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	<title>Daimler-Blog: Einblicke in einen Konzern &#187; Produktion</title>
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		<title>F&#252;hrung durchs Motorenwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Schloetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte es ja in meinem ersten Beitrag angek&#252;ndigt. Wenn ich nicht gerade unsere Getriebe verkaufe und unsere Kunden betreue, suche ich ab und zu den direkten Kontakt zu unseren „potentielle Kunden“. Menschen die sich f&#252;r unsere Marke, unsere Fahrzeuge und dar&#252;ber hinaus auch f&#252;r dessen Herstellung interessieren. Und da bot sich 2006 eine tolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte es ja in meinem ersten Beitrag angek&#252;ndigt. Wenn ich nicht gerade unsere Getriebe verkaufe und unsere Kunden betreue, suche ich ab und zu den direkten Kontakt zu unseren „potentielle Kunden“. Menschen die sich f&#252;r unsere Marke, unsere Fahrzeuge und dar&#252;ber hinaus auch f&#252;r dessen Herstellung interessieren. Und da bot sich 2006 eine tolle M&#246;glichkeit. Im <a title="Daimler - Mercedes-Benz Werk Untert&#252;rkheim" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8792-49-12909-1-0-0-0-0-0-91-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Werk Untert&#252;rkheim</a> wurden aktive und ehemalige Mitarbeiter angesprochen um im Powertrain Werk Untert&#252;rkheim so genannte  <a title="Mercedes-Benz - Werkf&#252;hrung" href="http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/visit_mercedes_benz/museum/guided_tours.0006.html" target="_blank">Werktouren f&#252;r Museumsbesucher</a> durchzuf&#252;hren.<span id="more-3986"></span></p>
<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/02/WerbsbesichtigungUT3.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/02/WerbsbesichtigungUT3.jpg','',event,100,75)"><img class="alignleft size-medium wp-image-4167" title="Werksbesichtigung Motorenwerk Untert&#252;rkheim" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2010/02/WerbsbesichtigungUT3-300x225.jpg" alt="Werksbesichtigung Motorenwerk Untert&#252;rkheim" width="300" height="225" /></a>Diese Touren bietet das Mercedes-Benz Museum seit dessen Er&#246;ffnung im Mai 2006 exklusiv und kostenfrei f&#252;r Besucher des Museums an. Der Hintergrund, das man damals auf ehemalige und aktive Mitarbeiter zuging ist deren weitgreifende Produktionserfahrung. Wir Werktouren-Guides kennen aus unserer aktiven oder ehemaligen T&#228;tigkeit jeden Ablauf und Prozess, der notwendig ist um einen Motor herzustellen. Prima Sache, dachte ich. Technisches Wissen ist vorhanden und ebenso kenne ich mich in den meisten Produktionsabteilungen im Werk bestens aus. Das Erkl&#228;ren, Begeistern f&#252;r die Technik liegt mir sowieso im Blut. Also habe ich mich kurzerhand gemeldet und wurde durch Thomas Thum von der Besucherbetreuung Untert&#252;rkheim in die Vorgehensweise und in den Ablauf solch einer Tour eingewiesen.</p>
<p>Nat&#252;rlich musste ich dieses T&#228;tigkeit als Nebenjob im Bereich HRM anmelden. Angestellt &#252;ber den Dienstleister PerEx der seit l&#228;ngerem im Bereich Events f&#252;r das Mercedes-Benz Museum t&#228;tig ist , funktioniert die Sache absolut problemlos. Alle Termine werden vorgeplant so das wir  Werktouren-Guides unsere Touren schon ein Quartal im voraus selbstst&#228;ndig einplanen k&#246;nnen. Seitdem macht es immer wieder Spa&#223;, interessierte Besucher des <a href="http://www.mercedes-benz-classic.com/content/classic/mpc/mpc_classic_website/de/mpc_home/mbc/home/museum/overview_museum.html" target="_blank">Mercedes-Benz Museums</a> im Werk Untert&#252;rkheim durch die Produktion unserer PKW Motoren zu f&#252;hren. Zu Beginn jeder Tour trifft sich die Besuchergruppe zur vorgesehenen Zeit im Museum in einem Tagungsraum.</p>
<p>Nach der Begr&#252;&#223;ung gebe ich einen kleinen &#220;berblick &#252;ber die Konzernstruktur, <a title="Daimler - Marken im &#220;berblick" href="http://www.daimler.com/marken-und-produkte/unsere-marken" target="_blank">unsere Marken</a> und letztendlich &#252;ber die Produkte des Powertrain Werkes Untert&#252;rkheim. Nat&#252;rlich werde ich hier schon mit den ersten Fragen „bombardiert“. Aktuell sind Fragen zu Themen wie <a title="Daimler - Antriebstechnologien" href="http://www.daimler.com/technologie-und-innovation/antriebstechnologien" target="_blank">Hybridantrieb, Co2, Brennstoffzelle</a> die h&#228;ufigsten. Da sollte man schon immer auf dem Laufenden sein. Ausgestattet mit Mikrofon und Empf&#228;ngern f&#252;r die Besucher geht’s dann via Werksbus in das 1904 gegr&#252;ndete Werk hinein. &#220;brigens:  Das erste Geb&#228;ude von 1904 steht noch immer und darin werden heute immer noch Bauteile f&#252;r unsere Fahrzeuge geschmiedet! Zu Fu&#223; gelangen wir dann direkt in die Produktionshalle  in der uns eine komplett andere Welt empf&#228;ngt. Ger&#228;usche, L&#228;rm, Ger&#252;che, flinke Flurf&#246;rderfahrzeuge oder auch fahrerlose Fahrzeuge erwarten uns. Nat&#252;rlich auch jede Menge Bearbeitungs- und Montageanlagen.  Schritt f&#252;r Schritt erkl&#228;re ich nun den Aufbau eines PKW Motors. Und nat&#252;rlich noch vieles mehr, was eben „drum herum“ wichtig ist. Zum Beispiel wie die Teilelogistik funktioniert, warum an den Handmontagepl&#228;tzen die Schraubwerkzeuge &#252;ber den Mitarbeitern an elastischen „Balancern“ aufgeh&#228;ngt sind, oder was es mit Arbeitsplatzergonomie oder einer Dichtheitspr&#252;fanlage auf sich hat. Ebenso erkl&#228;re ich warum wir Montageroboter einsetzen und warum jeder Motor kalt getestet wird.</p>

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<p>Und, was uns ganz wichtig ist: Die Besucher sind auf der gleichen Ebene wie unsere Mitarbeitern. Nicht von oben herab oder aus der Ferne beobachtend. Direkt, transparent und ohne Filter sozusagen.<br />
So kann ich und meine Kollegen, darunter einige ehemalige Mitarbeiter, einen guten Einblick in das Schaffen, die Qualit&#228;t und die Begeisterung der Mitarbeiter geben. Nach einer knappen Stunde geht es dann mit dem Werksbus, der die verschiedenen Werksteile verbindet, wieder zur&#252;ck Richtung Museum. Die Begeisterung h&#228;lt hier meist noch an und oft h&#246;re ich den Spruch: “Jetzt weis ich woher der Motor meines Mercedes kommt und wie er gebaut wird“.  Und ich bin jedes mal zufrieden, den Besuchern einen kleinen <a title="Mercedes-Benz home" href="http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars.flash.skipintro.html" target="_blank">Einblick in die Mercedes Welt</a> und ein wenig Begeisterung f&#252;r unsere Marke gegeben zu haben.</p>
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		<title>Produktionsverlagerung und Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 16:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Bangert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Produktionsverlagerung
Das aktuelle Thema C-Klasseverlagerung in die USA wird ja in der betriebsinternen &#214;ffentlichkeit sehr stark diskutiert. H&#246;hepunkt war wohl der vergangene Freitag, als ca. 15.000 Kollegen der Fr&#252;hschicht in die Sindelfinger Innenstadt vor das Sterncenter zogen. Mehr als 200 Mitarbeiter fuhren von Untert&#252;rkheim mit dem Auto nach Sindelfingen, da so schnell keine Busse aufzutreiben waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee41.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee41.jpg','',event,100,75)"></a><strong>Produktionsverlagerung</strong></p>
<p>Das aktuelle Thema C-Klasseverlagerung in die USA wird ja in der betriebsinternen &#214;ffentlichkeit sehr stark diskutiert. H&#246;hepunkt war wohl der vergangene Freitag, als ca. 15.000 Kollegen der Fr&#252;hschicht in die Sindelfinger Innenstadt vor das Sterncenter zogen. Mehr als 200 Mitarbeiter fuhren von <a title="Daimler Werk Untert&#252;rkheim" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8801-49-12909-1-0-0-0-0-0-8-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Untert&#252;rkheim</a> mit dem Auto nach <a title="Daimler Werk Sindelfingen" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-8801-49-36826-1-0-0-0-0-0-8-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Sindelfingen</a>, da so schnell keine Busse aufzutreiben waren. Das Thema trifft den aktuellen Zeitgeist, den wir viel zu lange verdr&#228;ngt haben. Im Kern geht es einmal um &#246;konomischen Gr&#252;nde. Kein Land der Welt wird auf Dauer Handeldefizite/-&#252;berschusse dulden k&#246;nnen. Das trifft Deutschland doppelt, da wir ja noch Exportweltmeister sind.</p>
<p><span id="more-3030"></span>Vor diesem Ungleichgewicht haben wir Jahre lang profitiert und wollten deshalb die Probleme der Handelsbilanzdefizite nicht sehen. Die Gefahr ist gro&#223;, dass es m. E. hier zu protektionistischen Ma&#223;nahmen kommen k&#246;nnte. Das sich hier Betriebsrat, Gewerkschaften, B&#252;rgermeister, Landr&#228;te, Kirchen usw. f&#252;r die Arbeitspl&#228;tze in der Region stark machen ist f&#252;r mich ein ganz normaler Prozess, da es, je nach Sch&#228;tzung, in um rund 50.000 Arbeitspl&#228;tze in der Region geht.</p>
<div id="attachment_3062" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a title="Protest aus der Vogelperspektive" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive.jpg','Protest aus der Vogelperspektive',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3062 " title="Protest aus der Vogelperspektive" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/Protest-aus-der-Vogelperspektive-300x200.jpg" alt="Protest aus der Vogelperspektive" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© dpa</p></div>
<p><strong>Studie</strong></p>
<p>Die neuste <a title="IMU Institut - Studie mit dem Schwerpunkt &quot;Umbruch in der Automobilregion&quot;" href="http://www.imu-institut.de/stuttgart/research/research.2009-11-16.1353453207/research_view?&amp;month:int=2&amp;year:int=2010" target="_blank">Studie f&#252;r die Region des IMU Instituts</a> u. a. im Auftrag der IHK und IG Metall zeigen die Region als einzigartiges Automobilcluster in der Welt. Wobei die Vorteile auch schnell in Nachteile (Monostrukturen) umschlagen k&#246;nnen, wie die aktuelle Krise zeigt. Der zweite Aspekt sind &#246;kologische. Transporte, beispielsweise  werden durch h&#246;here Energiepreise teurer. Zudem d&#252;rfte die CO2 Diskussion mit jeder D&#252;rre, mit jedem Hochwasser oder jeder Missernte an Sch&#228;rfe zunehmen. Deshalb wird der Trend zu regionalen Kreisl&#228;ufen wieder st&#228;rker werden (m&#252;ssen).</p>
<p><strong>Rationalisierung, der richtige Weg?<br />
</strong></p>
<p><a title="Wikipedia - Prof. G&#246;tz Werner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Werner" target="_blank">Prof. G&#246;tz Werner</a> (Besitzer der DM Drogeriemarktkette) hat sich hierzu Gedanken gemacht. Er schreibt in seinem Buch, dass man radikal &#246;konomisch und radikal links denken m&#252;sste, um f&#252;r die &#220;berproduktionskrise L&#246;sungen finden zu k&#246;nnen.</p>
<p>Im Prinzip ist Rationalisierung ja was Tolles. Menschen m&#252;ssen weniger viel und weniger hart arbeiten, da dies beispielsweise Maschinen erledigen. Nat&#252;rlich stellt sich dann sofort die Frage: &#8220;Wovon soll ich denn leben, wenn es nicht mehr Arbeit f&#252;r alle gibt?&#8221; Das ist die entscheidende Existenzfrage die sehr viele umtreibt. &#8220;Frei sei ein Mensch erst richtig wenn er zu etwas auch nein sagen kann&#8221;. Unter Hartz IV gibt es diese Freiheit aber nicht. Dabei g&#228;be es Arbeit gerade genug z. B. in der Altenpflege, bei der Ausbildung unserer Kinder oder in der Krankenpflege&#8230;.</p>
<p>Wir alle, Politiker, Arbeitgeber, Gewerkschaften usw. m&#252;ssten begreifen, dass uns die Produktionsarbeit langsam ausgeht und wir diese Gesellschaft auf andere Beine stellen m&#252;ssen. Wir k&#246;nnen jedes Jahr mehr produzieren, niemand braucht/br&#228;uchte zu hungern.</p>
<p><strong>L&#246;sungsans&#228;tze</strong></p>
<p>Die L&#246;sung von G&#246;tz Werner ist die von ihm mitinitiierte weltweite Bewegung des &#8220;<a title="Wikipedia - Bedingungsloses Grundeinkommen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen" target="_blank">Bedingungslosen Grundeinkommens</a>&#8221; (BG). Diese Thesen m&#252;ssen nun mehr Menschen diskutieren und den ggf. modifizieren, damit dieser Weg begehbar wird. Im Grunde gehen Kindergeld, Rente, Grundsteuerfreibetrag schon in die Richtung eines BG, es ist nur nicht richtig zu Ende gedacht. Wir leben gerade in Deutschland in einer Zeit gr&#246;&#223;ten Reichtums, warum soll uns der &#220;bergang zu mehr Konsum und weniger Arbeit nicht gelingen? Unternehmer, Betriebsr&#228;te, Gewerkschaften m&#252;ss(t)en die Treiber dieser politischen Entwicklung sein, da man sich in einem Hamsterrad befindet in dem keine Seite f&#252;r sich einfach ausbrechen kann. Bisher endeten diese Entwicklungen leider oft in einer Inflation, Depression oder schlimmstenfalls im Krieg. Das will sicherlich keiner. Mit der Wirtschaftskrise ist wohl auch dem letzten klar geworden, dass es der Markt allein nicht richten wird. Es bedarf hier Regularien seitens der Politik. Nach dem letzten Weltkrieg hat man sich zusammengesetzt und ein Grundgesetz zusammen entworfen.</p>
<p>Warum sollte es jetzt nicht gelingen so etwas wie einen Zukunftskongress zu veranstalten, in dem Politiker und Wirtschaftsakteure &#252;ber langfristige Rahmenbedingungen zum Wohle der Bev&#246;lkerung verst&#228;ndigen. Wir sollten m&#246;glichst viel Wohlstand f&#252;r alle produzieren, dies m&#246;glichst umweltschonend und mit m&#246;glichst viel Freiheit f&#252;r den Einzelnen. Interessanterweise findet man deshalb Bef&#252;rworter des BG in allen Parteien, von der FDP, CDU, Gr&#252;nen, SPD Linken&#8230;da sich dort alle Parteien ein St&#252;ck weit wiederfinden. Wie sagt G&#246;tz Werner &#8220;Wer ein Ziel/Vision vor Augen hat findet Wege, wer etwas verhindern m&#246;chte findet Gr&#252;nde&#8221;. Warum suchen wir nicht gemeinsam nach lebenswerten Wegen f&#252;r eine lebenswerte Zukunft?</p>
<p>Prof. G&#246;tz Werner war vor kurzem Gast bei Daimler: beim <a title="Daimler-Blog: Arbeitskreis Umwelt - &#246;kologisch und sozial" href="http://blog.daimler.de/2008/11/28/arbeitskreis-umwelt-oekologisch-und-sozial/" target="_blank">Arbeitskreis Umwelt</a>. Sein Buch wurde ihm dabei aus den H&#228;nden gerissen. Die Diskussion unter den ca. 200 Teilnehmern im vollbesetzten Saal war einer im positivsten Sinne, lebhaftesten die es in 15 Jahren Arbeitskreis Umwelt gab.</p>
<p><strong>Schlussfolgerung</strong></p>
<p>Mit einer Produktionsverlagerung werden nur die Symptome einer Krankheit bek&#228;mpft , jedoch nicht die Krankheit selbst. Heute die Verlagerung um Kosten zu sparen und morgen andere. Produktion nur noch in Nachfragel&#228;ndern oder in L&#228;ndern mit einem g&#252;nstigen Wechselkurs.</p>
<p>Was passiert jedoch, wenn sich pl&#246;tzlich die Parameter &#228;ndern? Kaufverhalten, L&#246;hne, Rohstoffpreise, Gesetze oder der Wechselkurs. Vor kurzem gingen die Autoexperten noch davon aus, dass der Luxusautomarkt massiv ansteigen wird, gekauft werden aber gerade eher kleinere Autos.</p>
<p>Udo Bangert, Betriebsrat Pkw-Entwicklung</p>
<div id="attachment_3039" class="wp-caption alignnone" style="width: 204px"><a title="Protest gegen Verlagerung" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee.jpg','Protest gegen Verlagerung',event,100,75)"><img class="size-medium wp-image-3039     " title="Protest gegen Verlagerung" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/12/OhneC-gehts-L&#228;ndle-hee-194x300.jpg" alt="Protest gegen Verlagerung" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© ddp</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Einblick in das Projekt &#8220;Fahrerloses Transportsystem&#8221;</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/07/17/einblick-in-das-projekt-fahrerloses-transportsystem/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 06:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Geiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[CAReer]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen von CAReer, dem internationalen Trainee Programm von Daimler, wurde ich in meiner Zielabteilung damit beauftragt, ein Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) weiterzuentwickeln. Nun werden Sie sich vielleicht fragen, wieso &#252;berhaupt ein Fahrerloses Transportsystem (FTS) intern entwickelt werden muss, schlie&#223;lich bieten mehrere Hersteller bereits fertige Systeme an. Die Antwort hierzu ist einfach: Keine einzige L&#246;sung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen von <a title="Daimler CAReer-Programm" href="http://career.daimler.com/dhr/" target="_blank">CAReer</a>, dem internationalen Trainee Programm von Daimler, wurde ich in meiner Zielabteilung damit beauftragt, ein <a title="Wikipedia: Fahrerloses Transportfahrzeug" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrerloses_Transportfahrzeug" target="_blank">Fahrerloses Transportfahrzeug</a> (FTF) weiterzuentwickeln. Nun werden Sie sich vielleicht fragen, wieso &#252;berhaupt ein <a title="Fraunhofer: Fahrerloses Transportsystem" href="http://www.iml.fraunhofer.de/334.html" target="_blank">Fahrerloses Transportsystem</a> (FTS) intern entwickelt werden muss, schlie&#223;lich bieten mehrere Hersteller bereits fertige Systeme an. Die Antwort hierzu ist einfach: Keine einzige L&#246;sung, die derzeit am Markt verf&#252;gbar ist, erf&#252;llt die spezifischen Anforderungen der Daimler AG.</p>
<p>Das neu entwickelte FTS ben&#246;tigt weder teure und schwere Batteriesysteme, noch m&#252;ssen Kan&#228;le f&#252;r Hochspannungskabel f&#252;r den Induktivbetrieb kreuz und quer in den Hallenboden gefr&#228;st werden. Dadurch wird ein H&#246;chstma&#223; an Verf&#252;gbarkeit und Flexibilit&#228;t erreicht. <span id="more-900"></span>Das System ist in der Lage, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, wartungs- und verschlei&#223;frei zu fahren. Au&#223;erdem kann die Streckenf&#252;hrung durch einfaches Anbringen einer Klebebandspur flexibel an kurzfristige Belange der Produktion angepasst werden. Mittelfristig soll das System vielseitig eingesetzt werden. Erste Anwendungen werden im Moment als Versorgung der neuen Heavy Duty Engine Platform (HDEP) im <a title="Daimler: Werk Mannheim" href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-540403-49-36821-1-0-0-0-0-0-12075-7145-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Werk Mannheim</a> simuliert und berechnet.</p>
<p>Die Konstruktion der Aufnahmen, mit denen die Lafetten sp&#228;ter im Alltagseinsatz transportiert werden sollen, sowie der restliche Aufbau, wurden von unserer Abteilung Technologiemanagement Motoren geleistet. Auf unsere Initiative wurde auch eine Kooperation mit der Lernfabrik Mannheim, die Werkst&#252;cke zu g&#252;nstigen Preisen von Azubis herstellen l&#228;sst, forciert. Die Einzelst&#252;cke des Aufbaus wurden dort gefertigt. Die Fachausbilder zeigten sich gerne bereit, das Projekt nach Kr&#228;ften zu unterst&#252;tzen und qualitativ hochwertige Teile in k&#252;rzester Zeit zu liefern. Somit wurde eine kosteng&#252;nstige und schnelle Herstellung sichergestellt, die dem Werk Mannheim nur Vorteile bringt.</p>
<p>Hiermit endet jedoch die Zusammenarbeit nicht. Mit Unterst&#252;tzung der Azubi-Ausbildung wurde die Gelegenheit geschaffen, jungen, motivierten und talentierten Auszubildenden Erfahrung hinsichtlich Entwicklungs- und Projektarbeit zu erm&#246;glichen. So arbeitete ein technischer Auszubildender im Bereich Mechatronik bei den mechanischen und elektronischen Umstellungen des FTF mit und hatte damit erheblichen Anteil an der Fertigstellung und am Erfolg des Prototyp 1. Die Identifikation mit dieser herausfordernden Aufgabe war so gro&#223;, dass dieser sich nach Beendigung des urspr&#252;nglich festgelegten Arbeitsumfangs weiterhin bereit erkl&#228;rte, Aufgaben in diesem Projekt zu &#252;bernehmen. Vor allem hinsichtlich der zuk&#252;nftig notwendigen Tests des Prototyp 1 und des dadurch erforderlichen Umbaus der Teststrecke existieren hierzu noch vielf&#228;ltige Aufgabenfelder.</p>
<p>Das Sch&#246;ne war, dass diese Zusammenarbeit Vorteile f&#252;r beide Parteien brachte. Die Ausbildungsabteilung hatte die M&#246;glichkeit, Azubis in diesem interessanten Projekt einzusetzen und Erfahrungen sammeln zu lassen. Das Technologiemanagement Motoren konnte in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Projekt preiswert, unter Ausnutzung interner Ressourcen, vorantreiben und war nicht auf externe Hilfe angewiesen. Mein Dank gilt allen Parteien, die diesen unb&#252;rokratischen und f&#252;r alle vorteilhaften Weg m&#246;glich gemacht haben.</p>
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		</item>
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		<title>Meine pers&#246;nliche Erfolgsgeschichte „beim Daimler“</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2009/01/20/meine-persoenliche-erfolgsgeschichte-beim-daimler/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 07:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali Ayhan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil I: Ferienarbeit und Vertragsverl&#228;ngerung 
Hallo erstmal ein paar Infos zu meiner Person. Ich hei&#223;e Ali Ayhan, habe die Mittlere Reife und anschlie&#223;end eine Lehre als Karosserie- und Fahrzeugbauer (extern) absolviert. Ich will hier meine Geschichte beim Daimler erz&#228;hlen, ich dachte, ich m&#252;sse diese Geschichte einfach mit anderen Leuten bzw. Kollegen beim Daimler teilen. Einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil I: Ferienarbeit und Vertragsverl&#228;ngerung </strong></p>
<p>Hallo erstmal ein paar Infos zu meiner Person. Ich hei&#223;e Ali Ayhan, habe die Mittlere Reife und anschlie&#223;end eine Lehre als Karosserie- und Fahrzeugbauer (extern) absolviert. Ich will hier meine Geschichte beim Daimler erz&#228;hlen, ich dachte, ich m&#252;sse diese Geschichte einfach mit anderen Leuten bzw. Kollegen beim Daimler teilen. Einfach als Ansporn oder als eine kleine Kurzgeschichte wie man es auch nennen will.</p>
<p><span id="more-683"></span></p>
<p>Ich habe mich im Jahre 2000 als Ferienarbeiter beim Daimler beworben, ohne gro&#223;e Hoffnung  eigentlich, dass ich eine positive R&#252;ckmeldung bekommen w&#252;rde. Meiner Bewerbung ging eine zweimonatige Arbeitslosigkeit voraus die einer betriebsbedingten K&#252;ndigung meines vorherigen Arbeitgerbers folgte. Nun &#8211; ich wurde am 24.10.2000 zum Vorstellungsgespr&#228;ch nach Sindelfingen eingeladen. In freudiger Erwartung ging ich hin und wurde zusammen mit zirka 60 anderen neuen Kollegen in einem gro&#223;en Saal empfangen und einer kurzen Sicherheitsunterweisung unterzogen.</p>
<p>Nach erfolgter Unterweisung wurden wir nach dem Zufallsprinzip verteilt. Ich hoffte nat&#252;rlich inst&#228;ndig, dass ich eine „Gute Arbeit“ bekommen w&#252;rde. Die Reihen lichteten sich immer weiter und ich war immer noch keinem Bereich zugewiesen worden. Die Meister der verschiedenen Bereiche kamen und nahmen immer wieder ein paar Leute mit. Zum Schluss waren wir noch vier bis f&#252;nf Leute und keiner hatte uns ausgew&#228;hlt &#8211; ich hoffte aber noch immer eine „Gute Arbeit“ zu bekommen. Was letztendlich daraus wurde ist Ansichtssache. Auf jeden Fall wurden wir dem Rohbau zugeteilt, was wie ich von anderen Kollegen h&#246;rte nicht die schlechteste Wahl sei. Der Rohbau ist gegen&#252;ber der Montage das wahre Paradies, hie&#223; es.</p>
<p><a title="Sindelfingen Produktion" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/01/sindelfingen-produktion.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/01/sindelfingen-produktion.jpg','Sindelfingen Produktion',event,100,75)"><img class="alignleft" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/01/sindelfingen-produktion.thumbnail.jpg" alt="Sindelfingen Produktion" width="256" height="177" /></a>Nun meine Ansichten vom Paradies waren eigentlich ganz anders, als ich das 1. Mal durch die riesige Rohbauhalle gef&#252;hrt wurde und die riesigen Roboterstra&#223;en sah aus denen nach jedem Schwei&#223;vorgang die Funken durch die Luft geschleudert wurden. Ger&#252;che von bei&#223;endem Qualm, hei&#223;e Bleche, der L&#228;rm, die Hitze und die ganzen Kollegen mit den &#196;rmelschonern, Schutzbrillen, Ohrst&#246;pseln in ihren Blaum&#228;nnern  &#8211; da kam mir der Vergleich zum Paradies nicht ganz passend vor.</p>
<p>Wie dem auch sei, mein erster Arbeitstag nahm Gestalt an. Ich wurde einem Paten &#252;bergeben der mich dann auch einlernte. Nach zwei Wochen wollte ich die Firma wieder verlassen &#8211; wenn mir diese Bemerkung gestattet sei. Es war einfach eine monotone Arbeit: st&#228;ndig die gleichen Handgriffe, die gleichen Abl&#228;ufe, ohne Abwechslung stur die Blechteile in die Magazine einlegen.</p>
<p>Die einzige Abwechslung war die st&#252;ndliche Rotation, so dass ich mich Stunde um Stunde vorhangelte, dem Feierabend entgegen. Anders w&#228;re es kaum zu schaffen gewesen, man muss sich immer kleine Rettungsinseln schaffen &#8211; von Station zu Station oder von Pause zu Pause. Wenn man die 8 Stunden am St&#252;ck bew&#228;ltigen will, erscheinen sie einem schier unendlich.</p>
<p>Die Zeit verging trotzdem und mein dreimonatiger Arbeitsvertrag neigte sich dem Ende zu. Mittlerweile hatte ich mich aber an das Gesch&#228;ft &#8211; so monoton es auch war &#8211; und an die Kollegen, mit denen ich viel Spa&#223; hatte, gew&#246;hnt und wollte eigentlich gar nicht mehr gehen, weil es  doch nicht so schlecht war wie ich anfangs dar&#252;ber gedacht hatte. Folglich war die wichtigste Frage, die sich uns Ferienarbeitern fortan stellte, ob es denn eine Verl&#228;ngerung des Vertrages g&#228;be. Nat&#252;rlich l&#246;cherte jeder den Meister damit und er sagte schon jedes Mal standardm&#228;&#223;ig er wisse nichts!!! So ging das etwa bis cirka zwei Wochen vor dem Vertragsende. Ich fragte abermals den Meister ob er denn etwas geh&#246;rt h&#228;tte bez&#252;glich Arbeitsvertragsverl&#228;ngerung und bekam wieder den Standardspruch zu h&#246;ren „Ich wei&#223; nichts“ &#8211; wobei ich f&#252;r den Meister auch ein gewisses Ma&#223; an Verst&#228;ndnis aufbringe, denn wenn dich jeden Tag zehn Leute dasselbe fragen, krieg man ja auch die Krise!</p>
<p>Nun wollte ich mich mit dieser Aussage nicht zufrieden geben und beschloss, selbst im Personalb&#252;ro nachzufragen. Ich lie&#223; mich vom Maschinenf&#252;hrer abl&#246;sen und ging schnurstracks in den Bau 1 ins Personalb&#252;ro zu dem zust&#228;ndigen Personalbetreuer und fragte ob sie meinen Vertrag nicht verl&#228;ngern k&#246;nnten. Die Dame sagte mir dann, „ das OK m&#252;sste vom Meister kommen dann k&#246;nnte sie noch zwei Leute verl&#228;ngern f&#252;r weitere zwei Jahre“. Ich sagte, dass ich  mich drum k&#252;mmern werde und rannte sofort ins Meisterb&#252;ro, um ihn dar&#252;ber zu informieren. Doch die gute Frau hatte in der Zwischenzeit schon bei Ihm angerufen und sich &#252;ber mich informiert. Der Meister gab also sein OK und ich bekam meine zweij&#228;hrige Verl&#228;ngerung &#8211; was mich nat&#252;rlich sehr sehr freute und mich auch stolz machte, denn ich dachte mir: so schlecht ist der Daimler gar nicht und wenn ich schon mal drin bin will ich eigentlich nicht mehr wieder raus.</p>
<p><a title="Teil II" href="http://blog.daimler.de/2009/01/21/meine-persoenliche-erfolgsgeschichte-beim-daimler-teil-ii/"><em>Fortsetzung folgt</em></a></p>
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		<title>Anmerkungen zum Produktionsstopp</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/10/31/anmerkungen-zum-produktionsstopp/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 12:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Eckhard Kreßel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mario Jung hat sich am 28.10. hier auf dem Daimler-Blog, aufgrund der aktuellen Berichterstattung, Gedanken zum Produktionsstopp und einer verl&#228;ngerten Betriebsruhe gemacht.
Tats&#228;chlich wurde in den Medien viel &#252;ber Daimler und die Auswirkungen der Finanzkrise berichtet. Das hat verst&#228;ndlicherweise zu Unruhe und Verunsicherung gef&#252;hrt. Hinzu kommt, dass nicht alle Informationen, die durch die Medien gingen, richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mario Jung hat sich am 28.10. <a title="Daimler-Blog" href="http://blog.daimler.de/2008/10/28/gedanken-zum-produktionsstopp/" target="_blank">hier</a> auf dem Daimler-Blog, aufgrund der aktuellen Berichterstattung, Gedanken zum Produktionsstopp und einer verl&#228;ngerten Betriebsruhe gemacht.</p>
<p>Tats&#228;chlich wurde in den Medien viel &#252;ber Daimler und die Auswirkungen der Finanzkrise berichtet. Das hat verst&#228;ndlicherweise zu Unruhe und Verunsicherung gef&#252;hrt. Hinzu kommt, dass nicht alle Informationen, die durch die Medien gingen, richtig waren.</p>
<p><strong>Um mehr Klarheit zu schaffen, hat Personalvorstand G&#252;nther Fleig am vergangenem Montag kurzfristig mehrere Journalisten zu einer Telefonkonferenz eingeladen. Ich m&#246;chte Ihnen hier daraus berichten.</strong></p>
<p><strong><span id="more-609"></span></strong></p>
<p>Was zum heutigen Zeitpunkt feststeht:  Im Werk Sindelfingen wird es eine verl&#228;ngerte Weihnachtsruhe vom 12. Dezember an geben. Arbeitsbeginn ist der 12. Januar 2009. Die Spanne von fast einem Monat h&#246;rt sich dabei drastischer an als sie ist. Denn in diesen Zeitraum fallen durch Weihnachten und Silvester mehrere Feiertage, und auch in den Vorjahren gab es immer mindestens zwei Wochen Werksferien um den Jahreswechsel.</p>
<p>An den anderen Standorten wird derzeit &#252;ber die genaue L&#228;nge der Weihnachtsferien verhandelt. Teilweise werden sie auch k&#252;rzer ausfallen als in Sindelfingen. In Bremen soll es beispielsweise in einigen Bereichen schon am 5. Januar wieder losgehen. Im Werk Rastatt wird es – wie bereits schon kommuniziert wurde – vom 12. Dezember bis zum 12. Januar Weihnachtsferien geben. Die anderen Standorte werden ihre Mitarbeiter informieren, sobald die genauen Termine feststehen.</p>
<p>Ein noch wichtigeres Thema als die L&#228;nge der Weihnachtsferien ist f&#252;r viele die Sicherheit ihrer Arbeitspl&#228;tze. Dazu hat G&#252;nther Fleig eine klare Aussage gemacht: <strong>„Der Besch&#228;ftigungssicherungsvertrag gilt wie vereinbart bis Dezember 2011. Wir halten uns daran.“</strong></p>
<p>In der Zukunftssicherung 2012 wurde bereits im Sommer 2004 f&#252;r schwierige Zeiten gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung ein stufenweiser Ablauf vereinbart. Ziel ist es stets, die Wettbewerbsf&#228;higkeit des Unternehmens und die Besch&#228;ftigung zu sichern. Wir gehen heute davon aus, dass die vielf&#228;ltigen Flexibilisierungsinstrumente ausreichen, die uns die ZuSi zur Verf&#252;gung stellt.</p>
<p><strong>Der erste Schritt</strong> (nur hier befinden wir uns gerade!) ist eine weitere <strong>Nutzung der Zeitkonten</strong>. Dabei gibt es derzeit noch Luft. Die Regelungen im Gesch&#228;ftsfeld MBC bewegen sich zwischen -150 und -200 Stunden; im Truck-Bereich gehen die Regelungen sogar bis -300 Stunden.</p>
<p><strong>Der zweite Schritt</strong> – an dem wir derzeit aber nicht arbeiten – w&#228;re die <strong>Anwendung des Tarifvertrags Besch&#228;ftigungssicherung</strong>. Auch das haben wir bereits 2004 in der ZuSi vereinbart. Dieser sieht eine Reduzierung der Arbeitszeit auf bis zu im Minimum 30 Stunden vor. Eine solche 14 %ige Arbeitszeit- und Lohnk&#252;rzung f&#252;hrt zu einem Nettolohnverlust in einer Gr&#246;&#223;enordnung von 10 %. Dieser kann aber durch die vorzeitige Leistung von „Weihnachtsgeld“ ausgeglichen werden.</p>
<p><strong>Erst wenn all dies nicht mehr ausreicht, k&#228;men wir zu einem dritten Schritt</strong>, der auch in der ZuSi vereinbart ist: <strong>Kurzarbeit</strong>. Hier gibt es in Baden-W&#252;rttemberg eine tarifliche Zuschussregelung mit einer Aufzahlung auf 80 % des bisherigen Bruttoentgelts. Dies f&#252;hrt zu einer Nettoabsicherung je nach steuerlicher Situation zwischen 90 % und maximal 100 %.<br />
Derzeit diskutiert der Gesetzgeber &#252;ber eine Verl&#228;ngerung der Kurzarbeitergeldbezugsdauer.</p>
<p>Aber wie schon gesagt: Wir sind heute erst bei der ersten Stufe dieses mehrstufigen Systems. Wir m&#252;ssen jetzt erstmal die weitere Entwicklung der M&#228;rkte abwarten und hoffen, dass damit weitere Stufen &#252;berfl&#252;ssig werden.</p>
<p>Und um noch auf Ihren Hinweis mit den Abfindungen einzugehen: Parallel zur ZuSi aus 2004 gibt es seit 2002 einen so genannten Rahmensozialplan. Das bedeutet, dass das Ausscheiden eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen auf Basis dieses Rahmensozialplans erfolgen kann: freiwillig (und zwar auf beiden Seiten) und mit Abfindung. Auch das ist somit ebenso schon l&#228;nger geregelt.</p>
<p>Sie sehen, hinter der Vorgehensweise stehen &#220;berlegungen, die wir im Sommer 2004 gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung in dieser Systematik festgehalten haben. Wir sind gewappnet f&#252;r einen Abschwung. Nat&#252;rlich geht so eine weltweite Krise nicht spurlos an uns vorbei, wir haben aber viele Instrumente, um darauf zu reagieren. Wenn ein Unternehmen gegen solche Widrigkeiten ger&#252;stet ist, dann sind es wir bei Daimler!</p>
<p>Prof. Dr. Eckhard Kressel<br />
Leiter Personal- und Arbeitspolitik</p>
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		<title>Gedanken zum Produktionsstopp</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/10/28/gedanken-zum-produktionsstopp/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 13:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit geht es rund bei uns. Ende September waren in der Quartalsplanung noch 5 Arbeitstage extra vereinbart. Aus diesen sogenannten Zusatzschichten wurde nun, wie man in den Medien lesen kann, eine verl&#228;ngerte Betriebsruhe von knapp 4 Wochen &#252;ber Weihnachten. Den einen freut das, den anderen &#228;rgert es.
Nat&#252;rlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit geht es rund bei uns. Ende September waren in der Quartalsplanung noch 5 Arbeitstage extra vereinbart. Aus diesen sogenannten Zusatzschichten wurde nun, <a title="Spiegel Online: Daimler stoppt Produktion f&#252;r f&#252;nf Wochen" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,586622,00.html" target="_blank">wie man in den Medien lesen kann</a>, eine verl&#228;ngerte Betriebsruhe von knapp 4 Wochen &#252;ber Weihnachten. Den einen freut das, den anderen &#228;rgert es.</p>
<p>Nat&#252;rlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 weiter gehen? Angeheizt wird diese Stimmung durch die Ger&#252;chtek&#252;che. Wie viele Schichten kommen 2009 hinzu oder fallen weg? Wie sieht die Urlaubsplanung aus? Gibt es einen Stellenabbau, wenn ja zu welchen Konditionen?</p>
<p>Gerade ein Stellenabbau erzeugt Unruhe! Allerdings geht diese eher in die Richtung &#8220;Hoffentlich kommt da etwas mit guten Konditionen&#8221;.</p>
<p><span id="more-602"></span></p>
<p>Wir im Daimler sind durch eine gute Betriebsratsarbeit <a title="T-Online: Betriebsrat schlie&#223;t betriebsbedingte K&#252;ndigungen aus" href="http://wirtschaft.t-online.de/c/16/61/75/66/16617566.html" target="_blank">bis 2012 abgesichert</a>. Sprich Stellenabbau geht nur &#252;ber Abfindungen. Und so mancher Kollege denkt dar&#252;ber nach diesen Schritt zu gehen.</p>
<p>Ein weiterer Faktor, vor allem bei uns in der <a title="Daimler-Blog: Dauernachtschicht" href="http://blog.daimler.de/2007/11/09/dauernachtschicht/" target="_blank">Nachtschicht</a>: Wie lange wird es eben diese Nachtschicht geben? Was kommt danach? Und leider gibt es hier absolut keine verl&#228;sslichen Informationen. Keiner von uns hat hier eine Planungssicherheit.</p>
<p>Fragen &#252;ber Fragen, die einem schon Mal den Schlaf erschweren und die zur Zeit im Werk all &#252;ber all gegenw&#228;rtig sind und diskutiert werden. Sch&#246;n und vor allem eine tolle Geste w&#228;re hier eine <a title="Basic Thinking: Experimentallabor Daimler" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/28/experimentallabor-daimler/trackback/" target="_blank">klare Aussage</a> der Werksleitung. Hier sind wir, da wollen wir hin, das w&#228;re der Weg! Die Unruhe w&#252;rde sich beruhigen, die Konzentration k&#246;nnte sich wieder auf andere, wichtigere Dinge verlagern.</p>
<p>Ich hoffe, dass wir diese Phase mit Hilfe der flexiblen Arbeitszeitkonten, welche es erlauben Stunden aufzubauen, aber auch, wenn es die Situation wie jetzt erfordert Minusstunden zu fahren, gut &#252;berstehen. Auch wenn wir das ein oder andere Mal nun die Z&#228;hne zusammenbei&#223;en m&#252;ssen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was macht eigentlich die Kaufteileplanung?</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/09/18/was-macht-eigentlich-die-kaufteileplanung/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 07:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Langgärtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.daimler.de/2008/09/18/was-macht-eigentlich-die-kaufteileplanung/</guid>
		<description><![CDATA[Studienabg&#228;nger orientieren sich bei der Berufswahl meistens entweder in die technische Richtung z.B. als Entwickler oder in die kaufm&#228;nnische Richtung z.B. als Eink&#228;ufer oder Controller.
Bei Gespr&#228;chen mit Bewerbern stelle ich immer wieder fest, dass es oft ein falsches Bild von den Aufgaben in der Kaufteileplanung gibt. Ich will mal ein wenig Licht in unseren Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studienabg&#228;nger orientieren sich bei der Berufswahl meistens entweder in die technische Richtung z.B. als Entwickler oder in die kaufm&#228;nnische Richtung z.B. als Eink&#228;ufer oder Controller.<br />
Bei Gespr&#228;chen mit Bewerbern stelle ich immer wieder fest, dass es oft ein falsches Bild von den Aufgaben in der Kaufteileplanung gibt. Ich will mal ein wenig Licht in unseren Bereich bringen.</p>
<p>Die Kaufteileplanung ist am Standort Sindelfingen dem Direktionsbereich der Produktionsplanung f&#252;r Technologie und Konzepte zugeordnet.<span id="more-557"></span></p>
<p>Wir Kaufteileplaner, die wir uns auch gerne als Kostenplaner bezeichnen, kennen uns auf beiden Gebieten aus. Wir sind die Experten bei Mercedes-Benz die sowohl das technische, das betriebswirtschaftliche und das prozessuale Know-How besitzen um benchmarkorientierte Planungen von Kaufteilen durchzuf&#252;hren.</p>
<p>Die Materialkosten und Fertigungskosten analysieren  wir mit unserem technischen Background und um die weiteren Zuschl&#228;ge, die Overheads, berechnen zu k&#246;nnen kommen unsere betriebswirtschaftliche Kenntnisse zum Einsatz.</p>
<p>Durch unsere Referenzkalkulationen (REC) und Kostenanalysen machen wir die Zukaufteile, die Mercedes-Benz von seinen Lieferanten beziehen m&#246;chte oder schon bezieht, transparent und zeigen auf, welche Kosten gerechtfertigt sind.</p>
<p>Jeder kennt es vom Privatbereich: Computer oder Elektronikartikel kosten immer weniger und leisten immer mehr. Gerade in meinem Elektrik-/Elektronikteam erlebe ich st&#228;ndig, dass Technologiespr&#252;nge bei Steuerger&#228;ten durch hoch integrierte Bauelemente, mit immer mehr Funktionalit&#228;t, zu Preis&#228;nderungen im zweistelligen Prozentbereich f&#252;hren. Bei einem Steuerger&#228;t das beispielsweise bisher 80 EUR kostet und in einer hohen Verbauqoute in mehreren Baureihen mit weit &#252;ber 400.000 Einheiten eingebaut wird, f&#252;hrt das schnell zu vielen Millionen EUR Preisreduzierungen.</p>
<p>Dabei umfasst unsere Kostenanalyse sowohl den Teilepreis, &#196;nderungen als auch die zur Herstellung der Teile notwendigen Werkzeuge und Vorrichtungen. Und das von Lieferanten mit Produktionsst&#228;tten auf der ganzen Welt.</p>
<p>Es wird der gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs betrachtet. Angefangen von der Konzeptfindung &#252;ber die Serienentwicklung und Serienphase bis hin zum Ersatzteilbedarf.</p>
<p>Die Kaufteileplanung bei Mercedes-Benz ist bewusst der Produktionsplanung zugeordnet, um eine unabh&#228;ngige Kostenberatung von Entwicklung, Einkauf und in den einzelnen Projekten sicherzustellen.</p>
<p>Im Rahmen unserer Kostenarbeit sind wir in vielen verschiedenen Projekten unterwegs. Schlie&#223;lich gilt es immer wieder, die zu Entscheidung notwendigen Kosten zu analysieren und aufzubereiten, als auch Vorschl&#228;ge und Ideen f&#252;r Kostenoptimierungen einzubringen.</p>
<p>Nun k&#246;nnte man einwenden, dass die Einsparpotenziale zu Qualit&#228;tsproblemen f&#252;hren k&#246;nnen. Dem ist aber nicht so. Ein kosteng&#252;nstigeres Teil kann durchaus eine bessere Qualit&#228;t besitzen, als das bisher eingesetzte Teil.<br />
Komplexe Teile sind meist nicht nur teurer, sie besitzen durch ihre Komplexit&#228;t auch eine h&#246;here Fehleranf&#228;lligkeit. Es liegt daher nahe, eine Funktion in einem Bauteil so einfach wie m&#246;glich und damit auch so g&#252;nstig wie m&#246;glich umzusetzen.</p>
<p>Um neue, bessere oder kosteng&#252;nstigere L&#246;sungen und Alternativen aufzuzeigen, m&#252;ssen wir dabei nicht selten zuerst den Finger in eine Wunde legen und auf Probleme hinweisen. Das st&#246;&#223;t aber nicht immer auf Gegenliebe, bedeutet es doch oft, alte Z&#246;pfe abzuschneiden und neue Wege zu gehen. Die Aussage: „Das haben wir immer schon so gemacht“, gilt nicht mehr. Gerade durch diese Vorgehensweise schaffen  wir einen enormen Mehrwert f&#252;r unser Unternehmen.</p>
<p>Bei unserer Arbeit behalten wir jedoch immer den Anspruch „unseren Kunden weiterhin Fahrzeuge in Premium-Qualit&#228;t anzubieten.</p>
<p>Die Kaufteileplanung bei Mercedes-Benz leistet mit Ihrer umfangreichen Arbeit einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Daimler AG.</p>
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		<title>Wie ein Bus entsteht</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 07:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Sürig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daimler Buses]]></category>
		<category><![CDATA[Marken & Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[EvoBus]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Themenplanung f&#252;r die Nfz-Sendung &#8220;N24-Transportwelt&#8221; habe ich angeregt, den komplexen Produktionsprozess eines Reisebusses zu dokumentieren. Hierzu bot sich die Anfang des Jahres gerade vorgestellte neue Setra TopClass 400 an. Setra ist eine Traditionsmarke der ehemaligen Firma K&#228;ssbohrer, die 1995 mit Mercedes-Omnibussen zur EvoBus vereinigt wurde. Setra &#8211; ein Kunstname &#8211; ist aus &#8220;selbsttragend&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Themenplanung f&#252;r die Nfz-Sendung &#8220;N24-Transportwelt&#8221; habe ich angeregt, den komplexen Produktionsprozess eines Reisebusses zu dokumentieren. Hierzu bot sich die Anfang des Jahres gerade vorgestellte neue Setra TopClass 400 an. <a title="Homepage von Setra" href="http://www.setra.de/" target="_blank">Setra </a>ist eine Traditionsmarke der ehemaligen Firma K&#228;ssbohrer, die 1995 mit Mercedes-Omnibussen zur EvoBus vereinigt wurde. Setra &#8211; ein Kunstname &#8211; ist aus &#8220;<strong>se</strong>lbst<strong>tra</strong>gend&#8221; entstanden. Denn bis 1951 wurden in gr&#246;&#223;eren Serien Omnibusse nur als Aufbauten mit Lkw-Fahrgestell produziert.</p>
<p>Die Produktion moderner Setra Reise- und &#220;berlandbusse findet im Produktionsverbund der Standorte Mannheim und Neu-Ulm statt. In Mannheim wird die Karrosserie, der so genannte Rohbau aus einzelnen Rohren und angelieferten Segmenten verschwei&#223;t.</p>
<p><span id="more-540"></span></p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q6_cR_Xm-R8" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/q6_cR_Xm-R8" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p><em>Wie ein Bus entsteht (Teil 1) </em></p>
<p>Diese Gerippe wird mit Blechen beplankt und anschlie&#223;end in einer hochmodernen Kathodischen Tauchlackierung gegen Korrosion gesch&#252;tzt. Nachts werden diese Rohbauten mit der Bahn nach Neu-Ulm transportiert. Dort wird lackiert, die Technik eingebaut (Achsen, Getriebe, Motor etc) sowie der Omnibus mit Innenausstattung und selbst hergestellter Bestuhlung versehen. Nach der Endkontrolle ist der Setra bereit f&#252;r die &#220;bergabe an den Kunden, die im neuen Setra KundenCenter erfolgt.</p>
<p><object width="405" height="337"><param name="wmode" value="transparent" name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LuGhu-70fkM" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/LuGhu-70fkM" type="application/x-shockwave-flash" width="405" height="337"></embed></object></p>
<p><em>Wie ein Bus entsteht (Teil 2) </em></p>
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		<title>Logistik &#8211; was macht man da eigentlich?</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/07/02/logistik-was-macht-man-da-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 06:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Bierlein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[„Und wo arbeiten Sie?“ „Beim Daimler in der Logistik“ „Daimler verstehe ich, aber unter Logistik kann ich mir wenig vorstellen“.
Immer wieder erlebe ich solche Dialoge und deshalb m&#246;chte ich hier beschreiben, was Logistik bei uns bedeutet.
Die Logistik leistet zwei ganz wesentliche Beitr&#228;ge zum t&#228;glichen Produktionsgeschehen. Ich m&#246;chte diese mit einer Metapher, dem menschlichen K&#246;rper, erkl&#228;ren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Und wo arbeiten Sie?“ „Beim Daimler in der Logistik“ „Daimler verstehe ich, aber unter Logistik kann ich mir wenig vorstellen“.</p>
<p>Immer wieder erlebe ich solche Dialoge und deshalb m&#246;chte ich hier beschreiben, was Logistik bei uns bedeutet.</p>
<p>Die Logistik leistet zwei ganz wesentliche Beitr&#228;ge zum t&#228;glichen Produktionsgeschehen. Ich m&#246;chte diese mit einer Metapher, dem menschlichen K&#246;rper, erkl&#228;ren. Dort gibt es den Blutkreislauf, in dem Waren (N&#228;hrstoffe, Bauteile, Transportbeh&#228;lter) zwischen Produzenten und Abnehmern transportiert werden. <span id="more-460"></span>Daneben sorgt ein komplexer Nervenstrang f&#252;r einen blitzschnellen Austausch von Informationen und einer Steuerung bzw. Koordination aller Organe und Elemente.</p>
<p>Die Logistik stellt den Materialfluss sicher, angefangen von den weltweit verstreuten Lieferanten &#252;ber die eigenen Produktionswerke bis hin zum fertigen Fahrzeug. Daneben bildet sie das R&#252;ckgrat im gesamten Produktionsverbund (oder neudeutsch der „Supply Chain“) und steuert die gesamte Produktion nach einem gemeinsamen Takt. Die aktuelle Situation in diesem Geschehen wird laufend &#252;berwacht und transparent dargestellt, damit auf St&#246;rungen sofort reagiert werden kann. Dazu soll die Logistik auch noch die Zukunft vorhersagen, aber an diesem Punkt arbeiten wir noch.</p>
<p>Ich bin mit meiner Abteilung zust&#228;ndig f&#252;r die Logistikplanung und Programmplanung im Bereich Powertrain (= Motor, Getriebe, Achse). Gemeinsam mit einem motivierten Team von knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern planen wir den Materialfluss von den Lieferanten in unsere Werke bis hin zu den global aufgestellten Kundenwerken. Unsere Programmplaner und Kundenmanager nehmen in Zusammenarbeit mit dem Vertrieb und vielen anderen Partnern die Kundenw&#252;nsche und Markttrends auf und gestalten technisch und wirtschaftlich umsetzbare Produktionsprogramme.</p>
<p>Immer wieder sind innovative und kreative L&#246;sungen f&#252;r neue Herausforderungen gefragt. Diese L&#246;sungen rasch und professionell auf die Stra&#223;e zu bringen ist unser Ehrgeiz und Leidenschaft.</p>
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		<title>Schlussabnahme</title>
		<link>http://blog.daimler.de/2008/02/19/schlussabnahme/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 13:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mercedes-Benz Cars]]></category>
		<category><![CDATA[B-Klasse]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast keiner von uns Montagearbeitern tritt am fertigen Fahrzeug in Erscheinung. Ohne die interne Dokumentation ist es fast unm&#246;glich, zu sagen, wer an welchem Fahrzeug gearbeitet hat. Fast!
Wer einen Mercedes f&#228;hrt hat ein entsprechendes Wartungsheft. Und in diesem klebt ein kleiner Sticker. Und auf diesem Sticker ist ein Stempel. Der Stempel besteht aus 3 Informationen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast keiner von uns Montagearbeitern tritt am fertigen Fahrzeug in Erscheinung. Ohne die interne Dokumentation ist es fast unm&#246;glich, zu sagen, wer an welchem Fahrzeug gearbeitet hat. <strong>Fast!</strong></p>
<p>Wer einen Mercedes f&#228;hrt hat ein entsprechendes Wartungsheft. Und in diesem klebt ein kleiner Sticker. Und auf diesem Sticker ist ein Stempel. Der Stempel besteht aus 3 Informationen. Zum Beispiel: <em><strong>2805-C 526</strong></em></p>
<p>Die 2805 steht f&#252;r die Kostenstelle/Abteilung. In diesem Fall f&#252;rs Finish der B-Klasse.</p>
<p><span id="more-296"></span></p>
<p><a title="Schlussabnahme" href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/02/schlussabnahme.jpg" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.daimler.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/02/schlussabnahme.jpg','Schlussabnahme',event,100,75)"><img class="alignnone" src="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2008/02/schlussabnahme.thumbnail.jpg" alt="Schlussabnahme" width="184" height="256" /></a></p>
<p>Der Buchstaben definiert die Schicht, A und B sind die Wechselschicht am Tag, C ist die Dauernachtschicht. Und die 526 letztlich ist die Mitarbeiter-Nummer. Wer nun also in seinem Wartungsheft der B-Klasse nachschaut und auf dem Sticker die 2805-C 526 stehen hat, der wei&#223; nun, dass ich sein Auto in der Schlussabnahme hatte. Dabei &#252;berpr&#252;fen wir ein letztes Mal die interne Dokumentation, Q-Karten genannt. Legen die letzten Dinge ein (Abdeckung der Frontscheinwerfer, Fu&#223;matten, Antenne und Radkappen), melden das Fahrzeug dem System als &#8220;Fertig&#8221; und fahren dann das Fahrzeug auf den &#220;bergabeplatz.</p>
<p>Wir sind also die ersten, die das Fahrzeug au&#223;erhalb der Halle bewegen. Und irgendwie ist das doch immer wieder ein gutes Gef&#252;hl :-)</p>
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