig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tipps und Tricks zur erfolgreichen Projektarbeit, ein Erfahrungsbericht!</strong></p>
<p>W&#228;hrend meines 10-w&#246;chigen Projekteinsatzes bei <a title="FUSO Home - engl" href="http://www.mitsubishi-fuso.com/en/" target="_blank">FUSO</a> in Japan erlebte ich eine spannende Zeit und konnte viele Erfahrungen im Umgang und mit den japanischen Kollegen bei der Arbeit sammeln. Das Kennen und Respektieren von Arbeitsweise, Mentalit&#228;t und Kultur sind bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit japanischen Kollegen sehr wichtig und f&#252;r Mitteleurop&#228;er manchmal nicht einfach zu verstehen.</p>
<p><span id="more-970"></span>Der Artikel soll meine Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag mit den japanischen Kollegen n&#228;her bringen. Weiterhin werden ein paar, aus meiner Sicht, wichtige Punkte und Verhaltensregeln beschrieben, die es beim Umgang mit japanischen Kollegen zu beachten gilt. Wenn man diese Regeln beachtet und auch das Verhalten der japanischen Kollegen zu deuten wei&#223;, macht es die Arbeit ungemein einfacher und erfolgreicher. Ich w&#252;rde mich freuen, wenn andere Kollegen ihre Erfahrungen aus Japan in diesem Forum mitteilen und f&#252;r Diskussionen, Kommentare oder Erg&#228;nzungen bedanke ich mich im Vorfeld.</p>
<p>Seit April 2009 arbeite ich als <a title="Trainees bei Daimler" href="http://career.daimler.com/dhr/de/Berufserfahrene/CAReer-_-The-Talent-Program/Trainees-bei-Daimler.html?DAIMLERHR=0846fed7fac855954b1819779c7ddf44" target="_blank">Trainee bei Daimler</a>. Mein Zielbahnhof nach dem Trainee-Programm ist das OMCD (Operational Management Counsel Department). Das OMCD ist f&#252;r die nachhaltige Umsetzung von <a title="Wikipedia - Lean-Management" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lean-Management" target="_blank">Lean Management </a>und TOS (Truck Operating System) bei Daimler Trucks verantwortlich.</p>
<p>Ein Einsatz im Rahmen von CAReer f&#252;hrte mich zu einem 10-w&#246;chigen Projekteinsatz nach Japan, genauer gesagt zu FUSO Mitsubishi Truck and Bus Cooperation in Kawasaki. In Japan bestand meine Aufgabe in der Projektunterst&#252;tzung bei der Implementierung von Lieferantenmanagement- und Logistikprozessen im Rahmen des HDEP (<a title="Daimler Media Site - Heavy-Duty Engine Platform" href="http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-614216-49-970868-1-0-0-0-0-1-11694-0-0-1-0-0-0-0-0.html">Heavy Duty Engine Platform</a>)-Anlaufs bei FUSO.</p>
<p>Im Detail bestanden meine Aufgaben darin als eine Art Informationsdrehscheibe und Ansprechpartner f&#252;r die deutschen Arbeitspaketleiter mit den japanischen Verantwortlichen zu fungieren und die japanische Seite bei der Projektarbeit sowie der w&#246;chentliche Pflege des TIP (Taktischen Implementierungsplan) zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Innerhalb dieser 10 Wochen arbeitete ich also intensiv mit den japanischen Kollegen zusammen. Mein Schreibtisch war im Logistics Office von FUSO untergebracht und ich sa&#223; in Mitten von ca. 40-50 japanischen Kollegen in einem Gro&#223;raumb&#252;ro. So viel also zu mir.</p>
<p>Im Folgenden nun 4 Punkte, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind und die ich gern in zwei Blogbeitr&#228;gen thematisieren m&#246;chte:</p>
<p><strong>1. Japaner sind sch&#252;chtern und zur&#252;ckhaltend aber unheimlich neugierig!</strong><br />
Besonders in den ersten 2-3 Wochen war mir aufgefallen, dass die japanischen Kollegen sehr zur&#252;ckhaltend mir gegen&#252;ber waren und Kontakt zu vermeiden versuchten. Ein Austausch fand anfangs lediglich mit meinem japanischen Betreuer statt. Dieser war jedoch sehr neugierig und wollte so ziemlich alles von einem wissen (Ausbildung, Arbeit, Wohnung in Japan, Hobbies, etc…). Aus H&#246;flichkeit habe ich auf seine Fragen geantwortet und ich denke es war recht hilfreich um das Eis ein wenig zu brechen.</p>
<p>Interessant an der Sache ist aber, dass nach ca. 3 Wochen auch die anderen Kollegen mich zu akzeptieren begannen und immer mehr auf mich zukamen. Sie sprachen mich lustigerweise auf Dinge an, die ich nur meinem Betreuer erz&#228;hlt hatte. Sie wussten also so Sachen in welchem Stadtteil ich in Tokio wohne und was man am Wochenende so gemacht hatte. Der Kommunikationsweg gestaltete sich derma&#223;en, dass mein Betreuer erstmal vorgeschickt wurde um den „Neuen“ ein wenig zu beobachten.</p>
<p>Selber habe ich diese Erfahrung am Ende meiner Zeit in Tokio gemacht, als das Vertrauen mit den japanischen Kollegen wesentlich besser war. Als ein weiterer deutscher Trainee in die Logistik Abteilung kam, waren sie auch zun&#228;chst v&#246;llig zur&#252;ckhaltend ihm gegen&#252;ber. Komischerweise fragten Sie mich dann letztendlich wer das so ist, was der so macht etc…</p>
<p>Zusammenfassend kann man also sagen, dass ein gewisses Ma&#223; an Offenheit sehr wichtig ist um Vertrauen zu schaffen. Des Weiteren sollte man sich nicht beunruhigen lassen, wenn einem am Anfang ein wenig Zur&#252;ckhaltung entgegengebracht wird. Dies ist keine Unh&#246;flichkeit seitens der japanischen Kollegen, sondern lediglich eine Art von Vorsichtsma&#223;nahme. Was sicherlich Abhilfe schafft, um das Eis fr&#252;her zu brechen sind kleine Willkommensgeschenke. Gummib&#228;rchen kommen super an!</p>
<p><strong>2. Erfolgreiche Zusammenarbeit erfordert Geduld und Gelassenheit!</strong><br />
W&#228;hrend meiner t&#228;glichen Projektarbeit machte ich die Erfahrung, dass Entscheidungsprozesse in Japan viel langsamer anlaufen als in Deutschland. Entscheidungen und Konsens werden meist zun&#228;chst in „internen“ Meetings getroffen. Hierbei sind die japanischen Kollegen unter sich. Dies soll sicherstellen, dass die Akzeptanz der Entscheidungen bei allen Beteiligten gegeben ist und niemand „sein Gesicht“ verliert. Die Harmonie innerhalb der Gruppe soll also bestehen bleiben.</p>
<p>Als Au&#223;enstehender, der auf Feedback und Entscheidungen wartet, um mit seiner Arbeit fortzufahren, ist dies eine regelrechte Geduldsprobe. Mir kam oftmals der Gedanke, dass man mich vergessen hat. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass dies in den seltensten F&#228;llen so war. Vielmehr fanden im Hintergrund Besprechungen und Konsensfindung statt. Als Au&#223;enstehender hei&#223;t es da schlicht weg Geduld zu bewahren und darauf vertrauen, dass Entscheidungen getroffen werden. Es macht da wenig Sinn unn&#246;tigen Druck auszu&#252;ben.</p>
<p>Der Vorteil an diesem Prozess der Entscheidungsfindung ist jedoch, dass wenn Entscheidungen getroffen sind, alle dahinter stehen und diese bedingungslos unterst&#252;tzten.</p>
<p><em>Soviel zu meinen ersten zwei Erkenntnissen. Weitere zwei Erkenntnisse werden <a title="Daimler-Blog - Arbeitskultur und Arbeitsweise in Japan (Teil 2)" href="http://blog.daimler.de/2009/10/23/arbeitskultur-und-arbeitsweise-in-japan-teil-2/" target="_blank">in diesem Bericht fortgesetzt</a>.<br />
</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Daimler und die Kunst</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/10/01/daimler-und-die-kunst/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexander.ghazvinian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[„Daf&#252;r brauchen Sie Gummistiefel!“ – Ein Atelierbesuch bei Stuttgarts wohl bekanntestem K&#252;nstler Ben Willikens
Das Atelier eines K&#252;nstlers von innen sehen, das wollte ich schon immer mal. Letzten Donnerstag bot sich mir diese seltene Gelegenheit. Ben Willikens, dessen Werke mit Unterst&#252;tzung von Daimler aktuell im Kunstmuseum Stuttgart zu sehen sind, lud zu einer privaten Audienz, ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Daf&#252;r brauchen Sie Gummistiefel!“ – Ein Atelierbesuch bei Stuttgarts wohl bekanntestem K&#252;nstler Ben Willikens</strong></p>
<p>Das Atelier eines K&#252;nstlers von innen sehen, das wollte ich schon immer mal. Letzten Donnerstag bot sich mir diese seltene Gelegenheit. <a title="Ben Willikens Homepage" href="http://www.benwillikens.de/" target="_blank">Ben Willikens</a>, dessen Werke mit Unterst&#252;tzung von Daimler aktuell im <a title="Kunstmuseum Stuttgart - Licht und Dunkel - Ben Willikens" href="http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/de/index.php?site=1&amp;page=2&amp;actualSel=33" target="_blank">Kunstmuseum Stuttgart</a> zu sehen sind, lud zu einer privaten Audienz, ganz exklusiv f&#252;r Daimler-Mitarbeiter. Sein Wohnatelier liegt beneidenswert idyllisch im Kulturpark Berg und ist ein ehemaliges Milit&#228;rlazarett, das 1904 erbaut und von Ben Willikens zum Wohnen und Arbeiten umgestaltet wurde. Eine Oase, wie man sie in Stuttgart gar nicht vermuten mag.<span id="more-1017"></span></p>
<p>Willikens verbindet mit Daimler nicht nur das aktuelle Engagement, sondern eine langj&#228;hrige Zusammenarbeit im Rahmen der <a title="Interwiew - Renate Wiehager" href="http://blog.daimler.de/2008/04/29/interview-warhol-automobildesign-und-ein-traum/" target="_blank">Daimler-Kunstsammlung</a>. Der Kontakt zwischen Willikens und Daimler entstand bereits Ende der 80er Jahre, als dieser an der Gestaltung des Auditoriums in M&#246;hringen mitwirkte, was vielen der Teilnehmer, so auch mir, gar nicht bewusst war.</p>
<p>So haben viele Bilder, die man kennt, ein Gesicht und eine Stimme bekommen.</p>
<p><em>Quelle: Daimler Kunstbesitz, Ben Willikens, Die Dynamik der Idee, 1990<br />
Acryl auf Leinwand auf Wandputz, 575 x 1400 cm<br />
Fotograf: Uwe Seyl, Stuttgart; Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn</em></p>
<p>Seine Werke sind gekennzeichnet durch sein Markenzeichen, n&#228;mlich in der Farbe Grau gehaltene Innenansichten von R&#228;umen. Selbst bei seiner Kleidung verzichtet er offenbar auf Farbe &#8211; sein Outfit an diesem Abend war komplett schwarz, was zu Anfang deprimierend wirken mag – durch seine Erz&#228;hlungen werden diese Bilder alle lebendig und farbig. &#220;ber 40 Jahre hinweg hat Willikens dieses Prinzip verfolgt, geleitet von der Vorstellung, dass man Dinge nur von innen sehen kann. Erst seit Kurzem flie&#223;en in seine Werke auch andere Farben ein.</p>
<p><em>Quelle: Daimler Kunstbesitz, Ben Willikens, N&#252;rnberg, Zeppelinfeld,Eingang zur Transformatorenstation III (Raum 266), 1996<br />
Acryl auf Leinwand, 200 x 160 cm<br />
Fotograf: Uwe Seyl, Stuttgart; Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn</em></p>
<p>Der Besuch im Atelier und Willikens’ zum Teil philosophische Ausf&#252;hrungen waren sehr aufschlussreich. Sich selbst bezeichnete er als T&#246;pfer, der das &#196;u&#223;ere, das Gef&#228;&#223; erschafft und gestaltet, dessen Inneres aber vom Betrachter gef&#252;llt werden muss. „Kunst entsteht vor dem Bild“ lautet sein Credo.</p>
<p>Das Atelier selbst ist eher schlicht, wirkt aber dennoch sehr famili&#228;r, zum Beispiel mit der kleinen K&#252;che, &#252;ber deren Eingang eine Tafel mit der Aufschrift „Trattoria da familia“ h&#228;ngt. Es war zudem spannend, auch einen Blick in sein Wohnzimmer, das Arbeitszimmer und das „Esszimmer“ zu werfen, in dem zwar nicht seine Bilder hingen, er aber zu jedem Bild eine Geschichte erz&#228;hlen konnte. Ein Blick in Willikens’ Arbeitswerkstatt blieb uns aber leider verwehrt – „Daf&#252;r br&#228;uchten Sie Gummistiefel“ so die Entschuldigung des K&#252;nstlers.</p>
<p> </p>
<p>Alexander Ghazvinian, Leiter Compliance Training, Informationen und Richtlinien</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>INTERVIEW: Diversity &#8211; Was ist das?</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/01/16/interview-diversity-was-ist-das/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2009/01/16/interview-diversity-was-ist-das/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 08:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Ursula Schwarzenbart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursula Schwarzenbart, von der S&#252;ddeutschen Zeitung als M&#228;nner-Versteherin tituliert, leitet bei Daimler das Global Diversity Office. Sie tr&#228;gt den klangvollen Titel &#8220;Director Global Diversity Office&#8221;. Dahinter verbirgt sich ein zentrales Anliegen: die Unterschiedlichkeit und die Vielfalt der Besch&#228;ftigten aus &#252;ber 120 unterschiedlichen Nationen nicht als Barriere sondern als Entwicklungspotential zu begreifen.
Was ist Diversity &#252;berhaupt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursula Schwarzenbart, von der S&#252;ddeutschen Zeitung als <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/924/312835/text/" target="_blank">M&#228;nner-Versteherin</a> tituliert, leitet bei Daimler das Global Diversity Office. Sie tr&#228;gt den klangvollen Titel &#8220;Director Global Diversity Office&#8221;. Dahinter verbirgt sich ein zentrales Anliegen: die Unterschiedlichkeit und die Vielfalt der Besch&#228;ftigten aus &#252;ber 120 unterschiedlichen Nationen nicht als Barriere sondern als Entwicklungspotential zu begreifen.</p>
<p><strong>Was ist Diversity &#252;berhaupt und was hat das mit einem Automobilhersteller wie Daimler zu tun?</strong></p>
<p><strong><span id="more-681"></span></strong></p>
<p><a title="Ursula Schwarzenbart" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/01/fr-schwarzenbart.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/01/fr-schwarzenbart.jpg','Ursula Schwarzenbart',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/01/fr-schwarzenbart.thumbnail.jpg" alt="Ursula Schwarzenbart" /></a>Diversity bezeichnet menschliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede und steht f&#252;r das Gegenteil von Gleichf&#246;rmigkeit. Als global agierendes Unternehmen k&#246;nnen wir nicht die Augen vor der demografischen Entwicklung verschlie&#223;en, die die Themen Geschlecht, Alter und Internationalit&#228;t nicht nur in Deutschland zunehmend in den Fokus r&#252;ckt. Diese gesellschaftliche Zusammensetzung wollen wir im Unternehmen zunehmend mit einer vielf&#228;ltigen Belegschaft spiegeln. Der Tatsache, dass die M&#228;rkte der Zukunft ihre unterschiedlichen Kundenanforderungen an uns stellen werden, wollen wir vorbereitet und kompetent begegnen.</p>
<p>Zudem zeigen mittlerweile viele Studien, dass die Nutzung von Vielfalt entscheidend zum gesamt erzielten Unternehmenserfolg beitr&#228;gt. Diversity ist kein Selbstzweck, sondern bringt durch das Einbeziehen der Vielfalt unternehmerischen Mehrwert.</p>
<p><strong>Seit Mai 2005 wird Diversity bei Daimler gro&#223; geschrieben und durch ein Global Diversity Management gesteuert. Was hat sich seither im Unternehmen ver&#228;ndert?</strong></p>
<p>Eine ganze Menge! Seit es das Global Diversity Office gibt haben wir zuerst eine Diversity Organisation bei Daimler aufgebaut. Das hei&#223;t, dass f&#252;r jedes Gesch&#228;ftsfeld ein Mitglied der obersten F&#252;hrungsebene im Global Diversity Council vertreten ist, in dem  die strategische Ausrichtung von <a title="Wikipedia: Diversity Management" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diversity_Management" target="_blank">Diversity Management </a>diskutiert und beschlossen wird. Und jeder Gesch&#228;ftsbereich hat einen eigenen Beauftragten der gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe, den F&#252;hrungskr&#228;ften und den Personalern die Diversity Ma&#223;nahmen umsetzt. Gemeinsam ist es uns gelungen, ein abgestimmtes Diversity Programm aufzusetzen. Neben den zentralen Ma&#223;nahmen, wie z. B. verschiedenen Workshops zu Diversity und dem <a title="BMJ: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz kommt" href="http://www.bmj.bund.de/enid/18d515c78f6f579222a407c7310ead6c,e5ba72707265737365617274696b656c5f6964092d0932343937093a096d795f79656172092d0932303036093a096d795f6d6f6e7468092d093036093a095f7472636964092d09333630/Presse/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank">Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)</a> &#8211; durch die mittlerweile knapp 3000 deutsche F&#252;hrungskr&#228;fte gegangen sind – gibt es zahlreiche Aktionen in den einzelnen Gesch&#228;ftsbereichen, wie zum Beispiel Mentoring f&#252;r Sachbearbeiterinnen. Nichts desto trotz, die Grundlagen f&#252;r das Verstehen und Akzeptieren von Diversity sind zwar gelegt, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. F&#252;r 2010 streben wir an, zu den angesehensten Automobilunternehmen f&#252;r Diversity Management zu geh&#246;ren und bis 2020 wollen wir 20% Frauen in leitenden F&#252;hrungspositionen haben. Immerhin ist es gelungen, mit Sari Baldauf zum ersten Mal eine Frau auf der Arbeitgeberseite in den Daimler Aufsichtsrat zu bringen.</p>
<p><strong>Ihr Leitspruch hei&#223;t „Diversity brings differences together“ – auf welche Unterschiede legen Sie bei Ihrer Arbeit den Schwerpunkt?</strong></p>
<p>Unser Fokus ist zun&#228;chst Gender Diversity, also Geschlechtervielfalt, weil in der Verteilung von leitenden F&#252;hrungspositionen auf Frauen und M&#228;nner die gr&#246;&#223;ten Unterschiede bestehen. Unter den leitenden F&#252;hrungskr&#228;ften bei Daimler finden sich bis heute nur knapp 8% Frauen und auch in den Vorst&#228;nden der 100 gr&#246;&#223;ten deutschen DAX-Unternehmen ist erst seit kurzem wieder eine Frau zu finden. Das bedeutet f&#252;r mich nichts anderes, als dass bislang nicht alle Positionen mit den Leistungsbesten besetzt sind. Gleichzeitig bin ich &#252;berzeugt, dass der Schritt zu mehr Vielfalt im Unternehmen zun&#228;chst &#252;ber Gender Diversity gehen muss.</p>
<p><strong>Haben Betroffene die M&#246;glichkeit direkt mit dem GDO Kontakt aufzunehmen?</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich, und zwar jederzeit herzlich gerne! Ich habe t&#228;glich Kontakt oder telefoniere mit Kolleginnen und Kollegen, die gerne mehr &#252;ber Diversity Management wissen m&#246;chten oder mit speziellen Fragestellungen zu mir kommen. Und auch mein Team steht jederzeit gerne f&#252;r Fragen zur Verf&#252;gung. Mir gef&#228;llt aber das Wort „Betroffene“ nicht. Ich m&#246;chte eher davon sprechen, dass Diversity jeden Einzelnen im Unternehmen, und &#252;brigens auch jeden unserer Kundinnen und Kunden oder auch unserer Lieferanten, in seiner Individualit&#228;t einbezieht. Und die Individualit&#228;t jedes einzelnen tr&#228;gt zur Vielfalt der gesamten Belegschaft/des Unternehmens bei. Das Management von Diversity ist zudem eine origin&#228;re F&#252;hrungsaufgabe, die jede F&#252;hrungskraft bei uns auffordert, sich f&#252;r mehr Vielfalt einzusetzen, um erfolgreich zu bleiben.</p>
<p><strong>Eine ihrer Thesen &#252;ber den Nutzen von Diversity Management ist: „Die Corporate Gover-nance ist st&#228;rker, wenn Frauen in Top-Positionen sind“. Inwiefern tr&#228;gt Gender Diversity konkret zum Unternehmenserfolg bei?</strong></p>
<p>Es gibt ja mittlerweile eine ganze Reihe von Untersuchungen zu diesem Thema. Ich m&#246;chte hier aber speziell auf eine <a title="TAZ: Studie von Catalyst und McKinsey" href="http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dossier-frauen/artikel/1/chefinnen-sparen-schmiergeld/" target="_blank">aktuelle Studie der Forschungsorganisation Catalyst und McKinsey</a> eingehen, die &#252;ber einen Zeitraum von 10 Jahren genau zu dieser Fragestellung die „Fortune 500“ Unternehmen in den USA untersucht hat. Die Institute kommen zu dem Ergebnis, dass in 350 dieser Unternehmen, also bei rund 70%, nachgewiesen werden konnte, dass ein hoher Frauenanteil im Top-Management in direkter Verbindung zu einer um 35% h&#246;heren Kapitalrendite als bei denjenigen Unternehmen mit niedrigem bzw. keinem Frauenanteil im Top-Management stand.</p>
<p><strong>In den letzten Jahren wurden einige Mentoring Programme ins Leben gerufen. Welche konkreten Ziele verfolgen Sie damit? K&#246;nnen neben den Mentees auch Mentoren von die-sem Programm profitieren?</strong></p>
<p>Das <a title="Daimler TANDEM" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-1096051-49-1098969-1-0-0-1096083-0-0-135-876574-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">TANDEM Mentoring Programm</a> f&#252;r Frauen ist eines unserer zentralen Instrumente zur F&#246;rderung von Frauen in F&#252;hrungspositionen. Um wirklich vorw&#228;rts zu kommen m&#252;ssen Frauen ihre Sichtbarkeit im Top-Management erh&#246;hen und sich besser vernetzen. Und das ist das Ziel von TANDEM: hier eine Plattform zu bieten und die Vernetzung anzukurbeln. Davon profitieren &#252;brigens auch die MentorInnen, denn sie bekommen hier gute Einblicke in die Erfahrungswelt unserer weiblichen F&#252;hrungskr&#228;fte und sind h&#228;ufig &#252;berrascht, wie viel sie selbst durch den Austausch dazu lernen.</p>
<p><strong>Das Thema „Menschen mit Migrationshintergrund“ ist  in den meisten Unternehmen un-umg&#228;nglich geworden. Wie stark beeinflussen ethnische und religi&#246;se Unterschiede Daim-ler und wie wird sich das in Zukunft weiterentwickeln?</strong></p>
<p>Wir sehen deutlich, dass der demographische Wandel nicht nur in Deutschland dazu f&#252;hrt, dass die Bev&#246;lkerung &#228;lter, weiblicher, internationaler wird und gleichzeitig schrumpft. Das bedeutet f&#252;r uns als Unternehmen, dass weniger junge Talente verf&#252;gbar sind, dass mehr &#228;ltere Menschen l&#228;nger arbeiten, mehr Frauen auf dem  Arbeitsmarkt als Arbeitskr&#228;fte zur Verf&#252;gung stehen und auch zunehmend besser ausgebildet sind. Au&#223;erdem haben mehr Menschen internationale Werdeg&#228;nge. Und wir erleben zunehmend, dass gerade diese Menschen interessiert: Bin ich in meiner Individualit&#228;t in diesem Unternehmen willkommen? Kann ich meine Vorstellungen und Werte bei Daimler leben und wieder finden? Und besonders wichtig: F&#252;hle ich mich zugeh&#246;rig in der Kultur des Unternehmens?</p>
<p><strong>Was kann hier das Unternehmen Daimler konkret zur Integration beitragen?</strong></p>
<p>Im Gro&#223;en und Ganzen kann man sagen, dass die Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund bei Daimler gut voran geht. Hier z&#228;hlt nicht der Pass, sondern nur, was Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen k&#246;nnen und leisten. So hat sich z. B. be-reits vor 15 Jahren im Werk Untert&#252;rkheim der „T&#252;rktreff“ gegr&#252;ndet, der sich mittlerweile &#252;ber alle Daimler-Standorte in Deutschland erstreckt und vielen internationalen Kollegen die M&#246;glichkeit bietet, sich auszutauschen. &#196;hnlich sieht es mit dem Frauen-Netzwerk aus. Wir arbeiten als Unternehmen auch gerade daran, eine Richtlinie f&#252;r die Gr&#252;ndung und Gestaltung von Mitarbeiternetzwerken zu erstellen, um neue Netzwerke explizit willkommen zu hei&#223;en. Dar&#252;ber hinaus entwickeln, produzieren und vertreiben wir unsere Produkte ja mit Mitarbeitern aus der ganzen Welt. Man kann also sagen, dass in jedem Auto, in jedem Lkw ein St&#252;ck Diversity steckt.</p>
<p><strong>Woran wird in der n&#228;chsten Zeit mit Hochdruck gearbeitet?</strong></p>
<p>2008 hat Daimler eine Dimensionserweiterung im Diversity Management beschlossen. Wir werden uns ab 2009 verst&#228;rkt den Themen „Internationalit&#228;t“ und „Generationen“ widmen. Gleichzeitig werden wir selbstverst&#228;ndlich unsere bisherigen Gender Diversity Aktivit&#228;ten weiterf&#252;hren. Auch hier haben wir uns ein neues, anspruchsvolles Ziel gesetzt: Bis 2020 m&#246;chten wir bei Daimler einen Anteil von 20% Frauen in F&#252;hrungspositionen erreicht haben.</p>
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			<media:title type="html">Ursula Schwarzenbart</media:title>
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		<title>Sind Corporate Blogger von der Blogosph&#228;re akzeptiert?</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/10/23/sind-corporate-blogger-von-der-blogosphaere-akzeptiert/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 06:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation & Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Punkte fallen beim Betrachten der Kommentare des Daimler-Blogs besonders auf:

Die Kommentarh&#228;ufigkeit schwankt deutlich in Abh&#228;ngigkeit von der Themenwahl und
Kommentare kommen in der Regel von Besuchern, die nicht selbst bloggen.

Hei&#223;t das im Umkehrschluss, dass unsere Blogger von der Blogosph&#228;re nicht akzeptiert werden?
Statistisch l&#228;sst sich sagen, dass von den 1214 Kommentaren seit Start des Daimler Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Punkte fallen beim Betrachten der Kommentare des Daimler-Blogs besonders auf:</p>
<ol>
<li>Die Kommentarh&#228;ufigkeit schwankt deutlich in Abh&#228;ngigkeit von der Themenwahl und</li>
<li>Kommentare kommen in der Regel von Besuchern, die nicht selbst bloggen.</li>
</ol>
<p>Hei&#223;t das im Umkehrschluss, dass unsere Blogger von der Blogosph&#228;re nicht akzeptiert werden?</p>
<p>Statistisch l&#228;sst sich sagen, dass von den 1214 Kommentaren seit Start des Daimler Blogs – 132 <a title="Was ist ein Trackback?" href="http://sw-guide.de/webdienste-blogging/was-sind-trackbacks/" target="_blank">Trackbacks </a>und 76 hausgemachte Kommentare abgezogen – 1006 Fremdmeinungen direkt auf dem Blog abgegeben wurden. Von diesen kamen 242 aus der Blogosph&#228;re, d.h. es war ein Blog als zugeh&#246;rige URL hinterlegt.</p>
<p><span id="more-595"></span></p>
<p>Im Umkehrschluss hei&#223;t das, drei Viertel aller Kommentare kommen von Nichtbloggern. Dies freut uns nat&#252;rlich, mag es doch ein Zeichen daf&#252;r sein, dass wir neue Leser an das Thema Blog heranf&#252;hren. Dennoch scheint diese Zahl recht hoch, auch wenn detaillierte Daten anderer Blogs als Ma&#223;stab fehlen. Daher muss die Frage gestattet sein:</p>
<p><strong>Akzeptiert die Blogosph&#228;re den Corporate Blogger?</strong></p>
<p>Als Erkl&#228;rungsansatz mag der Fakt dienen, dass das Daimler-Blog eine gro&#223;e interne Leserschaft hat, welche &#252;ber das Mitarbeiterportal, die <a title="Daimler AG" href="http://www.daimler.de" target="_blank">Firmenwebseite</a> oder auch Mundpropaganda zum Daimler-Blog findet. Der Gro&#223;teil der Belegschaft kam bisher nur sehr selten mit <a title="bwl zwei null: Public Relations sind tot, es leben die Public Relations" href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/14/public-relations-sind-tot-es-leben-die-public-relations/" target="_blank">Social Media</a> in Ber&#252;hrung. Umso sch&#246;ner ist es, wenn sich diese dann online in <a title="Daimler-Blog: Soundlogo-Diskussion" href="http://blog.daimler.de/2008/07/31/mercedes-benz-soundlogo-die-entstehung/" target="_blank">Diskussionen</a> engagieren.</p>
<p>Zudem ist die <a title="Peter Kr&#246;ner: Die Hierarchie der deutschsprachigen Blogosph&#228;re" href="http://www.peterkroener.de/die-hierarchie-der-deutschsprachigen-blogoshpaehre/" target="_blank">Blogosph&#228;re</a> keine homogene Masse. Sie unterteilt sich in thematische, kulturelle ja sogar demographische Gruppierungen. Das Daimler-Blog ist grunds&#228;tzlich auf die breite Masse ausgerichtet, zieht aber aus Erfahrung vor allem junge Leute auf Karrierethemen und Autointeressierte auf technischere bzw. prozess-orientierte Themen. Da erstere Gruppe in der Regel auf Informationssuche zu Ausbildung, Einstieg ins Unternehmen oder Ansprechpartnern ist, kommentiert sie wenig. Die Gruppe der <a title="Autoblogger" href="http://www.autoblogger.de/" target="_blank">Autoblogger</a> indes ist recht &#252;bersichtlich, sodass wenig wenn auch zum Teil sehr intensiver „Buzz“ entsteht. Die gro&#223;en und konversationsfreudigen Gruppen der Internet- und Gesellschaftsblogger bleiben jedoch, abgesehen von <a title="Daimler-Blog: Happy Birthday" href="http://blog.daimler.de/2008/10/16/happy-birthday/" target="_blank">explizit Blog-bezogenen Themen</a>, der Konversation fern.</p>
<p><strong>Integration der A-Blogger durch Trackbacks </strong></p>
<p>Der Mitarbeiter der sich auf dem Blog &#228;u&#223;ert hat in der Regel noch wenig Blogerfahrung; der Schreibstil ist anfangs noch f&#246;rmlich und die eigene Erwartungshaltung an die Blogosph&#228;re noch unsicher. Erfahrene Blogger erwarten allerdings Authentizit&#228;t, Offenheit und Ehrlichkeit – eine Kultur, die der Neublogger erst im Laufe der Zeit versteht und aufsaugt. Zur Unterst&#252;tzung bem&#252;hen wir uns, die Blogosph&#228;re &#252;ber Trackbacks und Pingpacks in die <a title="Przweinull: Diskussionskultur" href="http://przweinull.de/eintrag.php?id=71" target="_blank">Diskussion</a> zu integrieren. In der Regel &#228;u&#223;ern sich die so benachrichtigten Blogger dann oftmals in eigenen Beitr&#228;gen.</p>
<p><strong>Fehlende Akzeptanz oder Feilen an der eigenen Online-Reputation? </strong></p>
<p>Ist dies nun eine besondere Art der Wertsch&#228;tzung, ein Zeichen f&#252;r fehlende Akzeptanz oder lediglich das <a title="PR-Blogger: Verzichten Sie lieber auf jegliche Bescheidenheit" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/09/verzichten-sie.html" target="_blank">Feilen an der eigenen Online-Reputation</a>? Wie kann der Einzelne <a title="Corporate Blogger machen PR 2.0" href="http://corporate.blogger.de/" target="_blank">Corporate Blogger</a> auf dieses Ph&#228;nomen reagieren?</p>
<p>Die Universit&#228;t Amsterdam f&#252;hrt derzeit eine Befragung von Lesern des Daimler-Blogs durch. &#220;ber Ihre Teilnahme w&#252;rde sich der durchf&#252;hrende Lehrstuhl sehr freuen: <a title="Umfrage zum Daimler-Blog" href="http://www2.fmg.uva.nl/comlab/surveys/Daimler_Blog.html" target="_blank">http://www2.fmg.uva.nl/comlab/surveys/Daimler_Blog.html</a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Experience of a lifetime&#8221;</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/09/16/experience-of-a-lifetime-young-arab-leader-daimler/</link>
		<comments>http://blog.daimler.de/2008/09/16/experience-of-a-lifetime-young-arab-leader-daimler/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 06:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YAL]]></category>

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		<description><![CDATA[Mahas sehr pers&#246;nlicher Erfahrungsbericht &#252;ber ihr Praktikum im Rahmen des Arab European Internship Exchange hat mich sehr beeindruckt und macht mich gleichzeitig sehr stolz! Auch f&#252;r mich war es eine „Experience of a lifetime“ dieses einzigartige Programm im vergangenen Jahr aufzubauen.
Die Kooperation zwischen Daimler und Young Arab Leaders gibt es schon seit 2005. Ziel ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="The AMG experience" href="http://blog.daimler.de/2008/08/29/the-amg-experience/" target="_blank">Mahas sehr pers&#246;nlicher Erfahrungsbericht</a> &#252;ber ihr Praktikum im Rahmen des Arab European Internship Exchange hat mich sehr beeindruckt und macht mich gleichzeitig sehr stolz! Auch f&#252;r mich war es eine „Experience of a lifetime“ dieses einzigartige Programm im vergangenen Jahr aufzubauen.</p>
<p>Die Kooperation zwischen Daimler und <a title="Young Arab Leaders" href="http://www.yaleaders.org/en/" target="_blank">Young Arab Leaders</a> gibt es schon seit 2005. Ziel ist es, den Dialog zwischen Europa und dem arabischen Raum zu f&#246;rdern, um kulturelle H&#252;rden zu &#252;berwinden und ein besseres Verst&#228;ndnis untereinander zu erreichen.</p>
<p><span id="more-548"></span>Besonders wichtig ist den beiden Kooperationspartnern die F&#246;rderung junger Nachwuchskr&#228;fte wie beispielsweise Maha. &#220;ber das Programm <strong>Arab European Internship Exchange</strong> erhalten sie die M&#246;glichkeit, in einem 3-6 monatigen Praktikum bei Daimler Erfahrungen zu sammeln, ein Netzwerk zu erfahrenen Managern aufzubauen und nicht zuletzt eine Erfahrung f&#252;rs Leben zu machen.</p>
<p>Bis ich 2006 den Auftrag bekam, dieses Programm zu konzipieren, wusste ich nicht sehr viel &#252;ber den Nahen/Mittleren Osten und hatte die Region noch nie besucht. Das sollte sich schnell &#228;ndern als Vorstandsmitglied <a title="Dr. R&#252;dger Grube" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-78470-49-56955-1-0-0-0-0-0-104-7155-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Dr. R&#252;diger Grube</a>, sein Assistent und ich die Gelegenheit bekamen, das Programm auf dem Annual Meeting der Young Arab Leaders in Jordanien vorzustellen. Die Teilnahme war eine gro&#223;e Ehre, denn wir waren die einzigen drei Europ&#228;er! Wir wurden sehr herzlich empfangen und das Programm wurde mit Begeisterung angenommen.</p>
<p>Zur&#252;ck in Stuttgart war „Execution“ the name of the game. Von Young Arab Leaders wurden Studenten nominiert, die sich f&#252;r das Programm &#252;ber die eigens daf&#252;r entwickelte Onlineplattform beworben hatten. Mit jeder einzelnen Bewerberin und jedem einzelnen Bewerber habe ich zur Auswahl ein einst&#252;ndiges Telefoninterview gef&#252;hrt. F&#252;r die meisten war es das erste Interview &#252;berhaupt. Gerade deshalb hat mich die gute Vorbereitung und hohe Motivation der Studentinnen und Studenten beeindruckt.</p>
<p>Ich werde nie vergessen, wie einer Teilnehmer sagte: <strong>“Meine Ausbildung ist das wichtigste, was ich habe. Alles andere kann ich von heute auf morgen verlieren.“</strong> Dank Deutsche Welle TV waren auch diejenigen detailliert &#252;ber deutsches Essen, Kultur und Gepflogenheiten informiert, die ihr Land bis dato nie verlassen hatten. Fasziniert hat mich vor allem das Engagement, das viele Studenten neben ihrem Studium in <a title="Wikipedia - NGO" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation" target="_blank">NGOs</a> und verschiedenen Jugend- und Friedensorganisationen zeigen. Nach so manchem Gespr&#228;ch musste ich erstmal meinen Kollegen im Job &amp; Karriere Center begeistert davon berichten.</p>
<p>Die Fachbereiche, die Praktikastellen zur Verf&#252;gung gestellt hatten, haben gemeinsam mit mir letztendlich 3 Praktikantinnen und 7 Praktikanten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Jordanien, Libanon und Pal&#228;stina ausgesucht. Darunter Wirtschafts-, Elektro- und Maschinenbauingenieure, Betriebswirte und IT’ler. Bei den Praktikumsstellen war von Maybach, Event Marketing &#252;ber Einkauf, IT und After Sales, bis hin zu Finanzen alles dabei, was das Herz begehrt.</p>
<p>Jetzt wurde es aber erst richtig spannend:</p>
<ul>
<li>Werden wir rechtzeitig die Arbeitsgenehmigungen erhalten, die man wiederum f&#252;r das Visum braucht?</li>
</ul>
<ul>
<li>Werden alle rechtzeitig ihr Visum beantragen und erhalten?</li>
</ul>
<ul>
<li>Bleibt die politische Situation in der Region stabil, so dass alle ausreisen k&#246;nnen?</li>
</ul>
<p>Zum Gl&#252;ck hat alles geklappt!</p>
<p><a title="Gruppenfoto vor dem Hochhaus in Untert&#252;rkheim" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/09/1gruppenphoto-yal.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/09/1gruppenphoto-yal.JPG','Gruppenfoto vor dem Hochhaus in Untert&#252;rkheim',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/09/1gruppenphoto-yal.thumbnail.JPG" alt="Gruppenfoto vor dem Hochhaus in Untert&#252;rkheim" /></a>Um den Start in Stuttgart m&#246;glichst einfach und angenehm zu machen, haben wir alle Teilnehmer pers&#246;nlich vom Flughafen abgeholt, zum Studentenwohnheim gebracht und mit allerhand Informationen &#252;ber Daimler und Stuttgart ausgestattet. Sogar einen individuellen U-Bahn Fahrplan f&#252;r die Fahrt zum B&#252;ro hatten wir f&#252;r jeden vorbereitet. Auch bei Beh&#246;rdeng&#228;ngen und dem ersten Weg in den Fachbereich war niemand allein. Nat&#252;rlich waren auch Sightseeing-Touren und eine Einf&#252;hrung ins Stuttgarter Nachtleben sehr willkommen. Gerade dieser pers&#246;nliche Touch war aus meiner Sicht der T&#252;r&#246;ffner f&#252;r den Erfolg des Programms bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.</p>
<p>Nat&#252;rlich haben wir auch ein exklusives Begleitprogramm zum Praktikum organisiert, um den Einblick in verschiedene Bereiche von Daimler zu er&#246;ffnen. Dazu geh&#246;rten verschiedenste Werksf&#252;hrungen, der Besuch des Windkanals und des Van Evolution Centers (Virtual Reality) sowie des Mercedes-Benz Museums. Absolutes Highlight f&#252;r die Teilnehmer war der Besuch bei Dr. Grube, der die „Young Arabs“ sehr pers&#246;nliche in der Vorstandsetage des Untert&#252;rkheimer Hochhauses begr&#252;&#223;t hat.</p>
<p>Im November letzten Jahres fand der dritte <a title="AME Info - Arab European Dialogue" href="http://www.ameinfo.com/139733.html" target="_blank">Arab European Dialogue</a> statt. Dieses allj&#228;hrliche Forum ist der wichtigste Baustein der Kooperation zwischen Young Arab Leaders und Daimler. Drei Praktikanten, die ihr Praktikum auf 6 Monate verl&#228;ngerten, hatten das Gl&#252;ck, mit dabei zu sein. Auch ich freute mich sehr, daran teilnehmen zu k&#246;nnen, hatte ich zu diesem Zeitpunkt doch bereits eine neue Aufgabe im Personalbereich &#252;bernommen.</p>
<p>Herr Dr. Zetsche pr&#228;sentierte in seiner Er&#246;ffnungsrede den Film &#252;ber das Arab European Internship Exchange Programm und bat die drei Teilnehmer namentlich aufzustehen.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/alFl4OGucPg" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/alFl4OGucPg" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p>Was dann folgte war wirklich unglaublich: Der gesamte Saal brach in tosenden Applaus aus, die Menschen hatten Tr&#228;nen in den Augen und waren unheimlich ger&#252;hrt von dem Erlebnis und den Erfahrungen, die die „Young Arabs“ in ihrem Praktikum bei Daimler gesammelt hatten. Nie habe ich mich mehr &#252;ber das Ergebnis meiner Arbeit gefreut! Auch <a title="Wikipedia - Prince Faisal of Jordan" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Prince_Faisal_bin_Al_Hussein">Prinz Faisal Ibn Al Hussein </a>(2. v.l.) von Jordanien lie&#223; es sich nicht entgehen, Abed, Bassem und Jehad pers&#246;nlich zu begr&#252;&#223;en.</p>
<p><a title="Prinz Faisal von Jordanien (2. v.l.) mit Young Arabs" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/09/prinz-faisal_mitte.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/09/prinz-faisal_mitte.jpg','Prinz Faisal von Jordanien (2. v.l.) mit Young Arabs',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/09/prinz-faisal_mitte.thumbnail.jpg" alt="Prinz Faisal von Jordanien (2. v.l.) mit Young Arabs" /></a>Meine Kollegin, die das Programm nun betreut, konnte in diesem Jahr bereits 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen hei&#223;en, darunter auch <a title="Autorenprofil Maha Fityani" href="http://blog.daimler.de/author/mahafityani/" target="_blank">Maha</a>. Auf dem Arab European Dialogue wurden weitere europ&#228;ische Unternehmen auf das Programm aufmerksam und m&#246;chten sich nun auch gerne beteiligen. Auch Unternehmen aus dem arabischen Raum haben angek&#252;ndigt, Praktikumspl&#228;tze f&#252;r europ&#228;ische Studierende zur Verf&#252;gung zu stellen.</p>
<p>So wird der von Daimler und Young Arab Leaders angestrebte und gef&#246;rderte Austausch lebendig: Durch Menschen, die ihn leben!</p>
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			<media:title type="html">Gruppenfoto vor dem Hochhaus in Untert&#252;rkheim</media:title>
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			<media:title type="html">Prinz Faisal von Jordanien (2. v.l.) mit Young Arabs</media:title>
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		<title>Unterwegs in Sachen Mondialogo</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 13:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Anke Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mondialogo]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Praktikantin bei Daimler im Bereich Corporate Sponsorship war ich die letzten Wochen im Auftrag von Mondialogo unterwegs. Mondialogo ist eine gemeinsame Initiative von Daimler und der UNESCO, die sich an Sch&#252;ler und Studenten richtet, um nachhaltige Ideen und interkulturellen Austausch zu f&#246;rdern.
Da der Wettbewerb f&#252;r Sch&#252;ler, der Mondialogo School Contest, kurz vor seinem Abschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Praktikantin bei Daimler im Bereich Corporate Sponsorship war ich die letzten Wochen im Auftrag von Mondialogo unterwegs. Mondialogo ist eine gemeinsame Initiative von Daimler und der UNESCO, die sich an Sch&#252;ler und Studenten richtet, um nachhaltige Ideen und interkulturellen Austausch zu f&#246;rdern.</p>
<p>Da der Wettbewerb f&#252;r Sch&#252;ler, der <a title="Mehr zum Mondialogo School Contest" href="http://www.mondialogo.org/142.html?&amp;L=3" target="_blank"><strong>Mondialogo School Contest</strong></a>, kurz vor seinem Abschluss steht, war ich bei der Projektauswertung am Hauptsitz der UNESCO mit dabei und das in der sch&#246;nsten Stadt der Welt – Paris! Wir waren alle sehr neugierig auf die Projekte, die tausende von Sch&#252;lern aus mehr als 140 L&#228;ndern &#252;ber mehrere Monate hinweg zu den Themen „Nachhaltige Zukunft“, „Kulturelle Identit&#228;t“ und „Sport &amp; Fairplay“ erarbeitet hatten.</p>
<p><span id="more-523"></span></p>
<p>Viele Kisten, Pakete und Umschl&#228;ge warteten darauf, ge&#246;ffnet zu werden. Die n&#228;chsten Tage verbrachten wir vor allem damit, Kurzfilme und Pr&#228;sentationen anzuschauen, selbst komponierte Lieder anzuh&#246;ren, Gedichte, Magazine und Rezeptb&#252;cher zu lesen, Webseiten anzuschauen und Spiele aufzubauen. Beeindruckend, wie kreativ viele Sch&#252;lergruppen waren, obwohl die Kommunikation oft &#252;ber mehrere tausend Kilometer Entfernung stattfand. Alle Projekte wurden entsprechend der Qualit&#228;t des interkulturellen Dialogs, ihrer Kreativit&#228;t, dem p&#228;dagogischen Anspruch und dem Umfang der Gruppenarbeit bewertet.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0373_neu.thumbnail.jpg" alt="Silvia Anke M&#252;ller bei der Arbeit" /></p>
<p><a title="Silvia Anke M&#252;ller bei der Arbeit" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0373_neu.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0373_neu.jpg','Silvia Anke M&#252;ller bei der Arbeit',event,100,75)"></a>Nachdem ich so viele interessante Projekte gesehen habe, kann ich mir nun vorstellen, wie schwierig es f&#252;r die internationale Jury sein wird, Ende September die Sieger im Rahmen des Abschlusssymposiums in Peking auszuw&#228;hlen. Ich dr&#252;cke auf jeden Fall meinen pers&#246;nlichen Favoriten die Daumen!</p>
<p>Kaum zur&#252;ck aus Paris war ich in Sachen <a title="Mehr zum Mondialogo Engineering Award" href="http://www.mondialogo.org/5.html?&amp;L=3" target="_blank"><strong>Mondialogo Engineering Award</strong></a> in M&#246;hringen, Sindelfingen, Untert&#252;rkheim und Mettingen unterwegs. Dieser Wettbewerb von Mondialogo ruft Ingenieurstudenten dazu auf, technische Ideen f&#252;r den Kampf gegen Armut und die Folgen des Klimawandels zu entwickeln. Bis Ende Oktober kann man sich registrieren lassen. Daher galt es, hunderte von Daimler-Mitarbeitern &#252;ber den Mondialogo Engineering Award zu informieren. Viele Mitarbeiter waren sehr interessiert, so dass ich mich schnell in Diskussionen &#252;ber die Ursachen des Klimawandels, die Problematik von Biokraftstoffen und die Schwierigkeit nachhaltiger Entwicklung vertieft sah. Viele versprachen, die Informationen an ihre studierenden Kinder oder Praktikanten weiterzugeben.</p>
<p>Daneben waren nat&#252;rlich die mitgebrachten Flyer, Kugelschreiber sowie Schl&#252;sselanh&#228;nger und Minz-Cards hei&#223; begehrt. Viele nahmen gleich mehrere mit, f&#252;r Kinder und Kollegen, wie schnell versichert wurde. Stets beeilte ich mich auch den Inhalt der Minz-Cards zu erkl&#228;ren, um phantasievolle Spekulationen &#252;ber die kleinen wei&#223;en Pillen zu vermeiden.</p>
<p><a title="Mondialogo-Stand" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/blogimg_0464_stand_neu.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/blogimg_0464_stand_neu.jpg','Mondialogo-Stand',event,100,75)"><img class="alignnone" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/blogimg_0464_stand_neu.thumbnail.jpg" alt="Mondialogo-Stand" width="249" height="169" /></a> <a title="Minz-Cards" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0529_minz-cards_neu.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0529_minz-cards_neu.jpg','Minz-Cards',event,100,75)"><img class="alignnone" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0529_minz-cards_neu.thumbnail.jpg" alt="Minz-Cards" width="224" height="169" /></a></p>
<p>Insgesamt war es eine sehr spannende, aber auch anstrengende Zeit. Gl&#252;cklicherweise musste ich nie alleine die schweren Ausstellungsmaterialien aufbauen, sondern hatte Hilfe von meinen Kollegen. Daneben fanden sich auch immer starke junge M&#228;nner, die bereit waren uns beim Einladen der schweren Kisten in unseren Wagen zu helfen. Vielen Dank an all die hilfsbereiten Menschen, die mich unterst&#252;tzt haben!</p>
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			<media:title type="html">Silvia Anke M&#252;ller bei der Arbeit</media:title>
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			<media:title type="html">Mondialogo-Stand</media:title>
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			<media:title type="html">Minz-Cards</media:title>
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		<title>Hand in Hand beim dritten “Day of Caring”</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 09:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Kirsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Day of Caring]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten habe ich &#252;ber unsere Zusammenarbeit mit der „StreetUniverCity Berlin“ gebloggt und heute m&#246;chte ich wieder einmal &#252;ber ein au&#223;ergew&#246;hnlich erfolgreiches Projekt in Sachen Mitarbeiterengagement berichten.
Mittwoch, der 21.05.08, morgens 10.00 Uhr ein ungewohntes Bild in Berlin-Kreuzberg– in der Naunynstrasse halten mehrere Busse und gut gelaunte Menschen in gr&#252;nen T-Shirts mit dem Aufdruck „Day [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten<a title="StreetUniversity Berlin" href="http://blog.daimler.de/2008/01/29/streetunivercity-berlin/" target="_blank"> habe ich &#252;ber unsere Zusammenarbeit mit der „StreetUniverCity Berlin“ gebloggt </a>und heute m&#246;chte ich wieder einmal &#252;ber ein au&#223;ergew&#246;hnlich erfolgreiches Projekt in Sachen Mitarbeiterengagement berichten.</p>
<p>Mittwoch, der 21.05.08, morgens 10.00 Uhr ein ungewohntes Bild in Berlin-Kreuzberg– in der Naunynstrasse halten mehrere Busse und gut gelaunte Menschen in gr&#252;nen T-Shirts mit dem Aufdruck „Day of Caring 08 – powered by Daimler Financial Services“ verteilen sich im Innenhof des Jugend- und Kulturzentrums „<a title="Naunyn Ritze Kulturzentrum" href="http://www.naunynritze.de/" target="_blank">Naunyn Ritze</a>“.</p>
<p><span id="more-448"></span></p>
<p><a title="Mitarbeiter-Shirts" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/mitarbeiter-shirts.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/mitarbeiter-shirts.JPG','Mitarbeiter-Shirts',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/mitarbeiter-shirts.thumbnail.JPG" alt="Mitarbeiter-Shirts" /></a></p>
<p>Unser Daimler Financial Services-Vorstand J&#252;rgen Walker hatte zum dritten „Day of Caring“ eingeladen und &#252;ber 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren gekommen. Mit jedem Mal ist die Begeisterung und das Interesse an dieser Form des gelebten sozialen Engagements gewachsen, wie die stetig steigenden Teilnehmerzahlen belegen.</p>
<p>Bereits zum wiederholten Mal war die „Naunyn Ritze“ Partnerprojekt f&#252;r den „Day of Caring“. Und das aus gutem Grund: Hier hat eines der wohl au&#223;ergew&#246;hnlichsten Jugendprojekte in Deutschland – die „<a title="StreetUniverCity Berlin" href="http://www.streetunivercity.de/" target="_blank">StreetUniverCity Berlin</a>“ ihren Sitz und Daimler Financial Services ist seit 1 ½ Jahren einer der wichtigsten Partner. Nach dem Pilotsemester der SUB im vergangenen Winter war das Interesse der potenziellen Studenten so gewachsen, dass die Beratungs- und Betreuungsm&#246;glichkeiten sowie die Lernumgebung dringend erweitert und verbessert werden mussten.</p>
<p><a title="J&#252;rgen Walker und SUB-Team" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/jurgen-walker-mit-team-sub.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/jurgen-walker-mit-team-sub.JPG','J&#252;rgen Walker und SUB-Team',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/jurgen-walker-mit-team-sub.thumbnail.JPG" alt="J&#252;rgen Walker und SUB-Team" /></a></p>
<p>Und so tauschten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von DFS am Standort Berlin f&#252;r einen Tag ihre Businesskleidung gegen Handwerkeroveralls und verteilten sich auf 20 Einzelprojekte im Haus und im Au&#223;enbereich. B&#252;ros und Projektr&#228;ume f&#252;r die SUB wurden ausgebaut und instand gesetzt- &#252;berall wurde gestrichen, geh&#228;mmert, geschraubt, ges&#228;gt, gebaut und geschaufelt. Im Au&#223;enbereich entstand eine Grillstation, wurden meterweise Z&#228;une gestrichen und der benachbarte, zur „Naunyn Ritze“ geh&#246;rende Kinderspielplatz bekam nach 20 Jahren einen neuen Sandkasten.</p>
<p><em>Bild: DFS-Vorstand J&#252;rgen Walker mit den Absolventen der SUB</em></p>
<p>Es war ein gro&#223;artiger Tag bei strahlendem Sonnenschein und toller Stimmung. Mit dabei waren dieses Mal auch DFS-Kollegen aus D&#228;nemark, Frankreich, Israel, den Niederlanden, Portugal, Tschechien, der T&#252;rkei und aus der Zentrale in Stuttgart.</p>
<p><a title="Sandkastenbau" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/sandkastenbau.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/sandkastenbau.JPG','Sandkastenbau',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/06/sandkastenbau.thumbnail.JPG" alt="Sandkastenbau" /></a>Das CSR-Team um Michael Averhoff hatte sie eingeladen, den „Day of Caring“ live zu erleben und die Idee und den Spirit in weitere L&#228;nder, in denen wir t&#228;tig sind, zu tragen. Gleichzeitig bildete der Tag den emotionalen Einstieg in einen Europa-Workshop zum Thema „Corporate Social Responsibility, der am n&#228;chsten Tag im Headquarters von Daimler Financial Services am Potsdamer Platz stattfand.</p>
<p><em>Bild: Ein neuer Sandkasten f&#252;r die J&#252;ngsten der „Naunyn Ritze“</em></p>
<p>Fazit bei allen Projektteams: Es hat viel gebracht und mindestens so viel Spa&#223; gemacht. Mit dem Gef&#252;hl wohliger Ersch&#246;pfung ging es zur „After Work Party“ in das benachbarte „Ballhaus Naunyn“.</p>
<p>F&#252;r den Rest des Tages dominierten Entspannung, kulinarisches Gen&#252;sse und gute Gespr&#228;che. Auf der sch&#246;nen Terrasse mitten im Kreuzberger Kiez arbeiteten drei Grillstationen auf Hochtouren, gaben die „<a title="MySpace- TooFunkSistaz" href="http://www.myspace.com/toofunksistaz" target="_blank">Two Funk Sistaz</a>“ deutsch-spanischen-t&#252;rkischen Rap auf die Ohren, der Pr&#228;sident der „StreetUniverCity Berlin“ Gio di Sera begeisterte mit einem eigenen Dance Mix am Plattenteller und ein DJ f&#252;llte die Tanzfl&#228;che bis in die Nacht.</p>
]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Mitarbeiter-Shirts</media:title>
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			<media:title type="html">J&#252;rgen Walker und SUB-Team</media:title>
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