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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Kurzarbeit</title>
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		<title>INTERVIEW: &#8220;Unsere St&#228;rke sind unsere Mitarbeiter&#8221;</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/12/15/interview-unsere-staerke-sind-unsere-mitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried Porth / Erich Klemm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitverkürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Personalvorstand Wilfried Porth (links) und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Erich Klemm (rechts) &#228;u&#223;ern sich im Kurzinterview &#8211; das zeitgleich in der Mitarbeiterzeitung &#8220;inside&#8221; erscheint -  im Sinne einer Zwischenbilanz zu den Auswirkungen des Ma&#223;nahmenpaketes zur Senkung der Arbeitskosten. Sie geben einen Ausblick f&#252;r 2010 hinsichtlich Kurzarbeit und Arbeitszeitverk&#252;rzung. Auch auf die St&#228;rken von Daimler gehen sie ein.
 
Welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Personalvorstand Wilfried Porth <em>(links)</em> und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Erich Klemm<em> (rechts)</em> &#228;u&#223;ern sich im Kurzinterview &#8211; das zeitgleich in der Mitarbeiterzeitung &#8220;inside&#8221; erscheint -  im Sinne einer Zwischenbilanz zu den Auswirkungen des Ma&#223;nahmenpaketes zur Senkung der Arbeitskosten. Sie geben einen Ausblick f&#252;r 2010 hinsichtlich Kurzarbeit und Arbeitszeitverk&#252;rzung. Auch auf die St&#228;rken von Daimler gehen sie ein.</p>
<p><a title="Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Wilfried-Porth.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Wilfried-Porth.jpg','Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3021 alignnone" title="Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Wilfried-Porth-300x300.jpg" alt="Wilfried Porth - Personalvorstand und Arbeitsdirektor" width="200" height="200" /></a> <a title="Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Erich-Klemm.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Erich-Klemm.jpg','Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender',event,100,75)"><img class="alignnone size-medium wp-image-3022" title="Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Erich-Klemm-300x300.jpg" alt="Erich Klemm - Gesamtbetriebsratsvorsitzender" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>Welche Wirkung hat das seit Mai 2009 geltende Ma&#223;nahmenpaket zur Senkung der Arbeitskosten bisher gehabt?</strong></p>
<p><strong><span id="more-3020"></span></strong><span style="text-decoration: underline;">Wilfried Porth:</span></p>
<p>Eine sehr entscheidende. Dieser Beitrag aller unserer Mitarbeiter, vom Tarifbesch&#228;ftigten bis hin zum Aufsichtsrat und nat&#252;rlich auch von uns Vorst&#228;nden, ist wesentlich zur &#220;berwindung der Krise. Zusammen mit anderen Einsparma&#223;nahmen, wie z. B. der Senkung der Material- und Fixkosten, werden wir das angestrebte Einsparvolumen von 4 Milliarden Euro in diesem Jahr sogar &#252;bertreffen.</p>
<p>Uns ist bewusst, dass der Beitrag der Belegschaft – von der Verschiebung der Tariferh&#246;hung, den Arbeitszeitanpassungen bis hin zu den Einschnitten bei den Leistungen des Unternehmens – zu schmerzlichen Eingriffen f&#252;hrt. Daher m&#246;chte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meinen besonderen Dank aussprechen, dass wir gemeinsam diesen Kraftakt stemmen.</p>
<p>Es ist uns dabei sehr wichtig, dass wir unn&#246;tige H&#228;rten vermeiden. Deswegen haben wir bei verschiedenen Ma&#223;nahmen gemeinsam mit dem Betriebsrat Anpassungen vorgenommen. Dazu geh&#246;ren zum Beispiel die Vorschusszahlungen beim Wechsel von Kurzarbeit in Arbeitszeitverk&#252;rzung, die monatsgenaue Berechnung des Weihnachtsgelds oder auch der Verzicht auf R&#252;ckforderungen von pauschal ausbezahltem Urlaubsgeld bei Verfall von Urlaub. Ich denke, wir haben hier faire L&#246;sungen gefunden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erich Klemm: </span></p>
<p>In der schwersten Absatzkrise der Unternehmensgeschichte konnten wir mit dieser Vereinbarung eine zus&#228;tzliche Sicherung der Arbeitspl&#228;tze erreichen. Das ist vor allem f&#252;r die rund 16.000 Kolleginnen und Kollegen entscheidend, die nach August 2004 eingestellt wurden. Die Liquidit&#228;tssituation des Unternehmens hatte sich nach dem 1. Quartal 2009 dramatisch dargestellt. Das Ma&#223;nahmenpaket hat ma&#223;geblich dazu beigetragen, dass die Lage jetzt deutlich besser ist.</p>
<p><strong>Wie geht es in 2010 weiter mit Kurzarbeit bzw. Arbeitszeitverk&#252;rzung?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wilfried Porth:</span></p>
<p>Bis Ende Juni gilt auch weiterhin: „Wer nicht in Kurzarbeit ist, f&#252;r den gilt Arbeitszeitverk&#252;rzung.“ Von diesem solidarischen Ansatz, der alle Bereiche in die eine oder andere Ma&#223;nahme einschlie&#223;t, weichen wir auch nicht ab.<br />
Eine fr&#252;here Beendigung von Kurzarbeit und Arbeitszeitverk&#252;rzung, die wir in unserer Vereinbarung f&#252;r den Fall vorgesehen haben, dass sich die wirtschaftlichen Verh&#228;ltnisse bereits vorher nachhaltig verbessern, wird es nicht geben. Wir  m&#252;ssen im Truckbereich im kommenden Jahr immer noch mit sehr niedrigen Auftragseing&#228;ngen rechnen und auch in den Pkw-Werken ist &#8211; trotz der verbesserten Absatzlage in einigen M&#228;rkten &#8211; keine durchg&#228;ngige Verbesserung des Gesch&#228;fts absehbar.</p>
<p>Nach wie vor halte ich die Instrumente Kurzarbeit bzw. Arbeitszeitverk&#252;rzung f&#252;r die beste L&#246;sung, um bei schwankender Auslastung mit der bestehenden Belegschaft &#252;ber die Runden zu kommen und strukturelle Anpassungen  zu vermeiden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erich Klemm:</span></p>
<p>Leider bef&#252;rchte ich, dass wir vor allem im Truck- und Van-Bereich noch l&#228;nger Kurzarbeit haben werden. Im PKW-Bereich besteht dagegen Hoffnung, dass in den n&#228;chsten Monaten die Kurzarbeit auf ein niedrigeres Niveau sinkt. Andererseits arbeiten viele Bereiche gleichzeitig am Kapazit&#228;tslimit und leiden entsprechend unter der Arbeitszeit­verk&#252;rzung. Das gilt zum Beispiel f&#252;r die Entwicklung, Forschung und Planung, aber auch f&#252;r einzelne Produktionsbereiche wie z.B. die Produktion der E-Klasse. Wir sind deshalb der Auffassung, dass die vereinbarte &#220;berpr&#252;fung der Arbeitszeitregelung am Jahresende 2009 zum Ergebnis h&#228;tte f&#252;hren m&#252;ssen, dass die Arbeitszeit dieser Situation angepasst wird. Die jetzt entspanntere Liquidit&#228;tssituation des Unternehmens h&#228;tte einen solchen Schritt auch erm&#246;glicht. Unsere Vereinbarung sieht allerdings vor, dass beide Seiten einer abweichenden Regelung zustimmen m&#252;ssen. Das Unternehmen will die Arbeitszeitverk&#252;rzung um 8,75 % bis zum Ablauf der Vereinbarung im Sommer 2010 in vollem Umfang aufrechterhalten.</p>
<p><strong>Was sind aus Ihrer Sicht die St&#228;rken von Daimler, die uns wieder nach vorne bringen?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Wilfried Porth:</em></span></p>
<p>Um am Markt bestehen zu k&#246;nnen, m&#252;ssen wir unsere Kunden f&#252;r unsere Produkte begeistern, und wir m&#252;ssen besser sein als die Konkurrenz. Das ist ein hoher Anspruch. Und ich bin fest davon &#252;berzeugt, dass wir ihm gewachsen sind.</p>
<p>Wir sind ein hervorragendes Team, wir haben hervorragende Mitarbeiter. Wenn jeder an seinem Platz sein Wissen, seine Erfahrung und sein Engagement einbringt, dann sind das viele gro&#223;e und kleine Schritte in die richtige Richtung, die Wirkung zeigen. Wenn nicht gleich heute, dann morgen.</p>
<p>Und wir bei Daimler haben gerade in Krisenzeiten immer wieder gezeigt, dass wir gemein­sam anpacken k&#246;nnen, um unser Unternehmen voranzubringen. Ich habe das an allen Standorten und in den unterschiedlichen Bereichen erlebt, in denen ich im Laufe meines Berufslebens eingesetzt war. Diesen Willen und diese Kraft setzen unsere Mannschaft auch jetzt wieder ein. Unsere St&#228;rke sind unsere Mitarbeiter.</p>
<p>Im &#220;brigen sollten wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen, wir sollten zeigen, was wir k&#246;nnen und was wir sind. Auch nach au&#223;en. Jeder kann dazu beitragen, dass Daimler auch in der &#214;ffentlichkeit wieder besser wahrgenommen wird. Wir sind alle Vertreter unseres Unternehmens. Und wir k&#246;nnen alle stolz auf unser Unternehmen sein. Ich bin es. Gerade jetzt, wo Daimler seine St&#228;rke bei einem harten Gegenwind zeigt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erich Klemm:</span><em> </em></p>
<p>Die gr&#246;&#223;ten St&#228;rken dieses Unternehmens sind die Motivation der Belegschaft und die Strahlkraft der Marke Mercedes. Beides ist unter Druck geraten und beides gilt es zu h&#252;ten und zu sch&#252;tzen, damit dieses Unternehmen eine Chance auf eine erfolgreiche Zukunft hat. Wir haben in der Vergangenheit die besten Ingenieure eingestellt. In der Forschung, Entwicklung und der Planung ist das Know-how vorhanden, die Produkte auf den Markt zu bringen, die dem Anspruch der Marke Mercedes gerecht werden. Wir k&#246;nnen den Automobilbau – aber auch anderes – neu erfinden. Wir haben gut ausge­bildete Facharbeiter und eine insgesamt trotz allem &#196;rger und Druck der letzten Jahre immer noch motivierte Mannschaft, die die Ideen der Ingenieure umsetzen k&#246;nnen. Die Unternehmensleitung muss diese geballte Kraft nach vorne lenken und darf sie nicht blockieren. Das ist f&#252;r den Erfolg dieses Unternehmens und damit f&#252;r unsere Arbeitspl&#228;tze von zentraler Bedeutung.</p>
<p>Eine weitere St&#228;rke haben wir alle zusammen in den letzten Monaten bewiesen: aufgrund der guten Vereinbarungen, die wir getroffen haben, sind wir krisenfest. Wir sind in der Lage, hochflexibel auf einen dramatischen Nachfrageeinbruch zu reagieren und so die Gef&#228;hrdung unserer Arbeitspl&#228;tze abzuwenden. Auch darauf sind wir stolz.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Ma&#223;nahmenpaket zur Reduzierung der Arbeitskosten</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 12:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marina Krets</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitverkürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat haben heute das Ma&#223;nahmenpaket zur Reduzierung der Arbeitskosten vorgestellt. Ich denke, dass angesichts der ebenfalls heute ver&#246;ffentlichten Zahlen f&#252;r das erste Quartal wohl allen Besch&#228;ftigten die Notwendigkeit eines solchen Ma&#223;nahmenpakets klar geworden ist. Dr. Zetsche und andere Vorstandsmitglieder hatten uns ja bei den au&#223;erordentlichen Betriebsversammlungen Anfang April bereits pers&#246;nlich informiert, dass da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat haben heute das Ma&#223;nahmenpaket zur Reduzierung der Arbeitskosten vorgestellt. Ich denke, dass angesichts der ebenfalls heute ver&#246;ffentlichten Zahlen f&#252;r das erste Quartal wohl allen Besch&#228;ftigten die Notwendigkeit eines solchen Ma&#223;nahmenpakets klar geworden ist. Dr. Zetsche und andere Vorstandsmitglieder hatten uns ja bei den au&#223;erordentlichen Betriebsversammlungen Anfang April bereits pers&#246;nlich informiert, dass da etwas auf uns zukommt. &#220;ber die Ma&#223;nahmen wurde in den vergangenen Wochen sehr intensiv verhandelt. Auch meine Abteilung Arbeits- und Sozialrecht war unter anderen daran beteiligt. Das Mitzuerleben war trotz der Brisanz der Krise sehr interessant f&#252;r mich.</p>
<p><span id="more-809"></span>Am Ende haben beide Seiten Kompromisse gemacht, denn alle hatten das gleiche Ziel:  zwei Milliarden Euro an Personalkosten zu sparen und dabei gleichzeitig die Besch&#228;ftigung zu sichern. Ich denke, dieser Spagat ist mit den vorgestellten Ma&#223;nahmen gut gelungen.</p>
<p>Schwerpunkte der Vereinbarung sind die kollektive Arbeitszeitverk&#252;rzung f&#252;r alle Mitarbeiter, die nicht in <a title="Wikipedia - Kurzarbeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzarbeit" target="_blank">Kurzarbeit </a>sind, die Reduzierung des betrieblichen Zuschusses zum <a title="Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes" href="http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A06-Schaffung/Publikation/V-Kug-Berechnung-2009.pdf" target="_blank">Kurzarbeitergeld </a>sowie die Verschiebung der anstehenden Tariferh&#246;hung.</p>
<p>Im Gegenzug daf&#252;r sind diejenigen, die in Kurzarbeit oder Arbeitszeitverk&#252;rzung sind, f&#252;r diese Zeit vor betriebsbedingten K&#252;ndigungen gesch&#252;tzt, unabh&#228;ngig vom Datum des Eintritts in das Unternehmen. Damit sind zun&#228;chst auch die Diskussionen im Kollegenkreis beendet, wer unter die <a title="Zukunftsicherung 2012" href="http://www.daimler.com/Projects/c2c/channel/documents/898798_Zukunftssicherung1_2005.pdf" target="_blank">ZuSi </a>f&#228;llt und wer nicht und ob die Mitarbeiter, die nach Abschluss der ZuSi ins Unternehmen gekommen sind, schlechter gestellt sind.</p>
<p><strong>Ma&#223;nahmen </strong></p>
<p>Die vorgestellten Ma&#223;nahmen treten bereits zum <strong>1. Mai 2009</strong> in Kraft. F&#252;r alle Besch&#228;ftigten, die nicht in Kurzarbeit sind –und damit auch f&#252;r mich-, gilt ab Mai eine Arbeitszeitverk&#252;rzung um <strong>8,75 Prozent ohne Entgeltausgleich</strong>. Wer beispielsweise bisher 40 Stunden gearbeitet hat, geht runter auf 36,50 Stunden. Bei einem 35-Stundenvertrag reduziert sich die Arbeitszeit auf 31,94 Stunden. Davon nicht betroffen sind Auszubildende, Praktikanten und Diplomanden sowie Mitarbeiter in Altersteilzeit. Diese Vereinbarung kann fr&#252;hestens zum 1. Januar 2010 ver&#228;ndert werden. Mitarbeiter mit befristeten 36 bis 40 Stundenvertr&#228;gen, die aktuell zur&#252;ckgenommen wurden, sollen nicht doppelt „getroffen“ werden. Deshalb erhalten sie die pauschale K&#252;rzung von 8,75% ausgehend von ihrem urspr&#252;nglich h&#246;heren Zeitvolumen. Nach Auslauf dieser Vereinbarung bleibt es bei der am 30.4.2009 g&#252;ltigen bzw. angek&#252;ndigten Arbeitszeit.</p>
<p><strong>Kurzarbeitergeld<br />
</strong></p>
<p>Beim Zuschuss zum Kurzarbeitergeld wird das Unternehmen f&#252;r seine Standorte in Baden-W&#252;rttemberg den neuen Tarifvertrag zur „Kurzarbeit, Qualifizierung und Besch&#228;ftigung“ f&#252;r das Tarifgebiet Nordw&#252;rttemberg/Nordbaden umsetzen. Dieser sieht die M&#246;glichkeit vor, die Zusch&#252;sse zum Kurzarbeitergeld entsprechend des Arbeitsausfalls zu staffeln. Vergleichbare, leicht reduzierte und ebenfalls gestaffelte Zusch&#252;sse wird das Unternehmen wie bisher an seinen Standorten au&#223;erhalb Baden-W&#252;rttembergs bezahlen. Ein Beispiel, das f&#252;r alle Tarifgebiete gilt: Wer bei einer regul&#228;ren 35-Stunden-Woche nur noch 21 Stunden in der Woche arbeitet, kann mit einem  Zuschuss rechnen, der maximal 86,5% seines Nettoentgelts vor Kurzarbeit absichert.</p>
<p><strong>Tariferh&#246;hung </strong></p>
<p>Weiter haben Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat vereinbart, die anstehende Tariferh&#246;hung von Mai auf Oktober 2009 zu verschieben und f&#252;r September vorgesehene Einmalzahlung (122 €) wird zeitanteilig entsprechend auf 45,75 € gek&#252;rzt.</p>
<p><strong>Auszubildende </strong></p>
<p>Ein gro&#223;es Thema war auch die &#220;bernahme der Azubis. Auch hier gibt es nun eine solidarische L&#246;sung, die alle Azubis einbezieht: Unternehmen und Gesamtbetriebsrat konnten sich darauf einigen, alle Auszubildenden der Jahrg&#228;nge 2006 und 2007 mit einem 28-Stunden-Vertrag zu &#252;bernehmen. Die 20 Prozent der Auszubildenden, die schon &#252;ber den konkreten Bedarf hinaus ausgebildet wurden und die nach der bisherigen Vereinbarung das Unternehmen sofort h&#228;tten verlassen m&#252;ssen, erhalten nun einen f&#252;r ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag und das Angebot einer professionellenUnterst&#252;tzung f&#252;r eine berufliche Neuorientierung au&#223;erhalb des Unternehmens.</p>
<p><strong>Ergebnisbeteiligung </strong></p>
<p>Noch nicht abschlie&#223;end vereinbart, ist das Thema Nichtauszahlung der Ergebnisbeteiligung f&#252;r das Jahr 2008. Es ist folgendes Vorgehen vorgesehen: Die Ergebnisbeteiligung soll in ein noch zu entwickelndes <strong>Mitarbeiter-Kapitalbeteiligungsmodell</strong> eingebracht werden, das noch in einer Arbeitsgruppe von Unternehmensleitung und Betriebsrat ausgestaltet werden muss. Sollte dies  nicht m&#246;glich sein, wird die Ergebnisbeteiligung 2008 fr&#252;hestens im Mai 2010 als Mitarbeiterguthaben mit Gewinnbeteiligung<strong> </strong>in H&#246;he von dann 2003 € ausbezahlt.  Eine endg&#252;ltige Entscheidung werden Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat erst im Fr&#252;hjahr n&#228;chsten Jahres treffen.</p>
<p>Da die <strong>F&#252;hrungskr&#228;fte der Ebene 4</strong> im M&#228;rz diesen Jahres bereits ihre variable Verg&#252;tung f&#252;r 2008 bekommen haben (das ist Bestandteil des sog. Konditionenpaketes, das auch aus Urlaubsgeld und tariflichen Sonderzahlungen umfasst, d.h. ein E4er erh&#228;lt im Dezember kein Weihnachts- und im Mai kein Urlaubsgeld), wird bei ihnen in 2010 der Betrag von 2.003 € einbehalten und dann auch in das Mitarbeiter-Kapitalbeteiligungsmodell eingebracht, wenn es tats&#228;chlich zum Tragen kommen sollte.</p>
<p>Auch der <strong>Vorstand</strong>, <strong>die leitenden F&#252;hrungskr&#228;fte</strong> und der <strong>Aufsichtsrat </strong>werden sich nochmals an den Sparma&#223;nahmen beteiligen und auf Teile ihres Entgelts verzichten.</p>
<p><strong>Laufzeit </strong></p>
<p>Die Laufzeit der Vereinbarung ist befristet bis zum 30. Juni 2010, sp&#228;testens zwei Monate vor Auslauf wird &#252;ber eine m&#246;gliche Verl&#228;ngerung beraten.</p>
<p>W&#228;re nat&#252;rlich toll, wenn wir keine Verl&#228;ngerung br&#228;uchten…</p>
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		<title>Weniger Arbeit = mehr Familie</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/12/16/weniger-arbeit-mehr-familie/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 08:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Überstunden]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Marina Krets hat es ja hier bereits objektiv und vor allem sehr verst&#228;ndlich geschildert. Aber wie sieht es f&#252;r mich, als von allen Punkten Betroffenen aus?
•	Welche Auswirkung hat der Produktionsstopp auf mein Arbeitszeitkonto?
•	Wie l&#228;uft das mit den Abfindungen ab?
•	Und wie es im Jahr 2009 weiter geht?
Unsere Arbeitszeitkonten sind zur Flexibilisierung der Arbeit da. Es lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marina Krets hat es ja <a title="Daimler-Blog: &#220;ber verl&#228;ngerte Weihnachtspausen und Kurzarbeit" href="http://blog.daimler.de/2008/12/12/ueber-verlaengerte-weihnachtspausen-und-kurzarbeit/" target="_blank">hier bereits objektiv und vor allem sehr verst&#228;ndlich geschildert</a>. Aber wie sieht es f&#252;r mich, als von allen Punkten Betroffenen aus?</p>
<p>•	Welche Auswirkung hat der Produktionsstopp auf mein Arbeitszeitkonto?<br />
•	Wie l&#228;uft das mit den Abfindungen ab?<br />
•	Und wie es im Jahr 2009 weiter geht?</p>
<p>Unsere Arbeitszeitkonten sind zur Flexibilisierung der Arbeit da. Es lassen sich Stunden aufbauen, was im Allgemeinen der Fall ist. Oder um so wie jetzt den Produktionsstopp abzufangen. Ich baue pro Tag 40min &#8220;&#220;berzeit&#8221; auf. Das liegt daran, dass wir eine 35Stunden-Woche haben, allerdings von 22:25 bis 6:05 arbeiten, was 7:40h entspricht.</p>
<p><span id="more-671"></span></p>
<p>Und da wir in der Nachtschicht auch die Pausen voll bezahlt bekommen, entstehen diese 40min t&#228;glich. Aktuell habe ich ein Guthaben von ca. 30h auf meinem Arbeitszeitkonto, wenn ich am 11. Januar wieder ins Werk gehe wird sich das auf 73h reduziert haben. Minus selbstverst&#228;ndlich!</p>
<p>Daf&#252;r werde ich 110 Arbeitstage ben&#246;tigen um mein Arbeitszeitkonto wieder auszugleichen. Wenn nichts dazwischen kommt.</p>
<p>Jetzt h&#246;rt sich das erst mal schlimm an, allerdings darf man eins nicht vergessen: Ich habe 4 Wochen Winterurlaub ohne einen Tag meines Jahresurlaubs daf&#252;r opfern zu m&#252;ssen und bekomme weiterhin mein Geld. Ich kann also recht gut damit leben, habe ich doch eh in den letzten Jahren immer mindestens die gleiche Zeit &#252;ber Weihnachten zuhause verbracht. So mies, wie man &#252;berall lesen konnte, ist die Stimmung nicht gewesen in den letzten Tagen. Die meisten freuen sich, so wie ich, auf diese 4 Wochen!</p>
<p>Auch das Thema Abfindung betrifft mich nun direkter als angenommen. So verl&#228;sst meine Frau nach 15 Jahren den Konzern und k&#252;mmert sich um unsere kleine Tochter. Dieser Abgang wird uns durch eine stattliche Summe vers&#252;&#223;t und hat es uns nicht schwer gemacht diesen Schritt zur klassischen Familie zu gehen!</p>
<p><strong>Und wie geht es dann im n&#228;chsten Jahr weiter?</strong><br />
Kurzarbeit! F&#252;r 7 Wochen, bis Ende Februar! 3 Tage-Woche. Sonntags abends anfangen, Mittwochs morgen Wochenende! Und das bei rund 90% Netto-Lohn. Das sind die Fakten, das kann man &#252;berall nachlesen.<br />
Aber wie ist die Stimmung? Gemischt. Weil wirklich klar dar&#252;ber, welche Auswirkung das auf den Geldbeutel hat, ist sich niemand. Klar, 2 Tage &#8220;frei&#8221; die Woche h&#246;rt sich nicht schlecht an, aber als Daimler-Mitarbeiter Geld vom Arbeitsamt zu beziehen erzeugt ein Ziehen in der Magengrube. Und auch vom Schlafrhythmus mache ich mir etwas Sorgen. 5-Tage Woche mit Wochenende ist eingespielt. Aber 3 Tage Nacht und dann wieder 4 Tage frei, das d&#252;rfte anstrengend werden.</p>
<p>Und nach diesen 7 Wochen Kurzarbeit bin ich erst mal au&#223;en vor, da ich mich dann in den 2. Block meiner Elternzeit verabschiede und wir 3 Monate eine Vollzeitfamilie sein werden.</p>
<p>Und wer sich daf&#252;r interessiert, was ich in den n&#228;chsten Wochen so mache, kann gerne meinem <a title="Twitter - Signal77" href="http://twitter.com/signal77" target="_blank">Livestream bei Twitter.com</a> folgen.</p>
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		<item>
		<title>&#220;ber verl&#228;ngerte Weihnachtspausen und Kurzarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 13:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marina Krets</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitverkürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen haben sich Werkleitung und Betriebsrat an mehreren Standorten geeinigt, dass es Anfang n&#228;chsten Jahres Kurzarbeit geben wird. Dabei sind die Regelungen ganz unterschiedlich und es sind auch nicht alle Besch&#228;ftigten eines Standortes gleicherma&#223;en betroffen. Das Wort „Kurzarbeit“ ist derzeit in aller Munde. Auch den Begriff der &#8220;Arbeitszeitverk&#252;rzung&#8221; h&#246;rt man immer wieder.
In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen haben sich Werkleitung und Betriebsrat an mehreren Standorten geeinigt, dass es Anfang n&#228;chsten Jahres Kurzarbeit geben wird. Dabei sind die Regelungen ganz unterschiedlich und es sind auch nicht alle Besch&#228;ftigten eines Standortes gleicherma&#223;en betroffen. Das Wort „<strong>Kurzarbeit</strong>“ ist derzeit in aller Munde. Auch den Begriff der &#8220;<strong>Arbeitszeitverk&#252;rzung</strong>&#8221; h&#246;rt man immer wieder.</p>
<p>In meinem Bereich (Arbeits- und Sozialrecht) bekomme ich momentan mit, dass das ganze Thema sehr aufw&#228;ndig und kompliziert ist. Es wird viel gerechnet, verhandelt, Antr&#228;ge m&#252;ssen gestellt werden etc. Gl&#252;cklicherweise macht man solche Berechnungen ja auch nicht so oft. Kurzarbeit gab es das letzte Mal im Jahr 1993.</p>
<p><span id="more-667"></span></p>
<p>Was ich auch merke und was ich sehr gut finde, ist, dass allen Beteiligten -Unternehmensleitung, Werkleitung und Betriebsrat- wirklich an einer guten L&#246;sung gelegen ist, die der Situation gerecht wird. Und in der stecken wir nun eben alle gemeinsam drin, weshalb wir an einem Strang ziehen sollten. Ich habe den Eindruck, dass dieses &#8220;Zusammenr&#252;cken&#8221; in schwierigen Zeiten unserem Daimler und uns Mitarbeitern gut tut.</p>
<p><strong>Was bedeutet Kurzarbeit eigentlich f&#252;r die Betroffenen? </strong></p>
<p>Nach Ende der Weihnachtsferien wird die Arbeitszeit in vielen Bereichen deutlich abgesenkt. Das ist eine Reaktion auf die gesunkene Nachfrage. Professor Kre&#223;el hatte vor einiger Zeit <a title="Daimler-Blog: Anmerkungen zum Produktionsstopp" href="http://blog.daimler.de/2008/10/31/anmerkungen-zum-produktionsstopp/" target="_blank">hier</a> die unterschiedlichen Instrumente und Stufen erkl&#228;rt, wie wir mit unserer Produktion auf die aktuelle Situation reagieren k&#246;nnen und m&#252;ssen.<br />
Durch die verl&#228;ngerte Weihnachtsruhe passen wir uns bereits der ge&#228;nderten Nachfragesituation an. Dazu werden vor allem Resturlaub und Zeitkonten genutzt. Doch der Spielraum der Zeitkonten ist danach an einigen Standorten ausgesch&#246;pft.<br />
Eine sogenannte <strong>Arbeitszeitverk&#252;rzung </strong>(das ist ein anderes Instrument als Kurzarbeit und wird oft durcheinander gebracht, weil es &#228;hnlich klingt) ist die eine M&#246;glichkeit. Doch l&#228;sst der g&#252;ltige Tarifvertrag, in dem diese Arbeitszeitverk&#252;rzung geregelt ist, eine maximale Absenkung auf 30 Wochenstunden zu. Leider m&#252;ssen wir an manchen Standorten noch weiter zur&#252;ckfahren. Daher haben sich Betriebsrat und Werkleitung an diesen Standorten gemeinsam auf die n&#228;chste Stufe  -die Kurzarbeit- geeinigt.<br />
So werden die Kolleginnen und Kollegen an diesen Standorten w&#228;hrend eines bestimmten Zeitraums im ersten Quartal 2009 nur an vier bzw. drei Tagen in der Woche arbeiten. Auch weitere Blockpausen sind geplant.</p>
<p><strong>Finanzielle Absicherung </strong></p>
<p>Finanziell abgesichert sind sie trotzdem: Zu dem abgesenkten Monatsentgelt erhalten die Betroffenen Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur f&#252;r Arbeit und gegebenenfalls einen Zuschuss zu diesem Kurzarbeitergeld von Daimler.</p>
<p><strong>&#220;berblick &#252;ber die Vereinbarungen an den einzelnen Standorten: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Sindelfingen:</strong> Kurzarbeit f&#252;r das erste Quartal 2009 (vom 12. Januar bis zum 31. M&#228;rz) mit 4-Tage-Woche, zeitweilig eine 3-Tage-Woche sowie weiteren Blockpausen (z.B. an Fasching). Von der Kurzarbeit betroffen sind etwa 2/3 der rund 28.800 Besch&#228;ftigten im Werk Sindelfingen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Untert&#252;rkheim: </strong>Kurzarbeit f&#252;r das erste Quartal 2009 (vom 12. Januar bis 31. M&#228;rz) mit einer 4-Tage-Woche, zeitweilig einer 3-Tage-Woche sowie Blockpausen (z.B. an Fasching). Von der Kurzarbeit betroffen sind nach heutigem Stand etwa 10.000 der rund 18.000 Besch&#228;ftigten im Werk Untert&#252;rkheim.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Rastatt: </strong>Kurzarbeit vom 12. Januar bis Ende Februar mit einer 4- und 3-Tage-Woche, keine weiteren Blockpausen. 4/5 der rund 6.100 Mitarbeiter in Rastatt sind betroffen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Ludwigsfelde: </strong>Kurzarbeit von 1. bis 31. Januar. Speziell ist hier, dass die Kurzarbeit in Form einer einw&#246;chigen Produktionspause stattfindet (12. bis 16. Januar &#8211; das ist direkt die Woche nach der Weihnachtspause).</li>
</ul>
<p><strong>In den Nutzfahrzeugwerken sieht es anders aus</strong></p>
<p>Hier kommt im ersten Halbjahr 2009 keine Kurzarbeit in Betracht, da die Zeitkonten noch gen&#252;gend &#8220;Luft&#8221; haben. Werkleitung und Betriebsrat haben &#252;ber den Zeitraum bis Ostern gesprochen. Dabei wurde f&#252;r die Monate Februar und M&#228;rz eine Vier-Tage-Woche vereinbart. Betriebsferien gibt es an Fasching und Ostern. Diese Arbeitszeitverk&#252;rzung (4-Tage-Woche und Betriebsferien) wird aber &#252;ber die flexiblen Arbeitszeitkonten und &#252;ber Urlaub abgedeckt, also ohne Kurzarbeit.</p>
<p><strong>In den Aggregate-Werken Gaggenau, Mannheim und Kassel laufen die  Gespr&#228;che noch.</strong></p>
<p>Das Beispiel der Nutzfahrzeugwerke zeigt, dass es nicht an allen Standorten Kurzarbeit gibt. Vielerorts reichen die Zeitguthaben aus, um den Produktionsr&#252;ckgang aufzufangen. An allen &#252;brigen Standorten laufen die Gespr&#228;che noch. Gegenstand sind -<a title="Daimler-Blog: Anmerkungen zum Produktionsstopp" href="http://blog.daimler.de/2008/10/31/anmerkungen-zum-produktionsstopp/">wie gesagt</a>- die Instrumente</p>
<ul>
<li> Zeitkonten,</li>
<li>Tarifvertrag Besch&#228;ftigungssicherung (das ist die &#8220;Arbeitszeitverk&#252;rzung&#8221;) und</li>
<li>Kurzarbeit.</li>
</ul>
<p>Es wird also stets gepr&#252;ft, an welchem Standort welches Instrument angewendet werden kann, um gemeinsam mit dem Betriebsrat die beste L&#246;sung f&#252;r jeden Standort zu finden.</p>
<p><strong>Zentrale </strong></p>
<p>So wollen auch wir in der Zentrale solidarisch sein. Wer will, kann seine Weihnachtsruhe verl&#228;ngern. Der letzte Arbeitstag ist bei vielen der 19. Dezember, erster Arbeitstag ist dann wieder der 12. Januar 2009.</p>
<p>Deshalb bin auch ich dann mal weg, allerdings schon ab sofort, das war meine letzte Aktion in diesem Jahr. Meinem &#220;berstunden- und Alturlaub-Konto tut es gut. Ich bin ab dem 12. Januar wieder am Platz und w&#252;nsche allen ein frohes Fest und einen gelungenen Jahreswechsel!</p>
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		<title>Anmerkungen zum Produktionsstopp</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/10/31/anmerkungen-zum-produktionsstopp/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 12:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Eckhard Kreßel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mario Jung hat sich am 28.10. hier auf dem Daimler-Blog, aufgrund der aktuellen Berichterstattung, Gedanken zum Produktionsstopp und einer verl&#228;ngerten Betriebsruhe gemacht.
Tats&#228;chlich wurde in den Medien viel &#252;ber Daimler und die Auswirkungen der Finanzkrise berichtet. Das hat verst&#228;ndlicherweise zu Unruhe und Verunsicherung gef&#252;hrt. Hinzu kommt, dass nicht alle Informationen, die durch die Medien gingen, richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mario Jung hat sich am 28.10. <a title="Daimler-Blog" href="http://blog.daimler.de/2008/10/28/gedanken-zum-produktionsstopp/" target="_blank">hier</a> auf dem Daimler-Blog, aufgrund der aktuellen Berichterstattung, Gedanken zum Produktionsstopp und einer verl&#228;ngerten Betriebsruhe gemacht.</p>
<p>Tats&#228;chlich wurde in den Medien viel &#252;ber Daimler und die Auswirkungen der Finanzkrise berichtet. Das hat verst&#228;ndlicherweise zu Unruhe und Verunsicherung gef&#252;hrt. Hinzu kommt, dass nicht alle Informationen, die durch die Medien gingen, richtig waren.</p>
<p><strong>Um mehr Klarheit zu schaffen, hat Personalvorstand G&#252;nther Fleig am vergangenem Montag kurzfristig mehrere Journalisten zu einer Telefonkonferenz eingeladen. Ich m&#246;chte Ihnen hier daraus berichten.</strong></p>
<p><strong><span id="more-609"></span></strong></p>
<p>Was zum heutigen Zeitpunkt feststeht:  Im Werk Sindelfingen wird es eine verl&#228;ngerte Weihnachtsruhe vom 12. Dezember an geben. Arbeitsbeginn ist der 12. Januar 2009. Die Spanne von fast einem Monat h&#246;rt sich dabei drastischer an als sie ist. Denn in diesen Zeitraum fallen durch Weihnachten und Silvester mehrere Feiertage, und auch in den Vorjahren gab es immer mindestens zwei Wochen Werksferien um den Jahreswechsel.</p>
<p>An den anderen Standorten wird derzeit &#252;ber die genaue L&#228;nge der Weihnachtsferien verhandelt. Teilweise werden sie auch k&#252;rzer ausfallen als in Sindelfingen. In Bremen soll es beispielsweise in einigen Bereichen schon am 5. Januar wieder losgehen. Im Werk Rastatt wird es – wie bereits schon kommuniziert wurde – vom 12. Dezember bis zum 12. Januar Weihnachtsferien geben. Die anderen Standorte werden ihre Mitarbeiter informieren, sobald die genauen Termine feststehen.</p>
<p>Ein noch wichtigeres Thema als die L&#228;nge der Weihnachtsferien ist f&#252;r viele die Sicherheit ihrer Arbeitspl&#228;tze. Dazu hat G&#252;nther Fleig eine klare Aussage gemacht: <strong>„Der Besch&#228;ftigungssicherungsvertrag gilt wie vereinbart bis Dezember 2011. Wir halten uns daran.“</strong></p>
<p>In der Zukunftssicherung 2012 wurde bereits im Sommer 2004 f&#252;r schwierige Zeiten gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung ein stufenweiser Ablauf vereinbart. Ziel ist es stets, die Wettbewerbsf&#228;higkeit des Unternehmens und die Besch&#228;ftigung zu sichern. Wir gehen heute davon aus, dass die vielf&#228;ltigen Flexibilisierungsinstrumente ausreichen, die uns die ZuSi zur Verf&#252;gung stellt.</p>
<p><strong>Der erste Schritt</strong> (nur hier befinden wir uns gerade!) ist eine weitere <strong>Nutzung der Zeitkonten</strong>. Dabei gibt es derzeit noch Luft. Die Regelungen im Gesch&#228;ftsfeld MBC bewegen sich zwischen -150 und -200 Stunden; im Truck-Bereich gehen die Regelungen sogar bis -300 Stunden.</p>
<p><strong>Der zweite Schritt</strong> – an dem wir derzeit aber nicht arbeiten – w&#228;re die <strong>Anwendung des Tarifvertrags Besch&#228;ftigungssicherung</strong>. Auch das haben wir bereits 2004 in der ZuSi vereinbart. Dieser sieht eine Reduzierung der Arbeitszeit auf bis zu im Minimum 30 Stunden vor. Eine solche 14 %ige Arbeitszeit- und Lohnk&#252;rzung f&#252;hrt zu einem Nettolohnverlust in einer Gr&#246;&#223;enordnung von 10 %. Dieser kann aber durch die vorzeitige Leistung von „Weihnachtsgeld“ ausgeglichen werden.</p>
<p><strong>Erst wenn all dies nicht mehr ausreicht, k&#228;men wir zu einem dritten Schritt</strong>, der auch in der ZuSi vereinbart ist: <strong>Kurzarbeit</strong>. Hier gibt es in Baden-W&#252;rttemberg eine tarifliche Zuschussregelung mit einer Aufzahlung auf 80 % des bisherigen Bruttoentgelts. Dies f&#252;hrt zu einer Nettoabsicherung je nach steuerlicher Situation zwischen 90 % und maximal 100 %.<br />
Derzeit diskutiert der Gesetzgeber &#252;ber eine Verl&#228;ngerung der Kurzarbeitergeldbezugsdauer.</p>
<p>Aber wie schon gesagt: Wir sind heute erst bei der ersten Stufe dieses mehrstufigen Systems. Wir m&#252;ssen jetzt erstmal die weitere Entwicklung der M&#228;rkte abwarten und hoffen, dass damit weitere Stufen &#252;berfl&#252;ssig werden.</p>
<p>Und um noch auf Ihren Hinweis mit den Abfindungen einzugehen: Parallel zur ZuSi aus 2004 gibt es seit 2002 einen so genannten Rahmensozialplan. Das bedeutet, dass das Ausscheiden eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen auf Basis dieses Rahmensozialplans erfolgen kann: freiwillig (und zwar auf beiden Seiten) und mit Abfindung. Auch das ist somit ebenso schon l&#228;nger geregelt.</p>
<p>Sie sehen, hinter der Vorgehensweise stehen &#220;berlegungen, die wir im Sommer 2004 gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung in dieser Systematik festgehalten haben. Wir sind gewappnet f&#252;r einen Abschwung. Nat&#252;rlich geht so eine weltweite Krise nicht spurlos an uns vorbei, wir haben aber viele Instrumente, um darauf zu reagieren. Wenn ein Unternehmen gegen solche Widrigkeiten ger&#252;stet ist, dann sind es wir bei Daimler!</p>
<p>Prof. Dr. Eckhard Kressel<br />
Leiter Personal- und Arbeitspolitik</p>
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		<title>Gedanken zum Produktionsstopp</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/10/28/gedanken-zum-produktionsstopp/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 13:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Jung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit geht es rund bei uns. Ende September waren in der Quartalsplanung noch 5 Arbeitstage extra vereinbart. Aus diesen sogenannten Zusatzschichten wurde nun, wie man in den Medien lesen kann, eine verl&#228;ngerte Betriebsruhe von knapp 4 Wochen &#252;ber Weihnachten. Den einen freut das, den anderen &#228;rgert es.
Nat&#252;rlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit geht es rund bei uns. Ende September waren in der Quartalsplanung noch 5 Arbeitstage extra vereinbart. Aus diesen sogenannten Zusatzschichten wurde nun, <a title="Spiegel Online: Daimler stoppt Produktion f&#252;r f&#252;nf Wochen" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,586622,00.html" target="_blank">wie man in den Medien lesen kann</a>, eine verl&#228;ngerte Betriebsruhe von knapp 4 Wochen &#252;ber Weihnachten. Den einen freut das, den anderen &#228;rgert es.</p>
<p>Nat&#252;rlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 weiter gehen? Angeheizt wird diese Stimmung durch die Ger&#252;chtek&#252;che. Wie viele Schichten kommen 2009 hinzu oder fallen weg? Wie sieht die Urlaubsplanung aus? Gibt es einen Stellenabbau, wenn ja zu welchen Konditionen?</p>
<p>Gerade ein Stellenabbau erzeugt Unruhe! Allerdings geht diese eher in die Richtung &#8220;Hoffentlich kommt da etwas mit guten Konditionen&#8221;.</p>
<p><span id="more-602"></span></p>
<p>Wir im Daimler sind durch eine gute Betriebsratsarbeit <a title="T-Online: Betriebsrat schlie&#223;t betriebsbedingte K&#252;ndigungen aus" href="http://wirtschaft.t-online.de/c/16/61/75/66/16617566.html" target="_blank">bis 2012 abgesichert</a>. Sprich Stellenabbau geht nur &#252;ber Abfindungen. Und so mancher Kollege denkt dar&#252;ber nach diesen Schritt zu gehen.</p>
<p>Ein weiterer Faktor, vor allem bei uns in der <a title="Daimler-Blog: Dauernachtschicht" href="http://blog.daimler.de/2007/11/09/dauernachtschicht/" target="_blank">Nachtschicht</a>: Wie lange wird es eben diese Nachtschicht geben? Was kommt danach? Und leider gibt es hier absolut keine verl&#228;sslichen Informationen. Keiner von uns hat hier eine Planungssicherheit.</p>
<p>Fragen &#252;ber Fragen, die einem schon Mal den Schlaf erschweren und die zur Zeit im Werk all &#252;ber all gegenw&#228;rtig sind und diskutiert werden. Sch&#246;n und vor allem eine tolle Geste w&#228;re hier eine <a title="Basic Thinking: Experimentallabor Daimler" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/28/experimentallabor-daimler/trackback/" target="_blank">klare Aussage</a> der Werksleitung. Hier sind wir, da wollen wir hin, das w&#228;re der Weg! Die Unruhe w&#252;rde sich beruhigen, die Konzentration k&#246;nnte sich wieder auf andere, wichtigere Dinge verlagern.</p>
<p>Ich hoffe, dass wir diese Phase mit Hilfe der flexiblen Arbeitszeitkonten, welche es erlauben Stunden aufzubauen, aber auch, wenn es die Situation wie jetzt erfordert Minusstunden zu fahren, gut &#252;berstehen. Auch wenn wir das ein oder andere Mal nun die Z&#228;hne zusammenbei&#223;en m&#252;ssen!</p>
]]></content:encoded>
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