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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Kunstsammlung</title>
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		<title>Ein Leben f&#252;r die Kunst. Und f&#252;r Autos.</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 08:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Kaefert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[Was f&#252;r ein Auto mag wohl ein Psychiater mit eigener Klinik fahren? Oder ein bedeutender Sammler abstrakter Kunst? Und womit f&#228;hrt ein experimenteller Filmemacher durchs Leben? Oder gar jemand, der all das zugleich ist? Sicher etwas Feingeistiges, Filigranes und vielleicht darf der Wagen auch ein wenig alternativ sein. Eine DS, die ber&#252;hmte G&#246;ttin aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/domnick1.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2011/10/domnick1.jpg','',event,100,75)"></a>Was f&#252;r ein Auto mag wohl ein Psychiater mit eigener Klinik fahren? Oder ein bedeutender Sammler abstrakter Kunst? Und womit f&#228;hrt ein experimenteller Filmemacher durchs Leben? Oder gar jemand, der all das zugleich ist? Sicher etwas Feingeistiges, Filigranes und vielleicht darf der Wagen auch ein wenig alternativ sein. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Citro%C3%ABn_DS" target="_blank">DS</a>, die ber&#252;hmte G&#246;ttin aus dem Hause Citroën, w&#252;rde zu so jemandem passen. Ottomar Domnick war all das, eine DS hat er aber nie besessen. Sie w&#228;re ihm wohl auch zu langsam gewesen, denn f&#252;r den Herrenfahrer war vor allem eines wichtig: „Ordentlich Feuer unter dem Sitz.“<span id="more-14809"></span></p>
<p>So zumindest stellte ihn Dr. Werner Esser, Kurator der <a href="http://www.domnick.de/" target="_blank">Sammlung Domnick</a> den rund 30 Daimler Kolleginnen und Kollegen vor, die am 5. Oktober zum Vortrag „Kunst im Sinn – Benzin im Blut. Ein Mann und vierzig Autos“ nach N&#252;rtingen gekommen waren. Daimler sponsort im zweiten Jahr die Kunstinstitution am Fu&#223;e der schw&#228;bischen Alb mit dem diesj&#228;hrigen Fokus auf der Ausstellung <a href="http://www.domnick.de/seiten/va_2011_bertrams.html" target="_blank">„ea bertrams (FREMDK&#214;RPERNAH)“</a>.</p>
<p>Zwischen Gem&#228;lden aus der Domnicks gro&#223;er Sammlung abstrakter Kunst und den Installationen und Skulpturen der aktuellen Ausstellung der Stuttgarter K&#252;nstlerin ea bertrams stellte Dr. Esser die Liebe des Kunstsammlers zum Automobil heraus. Oder besser: Zu den Automobilen, denn er besa&#223; insgesamt &#252;ber 40 davon – und was f&#252;r welche! Da waren luxuri&#246;se Studebakers, einige ebenso seltene wie rasante <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iso_Grifo" target="_blank">Iso Rivolta Grifos</a>, der dritte je in Zuffenhausen gebaute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Porsche_356" target="_blank">Porsche 356</a> (der erste in Kundenhand!), Zw&#246;lfzylinder-Jaguars und immer wieder: Modelle mit dem Stern. Selbstverst&#228;ndlich mit potenten Motoren unter der Haube, alles andere war nur eine &#220;bergangsl&#246;sung. Acht Zylinder mussten es schon sein, ausgestattet mit &#252;ppigem Hubraum – der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_450SEL_6.9" target="_blank">Mercedes-Benz 450 SEL 6.9</a> aus den Siebzigern war da ganz nach Domnicks Geschmack.</p>
<p>Nur mit dem Stern konnte er sich nie anfreunden, weswegen er ihn von der Motorhaube entfernen lie&#223;. Auch mit den Insignien anderer Marken war er nicht zufrieden. So lie&#223; er Porsche und Iso Rivolta Vorschl&#228;ge f&#252;r neue Logos zukommen – die d&#252;rften allerdings eher am&#252;siert als inspiriert haben, jedenfalls war das die Reaktion im Publikum.</p>
<p>Autoverr&#252;ckte wie ich bekommen bei einer solchen Auto-Biografie sehns&#252;chtig leuchtende Augen. Zumal Domnick zwar Gem&#228;lde, aber eben keine Autos sammelte – er hatte zuviel Benzin im Blut, um einen Wagen nur sicher und trocken in einer Garage aufzuheben. Er fuhr viel zu gern, auch in seiner Autobiografie „Hauptwege und Nebenwege“ schw&#228;rmt er wiederholt vom Fahren. Entsprechend spulte er zehntausende Kilometer im Jahr ab, gern auch rasant und waghalsig.</p>
<p>16 Jahre lang fuhr Domnick Mercedes-Benz, l&#228;nger als jeder anderen Marke blieb er den Fahrzeugen aus Stuttgart treu. Da dr&#228;ngt sich die Frage auf: Welches aktuelle Modell w&#252;rde sein Verlangen nach dem Besonderen, nach Eleganz und nicht zuletzt Kraft und Geschwindigkeit erf&#252;llen? Mein Tipp w&#228;re der <a href="http://www.autobild.de/marken-modelle/mercedes-benz/cls-63-amg" target="_blank">Mercedes-Benz CLS 63 AMG</a> – was denken Sie?<span id="_marker"> </span></p>
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		<title>Daimler und die Kunst</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexander.ghazvinian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[„Daf&#252;r brauchen Sie Gummistiefel!“ – Ein Atelierbesuch bei Stuttgarts wohl bekanntestem K&#252;nstler Ben Willikens
Das Atelier eines K&#252;nstlers von innen sehen, das wollte ich schon immer mal. Letzten Donnerstag bot sich mir diese seltene Gelegenheit. Ben Willikens, dessen Werke mit Unterst&#252;tzung von Daimler aktuell im Kunstmuseum Stuttgart zu sehen sind, lud zu einer privaten Audienz, ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Daf&#252;r brauchen Sie Gummistiefel!“ – Ein Atelierbesuch bei Stuttgarts wohl bekanntestem K&#252;nstler Ben Willikens</strong></p>
<p>Das Atelier eines K&#252;nstlers von innen sehen, das wollte ich schon immer mal. Letzten Donnerstag bot sich mir diese seltene Gelegenheit. <a title="Ben Willikens Homepage" href="http://www.benwillikens.de/" target="_blank">Ben Willikens</a>, dessen Werke mit Unterst&#252;tzung von Daimler aktuell im <a title="Kunstmuseum Stuttgart - Licht und Dunkel - Ben Willikens" href="http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/de/index.php?site=1&amp;page=2&amp;actualSel=33" target="_blank">Kunstmuseum Stuttgart</a> zu sehen sind, lud zu einer privaten Audienz, ganz exklusiv f&#252;r Daimler-Mitarbeiter. Sein Wohnatelier liegt beneidenswert idyllisch im Kulturpark Berg und ist ein ehemaliges Milit&#228;rlazarett, das 1904 erbaut und von Ben Willikens zum Wohnen und Arbeiten umgestaltet wurde. Eine Oase, wie man sie in Stuttgart gar nicht vermuten mag.<span id="more-1017"></span></p>
<p>Willikens verbindet mit Daimler nicht nur das aktuelle Engagement, sondern eine langj&#228;hrige Zusammenarbeit im Rahmen der <a title="Interwiew - Renate Wiehager" href="http://blog.daimler.de/2008/04/29/interview-warhol-automobildesign-und-ein-traum/" target="_blank">Daimler-Kunstsammlung</a>. Der Kontakt zwischen Willikens und Daimler entstand bereits Ende der 80er Jahre, als dieser an der Gestaltung des Auditoriums in M&#246;hringen mitwirkte, was vielen der Teilnehmer, so auch mir, gar nicht bewusst war.</p>
<p>So haben viele Bilder, die man kennt, ein Gesicht und eine Stimme bekommen.</p>
<p><em>Quelle: Daimler Kunstbesitz, Ben Willikens, Die Dynamik der Idee, 1990<br />
Acryl auf Leinwand auf Wandputz, 575 x 1400 cm<br />
Fotograf: Uwe Seyl, Stuttgart; Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn</em></p>
<p>Seine Werke sind gekennzeichnet durch sein Markenzeichen, n&#228;mlich in der Farbe Grau gehaltene Innenansichten von R&#228;umen. Selbst bei seiner Kleidung verzichtet er offenbar auf Farbe &#8211; sein Outfit an diesem Abend war komplett schwarz, was zu Anfang deprimierend wirken mag – durch seine Erz&#228;hlungen werden diese Bilder alle lebendig und farbig. &#220;ber 40 Jahre hinweg hat Willikens dieses Prinzip verfolgt, geleitet von der Vorstellung, dass man Dinge nur von innen sehen kann. Erst seit Kurzem flie&#223;en in seine Werke auch andere Farben ein.</p>
<p><em>Quelle: Daimler Kunstbesitz, Ben Willikens, N&#252;rnberg, Zeppelinfeld,Eingang zur Transformatorenstation III (Raum 266), 1996<br />
Acryl auf Leinwand, 200 x 160 cm<br />
Fotograf: Uwe Seyl, Stuttgart; Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn</em></p>
<p>Der Besuch im Atelier und Willikens’ zum Teil philosophische Ausf&#252;hrungen waren sehr aufschlussreich. Sich selbst bezeichnete er als T&#246;pfer, der das &#196;u&#223;ere, das Gef&#228;&#223; erschafft und gestaltet, dessen Inneres aber vom Betrachter gef&#252;llt werden muss. „Kunst entsteht vor dem Bild“ lautet sein Credo.</p>
<p>Das Atelier selbst ist eher schlicht, wirkt aber dennoch sehr famili&#228;r, zum Beispiel mit der kleinen K&#252;che, &#252;ber deren Eingang eine Tafel mit der Aufschrift „Trattoria da familia“ h&#228;ngt. Es war zudem spannend, auch einen Blick in sein Wohnzimmer, das Arbeitszimmer und das „Esszimmer“ zu werfen, in dem zwar nicht seine Bilder hingen, er aber zu jedem Bild eine Geschichte erz&#228;hlen konnte. Ein Blick in Willikens’ Arbeitswerkstatt blieb uns aber leider verwehrt – „Daf&#252;r br&#228;uchten Sie Gummistiefel“ so die Entschuldigung des K&#252;nstlers.</p>
<p> </p>
<p>Alexander Ghazvinian, Leiter Compliance Training, Informationen und Richtlinien</p>
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		<title>INTERVIEW: Warhol, Automobildesign und ein Traum</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 08:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daimler-Blog/Renate Wiehager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Presentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Dr. Renate Wiehager, Leiterin der Daimler-Kunstsammlung
Nicht jeder wei&#223;, dass die Daimler AG – damals Daimler-Benz Kunstbesitz &#8211; schon seit 1977 eine eigene Kunstsammlung hat und zu diesem Zeitpunkt eine der ersten Firmen war, die sich auf dieses Terrain begaben. Knapp 1800 Werke sind heute im Besitz des Unternehmens, darunter auch Arbeiten von Andy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit <strong>Dr. Renate Wiehager</strong>, Leiterin der Daimler-Kunstsammlung</p>
<p>Nicht jeder wei&#223;, dass die Daimler AG – damals Daimler-Benz Kunstbesitz &#8211; schon seit 1977 eine <a title="Zur Website der Daimler-Kunstsammlung" href="http://www.sammlung.daimlerchrysler.com/" target="_blank">eigene Kunstsammlung</a> hat und zu diesem Zeitpunkt eine der ersten Firmen war, die sich auf dieses Terrain begaben. Knapp 1800 Werke sind heute im Besitz des Unternehmens, darunter auch Arbeiten von <a title="Zum Wikipedia-Artikel &#252;ber Andy Warhol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol" target="_blank">Andy Warhol</a>.</p>
<p>Im Interview mit dem Daimler-Blog gibt Dr. Renate Wiehager interessante Einblicke zu Werken, K&#252;nstlern, Ausstellungsorten und nicht zuletzt der Frage, welchen Nutzen die Sammlung f&#252;r einen Autobauer besitzt.</p>
<p><span id="more-373"></span></p>
<p><strong>Daimler-Blog</strong>: Frau Wiehager, erz&#228;hlen Sie uns vorneweg bitte kurz, was Ihr pers&#246;nlicher Hintergrund ist und wie Sie zur Daimler AG kamen.</p>
<p><a title="Dr. Renate Wiehager im Interview mit dem Daimler-Blog" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/04/renate_wiehager_bild_fuer_interview_1.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/04/renate_wiehager_bild_fuer_interview_1.JPG','Dr. Renate Wiehager im Interview mit dem Daimler-Blog',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/04/renate_wiehager_bild_fuer_interview_1.thumbnail.JPG" alt="Dr. Renate Wiehager im Interview mit dem Daimler-Blog" /></a></p>
<p><strong>Dr. Renate Wiehager</strong>: Ich bin ausgebildete Kunsthistorikerin und seit 2001 bei der Daimler AG als Leiterin der Abteilung Kunstbesitz direkt f&#252;r die Sammlung des Unternehmens verantwortlich.</p>
<p>Vor Beginn meiner hiesigen T&#228;tigkeit war ich neun Jahre lang in der <a title="Zur Website der Villa Merkel" href="http://www.villa-merkel.de/" target="_blank">Villa Merkel in Esslingen am Neckar</a> t&#228;tig, wo ich internationale Kunst mit lokalen Positionen verbunden habe.</p>
<p>Unterdessen kam &#252;ber den <a title="Zum Wikipedia-Artikel &#252;ber Edzard Reuter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Reuter" target="_blank">ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Edzard Reuter</a> sowie meinen Vorg&#228;nger Hans Baumgart der Kontakt zur Daimler AG zustande. Dass sich die Kunstsammlung des Unternehmens schon damals auf Museumsniveau befand und ich vor allem Ausstellungen machen wollte – mein Interesse an b&#252;rokratischen Aufgaben h&#228;lt sich n&#228;mlich stark in Grenzen – waren entscheidende Gr&#252;nde f&#252;r meinen Wechsel.</p>
<p><strong>Daimler-Blog</strong>: Bevor wir &#252;ber die Kunst an sich sprechen, kl&#228;ren Sie uns auf: Wieso besitzt ein Unternehmen, das im Kerngesch&#228;ft Autos baut, eine Sammlung mit 1800 Werken?</p>
<p><strong>Dr. Renate Wiehager</strong>: Die Intention war es bereits bei der Gr&#252;ndung der Sammlung in den 70er Jahren, die kulturelle Bildung in einem gro&#223;en Unternehmen zu verankern. Die Firma sollte das widerspiegeln, womit sich die Leute auch in ihrer Freizeit identifizieren: Sport, Musik – und eben auch die Kunst. Ich beschreibe die Sammlung gerne als eine Facette des kulturellen Lebens im Unternehmen.</p>
<p><strong>Daimler-Blog</strong>: Geben Sie uns doch einen kleinen &#220;berblick &#252;ber Werke und K&#252;nstler…</p>
<p><a title="Kunstwerke bei der Daimler AG" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/04/renate_wiehager_bild_fuer_interview_2.JPG" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/04/renate_wiehager_bild_fuer_interview_2.JPG','Kunstwerke bei der Daimler AG',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/04/renate_wiehager_bild_fuer_interview_2.thumbnail.JPG" alt="Kunstwerke bei der Daimler AG" /></a><strong>Dr. Renate Wiehager</strong>: Die Kunstsammlung der Daimler AG besteht zu einem Drittel aus Werken deutscher und zu zwei Dritteln aus Werken internationaler K&#252;nstler.</p>
<p>Die Ausrichtung von Gem&#228;lden, Skulpturen und Fotokunst liegt dabei vor allem auf abstrakt-konstruktiven, minimalistischen und konzeptuellen Werken. Minimalistisch hei&#223;t, dass sich der K&#252;nstler auf wenige Formen und Elemente beschr&#228;nkt, bei der konzeptuellen Kunst ist die dahinter stehende Idee wichtiger als das ausgef&#252;hrte Werk.</p>
<p>Besonders nah dran am Automobildesign ist die konstruktive Kunst, die stark von konkreten mathematischen Formen ausgeht. Zu den K&#252;nstlern: Der bekannteste ist sicherlich Andy Warhol mit seiner „Cars“-Werken. Auch sind <a title="Zum Wikipedia-Artikel &#252;ber Max Bill" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Bill" target="_blank">Max Bill</a>, <a title="Zum Wikipedia-Artikel &#252;ber Oskar Schlemmer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Schlemmer" target="_blank">Oskar Schlemmer</a> und <a title="Video zu " href="http://www.youtube.com/watch?v=1RQaPDDQRsg" target="_blank">Silvie Fleury</a> als wichtige Vertreter der Kunst des 20. Jahrhunderts vertreten.</p>
<p><strong>Daimler-Blog: </strong>Und wo befinden sich die Kunstwerke?</p>
<p><strong>Dr. Renate Wiehager</strong>: Das ist unterschiedlich: So haben wir etwa im <a title="Zum Wikipedia-Artikel &#252;ber das " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinhaus_Huth" target="_blank">„Haus Huth“ </a>in Berlin vier Wechselausstellungen pro Jahr mit insgesamt ca. 300 Werken – dort begr&#252;&#223;en wir neben dem Berliner Publikum auch viele internationale G&#228;ste. Insgesamt kommen j&#228;hrlich etwa 30.000 Besucher. In der Region Stuttgart befinden sich Skulpturen und Gem&#228;lde beispielsweise am Standort Stuttgart-M&#246;hringen. Unsere dritte gro&#223;e Pr&#228;senz ist derzeit in Madrid, wo unsere Welttournee aktuell Station macht. Zudem waren wir oft in kleinen deutschen Instituten vertreten – so in Sindelfingen – um den dortigen Mitarbeitern &#252;ber die Jahre m&#246;glichst verschiedene Themen aus der Sammlung zeigen zu k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Daimler-Blog: </strong>Welche speziellen Herausforderungen galt es f&#252;r Sie zu bew&#228;ltigen, als Sie von der Villa Merkel zur Daimler AG wechselten?<strong> </strong></p>
<p><strong>Dr. Renate Wiehager</strong>: Anspruchsvoll war es zun&#228;chst vor allem, dass ich nicht mehr ein reines Kunstpublikum ansprechen musste, sondern zu 90 Prozent Laien. Ich sehe uns aber als Dienstleister und das &#252;berhaupt nicht als Problem.</p>
<p><strong>Daimler-Blog: </strong>Abschluss-Frage: Was w&#252;rden Sie sich f&#252;r die Zukunft der Daimler Kunstsammlung w&#252;nschen, wenn Sie einfach mal ins Blaue tr&#228;umen d&#252;rften?</p>
<p><strong>Dr. Renate Wiehager </strong>(schmunzelt): Mein Traum w&#228;re, unsere Kunst in einem kleinen feinen Haus im unmittelbaren Umfeld des Standorts Untert&#252;rkheim zeigen zu k&#246;nnen.</p>
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